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Zahnrad tauschen

VW Golf 4 (1J)
Themenstarteram 16. Juni 2015 um 11:49

Hallo zusammen,

ich habe bei meinem Golf 4 1,4 16v MKB APE den Zahnriemen gewechselt. Leider ist mir das Zahnrad für die Riemenscheibe der Kurbelwelle kaputt gegangen. Bei meinem Motor gibts es allerdings keine Schrauben um das Teil auszubauen. Es ist das Zahnrad, welches von der Kurbelwelle aus den Keilriemen bzw. Zahnriemen antreibt. Lediglich dieser Stift ist dort drinnen. Nun meine Frage, wie bekomme ich das Teil ausgebaut um es auszutauschen?

Beste Antwort im Thema
am 16. Juni 2015 um 13:56

Das ist das Zahnriemenrad und nicht die Riemenscheibe bitte nicht verwechseln sonst versteht dich hier keiner.

Wenn dir die Führungsnase dort beim lösen der Schraube weggebrochen, hilft nur eins! Neukaufen.

Wenn ich es richtig abgelesen habe 036 105 263 F Zahnriemenrad ca. 24,- € beim :). Die Zentralschraube mit erneuern.

Gruß Krumelmonster1967

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Welcher Stifft is wo drin??

Zum Zahnriemenwecsel musstest du doch die Riemenscheibe ausbauen und dafür die Zentralschraube der Kurbelwelle raus drehen. Somit geht auch das Zahnrad runter.

Wieso überhaupt ist das kaput gegangen, was hast du getan :confused::D

am 16. Juni 2015 um 13:12

Ich würde kriechölen und fleißig dran ruckeln.

Themenstarteram 16. Juni 2015 um 13:27

Um dieses schöne Teil geht es. Vermutlich haben wir beim Ausbau der Rolle des Keilriemens zu viel gewalt angewendet :-D Wie man auf dem Bild sehen kann, ist dieses Teil ohne Schrauben o.ä. befestigt, die Frage ist wie ich die Riemenscheibe denn nun abbekomme bzw. wechseln kann? Über jeden Tipp freue ich mich!

Presspassung, Passfeder, aufgeschrumpft...

https://de.wikipedia.org/wiki/Passfeder

Pos. 4+5:

http://www.partscats.info/.../?...

am 16. Juni 2015 um 13:56

Das ist das Zahnriemenrad und nicht die Riemenscheibe bitte nicht verwechseln sonst versteht dich hier keiner.

Wenn dir die Führungsnase dort beim lösen der Schraube weggebrochen, hilft nur eins! Neukaufen.

Wenn ich es richtig abgelesen habe 036 105 263 F Zahnriemenrad ca. 24,- € beim :). Die Zentralschraube mit erneuern.

Gruß Krumelmonster1967

Zahnriemenrad
Themenstarteram 16. Juni 2015 um 14:10

Super, klingt ja alles schonmal vielversprechend.

Um euch zu beruhigen, nicht ich selber habe an dem Wagen geschraubt sondern mein Vater! :-D Der hat glücklicherweise mehr Ahnung als ich, ich diene lediglich der Informationsbeschaffung. Generell bin ich schonmal zufrieden, ich hatte schon Sorge dass ich die komplette Kurbelwelle kaufen muss. Vielen Dank an alle schonmal, weiter so! :-D

Bitteschön, ich akzeptiere zum Dank auch gern einen DANKE-Klick! :D

am 16. Juni 2015 um 14:43

@Taubitz

 

Es ist schön zu wissen, dass eine Passfeder das Zahnrad befestigt.

 

Und wie kriegt man die Passfeder da raus?

Du, ich kenne die konkrete Bauweise hier nicht, hab daher oben auch nur meine allg. Vermutungen zur wahrscheinlichen Konstruktion und vor allem zur Art der Verdrehsicherung geäußert, inkl. Link auf partslink, wo das Ding zumindest schematisch offenbar in Pos.5 zu sehen ist.

Ich kann daher nur allg. sprechen und im allg. wird, siehe auch wiki-Link, die Passfeder eingelegt und dann das Bauteil verdrehsicher aufgeschoben und verpresst und/oder aufgeschrumpft etc.

Im konkreten, hier vorliegenden Fall kann ich dem kleinen Bild des KW-ZR-Rades nicht ausreichende Infos entnehmen.

Nehme aber an, DU wirst es wissen, oder?

am 16. Juni 2015 um 14:48

@ HermannBarth

Da hast du etwas falsch verstanden! Die Passfeder ist für die Führung auf der Kurbelwelle damit die Steuerzeiten auch passen! Befestigt wird es mit der Zentralschraube.

