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berlin-paul

Komm, lach doch mal!

11.02.2021 12:48    |    GrandPas    |    Kommentare (139)    |   Stichworte: 1st, Elektroauto, ID.3, ID.4, SUV, VW

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Ausgangslage:

In unserem Fuhrpark befinden sich mehrere E-Autos und der Leasingvertrag eines e-Golfs ist mittlerweile ausgelaufen und dafür suchen wir weiterhin Ersatz. Deswegen habe ich bereits eine Probefahrt mit einem ID.3 im Oktober durchgeführt und meine Erfahrungen dazu sind bereits hier nachzulesen.

 

Nachdem dort leider noch erhebliche Probleme aufgetreten sind und das Fahrzeug grundsätzlich den Eindruck vermittelte noch nicht ganz fertig entwickelt zu sein, haben wir die e-Golf Vertrag erstmal um ein paar Monate verlängert um VW Zeit zu geben die gröbsten Baustellen zu beseitigen. Mittlerweile ist der ID.4 auf dem Markt erschienen und deswegen wollte ich testen ob es nicht vielleicht dieser werden könnte. Nachdem beide bekanntermaßen auf der gleichen Plattform aufbauen und technisch sehr ähnlich sind, gehe ich davon aus, dass der Entwicklungsstand bei beiden auch ähnlich ist.

 

Erster Eindruck:

  • Der Testwagen war die 1st. Edition basierend auf der MAX Ausstattungsvariante. Momentan das Topmodell mit dem großen 77kWh Akku, Heckantrieb, 150KW/204PS und Vollausstattung.
  • Der Wagen gefällt mir in der Realität deutlich besser als die Bilder haben befürchten lassen. Eine Schönheit ist er für meinen Geschmack aber nicht und auch nicht unbedingt als VW zu erkennen. Könnte jede andere Marke auch draufstehen, aber ich könnte mich an die Optik gewöhnen.
  • Es ist kein wirklicher SUV, eher ein Crossover, also zwischen SUV und PKW angesiedelt.
  • Der Tacho ist gleich, aber der Bildschirm in der Mitte ist größer als im ID.3, ansonsten sind die Bedienelemente und auch die Bedienung identisch.
  • Das Auto wirkt insgesamt eine Klasse höher positioniert als der ID.3, wie auch von der Marketingabteilung bei VW sicher gewünscht.
  • In der Länge liegt er zwischen Tiguan und Tiguan Allspace, müsste aber mind. das Platzangebot des Allspace haben.

 

 

Positiv ist aufgefallen:

  • Die Qualität des Innenraums ist deutlich wertiger als im ID.3. Zur Musterschülerin und Konzernschwester Audi liegen zwar immer noch Welten, aber objektiv gibt es hier keinen Grund zur Klage.
  • Das Platzangebot vorne ist üppig, hinten o.k. Die Beinfreiheit ist üppig, die Sitze sind etwas höher als im ID.3 und deswegen fühlt man sich als Großgewachsener nicht ganz so wie auf einem Kinderstuhl wie im ID.3. Durch die Akkus im Boden fehlt es dem Fußraum grundsätzlich an Tiefe und im ID. 3 ist die Sitzposition hinten deswegen wie auf einem zu niedrigen Stuhl. Das ist im ID.4 besser, aber noch nicht wirklich gut.
  • Der Kofferraum ist der Fahrzeuggröße entsprechend groß, auch wenn durch die nach hinten abfallende Dachform hier Platz verschenkt wurde
  • Der Antrieb ist wie ich es von E-Autos mittlerweile gewohnt bin. Allerdings merkt man auch das üppige Leergewicht von fast 2,2 to. durch den großen Akku. Der Wagen beschleunigt aber trotzdem ausreichend flott und ist grundsätzlich gut motorisiert, bei 160 km/h wird er sanft abgeregelt.
  • Das Geräuschniveau ist sehr niedrig, der Wagen insgesamt auf Komfort ausgelegt und dies passt gut zur Fahrzeugklasse
  • Durch den großen Akku wurde bei Probefahrtbeginn, trotz Temperaturen um die Gefriergrenze noch 400km Reichweite angezeigt. Leider galt das wohl nicht für meine Fahrweise, dazu später mehr.
  • Auch wenn VW viel gescholten wird für seine aktuelle Bedienung, ich komme damit mittlerweile gut klar und es gibt ein paar Schalter/Sensortasten für das Notwendigste wie Temperatur, Lautstärke, ansonsten ist der Bildschirm schön groß, sehr scharf und reagiert auch ausreichend flott. Die Bedienung ist auch selbsterklärend, ein Handbuch m.E. nicht notwendig.
  • Durch die etwas höhere Sitzposition ist der Ein- und Ausstieg bequemer als beim ID.3.
  • Das Fahrzeug hat eine Dachreling und es kann im Gegensatz zum ID.3 auch ein Dachträger montiert werden mit 75kg Nutzlast. Für mich als Skifahrer, der i.d.R. 2 Dachboxen benötigt ist dies ein entscheidender Vorteil. Damit und mit dem Raumangebot ist der Wagen für mich grundsätzlich als Familienfahrzeug auch für entsprechende Reisen geeignet.
  • Wie im ID.3 ist in den Fahrassistenzsystemen ein deutlicher Generationensprung zu erkennen. Der Wagen kommt deutlich souveräner und viel vertrauenserweckender mit dem Verkehr klar.
  • Es war während der Testfahrten winterlich und die Straßen teilweise glatt, der Heckantrieb im ID.4 hatte aber keinerlei Traktionsprobleme. Es bestätigt sich wieder mein Eindruck, dass E-Antriebe durch das ansatzloses Drehmoment zwingend mindestens Heckantrieb benötigen. Unser e-Golf hat hier mit dem Frontatrieb deutlich mit der Traktion zu kämpfen. Dafür reicht schon eine leicht nasse Straße.
  • Das HUD blendet jede Menge Daten ein. Neben der Geschwindigkeit, der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, Abbiegepfeile, Ankündigungen von Navigationsanweisungen auch welche Assistenten eingeschaltet sind. Dann markiert er noch weiter oben im Bild wenn er Spuren erkennt, oder er markiert das Fahrzeug zu welchem er den Abstand hält. Das ist alles nicht ganz unpraktisch, aber für meinen Geschmack fast schon zu viel Kino im Blickfeld, aber vermutlich Gewöhnungssache.

