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Life´s Stuff

....der Lesestoff aus unserem täglichen Autofahrer Leben!

08.01.2013 01:08    |    Mephisto735    |    Kommentare (37)

Ein Auto was von ganz alleine fährt...

sicherheitsicherheit

Spurhalte Assistent, Abstandsregeltempomat oder automatischer Aufprallverhinderer. Egal wie diese Sicherheitsfeature auch heißen mögen, so haben Sie doch eines gemein. Sie erleichtern uns das Fahren, fördern die aktive Sicherheit im Straßenverkehr und schaffen es nahezu soweit, dass wir beim Autofahren fast nur noch Gas geben müssen oder ggf. ein wenig am Volant drehen müssen.

 

In einem vom Focus veröffentlichten Artikel heißt es gar, dass sich 40% der Autofahrer eine Technik wünscht, die dem Fahrer am Steuer zum Beifahrer macht. Dabei soll das Auto nicht nur lenken und bremsen, sondern auch Aufschluss via Internet über günstige Tankstellen und verfügbare Parkplätze geben.

Aber mal ehrlich. Die oben aufgeführten Helfer erleichtern uns das Fahren bereits jetzt schon immens. Wer von euch möchte tatsächlich über die Autobahn preschen und das Geschehen einem Computer im Fahrzeug überlassen? Sicher gilt es nicht zu vernachlässigen, was ein solchen System für Potenzial hat...keine Staus (oder deutlich weniger) und kaum noch Unfälle im Straßenverkehr. Doch ebenso gilt es Risiken zu bedenken, die das Thema Systemausfall oder Datensicherheit betreffen.

Vielleicht ist eine optionale Anwendung solcher Autoanwendungen der richtige Weg? Auf Knopfdruck fährt das Auto von alleine (ganz selbstständig!) und im Normalmodus durch den Fahrer.

Denn ist es nicht irgendwie ein komisches Gefühl in seinem Traumauto hinterm Steuer zu sitzen, aber trotzdem nur der Beifahrer zu sein?

 

Ich bin mir unschlüssig!

 

mep

 

Bild:http://fotos.autozeitung.de/.../...-Sicherheit-Assistenzsysteme-03.jpg


08.01.2013 01:19    |    CaptainSlow

Früher oder später wird es wohl normal sein, dass Fahrzeuge selber fahren. Fände ich persönlich super. Wenn alle die, die aufgrund mangelnder Fähigkeit oder mangelnder körperlichen Fahrtüchtigkeit (Alter, Krankheit, Drogen) nichtmehr selber fahren würden, wär der Straßenverkehr um einiges sicherer.


08.01.2013 02:43    |    stullek

Ich denke da hat jeder andere Vorstellungen ;)

 

Die Mutti in ihrem Fiat Panda die nur von einem Nebenjob zum nächsten kommen will hat vielleicht nicht soviel Freude am fahren und verbindet damit keine Emotionen, sie will nur von A nach B und das bequemer als mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sie würde bestimmt so ein System nutzen wollen auch wenn es sicherlich noch ewig dauert bis sowas in ihrer Auto-Preisklasse zu finden ist.

 

Der Sportwagen-Liebhaber in seinem Ferrari F458 Italia wird tendentiell eher lieber selber fahren als das Auto mit allen Assistenten selbst fahren zu lassen ;)


08.01.2013 10:01    |    motzendorfer

Habe für "brauche ich nicht" gestimmt - schreibe aber trotzdem, was ich davon halte...

 

Nämlich NICHTS!

 

Der Käpt'n an Bord bin immer noch ICH - und ICH entscheide, wie mein Auto fährt...

Das mache ich seit 31 Jahren so (63 Fahrzeuge) und etwa 3 Mio. Km, überwiegend im LKW.

Insgesamt hatte ich 5 Unfälle in dieser Zeit (Blechschäden)... davon nur 2 selbstverschuldet.

Den letzten vor 17 Jahren...

