Wird der VW Golf 3 jemals ein Klassiker und somit wertvoll?

VW Golf 3 (1H)

Salve !

Ich bin überzeugter Golf 3 Fahrer, trotzdem weiß ich, dass ich mit einem VW Golf nun ein Auto fahre, welches inflationär häufig auf Deutschlands Straßen anzutreffen ist.

Ich frage mich nun, ob der VW Golf 3 (oder auch generell der VW Golf) jemals wertvoll-, und auch ein richtiger Autoklassiker werden wird (egal, ob nun GTI Motor, VR6 oder AEX)...vielleicht ähnlich wie ein NSU Spider mit Wankelmotor?

Bin gespannt !

Marwief

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Gegenfrage: Siehst du den Golf 1 als alltägliche Gebrauchtwagenkalesche an?

Der Golf 2 ist gerade dabei: Originale oder zeitgenössich und dezent gemachte GTI, G60, 16V, Fire&Ice etc. sind bereits gesucht, die runtergerockten Letzthand-Reusen werden bald auch verschwinden. Klar, Opa Kunos 1,3l C mit Sonderausstattung Nichts wird jetzt nicht zum 10.000€ Vesikel.

Dem Golf 3 Jubi, dem 16V und dem VR6 gebe ich durchaus Klassikerpotential, auch die ersten TDIs (vor allem AFN), die sind schon jetzt fast nur im Zustand Katastrophe am Markt.

Andererseits: Selbst für gute Jetta 1 zahlt man kaum mehr als so 3-4000€, beim Passat 32b siehts (solange es nicht der syncro oder gar 5-Zylinder + syncro ist) auch nicht so besonders aus.

Mir ist das egal. Mein Vento hat für mich einen emotionalen Wert. Was er finanziell wert ist, was andere dazu meinen, ob der gesucht ist - geht mir am A... vorbei. Mir gefällt er, ich habe den seit '93 und ich gebe den ganz sicher nicht her. Fahre den Wagen immer noch gerne. Und das ist ja der eigentlich Reiz.

Ich freue mich über alte und gut erhaltene Wägen. Letztens einen Kadett E gesehen, war ein ganz normales 08/15 Modell, sogar der mit den runden Scheinwerfern. Der transportierte einfach etwas aus dem Lebensgefühl dieser Jahre mit und mal ehrlich: Wann hat man den letzten sauberen E gesehen?

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Zitat:

@logangun schrieb am 26. Februar 2016 um 17:10:59 Uhr:


Sollte doch eigentlich ein "Klassiker" Diskussion hier werden ?

Ich sehe das so - im Vergleich 115 PS Benziner vs 110 PS TDI:
Wenn man den GTI ausdreht wird wird der TDI grade so halbwegs dranbleiben....
Das entspricht aber eben nicht den durchschnittlichen täglichen Fahrsituationen.
Da der TDI den grossen Bums im Bereich 1800 - 2800 U/min auslebt kann man eigentlich fast aus jeder Fahrsituation bei oder nahe Vollbums durchstarten sofern Bedarf - ohne gleich eine Drehzahlorgie zu starten.
Ergo fühlt sich das alles schonmal gewaltiger an (und darauf kommt es doch an ... hat doch keiner ne Stoppuhr am laufen)
Daher ist der TDI auch der König im Bereich Elastizität und schlägt dort sogar messtechnisch den VR6 !

Das wurde damals von Autobild mal gestestet - hänge euch den Text mal anbei.

Auszug der entsprechenden Passage:

"Ein Blick auf die Meßwerte zeigt, daß sich die Kraft, die aus dem Diesel kommt, in vorzügliche Fahrleistungen umsetzen läßt. Im Sprint von null auf 100 km/h fällt der Unterschied noch schmal aus (GTI: 10,6, TDI: 10,5 Sekunden). Doch bei der Elastizität entpuppt sich der TDI als wahrer GTI-Killer. Im vierten Gang von 60 auf 100 km/h nimmt der Diesel dem Benziner 2,5 Sekunden ab (8,2 Sekunden statt 10,7), und im fünften Gang zwischen 80 und 120 km/h wird der GTI sogar um drei Sekunden unterboten (12,4 Sekunden statt 15,6).