 

Negativ ist aufgefallen:

  • Durch die abfallende Dachlinie ist die Kopffreiheit hinten nicht wirklich üppig. Der Wagen hatte ein Panoramadach, welches noch mal Innenraumhöhe kostet und deswegen bin ich mit dem Kopf angestoßen. Ich bin allerdings ein Sitzriese (also langer Oberkörper), trotzdem könnte es in dieser Klasse einfach mehr sein.
  • Die Sicht nach hinten ist arg bescheiden, weil das flache Heckfenster nur einen relativ kleinen Schlitz freigibt. Rückfahrkamera ist bei den Dimensionen allerdings m.E. eh Pflicht
  • Es war bei den Testfahrten kalt und deswegen ist dies natürlich das Worst-Case-Szenario für jedes e-Auto. Nachdem ich den Wagen nicht geladen haben, habe ich ihn auch nicht vortemperiert mit Ladestrom. Ich bin auch der Testfahrt geschuldet recht sportlich gefahren und durch das Gewicht war der Verbrauch mit fast 32 kW/100km schon recht üppig. Ich rechne aber damit, dass dies bei längeren Fahrten wieder fallen würde, weil wenn die Autos und Akkus mal aufgeheizt sind, der Erhalt der Temperatur nicht ganz so ins Gewicht mehr fällt. Durch den großen Akku musste ich aber dennoch nicht Laden.
  • Man kann durch eine Vortemperierung an der Ladesäule erheblich Reichweite gewinnen und hat den Komfort einer Standheizung, ich habe dies aber bei meiner Testfahrt nicht gemacht, weil mir klar war, dass die Reichweite nie mein Problem sein wird.
  • Nachdem die Außentemperaturen erfahrungsgemäß einen großen Einfluss auf die Reichweite haben, gehe ich davon aus, dass der Verbrauch und damit die Reichweite bei besseren Bedingungen deutlich besser ausfällt. Legt man die Reichweite bei Fahrtbeginn zu Grunde, haben meine Vorfahrer grob 19 KW/100km verbraucht, trotz der winterlichen Bedingungen.
  • Der große Akku sorgt natürlich für entsprechendes Gewicht und dies wirkt sich deutlich auf das Temperament aus. Im Sommer sollen die GTX Modelle mit Allrad kommen. Diese haben einen Frontmotor mit 75KW/102PS zusätzlich und kommen auf 306PS Systemleistung. Dies kann der schwere Kübel und das Fahrwerk sicher sehr gut vertragen.
  • Es kam auch bei diesem Test wieder zu einem Ausfall der Assistenzsysteme. Dieses Mal war aber ein vom Schnee bedeckter Sensor der Grund. Dies ist aber kein e-Auto Problem, sondern liegt an der Auslegung der Assistenten und dürfte bei den konventionellen Modellen ebenso auftreten, trotzdem ärgerlich. Im letzten Bild erkennt man, wie wenig Schneefall auf der Front schon ausreichte um den Sensor außer Gefecht zu setzen. Hier muss man m.E. noch zwingend nacharbeiten, schließlich sollen die Autopiloten mal keine reine Schönwetterfahrer werden.