 

LG, Mani


08.01.2013 10:03    |    Xaven1978

Technik soll den Menschen unterstützen, nicht ersetzen. Sich entmündigen zu lassen finde ich jetzt nicht so erstrebenswert...


08.01.2013 10:10    |    Shibi_

Man sollte das System bei bedarf per Knopfdruck an undausschalten können. Es ist sicherlich entspannend bei der 1000km Reise in den Urlaub einfach mal 1-2 Stunden sich zurückzulehnen und sich zu entspannen. Oder im stressigen Stadtverkehr den Stress der Fahrautomatik zu überlassen und selber in Ruhe einen Kaffee zu genießen. Aber ich fahre sehr gerne (selber) Auto und möchte darauf nicht verzichten. Also ist ein Auto, dass nur Automatisch fährt für mich keine Lösung.

Wobei man sagen muss, bis ein solches System serienreif, straßenzugelassen und zu einem bezahlbaren Preis zu haben ist dürften noch einige Jährchen vergehen. Vielleicht denke ich ja in 30 oder 40 Jahren anders darüber? Als Rentner nur noch ins Auto einsteigen und sich Chauffieren lassen? Möglich wärs.

 

Nebenbei habe ich irgendwo etwas gelesen, dass Google Vollautomatische Autos in Nevada im Straßenverkehr testet und die wohl schon 500tkm unfallfrei zurückgelegt hat. Also ist man wohl gar nicht mehr sooo weit von der Umsetzung der Technik in Serienautos entfernt. Vielleicht noch 10-15 Jahre bis das erste vollautomatische Serienauto vom Band läuft?


08.01.2013 10:23    |    Miwi123

Ich habe für "Möchte ich nur, wenn ein solches System abschaltbar wäre!" gestimmt.

 

Für einen Technik-Freak wie mich, der sehr auf Assistenten usw. steht wäre so ein System natürlich was tolles - ein Auto welches komplett alleine fahren kann :D Trotzdem müsste das System komplett abschaltbar sein damit ich auch noch selbst fahren kann.

 

Zitat:

Wobei man sagen muss, bis ein solches System serienreif, straßenzugelassen und zu einem bezahlbaren Preis zu haben ist dürften noch einige Jährchen vergehen.

Für die Serie wird es vermutlich noch etwas länger dauern -> Stichwort: Versicherung. Wer haftet wenn das Auto einen Unfall baut? Der Typ hinterm Lenkrad ist ja schließlich nicht gefahren :D


08.01.2013 10:25    |    Goify

Die Vorstufen dorthin, nämlich der Abstandstempomat inkl. Stop-And-Go-Automatik, sowie Spurhalteassistent funktionieren schon hervorragend und würden für mich reichen. Mehr müsste ich nicht haben.


08.01.2013 10:31    |    motzendorfer

siehgst, Goify - Boarischer Landsmann - net amal DIE 3 Vorstufen brauch ich...:cool:

 

Mir reicht Automatik, Klima, EFH, ZV, normaler Tempomat (seit Jahrzehnten zuverlässig erprobt) und AHK ...

Muß nur alles funktionieren... aber den Rest des Autofahrens mach ich doch lieber selbst :D

 

LG, Mani (jetzt in Österreich angesiedelt) ;)


08.01.2013 12:00    |    kiaora

Im Grunde genmommen gibts das ja schon alles - in Flugzeugen - auch dort ist aber immer noch der Pilot der die endgültigen Entscheidungen trifft und die Kontrolle hat.

 

LG robert


08.01.2013 12:23    |    Goify

Und die Verantwortung trägt.


08.01.2013 12:26    |    Dirk E.

Bedenkt bitte auch die Folgen so einer Entwicklung! Wenn es erst Autos gibt, die brauchbar selber fahren, ist der nächste Schritt ein paar Jahre später, daß "Selberfahrer" diskriminiert werden. Dann heißt es ganz schnell, ein Auto würde alleine sicherer fahren als manuell gesteuert, deshalb wären die Selberfahrer ein Risiko für die Allgemeinheit, müssten aber mindestens deutlich mehr Versicherung bezahlen, usw. usw. Und ruckzuck gibt es gar keine Autos mehr, die man noch richtig selber fahren kann. Siehe ABS, ESP, usw. Zuerst war das alles frei wählbar, und kurz danach wurde Druck ausgeübt und das ganze zur Pflicht.

