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berlin-paul

Komm, lach doch mal!

11.02.2021 12:48    |    GrandPas    |    Kommentare (141)    |   Stichworte: 1st, Elektroauto, ID.3, ID.4, SUV, VW

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Ausgangslage:

In unserem Fuhrpark befinden sich mehrere E-Autos und der Leasingvertrag eines e-Golfs ist mittlerweile ausgelaufen und dafür suchen wir weiterhin Ersatz. Deswegen habe ich bereits eine Probefahrt mit einem ID.3 im Oktober durchgeführt und meine Erfahrungen dazu sind bereits hier nachzulesen.

 

Nachdem dort leider noch erhebliche Probleme aufgetreten sind und das Fahrzeug grundsätzlich den Eindruck vermittelte noch nicht ganz fertig entwickelt zu sein, haben wir die e-Golf Vertrag erstmal um ein paar Monate verlängert um VW Zeit zu geben die gröbsten Baustellen zu beseitigen. Mittlerweile ist der ID.4 auf dem Markt erschienen und deswegen wollte ich testen ob es nicht vielleicht dieser werden könnte. Nachdem beide bekanntermaßen auf der gleichen Plattform aufbauen und technisch sehr ähnlich sind, gehe ich davon aus, dass der Entwicklungsstand bei beiden auch ähnlich ist.

 

Erster Eindruck:

  • Der Testwagen war die 1st. Edition basierend auf der MAX Ausstattungsvariante. Momentan das Topmodell mit dem großen 77kWh Akku, Heckantrieb, 150KW/204PS und Vollausstattung.
  • Der Wagen gefällt mir in der Realität deutlich besser als die Bilder haben befürchten lassen. Eine Schönheit ist er für meinen Geschmack aber nicht und auch nicht unbedingt als VW zu erkennen. Könnte jede andere Marke auch draufstehen, aber ich könnte mich an die Optik gewöhnen.
  • Es ist kein wirklicher SUV, eher ein Crossover, also zwischen SUV und PKW angesiedelt.
  • Der Tacho ist gleich, aber der Bildschirm in der Mitte ist größer als im ID.3, ansonsten sind die Bedienelemente und auch die Bedienung identisch.
  • Das Auto wirkt insgesamt eine Klasse höher positioniert als der ID.3, wie auch von der Marketingabteilung bei VW sicher gewünscht.
  • In der Länge liegt er zwischen Tiguan und Tiguan Allspace, müsste aber mind. das Platzangebot des Allspace haben.

 

 

Positiv ist aufgefallen:

  • Die Qualität des Innenraums ist deutlich wertiger als im ID.3. Zur Musterschülerin und Konzernschwester Audi liegen zwar immer noch Welten, aber objektiv gibt es hier keinen Grund zur Klage.
  • Das Platzangebot vorne ist üppig, hinten o.k. Die Beinfreiheit ist üppig, die Sitze sind etwas höher als im ID.3 und deswegen fühlt man sich als Großgewachsener nicht ganz so wie auf einem Kinderstuhl wie im ID.3. Durch die Akkus im Boden fehlt es dem Fußraum grundsätzlich an Tiefe und im ID. 3 ist die Sitzposition hinten deswegen wie auf einem zu niedrigen Stuhl. Das ist im ID.4 besser, aber noch nicht wirklich gut.
  • Der Kofferraum ist der Fahrzeuggröße entsprechend groß, auch wenn durch die nach hinten abfallende Dachform hier Platz verschenkt wurde
  • Der Antrieb ist wie ich es von E-Autos mittlerweile gewohnt bin. Allerdings merkt man auch das üppige Leergewicht von fast 2,2 to. durch den großen Akku. Der Wagen beschleunigt aber trotzdem ausreichend flott und ist grundsätzlich gut motorisiert, bei 160 km/h wird er sanft abgeregelt.
  • Das Geräuschniveau ist sehr niedrig, der Wagen insgesamt auf Komfort ausgelegt und dies passt gut zur Fahrzeugklasse
  • Durch den großen Akku wurde bei Probefahrtbeginn, trotz Temperaturen um die Gefriergrenze noch 400km Reichweite angezeigt. Leider galt das wohl nicht für meine Fahrweise, dazu später mehr.
  • Auch wenn VW viel gescholten wird für seine aktuelle Bedienung, ich komme damit mittlerweile gut klar und es gibt ein paar Schalter/Sensortasten für das Notwendigste wie Temperatur, Lautstärke, ansonsten ist der Bildschirm schön groß, sehr scharf und reagiert auch ausreichend flott. Die Bedienung ist auch selbsterklärend, ein Handbuch m.E. nicht notwendig.
  • Durch die etwas höhere Sitzposition ist der Ein- und Ausstieg bequemer als beim ID.3.
  • Das Fahrzeug hat eine Dachreling und es kann im Gegensatz zum ID.3 auch ein Dachträger montiert werden mit 75kg Nutzlast. Für mich als Skifahrer, der i.d.R. 2 Dachboxen benötigt ist dies ein entscheidender Vorteil. Damit und mit dem Raumangebot ist der Wagen für mich grundsätzlich als Familienfahrzeug auch für entsprechende Reisen geeignet.
  • Wie im ID.3 ist in den Fahrassistenzsystemen ein deutlicher Generationensprung zu erkennen. Der Wagen kommt deutlich souveräner und viel vertrauenserweckender mit dem Verkehr klar.
  • Es war während der Testfahrten winterlich und die Straßen teilweise glatt, der Heckantrieb im ID.4 hatte aber keinerlei Traktionsprobleme. Es bestätigt sich wieder mein Eindruck, dass E-Antriebe durch das ansatzloses Drehmoment zwingend mindestens Heckantrieb benötigen. Unser e-Golf hat hier mit dem Frontatrieb deutlich mit der Traktion zu kämpfen. Dafür reicht schon eine leicht nasse Straße.
  • Das HUD blendet jede Menge Daten ein. Neben der Geschwindigkeit, der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, Abbiegepfeile, Ankündigungen von Navigationsanweisungen auch welche Assistenten eingeschaltet sind. Dann markiert er noch weiter oben im Bild wenn er Spuren erkennt, oder er markiert das Fahrzeug zu welchem er den Abstand hält. Das ist alles nicht ganz unpraktisch, aber für meinen Geschmack fast schon zu viel Kino im Blickfeld, aber vermutlich Gewöhnungssache.