 

Fazit:

  • Der Wagen hat mich positiv überrascht. Wäre der Wagen für mich gedacht, würde ich diesen dem ID.3 vorziehen.
  • Ich würde aber auf das Allrad Modell warten, weil dann die Fahrleistungen sicher noch souveräner sind.
  • Der Entwicklungsstand wirkte deutlich fortgeschrittener als beim ID.3 damals.
  • Ich würde den Wagen als Hauptfahrzeug für die Familie einsetzen und keinen Verbrenner für Reisen mehr vorhalten. Mit der Reichweite und dem 125kW Lader sollten auch bei längeren Reisen nur wenig Zeitverlust bei vorhanden Schnelladesäulen sein.
  • Ich bin aber nicht so überzeugt, ob große Akkus wirklich der Weisheit letzter Schluss sind. Natürlich entspannt es das Reisen, aber in meinem Alltag sind 98% aller Fahrten viel kürzer und dann hat man mit einem so großen Akku nur das teurere, schwerere, behäbigere und verbrauchsintensivere Fahrzeug. Ich wäre deswegen bereit bei den wenigen Ausnahmen, wenn es bei mir mal an längere Strecken geht, auch ein paar zusätzliche Ladestopps einzulegen.
  • Leider kann ich keine Aussagen treffen wie der Verbrauch im Sommer ist und welche Reichweiten maximal möglich sind. Aus der Erfahrung unsere anderen e-Autos würde ich aber schätzen, dass bei mäßigen Tempo auf der AB durchaus 500km drin sein müssten. Aber das ist wie gesagt eine reine Vermutung.
  • Der Wagen ist einfach schon recht breit und deswegen im Innenstadtverkehr, der wohl einen großen Teil seines bei uns geplanten Einsatzspektrums darstellt trotz allem leider etwas überdimensioniert. Gerade in engen Straßen hier in der Gegend, merkt man schon, dass der Größenwachstum auch einfach praktische Nachteile mit sich bringt
  • Wir werden deshalb vermutlich den ID.3 wählen, weil die Fahrerin mit einem kleinerem Auto in der Stadt vermutlich glücklicher wird.

 

 

Entschuldigt, wenn ich vielleicht nicht so sehr auf den Elektroantrieb eingegangen bin. Ich fahre schon seit Jahren die meisten Strecken elektrisch, bin auch schon ein paar E-Autos gefahren und deswegen fehlt mir mittlerweile der "Aha-Effekt" der Umsteiger. Der Wagen fährt sich sehr angenehm und die Vorteile des e-Antriebes überwiegen für mich schon länger die Nachteile.

 

Hoffe es war ein Hilfreich und freue mich über evtl. Kommentare :)

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11.02.2021 12:52    |    NDLimit

Danke! Wieder ein sehr schöner Bericht :)


11.02.2021 12:56    |    tomcat092004

Danke für den Test.

Wenn sich meine Grundbedingungen ändern, denke ich über eine BEV nach.


11.02.2021 12:58    |    notting

Danke für deine Eindrücke. Hab Fragen bzw. Anmerkungen.

- Hab keinen 100kW-Lader für die Variante mit 77kWh-Akku gefunden, "nur" den serienm. also nicht optionalen 125kW-Lader?! Der größere Akku dürfte auf der Langstrecke erhebliche Vorteile haben, sodass du aufgrund von Aussagen zu Langstrecke sicher nicht die 58kWh-Variante meinst?

- Ohne zu wissen unter welchen Bedingungen der Verbrauch zustande kam (insb. ob schon alles prima vortemperiert war oder nicht), sind die Werte nichtssagend bzw. können Interessierte unnötig verschrecken.

 

notting


11.02.2021 13:17    |    GrandPas

Danke notting für den Hinweis. Ich habe die Ladeleistung korrigiert und versucht meinen Verbrauch deutlicher zu erklären. Der Wagen war wie beschrieben nicht an der Ladesäule und deswegen auch nicht vortemperiert.

 

Nachdem ich aber schon länger e-Autos fahre, bin ich nicht so von der Reichweitenangst getrieben wie ein Umsteiger. Ich kann meinen tats. Reichweitenbedarf mittlerweile realistisch einschätzen. Leider konnte ich dem BC keine Langzeitverbrauchsdaten entlocken, weil diese sich warum auch immer am Ende meiner Testfahrt genullt haben. Aufgrund der Akkugröße und der Reichweitenanzeige bei Fahrtbeginn gehe ich von rund 19 KW/100km aus. Dies aber natürlich auch bei winterlichen Bedingungen.

 

Unsere Fahrzeuge brauchen zwischen 14-20 KW/100km, je nach Jahreszeit. Der Wagen ist größer, stärker und schwerer, also denke ich wird er sich auch im Sommer eher um die 20 KW/100km bewegen.


11.02.2021 13:18    |    berlin-paul

Ein schöner Bericht, Frank. Danke. :)

 

notting, er fuhr ohne Nachladung, hing nicht am Netz, war nicht vorgewärmt. Alles in der aktuellen Kälte, Schnee und Glätte.


11.02.2021 13:35    |    GrandPas

Natürlich bringt ein großer Akku auf der Langstrecke Vorteile, es hängt halt vom Use-Case ab ob man dies auch tats. im Alltag häufig braucht. Der Durchschnittfahrer fährt bekanntlich am Tag auf 3 Fahrten zusammen grob 32 km.

 

Längere Fahrten kommen häufig nur im Urlaub vor und dann ist halt die Frage, ob man für ein 2 Wochen im Jahr die anderen 50 Wochen wirklich den ganzen Akkupack mitschleppen und bezahlen möchte.