 

Währet den Anfängen, sage ich da nur. Wenn es diese Technik gibt, wird sie auch durchgesetzt und aufgezwungen. Nur eine Frage der Zeit. Hoffentlich erlebe ich das nicht mehr.

 

Grüße Dirk


08.01.2013 12:31    |    andythecandy

Zitat:

Im Grunde genmommen gibts das ja schon alles - in Flugzeugen - auch dort ist aber immer noch der Pilot der die endgültigen Entscheidungen trifft und die Kontrolle hat.

Der Autopilot schaltet sich aber ggf. bei Abwesenheit von vernünftig verwertbaren Daten blitzschnell aus, dann ist in Sekundenbruchteilen der Pilot wieder gefordert. Siehe Air France Flug 447.

 

Das wäre nämlich das Hinkebein an der Sache: man lässt sich über die Autobahn chauffieren bei Tempo 120, hört Musik und trinkt gemütlich Kaffee, plötzlich fällt irgendein Sensor aus, und man ist sofort gefordert - und genau in dem Moment beginnt sich der Verkehr massiv einzubremsen. Dann kann man gar nicht so schnell schauen, wie man völlig überfordert wäre, bei weitem mehr, als wenn man selbst gefahren wäre.

 

So etwas kann sehr wohl in Zusammenarbeit mit computergesteuerter Infrastruktur (Leitsysteme auf Autobahnen z.B.) funktioneren, die interaktiv mit jedem Fahrzeug kommunizieren und ein defektes Fahrzeug selbstständig aus dem Verkehr ziehen und die nachkommenden Fahrzeuge warnen. Vorher, also autonom, halte ich das ehe für bedenklich.


08.01.2013 12:59    |    Lewellyn

Das wäre was. Auffahren auf die Autobahn. Einklinken ins System. Sessel drehen. Flatscreen klappt aus dem Dach. Fusstützen schwenken hoch. Strom komm aus den Induktionsfeldern in der Fahrbahn.

 

Cote d´Azur, ich komme. ;)


08.01.2013 14:16    |    TrustNo1

Früher oder später kommts eh und ich hab dafür gestimmt, wenns denn abschaltbar wäre.

Im Berufsverkehr könnte ich mir das ziemlich entspannend vorstellen, wenn man z.B. morgens noch nicht so ganz fit ist oder auf längeren Reisen.

 

Wenn man dann wieder Bock auf Fahren hätte, könnte man wieder selbst das Steuer übernehmen.


08.01.2013 14:26    |    Dirk E.

Zitat:

Das wäre was. Auffahren auf die Autobahn. Einklinken ins System. Sessel drehen. Flatscreen klappt aus dem Dach. Fusstützen schwenken hoch. Strom komm aus den Induktionsfeldern in der Fahrbahn.

 

Cote d´Azur, ich komme.

Finde ich eine furchtbare Vorstellung. Wozu dann überhaupt noch Autofahren? Wenn ich entspannen will, kann ich fliegen. Bahnfahren wäre auch ne Möglichkeit. Und Filme schaue ich zu Hause im Heimkino noch am besten. Wenn ich Auto fahre, will ich das Autofahren genießen und sonst nichts.

 

Grüße Dirk


08.01.2013 14:42    |    WOB79

Idiotentest bei der Fahrschule wäre besser angebracht. Ich glaube da wären die Straßen zu 50% sicherer.