 

Negativ ist aufgefallen:

  • Durch die abfallende Dachlinie ist die Kopffreiheit hinten nicht wirklich üppig. Der Wagen hatte ein Panoramadach, welches noch mal Innenraumhöhe kostet und deswegen bin ich mit dem Kopf angestoßen. Ich bin allerdings ein Sitzriese (also langer Oberkörper), trotzdem könnte es in dieser Klasse einfach mehr sein.
  • Die Sicht nach hinten ist arg bescheiden, weil das flache Heckfenster nur einen relativ kleinen Schlitz freigibt. Rückfahrkamera ist bei den Dimensionen allerdings m.E. eh Pflicht
  • Es war bei den Testfahrten kalt und deswegen ist dies natürlich das Worst-Case-Szenario für jedes e-Auto. Nachdem ich den Wagen nicht geladen haben, habe ich ihn auch nicht vortemperiert mit Ladestrom. Ich bin auch der Testfahrt geschuldet recht sportlich gefahren und durch das Gewicht war der Verbrauch mit fast 32 kW/100km schon recht üppig. Ich rechne aber damit, dass dies bei längeren Fahrten wieder fallen würde, weil wenn die Autos und Akkus mal aufgeheizt sind, der Erhalt der Temperatur nicht ganz so ins Gewicht mehr fällt. Durch den großen Akku musste ich aber dennoch nicht Laden.
  • Man kann durch eine Vortemperierung an der Ladesäule erheblich Reichweite gewinnen und hat den Komfort einer Standheizung, ich habe dies aber bei meiner Testfahrt nicht gemacht, weil mir klar war, dass die Reichweite nie mein Problem sein wird.
  • Nachdem die Außentemperaturen erfahrungsgemäß einen großen Einfluss auf die Reichweite haben, gehe ich davon aus, dass der Verbrauch und damit die Reichweite bei besseren Bedingungen deutlich besser ausfällt. Legt man die Reichweite bei Fahrtbeginn zu Grunde, haben meine Vorfahrer grob 19 KW/100km verbraucht, trotz der winterlichen Bedingungen.
  • Der große Akku sorgt natürlich für entsprechendes Gewicht und dies wirkt sich deutlich auf das Temperament aus. Im Sommer sollen die GTX Modelle mit Allrad kommen. Diese haben einen Frontmotor mit 75KW/102PS zusätzlich und kommen auf 306PS Systemleistung. Dies kann der schwere Kübel und das Fahrwerk sicher sehr gut vertragen.
  • Es kam auch bei diesem Test wieder zu einem Ausfall der Assistenzsysteme. Dieses Mal war aber ein vom Schnee bedeckter Sensor der Grund. Dies ist aber kein e-Auto Problem, sondern liegt an der Auslegung der Assistenten und dürfte bei den konventionellen Modellen ebenso auftreten, trotzdem ärgerlich. Im letzten Bild erkennt man, wie wenig Schneefall auf der Front schon ausreichte um den Sensor außer Gefecht zu setzen. Hier muss man m.E. noch zwingend nacharbeiten, schließlich sollen die Autopiloten mal keine reine Schönwetterfahrer werden.

 

Fazit:

  • Der Wagen hat mich positiv überrascht. Wäre der Wagen für mich gedacht, würde ich diesen dem ID.3 vorziehen.
  • Ich würde aber auf das Allrad Modell warten, weil dann die Fahrleistungen sicher noch souveräner sind.
  • Der Entwicklungsstand wirkte deutlich fortgeschrittener als beim ID.3 damals.
  • Ich würde den Wagen als Hauptfahrzeug für die Familie einsetzen und keinen Verbrenner für Reisen mehr vorhalten. Mit der Reichweite und dem 125kW Lader sollten auch bei längeren Reisen nur wenig Zeitverlust bei vorhanden Schnelladesäulen sein.
  • Ich bin aber nicht so überzeugt, ob große Akkus wirklich der Weisheit letzter Schluss sind. Natürlich entspannt es das Reisen, aber in meinem Alltag sind 98% aller Fahrten viel kürzer und dann hat man mit einem so großen Akku nur das teurere, schwerere, behäbigere und verbrauchsintensivere Fahrzeug. Ich wäre deswegen bereit bei den wenigen Ausnahmen, wenn es bei mir mal an längere Strecken geht, auch ein paar zusätzliche Ladestopps einzulegen.
  • Leider kann ich keine Aussagen treffen wie der Verbrauch im Sommer ist und welche Reichweiten maximal möglich sind. Aus der Erfahrung unsere anderen e-Autos würde ich aber schätzen, dass bei mäßigen Tempo auf der AB durchaus 500km drin sein müssten. Aber das ist wie gesagt eine reine Vermutung.
  • Der Wagen ist einfach schon recht breit und deswegen im Innenstadtverkehr, der wohl einen großen Teil seines bei uns geplanten Einsatzspektrums darstellt trotz allem leider etwas überdimensioniert. Gerade in engen Straßen hier in der Gegend, merkt man schon, dass der Größenwachstum auch einfach praktische Nachteile mit sich bringt
  • Wir werden deshalb vermutlich den ID.3 wählen, weil die Fahrerin mit einem kleinerem Auto in der Stadt vermutlich glücklicher wird.

 

 

Entschuldigt, wenn ich vielleicht nicht so sehr auf den Elektroantrieb eingegangen bin. Ich fahre schon seit Jahren die meisten Strecken elektrisch, bin auch schon ein paar E-Autos gefahren und deswegen fehlt mir mittlerweile der "Aha-Effekt" der Umsteiger. Der Wagen fährt sich sehr angenehm und die Vorteile des e-Antriebes überwiegen für mich schon länger die Nachteile.

