Zweitaktöl zum Diesel

Audi A6 C6/4F

Hallo alle miteinander,

möchte Heute mal von meinen Erfahrungen mit der Beimängung von Zweitaktöl zum Diesel berichten.
Auf die Idee hat mich mal der Werkstattmeister meiner Wahl gebracht (natürlich rein privat).
Fährt selbst Audi und einen grossen Geländewagen eines japanischen Herstellers.
Er begründete es damit, dass durch die immer mehr zunehmenden Anteile von Biosprit etc. sich die Schmiereigenschaften von Dieselkraftstoffen etc. gegen "0" bewegen, dies könne man über Additive zwar ausgleichen aber dann wird es richtig teuer.
Oder man fährt zu Schnell oder Abal etc und tankt dort "altimate" oder "X-Power", dann wird es aber richtig teuer, allerdings wird man dann von seinem Tankwart immer gegrüßt!🙂
Am besten kein vollsynthetisches Zweitaktöl, da die Verbrennungstemperatur höher ist, normales reicht, verbrennt vollkommen rückstandsfrei und ist somit auch für Rußpartikelfilter geeignet und ist preiswert.
Somit werden die Einspritzpumpenteile etc. deutlich besser geschmiert und halten nicht nur ein "Auto-Leben lang" was manchmal recht kurz sein kann bei den neuen Fahrzeugen.
Ich tue immer ca. 100-200 ml auf eine Tankfüllung, dies schon seit Jahren, mit meinem subjektiven Fazit, der Wagen läuft ruhiger und etwas besser.(mache dies schon seit ca 7 Jahren)
Erst im BMW 525 Touring ( gesamt 190 TK gefahren, ohne Probleme!)( Die BMW Werstatt war immer begeistert über den Motorlauf meines BMW...)
Danach Landrover Freelander 2,0 TDI HSE, beim Kaltstart im Winter hat der Motor trotz Zuheizer immer schlimm geklungen, mit Zweitaktöl im Tank war es vorbei, er lief rund und leise!
Meine Frau fährt einen Chevrolet Captiva 4x4 2.0 TDI LT, der Motor wurde nach ca. 45 TKM etwas rau und laut, Zweitaktöl rein, selbst meine Frau meint der läuft deutlich weicher und ist nicht mehr so laut (das will was heisen😉. Auch laut Chevrolet-Werksatt sei es einer der wennigen Wagen die einen weichen Motorlauf hätten, ist denen sogar aufgefallen!)
Das bekommt mein Audi auch gleich in den Tank!
Wer gut schmiert, der gut fährt!
Wer damit auch gute Erfahrungen hat kann dies ja hier mal kund tun.
Allerdings sei gleich gesagt Sprit spart man damit nicht, das kann man nur über die Fahrweise regeln!!

