Wollte mir mal einen mx5 kaufen

Mazda MX-5 3 (NC)

Hallo zusammen,
ich spiele schon sehr lange mit dem gedanken mir einen mx5 zu kaufen. Wirklich lange. Nun ist mein Golf 6 kaputt und der zeitpunkt könnte nicht besser sein.
Leider habe ich paar fragen
Ich habe einen im Auge
160ps ez 08 mit100000km hardtop für 11000€ ist der preis okay?

Gibt es motorprobleme beim 1.8 oder 2.0
Und welche größeren arbeiten stehen bei welcher km oder nach wievielen jahren an. Nicht das ich jetzt Geld spare aber bei der nächsten inspektion 2000€ zahlen muss.
Das Auto würde täglich bewegt werden.

48 Antworten

Also von Steuerkettenproblemen habe ich beim MX-5 noch nie gehört.
Ja bei den pre-Facelift Motoren kann es vorkommen das sie plötzlich 2 Liter Öl auf 1.000 KM verbrauchen. Aber das wurde ja oben schon angesprochen.

Moin. Was sollte man denn für einen MX5 NB im Top-Zustand einplanen, bei dem man weder von Wartungsstau noch von Rost- oder Ölproblemen ausgehen muss (also notwendige Arbeiten getan)? Scheckheft setze ich mal voraus, min. 12-18 Monate TÜV (oder neu) sollte ebenfalls drin sein. Mich würde einfach mal interessieren, welches Budget man aufrufen sollte. Einen 1.000er an der Seite für Eventualitäten plant man ja sowieso beim Gebrauchten mit ein.

Hallo,

ich habe auch lange nach einem MX 5 NB gesucht, habe dann einen aus BJ. 2005 für 4800€ gekauft.
Wichtig ist das du auf Rost, Bremsen achtest. Kannst gerne meinen Thread durchlesen.

Ich denke ab 4000€ gibt es vernünftige, die Autos für 2500€ haben meistens immer irgendetwas.
Wobei es echt Glückssache ist, würde vorschlagen du schaust dir einfach mal ein paar in deiner Umgebund an.
Wo kommst du her?

Thread hier: http://www.motor-talk.de/forum/mazda-mx-5-nb-rost-kosten-t5588342.html

Danke dir für deine Antwort und den Link. Rost, Bremsen und fahrzeugspezifische Besonderheiten sind dann schnell auf meiner Liste. Und im Vorfeld ist es immer schön zu wissen, was man dagegen/dafür tun kann, dass die üblichen Probleme verschwinden oder ggf. gar nicht erst auftauchen.

Interessant wäre für mich ein NB, allerdings als Alltagsfahrzeug bzw. Hauptfahrzeug. Da ich einfach weniger fahre (2-3x / Woche wird das Auto nur genutzt und die Strecken sind Langstrecke). Ansonsten dann mal in den Urlaub oder am Wochenende an den See. 140 PS sollten es auch sein. Klimaanlage, gut ist.

Komme aus der Region Köln, daher sollte es was geben. Budget wären (inkl. kleinem Puffer) rund 7.500-8.000 €.

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Auch die Autos für 4000€ haben immer was. Denke bei dem Budget von 7-8000 kann man so gut wie alle Wünsche realisieren, alles darunter und man wird immer Abstriche machen müssen, entweder in der Ausstattung, Optik oder im Zustand.
Könnte immer wieder deb Kopf schütteln, hatte für meinen NB jetzt ein paar Interessenten die aber aufgrund der Optik (Haube halt nicht schön, kleine Kratzer an einigen Stellen) gemäkelt haben und dann keinen "Nullausstatter" mit 110PS und ohne Klima wollten. Haben sich dann andere, teils teurere Fahrzeuge geholt. Einer hat grad gejammert, sein 4000€-MX ist nicht über den Tüv gekommen - Längsträger hinüber.
Soviel dazu... Ich fahr meinen solange weiter, da weiss ich was gemacht wurde und was ich hab. Frisst ja kaum Brot ^^ Nur seinen Stellplatz hätt ich langsam gern für n anderes Spielzeug, brings aber nicht übers Herz den MX draußen zu parken. Wurde er nie, wird er auch bei mir nicht.