Innerhalb der gesamten Golf-Baureihe findet sich kein Modell, das diese Elastizitätswerte schlagen kann. Weder der 150 PS starke GTI 16 V kann mit dem TDI mithalten noch der immerhin mit 2,8 Liter Hubraum und 174 PS gesegnete Golf VR6."

....ich denke das ist es was auch roehrich meint ....

G E N A U !!!

Das versuche ich ja schon die ganze Zeit.
Wenn man so wie ich auch öfter in Gegenden oder Autobahnteilstücken fährt,
wo ee wirklich stark bergauf geht, wo man mit dem Benziner im vierten herumgängelt,
wo der TDI durch seinen besser nutzbaren Drehmomentverlauf ruhig und schneller
mit der Fünften noch fährt, ohne von der Geschwindigkeit abzufallen.
Oder auf Bundesstrassen wo der TDI durch seine Motorcharakteristik noch im Vierten fährt,
ohne vom Tempo abzufallen, während man beim 115PS-Benziner schon einen Gang niedriger unterwegs ist, weil er mit der vierten schon "verhungert".

Ich hatte selbst 2 "GTI"- Dreier, der auf diesen bergigen Straßen immer das Nachsehen hatte,
sogar vor einem PF Kat- Zweier, und erst einem katlosen EV- 2erGTI konnte man nur nachschauen...
Das waren die alten GTI-Clubzeiten, da wurde man schon mit dem 3er-"GTI" belächelt...

Um einem Kumpel, der zur gleichen Zeit einen 3er Jubi 110PS TDI GTI damals hatte
(Originalzustand) , nachzukommen,
mußte ich meinen 3er ADY 95er 128PS Edition schon ordentlich hochdrehen
(trotz leichter Motoroptimierung und Hartmannanlage plus Fächer),
er konnte früh schalten und war trotzdem immer vorne....

Entspanntes , trotzdem schnelleres Fahren ohne den Motor orgeln zu müssen,
und das mit der Elastizität hat logangun schon genauest beschrieben...

Achja: Warum ich mir dann einen zweiten gekauft habe,
wenn der dustymauvefarbene 2E
(was für eine grausliche Farbe- hatte ich nach dem Prospekt bestellt, in Natura sah sie ...naja aus), den ich nigelnagelneu kaufte, schon nicht der Bringer war?
Der zweite war von einem wahren, damals 60jährigen Freak:
5Jahre alt, Edition mit vielen Extras,Hartmannanlage, gemessenen 128PS, schwarz,
3türer auch noch dazu, Neuwagengeruch mit 30.000km -
er hatte in den fünf Jahren keinen Winter und auch keinen Regen gesehen...
und das zu einem Preis, wo man ihn nicht stehen lassen konnte,
der Mann wollte den "GTI nicht mehr, er hatte sich schon einen Vierergolf 150PS TDI bestellt...
...das war im Jahr 2001, der Golf 4 GTI TDI mit 150PS ist heute noch immer in seinem Besitz,
hat zur Zeit 18.000 Kilometer oben und war noch nie im Regen und schon gar nicht im Schnee...

Wenn ich den GTI Edition jetzt noch in diesem Zustand hätte, würde er sicher ein Sammlerstück werden. Mit der Ausstattung, schwarz, Dreitürer...
Hab ihn aber ein Jahr später nach viermonatigen Verkaufsversuchen hergegeben...
Es gibt ihn zwar noch in meiner Nähe, aber er steht schon seit 10 Jahren total verbockt mit 70.000km verstaubt in einer Scheune...

Edit: @ logangun:gerade Besuch bekommen von einem Freund, seit einigen Jahren VW- Werkstättenleiter, er war in den 90ern zu Zeiten des Golf 3 Azubi im selben Betrieb...
er überfog das Ganze hier und meinte nur schmunzelnd:" Sogar der 90 PS TDI kommt dem GTI nach..."