Grüße

Uwe

Beste Antwort im Thema

Hallo alle miteinander,

möchte Heute mal von meinen Erfahrungen mit der Beimängung von Zweitaktöl zum Diesel berichten.
Auf die Idee hat mich mal der Werkstattmeister meiner Wahl gebracht (natürlich rein privat).
Fährt selbst Audi und einen grossen Geländewagen eines japanischen Herstellers.
Er begründete es damit, dass durch die immer mehr zunehmenden Anteile von Biosprit etc. sich die Schmiereigenschaften von Dieselkraftstoffen etc. gegen "0" bewegen, dies könne man über Additive zwar ausgleichen aber dann wird es richtig teuer.
Oder man fährt zu Schnell oder Abal etc und tankt dort "altimate" oder "X-Power", dann wird es aber richtig teuer, allerdings wird man dann von seinem Tankwart immer gegrüßt!🙂
Am besten kein vollsynthetisches Zweitaktöl, da die Verbrennungstemperatur höher ist, normales reicht, verbrennt vollkommen rückstandsfrei und ist somit auch für Rußpartikelfilter geeignet und ist preiswert.
Somit werden die Einspritzpumpenteile etc. deutlich besser geschmiert und halten nicht nur ein "Auto-Leben lang" was manchmal recht kurz sein kann bei den neuen Fahrzeugen.
Ich tue immer ca. 100-200 ml auf eine Tankfüllung, dies schon seit Jahren, mit meinem subjektiven Fazit, der Wagen läuft ruhiger und etwas besser.(mache dies schon seit ca 7 Jahren)
Erst im BMW 525 Touring ( gesamt 190 TK gefahren, ohne Probleme!)( Die BMW Werstatt war immer begeistert über den Motorlauf meines BMW...)
Danach Landrover Freelander 2,0 TDI HSE, beim Kaltstart im Winter hat der Motor trotz Zuheizer immer schlimm geklungen, mit Zweitaktöl im Tank war es vorbei, er lief rund und leise!
Meine Frau fährt einen Chevrolet Captiva 4x4 2.0 TDI LT, der Motor wurde nach ca. 45 TKM etwas rau und laut, Zweitaktöl rein, selbst meine Frau meint der läuft deutlich weicher und ist nicht mehr so laut (das will was heisen😉. Auch laut Chevrolet-Werksatt sei es einer der wennigen Wagen die einen weichen Motorlauf hätten, ist denen sogar aufgefallen!)
Das bekommt mein Audi auch gleich in den Tank!
Wer gut schmiert, der gut fährt!
Wer damit auch gute Erfahrungen hat kann dies ja hier mal kund tun.
Allerdings sei gleich gesagt Sprit spart man damit nicht, das kann man nur über die Fahrweise regeln!!

Grüße

Uwe

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Das ist meines Erachtens ein gutes Fazit: Jeder muss für sich selber die richtige Entscheidung fällen. Das gilt für den nachträglichen Rostschutz, das 2T-Öl, die Motorölwechsel-Intervalle usw.. Die Diskussion zum 2T-Öl hier ist insofern überflüssig, weil es bei Motor-Talk und in anderen Foren weitere threads dazu gibt. Das Fazit ist immer dasselbe: Die einen schwärmen für 2T-Öl im Dieselkraftstoff und preisen es als Wundermittel an, die anderen halten die Zugabe für kompletten Unsinn und fordern Beweise (die so einfach nicht zu erbringen sind). Eine gemäßigt-kritische Fraktion sagt, es nutzt wahrscheinlich nichts, scheint aber auch nicht zu schaden. Motor-Talk ist kein wissenschaftliches Forum, und selbst dort ginge es drunter und drüber, und in einem Forum kann jeder Alles behaupten. Letztlich bleibt nur die Möglichkeit, es selber nachzuprüfen, oder es eben komplett zu unterlassen. Meines Erachtens sind sowohl die Lobpreiserei als auch die totale Ablehnung unangebracht, denn keine Seite hat einen Beweis vorzulegen. Das ist auch nicht so ganz einfach. Ich sage nur, dass ich keinen Beleg dafür habe, dass 2T-Öl schadet, und an der Laufkultur des 3,0 TDI in meinem A8 hat sich auch nichts geändert. Daraus kann ich im Umkehrschluss folgern, dass ich auch keinen Beweis habe, dass 2T-Öl von Nutzen ist. Mehr sage ich nicht. Was ich meinem Kraftstoff sonst noch zugebe, ist meine eigene private Entscheidung, da lasse ich mir auch von niemandem etwas sagen. Ich bin aber auch kein Wanderprediger und deklariere das, was ich schreibe, auch nicht als Referenz.

Zitat:

Original geschrieben von Calvin941



So lang aber keine Beweise dafür vorliegen wird die Diskussion hier ins nichts führen! Jeder wird bei seiner Meinung bleiben.

