Zuverlässiges Fahranfängerauto (welche Marke)?
Hallo Com,
demnächst steht mein 18.Geburtstag an und ich brauche ein Auto. 🙂
Allerdings hab ich nicht sehr viel Ahnung von Autos bzw wie ich beim Kauf eines Autos vorzugehen hab oder auf welche Marke ich setzen soll.
Da ich aufgrund meiner Ausbildung 130 km täglich zurücklegen muss, sollte das Auto sehr sparsam und ein Diesel sein. Ich hab eine jährliche Fahrleistung von ca. 35000 km, überwiegend Langstrecken.
Das Auto sollte sehr zuverlässig sein und so wenig Probleme wie möglich machen. So mindestens 100 PS wären schon nicht schlecht 😎
Als Budget hab ich 3000€ zur Verfügung, bei Bedarf kann ich allerdings noch meinen Vater nach n bisschen mehr fragen (so 1000€). 😁
Also, worauf sollte ich achten, wie viel km sollte das Auto maximal gelaufen sein und welche Marke empfiehlt sich am ehesten?
Ich bedanke mich schon mal recht herzlich für eure Unterstützung!
Beste Antwort im Thema
-Bei 35tkm im Jahr darfst du 1 Satz Reifen pro Jahr rechnen.
-Ölwechsel
-Diverse Kleinigkeiten wie oben genannt sind immer einzurechnen.
-Klimaanlagenservice und Pollenfilter fallen auch immer wieder an.
-Ein Satz Bremsbeläge aller 70tkm vs. 2 jahre sind auch fällig
-Ein satz Scheiben nach 3 Jahren definitiv auch.
Das waren die Dinge die 100% kommen mit anderen
Investitionen ist immer zu rechnen, bei alten Karren
sowiso, Fahrwerk, Radlager, Motorperipherie usw.
Egal welches Auto unter 300€ (im Monat) geht da
nichts bei der hohen Kilometerleistung im Jahr.😉
Zitat:
Habe in 10 Jahren und fast 200k keine 400€ in Reparaturen gesteckt. Geht wenn man keinen BMW fährt 😁
Klar wenn das Auto 10 Jahre in der Scheune steht.😁
Alles andere ist Quark hoch 10.🙄
66 Antworten
Motorschaden nicht, aber lass mal zwei Bremssättel fest sein, schon ist das Budget aufgebraucht. Oder mal ein, zwei Sensoren kaputt. 200€ ist doch nicht wirklich machbar, schon gar nicht bei so nem runtergerockten Diesel.
Umziehen ist keine Option? Für das Geld, was hier monatlich in die Luft geblasen wird, kann man locker in ein WG-Zimmer ziehen. Und man spart noch ne Menge Zeit und Nerven.
Zitat:
@Bayernlover schrieb am 13. März 2016 um 17:03:50 Uhr:
Motorschaden nicht, aber lass mal zwei Bremssättel fest sein, schon ist das Budget aufgebraucht. Oder mal ein, zwei Sensoren kaputt. 200€ ist doch nicht wirklich machbar, schon gar nicht bei so nem runtergerockten Diesel.Umziehen ist keine Option? Für das Geld, was hier monatlich in die Luft geblasen wird, kann man locker in ein WG-Zimmer ziehen. Und man spart noch ne Menge Zeit und Nerven.
Warum gleich runtergerockt? Außerdem sind die Teile auch beim Benziner drin. Und gehen bei dir jedes Jahr paar Sensoren und die bremssättel kaputt? Habe in 10 Jahren und fast 200k keine 400€ in Reparaturen gesteckt. Geht wenn man keinen BMW fährt 😁
"Duck und weg"
Ja, ich meinte das nicht auf den Diesel bezogen, sondern generell. Aber ihr macht das schon, ich will dann bloß kein Gejammer 😉
-Bei 35tkm im Jahr darfst du 1 Satz Reifen pro Jahr rechnen.
-Ölwechsel
-Diverse Kleinigkeiten wie oben genannt sind immer einzurechnen.
-Klimaanlagenservice und Pollenfilter fallen auch immer wieder an.
-Ein Satz Bremsbeläge aller 70tkm vs. 2 jahre sind auch fällig
-Ein satz Scheiben nach 3 Jahren definitiv auch.
Das waren die Dinge die 100% kommen mit anderen
Investitionen ist immer zu rechnen, bei alten Karren
sowiso, Fahrwerk, Radlager, Motorperipherie usw.
Egal welches Auto unter 300€ (im Monat) geht da
nichts bei der hohen Kilometerleistung im Jahr.😉
Zitat:
Habe in 10 Jahren und fast 200k keine 400€ in Reparaturen gesteckt. Geht wenn man keinen BMW fährt 😁
Klar wenn das Auto 10 Jahre in der Scheune steht.😁
Alles andere ist Quark hoch 10.🙄
Ähnliche Themen
Klar 200.000 km in 10 Jahren in der Scheune rumfahren , Witzbold.