Jetzt kommt sicher wieder wer mit Quartettkartenbeschleunigungswerten 😛

Und schon wieder kommt der 90PS TDI, der satte 2s (!!) länger braucht auf 100 dem 115PS Motor nah. Genau. Sieh dir mal ein Beschleunigungsvideo an, dann siehst du was es heißt 2s mehr zu brauchen. Da biste irgendwo weit hinten.

Nimm dir die Leistungsdiagramme zur Hand, nimm dir die Übersetzungen zur Hand und zeichne dir ein Radzugkraftdiagramm auf. Dann siehst du, dass der Diesel zwar immer wieder kurz mehr Zugkraft am Rad "anliegen" hat, aber eben nur kurz. Über die gesamte Breite gesehen ist dem nicht so. Dieser kurzer Bereich ist das was ich schon mehrfach angesprochen habe als "Da kommt kurz Wumms". Das ist auch was logangun beschreibt.

Was ist ein Radzugkraftdiagramm? Hier zu sehen, auf Seite 5,6, 7 und vielen weiteren . Übrigens empfehle ich dir diesen Text zu lesen. Gut wird dort der Sachverhalt erklärt.

Du suggerierst hier aber, der Diesel würde hier dem Benziner groß davonfahren. Es ist eben nicht mit dem Motor getan. Oder hängt bei dir an der Kurbelwelle direkt die Antriebswelle dran? Da kommt noch ein Getriebe. Das Ding welches Momente wandelt! Und da hat es eben Einfluss darauf, ob die Dinger lang oder kurz übersetzt sind. Der Diesel ist IMMER länger übersetzt. Muss er ja auch, er hat ein kürzeres Drehzahlband. Und wenn da bei 4000 oder 4500 Schluss ist, geht es da noch weiter.

Und dann bleibt der Benziner eben in Gang 2, während der Diesel in Gang 3 muss wegen schmaleren Drehzahlband. Aber er hat da eben mehr Kraft als der Diesel. Genau das siehst du dann im Radzugkraftdiagramm.

Und jetzt noch zur Elastizität, denn die verwechselt ihr beide mit Elastizitätsmessung. Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun.

Die Elastizität beschreibt zunächst nur, dass die Drehzahl mit der höchsten Leistung von der Drehzahl mit dem höchstem Drehmoment entfernt ist. Der Bereich zwischen den Drehzahlen ist der elastische Bereich. Heißt: Bei einer Erhöhung der Gegenkräfte (Berge, Gegenwind) kann die Geschwindigkeit beibehalten werden, ohne Herunterzuschalten weil das Drehmoment bei sinkender Drehzahl steigt.

Das ist die Elastizität. Sie ist umso größer je weiter diese Drehzahlen von einander entfernt sind. Heißt ist die Drehzahldifferenz zwischen Punkt max. Drehmoment und Punkt max. Leistung groß, so ist der Antrieb sehr elastisch. Bestes Beispiel dafür sind zum Beispiel die VW-TSI Motoren, der alte 1,8l 90PS Sauger (2,6 Elastizität) oder eben auch der 90PS Diesel (Ebenso 2,6). Der R32 ist extrem elastisch mit 3,1.

Bei der Elastizitätsmessung wird eigentlich keine Elastizität gemessen. Die errechnet sich. Man macht eben eine Beschleunigungsmessung in verschiedenen Gängen. Verpass dem TDI ein kürzeres Getriebe dabei und er geht noch besser ab. (Oder schalte eben runter)

Und: Der TDI-Fahrer schaut dumm aus der Wäsche, wenn der VR6 die 80-120 km/h Messung eben im 2. und 3. Gang absolviert. Das ist eben Benziner. Die fährt man nicht ewig in einem Gang. Die wollen gedreht und geschalten werden. Genau das nutzen japanische Sportwägen aus und macht sie doch aus, wie z.B. drehzahlgierige Hondas oder den GT86. Es macht Spass solche Teile zu fahren.

Aber aus dieser Diesel-Eigenart herbeizureden, dieser würde gleichstarke Benziner abhängen... also das ist Stammtisch, aber nicht glaubwürdig.

