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Will BMW uns nicht?

Themenstarteram 12. August 2009 um 11:33

Warum werden alle Vertragswerkstätten für Motorräder

geschlossen?

Im ganzen Westerwald gibt es nur noch 1ne Werkstatt.

Das ist doch ein Grund die Marke zu wechseln.

Wer kann mir eine gute Werkstatt in der Nähe von

Montabaur - Koblenz empfehlen?

Beste Antwort im Thema

@Falodi

Du hast folgende Optionen:

1.

Lern Schrauben! (mal vorrausgesetzt du hast nicht son bescheuerten Technikmüll der neuesten BMW-Generation)

Solltest du das nicht wollen, dann:

2.

Such dir einen freien, guten Schrauber! Die sind sogar z.T. besser und liebevoller als das gelangweilte BMW-Glaspalast-Teile-Tauscher-Personal.

Sollten dir Version 1 oder 2 nicht zusagen, bleibt:

BMW verkaufen und halt irgend was fahren, was grad in der Nähe angeboten wird.

Wobei ich es traurig finde, davon seine Entscheidung für ein Fahrzeug zu treffen. Zeigt es doch den unwillen, sich auch technisch mit dem fahrbahren Untersatz auseinander zu setzen. Für mich gehört zum vollständigen Motorradfahrer auch ein gerüttelt Maß an Kenntnis der eigenen Technik und die Option sich notfalls auch mal selber helfen zu können.

Aber für die heutige Vollkasko-Service-Card-all-inclusive-Garantie-Generation bin ich vielleicht (mental) schon zu alt. :D

 

Wenn dir das alles nicht passt........hör auf hier rumzukeimen und trag es wie ein Mann.

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Moin,

wieder mal viel Polemik und Halbwissen hier.

Seit ca. 15 Jahren ist das Netz der BMW "Vertraggshändler" ständig kleiner geworden, weil sich kaum noch ein Händler dem beugen will, was BMW vorgibt. Das geht bei der Fläche für Ausstellung und Werkstatt los, weiter über die CI (Laden aussen, Laden innen, Bekleidung der MA, Geschäftspapiere etc) und endet noch lange nicht bei den sündhaft teuren Diagnosegeräten für die neuen Fahrzeuge, ohne die man kaum noch Fehler finden kann. Mitte der 90er nach Erscheinen der 4V-Boxer musste jeder BMW Händler den Moditec Diagnose PC kaufen. Für schlappe 18.000 DM. Sonst hätte er keine 4-V verkaufen dürfen.

BMW will für seine "High-End" Fahrzeuge auch High-End premium Partner. Und das lässt sich heutzutage fast nur noch mit den Niederlassungen realisieren.

Btw, die Stundensätze sind übrigens unabhängig von der Marke. Allerdings hat der kleine 1-Mann Betrieb im eigenen Haus sicher weniger Kosten, die auf den Stundensatz umzulegen sind, als ein (vielleicht sogar Multi-Brand) Vertragshändler mit neugebautem Glaspalast, 5 Mechanikern, 2 Meistern, 2 Verkäufern, 2 Verwaltungsmitarbeitern, 10 Leihfahrzeugen, Abholservice, Kaffeeecke etc.

Sicher, nen 2-V Boxer nach Gehör sauber einzustellen geht den meisten jungen Dignosegerät-gestützten Schraubern heute ab. Leider. Deshalb ist es auch wichtig, daß gute Schrauber durch Mundpropaganda weiter empfohlen werden.

Aber nicht alle BMW Händler (und im übrigen auch viele andere Vertragshändler und frei Werkstätten) schließen aus den oben genannten Gründen. Wer mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht hat bestimmt schon mal von der Wirtschaftskrise im allgemeinen und der seit ca. 10 Jahren bereits andauernden Krise im Zweiradmarkt im speziellen gehört. Aber das auszuführen würde zu lange dauern.

Zitat:

Original geschrieben von BMW-Onkel

@Falodi

Du hast folgende Optionen:

1.

Lern Schrauben! (mal vorrausgesetzt du hast nicht son bescheuerten Technikmüll der neuesten BMW-Generation)

Solltest du das nicht wollen, dann:

2.

Such dir einen freien, guten Schrauber! Die sind sogar z.T. besser und liebevoller als das gelangweilte BMW-Glaspalast-Teile-Tauscher-Personal.