 

Klar, wenn ich warum auch immer häufig hunderte KM fahre, überwiegen die Vorteile eines großen Akkus sicher die Nachteile, aber in meinem Fall z.B. bin ich mir relativ sicher, dass ein kleinerer Akku auch reichen würde. Dafür wäre ich im Urlaub bereit eben öfters zu laden. Habe ja Zeit, bin im Urlaub ;)

 

Ich habe mein aktuelles e-Auto schon über 1.300x an die Ladesäule angesteckt, man gewöhnt sich mit der Zeit daran.

 

Leider stellt sich bei VW die Frage momentan gar nicht so, weil bestimmte Ausstattungs- und Leistungswünsche sowieso an den großen Akku geknüpft sind.


11.02.2021 14:31    |    Hannes1971

Eine meiner ersten Aktionen nach dem Lockdown wird ein Probesitzen im ID.4 und im Enyaq sein. Aber eine Frage vorab: sind die Sitze hinten für drei Kindersitze geeignet bzw. kann man in dem Auto zu fünft menschenwürdig in den Urlaub fahren? Das wäre Grundvoraussetzung...


11.02.2021 14:35    |    NDLimit

Oh... das ist genau die richtige Frage für unseren "Gepäck-Messi" :)


11.02.2021 14:48    |    GrandPas

Das kann ich leider nicht beantworten, weil nicht ausprobiert. Vom Abstand zum Vordersitz sollten auch ausladende Rebordkindersitze wie wir hatten problemlos möglich sein. Deine Frage bezog sich aber auf die Breite. Keine Ahnung, aber im Sharan geht es und gefühlt hat er mind. die gleiche Innenraumbreite. Auf dem Foto erkennt man aber, dass er für den mittleren Sitz zumindest kein Isofix vorgesehen hat. Ich glaube der Beifahrersitz hat Isofix, weil auf seiner Rückenlehne ist die Top-Teather Verankerung dafür zu erkennen.

 

Musst du dann leider den Verkäufer fragen, Sorry.

 

Grundsätzlich sind die Platzverhältnisse hinten aber recht großzügig, mit der erwähnten Ausnahme der Höhe für Sitzriesen.


11.02.2021 14:55    |    Hannes1971

Zitat:

Keine Ahnung, aber im Sharan geht es und ich gefühlt hat er mind. die gleiche Innenraumbreite. Auf dem Foto erkennt man aber, dass er für den mittleren Sitz zumindest kein Isofix vorgesehen hat.

Der Sharan wäre bei mir der Vorgänger für den ID.4. Das klingt doch schon einmal gut. Zumal unsere jüngste bis dahin auch aus dem Klasse II-Sitz herausgewachsen sein wird. Die IIIer-Sitze sind ja nicht mehr ganz so breit.


11.02.2021 15:03    |    GrandPas

Apropos Kinder. Der ID.4 hatte Massagestize und ich kann der Funktion beim besten Willen nichts abgewinnen. Es fühlt sich an, als wenn Junior mir von hinten mit den Füßen gegen die Rückenlehne tritt. Angenehm empfinde ich anders und deswegen habe ich die Massage deaktiviert. Leider folgte der ID.4 ungefähr so "gut" wie Junior und hat bei jedem Fahrtbeginn mit den "Fußtritten" wieder angefangen ;)

 

Vermutlich/Hoffentlich nur eine Einstellungssache.


11.02.2021 15:04    |    notting

Mir fällt gerade auf, dass es schön wäre, wenn man Postings zitieren könnte. Muss man bei jedem neuen Blog-Artikel neu aktivieren.

 

@GrandPas:

Zitat:

Längere Fahrten kommen häufig nur im Urlaub vor und dann ist halt die Frage, ob man für ein 2 Wochen im Jahr die anderen 50 Wochen wirklich den ganzen Akkupack mitschleppen und bezahlen möchte.

Muss diesbzgl. https://www.youtube.com/watch?v=PisE-GDBTKU zustimmen. Es kann auch unterm Jahr passieren, dass der größere Akku für weniger Stress sorgt. Z. B. hatte ich mal spontan meine Garage wg. Bauarbeiten ein paar Wochen nicht nutzen können. Und größerer Akku heißt tendenziell, dass er länger hält, weil geringerer C-Faktor, auch wenn etwas mehr Spitzenladeleistung angeboten wird. Die wird aber in der Praxis ohnehin nur kurz erreicht. Im Fall von VW sind das 100kW / 58kWh = 1,7 und 125kW / 77kWh = 1,6 (und selbst wenn ich gerade fälschlicherweise die Netto-Akkukapazität genommen habe, dürfte das am Ende keinen großen Unterschied machen).

 

Zitat:

Leider stellt sich bei VW die Frage momentan gar nicht so, weil bestimmte Ausstattungs- und Leistungswünsche sowieso an den großen Akku geknüpft sind.

Wie z. B. der 11kW-Typ2-Lader, den's sinnfreierweise nur mit dem größeren Akku gibt's womit man innerorts mit kleinem Akku an den AC-Ladesäulen völlig unnötig andere Ladewillige behindert (der 11kW-Lader hat 50% mehr Leistung!).