Wie gesagt - unbestritten von mir - wenn du den GTI schön ausdrehst wird der dazu noch 5 PS schwächere TDI hinterherhinken. Aber so fährt man ja selten in der Praxis.

Interessant finde ich das Radzugdiagramm von dir verlinkt auf Seite 6
Dort wird ein TD BMW 286PS mit einem Benziner mit 306 PS verglichen.
Wenn ich das Ding richtig interpretiere kann ich im Vergleich dieser beiden Fahrzeuge doch feststellen dass man den PS schwächeren Diesels bei guter Nutzung der Schaltpunkte bis ca 150 km/h immer mit mehr Radzugkraft fahren kann als den stärkeren Benziner ?
Erst ab 180 kann der Diesel an keinem Punkt mehr die Radzugkraft des Benziners erreichen
NUR wenn man den Benziner "ausdreht" kann man diesbezüglich länger höhere Razugkräfte halten ...und genau das ist es was die meisten in der Praxis/Normalbetrieb eben nicht machen.

Das wiederum bedeutet doch dass man in vielen Situationen speziell im normalen Betrieb Stadt Land wo die 150 doch eher selten erreicht werden durchaus mit dem TD hier mehr Spass haben kann.

So stelle ich mir in Relation auch das Verhältnis vom 115 PS 8V zum 110 PS TDI vor ?

Ich liebe den Power Bereich des TDI im normalen Fahrbetrieb wo man eben of mal entspannt im 4 mal flott überholt im Bereich 50 - 120 ohne eben besagte Drehzahlrogie zu starten.

Ich fahre vorrausschauend und echt flott wenn es die Situation erlaubt - dabei lieg ich im Bereich 5,0 - 5,5 Liter.
Wenn ich entspannt cruise schaffe ich locker Tanks mit 4,5 - 5,0 Liter wenn ich es drauf Anlege geht auch bis knapp an 4 Liter.
Im Gegenzug hab ich glaub noch keinen Tank über 6,5 Liter geschafft .

Das ergibt eine Spreizung von rund 2 Liter von sparsam zu vollspassfahren

Der 8V dürfte hier deutlich undankbarer sein und sich beim Vollspassfahren in Relation deutlich mehr Gläser zu genehmigen !

Alles in Allem mag ich daher den TDI - fühlt sich in vielen Bereichen deutlich stärker an als er ist und an der Tankstelle die ich bei Bedarf nur alle 1000 km anlaufen muss bin ich am Geldbeutel immer entspannt :-)
Zudm er nach der damaligen Zusatzbeatmung von ABT den Spassfaktor bei > 130 PS nochmal deutlich erhöht und das bei gleichbleibendem Verhalten an der Tankstelle.

Für mich wäre wenn überhaupt der 16V eine alternative - aber auch da fehlt mir die Turbo Charkteristik.

Wünsch allen Spass mit Ihren 8, 16V´s, VR6´s und TDi´s .... jeder wie ers mag ...

Treffend formulierte Quintessenz, dafür ein "Danke" von mir. Das klingt auch ganz anders als platte "Die 90PS TDI haben schon an meine 2,0l geklebt" oder "Der 2,0l ist ne lahme Krücke" (Dann muss es der AFN auch sein, die Eckdaten sind nahezu identisch).

Ich habe wie gesagt beide, AFN (Gut, auf 141PS gesteigert) und AGG. Lahm ist keiner von denen. Da ich hin und wieder, wenn der Motor warm ist und die Straßen frei sind, gerne die Kisten ausdrehe habe ich das sofort gemerkt, dass dem AFN oben rum einfach der Biss fehlt. Da setzt z.B. der VR6 erst richtig ein (Ab. ca 3500 U/min gehts da los).
Klar wird das an der Tanksäule quittiert, beim Diesel genauso, bloß da hält sich der Expresszuschlag in Grenzen.
Ich mag beide, aber der Diesel ist eben ein Diesel und der Benziner ein Benziner.