Gruß Krumelmonster1967

Also nur eine Verdrehsicherung. Die eigentliche Drehmomentübertragung erfolgt über die Passung (Kegelstumpf?) und die Passfeder gewährleistet die korrekte Montageposition und fixiert das Rad verdrehsicher auf der KW, muss aber scherstabil genug sein, um nicht abgeschert zu werden.

Die Flächenpressung auf dem Kegelstumpf wird dann offenbar nicht durch thermisches Aufschrumpfen oder mechanisches Aufpressen erzeugt, sondern durch die Vorspannung der Schraubverbindung.

Dann hab ich aus den Vorlesungen zu Maschinenelementen und Masch.bau ja doch noch etwas korrekt behalten, lang, lang ist´s her...

am 16. Juni 2015 um 19:08

Zitat:

@Taubitz schrieb am 16. Juni 2015 um 14:48:36 Uhr:

Nehme aber an, DU wirst es wissen, oder?

Nein, dann hätte ich auch nicht nachgebohrt.

Also ist die Zeichnung nur schematisch? Ist dann die Nut und Feder nur der kleine Nupsel frontal im Zahnrad und der Riemenscheibe, die ineinandergreifen? So wie ich verstanden hatte ist da noch mehr.

Mich interessiert nur, ob das Zahnrad normalerweise runterfällt (wenn man nicht mit dem Kuhfuss und 5 m Verlängerung das Zahnrad zerquetscht hat, wie wahrscheinlich der Thread-Opener) oder ob der Mechanismus eine Blockierwirkung hat und man von hinten rum da in einem magic move mit einem Blech oder Draht reindrücken muss um eine möglicherweise ominöse Passfeder zu deaktivieren.

am 17. Juni 2015 um 9:07

Ich hatte Deine Nachfrage tatsächlich für Ironie gehalten, entschuldige bitte.

Ich kenne die KONKRETE Konstruktion HIER nicht, aber oben wurde ja bereits gesagt, dass das ganze frontseitig von einer Schraube gehalten ist. Danach kann man es vermutlich abziehen oder herunterhebeln, ohne es noch zusätzlich "mit Trick" irgendwie entsperren zu müssen (wie wir das z.B. alle von den div. Mechanismen bei Kabelsteckern an unserm Golf kennen: Mal muss man drücken an der Sperrklinke, mal ziehen...)

Der Kurbelwellenstumpf und die Bohrung in der Zahnriemenscheibe sind konisch. Durch das Anziehen der Zentralschraube werden die beiden Teile zusammengepresst. Die Konuspassung überträgt dann das Drehmoment kraftschlüssig.

Die Passfeder überträgt bei richtiger Montage kein Drehmoment. Sie dient lediglich der genauen Positionierung der Zahnriemenscheibe auf dem Kurbelwellenstumpf.

Wenn die Zentralschraube nicht fest genug angezogen wird, sich lockert oder die Konuspassung ölig ist, dann wird die Passfeder auf Scherung beansprucht, weil sich die Scheibe auf der Kurbelwelle bewegt. In der Folge werden die Nuten in der Zahnriemenscheibe und der Kurbelwelle ausschlagen. Hierdurch wird eine genaue Positionierung der Zahnriemenscheibe fast unmöglich. Die Zahnriemenscheibe ist leicht ersetzt, die Kurbelwelle bedeutet allerdings in der Regel einen wirtschaftlichen Totalschaden.

Also brav das vorgeschriebene Drehmoment einhalten, Kurbelwellenstumpf und Bohrung gut entfetten und, falls vorgeschrieben, eine geeignete Schraubensicherung (Loctite) verwenden.

Ein bisschen spannend finde ich gerade die Schraube mit der 3 in der Explosionszeichnung.

Falls in der Keilrippenriemenscheibe ein Gewinde ist, dient die eventuell zum Abdrücken der Keilrippenriemenscheibe von der Zahnriemenscheibe ohne diese zu beschädigen.

Ich finde es gerade sehr schade, dass die alte Konstruktion mit der auf die Zahnriemenscheibe geschraubten Keilrippenriemenscheibe scheinbar nicht mehr verfolgt wird. Da bekam man die Scheibe mit vier Schrauben gut runter.

Die Zentralschraube zu lösen finde ich irgendwie nicht so glücklich.

Wenn man die Zahnriemenscheibe nicht mit leichten Schlägen mit dem Gummihammer gelöst bekommt, gibt es vermutlich ein Abziehwerkzeug.

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