08.01.2013 14:46    |    DeathAndPain

Ich bin amüsiert von den Betonköpfen, die Angst vor der Zukunft haben und die neue Technik daher verhindern wollen. Die Woge der Geschichte wird sie hinwegspülen, und in 100 Jahren wird man über sie so die Köpfe schütteln wie wir über jene, die die Einführung der Eisenbahn verhindern wollten ("Rasend werden sie werden ob der Geschwindigkeit!" - Originalzitat aus der damaligen Zeit, allerdings aus der Erinnerung wiedergegeben, ohne dass ich noch sagen könnte, wer genau es gesagt hat. Dazu muss man wissen, dass "rasend" im damaligen Deutsch nichts mit Geschwindigkeit zu tun hatte, sondern "wahnsinnig" bedeutet hat.)

 

Natürlich geht der Fahrspaß den Bach runter, wenn man nicht mehr selber lenkt. Da bin ich der erste, der das bedauert. Wenn die Technik aber so weit ausgereift ist, dass dafür in gleichem Maße die Verkehrssicherheit hochgeht, dann wird man vor der Frage stehen, wieviele Verkehrstote man für diesen Fahrspaß akzeptiert. Das ist ganz ähnlich der Frage, wie hoch heutzutage die Tempolimits sein sollten, denn je höher das Tempolimit, desto mehr Verkehrstote. Dafür macht es mehr Spaß, wenn man schneller heizen darf, und man kommt besser voran.

 

Vielleicht wird eine Hybridlösung möglich sein, bei der nur ein Teil der Fahrzeuge automatisch gelenkt wird. Vielleicht werden die Computer der Fahrzeuge letztendlich aber in Echtzeit miteinander kommunizieren und sich abstimmen, was nur funktioniert, wenn alle computergesteuert sind.

 

Sicherlich wird es abgesperrte Autorennstrecken für manuelle Fahrer geben. Vielleicht wird es auch eine Hybridlösung dahingehend geben, dass der Computer auf den großen, verkehrsleittechnisch erschlossenen Hauptverkehrsstraßen die Steuerung übernimmt, auf dem kleinen Feldweg aber wieder der menschliche Fahrer ran muss. An der Stelle muss man auch mal die Vorzüge des Systems sehen: Man kommt in der Innenstadt bei massivem Berufsverkehr immer noch wunderbar zügig und ohne Stau voran. Das sind Bereiche, in denen das manuelle Lenken gar keinen Spaß mehr macht.


08.01.2013 15:00    |    ust60

Hallo Gemeinde,

 

ich habe einen Teil mancher Möglichkeiten vor ca. 4 - 5 Jahren, im LKW erlebt diese kleinen Helferlein sind echt sehr nützlich.

Ich habe meinen LKW-Führerschein auf einem KHD (Klöckner Humbold Deutz ) bei der Bundeswehr gemacht ( Baujahr 19 Paar und sechzig ) zwei Mal Kuppeln für einmal Schalten dar war der Mercedes Axor bei der Container Spedition schon ein Highlight mit dem ich das arbeiten schon echt toll fand.

 

Aber eines schönen Tages sagte der " Alte " fahren sie bitte den Actros, ich habe mir aus Respekt vor dem Vollausgestattetem Sahnestück ( davon gab es nur zwei in der Spedition von insgesamt ca. vierzig Fahrzeugen ) fast in die Hose ges...... , aber siehe dar nach den ersten drei bis vierhundert Kilometern und dem lesen im Bedienerhandbuch und vielen internen Telefonaten mit dem erfahrenen Kollegen der den anderen Actros fuhr, lief alles einwandfrei.

Mann hatte es viel leichter mit den Flüssigkeitscontainern kein überlegen welcher Gang der richtige ist, weil Vollautomatic und die Trift immer die richtige Wahl, sich einen Kaffee während der Fahrt einschütten, oder aufs Navi sehen, oder noch mal in die Lieferpapiere zu schauen kein Problem Spurhalteassistent, Tempomat, Abstandsradar, Bremsassistent und und und so entspannt bin ich nie zuvor gefahren, und dank dieser Helferlein mit einem Durchschnittsverbrauch bei vierundvierzig Tonnen zulässigem Gesamtgewicht nur siebenundzwanzig Liter pro einhundert Kilometern.