Um den Bogen zum Thema zurückzuspannnen: Bei den Dieselmodellen des 1er und 2ers erfreuen sich bisher auch nur die Topversionen einem höherem Marktwert, wie z.B. der 80PS TD im Fire&Ice oder der GTD. Das wird beim 3er wohl so ähnlich werden, mit dem GTI TDI oder einem AFN in einer schönen Sonderedition, wie z.B. Otmar Alt oder ColorConcept. Problem dabei wird jedoch das finden eines brauchbaren Exemplares sein... die meisten angebotenen Diesel sind einfach nur verheizt und haben Kilometer drauf wie sonstwas.

"Wertvoll" im landläufigen Sinne wird kaum einer. Bei den Vorgängern ist das z.B. nur der Golf II Limited, aber der war schon von Beginn an keine 08/15-Edition. Beim 3er könnte das vielleicht die "Auto Motor und Sport"-Edition des Cabrios werden, vielleicht auch der Jacobs Krönung als VR6.

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nette diskussion hier.. @roehrich6 hat mir richtig meinen abend versüßt.
typische laberbacke.. er kennt den, er kennt diesen und jenen, alle haben die krassesten sammlerautos.

roehrich, du bist n klassischer, moderner TDI Fahrer. reintreten und wenns dann kurz anreißt, denkst du, du fährst nem Ferrari davon. 😁 Ich hatte den AFN und ich habe aktuell nen ABV. Der VR geht besser - wenn man weiß wie man ihn fahren muss. Er braucht halt seine drehzahl, damit Drehmoment vorhanden ist. Aber das ist nunmal n Saugbenziner..

Um der Frage dieses Threads mal wieder eine Antwort zu bieten:
GTI 16V 20 Jahre...
...im Originalzustand, Erstlack, orig. E2U (kein Umbau)
Leichtes OEM-Tuning m.E. erlaubt, Originalteile sollten aber alle vorhanden und
rückrüstbar sein.

Grüße
Jubi

Ich bin zwar 3 Jahre zu spät, aber ich habe grad den Golf 3 meiner Eltern übernommen, da mein Vater verstorben ist und meine Mutter aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fährt, es ist ein top gepflegter Variant mit 90 PS Auomatik und 108.000 km, egal ob Wertsteigerung oder nicht ich werde ihn behalten und noch viele Jahre fahren.
Er stand und steht immer in der Garage wenn er nicht gefahren wird.
Es ist das typische top gepflegte Renterauto , mich begeistert am Golf 3 die Einfachheit, kein Schnick Schnack, der Kaputt gehen kann, wie an meinem SAB 9-3 ttid aus 2011 den ich vorher hatte

Im Golf 3 Cabrio Forum in Facebook gab's auch schon mal die Diskussion. ..

Golf 3 Cabrio 90PS TDI vs. Golf 3 Cabrio 2,0...

Bis auf ein paar 2,0er Fahrer fanden alle anderen sogar den 90PS TDI schon besser.
Mehr Fahrspass ohne hektisches Herumschalten.entspanntes Fahren ohne den Motor auf 5500 rauf prügeln zu müssen, noch dazu beim halben Verbrauch des 2,0...

Ach was. Ich habe mich schon beim 1,9 TD AAZ gefragt wozu um in alles in der Welt man noch den 16V ABF hinterherschob. Fährt dem nicht weg! Und dazu die tollen Abgase des Diesels 😉

Der AAZ war gegen den TDI eine lahme Mühle... (hatte beide)
Egal wie mans dreht und wendet,der 2,0 war ein träger durstiger Geselle ,aber zuverlässig.
er hatte einfach nicht mehr die spritzigheit
eines einser-oder zweier GTI
und war eigentlich nur mehr eine Bezeichnung für eine Aussrattungsvariante, nicht für die Variante mit dem meisten Fahrspass ...
.(Noch träger war er dann im Golf 4...)

Die einzigen,die dann aufschreien, sind die 2,0-Fahrer ;-)

Die mersten "GTI " wurden in den letzten 10 Jahren
als 800-1000Euro Winterauto verheizt,,
ein Grund wohl ,dass jetzt sogar gut erhaltene 2,0 "GTI"auf einmal im Wert steigen..

