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berlin-paul

Komm, lach doch mal!

11.02.2021 12:48    |    GrandPas    |    Kommentare (141)    |   Stichworte: 1st, Elektroauto, ID.3, ID.4, SUV, VW

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Ausgangslage:

In unserem Fuhrpark befinden sich mehrere E-Autos und der Leasingvertrag eines e-Golfs ist mittlerweile ausgelaufen und dafür suchen wir weiterhin Ersatz. Deswegen habe ich bereits eine Probefahrt mit einem ID.3 im Oktober durchgeführt und meine Erfahrungen dazu sind bereits hier nachzulesen.

 

Nachdem dort leider noch erhebliche Probleme aufgetreten sind und das Fahrzeug grundsätzlich den Eindruck vermittelte noch nicht ganz fertig entwickelt zu sein, haben wir die e-Golf Vertrag erstmal um ein paar Monate verlängert um VW Zeit zu geben die gröbsten Baustellen zu beseitigen. Mittlerweile ist der ID.4 auf dem Markt erschienen und deswegen wollte ich testen ob es nicht vielleicht dieser werden könnte. Nachdem beide bekanntermaßen auf der gleichen Plattform aufbauen und technisch sehr ähnlich sind, gehe ich davon aus, dass der Entwicklungsstand bei beiden auch ähnlich ist.

 

Erster Eindruck:

  • Der Testwagen war die 1st. Edition basierend auf der MAX Ausstattungsvariante. Momentan das Topmodell mit dem großen 77kWh Akku, Heckantrieb, 150KW/204PS und Vollausstattung.
  • Der Wagen gefällt mir in der Realität deutlich besser als die Bilder haben befürchten lassen. Eine Schönheit ist er für meinen Geschmack aber nicht und auch nicht unbedingt als VW zu erkennen. Könnte jede andere Marke auch draufstehen, aber ich könnte mich an die Optik gewöhnen.
  • Es ist kein wirklicher SUV, eher ein Crossover, also zwischen SUV und PKW angesiedelt.
  • Der Tacho ist gleich, aber der Bildschirm in der Mitte ist größer als im ID.3, ansonsten sind die Bedienelemente und auch die Bedienung identisch.
  • Das Auto wirkt insgesamt eine Klasse höher positioniert als der ID.3, wie auch von der Marketingabteilung bei VW sicher gewünscht.
  • In der Länge liegt er zwischen Tiguan und Tiguan Allspace, müsste aber mind. das Platzangebot des Allspace haben.

 

 

Positiv ist aufgefallen:

  • Die Qualität des Innenraums ist deutlich wertiger als im ID.3. Zur Musterschülerin und Konzernschwester Audi liegen zwar immer noch Welten, aber objektiv gibt es hier keinen Grund zur Klage.
  • Das Platzangebot vorne ist üppig, hinten o.k. Die Beinfreiheit ist üppig, die Sitze sind etwas höher als im ID.3 und deswegen fühlt man sich als Großgewachsener nicht ganz so wie auf einem Kinderstuhl wie im ID.3. Durch die Akkus im Boden fehlt es dem Fußraum grundsätzlich an Tiefe und im ID. 3 ist die Sitzposition hinten deswegen wie auf einem zu niedrigen Stuhl. Das ist im ID.4 besser, aber noch nicht wirklich gut.
  • Der Kofferraum ist der Fahrzeuggröße entsprechend groß, auch wenn durch die nach hinten abfallende Dachform hier Platz verschenkt wurde
  • Der Antrieb ist wie ich es von E-Autos mittlerweile gewohnt bin. Allerdings merkt man auch das üppige Leergewicht von fast 2,2 to. durch den großen Akku. Der Wagen beschleunigt aber trotzdem ausreichend flott und ist grundsätzlich gut motorisiert, bei 160 km/h wird er sanft abgeregelt.
  • Das Geräuschniveau ist sehr niedrig, der Wagen insgesamt auf Komfort ausgelegt und dies passt gut zur Fahrzeugklasse
  • Durch den großen Akku wurde bei Probefahrtbeginn, trotz Temperaturen um die Gefriergrenze noch 400km Reichweite angezeigt. Leider galt das wohl nicht für meine Fahrweise, dazu später mehr.
  • Auch wenn VW viel gescholten wird für seine aktuelle Bedienung, ich komme damit mittlerweile gut klar und es gibt ein paar Schalter/Sensortasten für das Notwendigste wie Temperatur, Lautstärke, ansonsten ist der Bildschirm schön groß, sehr scharf und reagiert auch ausreichend flott. Die Bedienung ist auch selbsterklärend, ein Handbuch m.E. nicht notwendig.
  • Durch die etwas höhere Sitzposition ist der Ein- und Ausstieg bequemer als beim ID.3.
  • Das Fahrzeug hat eine Dachreling und es kann im Gegensatz zum ID.3 auch ein Dachträger montiert werden mit 75kg Nutzlast. Für mich als Skifahrer, der i.d.R. 2 Dachboxen benötigt ist dies ein entscheidender Vorteil. Damit und mit dem Raumangebot ist der Wagen für mich grundsätzlich als Familienfahrzeug auch für entsprechende Reisen geeignet.
  • Wie im ID.3 ist in den Fahrassistenzsystemen ein deutlicher Generationensprung zu erkennen. Der Wagen kommt deutlich souveräner und viel vertrauenserweckender mit dem Verkehr klar.
  • Es war während der Testfahrten winterlich und die Straßen teilweise glatt, der Heckantrieb im ID.4 hatte aber keinerlei Traktionsprobleme. Es bestätigt sich wieder mein Eindruck, dass E-Antriebe durch das ansatzloses Drehmoment zwingend mindestens Heckantrieb benötigen. Unser e-Golf hat hier mit dem Frontatrieb deutlich mit der Traktion zu kämpfen. Dafür reicht schon eine leicht nasse Straße.
  • Das HUD blendet jede Menge Daten ein. Neben der Geschwindigkeit, der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, Abbiegepfeile, Ankündigungen von Navigationsanweisungen auch welche Assistenten eingeschaltet sind. Dann markiert er noch weiter oben im Bild wenn er Spuren erkennt, oder er markiert das Fahrzeug zu welchem er den Abstand hält. Das ist alles nicht ganz unpraktisch, aber für meinen Geschmack fast schon zu viel Kino im Blickfeld, aber vermutlich Gewöhnungssache.

