Wunschpositionstasten-Navi-IDrive im neuen Cabrio

BMW 3er E90

Jungs, wer von euch hat in der neuen AMS das Foto bzw. das Kommentar dazu gesehen über die neuen Wunschpositionstasten(oder wie immer das heißt) für das gesamte I-Drive?
Ich finde es eine Frechheit das man in einem Flammneuen Modell 2007(E92 Coupe) 3900€ für das große Navi bezahlt und 6 Monate später bekommt das Cabrio mit den neuen Wunschpositionstasten auf den Mrkt was wirklich sehr Hilfreich bzw. alles Schneller und Einfacher macht.
Zum K..... sage ich nur!
Genauso mit dem DVD gucken!!!

31 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Valvetronic


Es kann sogar mehr, sieht nur scheiße aus und wird geklaut 🙁

Na das BMW Professional würde ich auch nicht klauen ;-). Beim scheiße aussehen hält das Pro. auch ganz gut mit, schenkt dem Tomtom nix...

Aber ist schon klar, du meinst das Integrationsniveau.

Zitat:

Original geschrieben von smhu


 

Ein deutlich gesprocher Sprachbefehl hilft die Menustruktur etwas abzukürzen

Naja. Ich habe immer so meine Probleme, mich mit einer Maschine zu unterhalten. Ich hoffe dann immer, dass mir niemand zusieht oder mich gar hört, LOL 🙂

Aber im Ernst. Meine Erfahrung mit der Spracheingabe sind auch eher bescheiden. Ich muss zwar nicht mehr am iDrive Knopf rumschrauben, aber die Geschwindigkeit ist auch nicht besser. Ich sage "Namen wählen", dann dauert es 5 Sekunden und die Tussi antwortet mir mit "Audio" und ich lande im Audio Menü. Geile Sache. Dann drücke ich wieder auf den Sprachknopf, um weitere 5 Sekunden später zu erfahren, dass die Spracheingabe beendet ist. Dann muss ich NOCHMAL auf den Knopf drücken, wieder 5 Sekunden warten, bis der Quittungston kommt, um dann meinen Befehl "Namen wählen" nochmal etwas deutlicher und vor allem lauter durchs Auto zu brüllen. Die Tante nimmt sich dann WIEDER 5 Sekuden Zeit um zu überlegen, ob sie mich diesmal richtig verstanden hat. Diesmal klapt es, sie fordert mich auf, den Namen einzugeben (obwohl ich in sagen muss, nicht eingeben). Allerdings dauert es hier schon WIEDER 5 Sekunden, bevor der Quittungston folgt, nachdem ich dann etwas sagen darf. Und so setzt sich das dann fort.

Katastrophal. Und das liegt sicher nicht am eigentlichen Spracheingabesystem, sondern wiederum eher an der bereits erwähnten, EXTREMEN Trägheit des iDrive Systems, welches die Sprachbefehle umsetzen muss. Mein alter C-64 von 1983 scheint da schneller.

Das System taugt nix. Punkt um. BMW hat sich hier (wahrscheinlich über entsprechende Seilschaften unter den deutschen Managern) an Siemens geheftet, die zwar ein grosser Laden sind, aber noch nie wirklich durch Innovation, geschweige denn durch marktfähige Entwicklungszyklen geglänzt haben. Ein riesiges, schwerfälliges Unternehmen, mit klassich deutschem Ingeniuerstum, fern ab jeglicher Realität arbeitend. Hätte man sich hier für ein innovatives Unternehmen entschieden, hätten wir jetzt alle ein vernünfiges System im Auto, das sein Geld wahrscheinlich sogar wert gewesen wäre.

Zitat:

Naja. Ich habe immer so meine Probleme, mich mit einer Maschine zu unterhalten

Seit David Hasselhof und K.I.T.T. habe ich damit keine Probleme mehr (immerhin gibt der BMW keine gut gemeinten Tipps zu autofremden Themen).