Mfg

Zitat:

Original geschrieben von sternle1004


@Peterk8: Wie konntest Du nur auf so wundersame Weise meine Reaktion voraussagen? Bist Du etwa Hellseher? 🙂

@Enrico2301: Wenn Deine Geschichte mit dem Longlifeöl stimmen würde, dann hätte ich ja in 6 Jahren schon den sechsten Motor drin. Und demnächst kommt der siebente rein 🙂

Also Leuts, Ihr habt mich überzeugt. Ich werds machen wie Ferrocen. Kein Longlifeöl mehr, zu jeder Tankfüllung 0,5 Liter 2 Taktöl und alle 5000 km Ölwechsel. Und 2 mal im Jahr Dieselsystemreiniger. Und regelmässig den DPF wechseln.

@Senti: Dann wirst Du mal sehen wie meine Kiste abgeht. In 1-2 Jahren, wenn ich genug Erfahrung damit habe, werde ich mal berichten. Senti, Dich bekomm ich auch noch rum, daß Du zum Panscher wirst. In 1-2 Jahren...

Du bist ja ein ganz schlaues Kerlchen.

Du hast nicht mal im Ansatz verstanden was ich geschrieben hatte. Bist nicht informiert, aber glaubst es besser zu wissen.

Typen wie du sind mir ja echt die liebsten.

Ich wollte dir mit meinem Post mitteilen das nicht alles was Audi vorschreibt richtig ist, das mit dem Longlife Öl ist ein Beispiel.

Du kennst schon den Unterschied zwischen einem 3.2FSI und einen 3.0TDI wie du ihn fährst, oder?!

Die Diesel Motoren sind von den Kolbenkipper nicht betroffen, aber dafür die 3.2FSI, 4.2FSI, 5.2FSI.

Diese FSI Motoren vertragen das Longlife Öl nicht, so wie ich es geschrieben habe.

Lese dir das mal durch, danach solltest auch DU es verstanden haben:

http://www.motor-talk.de/.../...schaden-sammelthread-t2531500.html?...

http://www.motor-talk.de/.../...udi-s6-avant-5-2-v10-t4230019.html?...

Du bist ja ganz schön angefressen, nur weil ich nach Beweisen für die 2 Taktöltheorie gefragt habe. Darum ging es mir und geht es mir noch immer. Ich brauch mir doch Deine Threads nicht durchlesen, ich hab doch einen TDI.

Zitat:

Original geschrieben von sternle1004


@Peterk8: Wie konntest Du nur auf so wundersame Weise meine Reaktion voraussagen? Bist Du etwa Hellseher? 🙂

nein, das bin ich nicht ... Deine Zeilen und Aussagen setzen wahrlich keine hellseherischen Fähigkeiten voraus, um zu erahnen, was als nächstes von Dir kommt ...

damit ist unsere Konversation hiermit beendet ... ich diskutiere gerne mit jemanden, auch wenn man vollkommen gegensätzlicher Meinung ist, aber es kommt immer auf das "wie" an ... mit Dir ist mir meine wenige private Zeit einfach zu schade ...

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von Ferrocen


Das ist meines Erachtens ein gutes Fazit: Jeder muss für sich selber die richtige Entscheidung fällen. Das gilt für den nachträglichen Rostschutz, das 2T-Öl, die Motorölwechsel-Intervalle usw.. Die Diskussion zum 2T-Öl hier ist insofern überflüssig, weil es bei Motor-Talk und in anderen Foren weitere threads dazu gibt. Das Fazit ist immer dasselbe: Die einen schwärmen für 2T-Öl im Dieselkraftstoff und preisen es als Wundermittel an, die anderen halten die Zugabe für kompletten Unsinn und fordern Beweise (die so einfach nicht zu erbringen sind). Eine gemäßigt-kritische Fraktion sagt, es nutzt wahrscheinlich nichts, scheint aber auch nicht zu schaden. Motor-Talk ist kein wissenschaftliches Forum, und selbst dort ginge es drunter und drüber, und in einem Forum kann jeder Alles behaupten. Letztlich bleibt nur die Möglichkeit, es selber nachzuprüfen, oder es eben komplett zu unterlassen. Meines Erachtens sind sowohl die Lobpreiserei als auch die totale Ablehnung unangebracht, denn keine Seite hat einen Beweis vorzulegen. Das ist auch nicht so ganz einfach. Ich sage nur, dass ich keinen Beleg dafür habe, dass 2T-Öl schadet, und an der Laufkultur des 3,0 TDI in meinem A8 hat sich auch nichts geändert. Daraus kann ich im Umkehrschluss folgern, dass ich auch keinen Beweis habe, dass 2T-Öl von Nutzen ist. Mehr sage ich nicht. Was ich meinem Kraftstoff sonst noch zugebe, ist meine eigene private Entscheidung, da lasse ich mir auch von niemandem etwas sagen. Ich bin aber auch kein Wanderprediger und deklariere das, was ich schreibe, auch nicht als Referenz.