 

notting


11.02.2021 15:07    |    NDLimit

Zitierfunktion sollte nun funktionieren. War wohl mein Fehler :)


11.02.2021 15:16    |    GrandPas

Also ich fahre seit 7,5 Jahren ein Smart ED mit grob 100km Reichweite auf mittlerweile 130tkm. Einen wirklichen Verschleiß des Akkus konnte ich nicht feststellen, obwohl ich ihn schon mind. 1.300x aufgeladen habe. Insofern bin ich was die Haltbarkeit der Akkus angeht wirklich sehr zuversichtlich. C-Faktor hin oder her ;)

 

Ich habe auch am Anfang gedacht, dass mit dem ständigen Aufladen geht mir schnell auf den Kecks, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Das Angebot an Ladesäulen ist bei mir mittlerweile auch ausreichend.

 

Eine Lademöglichkeit daheim wird erst demnächst installiert. War bisher nicht wirklich notwendig.

 

Mehr an Reichweite schadet natürlich grundsätzlich nicht, aber wenn man eben viel Geld für einen großen Akku ausgeben muss, dieser dann aber im Alltag auf dem meisten Strecken nur einen Mehrverbrauch bei schlechteren Fahrleistungen bedeutet stellt sich für mich schon die Sinnfrage. Muss jeder für sich beantworten, aber ich glaube die großen Reichweiten dienen hauptsächlich dazu die Bedenken der Umsteiger zu zerstören. Wirklich notwendig sind sie für sehr viele im Alltag nicht.


11.02.2021 15:17    |    HeinzHeM

Das klingt ja schon mal nicht übel. Auch sieht Wagen in freier Wildbahn und vernünftiger Lackierung besser aus, als die Vorführmodelle beim Freundlichen in der Halle vermuten lassen. Noch aber habe ich keine Eile.


11.02.2021 15:18    |    notting

Zitat:

@NDLimit schrieb am 11. Februar 2021 um 15:07:42 Uhr:

Zitierfunktion sollte nun funktionieren. War wohl mein Fehler :)

Danke!

 

notting


11.02.2021 15:20    |    HeinzHeM

Zitat:

@GrandPas schrieb am 11. Februar 2021 um 15:03:14 Uhr:

Apropos Kinder. Der ID.4 hatte Massagesitze und ich kann der Funktion beim besten Willen nichts abgewinnen. Es fühlt sich an, als wenn Junior mir von hinten mit den Füßen gegen die Rückenlehne tritt. Angenehm empfinde ich anders und deswegen habe ich die Massage deaktiviert. Leider folgte der ID.4 ungefähr so "gut" wie Junior und hat bei jedem Fahrtbeginn mit den "Fußtritten" wieder angefangen ;)

 

Vermutlich/Hoffentlich nur eine Einstellungssache.

Die "Massagesitze" bei Volkswagen kann man sich m.E. schenken, da es sich, soweit ich weiß nur um pulsierende Lendenwirbelstützen handelt.


11.02.2021 15:27    |    Hannes1971

Zitat:

@GrandPas schrieb am 11. Februar 2021 um 15:16:02 Uhr:

Muss jeder für sich beantworten, aber ich glaube die großen Reichweiten dienen hauptsächlich dazu die Bedenken der Umsteiger zu zerstören. Wirklich notwendig sind sie für die allermeisten im Alltag nicht.

Bei mir würde der ID.4 als Geschäftswagen dienen. Die Reichweite (1x Schnellladen auf dem Weg einkalkuliert) würde sich in etwa mit der Strecke decken, die ich einfach ohne Übernachtung jetzt schon fahre. 95% meiner Fahrten sind max. 200 km einfach. Von daher wäre der große Akku für mich passend.


11.02.2021 15:49    |    sir_d

Ist beim ID.4 der Bildschirm in der Mitte wirklich größer als beim ID.3?


11.02.2021 15:53    |    GrandPas

Also mein Eindruck war so und lt. Aussage des Verkäufers ist es auch so. Wenn man bisschen im Internet sucht, findet man die Aussage, dass es einen optionalen 12 statt 10 Zoll Bildschirm gibt. Vielleicht hatte der ID.4 1.St Edition diesen. Er kam mir auf jeden Fall etwas größer vor.

 

Ich habe im Anhang die Cockpitansicht vom ID.3 und ID.4 beigefügt. Auf dem Foto wirkt der ID.4 für mich etwas größer. Man sieht aber auch, dass das Tacho identisch ist.

 

 

Hier noch ein Bericht der AB

https://www.autobild.de/.../...sungen-motoren-reichweite-17420219.html

Dort steht was von 3 Kindersitzen hinten nebeneinander ;)


Bilder

11.02.2021 16:00    |    Hannes1971

Zitat:

@GrandPas schrieb am 11. Februar 2021 um 15:53:57 Uhr:

Hier noch ein Bericht der AB

https://www.autobild.de/.../...sungen-motoren-reichweite-17420219.html

Dort steht was von 3 Kindersitzen hinten nebeneinander ;)

G...l!

 

Am Montag habe ich ein Gespräch mit dem Chef. Da bin ich mal gespannt. Selbst wenn ich im Monat 120 Euro zuzahle, würde ich immer noch 120 Euro netto mehr herausbekommen...