Und wenn nach 35.000 deine reifen runter sind, würde ich den Fahrstil andern.
Pollenfilter wird bei der Inspektion gemacht😉
Klimaservice? Alle 4 Jahre mal, alles andere ist abzocke.
Und einen wagen mit 150 tkm bringt man auch nicht zur markenwerkstatt und verwendet Originalteile, sondern fährt zum Dorfschmied und nimmt Teile von Drittanbietern oder vielleicht gebrauchte je nachdem um was es geht.
2000€ in zwei Jahren für Ölwechsel Reparatur und Verschleiß können durchaus reichen.
Merc QP 😁 Die Realität sieht bescheidener aus, aber so kann man sich später wenigstens noch steigern.
- 01er Seat Leon 1.9 TDI Stella, 110tkm, €2450, kleine Mängel, Macke vor Beifahrertür nicht erwähnt, kann man noch etwas handeln, 2k€ bar auf die Hand... Achtung gelbe Plakette
- 04er Opel Astra 1.7 CDTI Enjoy, 104tkm, €3999, neue HU, ZR wurde auch mal gemacht
- 05er Ford Fusion 1.4 TDCI Elegance, 113tkm, €2290, "... und kommt ohne Probleme über den TÜV.", sachkundige Person mitnehmen oder Gebrauchtwagencheck vor Kauf
Benziner, auch wenn das Thema scheinbar durch ist:
- 05er Honda Jazz 1.4 LS, 77tkm, €3990, neue HU
- 04er Smart -FORFOUR-BLACKBASIC, 33tkm!, €3990, 1. Hand, neue HU, war wohl mehr Steh- als Fahrzeug oder viele Kurzstrecken
Wenn ich das richtig verstanden habe, wohnt der te in Hamburg, dann scheiden Seat Leon und Ford Fusion aus da gelbe Plakette.
Smart Benziner aus der ersten Generation waren durstig und hatten gerne Motorschäden, allerdings weiß ich nicht ob es auf den forfour zutrifft.
Opel astra , 100tkm in 12 Jahren finde ich für einen Diesel grenzwertig
Bei Jazz gab es da auch irgendwas 🙂
Ein Ford Fusion ist der letzte Dreck. Ich hofffe da die Leute die einen Fusion empfehlen diesen auch mal gefahren sind.
In der Karre hat man schon ab 80km/h einen Knallschaden.
Zitat:
@voll_Zeo schrieb am 13. März 2016 um 19:09:08 Uhr:
http://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Link funktioniert nicht ??
Zitat:
@conqueror333 schrieb am 13. März 2016 um 18:15:18 Uhr:
Wenn ich das richtig verstanden habe, wohnt der te in Hamburg, dann scheiden Seat Leon und Ford Fusion aus da gelbe Plakette.Smart Benziner aus der ersten Generation waren durstig und hatten gerne Motorschäden, allerdings weiß ich nicht ob es auf den forfour zutrifft.
Opel astra , 100tkm in 12 Jahren finde ich für einen Diesel grenzwertig
Bei Jazz gab es da auch irgendwas 🙂
Der Fusion hat wohl tatsächlich keinen DPF, wäre nachrüstbar, was bei einem älteren Fz. nicht zielführend scheint. Er teilt sich die Plattform mit dem Mazda 2 (1. Gen.), der hier abgesehen von Rostwarnungen gerne mal empfohlen wird.
Der Smart Forfour oder der Honda Jazz gelten nicht als speziell auffällig. Kannst Du Deine Vorbehalte vertiefen?
Der 1.8er Focus Ghia ist auffallend günstig, liegt im Bereich des Händlereinkaufspreis. Ob die nicht erwähnte Unfallfreiheit dahinter steckt?
Beim smart bezoge ich mich auf den kleinen, wie gesagt weiß nicht ob es auf den forfour zutrifft
Honda Jazz: versagende Benzinpumpen, die bremsleitungen rosten und werden rissig, Die bremsen gammeln
Also jedes Fahrzeug, was mit "kommt mit kleiner Investition übern TÜV" kann man gleich stehenlassen. Wenn das so wäre, macht man die selber und verkauft den Wagen dann zu deutlich besseren Konditionen...
Zitat:
@conqueror333 schrieb am 13. März 2016 um 21:46:20 Uhr:
Beim smart bezoge ich mich auf den kleinen, wie gesagt weiß nicht ob es auf den forfour zutrifft
Der ist unterm Blech weitgehend baugleich mit dem Mitsubishi Colt, hat aber dieses automatisierte Schaltgetirbe afaik serinmäßig.
