X3 xDrive 30e - Batteriekapazität 87% nach 3 Jahren bei ca. 38.000 km

BMW X3 G01

Wir beabsichtigen, einen gebrauchten X3 zu kaufen - da wir überwiegend Kurzstrecke fahren, ist der Plugin-Hybrid für uns sehr interessant:

X3 xDrive 30e - 3 Jahr alt - 38.000 km - Batteriekapazität 87%

In 3 Jahren ein Verlust der Batteriekapazität von 13% find ich schon heftig - hochgerechnet bedeutet das: in 2027 liegt die Batteriekapazität bei nur noch schlappen 70-74%

Was meint Ihr?

51 Antworten

Gerne, aus eigener Erfahrung, 4-stellige Tauschkosten sind heute leider eher Standard als Ausnahme.

Wenn ein Modul komplett ausfällt, ist es blöd/teuer, wenn alle immer mehr nachlassen ebenfalls...

Vermutlich werden viele Hybrid im (hohen) Alter eher reine Benziner werden. Da lohnt sich ein Tausch im Verhältnis zum Restwert auch kaum noch.

Mit zunehmendem Funktionsverlust der Batterie fährt der Hybrid dann irgendwann unwirtschaftlicher als ein Verbrennet: meist kleiner Motor, Zusatzgewicht Batterie u Mehrverachleiss, Kofferraum kleiner usw.

Also reiner Benziner denke ich eher nicht, denn was würden dann die ganzen Hybrid machen, die eine 1-3 kw große Batterie haben, die wird ungleich öfter be-/entladen als bei einem PHEV und die Systeme funktionieren auch über mehrere 100.000 km.

Früher oder später, wenn die Emobilität tatsächlich eine Massenerscheinung wird, gibt es auch Firmen, die den Akku reparieren und einzelne Zellen ersetzen, weil sonst ist das Thema tod bevor es geboren wurde. Das wird meiner Meinung auch darüber entscheiden, ob wir in Zukunft elektrisch fahren oder nicht, denn wer soll den sonst die ganzen E-Autos am Gebrauchtmarkt kaufen, wenn das Risiko eines Akkuschadens den Wert des Fahrzeuges bei weitem übersteigt?

Zitat:

@lecomte schrieb am 10. April 2024 um 15:34:35 Uhr:


denn wer soll den sonst die ganzen E-Autos am Gebrauchtmarkt kaufen, wenn das Risiko eines Akkuschadens den Wert des Fahrzeuges bei weitem übersteigt?

Meine Prognose wäre da "mit kaum einer" leider sehr negativ. Kosten und Aufwand werden in keinem vernünftigem Verhältnis zum Restwert stehen.

Aktuell sieht man das Problem schon auf dem Gebrauchtmarkt, die (theoretisch) immer höheren Reichweiten der Neuwagen, schrecken viele Leute ab.

Und was ich selber bei reinen Elektroautos auf der Straße erlebe, teilweise heftige Leistung, aber "schleichen" über die Autobahn, weil ansonsten die Reichweite ganz schnell im Keller ist.

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Lass uns gerne an Deiner Meinung teilhaben.

@lecomte:
Deine Gedanken sind wenig logisch: Weil etwas nicht passieren darf, werden vorher Erfindungen zB Akkureperatur usw kommen. Da muss man dann aber ganz doll dran glauben.
Auch nach 10-20 Jahren Akkunutzung auch im sonstigen Alltag zB Werkzeuge gibt es nicht ansatzweise Lösungen, Defekte Akkuteile oder Zellen zu ersetzen.

Dann wird die E-Mobilität scheitern, denn wenn so wie bei einem österreichischen Teslafahrer (war zuletzt ein Bericht im ORF) der Akku schon nach 160.000 km kaputt ist, dann durch einen aufbereiteten ersetzt wird welcher wieder nach 60.000 km kaputt ist und die Garantie abgelaufen, sind die Wertverluste so hoch, dass sich kein Mensch das antun wird.

Beim PHEV ist das weniger dramatisch, da hat man dann zumindest die Möglichkeit mit Benzin zu fahren, vielleicht wird der ja mal grün wenn er synthetisch hergestellt werden kann und dann hat sich die Akkuthematik eh erledigt.

In den Jahren mit Garantie/Gewährleistung/Gebrauchtwagengarantie könnte das schon klappen, solange das Risiko nicht auf einen selbst über geht. Danach ist fraglich, ob sich ein Tausch oder eine "Reparatur" noch rechnen wird.

Ist ja bei den meisten Autos so, wenn der Restwert gering und der Investitionsbedarf hoch ist, geht die Motivation verständlicherweise in den Keller.

Die Teslas fallen mir übrigens besonders mit Schleichfahrt auf, entweder die sind alle tiefenentspannt oder reichweitenängstlich. Das passt dann für mich aber nicht zur möglichen Leistung, die verfügbar ist, aber anderes Thema.

Wenn die Hybridmodelle durch die alternden Akkus nicht generell beeinträchtigt werden, laufen sie vielleicht wirklich als "eher Benziner" weiter bzw. eben bei 5-15 km Reichweite im Dorfbetrieb.