 

Also ich habe nichts gegen solch UNTERSTÜZENDE Helferlein nur bevormunden lassen möchte ich mich auch nicht von ihnen

 

Mit freundlichen Grüßen Udo


08.01.2013 15:09    |    DeathAndPain

Die Bevormundung fängt für mich schon beim "Komfort"-blinker an, der mir vorschreibt, immer mindestens dreimal zu blinken, auch wenn ich das angesichts der Verkehrssituation für unangemessen halte.

 

Oder beim nicht deaktivierbaren Regensensor des Golf 5-Scheibenwischers, der bei Sprühregen die Wischgeschwindigkeit völlig daneben wählt.


08.01.2013 16:35    |    B.Trüger

Hightech ohne Ende, teuere Verbesserungen im Mikro-Bereich und ganz am Schluss der Technik-Kette sitzt der nackte Affe und dreht an einem Rad? Und dabei ist er auch noch unausgeschlafen, in Gedanken bei seiner kriselnden Ehe, spät dran auf dem Weg zur Arbeit, raucht, trinkt Kaffee und hört laut Musik. Wenn er auf der Landstraße einmal das Steuer verreißt, ist die Familie im entgegenkommenden Kleinwagen tot. Nicht meine Vorstellung von Fortschritt. Ich bin für automatisches Fahren.

 

In 50 Jahren wird Selbstfahren ein Freizeitsport für die abgesperrte Strecke sein. Und das ist, zu unser aller Wohl, auch verdammt gut so.

 

Ich fahre übrigens leidenschaftlich gerne Auto.


08.01.2013 16:39    |    B.Trüger

Wer Autofahren braucht, um sich männlich und überlegen zu fühlen und endlich mal ganz allein was zu sagen zu haben, sollte eh an sich arbeiten.


08.01.2013 16:58    |    Paulshow2

find ich gut, wenn ich an stecken mit 1000km+ denke und den bereits vielfach erwähnten berufsverkehr...

im navi das ziel wählen und zurücklehnen? klasse!

und mit nichten dasselbe wie bahnfahren oder fliegen weil ich immer noch fahren kann wann und wohin ich will ohne wartezeiten und umsteigeorgien.

 

...ist soweit ich weiß, übrigens technisch längst gelöst und wäre nicht in 10 jahren sondern bereits morgen möglich....ist aber wohl juristisch heute noch schwierig...(wer ist schuld wenns dennoch knallt?)...


08.01.2013 17:12    |    wazzup

Wir sind doch hier nicht bei I Robot...

Klar, in einer perfekten Welt fährt das Auto selbstständig, man kommt ohne stau, ohne grosse ampelphasen schnell und entspannt zum ziel, aber: Es muss JEDER so ein selbstfahrendes Auto haben. Tanzt nur einer aus der Reihe droht das perfekte system zu kippen. Es wäre quasi nichts anderes als ein automatiches Taxi ohne Fahrer, wie ein zug der einen überall hinbringt. In einer fernen Zukunft sicher machbar, aber ich will so eine zukunft garnicht mehr erleben müssen. Wenn autofahren nur noch zum reinen transport verkommen ist und nur noch dazu dient die arbeitssklaven hin und her zu kutschieren... nein danke. Ich will mein Auto pur und ohne jeglichen Schnickschnack haben. Jeder Sensor ist einer zuviel.


08.01.2013 17:19    |    Hartgummifelge

Das die Elektrik und Elektronik für neue und vor allem teure Fehler sorgt, hat den Sinn und Zweck, die Lebensdauer der Fahrzeuge auf wenige Jahre zu beschränken, um den Verbraucher so schnell wie möglich, ein neues Auto zu überhöhtem Preis zu verkaufen, das sich nach kurzer Zeit als eine neue Kostenfalle entpuppt..

Je mehr die Elektronik kann und übernimmt, umso höher werden die Folgekosten.

Virtuelle Fehler werden im Speicher abgelegt, echte Fehler werden selten bis bis gar nicht gespeichert und gefunden, Teile werden auf Verdacht getrauscht und in voller Höhe berechnet..