Die Tante versteht übrigens nur einwandfrei gesprochenes Hochdeutsch (und das ausgerechnet in einem bayrischen Erzeugnis), Mercedes hat da sicherlich mehr nachgedacht, da beim Command auch Dialekte gut verstanden werden. Die Spracheingabe will für einige Schritte zuerst einen Zwischenschritt einlegen, so z.B. besser "Telefon, Namen wählen" sagen als bloss "Namen wählen", was zwar auch geht aber zu mehr Missverständnissen führen kann (vielleicht sollte anstatt der Tante ein Mann mit der Befehlstreue und Interpretationsfreudigkeit eines Oberfeldwebels die Befehle entgegennehmen und nicht die Tante mit Schwerhörigkeit und Innenleben)

Wen es interessiert, in der neuen Autobild ist ein ausführlicher Vergleich der verschiedenen Systeme der Automobilhersteller bezüglich Bediengeschwindigkeit drin, in welchem das I-Drive übrigens ziemlich gut abschneidet. Mir unerklärlich, warum die Tester (ein Querschnitt durch die Bevölkerung ohne Kinder) für den Vorgang "Routenführung abbbrechen" im Minimum 37s brauchten???!!! es gibt ja 3 Wege hierfür:

- Sprachbefehl
- auf linke Menuleiste, zweites Icon anklicken (Zeitbedarf 3s)
- in Grundbild der kartenansicht klicken und gleich nochmals klicken (Zeitbedarf 3s)

Wer braucht zudem im Minimum 16 um den Durchschnittsverbrauch anzuzeigen (der muss ja nicht im Navi abgelesen werden)

Wenn ich diese Zahlen lese, dann komme ich mir immer extrem klug vor, dass ich den "IQ-Test" I-Drive Bedienung mit solcher Bravour zu meistern scheine.

Zitat:

Original geschrieben von espique


Das System taugt nix. Punkt um. BMW hat sich hier (wahrscheinlich über entsprechende Seilschaften unter den deutschen Managern) an Siemens geheftet, die zwar ein grosser Laden sind, aber noch nie wirklich durch Innovation, geschweige denn durch marktfähige Entwicklungszyklen geglänzt haben. Ein riesiges, schwerfälliges Unternehmen, mit klassich deutschem Ingeniuerstum, fern ab jeglicher Realität arbeitend. Hätte man sich hier für ein innovatives Unternehmen entschieden, hätten wir jetzt alle ein vernünfiges System im Auto, das sein Geld wahrscheinlich sogar wert gewesen wäre.

...Das kann man so nicht sage. Ich muss gestehen, dass ich fast eine C-Klasse vor 2 Monaten bestellt, wegen des I-Drive.

Ich bin froh, dass ich bei BMW geblieben bin .Mittlerweile , hab den neuen vor 2 Wochen bekommen, hab ich mich sehr gut an I-Drive gewöhnt. Vor allem die Sprachsteuerung, die ja auch Namen meiner SIM-Karte lesen kann, finde ich extrem gut.Hiermit kann man alles sehr schnell bedienen, wobei Fehler (ich spreche als Nordhesse Hochdeutsch)auch bei mir passieren.Ich sehe , zumindest was die Sprachsteuerung angeht schon eine gute En twicklung in den letzten Jahren , denn meine 2 E46 vorher hatten dieses Feature auch, aber nicht so umfangreich.

Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum meinem Vorredner es peinlich ist, mit der Sprachsteuerung zu reden.
Ist doch gar nicht erkennbar, ob du telefonierst oder mit Sprachsteuerung redest 😕

Die Kritik an der Geschwindigkeit ist berechtigt, außerdem fehlen doch einige wichtige Details, was ja in einem anderen aktuellen Threat gerade besprochen wird.

LG aus >Nordhessen Stefan

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Zitat:

Original geschrieben von stepau66


...Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum meinem Vorredner es peinlich ist, mit der Sprachsteuerung zu reden.
Ist doch gar nicht erkennbar, ob du telefonierst oder mit Sprachsteuerung redest 😕

...LG aus >Nordhessen Stefan

Genau heutzutage sehen wir doch ständig Leute die im Auto oder auch ausserhalb anscheinend mit sich selbst reden, da fallen die paar mal Sprachsteuerung nun wirklich nicht ins Gewicht : )

Gruss von einem Hessen im Exil, Mathis

Zitat:

Original geschrieben von smhu



Wen es interessiert, in der neuen Autobild ist ein ausführlicher Vergleich der verschiedenen Systeme der Automobilhersteller bezüglich Bediengeschwindigkeit drin, in welchem das I-Drive übrigens ziemlich gut abschneidet.

Oje, ojemine... Not gegen Elend?

Zitat:

Original geschrieben von mhaas


Genau heutzutage sehen wir doch ständig Leute die im Auto oder auch ausserhalb anscheinend mit sich selbst reden, da fallen die paar mal Sprachsteuerung nun wirklich nicht ins Gewicht : )

Na man muß sich das nur bildlich vorstellen: Ein Fahrer allein im Auto der mit hochrotem Kopf zum x-ten mal einen Befehl wiederholt und dabei unregelmässig auf das Armaturenbrett schlägt. :-)

Ich spreche zwar fließend Hochdeutsch, nutze die Sprachsteuerung aus performancegründen nur höchst selten. Wenn man einmal nicht verstanden wurde ist man übers I-Drive meist nämlich doch schneller. Ausnahme: CD-Wechsel.