 

Hoffe es war ein Hilfreich und freue mich über evtl. Kommentare :)

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22.02.2021 15:42    |    GrandPas

Yepp. Es war aber nur eine Schätzung. Genauen Termin bekomme ich noch.

 

Hat mich noch gefragt ob ich ihn in Wolfsburg oder Dresden abholen will. Die Autostadt kenne ich schon zur Genüge, insofern wäre die gläserne Manufaktur in Dresden durchaus interessant gewesen. Aber aktuell darf man dank Corona wohl nicht rein und kriegt entsprechend auch keine Führung, sondern nur den Schlüssel in die Hand.

 

Ich hoffe zwar, dass es bis Juni besser wird, aber habe mich dann doch für die Lieferung zum Händler hier entschieden.

 

EDIT: Die Lieferzeit wurde vom :) auf Juli präzisiert.


22.02.2021 15:43    |    Hannes1971

Zitat:

@GrandPas schrieb am 22. Februar 2021 um 15:34:33 Uhr:

VW vergleicht aber den ID.4 durchaus intern mit dem Model Y wie z.B. hier berichtet wird:

 

https://www.motorsport-total.com/.../...id4-und-tesla-model-y-20093001

 

Glückwunsch zum Enyaq. Wir haben heute den ID.3 bestellt, Lieferzeit lt. erster Schätzung Juni.

Ja, der Y ist da schon eher vergleichbar. Wo liegt der preislich?


22.02.2021 15:53    |    GrandPas

Den Y gibt es aktuell nur mit Allrad und startet bei Brutto knapp 59.


22.02.2021 15:57    |    Hannes1971

Zitat:

@GrandPas schrieb am 22. Februar 2021 um 15:53:36 Uhr:

Den Y gibt es aktuell nur mit Allrad startet bei Brutto knapp 59.

Na, da sind doch ID.4 / Enyaq Schnäppchen...


22.02.2021 18:10    |    tomcat092004

Da ist mir ein Skoda Oktavia RS für 50k€ lieber (Da ist fast alles drin was geht).

Die Preise müssen noch sinken bei den BEV (für mich) bevor sie ernsthaft interessant werden (andere Infrastrukturhindernisse ignoriert).


22.02.2021 18:13    |    Hannes1971

Zitat:

@tomcat092004 schrieb am 22. Februar 2021 um 18:10:42 Uhr:

Da ist mir ein Skoda Oktavia RS für 50k€ lieber (Da ist fast alles drin was geht).

Die Preise müssen noch sinken bei den BEV (für mich) bevor sie ernsthaft interessant werden.

Der Enyaq mit fast allem kostet Liste 54.500 Euro. Abzüglich 9.000 Euro liegt er unter Deinem Oktavia.

 

Außerdem: wenn vergleichen, dann mit dem passenden Gegenstück: Superb oder Kodiaq.


22.02.2021 20:17    |    Carlos1706

Enyaq Anfang Januar bestellt, Lieferzeit ca. 12 Monate. Sollte das Model Y Long Range allerdings final gelistet werden (die aktuellen Preise sind mehr Platzhalter denn Endpreise in 6-9 Monaten) storniere ich und switche um.

 

MfG Paule


23.02.2021 12:27    |    tomcat092004

Zitat:

@Hannes1971 schrieb am 22. Februar 2021 um 18:13:27 Uhr:

Zitat:

@tomcat092004 schrieb am 22. Februar 2021 um 18:10:42 Uhr:

Da ist mir ein Skoda Oktavia RS für 50k€ lieber (Da ist fast alles drin was geht).

Die Preise müssen noch sinken bei den BEV (für mich) bevor sie ernsthaft interessant werden.

Der Enyaq mit fast allem kostet Liste 54.500 Euro. Abzüglich 9.000 Euro liegt er unter Deinem Oktavia.

 

Außerdem: wenn vergleichen, dann mit dem passenden Gegenstück: Superb oder Kodiaq.

Sind alle nicht meine Preisklasse und mir zu groß.

Daher meine Bemerkung mit dem Oktavia. Ja, der ist eine Nummer kleiner, aber für mich völlig ausreichend und auch den kann man in Preisregionen treiben, die schon nicht mehr preiswert sind.

Bis ich mir ein Fahrzeug kaufe, gibt es keine Förderung mehr, daher rechne ich sie auch nicht rein. Die nächsten 5- 6 Jahre soll mir mir kein neues Fahrzeug ins Haus kommen und dass es ein Neufahrzeug wird, bezweifle ich. Habe leider den falschen Arbeitgeber, denn der will mir keinen Dienstwagen stellen. Könnte natürlich an meiner Arbeit liegen. :)


23.02.2021 12:38    |    GrandPas

Bei uns ist der ID.3 schon die 3. E-Auto Generation in knapp 8 Jahren. Während der Zeit ist vom Smart ED zum E-Golf und dann eben ID.3 jedes Mal die Motorleistung um 50% und die Akkugröße um 100% gestiegen. Die Fahrzeuggröße und auch das Ausstattungsvolumen sind auch deutlich gestiegen.

 

Die Leasingrate ist aber fast annähernd gleich geblieben. Hier sieht man, dass wir früher als Early Adaptor natürlich einen horrenden Preis für den Smart bezahlt haben, aber man sieht eben auch wie dramatisch die Preise in dem relativ kleinen Zeitraum auch gefallen sind.

Ursache dafür ist neben den stark sinkenden Akkupreise natürlich auch die aktuelle großzügige Förderungen und der Umstand, dass die Hersteller den Restwert der e-Autos und die Lebensdauer der Akkus höher einschätzen als früher.

 

Aktuell sind die Kaufpreise in gleicher Ausstattung absolut konkurrenzfähig. Wie es nach der Förderung aussieht können wir nur raten, denn die Akkupreise fallen immer weiter und ohne Förderung dürfte auch der Markt höhere Rabatte einfordern als jetzt. Auch gut möglich, dass dann für neue Verbrenner durch Euro 7 Abgasbehandlung erheblich teurer werden wird ... Insofern schwer vorherzusagen wie sich der Vergleich entwickelt.