Hier kann ich Dir ohne jede Ironie in wirklich allen Punkten zustimmen. Ich wollte Dir ja auch von nichts abraten, oder zu etwas, was ich mache raten. Ich wollt ja nur mal wissen, ob es schon irgendwelche Belege gibt. Und vielleicht gibt es die ja mal noch. Und, ich bin in der Lage meine Meinung zu revidieren, wenn ich sehe, daß sie falsch war. Und ich kann das auch noch zugeben. Soll heisen: Sollte es doch noch mal einen Beleg für einen Nutzen geben, könnte ich mir durchaus vorstellen, das auch zu machen. Und solange warte ich einfach mal noch ab.

Nun, was müsste man machen: Zwei Motorenteststände aufbauen und zwei ansonsten identische neuwertige Motoren mit exakt demselben Lastprofil betreiben. Der eine erhält 2T-Öl im Kraftstoff, der andere nicht, wobei der Grundkraftstoff identisch sein muss. Nach einer festgelegten Laufdauer müssten dann alle Komponenten beider Motoren auf Verschleiß geprüft werden, und das natürlich alles nach DIN, um überhaupt Akzeptanz erreichen zu können. Und dann muss jemand noch die Arbeit durchführen. An einer Universität würde der Aufbau eines solchen Labors mindestens 100 kEUR kosten, dazu kommen noch das Gehalt eines Ingenieurs und die Kosten für die Motoren. Zumindest an den Universitäten geht das nur, wenn es dafür einen Geldgeber gibt. Alles andere sind in der Tat keine akzeptablen Beweise. Daher schrieb ich auch, dass ein Beweis, und zwar ein belastbarer, gar nicht so einfach zu erbringen ist. Ich bin der Meinung, dass niemand ohne hinreichenden Aufwand zweifelsfrei den Nutzen von 2T-Öl in Dieselkraftstoff beweisen kann, das Gegenteil aber auch nicht. Dass die Werkstätten bei der Inspektion routinemäßig 2T-Öl in den Tank kippen, kann ich mir nur schwer vorstellen. Da in einem Forum jeder alles behaupten kann, wird immer eine Unsicherheit bleiben. Oder wir enttarnen uns alle, und erhalten in einem für jeden zugänglichen Forum anschließend Anrufe/emails von Spinnern und Trollen. Die Erfahrung habe ich in einem öffentlichen halbwissenschaftlichen Forum schon gemacht und tue mir das eben nicht mehr an.

