X1 bei hoher Jahresfahrleistung
Liebe alle,
Kurz etwas Hintergrund:
Meinen täglichen Berufsweg aus dem Landkreis Pfaffenhofen nach München Ost bewältige ich aktuell in ca. 1h20 durch eine Kombination aus Auto, Zug (zum Glück keine S-Bahn), U-Bahn und ggf. Bus. Das klappt aufgrund des Beinah-Kolaps des Münchner ÖPNV-Systems mal recht, mal schlecht und ist ziemlich gnadenlos bei Verspätungen an den Umstiegpunkten.
Mit dem Auto sind es hin und zurück gut 130km, pro Fahrt je nach Verkehr und Uhrzeit zwischen 1h und 1h30.
Da unser Zweitwagen langsam aber sicher aufgibt, stellt sich für mich die Grundsatz-Frage ob ich das Mischkonzept mit ÖPNV beibehalte oder nur noch mit dem Auto pendle.
Mit dem Auto ergeben sich am Ende (ca. 230-240 Arbeitstage) gut 30.000km pro Jahr.
Ich fahre jedenfalls lieber Auto statt Zug, kann aber die wirtschaftlichen Gesichtspunkte nicht außer Acht lassen
Da wir schon einen X1 als Benziner mit geringer Jahrefahrleistung haben, damit ganz zufrieden sind und meine Frau mich "wegen der Sicherheit" gerne in einem SUV hätte, überlege ich, ob ein gebrauchter X1 als Diesel sinnvoll ist.
Hat jemand ähnliche Fahrleistungen und kann berichten, wie sich der X1 als Diesel (vorzugsweise 20d) bei Versicherung, Steuer und Betriebs-/Wartungskosten schlägt?
Meine Recherchen bisher zeigen, daß der X1 in der Versicherung jedenfalls deutlich günstiger als eine 3er Limousine (eigentlich mein persönlicher Favorit) ist.
Freue mich über Erfahrungen und Meinungen...
PS: Nein, Arbeitsstelle wechseln ist keine Option und Home Office werde ich zwar vermehrt anpeilen, aber ist nicht 5 Tage die Woche möglich...
Beste Antwort im Thema
Hallo an alle.
Auch wenn es nicht mehr wirklich was mit dem X1 zu tun hat wollte ich diese Sache noch "aufklären".
Es ist entschieden, ich werde weiterhin überwiegend per Zug fahren und gelegentlich mit dem Auto.
Das neue Pendelfahrzeug wird jetzt, nach einigen Diskussionen und Wendungen, ein BMW i3 (Neuwagen), den ich ja im vorherigen Post schon als meine heimliche Liebe identifiziert habe.
Gute Fahrt an alle 🙂
63 Antworten
Hatte der x1 ein Luftfahrtwerk wusste ich nicht was am x1 eine stören sollte?
Was nur mir und meiner Frau bei lamgstrecke gestört hat die Reifen bzw Fahrwerk.(habe auch rft 18 Zoll...) Es ist halt keine limousine. Wenn man täglich nun solche Strecken fahren muss alle 100 km plus könnte es auf Dauer nerven....
Aber sonst ist gerade auf langstrecke der x1 das Fahrzeug. Er ist nicht so breit, du kannst jederzeit an jeder Baustelle auf der ab neben einem LKW locker vorbei. Er ist durchzugsstark ab 20d und beim grossen Tank kommst du egal wie du fährst min 600 bis 700 km weit ) ob du ein Nachtflug auf der ab machst oder nicht.
Vor Tagen ist der neuen gla vorgestellt worden. Wenn ein Neuwagen werden sollte unbedingt mal testen, vorbeifahren . (nicht weil ich ein Daimler Fan bin) sondern um zu sehen was alles in der Klasse geht. Meine ehrliche Meinung.
Vermute der nächste x1 dürfte ein kleiner x5 werden...
Also massagesitze und echtes Luftfahrtwerk alles was dem x1 noch fehlte an meine Traum x1 dürfe in der next generation verfaügbar sein... Und Google maps endlich! Beten wir das der Tank net kleiner wid. (der neue gla hat nur 5x Liter... Grosser Tank!)
Nachtrag noch zu @bartender
Mit Leasing habe ich mich bisher nicht beschäftigt. In unserer gesamten Familie ist Leasing extrem verpönt. Alle Fahrzeuge werden gekauft und bis zum wirtschaftlichen Tod gefahren. Ich persönlich bin auch nicht der Typ für leasing denke ich. Meine Autos sehen innen nach einiger Zeit nicht mehr ganz astrein aus. Unfälle/Parkschaden habe ich zwar noch nie verursacht, Risiko ist aber natürlich da. Außerdem weiß ich nicht wie hoch die Rate bei so einer Fahrleistung wäre.