 

Negativ ist aufgefallen:

  • Durch die abfallende Dachlinie ist die Kopffreiheit hinten nicht wirklich üppig. Der Wagen hatte ein Panoramadach, welches noch mal Innenraumhöhe kostet und deswegen bin ich mit dem Kopf angestoßen. Ich bin allerdings ein Sitzriese (also langer Oberkörper), trotzdem könnte es in dieser Klasse einfach mehr sein.
  • Die Sicht nach hinten ist arg bescheiden, weil das flache Heckfenster nur einen relativ kleinen Schlitz freigibt. Rückfahrkamera ist bei den Dimensionen allerdings m.E. eh Pflicht
  • Es war bei den Testfahrten kalt und deswegen ist dies natürlich das Worst-Case-Szenario für jedes e-Auto. Nachdem ich den Wagen nicht geladen haben, habe ich ihn auch nicht vortemperiert mit Ladestrom. Ich bin auch der Testfahrt geschuldet recht sportlich gefahren und durch das Gewicht war der Verbrauch mit fast 32 kW/100km schon recht üppig. Ich rechne aber damit, dass dies bei längeren Fahrten wieder fallen würde, weil wenn die Autos und Akkus mal aufgeheizt sind, der Erhalt der Temperatur nicht ganz so ins Gewicht mehr fällt. Durch den großen Akku musste ich aber dennoch nicht Laden.
  • Man kann durch eine Vortemperierung an der Ladesäule erheblich Reichweite gewinnen und hat den Komfort einer Standheizung, ich habe dies aber bei meiner Testfahrt nicht gemacht, weil mir klar war, dass die Reichweite nie mein Problem sein wird.
  • Nachdem die Außentemperaturen erfahrungsgemäß einen großen Einfluss auf die Reichweite haben, gehe ich davon aus, dass der Verbrauch und damit die Reichweite bei besseren Bedingungen deutlich besser ausfällt. Legt man die Reichweite bei Fahrtbeginn zu Grunde, haben meine Vorfahrer grob 19 KW/100km verbraucht, trotz der winterlichen Bedingungen.
  • Der große Akku sorgt natürlich für entsprechendes Gewicht und dies wirkt sich deutlich auf das Temperament aus. Im Sommer sollen die GTX Modelle mit Allrad kommen. Diese haben einen Frontmotor mit 75KW/102PS zusätzlich und kommen auf 306PS Systemleistung. Dies kann der schwere Kübel und das Fahrwerk sicher sehr gut vertragen.
  • Es kam auch bei diesem Test wieder zu einem Ausfall der Assistenzsysteme. Dieses Mal war aber ein vom Schnee bedeckter Sensor der Grund. Dies ist aber kein e-Auto Problem, sondern liegt an der Auslegung der Assistenten und dürfte bei den konventionellen Modellen ebenso auftreten, trotzdem ärgerlich. Im letzten Bild erkennt man, wie wenig Schneefall auf der Front schon ausreichte um den Sensor außer Gefecht zu setzen. Hier muss man m.E. noch zwingend nacharbeiten, schließlich sollen die Autopiloten mal keine reine Schönwetterfahrer werden.

 

Fazit:

  • Der Wagen hat mich positiv überrascht. Wäre der Wagen für mich gedacht, würde ich diesen dem ID.3 vorziehen.
  • Ich würde aber auf das Allrad Modell warten, weil dann die Fahrleistungen sicher noch souveräner sind.
  • Der Entwicklungsstand wirkte deutlich fortgeschrittener als beim ID.3 damals.
  • Ich würde den Wagen als Hauptfahrzeug für die Familie einsetzen und keinen Verbrenner für Reisen mehr vorhalten. Mit der Reichweite und dem 125kW Lader sollten auch bei längeren Reisen nur wenig Zeitverlust bei vorhanden Schnelladesäulen sein.
  • Ich bin aber nicht so überzeugt, ob große Akkus wirklich der Weisheit letzter Schluss sind. Natürlich entspannt es das Reisen, aber in meinem Alltag sind 98% aller Fahrten viel kürzer und dann hat man mit einem so großen Akku nur das teurere, schwerere, behäbigere und verbrauchsintensivere Fahrzeug. Ich wäre deswegen bereit bei den wenigen Ausnahmen, wenn es bei mir mal an längere Strecken geht, auch ein paar zusätzliche Ladestopps einzulegen.
  • Leider kann ich keine Aussagen treffen wie der Verbrauch im Sommer ist und welche Reichweiten maximal möglich sind. Aus der Erfahrung unsere anderen e-Autos würde ich aber schätzen, dass bei mäßigen Tempo auf der AB durchaus 500km drin sein müssten. Aber das ist wie gesagt eine reine Vermutung.
  • Der Wagen ist einfach schon recht breit und deswegen im Innenstadtverkehr, der wohl einen großen Teil seines bei uns geplanten Einsatzspektrums darstellt trotz allem leider etwas überdimensioniert. Gerade in engen Straßen hier in der Gegend, merkt man schon, dass der Größenwachstum auch einfach praktische Nachteile mit sich bringt
  • Wir werden deshalb vermutlich den ID.3 wählen, weil die Fahrerin mit einem kleinerem Auto in der Stadt vermutlich glücklicher wird.

 

 

Entschuldigt, wenn ich vielleicht nicht so sehr auf den Elektroantrieb eingegangen bin. Ich fahre schon seit Jahren die meisten Strecken elektrisch, bin auch schon ein paar E-Autos gefahren und deswegen fehlt mir mittlerweile der "Aha-Effekt" der Umsteiger. Der Wagen fährt sich sehr angenehm und die Vorteile des e-Antriebes überwiegen für mich schon länger die Nachteile.

 

Hoffe es war ein Hilfreich und freue mich über evtl. Kommentare :)

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14.02.2021 20:33    |    Zimpalazumpala

Natürlich. Der Mittelplatz wird immer der Blödmannplatz sein, kein Fenster zu rausgucken, keine Kopfstütze für ein Pad, man bekommt von 2 Seiten Schläge ...

Für diese Einschätzung reicht meine Lebenserfahrung als Familienvater, ganz ohne Probefahrt :D


14.02.2021 20:36    |    NDLimit

Dann müssen Hanne´s Kinder vorher immer Schnick-Schnack-Schnuck spielen :D


14.02.2021 21:01    |    enrgy

"Ich bin aber nicht so überzeugt, ob große Akkus wirklich der Weisheit letzter Schluss sind. Natürlich entspannt es das Reisen, aber in meinem Alltag sind 98% aller Fahrten viel kürzer und dann hat man mit einem so großen Akku nur das teurere, schwerere, behäbigere und verbrauchsintensivere Fahrzeug. Ich wäre deswegen bereit bei den wenigen Ausnahmen, wenn es bei mir mal an längere Strecken geht, auch ein paar zusätzliche Ladestopps einzulegen."

 

 

da wäre es cool, wenn man für weitere reisen wechsleakkus mieten könnte. für daheim rum reicht ein kleiner akku mit den gewichtsvorteilen, für die längere reise mietet man sich einen größeren akku.

aber vermutlich sind die akkus intensiv in die struktur des wagens eingebunden, so daße eine wechsleoption zuviel konstruktionsaufwand bedeuten würde, den dann wiederum zuwenige kunden nutzen.


15.02.2021 10:54    |    GrandPas

Die Idee eines größeren Wechselakkus für längere Fahrten hat natürlich grundsätzlich Charme. Wenn man sich aber überlegt, wie es praktisch ablaufen würde, sieht es nicht mehr ganz so rosig aus. Man fährt extra irgendwo hin um den Akku zu tauschen, dann ist dies je nachdem wie zentral man wohnt, wo es die Akkus überall gäbe etc. auch mit mind. 1h Zeitaufwand verbunden, selbst wenn das Wechseln flott gehen sollte. Das gleiche Spiel nach deiner Reise dann wieder beim Zurücktauschen. Wenn man jetzt stattdessen auf der Reise 1-2 Ladestopps pro Hin- und Rückfahrt mehr durchführt, weil man es mit dem kleineren Akku angeht, dürfte der Zeitaufwand am Ende auch nicht viel größer.


15.02.2021 11:48    |    berlin-paul

Für Leasingfahrzeuge wäre es vermutlich nicht so relevant. Aber beim Käufer wird vermutlich auch dominieren, dass man einen jungen mitgekauften Akku ungern für die Zeit der Langstrecke auslagern möchte, sofern die Rückgabe genau dieses Akkus nicht sichergestellt ist. Das führt im Ergebnis zu Lagerungsproblemen, die man aber vielleicht auch irgendwie in den Griff bekommt.

 

Ein Zusatzakku der neben den kleineren hinzugesteckt würde, das könnte ein Weg sein. Aber man bräuchte dann wohl einen einheitlichen Industriestandard für den Installationsraum im Fahrzeug und die enstprechende Schnittstelle (technisch einfach stumpf parallel ranschrauben ist wegen erheblichen Blindströmen und Lademanagementfragen zu gefährlich). Ist der Zusatzakku dann nicht an board, fährt man zwar kein Zusatzgewicht rum. Aber der Nutzraum wäre vermutlich trotzdem nicht anderweitig verfügbar.