 

Als Gebrauchtwagen hätte ich auf jeden Fall viel weniger Bauchschmerzen ein e-Auto zu kaufen als einen Verbrenner, denn das Reparaturrisiko ist unserer Erfahrung nach überhaupt nicht vergleichbar.


23.02.2021 19:01    |    Dadof3

Vor allem ist es reichlich kurzsichtig, nur auf den Anschaffungspreis zu schauen. Da hängt doch einiges mehr an Kosten dran: Wartung, Steuern, Versicherung, Kraftstoff/Strom, Wertverlust, Haltbarkeit. Diese Faktoren können über die Jahre sehr viel mehr Unterschied ausmachen als 10.000 € mehr oder weniger in der Anschaffung.

 

Vor allem im Punkt Langlebigkeit punkten E-Autos. Es ist einfach viel weniger dran, das kaputt gehen kann: Keine komplizierte Motortechnik mit Nockenwellen und Benzinpumpe und Steuerkette/-riemen und Einspritzanlage und und und, keine Abgasanlage, kein Getriebe, ... alles Dinge, die bei Verbrennern häufig kaputt gehen oder gewartet werden müssen. Dazu weniger Bremsverschleiß (aber etwas mehr Reifenverschleiß). Wenn man sich ansieht, wie viele Teslas schon viele Hunderttausend km runter haben und wie wenig Reparaturen es bei denen gab ... und das liegt kaum an besonders guter Fertigungsqualität.

 

Spannend wird allerdings, wie sich das Thema Wertverlust entwickelt. Das ist momentan Kaffeesatzleserei.


23.02.2021 19:45    |    notting

Zitat:

@Dadof3 schrieb am 23. Februar 2021 um 19:01:43 Uhr:

Vor allem ist es reichlich kurzsichtig, nur auf den Anschaffungspreis zu schauen. Da hängt doch einiges mehr an Kosten dran: Wartung, Steuern, Versicherung, Kraftstoff/Strom, Wertverlust, Haltbarkeit. Diese Faktoren können über die Jahre sehr viel mehr Unterschied ausmachen als 10.000 € mehr oder weniger in der Anschaffung.

Nur auf den Anschaffungspreis zu schauen war schon immer kurzsichtig, das ist richtig. Allerdings kenne ich verdammt viele Leute, denen ein Basis-Benziner reicht (viele von denen fahren nicht mal 10Mm/Jahr), die daheim nicht sinnvoll eine Lademöglichkeit schaffen können/wollen (z. B. absehbarer Umzug in wenigen Jahren) und die öffentl. Ladeinfrastruktur in ihrer Umgebung nicht so toll ist bzw. nicht so gut in ihr Leben integrierbar ist.

Bei so geringen Fahrleistungen fallen die Kosten für die Fahrenergie kaum ins Gewicht, selbst wenn man mit einem PHEV/BEV fast ausschließl. mit Gratis-Strom fahren könnte. Mit real erhältlichen Rabatten sind diese Basis-Benziner viel billiger als E-Autos selbst wenn man bereit ist z. B. bei der Reichweite bei realer Nutzung 100km weniger und die eher lahmen Ladevorgänge (was zusätzl. Reichweite im Verhältnis zur Standzeit ggü. Tanken angeht) zu akzeptieren.

Je nach ist das E-Auto was den Vorstellungen am nächsten kommt von einem Hersteller wie Hyundai mit z. B. nur 15Mm/1J. Wartungsintervall statt z. B. 30Mm/1J. beim Zoe. Es kostet schließlich auch Zeit zur Werkstatt zu fahren bzw. das eigene Auto wieder abzuholen und das Ersatzfahrzeug während das eigene in der Werkstatt steht sowieso.

Die Armortisierung klappt dann vllt. nach vielen Jahren - auch auch nur wenn das Auto bis dahin nicht einen heftigen Schaden erleidet, z. B. durch Unfall oder es gestohlen wird.

Hab dazu mal einen Blog-Artikel gemacht: https://www.motor-talk.de/.../...ev-bev-fuer-wenigfahrer-t6882812.html

 

Zitat:

Vor allem im Punkt Langlebigkeit punkten E-Autos. Es ist einfach viel weniger dran, das kaputt gehen kann: Keine komplizierte Motortechnik mit Nockenwellen und Benzinpumpe und Steuerkette/-riemen und Einspritzanlage und und und, keine Abgasanlage, kein Getriebe,

Das mit "kein Getriebe" ist Blödsinn, evtl. sogar wenn es Radnabenmotoren gehen würde. Günstigere E-Antriebe sind meist nur deswegen brauchbar, _weil_ sie ein Getriebe haben, _weil_ der günstige E-Motor an sich nur bei extremen Drehzahlen einen guten Wirkungsgrad hat.

 

Zitat:

... alles Dinge, die bei Verbrennern häufig kaputt gehen oder gewartet werden müssen. Dazu weniger Bremsverschleiß (aber etwas mehr Reifenverschleiß).

E-Autos werden dementspr. dünnere Bremsbeläge haben, sodass sich das auf die Laufleistung nicht viel geben wird.

 

Mal abgesehen davon töten BEV gerne den 12V-Akku vorzeitig, entweder durch ständiges auf 100% halten oder weil die Unterhaltungselektronik wenn sie im Stand länger läuft den 12V-Akku gnadenlos leersaugt ohne dass es Unterstützung durch den noch größeren Akku gibt.

 

Zitat:

Wenn man sich ansieht, wie viele Teslas schon viele Hunderttausend km runter haben und wie wenig Reparaturen es bei denen gab ...

... und dafür wenn repariert wurde gleich teuer am Akku oder am Motor was gemacht wurde (die Info gibt's meist nur auf Nachfrage und wenn solche essenziellen Teile zwischendrin komplett neu gemacht wurden braucht man sich nicht wundern, wenn dadurch eine viel höhere Laufleistung bis zum wirtschaftl. Totalschaden rauskommt), wenn auch wohl meist auf Garantie, aber die ist auch irgendwann rum...

 

Zitat:

und das liegt kaum an besonders guter Fertigungsqualität.