Zitat:
@Knecht ruprecht 3434 schrieb am 13. März 2016 um 17:20:17 Uhr:
-Bei 35tkm im Jahr darfst du 1 Satz Reifen pro Jahr rechnen.
-Ölwechsel
-Diverse Kleinigkeiten wie oben genannt sind immer einzurechnen.
-Klimaanlagenservice und Pollenfilter fallen auch immer wieder an.
-Ein Satz Bremsbeläge aller 70tkm vs. 2 jahre sind auch fällig
-Ein satz Scheiben nach 3 Jahren definitiv auch.
Bei 35.000 km im Jahr sind solche Sachen wie Ölwechsel auch gern zweimal oder öfter pro Jahr fällig. Alle 15 tkm ist ein beliebter Wartungszyklus, alle 10 tkm gibt es auch noch.
Zitat:
@Knecht ruprecht 3434 schrieb am 13. März 2016 um 17:20:17 Uhr:
Das waren die Dinge die 100% kommen mit anderen
Investitionen ist immer zu rechnen, bei alten Karren
sowiso, Fahrwerk, Radlager, Motorperipherie usw.
Egal welches Auto unter 300€ (im Monat) geht da
nichts bei der hohen Kilometerleistung im Jahr.😉
Ich habe es die Tage mal bei dem Volvo den jetzt meine Tochter fährt, errechnet. Es war - toi toi toi - kein einziger unplanmäßiger Werkstattbesuch in 5 jahren/140 tkm, es kamen aber denoch 4 k€ Werkstattkosten zusammen. Verschleißteile (Bremsen, Reifen, ...), Inspektionen, ein Zahnriemen. Das wären umgerechnet auf 35 tkm im Jahr auch schon knappe 100 € im Monat. Ich war damit nicht in einer Markenwerkstatt und der V40 (teilt sich viel Technik mit Mitsubishi Carisma) ist ja auch kein Riesenschiff. Kupplung, Auspuff, Batterie, Bremsscheiben hinten, Fahrwerk komplett - alles noch die Teile, mit denen ich den Wagen vor gut 5 Jahren gekauft habe. Man kann davon ausgehen, daß da bald etwas kommt, der Kleine hat zwar ziemlich materialschonenendes Fahrprofil aber ewig hält doch nichts, er wird dieses Jahr noch die 200 tkm vollmachen.
Meine Tochter fährt den Gaser jetzt mit Sprit für 5€/100 km (10 Liter á 0,50€), aber man kann nicht immer vom verbrauchsgünstigen fast reinen Landstraßenprofil und von derart günstigen Spritpreisen ausgehen.
Unter 6 €/100 km für Kraftstoff ist im längerfristigen Schnitt bei so ziemlich jedem Auto der 3 k€-Preisklasse völlig unrealistisch. Macht auch über 200 € im Monat. In der Summe sind wir schon bei guten 300 €/Monat.
Definitiv dazu kommen noch Steuern und Versicherung. Die sind beim Diesel insbesondere in der anvisierten Alters- und Anschaffungspreisklasse deutlich höher als beim Benziner oder Gaser, der selbst schon bei einem Anfänger schnell 100 € oder mehr pro Monat (Jahresprämien runtergerechnet) verschlingt. Sind wir schon bei über 400 €/Monat in einem der günstigsten Fälle.
Was noch gar nicht drin ist (und zugegeben nicht direkt zu den Kosten gehört): Rücklagen für das nächste Auto bzw. Wertverlust. Ich rechne immer mit einem Restwert von Null. Insbesondere ohne Vollkasko sollte man das tun. Es kann einfach zu schnell passieren, daß man vor einem Totalverlust steht. Selbst bei einem unverschuldeten Unfall dauert es oft eine Ewigkeit, bis man den Schaden ersetzt bekommt.
Zitat:
@Knecht ruprecht 3434 schrieb am 13. März 2016 um 17:20:17 Uhr:
Zitat:
Habe in 10 Jahren und fast 200k keine 400€ in Reparaturen gesteckt. Geht wenn man keinen BMW fährt 😁
Klar wenn das Auto 10 Jahre in der Scheune steht.😁
Alles andere ist Quark hoch 10.🙄
Richtig. Schon mit den fälligen Bremsen in der Zeit hat man die 400 € schon idR locker geknackt.
400 € Reparaturen in 200 tkm kann man als glatte Lüge ansehen. Selbst jetzt mit dem Prius halte ich das für sehr unrealistsch. Und bei dem fehlen ja schon sehr viele teure Teile, die kaputt gehen oder verschleißen können und z.B. die Bremsen halten dank der Rekuperation deutlich länger.