Rein psychologisch macht mich ein monatlich hoher Abbuchungsbetrag, ohne dass mir das Fahrzeug gehört, auch unglücklicher als ein einmaliger Betrag im Rahmen des Budgets mit anschließendem Eigentum an der Kiste (Miete für Wohnung zahle ich aus dem Grund auch schon lange keine mehr).
Mal von den üblichen Horrorstories im Bekanntenkreis über Nachforderungen bei Fahrzeugrückgabe ohne Anschlußleasing abgesehen...
Selbstgestecktes Budget beträgt 25000 Euro, Finanzmittel wären genug da, aber der Verkehrsminister (ich) muss sich auch mit dem Finanzministererium (meine Frau) und der Regierung (auch meine Frau) arrangieren.
Daher kein Neuwagen, sondern gebrauchter für mich. Es gibt da einige von bmw direkt mit 3 Jahren, 30.000-40.000 km, guter Ausstattung und -50% vom Listenpreis. Damit kann man schon arbeiten.
Audi kommt nicht in Betracht, da VAG. Mercedes ist nicht bayrisch und wir haben damit keine großen Erfahrungen, dafür sehr gute mit BMW und BMW Werkstatt in der Nähe.
Mir geht's hier bei meiner Eingangsfrage auch drum, ob man auf so ein Fahrzeug auch locker (wie früher, sag ich mal) 200.000 km in ca. 7-9 Jahren draufspulen kann, ohne einmal Motor, Getriebe und das ganze Fahrwerk zu tauschen
Ist bei uns auch nicht anders,das Thema leasing.
Allerdings hast du viele weitere Vorteile.
Je nach Angebot service inklus...bis 100 t km.
Bei uns in der ch sogar radwechsel und neue Scheibenwischer die ersten 4 Jahre.
Und wenn du ein grossen Arbeitgeber hast gibt es sogar noch flottennrabatte etc...
So kommst auf über 2x % Rabatt in Kombi mit Diesel Prämie etc.
Und zusätzlich ein Zins je nach Aktion für 0.9% Kal. Kosten...
Lass es Dir ausrechenen... Kostet nix und du kannst dein Fahrzeug so konfigurieren wie du es willst. Insbesondere wenn du es lange fahren möchtest sollte man sich sehr wohlfühlen.
Und bei den ganz neuen Fahrzeuge gibt es jetzt sogar eine Art Rep Schutz bis 150 t km bis zu 5 Jahre. Einfach mal abklappern...
Meiner kostet jetzt 27 t eur ungefähr mit alter von 4 Jahren und 60 t km... Inkl 1 radsatz Winterreifen 17 Zoll rft... (auf dem Papier... In 2 Jahren..)
Sollte bmw sagen nein du musst 5 t eur zuzahlen wegen Kratzer etc. dann sage ich kaufe ich... :-)
@Xentres
Ich habe zwar das Thema Leasing überhaupt nicht angesprochen, aber den Dogmatismus solltest du über Bord werfen. Gerade für deinen Usecase ist Leasing mit einem seriösen Partner sicher nicht die dümmste Option. Aber das musst du letztlich selbst wissen. Ich lease aber auch nicht. 😉
Ich habe bei mobile.de aus eigenem Interesse mal X1 und 5er ab 2016 mit max. 100.000 km und ab 180 Diesel-PS gesucht. Da findest du massenweise 520d, die von der Tendenz günstiger sind, als die X1.
Ich bin selbst vom 5er E61 auf einen F46 umgestiegen. Der F48 ist ja de facto das gleiche Auto. Der 5er war selbst nach 11 Jahren und 180.000 km ein super solides Fahrzeug ohne jedes Klappergeräusch, wenngleich nicht frei von technischen Mängeln. Die Wertigkeit und Solidität im Alter wird unser F46 niemals erreichen, das merke ich seit dem ersten Kilometer. Wenn dir genau solche Punkte also wichtig sind, dann vergiss den F48.
Der F10/F11 war in vielerlei Hinsicht nochmal ein deutlicher Sprung gegenüber dem E6x.