 

Spannend wird allerdings, wie sich das Thema Wertverlust entwickelt. Das ist momentan Kaffeesatzleserei.

Aktuell finde ich, dass sich die Technik so schnell verbessert, dass der Wertverlust immens wäre - wenn nicht die hohe Nachfrage bzw. die häufigen Lieferprobleme wären.

 

notting


24.02.2021 09:49    |    Dadof3

Zitat:

Nur auf den Anschaffungspreis zu schauen war schon immer kurzsichtig, das ist richtig. Allerdings kenne ich verdammt viele Leute, ...

Natürlich ist ein E-Auto derzeit noch nicht für jeden das Richtige. Das ist doch ein ganz anderes Thema. Die Kosten sind ein Entscheidungsfaktor neben anderen - aber natürlich ein wichtiger, und man sollte da halt auf die gesamten Kosten über den gesamten Nutzungszyklus achten, das ist alles, was ich damit sagen will (und gesagt habe).

 

Zitat:

Das mit "kein Getriebe" ist Blödsinn, evtl. sogar wenn es Radnabenmotoren gehen würde. Günstigere E-Antriebe sind meist nur deswegen brauchbar, _weil_ sie ein Getriebe haben, _weil_ der günstige E-Motor an sich nur bei extremen Drehzahlen einen guten Wirkungsgrad hat.

Ja, aber kein Verstellgetriebe (nebst Kupplung), und darauf kommt es doch an. Feste Getriebe gehen ja praktisch nie kaputt.

 

Zitat:

Mal abgesehen davon töten BEV gerne den 12V-Akku vorzeitig, entweder durch ständiges auf 100% halten oder weil die Unterhaltungselektronik wenn sie im Stand länger läuft den 12V-Akku gnadenlos leersaugt ohne dass es Unterstützung durch den noch größeren Akku gibt.

Ersteres halte ich für ein Gerücht, und zweiteres unterscheidet sich bei einem E-Auto nicht von einem Verbrenner.

 

Zitat:

... und dafür wenn repariert wurde gleich teuer am Akku oder am Motor was gemacht wurde (die Info gibt's meist nur auf Nachfrage und wenn solche essenziellen Teile zwischendrin komplett neu gemacht wurden braucht man sich nicht wundern, wenn dadurch eine viel höhere Laufleistung bis zum wirtschaftl. Totalschaden rauskommt), wenn auch wohl meist auf Garantie, aber die ist auch irgendwann rum...

Alles ist irgendwann rum, aber die bisherigen Erfahrungen deuten darauf hin, dass E-Autos wesentlich langlebiger und günstiger im Unterhalt sind als Verbrenner.


24.02.2021 10:06    |    GrandPas

Also, ich kenne mittlerweile schon ein paar e-Auto Fahrer, davon hatte noch niemand eine Reparatur an seinem Akku. Am Motor auch nicht, aber ein e-Motor wäre nun wahrlich ein Schnäppchen gegen einen neuen Verbrennermotor. Klar ist eine Reparatur an einem alten gebrauchten E-Auto-Akku irgendwann ein Todesurteil, weil wirtschaftlicher Totalschaden. Das ist bei Getriebe oder Motorreparaturen von alten Verbrenner aber auch nicht anders. Wie lange die Akkus im Alltag halten ist einfach noch die wirkliche Unbekannte in der Rechnung.

 

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, anscheinend sehr sehr länger als sich die meisten Stammtische sicher sind ;)

 

Aus der Garantie ist unser ältestes e-Auto auch schon lange, aber die bisherigen Reparaturen waren H7 Glühlampen vorne, neue Kennzeichenleuchten hinten und ein Satz Spurstangenendköpfe. Alles nicht e-Auto speziell und wäre beim Verbrenner auch so passiert. Selbst die 12V Batterie geht jetzt ins 8. Jahr ohne Probleme. Auch hier scheint der Verschleiß sicher nicht größer als der bei Verbrennern zu sein.

 

Insofern, scheinen mir hier einige der vertretene Theorien sich so nicht in der Praxis wiederzufinden.

 

Wie schon mehrfach erwähnt, aus Kostensicht sind die e-Autos bei uns im Fuhrpark deutlich im Vorteil und dies liegt nicht an den niedrigeren Energiekosten, denn die sind wegen der teuren Ladesäulen und rel. günstigen Benzipreisen in der letzten Zeit nicht niedriger.

 

Deswegen kann die Amortisation grundsätzlich auch für Wenigfahrer aufgehen, weil sie eben nicht über die Energiekosten funktioniert.

 

Der Preisentwicklung der Gebrauchten ist m.E. schwer vorhersehbar. Grundsätzlich drücken sich die hohen Förderungen für Neu-e-Autos negativ auf deren Gebrauchtpreis aus und natürlich auch der Fortschritt bei den Reichweiten. Allerdings gerade wenn die Problemlosigkeit / Langlebigkeit der e-Autos noch bekannter wird, werden die Gebrauchtwagenkäufer auch dies entsprechend honorieren. Dazu kommt einfach auch, dass nicht bekannt ist wie es mit den Förderungen und den Verbrennern weiter geht. Auch für die aktuelle Verbrennergeneration kann niemand garantieren, dass sie nicht von künftigen Fahrverboten betroffen seien könnten, welche sich dann negativ auf den Gebrauchtpreis auswirken würden.


24.02.2021 14:18    |    jennss

Ich frage mich, ob Austauschakkus (ATA) auch von den sinkenden Preisen für Zellen profitieren. Kann es sein, dass ein ATA später nur noch die Hälfte kostet? Man kann Akkus zum Austausch ja nicht so einfach lagern für später. Die müssen neu produziert werden.

j.


24.02.2021 15:19    |    GrandPas

Die Ersatz-Akkus müssen nicht zwingend neu produziert, sondern falls sie gelagert werden, müssen sie halt hin und wieder etwas ge- und entladen werden um nicht zu altern. Dies ergibt theoretisch neue Geschäftskonzepte für die Hersteller, wenn das Lager z.B. als Netzspeicher genutzt wird.

https://www.daimler.com/.../batteriespeicher-daimler-und-enercity.html

 

Wie sich die Preise der künftigen Ersatzteil-Akkus entwickelt kann man nur raten. Bisher waren die e-Autos in so homöopathischen Dosen auf dem Markt, dass sich hier kein Markt entwickelt hat.