Als Fahrer oder Beifahrer möchte ich nicht erleben, wenns kracht, weil irgendein Sensor seinen Dienst quittiert..


08.01.2013 18:42    |    Der Markus

da solche Systeme trotzdem vom Fahrer überwacht werden müssen (Steht schon in der Anleitung von jedem simplen Parkassistenten), funktioniert das zwar technisch aber ich als Fahrer würde spätestens nach 25 min überall hin gucken, nur nicht konzentriert genug nach vorn.

Damit wäre ein schnelles eingreifen meinerseits nicht möglich. Dann fahr ich lieber gleich selber zudem macht mir Autofahren Spaß zumindestens meistens.

Außerdem verlernt man durch zu viele Assistenten nur das Autofahren oder verlässt sich blind darauf auch wenn man mal ein Auto fährt das den einen oder anderen Assistent nicht hat.


08.01.2013 18:51    |    Stefan_Raba

Die Technik ist imho nicht das Problem. Das ist alles machbar bzw. wird irgendwann machbar sein.

 

Die Frage lautet doch, um hier mal des Teufels Advokat zu spielen: "Wer is am Ende der Depp wenn was passiert?"

 

Du liest im Auto Zeitung und dein Autopilot macht ne Gruppe Kindergartenkinder am Zebrastreifen platt.

Shit happens...eine Kamera wurde von der tiefstehenden Sonne geblendet, eine Taube auf einen Sensor geschissen, was auch immer...ganz stumpf plakativ "for the sake of argument"

 

...darfst du dann einrücken wegen fahrlässiger Tötung?

 

Haftet der Hersteller?...mit der Lobby im Rücken?

 

Das ist imho der Knackpunkt an der Sache. Bevor das nicht geklärt ist, wird das nix mit dem Autopilot.

...und wenn ich trotz Autopilot ständig wachsam sein muß, weil ich am Ende von Tag hafte, kann ich mir den Autopilot auch gleich sparen.


08.01.2013 19:55    |    MadBlade91

Definitiv dagegen!

Eine KI kann niemals den Menschen als Fahrer ersetzen.

Es fängt ja schon beim "Bauchgefühl" und Vorraussicht an. Dadurch lassen sich ja schon viele Situationen vermeiden/entschärfen.


08.01.2013 22:04    |    mobiles

Ich halte davon nichts und werde dann auf das Auto- und LKW-Fahren verzichten.

Der Abstandsregeltempomat ist eine sehr gute Sache, die auch ziemlich zuverlässig funktioniert. Trotzdem muss man dauernd wachsam sein und das Verkehrsgeschehen beobachten. Das wird man auch bei einem Autopiloten IMMER müssen, was ihn überflüssig macht.


08.01.2013 22:23    |    Goify

Im Flugzeug muss ja auch immer aufgepasst werden, sogar von zwei Personen, auch wenn einer mal zeitweise auf die Toilette darf.

Im Auto wirst du auch immer wachsam sein müssen. Außerdem ist die Reaktionszeit im Auto viel kürzer, falls sich der Autopilot abschalten sollte. Denn du könntest innerhalb weniger Sekunden im Gegenverkehr landen.

Beim Flugzeug besteht noch die Chance, korrigierend eingreifen zu können. Und es passiert ja schon dort oft genug, dass ein Flugzeug kurz nach dem Abschalten des Autopiloten (Sensor meldet ungewöhnliche Werte) eine Maschine abstürzt. Meist dauert es 3 Minuten, bis der Vogel am Boden liegt. Also viel mehr Zeit.


09.01.2013 08:42    |    TrustNo1

Ich glaube die hier eingebrachten Argumente von wegen ständiger Wachsamkeit trotz "Autopilot" beim Fahren sind ein Grund warum die Technik heute noch nicht angewandt wird. Die Autohersteller werden das schon berücksichtigen ^^.

Ich mein wie blöd wäre denn das im Auto zu sitzen, nicht zu fahren und ständig auf die Straße zu schauen :D. Ne so würde das System wohl nicht gedacht sein, vor allem was das Unfallrisiko anginge was sich kein Hersteller leisten könnte.