Zitat:

Oje, ojemine... Not gegen Elend?

Immerhin hat das I-Drive im Verbrauchertest das vielgelobte MMI des Audi A6 mit den sinnfremden Tasten im Nahsichtbereich der Handbremsanlage geschlagen, wer hätte das gedacht....

Zitat:

Original geschrieben von Die Schneise


Na man muß sich das nur bildlich vorstellen: Ein Fahrer allein im Auto der mit hochrotem Kopf zum x-ten mal einen Befehl wiederholt und dabei unregelmässig auf das Armaturenbrett schlägt. :-)

BRÜLL... 😁 😁 Der war richtig gut.

Zitat:

Original geschrieben von espique


Das System taugt nix. Punkt um. BMW hat sich hier (wahrscheinlich über entsprechende Seilschaften unter den deutschen Managern) an Siemens geheftet, die zwar ein grosser Laden sind, aber noch nie wirklich durch Innovation, geschweige denn durch marktfähige Entwicklungszyklen geglänzt haben. Ein riesiges, schwerfälliges Unternehmen, mit klassich deutschem Ingeniuerstum, fern ab jeglicher Realität arbeitend. Hätte man sich hier für ein innovatives Unternehmen entschieden, hätten wir jetzt alle ein vernünfiges System im Auto, das sein Geld wahrscheinlich sogar wert gewesen wäre.

Deutsche ingenieure sind inzwischen nur noch so innovativ wie

es die (sich selbst am wichtigsten nehmenden) Controller zulassen.

Ich würde mich eher fragen, wie es sein kann, daß sich seit Einführung die (weitestgehend) übertriebene Kritik am I-Drive halten kann und BMW leider mit Favoriten - Tasten reagiert.
- Liegt es an der deutschen Angst vor Innovationen? (Milberg gab dazu kürzlich deutliche Worte ab)

@smhu Manchmal frag ich mich auch, wie ich dieses System intuitiv im E65 (auf ner Messe) und später in nem E60 (sogar während der Fahrt!) bedienen konnte.

Zitat:

Original geschrieben von iceman25_in


Liegt es an der deutschen Angst vor Innovationen? (Milberg gab dazu kürzlich deutliche Worte ab)

Das Problem des I-Drive ist nicht das es innovativ ist (ist es das überhaupt??) sondern das es zu langsam ist. Wäre es das nicht hätte ich damit auch gar kein Problem. Abgesehen von der vollständigen Abwesenheit innovativer Funktionen.

stimmt: die langsamkeit des systems lenkt stark von verkehrsgeschehen ab, weil man ständig visuell kontrollieren muss, ob der i-drive befehl auch umgesetzt wurde oder man nochmal juckeln muss.

Im Jahr 2001 hat BMW im 7er das I-Drive eingeführt um weniger Tasten im Cockpit zu haben. Jetzt gehen die Ingeniere wieder zurück und verbauen wieder mehr Tasten. Das soll einer mal verstehen. Vermutlich verschwindet in ein paar Jahren das I-Drive Volkomen aus dem Auto. Wer weiß…

BMW reagiert mit den kommenden Softkeys nur auf das penetrante Bashing des Mercedes-Hausblatts "Auto, Motor und Sport". Statt die faktischen Schwächen des iDrive auszumerzen: Träge Reaktion und kein Feedback (Sound? Sanduhr? Controller-Zucken? Irgendwas!). Deshalb, und nur deshalb, wirken MMI & Command "leichter zu bedienen".

Apropos ams-Bashing: Jetzt haben sie sich auf den elektronischen BMW-Blinkerhebel und die Geschwindigkeitsregelung eingeschossen. Der Blinkerhebel läge zu hoch und würde mit der GRA verwechselt. Richtig ist: Der Hebel (genau wie der Scheibenwischerhebel) liegen jetzt erstmals richtig. Ich erreiche beide direkt und eindeutig, wenn ich das Lenkrad korrekt halte (mit den Daumen in den Mulden liegend).