 

Ein besseres Netz an Lademöglichkeiten wäre unterm Strich schon die praktikabelste Lösung in meinen Augen. Wobei mir die schon jetzt anzutreffenden Abwehrpreise für die nicht beim Ladepunktbetreiber registrierten Nutzer übel aufstoßen würden. Eine Tendenz dahin, dass Fahrstrom letztlich so gestaltet wird, dass die Energiekosten der Mobilität jedenfalls nicht auf Dauer sinken, ist recht deutlich zu erkennen.


15.02.2021 12:02    |    GrandPas

Gut, die Abzocke an manchen Ladestationen ist ein grundsätzliches Ärgernis. Hier wäre eine staatl. Förderung auch deutlich sinnvoller und nachhaltiger investiert als in der Kaufprämie für Hybridautos, die in der Praxis dann sehr häufig nur selten geladen werden.

 

Aber es gibt halt für den Verkauf der Autos eine deutlich stärkere Lobby als für den Betrieb, leider....


16.02.2021 11:20    |    Carlos1706

Zitat:

@enrgy schrieb am 14. Februar 2021 um 21:01:26 Uhr:

"Ich bin aber nicht so überzeugt, ob große Akkus wirklich der Weisheit letzter Schluss sind. Natürlich entspannt es das Reisen, aber in meinem Alltag sind 98% aller Fahrten viel kürzer und dann hat man mit einem so großen Akku nur das teurere, schwerere, behäbigere und verbrauchsintensivere Fahrzeug. Ich wäre deswegen bereit bei den wenigen Ausnahmen, wenn es bei mir mal an längere Strecken geht, auch ein paar zusätzliche Ladestopps einzulegen."

 

 

da wäre es cool, wenn man für weitere reisen wechsleakkus mieten könnte. für daheim rum reicht ein kleiner akku mit den gewichtsvorteilen, für die längere reise mietet man sich einen größeren akku.

aber vermutlich sind die akkus intensiv in die struktur des wagens eingebunden, so daße eine wechsleoption zuviel konstruktionsaufwand bedeuten würde, den dann wiederum zuwenige kunden nutzen.

In meiner Probefahrtauswahl stand unter anderem auch der Aiways U5, welcher seit Dezember an deutsche Kunden ausgeliefert wird. Dieser hat unter dem eigentlichen Kofferraum hinter der Hinterachse ein verdammt riesiges Fach.

 

Dieses wird zumindest im Ursprungsland China bereits dafür genutzt, um einen ca. 20kWh fassenden Zusatzakku einzubauen, Standard beim U5 sind 63kWh. Das sind mal schnell 100-150km mehr Reichweite bei geringstem Aufwand: Klappe auf, Akku rein, Kabel dran, Schrauben fest, Klappe zu. So abwegig ist Dein Gedanke also nicht...

 

MfG Paule


16.02.2021 11:26    |    GrandPas

In China scheint aber der Platz und die Möglichkeiten zum Laden in den Mega-Citys nicht ausreichend vorhanden zu sein. Private Lademöglichkeiten sind praktisch kaum zu realisieren. Deswegen setzen manche Hersteller hier auf das teure Wechselakkusystem wie z.B. Nio wie hier nachzulesen ist.

Für Europa spart sich Nio aber z.B. den Aufbau der Wechselakkustationen und plant dafür größere Akkus ein.


16.02.2021 11:49    |    tomcat092004

Ich bezweifle, das eine ausreichende Infrastruktur unseren Städten realisiert werden kann. Die vielen Laternenparker werden das Problem haben.

E-Antrieb ist ein guter Zwischenschritt, aber die endgültige wird es nicht sein.


16.02.2021 11:59    |    GrandPas

Nachdem die Fahrzeugflotte sowieso nie auf einen Schlag komplett ersetzt wird, ist schon noch grundsätzlich auch Zeit, die Ladeinfrastruktur der Nachfrage anzupassen. Es müssen doch sowieso nie alle Fahrzeuge gleichzeitig laden, geht doch beim Tanken auch nicht. Dass wir dazu Geld in die Hand nehmen müssen ist klar, aber ein grundsätzlichen Hinderungsgrund kann ich nicht erkennen, denn Strom ist in Städten grundsätzlich vorhanden.

 

Auch wenn gerne der Zusammenbruch unserer Stromnetze vorhergesehen wird, wenn wir mal mehr e-Autos haben, fakt ist, selbst unsere aktuellen Netze sind im Durchschnitt nur zu 20% ausgelastet und nur in absoluten Spitzenzeiten wird es knapper.. D.h. durch eine intelligente Ladesteuerung ist auch im bestehenden Stromnetz noch sehr viel Potenzial um e-Autos zu laden. Die aktuell von der KfW geförderten privaten Ladesäulen müssen deshalb auch grundsätzlich vom Strombetreiber regelbar ausgestattet sein um das Stromnetz eben nicht zu überlasten.

 

Was nach dem E-Antrieb kommt oder was endgültig wird, ist aktuell noch nicht erkennbar, insofern dürfte uns der "Zwischenschritt" schon noch ein bisschen begleiten.


17.02.2021 10:15    |    tomcat092004

Der Kern des Problem ist doch nicht die Infrastruktur der Nachfrage anpassen, sondern eher anders herum.