12.02.2021 09:07    |    Carlos1706

Netter Kurzbericht. Aufgrund des beim id4 abfallenden Kofferraums (haben immer mindestens 2 große Hunde dabei) wird es bei uns der Enyaq, der als Zweitwagen im 48-Monatsleasing die 212er E-Klasse ersetzt. Bewusst mit dem großen Akku, da wir auch unsere regelmäßigen Trips mit so 300-450 km einfache Strecke absolvieren werden.

 

Ich gehe davon aus, dass wir dann den XC90 auf einen id6 (oder Volvo/MB/China-Äquivalent) mit der 110kWh Batterie umstellen.

 

Noch heißt es mindestens 10 Monate warten...

 

MfG Paule


12.02.2021 10:47    |    GrandPas

Den Enyaq habe ich noch nicht live gesehen, auf den Fotos sieht er optisch gefälliger aus als der ID.4.

 

Die Bilder vom ID.6 habe ich auch gesehen. Dürfte auch ordentlich Platz haben.

 

Ich persönlich warte noch auf den ID.Buzz, der soll Ende 2022 erscheinen und vermutlich mit Allrad wird es erst 2023 werden, also muss ich mich leider noch weiterhin gedulden.

 

Heute kam ein Techniker um ein Angebot für eine Wallbox zu erstellen. Durch die 900€ KfW Förderung hat eine so große Nachfrage eingesetzt, dass wir vermutlich mind. 4-5 Monate drauf warten müssen.

 

Eigentlich eine gute Nachricht, denn endlich steigt die Nachfrage und es kommt mehr Bewegung in den e-Markt.


12.02.2021 11:55    |    tomcat092004

Schafft aber eine Verknappung der HR.

Das Gerät ist da, aber wo ist ein Techniker zum Anschließen?


12.02.2021 12:02    |    GrandPas

Der Elektriker hat erzählt sie haben in der Tat gut zu tun aktuell damit, aber der begrenzende Faktor ist die Verfügbarkeit der Wallbox. Er bringt diese dann mit. Klar, ich könnte diese günstiger selber besorgen, aber so bin ich aus der Sache raus wenn es Probleme gibt. Bin mal gespannt wie das Angebot am Ende lautet.


12.02.2021 12:14    |    Hannes1971

Zitat:

@GrandPas schrieb am 12. Februar 2021 um 10:47:18 Uhr:

 

Ich persönlich warte noch auf den ID.Buzz, der soll Ende 2022 erscheinen und vermutlich mit Allrad wird es erst 2023 werden, also muss ich mich leider noch weiterhin gedulden.

Der wäre für mich auch interessant. Kommt aber zu spät und wird vermutlich die 60.000 Euro-Grenze knacken...


12.02.2021 12:23    |    notting

Zitat:

@Hannes1971 schrieb am 12. Februar 2021 um 12:14:05 Uhr:

Zitat:

@GrandPas schrieb am 12. Februar 2021 um 10:47:18 Uhr:

 

Ich persönlich warte noch auf den ID.Buzz, der soll Ende 2022 erscheinen und vermutlich mit Allrad wird es erst 2023 werden, also muss ich mich leider noch weiterhin gedulden.

Der wäre für mich auch interessant. Kommt aber zu spät und wird vermutlich die 60.000 Euro-Grenze knacken...

Ist der https://www.peugeot.de/modelle/modellberater/traveller.html kein Konkurrenz-Produkt dazu? Der liegt bei knapp >40kEUR. Dass in der Grundausstattung nur ein sehr kleiner Akku drin ist und dadurch kaum Reichweite hat, ist für die Förderung egal, genauso wie der Aufpreis für einen größeren Akku.

 

notting


12.02.2021 12:43    |    Hannes1971

Zitat:

@notting schrieb am 12. Februar 2021 um 12:23:19 Uhr:

 

Ist der https://www.peugeot.de/modelle/modellberater/traveller.html kein Konkurrenz-Produkt dazu? Der liegt bei knapp >40kEUR. Dass in der Grundausstattung nur ein sehr kleiner Akku drin ist und dadurch kaum Reichweite hat, ist für die Förderung egal, genauso wie der Aufpreis für einen größeren Akku.

Der ist doch etwas zu groß, entspricht ja eher dem T6. Und mit großem Akku und etwas Ausstattung bist Du auch > 60.000.


12.02.2021 12:49    |    GrandPas

Der ID.Buzz soll auf der Fläche des Touran das Platzangebot des T6 haben. Dies gelingt ihm weil er im Gegensatz zum Peugeot nicht auf einer Verbrennerplattform basiert.

 

Bin gespannt, leider ist auch für uns die Zeit bis dahin noch etwas arg lang und wir müssen überlegen ob wir eine Interimslösung evtl. noch brauchen.