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Zitat:
@Xentres schrieb am 14. Dezember 2019 um 08:59:39 Uhr:
Rein psychologisch macht mich ein monatlich hoher Abbuchungsbetrag, ohne dass mir das Fahrzeug gehört, auch unglücklicher als ein einmaliger Betrag im Rahmen des Budgets mit anschließendem Eigentum an der Kiste (Miete für Wohnung zahle ich aus dem Grund auch schon lange keine mehr).
Der Betrag geht - wenn Dir das Auto gehört - genauso in Form des Wertverlustes weg, Du realisierst es nur nicht vor dem Verkauf. 😉
Aber wenn Du die Fahrzeuge bis zum Auseinanderfallen fährst und es gewohnt bis, dass die Fahrzeuge nicht immer in einem guten Zustand gehalten werden, dann ist der Erwerb meines Erachtens auch die bessere Alternative.
Leasing ist in der aktuellen Debatte um Fahrverbote ( bei gebrauchten Dieseln) und andere Themen wie Unwägbarkeiten bei CO2 Steuer, Fall des Dieselprivilegs etc. nicht die schlechteste Option.
In Berlin denkt man schon über Fahrverbote Euro 6 nach.
Rückgabe - Horrorstories werden immer mehr zu „Stories“, denn auch hier hat sich beim Thema Verbraucherschutz und normale Abnutzung gerichtsfest viel getan.
Im Zweifel hilft vor Rückgabe ein Aufbereiter.
Ich mache mir da keine Sorgen, da mein X1 auch als Leasingauto gepflegt und geschätzt wird.
Abhängig von den realen Fahrbedingungen ( also nicht nur km sondern auch viel AB oder nicht etc. ) würde ich durchaus mal einen 18i im Leasing probieren.
Günstig bei den Kosten und im Unterhalt, oft mit den besten Leasingkonditionen bei BMW versehen und 3 Jahre keine Sorgen bezüglich Service und Gewährleistung wären auch stichhaltige Argumente.
Hinzu kommt ab 2020 der sicher sehr interessante Plug-in Hybrid, der dann in MUC voll elektrisch unterwegs sein kann und über Allrad und Standheizung verfügt etc. Alles nun wirklich interessante Gimmicks.
Hey ihr tut ja gerade so, als wenn ein Auto älter 3 Jahre nicht mehr fahrbar ist und quasi auseinanderfällt.
Meinen Passat hab ich vorher 9 Jahre ohne jegliche Probleme bewegt. Bis der Dieselskandal kam und ich kurz vor Stilllegung zum Update gezwungen wurde und das Auto danach nicht mehr dasselbe war.
Der Golf IV Kombi meiner Eltern ist aus 2002 und außer so Dinge wie ein kaputter Fensterheber, Türdichtung, Auspuff und den Verschleißkram war da auch noch nicht so viel mit los. Komischerweise nutze ich den immer noch mehr als den X1, weil da einfach mehr rein passt. 😉
Notfalls lässt sich immer schnell irgendwo ein Mietwagen auftreiben, falls die alte Kiste verreckt. Wer seinen Wagen nicht gerade in Hamburg an der Max-Brauer-Allee bewegt kann dies auch noch mit uralten Dieseln machen. Warum macht ihr Euch immer so verrückt, bevor es nicht konkret wird?
Ich hab vor 13 Jahren auch schon mal ein Diesel-A4-Cabrio nach Schweden verkauft. Abnehmer wirds immer geben. Und wenn ich 9-12 Jahre keinen Wertverlust mehr zu verzeichnen habe wird sich auch ein Verkauf rechnen - selbst bei Dieselverboten.
Leasing lohnt sich vor allem für die Firma, die es anbietet - warum sollten sie es sonst tun?
Immer dran denken, wann so ein Wertverlust besonders hoch ist... 😉
Zitat:
@Elevate schrieb am 14. Dezember 2019 um 17:38:49 Uhr:
Leasing lohnt sich vor allem für die Firma, die es anbietet - warum sollten sie es sonst tun?
Der Verkauf von Fahrzeugen lohnt sich auch vor allem für die Firma, die sie verkauft. 😉
Der Knackpunkt ist nicht die Finanzierungsform, der Knackpunkt ist, dass Du bei Leasing alle drei Jahre ein neues Auto erwirbst. Das macht es in Summe teuer, nicht das Leasing selbst.
Daher muss jeder wissen, ob er aktuelle Fahrzeuge will, oder nicht. Da der TE ja seine momentane Pendel-Situation verbessern will, ist es für ihn IMHO auch keine sinnvolle Option die sparsamste Gurke zu nehmen. Komfortabel zur Arbeit zu kommen hat auch einen Wert, der sich "lohnen" kann.