Zitat:

@sportline155 schrieb am 25. Februar 2016 um 20:24:47 Uhr:


Das Thema hier lohnt erst in 10 Jahren wenn man genau weiß was Gevatter Rost übriggelassen hat.

...Mein Golf 3 Variant und mein Fünftürer sind die einzigen in meiner ganzen Umgebung.
Der Rost und der TÜV hat sie alle dahingerafft...
Ein paar Cabrios gibt's noch im näheren Umkreis...

Was du nicht alles hattest und wen du nicht alles kennst.
Hast du von der AMAG bereits die goldene Banane überreicht bekommen? Und dein TDI stinkt ab gegen meinen 55PS 1,6D Golf 2. Und dabei verbraucht er nur 3 Liter. Wenn ich aufs Gas trete... ha drehen selbst im dritten Gang die Räder durch 🙂

Übrigens frage ich mich was das ganze "Wertvoll"-Gelaber soll. Was bringt das? Und wo fängt wertvoll an? Muss ein Auto gesucht sein, damit man es gerne fährt und/oder seinen Spass damit hat? 🙄
Wenn dem so ist... dann schaut euch bei Porsche und Mercedes um, da findet ihr genug "wertvolle" Modelle. Aber nicht traurig sein, wenn der superduper TDI dem E50 AMG wegfährt. 🙂

Zitat:

@mafema schrieb am 10. Oktober 2019 um 19:52:47 Uhr:


Ich bin zwar 3 Jahre zu spät, aber ich habe grad den Golf 3 meiner Eltern übernommen, da mein Vater verstorben ist und meine Mutter aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fährt, es ist ein top gepflegter Variant mit 90 PS Auomatik und 108.000 km, egal ob Wertsteigerung oder nicht ich werde ihn behalten und noch viele Jahre fahren.
Er stand und steht immer in der Garage wenn er nicht gefahren wird.
Es ist das typische top gepflegte Renterauto , mich begeistert am Golf 3 die Einfachheit, kein Schnick Schnack, der Kaputt gehen kann, wie an meinem SAB 9-3 ttid aus 2011 den ich vorher hatte

Schade um den 9-3, habe selber einen. Ja man merkt das GM Spardiktat, aber dennoch ein sehr komfortables Auto für weite Strecken. Der Golf 3 ist dagegen... was Lärmkulisse und Sitzkomfort angeht weit unterhalb. Aber ich kann den Bezug zum Wagen verstehen, den Vento habe ich auch wegen der Erinnerung. Ebenso ein 1,8l 90 PS. Die Motoren sind problemlos, laufen gut und benötigen nur wenig Aufmerksamkeit.

Aber die Karosse! Daher mein Tipp: Radlaufschale unten anlösen und den Dreck dahinter auswaschen. Danach konservieren, FluidFilm bspw.. Oder was anderes.
Ebenso im hinteren, rechten Radkasten. Da sammelt sich Dreck zwischen Seitenwand und Gummitopf des Tankstutzens. Mal auswaschen... und konservieren.

Also, meiner is auf dem Jahre 1994/1995 und wird in etwa 6 Jahren ein Oldtimer sein. Damit wird er schon zumindest zum Oldtimer und qualifiziert sich für ein „H-Kennzeichen“. Ich fahre aber auch ein „Golf ||| Cabriolet“, also denke ich der wird eventuell schneller zum Klassiker.
Meiner Meinung nach, ist der Golf 3 aber allgemein schon ein Klassiker! Denn er ist einfach eine Ikone der Autoindustrie und gehört zur Geschichte des Autos!
Vorallem zur Geschichte der „Hot-Hatchbacks“.

Mit freundlichen Grüßen;
N.M.H.

Rpalmer: Beissreflex eines 2,0 Fahrers?
Anders kann ich dein wirres Geschreibsel nicht verifizieren. .. :-)

Vordere Radhäuser und Schweller bedürfen regelmäßiger Pflege, dann bleiben sie rostfrei.
Bei meinem 99er Variant und bei meinem 95er Rabbit ist unter den Kunststoffschwellerverkleidungen noch alles paletti. Werden jedes Jahr beim Reifenwechsel die vorderen Kotflügel ausgeräumt und gewachst..

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