Zitat:

Original geschrieben von sternle1004



Zitat:

Original geschrieben von Ferrocen


Das ist meines Erachtens ein gutes Fazit: Jeder muss für sich selber die richtige Entscheidung fällen. Das gilt für den nachträglichen Rostschutz, das 2T-Öl, die Motorölwechsel-Intervalle usw.. Die Diskussion zum 2T-Öl hier ist insofern überflüssig, weil es bei ...............
...............meinem Kraftstoff sonst noch zugebe, ist meine eigene private Entscheidung, da lasse ich mir auch von niemandem etwas sagen. Ich bin aber auch kein Wanderprediger und deklariere das, was ich schreibe, auch nicht als Referenz.
Hier kann ich Dir ohne jede Ironie in wirklich allen Punkten zustimmen. Ich wollte Dir ja auch von nichts abraten, oder zu etwas, was ich mache raten. Ich wollt ja nur mal wissen, ob es schon irgendwelche Belege gibt. Und vielleicht gibt es die ja mal noch. Und, ich bin in der Lage meine Meinung zu revidieren, wenn ich sehe, daß sie falsch war. Und ich kann das auch noch zugeben. Soll heisen: Sollte es doch noch mal einen Beleg für einen Nutzen geben, könnte ich mir durchaus vorstellen, das auch zu machen. Und solange warte ich einfach mal noch ab.

Sorry, Jungs, seid mir nicht böse, aber das wird echt gerade eine sinnlose Diskussion, die absehbar ergebnislos bleiben wird! "Hätte, würde, könnte, blabla..."

Um mal etwas halbwegs "konstruktives" beizutragen:
Ich konnte quasi hautnah den direkten Vergleich machen, zum einen mit der Konkurrenz, einem BMW 525d Common-rail, Bj 2002. Zum anderen mit einem Golf TDI Pumpe-Düse.

Den BMW habe ich mit ca. 100t km bekommen und musste zu Beginn eine HU und ASU machen. Danach habe ich begonnen, 2-Takt-Öl (teilsynt.) einzufüllen. Man kann es ja mal testen, war meine Überlegung, nachdem ich den Tipp von einem befreundeten Taxifahrer bekomme hatte. Ich war dennoch sehr misstrauisch und hatte Angst vor Schäden. Mittlerweile hat das Fahrzeug 70.000 km und 2 Abgasuntersuchungen mehr auf dem Buckel. Die ASUs habe ich alle beim gleichen Betrieb mit dem gleichen Messgerät machen lassen. Das objektive Ergebnis war, dass sich der Trübungswert bereits bei der 2. ASU ca. halbiert hatte. Subjektiv war vor allem das Kaltstartverhalten wesentlich besser und das Rußen im Rückspiegel verschwand gefühlt komplett. Auch wurde bei den Injektoren eine Leckölmengenmessung bei ca. 110t km durchgeführt, wobei 2 Injektoren grenzwertig waren. Bei 120t km habe ich eine erneute Messung machen lassen (2-t-Öl wurde dann schon genutzt), ob nun ein Tausch nötige wäre. Das für mich völlig überraschende Ergebnis war, dass sich die Werte der grenzwertigen Injektoren scheinbar verbessert haben. Da der 4F bereits die nächste CR-Generation hat, ist sicherlich der Effekt bspw. beim Kaltstart weniger wahrnehmbar.
Beim Pumpe-Düse Golf konnte ich ähnliches mit Beginn der Nutzung von 2-T-Öl beobachten (mittlerweile 238.000 km), wobei man fairerweise sagen muss, dass hier die Verbesserung weniger stark ausfiel, was wohl am Funktionsprinzip von PD liegt. Immerhin ist auch hier das Kaltstartnageln nach 5 Sekunden Motorlauf völlig weg.

Mein Fazit: auch ohne 2-Takt-Öl kann man sehr hohe Laufleistungen ohne Schäden erreichen. Doch mit der Nutzung von 2-T-Öl wurde das Fahren für mich deutlich angenehmer und zumindest die Wahrscheinlichkeit möglicher Schäden ist gemildert.
Und zu den Kosten: im 60 l Kanister hat mich das Öl keine 3 EUR pro Liter gekostet. Diesel kostet schon ca. 1,50 pro Liter. Also sind die "Kostennachteile" bei ca. 250 ml pro Tankfüllung mehr als verkraftbar... So what?