Sollten dir Version 1 oder 2 nicht zusagen, bleibt:

BMW verkaufen und halt irgend was fahren, was grad in der Nähe angeboten wird.

Wobei ich es traurig finde, davon seine Entscheidung für ein Fahrzeug zu treffen. Zeigt es doch den unwillen, sich auch technisch mit dem fahrbahren Untersatz auseinander zu setzen. Für mich gehört zum vollständigen Motorradfahrer auch ein gerüttelt Maß an Kenntnis der eigenen Technik und die Option sich notfalls auch mal selber helfen zu können.

Aber für die heutige Vollkasko-Service-Card-all-inclusive-Garantie-Generation bin ich vielleicht (mental) schon zu alt. :D

 

Wenn dir das alles nicht passt........hör auf hier rumzukeimen und trag es wie ein Mann.

Solche Sprüche kann ich nur großmäulige Klugscheißerei nennen.

Das trag DU nun mal mannhaft.

am 14. August 2009 um 10:30

Zitat:

Original geschrieben von emudi42

 

Solche Sprüche kann ich nur großmäulige Klugscheißerei nennen.

Das trag DU nun mal mannhaft.

Tja,unser BMW ONKEL mal wieder,hauptsache sich nicht zur frage äussern,schön fett seinen senf-dazu-geben,hauptsache irgendeinen sprüch gelassen.

Für viele ist ein gutes servicenetz eben doch ein kaufkriterium.

@ hotblack

Ist ja richtig was Du schreibst. Nur wie bei vielen Dingen im Leben handelt es sich um einen Kreislauf.

Weniger Kunden - kein Geld für teure Diagnosegeräte - noch weniger Kunden - Schließung.

Es gibt aber andere positive Beispiele von freien Werkstätten, welche die Auftragsbücher voll haben.

Normale Preise - viele Kunden - entsprechendes Geld für neue Geräte - Kundenzuwachs.

Und dass mit immer anspruchsvoller werdenden Elektronik inkl. der hierfür erforderlichen Zusatzgeräte betrifft ja wohl nicht nur BMW. ;)

Nur als Beispiel im Kfz-Bereich Audi. Haben auch extreme Richtlinien für die Vertragwerkstätten und mit Sicherheit nicht weniger Elektronik in den Fahrzeugen. Trotz allem haben sie in den letzten Jahren den Premiummarken BMW und Mercedes den Rang streitig gemacht.

Also muß es wohl auch anders gehen.;)

am 14. August 2009 um 10:37

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Hier noch eine kleine info zu BMW ONKEL.

er konnte bis jetzt kein einziges mal ein DANKE zu welch thema auch immer vergeben ..............................

 

 

Themenstarteram 14. August 2009 um 11:55

Da ist was drann,

aber wenn man schon nicht selbst schrauben kann

muß doch ein erreichbarer Service angeboten werden,oder?

am 14. August 2009 um 12:06

Martin.J,

die Dankbarkeit des BMW Onkel bringt uns aber mit dem Thema nicht weiter. Sachliche und differente Aspekte beachtende Antworten werden gerne als "Weicheierei" hingestellt. Ich kenne das, bin im Nutzfahrzeugbereich tätig.

Das ausbleiben der Motorradkunden hat man bei BMW bestimmt schon gemerkt. Darum sind möglicherweise ABS-Systeme mit BKV nicht mehr aktuell. Diese sind ja wartungsintensiv. Weiter sind ja auch Modelle im Angebot, die ja Einsteiger ansprechen mögen. Ich denke, dass die Zeiten, wo BMW-Motorrad für Boxermotor und Hubraumstarke Reihenmotoren steht, sind Geschichte. Ich mag mich täuschen, aber ein Gegensteuern von Seiten des Herstellers scheint da erkennbar zu sein.

Es wird sicherlich eine Zeit dauern, bis das beim Endkunden (sprich: bei uns) ankommen wird.

"Gigantische Stundensätze" kann ich nur bedingt bestätigen. Gerade die Herstellervorgaben zu Art und Eignung der Werkstatt und den Ausstellungsflächen sind nicht von Pappe. Das kostet ordentlich Geld. Und kein Kaufmann wird diese Investitionen ausschliesslich vom Geschäftsergebnis bezahlen, dann wäre er nämlich wirklich bald weg vom Markt.