Es soll auf BEV umgestiegen werden, also muss ich die Infrastruktur schaffen, damit mehr Leute sich dafür entscheiden, zumindest in Ballungsräumen. Eigentümer eines Eigenheimes sind doch da außen vor, da sie es selbst in der Hand haben.

Nur besonders in der Stadt, wo BEV in meinen Augen den größten Vorteil bieten, ist es zur Zeit kaum bis gar nicht möglich.

Ich kann mein Fahrzeug nicht über Nacht bei Aldi laden und länger als eine halbe Stunde bin ich da auch nicht einkaufen (meine Gegend). Also völlig indiskutabel da auf ein BEV umzusteigen, abgesehen von den Anschaffungskosten, die auch nicht wenig sind.

 

Das der Zwischenschritt uns länger begleiten ist klar, sofern es als einzige mögliche Alternative im Moment möglich ist.

Die Versorgung mit Strom sehe ich noch als Problem, da ja auch der Strom zu den vielen Abnehmern muss und das in der entsprechenden Leistung. Eine Drosselung wird nicht gewünscht sein, da sich dann die Ladezeit verlängert. Das mag höchstens bei Übernachtladern weniger eine Rolle spielen.


17.02.2021 10:23    |    GrandPas

Also ich lade ganz praktisch in diesem Moment mein e-Fahrzeug in der Stadt an einer öffentlichen Ladesäule und ein weiteres unserer Firma tut dies auch. Insofern kann ich deine Einschätzung, dass es "kaum bis gar nicht möglich ist" absolut nicht teilen Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass es eigentlich aktuell fast immer möglich ist ;)

 

Natürlich steigt aktuell die Nachfrage an Ladestationen, aber selbst in meinem Dorf daheim, sind die Lademöglichkeiten von früher 2 auf mittlerweile 16 angestiegen. Die sind meiner Erfahrung nach gerade nachts bisher frei. Klar, stehen die alle nicht zwingend bei mir vor der Haustür, aber deswegen habe ich einen e-Scooter im Kofferraum und fahre in ein paar Minuten bequem nach Hause.

 

Wo ein Wille ist, ist zumindest aktuell auch ein Weg. Ob es schnell genug gelingt die Ladeinfrastruktur der Nachfrage anzupassen wird man sehen, aber aktuell ist es noch kein Drama, zumindest nicht in München und Umgebung.


17.02.2021 10:33    |    tomcat092004

Ich habe in meiner Gegend mal darauf geachtet und finde keine Ladesäulen bis auf die von Aldi.

Daher ist es keine gute Vorraussetzung.

Die 2 Ladesäulen im Parkhaus, in das sich mein Arbeitgeber eingemietet hat mit 2 Plätzen, werden nicht für Privat-Kfz gemeint sein. Somit gibt es für mich keine Möglichkeit über einen längeren Zeitraum zu laden.

Jede Gegend ist da sicherlich anders. Für meine Ecke ist es in meinen Augen nicht attraktiv umzusteigen.


17.02.2021 10:45    |    GrandPas

Dafür gibt es Apps um diese zu suchen. Die stehen bei uns auch nicht zwingend gut sichtbar an den Hauptstraßen rum. Wie gut deine Gegend ausgebaut ist, weiß ich natürlich auch nicht. Ich würde aber fast wetten, dass es auch bei dir irgendwo schon eine Möglichkeit gibt.

 

Natürlich ist ein Ausbau der Ladeinfrastruktur eine Grundvoraussetzung für den Erfolg des E-Autos. Aber hier passiert schon was und im Vergleich zu meinen Anfängen mit e-Autos sind wir jetzt schon gefühlt im Paradies angekommen. Denn seit ich so leicht eine Lademöglichkeit finde, hat sich die Reichweite meines Autos dramatisch erhöht und der Alltag damit vereinfacht.

 

Was im Alltag eher ein Problem ist, dass diese oft von Falschparkern blockiert werden oder nicht funktionieren.


17.02.2021 11:02    |    GrandPas

Robert, ich gebe dir insofern Recht, ich kenne nur e-Auto Fahrer, die zumindest irgendwo ein gesicherte Backup-Lademöglichkeit habe. Also zur Not ne 230V Dose in der eigenen Garage. Sowas habe ich auch und jeder unsere E-Auto Fahrer hier im Office ebenso. Das beruhigt im Alltag schon sehr. Ich brauche aber bisher diese nur selten, weil ich fast immer öffentlich lade. Eine Wallbox habe ich aber gestern trotzdem bestellt, weil ich auch befürchte, dass die öffentlichen Lademöglichkeiten vielleicht bald knapp werden könnten.


17.02.2021 11:02    |    VWS

Ich komme zurück auf den Erfahrungsbericht zu einer ID.4 Probefahrt und würde mich dafür interessieren, wie der Eindruck des Türöffnens war. Ich frage deswegen, da das Öffnen nicht mehr mechanische sondern elektrisch geschieht. Gibt es da eine kleine Verzögerung wenn man den Impuls auslöst?


17.02.2021 11:03    |    Zimpalazumpala

Ganz kurz noch, wie versprochen, zum ursprünglichen Thema nach der kurzen Probefahrt, dann will ich auch nicht weiter bei Grundsatzdiskussionen zur E Mobilität stören:

 

-der hintere Mittelplatz ist ausreichend, allerdings sitzt man nicht in ausgeformten Sitzen, sondern ehe merklich "auf" der Sitzbank. Man sitzt etwas höher als rechts oder links, ich, mit meinen 184 cm und eher ein Sitzriese, kam mit der Kopffreiheit knapp klar.