Zitat:

Original geschrieben von Ferrocen


Nun, was müsste man machen: Zwei Motorenteststände aufbauen und zwei ansonsten identische neuwertige Motoren mit exakt demselben Lastprofil betreiben. Der eine erhält 2T-Öl im Kraftstoff, der andere nicht, wobei der Grundkraftstoff identisch sein muss. Nach einer festgelegten Laufdauer müssten dann alle Komponenten beider Motoren auf Verschleiß geprüft werden, und das natürlich alles nach DIN, um überhaupt Akzeptanz erreichen zu können. Und dann muss jemand noch die Arbeit durchführen. An einer Universität würde der Aufbau eines solchen Labors mindestens 100 kEUR kosten, dazu kommen noch das Gehalt eines Ingenieurs und die Kosten für die Motoren. Zumindest an den Universitäten geht das nur, wenn es dafür einen Geldgeber gibt. Alles andere sind in der Tat keine akzeptablen Beweise. Daher schrieb ich auch, dass ein Beweis, und zwar ein belastbarer, gar nicht so einfach zu erbringen ist. Ich bin der Meinung, dass niemand ohne hinreichenden Aufwand zweifelsfrei den Nutzen von 2T-Öl in Dieselkraftstoff beweisen kann, das Gegenteil aber auch nicht. Dass die Werkstätten bei der Inspektion routinemäßig 2T-Öl in den Tank kippen, kann ich mir nur schwer vorstellen. Da in einem Forum jeder alles behaupten kann, wird immer eine Unsicherheit bleiben. Oder wir enttarnen uns alle, und erhalten in einem für jeden zugänglichen Forum anschließend Anrufe/emails von Spinnern und Trollen. Die Erfahrung habe ich in einem öffentlichen halbwissenschaftlichen Forum schon gemacht und tue mir das eben nicht mehr an.

ich gebe Dir in allen Belangen grundsätzlich Recht ... aber ist es nicht in vielen Dingen so, dass eine Beweisführung, wie in der Mathematik, aus der Zusammenführung von sog. Axiomen ebenfalls seine Berechtigung hat? ... mein Mathe Leistungskurs ist zwar gefühlte hundert Jahre her, aber irgendwas war da 😉 ... aber das ist jetzt nicht so wichtig ...

wichtig ist mir, dass ich mit meinen Aussagen nicht als Lügner dastehe, auch wenn ich hier mehr oder weniger anonym agiere ... in einem anderen Thread, der ebenfalls das Thema 2T Öl beinhaltet, habe ich mich schon teilweise geoutet, erntete aber auch dort zum Teil nur Misstrauen, wenn nicht gar Hohn und Spott ...

trotzdem versuche ich es nochmals:
ich bin ursprünglich Dipl.-Kfm. (BWL Studium an der Ludwig Maximilian Universität München) ... seit Mitte 1998 arbeite ich im Bereich der Medien, seit 1999 selbständig als geschäftsführender Gesellschafter einer GmbH ... die Aufgabengebiete in der Kameraproduktion und Liveübertragung (TV / Internet) beziehen sich zum großen Teil im wirtschaftspolitischen Teil , was sich in der Produktion von Interviews, der Übertragung von Pressekonferenzen, Hauptversammlungen, Kongresse, etc. manifestiert ... demzufolge komme(n) ich/wir auch immer wieder mit unseren Kollegen aus der Automobilpresse zusammen, sei es zu einer IAA Frankfurt, dem Genfer Autosalon oder der New York International Auto Show, bei denen ich jeweils selbst mit vor Ort bin, wenn Liveübertragungen stattfinden ...