Danke für die Info. Das Diesel-Thema kocht auch in der bayrischen Hauptstadt, allerdings glaube ich, daß der WERTE Herr Söder tatsächlich erst in Beugehaft kommen muss, ehe ein Euro6 verbannt wird. Das ganze ist/war ja sogar beim EuGH 🙂
Ansonsten freunde ich mich mit dem Thema Leasing wahrscheinlich nie an. Ein Kollege least seit 12 Jahren BMW unterschiedlicher Baureihe. Aktuell einen Gran Tourer wegen erstem Kind. Er hat aber da auch keine großen automobilen Ansprüche: der Preis muss akzeptabel sein und welche Ausstattung am Ende drin ist, ist ihm eigentlich Wurst - zum Teil entdeckt er immer noch neue Funktionen 😉 Also leider kein Indikator für Rentabilität.
Was den 18i angeht: Da siegt mein Egoismus, da meine Frau einen 20i fährt und ich ungern kleiner motorisiert bin. Ich nehme auch an, dass ein Benziner bei der Strecke eher nicht sinnvoll ist
Ich bin jetzt kein Messi, aber poliere halt kein Fahrzeug auch nicht jeden Sonntag 🙂
Den zusätzlichen Komfort erkaufen ich mir schon dadurch, daß ich einen BMW fahre 🙂 Ein drei Jahre alten X1 ist definitiv ein Upgrade zu einem 14 Jahre alten Polo.
Ich finde mich da grundsätzlich bei Elevates Ausführungen wieder: Je länger ein Fahrzeug ohne ausufernde Wartung gehalten und gefahren werden kann, umso mehr rentiert sich der Wagen...
Beim Polo geht jetzt der Kat kaputt, Restwert ist aber weit unter Reparaturkosten. Davor war das Fahrzeug auf etwas über 150t km recht problemfei.
Zitat:
@Xentres schrieb am 14. Dezember 2019 um 21:44:32 Uhr:
Beim Polo geht jetzt der Kat kaputt, Restwert ist aber weit unter Reparaturkosten. Davor war das Fahrzeug auf etwas über 150t km recht problemfei.
Stimmt alles. Was ich mir halt denke ist, dass wenn Du Dir jetzt ein Auto mit z.B. 50.000km kaufst, dann hat dieses in etwas mehr als drei Jahren eben auch schon die 150.000km erreicht und auch entsprechend viel von den 25.000 EUR verbrannt.
Deswegen würde ich persönlich meinen Fokus nicht nur auf das nächste Auto legen, sondern auf einen Zeitraum, z.B. die nächsten 10 Jahre. Dann bist Du nämlich gezwungen einen weiteren Autowechsel mit zu berücksichtigen nimmst diesen Aspekt nicht aus der Betrachtung heraus.
“So lange wie möglich fahren” bedeutet im Prinzip nur, dass man sich über alles, was nach dem Kauf des nächsten Fahrzeugs kommt jetzt noch keine Gedanken macht und deswegen fühlt sich die Rechnung meiner Meinung nach auch so gut an. 🙂
Machen wir uns nichts vor. Unser 18 Jahre alter Golf IV Kombi gegen einen neuen Golf, von mir aus aus Skoda Fabia sind Welten. Für mich stellt sich da immer die Frage: wie viel Komfort brauche ich denn wirklich für eine Strecke von ~40 km? Ist alles halt ein wenig Overkill mit dem X1 jetzt - aber hat ja VW bezahlt.
Mir geht es im Golf IV immer noch so... warum hab ich mir in der Zeit, in denen meine Eltern dieses Auto besitzen, doch gleich 8 Fahrzeuge verschlissen?
Audi S3, Golf IV TDI 4-Motion, Audi A4 V6 TDI Cabrio, Mercedes B-Klasse, Mercedes E-Klasse, Mercedes A-Klasse, VW Passat TDI, BMW X1
Gerade die Mercedes Zeit, geprägt durch Mitarbeiterleasing (Airbus, könnten wir immer noch in Anspruch nehmen), ging mir extrem auf den Keks. Musste jedes Jahr ein neues Auto aussuchen und es anmelden, abholen etc.
Was ich eigentlich sagen will: selbst die Kleinwagen haben mittlerweile gute Crash-Werte und gute Automatikgetriebe. Alles andere ist nur noch extrem aufpreispflichtige sogenannte "Individualisierungsextras". Früher haste im Golf 2 die Lüftung angemacht und dir flog die Birkensaat entgegen, das waren Probleme 😉. Heute hat jeder Kleinwagen einen hermetisch abgeschlossenen Innenraum. Das sagt der Kopf. Meist entscheidet der Bauch dann den Rest. So wie bei mir auch.