Am Hebel der neuen GRA stört die "Tester", dass man nie weiß, welche Bewegung nun welche Funktion auslöst (beschleunigen, abbremsen etc.). Die Lenkradtasten z.B. des X3 seien da vorbildlich. Aha. Nach geschätzt 10 Sekunden hatte ich die Funktion kapiert und kann sie seitdem blindlings bedienen (was mit den Lenkradtasten schwerlich gelingt): vor = schneller, zurück = langsamer, rauf/runter = aus, Druck = Wiederaufnahme. Was, liebe Stuttgarter, ist daran nicht verständlich oder umständlich???

Kann sein, dass es für Journalisten, die täglich viele verschiedene Autos in den Fingern haben, nicht ganz leicht ist alle Neuerungen sofort zu beherrschen. Aber wenn sie deshalb gut von schlecht und objektiv von subjektiv nicht mehr unterscheiden können, sollten sie definitiv den Beruf wechseln.

Zitat:

Original geschrieben von smhu



Wen es interessiert, in der neuen Autobild ist ein ausführlicher Vergleich der verschiedenen Systeme der Automobilhersteller bezüglich Bediengeschwindigkeit drin, in welchem das I-Drive übrigens ziemlich gut abschneidet. Mir unerklärlich, warum die Tester (ein Querschnitt durch die Bevölkerung ohne Kinder) für den Vorgang "Routenführung abbbrechen" im Minimum 37s brauchten???!!!

Hab den Test jetzt auch gelesen. Es handelte sich um Tests mit Leuten welche die Autos nicht kannten, quasi einen Erstbedienungstest. Somit wird nur die Eingängigkeit geprüft, nicht aber die Geschwindigkeit. Zugegeben für eine Bildschirmgestützte Lösung ist das I-Drive wirklich denkbar einfach geraten, somit liegt das I-Drive auch hinter allen konventionellen Lösungen (außer Peugeot) an erster Stelle der "innovativen" Lösungen.

Wenn man sich die Ergebnisse dann mal genauer anschaut stellt man fest das die guten Testergebnisse tatsächlich mit den normalen Knöpfen erreicht werden, so viel zur Vereinfachung durch I-Drive...

Monitorgestütze Lösungen MÜSSEN schlechter zu bedienen sein, schon allein weil in der Regel nur eine Option zur Zeit verfügbar ist. Ein Umstand den auch das Professional schlicht nicht löst. Die einzige Möglichkeit überlegen zu sein wäre für die Monitorlösung (abgesehen von der Optik) ein erweiterter Funktionsumfang und mehr Übersicht. Bei beidem finde ich nicht das BMW da gute Arbeit geleistet hat.

Ein echter Test der Geschwindigkeit mit Fahrern die das Auto kennen würde wohl in einem noch schlimmeren Debakel enden. Kurzum, wenn ich das System bediene will ich auch eine Reaktion und zwar sofort. Ansonsten wird sich so etwas nie durchsetzen.

Natürlich wird das Navi nach wie vor einen Bildschirm benötigen, aber diese Funktion ist dann auch isoliert, alles weitere wird konventionell bedient. Wenn das I-Drive sonst nichts bringt bleibt es schlicht so sinnfrei wie es sich heute darstellt.

Die neuen Shortcut-Tasten lösen das Problem einfach nicht, sondern verschärfen es wahrscheinlich nur zumal mir jetzt auch nicht viele Menüs/Funktionen einfallen, die aufgrund der Menüstruktur schlecht erreichbar wären aber häufig gebraucht werden. Was nur nervt ist das mangelhafte Feedbackverhalten, ob dies damit besser wird? Wohl kaum...

Irgendwie ergibt das I-Drive mit vielen anderen kleinen Knöpfen erst recht keinen Sinn mehr, dann kann man auch gleich wieder die normale Bedienung einführen und das halt schick am Monitor anzeigen lassen, vorausgesetzt die Reaktionszeit hält sich dann endlich in Grenzen.

Zitat:

Original geschrieben von theolingo


Im Jahr 2001 hat BMW im 7er das I-Drive eingeführt um weniger Tasten im Cockpit zu haben. Jetzt gehen die Ingeniere wieder zurück und verbauen wieder mehr Tasten. Das soll einer mal verstehen. Vermutlich verschwindet in ein paar Jahren das I-Drive Volkomen aus dem Auto. Wer weiß…

Ist doch ganz einfach zu verstehen: die Ingenieure gehen auf die Kunden ein, die Kunden haben sich zuerst beschwert, das es zuviele Knöpfe gibt und es zu unübersichtlich ist, als iDrive kam haben sich fast alle darüber beschwert.

Es gibt halt Kunden die sich immer lautstark beschweren werden! Es gibt andere die kommen mit dem System klar : )

Gruss

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