man kennt sich nunmehr über viele Jahre hinweg und hat nicht nur eine berufliche, sondern teils auch eine private Vertrauensbasis aufgebaut ... nachdem ich vor einiger Zeit hier im Forum das Thema 2T Öl las, war es natürlich naheliegend, bei nächster Gelegenheit die Kollegen auf dieses Thema anzusprechen, ob denn dieses in irgendeiner Weise bekannt wäre ... zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass dieses Thema kein unbekanntes war und fragte demzufolge näher nach ... aus diesen Gesprächen resultieren meine Angaben .... die mir bekannten Kollegen habe ich über viele Jahre hinweg als seriöse Journalisten kennengelernt, für die der Ehrenkodex nicht nur eine Worthülle ist ... ich darf dasselbe auch für mich behaupten ...

da dieses Thema aus verschiedenen Gründen, sei es die Haftung, sei es der Verstoß gegen Herstellerrichtlinien, etc., rechtlich wahrlich nicht ohne Belang ist, möge man mir/uns doch nachsehen, dass man hier nicht Namen nennt ...
das alles ist natürlich kein Beweis für die Funktionalität des 2T Öl im Dieselkraftstoff, aber ich wollte zumindest darauf hinweisen, dass dieses Thema durchaus ein größeres Anwendungsgebiet hat, als hier von manchem gedacht wird ...

eines habe ich jedoch gelernt: ich habe bisher niemals berufliches und privates vermischt ... bei diesem Thema allerdings dachte ich mir zunächst nichts weiter ... betrachte ich aber rückblickend die Angelegenheit von der anderen Seite, sprich den Usern hier, von denen mich nicht ein einziger persönlich kennt, so würde ich vielleicht auch die Aussagen anzweifeln ... von daher werde ich in Zukunft wieder Abstand davon nehmen berufliches in private Belange einfließen zu lassen ... das konnte nicht gut gehen, solange man nicht mit seinem „richtigen“ Namen dafür gerade steht ...

deshalb abschließend der Versuch einer privaten Sichtweise des Sachverhaltes meinerseits:
klammere ich alle beruflichen Erfahrungswerte aus und beziehe mich lediglich auf privat gesammelte Informationen, so komme ich jedoch zum gleichen Ergebnis ... einfach zusammengefasst: die Veränderung der Spritzusammensetzung mit der einhergehenden schlechteren Schmierwirkung auf best. Bauteile wird durch die Zugabe von 2T Öl ausgeglichen ...

Beweis: lediglich durch Axiome

allen eine gute Fahrt und mögen die Motoren lange laufen, mit oder ohne 2T Öl ...

Ich gebe doch selber 2T-Öl zu - 500 mL pro Tankfüllung. Ich stelle an meinem Motor keine Veränderungen in der Laufkultur fest (der 250 PS V6 TDI ist aber eh schon sehr kultiviert), und zu den Injektoren kann ich bei der noch geringen Laufleistung einfach noch nichts sagen. Grundsätzlich bin ich aber überzeugt, dass die verbesserte Schmierfähigkeit nicht von Nachteil sein kann. Ob sich mehr oder weniger Asche in den DPF einlagert, und ob das überhaupt relevant ist, kann ich auch nicht belastbar einschätzen.

Ein wirklich belastbarer und von jedermann akzeptierter Beweis für oder gegen den Nutzen von 2T-Öl ist aber nicht so ganz einfach zu erbringen. Man könnte höchstens noch eine statistsche Auswertung in Betracht ziehen, aber auch dazu brauchte man Vergleichsdaten.

Zitat:

Original geschrieben von peterk8



Zitat:

Original geschrieben von Ferrocen


Nun, was müsste man ......................... einem für jeden zugänglichen Forum anschließend Anrufe/emails von Spinnern und Trollen. Die Erfahrung habe ich in einem öffentlichen halbwissenschaftlichen Forum schon gemacht und tue mir das eben nicht mehr an.
ich gebe Dir in allen Belangen grundsätzlich Recht ... aber ist es nicht in vielen Dingen so, dass eine Beweisführung, wie in der Mathematik, aus der Zusammenführung von sog. Axiomen ebenfalls seine Berechtigung hat? ... mein Mathe Leistungskurs ist zwar gefühlte hundert Jahre her, aber irgendwas war da 😉 ... aber das ist jetzt nicht so wichtig ...