Ob alles, was der Freundliche dem Kunden so bietet, unbedingt notwendig ist, sei dahingestellt. Klar ist es angenehm, wenn man mal eine Leihmaschine mitbekommt, solange das eigene Möppi im Service steht. Doch das bezahlt am Ende immer der Kunde, also man selbst. Da gibt es ja auch noch weitere Dinge, die es vor zehn Jahren nicht gab, oder teuer bezahlt werden mussten.

Schliesslich und endlich wird aber überall am Service und After-Sales gespart, oder gesehen, wie er noch gewinnbringender an den Mann gebracht werden kann. Das ist aber nicht nur BMW der Fall. Doch als Hersteller eines Motorrades, welches beim Kaufpreis schon in den oberen Regionen der am Markt Vertretenen anzusiedeln ist, sollte ich immer im Auge behalten, dass dieses Produkt für die Meisten ein Hobby ist. Ein Hobby kostet immer Geld, doch sorgt jeder dafür, daß es in dem für ihn vertretbaren Rahmen bleibt.

Soweit meine Meinung.

Themenstarteram 14. August 2009 um 12:17

Zitat:

Original geschrieben von ongelbaegger

Martin.J,

die Dankbarkeit des BMW Onkel bringt uns aber mit dem Thema nicht weiter. Sachliche und differente Aspekte beachtende Antworten werden gerne als "Weicheierei" hingestellt. Ich kenne das, bin im Nutzfahrzeugbereich tätig.

Das ausbleiben der Motorradkunden hat man bei BMW bestimmt schon gemerkt. Darum sind möglicherweise ABS-Systeme mit BKV nicht mehr aktuell. Diese sind ja wartungsintensiv. Weiter sind ja auch Modelle im Angebot, die ja Einsteiger ansprechen mögen. Ich denke, dass die Zeiten, wo BMW-Motorrad für Boxermotor und Hubraumstarke Reihenmotoren steht, sind Geschichte. Ich mag mich täuschen, aber ein Gegensteuern von Seiten des Herstellers scheint da erkennbar zu sein.

Es wird sicherlich eine Zeit dauern, bis das beim Endkunden (sprich: bei uns) ankommen wird.

"Gigantische Stundensätze" kann ich nur bedingt bestätigen. Gerade die Herstellervorgaben zu Art und Eignung der Werkstatt und den Ausstellungsflächen sind nicht von Pappe. Das kostet ordentlich Geld. Und kein Kaufmann wird diese Investitionen ausschliesslich vom Geschäftsergebnis bezahlen, dann wäre er nämlich wirklich bald weg vom Markt.

Ob alles, was der Freundliche dem Kunden so bietet, unbedingt notwendig ist, sei dahingestellt. Klar ist es angenehm, wenn man mal eine Leihmaschine mitbekommt, solange das eigene Möppi im Service steht. Doch das bezahlt am Ende immer der Kunde, also man selbst. Da gibt es ja auch noch weitere Dinge, die es vor zehn Jahren nicht gab, oder teuer bezahlt werden mussten.

Schliesslich und endlich wird aber überall am Service und After-Sales gespart, oder gesehen, wie er noch gewinnbringender an den Mann gebracht werden kann. Das ist aber nicht nur BMW der Fall. Doch als Hersteller eines Motorrades, welches beim Kaufpreis schon in den oberen Regionen der am Markt Vertretenen anzusiedeln ist, sollte ich immer im Auge behalten, dass dieses Produkt für die Meisten ein Hobby ist. Ein Hobby kostet immer Geld, doch sorgt jeder dafür, daß es in dem für ihn vertretbaren Rahmen bleibt.

Soweit meine Meinung.

Um das Hobby ausleben zukönnen muß das Moped aber auch

gewartet werden.

Bei den neuen ist das aber selbst nicht möglich.

Also brauchen wir den freundlichen.

Das nennt man gewollte Abhänigkeit.

am 14. August 2009 um 12:28

falodi,

das ist nicht ganz richtig. Einjeder kann doch selbst entscheiden, mit welchem Krad er sein Hobby auslebt.

Doch im Grunde war Deine Aussage auch Tenor meines letzten Posting. Ganz ohne Service wird es nie gehen. Stellt sich stets die Frage, wie weit man gehen will.