 

Aber mit steigender Nachfrage sieht es sicher dann auch mal irgendwann anders aus.


26.02.2021 14:55    |    MichaelN

Der Ausfall des ACC bei Schnee ist das kleinere Übel, wenn man den Vergleich zu BMW hat. Durch die kamerabasierte Technik fällt dort ACC schon bei tief stehender Sonne aus. Also aktuell immer wenn ich zur oder von der Arbeit fahre.... Schnee dagegen hat mein ACC im Golf nur 1x in 5 JAhren zum Ausfall gebracht.


02.03.2021 13:43    |    sampleman

Zitat:

@GrandPas schrieb am 24. Februar 2021 um 10:06:49 Uhr:

Insofern, scheinen mir hier einige der vertretene Theorien sich so nicht in der Praxis wiederzufinden.

Da dominieren grundsätzlich zwei komplette Gegensätze die Lufthoheit über den Stammtischen: Die Elektro-Fanbunnies tun so, als seien E-Autos so wartungsfrei wie Schubkarren, gleichzeitig glauben sie, dass ein Ölwechsel bei einem Verbrenner eine ernsthafte Hürde ist und dass alles mit mehr als drei beweglichen Teilen grundsätzlich sofort kaputt geht. Und die in der Wolle gefärbten Petrolheads glauben, dass man bei einem EV den Akku nach einem Jahr austauschen muss und dass das mehr kostet als das ganze Auto.

 

Beides ist natürlich Quark. Aber wenn ich sehe, welche Posten auf meiner Inspektionsrechnung alle NICHT mit dem Antriebsstrang zu tun haben, dann kommt eben doch allerhand zusammen. Und elektrische Fensterheber können bei elektrischen VWs genauso kaputt gehen wie bei konventionellen Gölfen;-)


02.03.2021 14:16    |    GrandPas

Natürlich können an einem e-Auto auch andere Teile kaputt gehen, die eben nicht den Antrieb betreffen, aber die Teile hat der Verbrenner doch auch. Ganz konkret ist jetzt z.B. bei einem e-Auto ein Klimakondensator mit Steinschlag getroffen worden und undicht. Genau das gleiche bescheidene System wie bei den Verbrenner und deswegen natürlich in der Praxis auch nicht besser oder schlechter.

 

Ich rede aber bewusst nicht von Stammtischweisheiten, sondern eben von unseren Erfahrungen mit e-Autos die eben auch schon ein paar Jahr länger gehen als die meisten das Thema überhaupt auf dem Schirm haben dürften. Insofern kann ich eben aus unser Praxis berichten, dass die Wartungs- und vor allem noch viel mehr die Reparaturkosten der e-Autos deutlich geringer sind, als jene der Verbrenner.

 

Geht doch nicht nur um den Ölwechsel, selbst die Bremsen halten spürbar länger, weil eben viel mit Rekuperation verzögert wird usw. usw.

 

Ich weiß auch sehr wohl wie ein Ölwechsel geht oder was er kostet und habe auch schon genug Erfahrung und Probleme mit diversen Verbrenner gehabt um zu wissen, was alles in der Praxis kaputt gehen kann.

 

Nehmen wir ganz konkret mein letztes Wochenende. Da hat sich bei einem alten Golf TDI aus unserem Fuhrpark der Anlasser verabschiedet. Wo genau der Fehler liegt muss noch gesucht werden, aber auf alle Fälle auch genau so ein Teil, welches an unseren E-Auto garantiert nie Ärger machen wird, egal wie alt sie werden, weil einfach nicht verbaut.

 

Es ist eben keine komplett neue Erkenntnis, dass in einem e-Auto einfach dramatisch weniger Teile verbaut sind und deswegen eben auch weniger die verschleißen oder ausfallen können. Und diese Theorie hat sich in unser Praxis bisher bestätigt.


14.03.2021 08:24    |    VolvoV50

Nach 2 Probefahrten habe ich Ende Februar einen ID.4 Tech bestellt. Dieser wird einen 2017er VW Touran ersetzen. Den Großteil der Beschreibungen aus dem Blog kann ich unterschreiben.

 

Besonders die unglaubliche Ruhe im Fahrzeug hat mich sehr begeistert. Es ist bei weitem nicht das erste Elektroauto mit dem ich gefahren bin. Aber der ID.4 lässt wirklich kaum Wind- und Abrollgeräusche in den Innenraum. So fährt man sehr entspannt und leider oft zu schnell.

 

Das Panoramadach ist der Hammer. Es ist wirklich riesig und die Kinder waren sofort begeistert. Apropos Kinder: Für zwei große Kindersitze reicht die Rückbank aus. Einen dritten bekommt man aber nicht mehr dazwischen. Das war im Touran besser.

 

Der Kofferraum des ID.4 ist erwartungsgemäß deutlich kleiner als der des Touran. Wenn der Ladeboden in unterer Stellung ist, sollte aber einem Urlaub zu viert nichts im Wege stehen.

 

Die Anhängerkupplung habe ich mitbestellt. Wir nehmen gerne Fahrräder in den Urlaub mit.

 

Eine verschiebbare Rückbank wie im Touran wäre toll im ID.4. Auf der Rückbank ist mehr Platz als meine Kinder benötigen. Da könnte ich die Rückbank problemlos ein paar Zentimeter nach vorne schieben.

 

Mein Touran läuft im August aus, der Verkäufer hatte keine Bedenken, dass der ID.4 dann da ist.


04.04.2021 01:02    |    SCR_190iger

guck mal hier https://www.youtube.com/watch?v=cvUgZyIOoVo

ich finde skoda hat es besser gemacht ...