Das kann dir aber bei nem teureren auch passieren.
Mehr als 5.000 würde ich für nen NB nicht ausgeben. Und das auch nur wenn gesichert ist das die Längsträger ok sind. Hier sollte man sich Hilfe holen wenn man das nicht selber beurteilen kann.

Wenn man bereit ist auch mehr auszugeben dann lieber nach dem Kauf gleich in ne Hohlraumkonservierung investieren.

ja, die paar hundert € dafür sind sicher sehr gut angelegt. Der NA hier bekommt nachdem er geschweisst wurde auch eine, das steht schon fest 🙂
Wobei da nach der Schwellerbehandlung beim Vorbesitzer schonmal eine gemacht wurde, leider nur mit Wachs. Das hat aber bis jetzt ganz gut gehalten.

Daher ja auch die Frage, was man für einen MX5 NB inkl. aller nötigen Schritte einplanen muss 🙂

Ich würde dann auch eher einen für 3k kaufen und nochmal 3-4k ins "Update" stecken, als einen für 5-6k, der angeblich komplett i.O. ist. In jedem Fall braucht man für diesen Wagen auch ein wenig spezielle Ahnung und sollte sich dann darauf einstellen, dass er erst einmal zwecks "Update" (Wartung, Verschleissteile, Entrosten/Versiegeln, ggf. kleinere Lackarbeiten, ggf. neues Dach) nicht direkt zur Verfügung steht. Kleines Projekt, aber dann hat man ein grundsolides Auto. Ist also nicht ganz illusorisch so etwas umzusetzen 😉

PS: Gibt es eine Übersicht, welche Felgen es beim NB serienmäßig von Mazda gab? Ich fahre Autos immer gerne mit Original-Zubehör und wenn möglich sogar passenden Parts aus den Baujahren. Schick wären zumindest 17 Zoll. Gab es da überhaupt etwas und sieht das aus mit Serienfahrwerk?

Wenn 4000€ oder mehr ausgeben, dann achte drauf, dass es wirklich ein sommerfahrezug ist.. sprich erste längsträger und erste schweller... alles andere mit "schweller wurden super gemacht" lass die finger von... wenn die schweller rost abbekommen haben, dann ganz sicher auch die längsträger... und die rosten dir mit der zeit einfach unter der nase weg... kann man reparieren kostet aber ca. 2000€ beim fachmann... der motor muss dafür halt raus...
so sind dann z.b. sachen wie zahnrimenwechsel kein wirkliches kaufargument (für mich zumindest) (kannste easy selbst machen kostet kaum was..) wenn der beim mx reißt passiert nix... einfach fahren und irgendwann nen neuen rein...

meiner meinung nach sind folgende sachen für nen guten preis entscheident:
- Rostfrei im sinne von garagenfahrzeug nie salz gesehen (erste schweller)
- Kein wassereintritt sprich schimmelfrei
- für den fall dass auf lange sicht ne wertsteigerung suchst -> unfallfrei und serie (kein schlaglochsuchgerät)

ziemlich irrelevant finde ich den kilometerstand....

Was wäre, einfach nur mal so rausgegriffen, von so einem Angebot zu halten? Möchte ein Gefühl für den MX5-Markt bekommen: mobile Angebot

Zitat:

@Daniel5540 schrieb am 15. Juni 2016 um 13:35:08 Uhr:


Wenn 4000€ oder mehr ausgeben, dann achte drauf, dass es wirklich ein sommerfahrezug ist.. sprich erste längsträger und erste schweller... alles andere mit "schweller wurden super gemacht" lass die finger von... wenn die schweller rost abbekommen haben, dann ganz sicher auch die längsträger... und die rosten dir mit der zeit einfach unter der nase weg... kann man reparieren kostet aber ca. 2000€ beim fachmann... der motor muss dafür halt raus...
so sind dann z.b. sachen wie zahnrimenwechsel kein wirkliches kaufargument (für mich zumindest) (kannste easy selbst machen kostet kaum was..) wenn der beim mx reißt passiert nix... einfach fahren und irgendwann nen neuen rein...

meiner meinung nach sind folgende sachen für nen guten preis entscheident:
- Rostfrei im sinne von garagenfahrzeug nie salz gesehen (erste schweller)
- Kein wassereintritt sprich schimmelfrei
- für den fall dass auf lange sicht ne wertsteigerung suchst -> unfallfrei und serie (kein schlaglochsuchgerät)

ziemlich irrelevant finde ich den kilometerstand....