deshalb abschließend der Versuch einer privaten Sichtweise des Sachverhaltes meinerseits:
klammere ich alle beruflichen Erfahrungswerte aus und beziehe mich lediglich auf privat gesammelte Informationen, so komme ich jedoch zum gleichen Ergebnis ... einfach zusammengefasst: die Veränderung der Spritzusammensetzung mit der einhergehenden schlechteren Schmierwirkung auf best. Bauteile wird durch die Zugabe von 2T Öl ausgeglichen ...

Beweis: lediglich durch Axiome

allen eine gute Fahrt und mögen die Motoren lange laufen, mit oder ohne 2T Öl ...

Zitat:

Original geschrieben von sternle1004


Du bist ja ganz schön angefressen, nur weil ich nach Beweisen für die 2 Taktöltheorie gefragt habe. Darum ging es mir und geht es mir noch immer. Ich brauch mir doch Deine Threads nicht durchlesen, ich hab doch einen TDI.

Ich bin sicher nicht angefressen und du hast noch immer nicht verstanden worum es mir ging. Kannst du nicht oder willst du nicht?!

Sichere Beweise wird die hier keiner Liefern können und anzweifeln kann man alles.
Daher ist es verschwendete Zeit dir was zu erklären.

jungs, sagt mal spinn ich oder sind wir hier im sandkasten?

es muss ja nicht gleich ein prüfstand sein, könnten ja auch injektorenwerte sein, würde ich bei meinem 3.0 TDI gerne auchmal auslesen lassen demnächst, vorher-nachher. wobei ich jetzt schon einen halben tank mit dem LM öl fahre. kann bisher keinen unterschied feststellen, wenns draußen feucht ist ist der start immer kurz mit drehzahlschwankungen verbunden, übermäßiges nageln hatte ich auch bei kaltem motor noch nie.

ich probiere es jetzt einfach mal aus bis der liter weg ist und wenn ich keinen unterschied feststelle, dann lass ichs, zumindest bis ich mal werte hab auslesen lassen. nur das zählt. was juckts mich ob es dem auto gut tut, wenn die werte ohne genauso sind.

Kippt ihr das immer vor oder nach dem Tanken mit ein??

Zitat:

Original geschrieben von Markus1,8T


Kippt ihr das immer vor oder nach dem Tanken mit ein??

Ich habe gelesen man sollte es zur besseren Vermischung vor dem tanken einfüllen!

Ich fülle es aber immer nach dem tanken ein, da ich die Befüllung nicht vor Ort mache, sondern zu Hause.

Zitat:

Original geschrieben von Markus1,8T


Kippt ihr das immer vor oder nach dem Tanken mit ein??

Das steht doch schon in diesem Thread beschrieben.

Morgen,

Wollte mal nach 7 Monaten Testphase, kurz berichten!

Mein Dicker hatte das Problem, dass die Injektoren Hohe Werte aufwiesen!
Alle 6 Zylinder im über +20 Bereich, was auf verkockung deutet.
Jetzt habe ich über die Monate das Öl beigemischt und wirklich nur 3 oder 4 mal in der zeit und meistens vor einer langen Strecke!

Seit dem sind die Werte deutlich gesunken zum 0 Bereich hin.
Problemzylinder war 4, der Wert war bei +36, nun ist der Wert bereits auf +23 abgesunken.
Das konnte ich bei allen 6 Zylindern beobachten.
Werde es weiter beimischen, den was mir manche Mechaniker gesagt haben, von wegen das ist nicht gut usw. Habe es selbst getestet und bin zufrieden damit.

Ein paar kurze Daten zum Fahrzeug:

Audi A6 4f
3.0 TDI Baujahr 2007
Beigemischt ab 90 000km jetzt bei 125 000km.
Liqui Moly 1052

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