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Skoda Kodiaq RS 2.0 BiTDI (2018): Rekordfahrt auf dem Nürburgring - Sport-Schrank auf der Nordschleife

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Ein Erlkönig mit exotischem Rundenrekord: Skoda schickt den Kodiaq RS auf die Nordschleife. Dort ist er nun noch vor seiner Premiere das schnellste SUV mit sieben Sitzen.

Das schnellste SUV auf der Nordschleife mit sieben Sitzen: Der Skoda Kodiaq RS holt bereits vor der Premiere einen - wenn auch exotischen - Rekord Das schnellste SUV auf der Nordschleife mit sieben Sitzen: Der Skoda Kodiaq RS holt bereits vor der Premiere einen - wenn auch exotischen - Rekord Quelle: Skoda

Nürburgring – Ein Skoda Kodiaq ist in erster Linie praktisch. Bald wird er außerdem schnell: Auf dem Pariser Salon im Herbst 2018 zeigt Skoda den Kodiaq RS mit 240 PS. Vorab beweisen die Tschechen schon mal, wie flott die Topversion des SUVs wird. Die Rennfahrerin und Ring-Legende Sabine Schmitz stellte mit ihm auf der Nürburgring-Nordschleife eine Bestzeit auf.

Nicht irgendeine Bestzeit natürlich, sondern eine, die ein Kodiaq schaffen kann. Ein 4,70-Meter-SUV mit Vierzylinder-Diesel bricht in der Eifel keine absoluten Rekorde. Der Skoda trat als siebensitziges SUV an, in erster Linie also gegen sich selbst. Mit Alfa Stelvio Quadrifoglio (510 PS, 7:57 min) oder Porsche Cayenne Turbo S (570 PS, 7:59 min) kann er nicht mithalten. Trotzdem legte Schmitz im Kodiaq RS eine ordentliche Zeit hin: Sie umrundete die Nordschleife in 9:29,84 Minuten.

Skoda Kodiaq RS mit 2,0-Liter-Biturbo-Diesel

Sabine Schmitz gewann 1996 als erste Frau die 24 Stunden am Nürburgring. Im Skoda Kodiaq RS fuhr sie die Strecke in weniger als neuneinhalb Minuten Sabine Schmitz gewann 1996 als erste Frau die 24 Stunden am Nürburgring. Im Skoda Kodiaq RS fuhr sie die Strecke in weniger als neuneinhalb Minuten Quelle: Skoda Für viele Kunden wichtiger als die Rundenzeit: Der starke Vierzylinder-Diesel des VW-Konzerns zieht endlich in einen Skoda ein. Bisher war er nur in VW Passat und Tiguan verfügbar. Der Kodiaq bekommt ihn ausschließlich im RS-Modell in Kombination mit Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb. Die Leistungsdaten (240 PS, 500 Newtonmeter Drehmoment) bleiben identisch.

Weitere Zahlen nennt Skoda einige Monate vor dem Marktstart noch nicht. Aber der VW Tiguan Allspace gibt Anhaltspunkte. Er ist ähnlich groß und bereits mit dem Antrieb verfügbar. Laut Datenblatt beschleunigt er in 6,7 Sekunden auf Tempo 100 und rennt 228 km/h Spitze. Laut NEFZ-Protokoll verbraucht er 6,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer.

Der Kodiaq RS wird ähnlich liegen. Einzig der Verbrauch wird sich auf dem Papier unterscheiden, denn Skoda muss das Auto nach der neuen WLTP-Norm zulassen. Akustisch wird es einen größeren Unterschied geben: Skoda verspricht kernigen Klang im Kodiaq RS („Dynamic Sound Boost“).

Messepremiere im Herbst 2018

Die Optik des Kodiaq RS möchte Skoda vor der offiziellen Premiere noch nicht zeigen. Aber das getarnte Auto verrät: Die Serienversion bekommt böse Schürzen, Sportsitze und große Räder. Außerdem baut Skoda ein Fahrwerk mit verstellbaren Dämpfern ein („DCC“). Das SUV reinigt seine Abgase mit einer AdBlue-Einspritzung.

Den Marktstart des Skoda Kodiaq RS erwarten wir zum Jahreswechsel. Einen Preis nennt Skoda noch nicht. Wir vermuten, dass der Spitzen-Kodiaq etwa 47.000 Euro kosten wird.

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Avatar von Björn Tolksdorf (bjoernmg)
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