22.06.2021 07:02    |    Schwarzwald4motion

Ich könnte mit dem Enyaq relativ viel anfangen wenn da nicht dieser anachronistische „Kühlergrill“ wäre :rolleyes:


22.06.2021 08:03    |    SCR_190iger

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 22. Juni 2021 um 07:02:00 Uhr:

Ich könnte mit dem Enyaq relativ viel anfangen wenn da nicht dieser anachronistische „Kühlergrill“ wäre :rolleyes:

Obwohl jetzt wo der audi buruder draußen ist, ist für mich die Wahl klar, zumal es im leasing auch keinen großen Unterschied macht


Deine Antwort auf "Mein Erfahrungsbericht zu einer ID.4 Probefahrt."

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crazybonecrusher = Chris

d118bmw = Franz

DareCare = Darko

der_Nordmann = André

DJ Fireburner = Lars

dodo32 = Bernd

frechdach73 = Michael

Geldanleger81 = Bernd

GrandPas = Frank

grilli9 = Mandy

Hitchhiker42 = Arthur

Hyrai = Marcel

Karliseppel666 = Mike

legooldie = Dirk

Lilli =Katzendame ohne Account :)

lfmt = Lisa

martinb71 = Martin* (s.o. Artikeltext)

mattalf = Matthias

max.tom = Mäxle

NDLimit = Thorsten

Olibolli = Oli

Ostelch = Ostelch

PaulchenPanzer = Panzerchen

PeterBH = Peter

Roadrunner2018 = Alex

Schmargendorf = Jürgen

Senna-Sempre = Thomas

SPM2004 = Toni

Swaguar69 = Volker

Tataa = Carsten

tomcat092004 = Robert

tomold = Tom

Toscanini = Tossi

Troll = Lego´s Kater :)

windelexpress = Martin

X555 = Michael

 

anonym=div. katatone Persönlichkeiten+1bot

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Blog Ticker

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Corona-Virus

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(website des RKI ... die haben 1-2 Tage Rückstand)

 

Sterblichkeit der Coronafälle in D nach Meldezahlen

März 2020

23. 0,41% 24. 0,48% 25. 0,55% 26. 0,60% 27. 0,67% 28. 0,75% 29. 0,85% 30. 0,88% 31. 1,08%

 

April 2020

01. 1,18% 02. 1,31% 03. 1,37% 04. 1,49% 05. 1,58% 06. 1,62% 07. 1,85% 08. 1,96% 09. 2,12% 10. 2,24% 11. 2,21% 12. 2,35% 13. 2,37% 14. 2,51% 15. 2,69% 16. 2,89% 17. 3,02% 08. 3,10% 19. 3,16% 20. 3,19% 21. 3,39% 22. 3,50% 23. 3,55% 24. 3,70% 25. 3,66% 26. 3,74% 07. 3,78% 28. 3,86% 29. 3,97% 30. 4,06%

 

Mai 2020

01. 4,07% 02. 4,12% 03. 4,13% 04. 4,14% 05. 4,21% 06. 4,34% 07. 4,36% 08. 4,36% 09. 4,40% 10. 4,41% 11. 4,44% 12. 4,45% 13. 4,48% 14. 4,52% 15. 4,51% 16. 4,52% 17. 4,51% 18. 4,53% 19. 4,55% 20. 4,57% 21. 4,58% 22. 4,59% 23. 4,59% 24. 4,60% 25. 4,60% 26. 4,62% 27. 4,68 % 28. 4,65% 29. 4,68% 30. 4,66% 31. 4,66%

 

Juni 2020

01. 4,66% 02. 4,66% 03. 4,67% 04. 4,68% 05. 4,67% 06. 4,67% 07. 4,68% 08. 4,68% 09. 4,69% 10. 4,69% 11. 4,70% 12. 4,70% 13. 4,70% 14. 4,69% 15. 4,69% 16. 4,68% 17. 4,69% 18. 4,68% 19. 4,67% 20. 4,68% 21. 4,67% 22. 4,66% 23. 4,66% 24. 4,65% 25. 4,65% 26. 4,63% 27. 4,63% 28. 4,63% 29. 4,62% 30. 4,62%

 

Juli 2020

01. 4,61% 02. 4,59% 03. 4,59% 04. 4,59% 05. 4,59% 06. 4,58% 07. 4,58% 08. 4,58% 09. 4,57% 10. 4,56% 11. 4,56% 12. 4,56% 13. 4,56% 14. 4,54% 15. 4,54% 16. 4,52% 17. 4,52% 18. 4,51% 19. 4,50% 20. 4,49% 21. 4,48% 22. 4,47% 23. 4,46% 24. 4,46% 25. 4,44% 26. 4,44% 27. 4,42% 28. 4,41% 29. 4,41% 30. 4,39% 31. 4,36%

 

August 2020

01. 4,36% 02. 4,36% 03. 4,35% 04. 4,33% 05. 4,32% 06. 4,31% 07. 4,28% 08. 4,27% 09. 4,26% 10. 4,26% 11. 4,25% 12. 4,23% 13. 4,21% 14. 4,19% 15. 4,17% 16. 4,14% 17. 4,13% 18. 4,12% 19. 4,07% 20. 4,07% 21. 4,05% 22. 4,03% 23. 3,99% 24. 3,97% 25. 3,95% 26. 3,94% 27. 3,93% 28. 3,89% 29. 3,85% 30. 3,84% 31. 3,84%

 

September 2020

01. 3,82% 02. 3,80% 03. 3,79% 04. 3,76% 05.3,74% 06. 3,73% 07. 3,72% 08. 3,70% 09. 3,68% 10. 3,66% 11. 3,64% 12. 3,62% 13. 3,60% 14. 3,59% 15. 3,58% 16. 3,55% 17. 3,52% 18. 3,50% 19. 3,47% 20. 3,46% 21. 3,45% 22. 3,43% 23. 3,41% 24. 3,39% 25. 3,37% 26. 3,34% 27. 3,32% 28. 3,31% 29. 3,30% 30. 3,28%

 