 

Es wird denke ich noch ne Weile dauern bis alles so weit ist, dass es dann ein sicheres System gibt ohne Eingriff des Menschen.


09.01.2013 13:43    |    Hardy Bensberg

Tja die Assistenzsysteme...man fragt isch langsam wer da der Assistent ist. Die Technik oder der Fahrer? 32 Jahre fahre ich nun und seit 32 Jahren fahre ich im Schnitt 60.000 km im Jahr. Meine besten Assistenzsysteme sind das Popo-Meter, eine klare Selbsteinschätzung und Selbstdisziplin, zum Beispiel drauf achten, dass man ausreichend fit ist, nicht übermüdet fährt etc. ... Ergebnis: nur ein Unfall bisher. Da war ich grade 19 und war durch ein Mädel mit Hotpants abgelenkt und fuhr auf den Vordermann auf...ok, irgendeine Leiche hat ja jeder im Keller :-)

 

Heutzutage können Autos wirklich sehr viel. Aber ob das immer gut ist? Kann das Auto nicht viel werden die Sinne des Fahrers geschärft. Wird dem Fahrer suggeriert, dass die Kiste alles regelt und das Schlimmste vermeidet sieht das bei vielen Fahrern schon völlig anders aus.

 

Supernanny ist überall und sehr gefragt. Ich persönlich finde, dass da auch eine große Gefahr drin steckt. Es schürt den Glauben, dass man selber nicht mehr so aufpassen muss...Supernanny macht das ja schon.

 

Wahrscheinlich aber werden Autos bald schon selbsttätig fahren können. Das macht uns dann sehr verletzbar. Haben sich die Leute daran gewöhnt werden sie in Situationen in denen die Technik nicht zur Verfügung steht so ähnlich fahren wie Fahrschüler. Die Folgen davon könnten durchaus dramatisch sein.

 

Die Industrie wird das nicht kümmern. Unter dem Siegel "Sicherheit" verkaufen sich Assistenzsysteme hervorragend und das wird auch auf lange Sicht so bleiben.

 

Mein Fazit: Die Entwicklung zum Assistenzsystem "beifahrender Fahrer" ist eingeschlagen und wird auch weiter gehen. Das wird sich nicht aufhalten lassen. Es ist zwar die Pervertierung des Autofahrens als Erlebnis, aber auch das können kommende Autofahrer ganz anders sehen als wir.


09.01.2013 19:40    |    kraftverkehrsmeister

Wenn alles so schnell voran schreitet,wie die Autoindustrie wäre das Leben leicht und unbeschwert. Der Umgang mit uns Menschen verlangt auch Respekt mit den Anderen im Strassenverkehr.Hier sind alle gefragt und das jeden Tag zu jeder Zeit.Fahrerasistentensysteme sind so lange gut wie sie eingesetzt werden.Man sollte nicht außer acht lassen,dass sich die Grenzen

der Fahrphysik dadurch nicht beeinflussen lassen.Ich habe ja alles eingebaut und mein Gehirn schalte ich ab.Autofahren ist immer

noch Kopfsache,falls man fragen sollte.Wen die Festplatte nichts gespeichert hat nützt das beste System garnichts dass eingebaut

ist.Das tägliche Fahren im Strassenverkehr geht vom Ultrakurz zum Kurzgedächtnis zum Langzeitgedächtnis.Der Ablauf als

solches ist von Gefühlen und den sonstigen Geadnken geprägt. Wir sollten nicht vergessen hier sitzt ein Mensch mit einer Persönlichkeit

und Fahrfertigkeiten.Das alles kann durch die Technik unterstützt werden.Das erlebte im Strassenverkehr muß vom Kopf in Arme und Beine umgesetzt werden.Man könnte noch vieles hierzu sagen,dass was bisher von der Autoindustrie geschaffen wurde,dient der

Verkehrssicherheit.Der Mensch ist nur die Schnittstelle.