12.02.2021 12:52    |    notting

Zitat:

@Hannes1971 schrieb am 12. Februar 2021 um 12:43:19 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 12. Februar 2021 um 12:23:19 Uhr:

 

Ist der https://www.peugeot.de/modelle/modellberater/traveller.html kein Konkurrenz-Produkt dazu? Der liegt bei knapp >40kEUR. Dass in der Grundausstattung nur ein sehr kleiner Akku drin ist und dadurch kaum Reichweite hat, ist für die Förderung egal, genauso wie der Aufpreis für einen größeren Akku.

Der ist doch etwas zu groß, entspricht ja eher dem T6. Und mit großem Akku und etwas Ausstattung bist Du auch > 60.000.

D.h. 60kEUR wären nach Förderung (wenn es eine ausr. günstige Basisvariante gibt) max. 51kEUR, nur um Missverständnisse zu vermeiden.

 

notting


12.02.2021 13:04    |    jennss

Zitat:

Ich bin aber nicht so überzeugt, ob große Akkus wirklich der Weisheit letzter Schluss sind. Natürlich entspannt es das Reisen, aber in meinem Alltag sind 98% aller Fahrten viel kürzer und dann hat man mit einem so großen Akku nur das teurere, schwerere, behäbigere und verbrauchsintensivere Fahrzeug. Ich wäre deswegen bereit bei den wenigen Ausnahmen in meinem Alltag, wenn es eben mal an längere Strecken geht auch ein paar zusätzliche Ladestopps einzulegen.

Das war auch mein Gedanke als ich mich für den 58er Akku im ID.3 entschieden habe. Ich denke, der Aufwand des Nachladens wird evtl. überschätzt.

 

Guter Bericht!

j.


12.02.2021 13:53    |    Hannes1971

Zitat:

@notting schrieb am 12. Februar 2021 um 12:52:27 Uhr:

 

D.h. 60kEUR wären nach Förderung (wenn es eine ausr. günstige Basisvariante gibt) max. 51kEUR, nur um Missverständnisse zu vermeiden.

Für mich und meinen AG zählt der Brutto-Listenpreis. Außerdem muss man ab 60.000 Euro 0,5 % versteuern, unterhalb nur 0,25 %. Der ID.4 würde mich im Monat genau 6,25 Euro kosten anstatt 295 Euro jetzt...


12.02.2021 14:14    |    focus3333

Von Innen Dacia und von außen Kia-Hyundai-Honda, nicht mein Ding E-Mobilität auf dem Niveau


12.02.2021 14:49    |    GrandPas

Zitat:

@jennss schrieb am 12. Februar 2021 um 13:04:51 Uhr:

Das war auch mein Gedanke als ich mich für den 58er Akku im ID.3 entschieden habe. Ich denke, der Aufwand des Nachladens wird evtl. überschätzt.

Jennss, ich denke hier merkt man unseren Erfahrungsvorsprung zu Leuten die bisher noch kein e-Auto fahren. Mein Gedanken früher waren die gleichen. Auch die Bedeutung der Ladegeschwindigkeit für den praktischen Alltag wird meiner Erfahrung nach vollkommen überschätzt.

 

Wenn ich an einer Ladestation mit einem unserer e-Autos stehe werde ich fast wöchentlich von Passanten gefragt 1. Wie weit kommt der? und 2. Wie lange dauert das Laden?


12.02.2021 16:50    |    sampleman

Zitat:

@GrandPas schrieb am 11. Februar 2021 um 15:16:02 Uhr:

Mehr an Reichweite schadet natürlich grundsätzlich nicht, aber wenn man eben viel Geld für einen großen Akku ausgeben muss, dieser dann aber im Alltag auf dem meisten Strecken nur einen Mehrverbrauch bei schlechteren Fahrleistungen bedeutet stellt sich für mich schon die Sinnfrage.

Ein großer Akku hat prinzipbedingt den Vorteil, dass du ihn länger mit höheren Ladeströmen laden kannst. Bei jedem Lithium-Akku geht die mögliche Ladeleistung zurück, je voller der Akku ist. Deshalb werden oft in den Prospekten auch nur die Ladezeiten bis 80% angegeben, weil für die letzten 20% die Ladeleistung zurückgefahren werden muss und die nötige Ladezeit überproportional ansteigt. In der Praxis bedeutet das, dass man 40 kWh, die man meinetwegen braucht, um 200 km fahren zu können, in einen 60 kWh-Akku erheblich schneller reinkriegt als in einen 40 kWh-Akku.


12.02.2021 17:02    |    GrandPas

Das stimmt natürlich, aber das spielt für mich nur bei Langstrecken eine Rolle, wenn du irgendwo an der AB wartest, bis der Akku wieder bis zum Ziel aufgeladen ist.

 

Das ist aber für meine Anforderungen die Ausnahme, nicht die Regel. Ganz aktuell, mein Alltag heute. Mein e-Smart hat heute die ganze Nacht an einer Ladesäule gestanden. Ob er nach 1, 4 oder erst 5h mit dem Laden fertig war, ist mir egal, ich habe ihn erst nach gut 13h Standzeit wieder abgeholt. Dann habe ich den Akku leergefahren, was bei dem Wetter keine große Schwierigkeit ist und jetzt stand er wieder fast 5h an einer Ladesäule beim Büro. Ich pendele mit dem Wagen grob 1h einfach, bedeutet aber er parkt 22h jeden Tag. Also Zeit zum Laden ist mehr als genug vorhanden. Deshalb spielt die Ladedauer in meinem Alltag faktisch so gut wie keine Rolle. Das hängt natürlich von dem jeweiligen Anforderungsprofil und den Lademöglichkeiten ab.