Sorry, aber das ist für den Preis nicht nur utopisch sondern auch Schwachsinn.
Ich kann Dir mit Fotos und Endoskopbildern belegen dass bei meinem MX die Längsträger null Probleme haben. Die Schweller waren trotzdem durch, das passiert auch bei einem Saisonfahrzeug wenn die Regenabläufe nicht gereinigt werden.

Insofern ist dein Satz "wenn die Schweller Rost abbekommen haben, dann ganz sicher auch die Längsträger" absolut widerlegbar. Das mit den Kosten für die Reparatur ist hingegen noch harmlos geschätzt bei einer Hinterhofwerkstatt... das ist wirklich der Totalschaden für fast alle MX bei denen die durch sind.

"nie Salz gesehen" kann übrigens mehr Rost zur Folge haben als Ganzjahreswagen, der immer gut in den Radläufen ausgekärchert wurde und alle 2 Jahre Mike Sanders gesehen hat.

Was unfallfrei jetzt mit Schlaglochsuchgerät zu tun hat musst Du mir auch nochmal erklären. Meiner hatte nen Frontknutscher den ich gerichtet hab (bzw. -lassen hab), der fährt 1a, sitzt prima in der Spur und in der Kurve (sowas checkt man sowieso alle Nase lang) - da ist absolut nix dran.
Das mit der Wertsteigerung unterschreib ich aber, die betrifft aber auf lange Sicht sowieso nur Sondermodelle in außergewöhnlichem Zustand.

Insgesamt viel gefährliches Halbwissen was leider immer so nachgeplappert wird. Bei Autos dieses Alters, ganz unabhängig von der Marke, hilft NUR das Angucken des einzelnen Exemplars. Papier ist geduldig, was geschrieben wird kann viel oder wenig wert sein.
Wagen ohne Scheckhefteintrag können in wesentlich besserem Zustand sein als solche, die immer bei der Fachwerkstatt durchgewartet wurden (die hat bei meinem z.B. die Schwellerreparatur mit Spachtelmasse gepfuscht - jetzt sind Top-Bleche von Winzenburg drin und alles ist ordentlich versiegelt).

Klar, man kann anhand einiger Kriterien Sachen von vornherein ausschließen. Macht aber meines Erachtens nur Sinn wenn man ohne gewisse Ausstattung nicht leben will (großer Motor z.B. oder Klima, wobei man die im NB für nen Tausi an Material bei IL komplett neu kaufen kann und die nicht so übel nachzurüsten ist).
Alles Andere, Laufleistung, Vorbesitzerzahl, Scheckheft ist komplett irrelevant und sagt nichts über den Zustand des Fahrzeugs aus. Ich hab super-Autos besessen die ein Dutzend Vorbesitzer hatten, und Grotten aus erster Hand mit niedrigem KM-Stand und jährlichem Besuch in der Fachwerkstatt.

Das Wichtigste ist: Wenn man zur Besichtigung fährt immer einen Plan B haben um wieder ohne Auto heimzukommen, egal wie lang die Tour ist. Niemals "gedrängt" fühlen den Wagen zu nehmen. In Ruhe probefahren, auch mal den Besitzer fahren lassen und horchen und gucken WIE er den Wagen bewegt (achtet er drauf dass das Öl erst warm ist bevor er gas gibt?).

Wenn man sich im Wagen nicht komplett wohlfühlt: Nicht kaufen.