Sofern bei reinen Elektroautos die Reichweite wirklich mal von (theoretischen) 300 km auf 100 km sinkt, sind Langstrecken doch eigentlich raus. Da kann dann kein Benziner aushelfen, wo werden die Preise sein?

Was ich die letzten Wochen gelesen habe, ist für viele Kunden die Reichweite doch ein entscheidender Grund für den Kauf. Nicht nur zwingend die Begrenzung ohne Auffangnetz, sondern auch der Vergleich Tankvorgang/Ladevorgang.

Kommt noch was zum gefährlichen Halbwissen?

Ich bin im November letzten Jahres auch diesen Schritt gegangen und bei mir war auch eine zentrale Frage wie gut wohl noch meine Antriebsbatterie sein mag?
Mein X3 ist Bj.2020 und hatte 27000km runter. Nach einigem Betteln beim Freundlichen, habe ich schließlich einen richtigen Batterietest inkl. Battery Health Pass mit einer State of Health (SOH) von 95%
bekommen. Dabei wurde tatsächlich die Batterie komplett aufgeladen und dann über Heizung und Klima komplett gleichmäßig entladen und so der SOH bestimmt. Das dauert zwar auch beim Hybrid eine Weile, wäre aber beim BEV gar keine Option. Wurde also in der Niederlassung nur ungern gemacht.

Weiterhin habe ich beim Kauf geschaut, wieviel der 27000km vom Vorgänger elektrisch gefahren wurden.
Bei mir waren das aber nur ca. 5500km, also nur ca. 20%. Mit diesen 5500km elektrisch kann man bei dem Fahrzeug mit einer elektrischen Reichweite von ca. 30km abschätzen, dass die Batterie nur 183 Ladezyklen hinter sich haben wird.

Angenommen bei dir wären die 38000km 100% elektrisch gefahren worden, käme man analog auf 1267 Ladezyklen. Das würde dann ggf. deine nur noch 87% in meinen Augen wieder plausibler machen, kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Deshalb unbedingt nachschauen, was das Fahrzeug in der Einstellung 'ab Werk' für einen Wert der elektrischen Gesamtlaufleistung anzeigt.
Achte dabei unbedingt auch auf die angezeigten gemittelten Verbräuche (Strom + Benzin) und prüfe ob mit diesen gemittelten Werten auch im Verhältnis der gefahrenen elektrischen und verbrennungsmotorischen Laufleistungen vernünftige Verbräuche für den reinen Verbrenner- und den reinen Elektromotor rauskommen. Ein Beispiel für den 50:50 Betrieb wären folgende gemittelte Verbräuche: 13,2 kWh/100km + 5,6l/100km was dann bedeutet, dass die E-Maschine 26,4kWh/100km und der Verbrenner 11,2l/100km verbraucht haben.
Bei mir war es nämlich so, dass bei dem letzten Software-Update vor der Fahrzeug-Übergabe einfach die elektrische Gesamtlaufleistung bis dahin gelöscht wurde. Dadurch wurde auch der angezeigte gemittelte elektrische Verbrauch ab Werk falsch, da die elektrische Verbrauchsangabe sich nun auf den Zeitpunkt der Zurücksetzung bezieht. Als ich dann versucht habe mit den falschen elektrischen Kilometern den elektrischen Verbrauch zu berechnen, war dieser wegen der nun fehlenden Kilometer astronomisch hoch!
Das hatte mich nach dem Kauf dann verunsichert, weil ich nicht wusste, ob die von mir abgelesene elektrische Laufleistung vor der Zurücksetzung die richtige war und nicht vielleicht schon einmal resettet wurde. Deshalb habe ich bei der Fa. Aviloo danach nochmals einen kostenpflichtigen Batterietest durchführen lassen. Nachdem dieser dann ebenfalls mit 96% SOH fast denselben Wert wie der BMW-Test geliefert hatte, war ich mir sicher dass meine Batterie noch tatsächlich so gut ist.

Wenn ihr also vom BMW-Händler nach einem richtigen SOH-Test einen Battery Health Pass mit nur noch 87% SOH bei nur 38000km und nur 3 Jahren bekommt, würde ich definitiv die Finger von dem Fahrzeug lassen! Da kann man nämlich spekulieren, ob das Fahrzeug bei einer längeren Standzeit evtl. auch mal tiefentladen war und sich dies negativ auf den SOH ausgewirkt hat.

SOH-Zustand nach 3,5 Jahren und 27000km

Welche Reichweite elektrisch hast du letzte Woche bei den warmen Temperaturen erreicht.

Sorry, war komplett verkehrt.

X3 30e - Auslieferung Juni 2021 - Rückgabe April 2024

31.000 km Laufleistung, davon 40 Prozent elektrisch.

E-Reichweite ca. 30 km

Motor langweilig und gefühlt überfordert. NOPE.

X3 als M40i bestellt. Auslieferung nächste Woche.

Bin mal auf deinen Bericht gespannt, der den Unterschied beschreibt.

Zitat:

@ARIZONAKID schrieb am 18. April 2024 um 23:26:33 Uhr:


Motor langweilig und gefühlt überfordert. NOPE.

Wie unterschiedlich die persönlichen Empfindungen sein können.

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