09.01.2013 19:46    |    Goify

Zitat:

Wenn alles so schnell voran schreitet,wie die Autoindustrie wäre das Leben leicht und unbeschwert.

Ich habe die Ironie in dem Satz erkennen können, denn nichts ist weiter weg von Innovationen als die Autoindustrie, die seit über 125 Jahren an den selben Kutschen herumdoktert. Im Wesentlichen gab es bisher kaum erwähnenswerte Veränderungen zum Positiven. Weder kann man mit Solarkraft fahren, noch ist es möglich, als Fahrer während der Fahrt zu schlafen.

 

Sollte es weiterhin Autos geben, werden sie sich kaum von den jetzigen unterscheiden.


09.01.2013 19:56    |    kraftverkehrsmeister

Es gebe keine Massenunfälle wenn die Schnitstelle Mensch mehr Gehirn hätte.Das meine ich wirklich und ehrlich.Es kann nicht angehen wenn ich mich ins Auto setze einmal gelernt,den Motor starte,den Gurt anlege und los fahre.Ich beobachte den Verkehrsraum hinter mir

zur Seite und fahre.Vor mir fährt schon einanderer,der nach meiner Ansicht zu langsam fährt.Wie heißt es doch so schön,die Teilnahme

am Strassenverkehr verlangt ständige Vorsicht und Gegenseitige Rücksicht.Ich habe vergessen den Blinker zusetzen.links.

Jeder wird von sich behaupten,dass wir alle gute bis sehr gute Autofahrer sind.Man schätzt sich immer gut ein,nicht anderen

Verkehrsteilnehmer.Wir haben ja unsere Technik,nennen wir wir Systeme im Auto.Die verhindern keine Massenunfälle.

Es gibt ein Wienerabkommen das den Menschen in den Vordergrund stellt von 1968,der Fahrer hat die Sachherrschaft über sein

Fahrzeug.


10.01.2013 17:51    |    B.Trüger

Der Beitrag ist bestimmt klug, aber er ist so unverständlich und unstrukturiert geschrieben, dass ich ihn nicht verstehen kann.


12.01.2013 20:23    |    Antriebswelle238

Zitat:

Ich bin amüsiert von den Betonköpfen, die Angst vor der Zukunft haben und die neue Technik daher verhindern wollen. Die Woge der Geschichte wird sie hinwegspülen, und in 100 Jahren wird man über sie so die Köpfe schütteln wie wir über jene, die die Einführung der Eisenbahn verhindern wollten

Und ich bin amüsiert über Fortschrittsgläubige, die in jeder technischen Weiterentwicklung die "Lösung aller Probleme" sehen.

Die Einführung der Eisenbahn wurde nicht verhindert. Und es gibt auch heute noch Leute, die nicht damit fahren, obwohl auch ihnen klar ist, das man das mehr oder weniger gefahrlos tun kann.

 

Wenn du nicht mehr selbst fahren willst oder kannst, kein Problem. Dafür gibt es schon heute eine Lösung. Nennt sich Taxi.

 

Da ich nun auf die Zielgerade zum finalen Berufswechsel gehe, werde ich mittelfristig nicht mehr fahren müssen, sondern nur noch wollen. Und das mach ich dann lieber selbst, als von meinem Auto bewegt zu werden :p


12.01.2013 21:22    |    Hartgummifelge

Zitat:

Und das mach ich dann lieber selbst, als von meinem Auto bewegt zu werden

Was Du auch besser tun solltest, da Halbleiter nicht mal in der Lage sind, auf Dauer, den Leerlauf eines Autos konstant halten zu können.

Plötzlich dreht der Motor hoch, wenn man den Fuß vom Gas nimmt, um zu Schalten oder langsam verzögern will. Der Motor dreht ohne Vorwarnung bis in den Begrenzer hoch oder die Kiste beschleunigt.

Es war keine Fußmatte und kein Teppich, die/der das Pedal blockiert hat, um ja keinen Anlass zu geben, heisse Luft in einen Ballon blasen zu können.


Deine Antwort auf "Hinterm Lenkrad nur noch Beifahrer!"

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