 

- vom i3 kommend bin ich ein begeisterter Fan des one-pedal-driving. Der ID4 bildet dies mit der Fahrstufe B ab, allerdings lange nicht so ausgeprägt wie im i3.

Der Hinweis des Verkäufers, man erziele bei diesem Fahrzeug den größtmöglichen Spareffekt in Fahrstufe D mit der Segelfunktion, konnte von mir anfangs nicht nachvollzogen werden. Nach ein paar km stellte ich fest, dass das Fahrzeug, selbst ohne eingeschaltete Navigation, beispielsweise vor engen Kurven oder wechseln von Tempo 100 in eine 70er Zone, selbstständig den Segelmodus unterbrach und verstärkt die Rekuperation einleitete. Diese Mischung aus Segeln und Rekuperation bringt tatsächlich was.

 

- Verbrauch: kann man nicht mit einem i3 vergleichen, andere Fahrzeugklasse und 700 kg mehr Gewicht fordern ihren Tribut. Der Verbrauch lag, auf bekannten (und somit vergleichbaren) Strecken um ca 4-5 kwh höher, was in Anbetracht der gerade erwähnten Faktoren einen guten Wert darstellt, der vermutlich mit etwas mehr ErFAHRrung noch um 1-2 kWh gesenkt werden kann.

 

- Das Gewicht mach sich leider auch deutlichst bei der Agilität des ID4 bemerkbar. Man versaut diesbezüglich ja schnell und so war die Performance schon fast enttäuschend.

 

- die Bedienung ist intuitiv, einzig die Lenkradheizung habe ich auf die Schnelle nicht gefunden ... das spricht für gute Arbeit der Techniktruppe

 

- was sich mir nicht erklärt: da hat man das tolle System der Heckkamera im schwenkbaren VW Enblem im Konzern zur Verfügung ... und baut die Kamera in den Öffnungsgriff der Heckklappe, 30 cm über der Straße, offen ein. Erfolg: permanent verdreckt.

 

Ansonsten: mit 77 kWh Akku in der Tech Ausstattung sehr ambitioniert eingepreist, ein Tesla M3 mit mindestens vergleichbarer Ausstattung und dem unbezahlbaren SC Vorteil, kostet aktuell um die 7k€ weniger. Entscheidender Nachteil bei der praktische Nutzung: die Coupeform und Bodenanordnung des M3 schränkt die Nutzung der hintern Sitze merklich ein, die Kofferraumklappe verhindert den Transport sperriger Güter, obwohl das Kofferraumvolumen es hergeben würde.

 

Die zulässige Anhängerlast beim ID4 ist in dieser Fahrzeugklasse ein Alleinstellungsmerkmal. Da windet sich der BMW Verkäufer im Gespräch über den iX3 wie ein Aal :D

 

Gruß

Z.

 

-


17.02.2021 11:10    |    NDLimit

Hi Zimpa,

 

Danke für Deinen Bericht über den ID.4.

 

So wie ich Frank verstanden habe, geht es ihm durchaus darum, sich über die Vor- und Nachteile des ID.4 auszutauschen. :)


17.02.2021 11:14    |    GrandPas

Danke Zimpalazumpala für deinen Erfahrungsbericht.

 

One Pedal Driving habe ich schon beim ID.3 vermisst und in meinem Erfahrungsbericht dort thematisiert. Ich denke, VW will es Umsteigern möglichst leicht machen und setzt dieses wirklich sehr nützliche Feature so nicht um, um das Fahrverhalten eben so zu gestalten, wie man es von Verbrenner gewöhnt ist.

 

Nachdem es mit wirklichen Erfahrungen bzgl. ID.4 vermutlich noch nicht so weit her ist, denn die Probefahrten sind m.W. erst seit kurzem möglich spricht aber auch nichts dagegen, wenn hier auf andere e-Themen eingegangen wird.


17.02.2021 11:18    |    berlin-paul

Gute Ergänzung.

 

Die offene Rückfahrkamera trotz besserem System im Regal ... wirklich unverständlich.


17.02.2021 11:19    |    GrandPas

VWS, ich musste am Anfang mit den Türgriffen tats. etwas kämpfen, weil die Türen nicht öffneten. Dies lag aber nicht an einer Fehlfunktion, sondern es war eine Einzeltüröffnung eingestellt. Aber auch der Verkäufer war am Anfang etwas ratlos und deswegen haben wir ein bisschen mit dem Türgriff gekämpft. Wenn einem nicht die Einstellung der Zentralverriegelung einen Streich spielt, dann öffnen die Türen aber relativ unspektakulär. Ich denke es ist keinen Mitfahrer groß aufgefallen, dass sich diese anders öffnen als sonst, mir dann auch nicht.


17.02.2021 11:22    |    VWS

Vielen Dank @GrandPas!


17.02.2021 12:57    |    jennss

Komischerweise sind die Türgriffe beim ID.4 ganz anders als beim ID.3.

j.