12.02.2021 17:05    |    sampleman

Zitat:

@GrandPas schrieb am 12. Februar 2021 um 17:02:10 Uhr:

Also Zeit zum Laden ist mehr als genug vorhanden. Deshalb spielt die Ladedauer in meinem Alltag faktisch so gut wie keine Rolle. Das hängt natürlich von dem jeweiligen Anforderungsprofil und den Lademöglichkeiten ab.

Es hängt auch davon ab, ob man an einer Ladesäule so lange stehen bleiben darf (wenn es nicht die eigene ist)


12.02.2021 17:18    |    GrandPas

Klar, ich habe aber noch keine eigene Ladesäule. Ab 18 Uhr kann man bei den mir bekannten Ladesäulen über Nacht stehen bleiben. Die Zeitbeschränkung sonst ist normal 4h. Bei komplett leerem Akku schafft mein Smart aber nicht ganz in 4h voll zu laden, weil er keinen Schnellader hat, deswegen muss ich dann 0,5-1h überziehen, die Politessen sind diesbezüglich gnädig ;)

 

Es wäre für mich aber auch kein Mehr- oder Minderaufwand wenn ich ihn dank Schnellader schon nach 1h von der Ladesäule holen könnte.

 

Jetzt ist mein E-Smart ein extremes Beispiel, weil die Reichweite wirklich bescheiden, meine Fahrleistungen dafür recht hoch und die Ladezeit im Verhältnis zur Akkugröße sehr lang sind. Trotzdem klappt es im Alltag erstaunlich gut.

 

Als wir den Wagen damals angeschafft haben, gab es so gut wie keine Lademöglichkeiten und man musste das Kabel über den Bürgersteig verlegen etc. Das war abenteuerlich. Seit man hier in München viele Ladesäulen montiert hat, hat sich die praktische Reichweite des Autos verdoppelt, weil ich eben immer mit einem vollem Akku starten kann, wenn ich es möchte. Deswegen halte ich öfters Laden für eine durchaus gangbare Lösung und es muss nicht zwingend die große Reichweite sein.

 

Natürlich hätte ich auch nichts dagegen, wenn der Nachfolger mehr Reichweite hätte, aber eben nicht um jeden Preis.

 

Deswegen plädiere ich für mehr Lademöglichkeiten, dann können sich einige das Geld für den großen Akku evtl. sparen.


13.02.2021 09:59    |    jodi2

Schöner Bericht mit vielen ähnlich Eindrücken wie bei uns. Nur die Schlußfolgerungen daraus sind teils genau andersrum. Wir selbst fahren sei 1,5 Jahren einen i3 als einziges Auto und haben zufällig zuerst vor 3,5 Wochen quasi andersrum zuerst den ID.4 probiert, von dem wir uns rel. viel erwartet haben, da beim i3 Platz/Kofferraum und Reichweite einen Tick zu klein für uns sind. Erst eine Woche später dann den ID.3, mit meines wissens gleichem SW-Stand. SW tat in beiden etwa gleich gut, noch nicht perfekt, aber schon akzeptabel, und die nächsten Monate tut sich sicher noch was.

Dabei gefiel uns der ID.4 gar nicht, groß bzw. unübersichtlich (gerade nach vorne druch die sehr hohe lange Schnauze), SUV-Image (wir möchten eigentlich einen E-Kombi), untermotorisiert für so einen schweren Brocken, zumindest für ein E-Auto und völlig unnötig, allein hinten könnte man dem schweren Klops auch 100 PS mehr verpassen und das würde mit E-Motor kaum mehr kosten oder wiegen oder Platz brauchen. Für ein Einstiegs-E-Auto wäre die Leistung sicher ok, aber für ein gehobenes für satte 60k Listenpreis?

Klar kommt der Allrad, aber mit welchen Konsequenzen, nochmal 2-3 Zenter schwerer für 100 PS mehr? Und dann ich schätze mal mind. 7-8k Aufpreis, als Max dann rund 68k für ein Auto etwa mit Fahrleistungen, die der 58er ID.3 für 25k weniger bereits als RWD hat, bei vermutlich nicht viel weniger Reichweite?

Und von der in vielen YT Videos hochgelobten Laufruhe/Komfort hatten wir uns mehr erwartet bzw. das fanden wir beim ID.3 eine Woche später nicht schlechter. Auch sonst gefiel uns der ID.3 dagegen fast rundrum, Größe innen&außen, Spritzigkeit, wäre derzeit unsere erste Wahl, leider lohnt sich der Umstieg vom i3 derzeit finanziell nicht für ein nur etwas größeres Auto. Sowas mal als nicht zu langer Kombi, dann wären wir sofort dabei...


Deine Antwort auf "Mein Erfahrungsbericht zu einer ID.4 Probefahrt."

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