Trotzdem - fahre ich mal den alten Golf IV Kombi mit knackigem manuellen 5-Gang-Getriebe denke ich: reicht eigentlich auch!
Aber irgendwo muss die ganze Kohle ja hin, sonst würden ja nicht so viele individualisierte Fahrzeuge auf der Straße unterwegs sein. Ist halt in Deutschland so und auch ich bin ein Teil davon, das will ich nicht leugnen. Ich hab nur einen Teil davon gegen mehr Freizeit eingetauscht.
Bei der Laufleistung von ca. 30tkm lphnt sich Privatleasing in der Regel eher nicht. Rechnet man mit ca. 1% vom BLP macht das bei 50TE ca. 500,- im Monat. Somit wären das bei 5 Jahren ca. 30TE bei Tausch nach 3 Jahen. Dafür hat man zwar kein Reparaturrisiko, aber man muß für die Wartung zum Vertragshändler und für Schäden werden bei Rückgabe Wertminderungen (nicht Reparturkosten!) abgezogen (fällt bei Verkauf eines gekauften Fahrzeuges auch an, aber je älter, desto weniger).
Einen Gebrauchten für 20-25TE sollte man bei der Langstrecke 5 Jahre fahren können und am Ende ist er immer noch einige TE wert und die Reparaturen sollten nicht so riesig sein. Verschleiß ist ja beiden Varianten zu zahlen. Große Sachen wie Motor/Getriebe sind ja gerade bei der Nutzung eher die Ausnahme.
Ich schreib mal was aus meiner Erfahrung ohne X1 (fahren aber jetzt einen).
Ich pendelte über mehrere Jahre mit täglichen Fahrtstrecken von 2x 80km (da öffentlicher Verkehr doppelt solange gebraucht hätte). Am Anfang mit einem gebraucht gekauften (vor dem Job) Citroen C3. Die Kiste war eigentlich super. Trotz Benziner niedriger Verbrauch, Automat, Klima, und lief bis knapp 200.000km problemlos. Dann kam der Sicherheitsaspekt und man wird nicht jünger (bzs Stau macht auch KO, Autofahren sollte so angenehm wie möglich sein) und der C3 wurde gegen einen gebrauchten Volvo S40 Limo gewechselt. Klar er brauchte mit dem 2.4L Benziner etwas mehr, da aber meistens Autobahn mit Tempolimit nicht wirklich viel mehr. Das Fahren war plötzlich viel entspannter - die Geräusche die draussen bleiben, die vermisst man nicht mehr. Das Fahrwerk war besser, der Komfort,... Daneben 1x die Woche HomeOffice. Die Lebensqualität stieg - aber trotzdem Pendeln zeichnet einen - zumindest mich. Man darf sich gar nicht ausmalen wieviel Zeit man mit der Familie so verliert :-(
Naja, jetzt seit Jahren neuer Job - kann ihn mit dem Fahrrad erreichen. Eine Wohltat!
Zurück zum Thema - auch wenn ich den X1 F48 meiner Frau gerne fahre. Zum Pendeln hätte ich gerne einen ruhigeren Wagen der nicht die Abrollgeräusche so relativ laut reinlässt. Daher wrde ich hier eher einen 1er oder 3er nehmen (oder was von anderen Herstellern). Mein Wagen ist ein Passat - im Vergleich zum X1 sicher weniger sportlich - aber denke das angenehmere Langstrecken-/Vielfahrerauto. Wie gesagt ich würde eher zu einer BMW (oder was auch immer) Limousine raten. Und zum Thema Sicherheit - ich würde HeadUp Display empfehlen und bei mir (wenn Müde) find eich den Totwinkelwarner/Spurassistent echt hilfreich. Das gibts aber so noch nicht im X1, oder?
X1 ist mit Technik Stand 2015 bestückt. Da gibts kein Spur- oder Totwinkelassi. Daher war es mir im Juni 2019 auch ziemlich egal, ob ich einen 2018er X1 oder eben 2016er kaufe (Touchscreen braucht kein Mensch). 🙂
Abrollgeräusche - das liegt wohl an den Reifen? Ich hatte noch nie so ein leises Fahrzeug wie den X1. Mit Winterreifen etwas lauter aber die Sommerreifen waren zwar schlecht, aber leise. Kommen jetzt demnächst Conti Premium Contact drauf.