Bilder

17.02.2021 13:10    |    GrandPas

Man merkt schon, dass sich beim ID.4 dort ein Mikroschalter befindet, wenn man drauf achtet. Nachdem die hintere Tür bei mir erst nicht öffnete, ich aber meine Jacke dort platzieren wollte, habe ich erst probiert ob ich vielleicht nur den Druckpunkt des Mikroschalter nicht richtig getroffen habe. Aber eben nur, weil ich dieses Problem hatte. Man kann auch nicht wirklich so stark dran ziehen, wie bei dem Bügelgriff des ID.3. Der ID.4 Griff gibt bei zu starkem Zug irgendwann einfach nach.

 

Es sind aber ein paar Mitfahrer ein- und ausgestiegen, niemand hat sonst Notiz von den andersartigen Griffen genommen.


17.02.2021 13:53    |    Zimpalazumpala

Die Türgriffe des ID4 sind nach meinem Empfinden schlecht greifbar. Erst gibt es keine Bügel, sondern sie sind optisch stylisch in die Türe eingelassen, greift man dann erwartungsfroh in die Griffmulde, stößt man sich die Fingerkuppen an und muss sich erst mal haptisch orientieren, was einen dort als Öffnungsmechanismus erwartet.

Gut, das verliert sich vermutlich nach 1-2 Tagen. Man fragt sich aber doch, weshalb solche stylischen Gimmicks ein gut funktionierendes System mit Bügelgriffen ersetzten, an denen man im Notfall sogar noch richtig zerren könnte.


17.02.2021 14:12    |    Dadof3

Zitat:

Man fragt sich aber doch, weshalb solche stylischen Gimmicks ein gut funktionierendes System mit Bügelgriffen ersetzten, an denen man im Notfall sogar noch richtig zerren könnte.

Aus demselben Grund, warum es auch bei anderen Elektroautos meistens versenkte Griffe oder ähnliches sind: Der Windwiderstand und das Geräuschniveau sinken.


17.02.2021 14:56    |    sampleman

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 17. Februar 2021 um 11:18:48 Uhr:

Gute Ergänzung.

 

Die offene Rückfahrkamera trotz besserem System im Regal ... wirklich unverständlich.

Ich vermute zweierlei: Erstens Kostengründe, die Motorlösung ist schlicht teurer. Zweitens eventuell Zuverlässigkeitsprobleme. Ich frage mich, wie so ein Motorteil mit Eis, Schnee und Dreck klar kommt.


17.02.2021 14:59    |    NDLimit

ich habe die klassische Rückfahrkamera in meinem GTD verbaut. Selbst bei den kalten Temperaturen in letzter Zeit funktioniert diese Klappversion im VW-Symbol einwandfrei. Kostengründe kann ich mir gut vorstellen, aber in der Preisklasse sollte ein gewisser Komfort schon drin sein.


17.02.2021 21:11    |    VWS

Meines Wissens läge das Objektiv der Kamera beim id 4 zu hoch, wenn man es am VW Symbol platzieren würde. Wurde bei einem YouTube-Video angesprochen!


17.02.2021 21:32    |    Zimpalazumpala

Die Kamera unseres Womos, mit Einparkmarkierungen, funktioniert in 2,7 m Höhe problemlos.

Die Höhe sollte eigentlich kein technisches Problem darstellen.


17.02.2021 21:35    |    NDLimit

Richtig, es kommt auf den Einstellwinkel des Objektivs an :)


17.02.2021 21:40    |    berlin-paul

... und die Linien werden nach Kalibrierung auf das live-Bild draufgerechnet. Sollte keine Hürde darstellen.


17.02.2021 21:43    |    notting

Zitat:

@Zimpalazumpala schrieb am 17. Februar 2021 um 21:32:13 Uhr:

Die Kamera unseres Womos, mit Einparkmarkierungen, funktioniert in 2,7 m Höhe problemlos.

Die Höhe sollte eigentlich kein technisches Problem darstellen.

Sind dort die Kameras nicht ein bisschen größer gebaut (wg. Objektiv?) als das über was wir hier reden und unterm VW-Logo zu wenig Platz für sowas?

 

notting


17.02.2021 21:45    |    NDLimit

notting, bei den heutigen Kameras kommt es glaub ich nicht mehr auf die Größe an :)


17.02.2021 21:55    |    notting

Zitat:

@NDLimit schrieb am 17. Februar 2021 um 21:45:50 Uhr:

notting, bei den heutigen Kameras kommt es glaub ich nicht mehr auf die Größe an :)

Oh doch, den Unterschied merkst du spätestens wenn's dunkel ist. Oder hat der ID.4 ein Rückfahr-Flutlicht? ;-)

Außerdem sprach ich mehr vom Objektiv.

 

notting


17.02.2021 22:10    |    berlin-paul

Der Platz der in der gewöhnlichen Logo-cam vorhanden ist, wird schon genug hergeben. In den smartphones sind das von der Baugröße her auch nur winzige Module und die geben auch bei schummriger Beleuchtung noch gut was her. Also daran liegts zumindest nicht.


18.02.2021 09:48    |    GrandPas

Allerdings gerade im Vergleich zum Smartphone ist die Bildqualität schon arg bescheiden, auch die Position und damit die Übersicht könnte besser sein.