Ich hab nen total runtergerockten NA für extrem wenig Geld geholt - an dem musste ich ALLES machen, der Kaufpreis ist inzwischen 4x reingeflossen. Aber bei der Überführungsfahrt hab ich nur gegrinst, der Kleine machte einfach Spaß. So muss es sein 🙂

@meister-schnack : schöner Wagen. Das Leder verträgt eine Aufbereitung, da gibts Sets von Colourlock/Lederzentrum (ca. 100€). Schön pflegen damit es nicht wieder rissig wird, die Risse die drin sind bekommste nicht ganz raus, ebensowenig wie die Scheuerspuren in der Fahrersitzwange.

Im Motorraum sind keine Überraschungen. Guck im Kofferraum ob die Entlüftung an der Batterie angeschlossen ist, sonst kann das Korrosionsschäden geben. Darauf solltest Du auch die Heckklappe üebrprüfen.

Die Außenbilder sind leider von den Lichtverhältnissen zu nichtssagend um ne Aussage über die Karosserie treffen zu können. Bei den großen Felgen hab ich Bedenken, für gute Fahreigenschaften sind an den MX 15-Zöller, oder sogar die leichten 14-Zoll Daisies das richtige Mittel der Wahl.

Wenn die KM belegbar stimmen und jährlich das Öl und regelmässig die anderen Flüssigkeiten gewechselt wurden dann könnte das aber n netter Griff sein. Kommt es Dir nicht auf die Laufleistung an, dann nimm eher einen mit mehr KM, da solltest Du vergleichbare für 1000-1500 weniger bekommen die Du für Wartung übrig hast.

@jackknife : Besten Dank für deine konkrete Antwort. Das freut mich zu lesen und es sind gute Tipps dabei. Vermutlich werde ich nicht jetzt schon zuschlagen können, daher fällt der gezeigte MX5 auch raus. Aber für einen Vergleich eignet er sich doch bestens wie ich finde.

Die Ledersets kenne ich noch von meinem TT Coupé, da habe ich aus dem abgenudelten schwarzen Leder auch noch was rausholen können. Vielleicht würd ich das aber sogar machen lassen, einmal zu einem wirklich guten Aufbereiter gegeben für 200€ und der Wagen sollte strahlen.

Ach echt, nur 15 Zoll? Das ist ungewohnt klein 😁 Erinnert mich ja fast an meinen Clio damals. Aber gut, da sind die Reifen natürlich günstiger. Müsste ich mir einfach mal in Ruhe alles ansehen. In jedem Fall habe ich keinen Nerv auf Sportfahrwerk und dicke Pellen, das hat ja nichts mit einem Original zu tun.

Die Laufleistung ist mir persönlich vollkommen egal und kein Kriterium. Daher darf der Wagen ein wenig günstiger sein. Ich habe gerade mal überschlagen:

Anschaffung: 4.800 €
Reparaturen / Reifen / Teile / Rost: 1.700 € (<- verrechnet 😁)
Puffer: 500 €
-> 7.000 €

Ist das eine realistische Aufstellung (lieber mehr für Reparaturen einplanen als zu wenig)?

Wenn du 4.800 bezahlst sollte für Reperaturen und Rost meiner Meinung nach einfach nichts notwendig sein.
500,- - 1.000,- für Hohlraumkonservierung, und gut ist.

Die Alternative wäre 2.500 - 3.000 fürs Fahrzeug und weitere 2.500 rein stecken.
Das hat den Vorteil das man hinterher weiß was man hat.
Es ist eben bei einem 5.000 € NB nicht so einfach zu unterscheiden ob der Rost nur notdürftig glatt geschliefen und übergesprüht wurde, ob neue Bleche eingeschweißt wurde, oder ob tatsächlich nie Rost da war.
Im erste Fall hast du aber nach wenigen Monaten wieder handlungsbedarf und dann wohl viel zu viel fürs Auto bezahlt.

Alles klar, klingt ja erst einmal gut bzw. machbar. Würde dann eher dazu tendieren, günstiger zu kaufen und mehr machen zu lassen. Sicher ist sicher - sofern man gute Werkstatt / Dienstleister an der Hand hat.

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