Oktober 2020

01. 3,27% 02. 3,23% 03. 3,21% 04. 3,18% 05. 3,17% 06. 3,15% 07. 3,12% 08. 3,01% 09. 3,05% 10. 3,01% 11. 2,98% 12. 2,96% 13. 2,92% 14. 2,89% 15. 2,85% 16. 2,79% 17. 2,74% 18. 2,70% 19. 2,67% 20. 2,64% 21. 2,59% 22. 2,53% 23. 2,47% 24. 2,39% 25. 2,33% 26. 2,30% 27. 2,25% 28. 2,25% 29. 2,13% 30. 2,06% 31. 2,01%

 

November 2020

01. 1,97% 02. 1,93% 03. 1,90% 04. 1,87% 05. 1,83% 06. 1,79% 07. 1,75% 08. 1,71% 09. 1,69% 10. 1,67% 11. 1,67% 12. 1,65% 13. 1,62% 14. 1,60% 15. 1,58% 16. 1,57% 17. 1,57% 18. 1,57% 19. 1,56% 20. 1,55% 21. 1,54% 22. 1,53% 23. 1,52% 24. 1,52% 25. 1,54% 26. 1,54% 27. 1,55% 28. 1,55% 29. 1,55% 30. 1,54%

 

Dezember 2020

01. 1,56% 02. 1,58% 03. 1,59% 04. 2,07% 05. 2,02% 06. 1,52% 07. 1,60% 08. 1,60% 09. 1,71% 10. 1,64% 11. 1,65% 12. 1,65% 13. 1,65% 14. 1,64% 15. 1,66% 16. 1,70% 17. 1,72% 18. 1,74% 19. 1,74% 20. 1,74% 21. 1,74% 22. 1,76% 23. 1,79% 24. 1,81% 25. 1,81% 26. 1,81% 27. 1,81% 28. 1,82% 29. 1,86% 30. 1,90% 31. 1,92%

 

Januar 2021

01. 1,93% 02. 1,93% 03. 1,94% 04. 1,95% 05. 1,99% 06. 2,02% 07. 2,05% 08. 2,08% 09. 2,11% 10. 2,11% 11. 2,12% 12. 2,15% 13. 2,18% 14. 2,22% 15. 2,25% 16. 2,28% 17. 2,28% 18. 2,29% 19. 2,32% 20. 2,36% 21. 2,38% 22. 2,40% 23. 2,43% 24. 2,43% 25. 2,43% 26. 2,47% 27. 2,50% 28. 2,53% 29. 2,54% 30. 2,56% 31. 2,57%

 

Februar 2021

01. 2,57% 02. 2,60% 03. 2,63% 04. 2,65% 05. 2,68% 06. 2,69% 07. 2,69% 08. 2,69% 09. 2,71% 10. 2,74% 11. 2,75% 12. 2,77% 13. 2,78% 14. 2,78% 15. 2,78% 16. 2,80% 17. 2,82% 18. 2,82% 19. 2,84% 20. 2,85% 21. 2,84% 22. 2,84% 23. 2,85% 24. 2,86% 25. 2,86% 26. 2,87% 27. 2,87% 28. 2,87%

 

März 2021

01. 2,86% 02. 2,86% 03. 2,88% 04. 2,88% 05. 2,88% 06. 2,88% 07. 2,88% 08. 2,87% 09. 2,87% 10. 2,88% 11. 2,87% 12. 2,87% 13. 2,86% 14. 2,86% 15. 2,85% 16. 2,81% 17. 2,85% 18. 2,84% 19. 2,83% 20. 2,82% 21. 2,81% 22. 2,80% 23. 2,80% 24. 2,80% 25. 2,78% 26. 2,77% 27. 2,75% 28. 2,74% 29. 2,73% 30. 2,73% 31. 2,72%

 

April 2021

01. 2,70% 02. 2,69% 03. 2,68% 04. 2,67% 05. 2,66% 06. 2,66% 07. 2,66% 08. 2,65% 09. 2,64% 10. 2,63% 11. 2,61% 12. 2,61% 13. 2,61% 14. 2,60% 15. 2,58% 16. 2,57% 17. 2,56% 18. 2,54% 19. 2,54% 20. 2,54% 21. 2,53% 22. 2,51% 23. 2,50% 24. 5,49% 25. 2,48% 26. 2,47% 27. 2,48% 28. 2,47% 29. 2,46% 30. 2,45%

 

Mai 2021

01. 2,44% 02. 2,44% 03. 2,43% 04. 2,43% 05. 2,43% 06. 2,42% 07. 2,42% 08. 2,41% 09. 2,41% 10. 2,40% 11. 2,41% 12. 2,41% 13. 2,40% 14. 2,40% 15. 2,40% 16. 2,40% 17. 2,39% 18. 2,40% 19. 2,40% 20. 2,40% 21. 2,40% 22. 2,40% 23. 2,39% 24. 2,39% 25. 2,39% 26. 2,40% 27. 2,40% 28. 2,40% 29. 2,40% 30. 2,40% 31. 2,40%

 

Juni 2021

01. 2,41% 02. 2,41% 03. 2,41% 04. 2,41% 05. 2,41% 06. 2,41% 07. 2,41% 08. 2,41% 09. 2,41% 10. 2,42% 11. 2,42% 12. 2,42% 13. 2,42% 14. 2,42% 15. 2,42% 16. 2,42% 17. 2,42% 18. 2,43% 19. 2,43% 20. 2,43% 21. 2,43% 22. 2,43% 23. 2,43% 24. 2,43% 25. 2,43% 26. 2,44% 27. 2,44% 28. 2,44% 29. 2,44% 30. 2,44%

 

Juli 2021

01. 2,44% 02. 2,44% 03. 2,44% 04. 2,44% 05. 2,44% 06. 2,44% 07. 2,44% 08. 2,44% 09. 2,44% 10. 2,44% 11. 2,44% 12. 2,44% 13. 2,44% 14. 2,44% 15. 2,44% 16. 2,44% 17. 2,44% 18. 2,44% 19. 2,44% 20. 2,44% 21. 2,44% 22. 2,44% 23. 2,44% 24. 2,44% 25. 2,44% 26. 2,44% 27. 2,44 %