 

Vielleicht hat es auch mit dem elektr. Schließmechanismus des ID.4 zu tun, weil dessen Heckemblem vermutlich auch nur ein elektr. Taster und kein mechanisches Schloss ist. Deswegen ist der Mechanismus vermutlich nicht vergleichbar mit den der üblichen VW Heckkameras. Am Ende wird es eine Preisfrage gewesen sein.


22.02.2021 11:20    |    Hannes1971

Zitat:

@Zimpalazumpala schrieb am 17. Februar 2021 um 11:03:42 Uhr:

 

-der hintere Mittelplatz ist ausreichend, allerdings sitzt man nicht in ausgeformten Sitzen, sondern ehe merklich "auf" der Sitzbank. Man sitzt etwas höher als rechts oder links, ich, mit meinen 184 cm und eher ein Sitzriese, kam mit der Kopffreiheit knapp klar.

Super, danke. So, der Enyaq ist bestellt. Ich bin auf die Lieferzeit gespannt...

 

Zitat:

Ansonsten: mit 77 kWh Akku in der Tech Ausstattung sehr ambitioniert eingepreist, ein Tesla M3 mit mindestens vergleichbarer Ausstattung und dem unbezahlbaren SC Vorteil, kostet aktuell um die 7k€ weniger. Entscheidender Nachteil bei der praktische Nutzung: die Coupeform und Bodenanordnung des M3 schränkt die Nutzung der hintern Sitze merklich ein, die Kofferraumklappe verhindert den Transport sperriger Güter, obwohl das Kofferraumvolumen es hergeben würde.

Der Tesla 3 und der ID.4 / Enyaq sind aber nicht wirklich vergleichbar. Wenn mal ein elektrisches Passat-Gegenstück kommt, das würde ich dann mit dem M3 vergleichen.


22.02.2021 15:34    |    GrandPas

VW vergleicht aber den ID.4 durchaus intern mit dem Model Y wie z.B. hier berichtet wird:

 

https://www.motorsport-total.com/.../...id4-und-tesla-model-y-20093001

 

Glückwunsch zum Enyaq. Wir haben heute den ID.3 bestellt, Lieferzeit lt. erster Schätzung Juni.


22.02.2021 15:36    |    berlin-paul

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Oktober 2020

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November 2020

01. 1,97% 02. 1,93% 03. 1,90% 04. 1,87% 05. 1,83% 06. 1,79% 07. 1,75% 08. 1,71% 09. 1,69% 10. 1,67% 11. 1,67% 12. 1,65% 13. 1,62% 14. 1,60% 15. 1,58% 16. 1,57% 17. 1,57% 18. 1,57% 19. 1,56% 20. 1,55% 21. 1,54% 22. 1,53% 23. 1,52% 24. 1,52% 25. 1,54% 26. 1,54% 27. 1,55% 28. 1,55% 29. 1,55% 30. 1,54%

 

Dezember 2020

01. 1,56% 02. 1,58% 03. 1,59% 04. 2,07% 05. 2,02% 06. 1,52% 07. 1,60% 08. 1,60% 09. 1,71% 10. 1,64% 11. 1,65% 12. 1,65% 13. 1,65% 14. 1,64% 15. 1,66% 16. 1,70% 17. 1,72% 18. 1,74% 19. 1,74% 20. 1,74% 21. 1,74% 22. 1,76% 23. 1,79% 24. 1,81% 25. 1,81% 26. 1,81% 27. 1,81% 28. 1,82% 29. 1,86% 30. 1,90% 31. 1,92%

 

Januar 2021

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Februar 2021

01. 2,57% 02. 2,60% 03. 2,63% 04. 2,65% 05. 2,68% 06. 2,69% 07. 2,69% 08. 2,69% 09. 2,71% 10. 2,74% 11. 2,75% 12. 2,77% 13. 2,78% 14. 2,78% 15. 2,78% 16. 2,80% 17. 2,82% 18. 2,82% 19. 2,84% 20. 2,85% 21. 2,84% 22. 2,84% 23. 2,85% 24. 2,86% 25. 2,86% 26. 2,87% 27. 2,87% 28. 2,87%

 

März 2021

01. 2,86% 02. 2,86% 03. 2,88% 04. 2,88% 05. 2,88% 06. 2,88% 07. 2,88% 08. 2,87% 09. 2,87% 10. 2,88% 11. 2,87% 12. 2,87% 13. 2,86% 14. 2,86% 15. 2,85% 16. 2,81% 17. 2,85% 18. 2,84% 19. 2,83% 20. 2,82% 21. 2,81% 22. 2,80% 23. 2,80% 24. 2,80% 25. 2,78% 26. 2,77% 27. 2,75% 28. 2,74% 29. 2,73% 30. 2,73% 31. 2,72%

 

April 2021

01. 2,70% 02. 2,69% 03. 2,68% 04. 2,67% 05. 2,66% 06. 2,66% 07. 2,66% 08. 2,65% 09. 2,64% 10. 2,63% 11. 2,61% 12. 2,61% 13. 2,61% 14. 2,60% 15. 2,58% 16. 2,57% 17. 2,56% 18. 2,54% 19. 2,54% 20. 2,54% 21. 2,53% 22. 2,51% 23. 2,50% 24. 5,49% 25. 2,48% 26. 2,47% 27. 2,48% 28. 2,47% 29. 2,46% 30. 2,45%

 

Mai 2021

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