 

Hallo,

 

ne kleine Durchsicht mit Wechsel von Öl

sowie Luftfilter,Spritfilter oder Kerzen

schaft fast Jeder auch am tollsten high-tech Bike.

Und viel mehr gibts nicht zu machen.

am 14. August 2009 um 19:30

Ich finde grundsätzlich darf ein Hobby auch Geld kosten auch der Werkstattmensch darf sein Geld verdienen, doch dies sollte sich halt auch irgendwie noch im Rahmen bewegen.Schließlich kann ich auch keine 70 oder 80 EUR/Stunde verrechnen, dies können bestimmt die wenigsten BMW Fahrer/innen.

"Zitat onkelbaeger"

Gigantische Stundensätze" kann ich nur bedingt bestätigen. Gerade die Herstellervorgaben zu Art und Eignung der Werkstatt und den Ausstellungsflächen sind nicht von Pappe. Das kostet ordentlich Geld. Und kein Kaufmann wird diese Investitionen ausschliesslich vom Geschäftsergebnis bezahlen, dann wäre er nämlich wirklich bald weg vom Markt.

 

Dies treibt ja leider die Kosten in die höhe, auf den Glasplast könnten bestimmt einige Kunden im Gegenzug zu/für günstigeren Inspektionskosten verzichten.

@berni

Es gäbe das noch das "Synchronisieren der Zylinder, das Einstellen der Ventile...

Schon mal den Kraftstofffilter und die Zündkerzen einer R1200S gewechselt?

Nicht ganz so einfach wie es sich anhört;)

Themenstarteram 14. August 2009 um 19:50

Zitat:

Original geschrieben von berni3

Hallo,

 

ne kleine Durchsicht mit Wechsel von Öl

sowie Luftfilter,Spritfilter oder Kerzen

schaft fast Jeder auch am tollsten high-tech Bike.

Und viel mehr gibts nicht zu machen.

Ha,ha,

habe meine 1150RT bei einer eifachen Zweiradwerkstatt

zu Inspektion gegeben.

Nun stehe ich da.

Muß leider 3 Tage länger warten weil der große Meister

zu einer Werkstatt muß um die Luft aus der Bremsanlage

zu saugen.

Wär bei einer Fachwerkstatt sicher nicht passiert.

Aber die gibt es ja nicht.

Tja Jungs, es war schon immer etwas teurer/aufwändiger, zu einem elitären Kreis gehören zu wollen ;). Aber insgesamt ist es schon so, dass BMW sich Händlertechnisch selber das Wasser abgräbt - Thema WÜDO.... Selbst ich als eingefleischter BMW-Gegner erkenne zwar an, dass es inzwischen RICHTIG gute BMW-Bikes auch für den Nicht-Tourer gibt, aber das Nebenher der noblen Marke gefällt mir überhaupt nicht.

Mein Suzuki-Dealer hat ein kleines Lädchen mit einer größeren Werkstatt - fertig. Aber dort findet man neben geballter Kompetenz den einfachen Schwatz, wenn es not tut ein Bier oder einen Kaffee und sogar mal den Transporter, um sperrige Güter aus dem Baumarkt zu holen. Und das zu (fast) allen kunden. Zur Belohnung kennt er die Krise aus dem Fernsehen und erfreut sich florierender Geschäfte.

Ach ja, früher kannte ich an meinen Bikes auch jede Schraube mit namen, inzwischen schätze ich es aber auch, bei eventuell größeren Problemen einen kompetenten Servica-Partner zu kennen. Genau deshalb fahre ich ja auch Suzuki.

am 14. August 2009 um 23:06

Lustiger Alt,

das war doch mein Unken. Das "Drumherum" gab es doch früher kaum. Es braucht auch keiner, ausser dem Hersteller. Ich schätze, das sind Image-Coachs, die sich diesen Klimbimm einfallen lassen. Ich könnte auch ohne leben, denn es ist ein Hobby. Ich bin da nicht darauf angewiesen, daß ich von jetzt auf gleich ein Ersatzfahrzeug verfügbar habe, wenn's Möppi mal streikt.

Der Service soll sein Geld auch machen. Bedenkt man Spezialwerkzeuge, Diagnosetechnik und natürlich stetig steigende Lohnkosten (so sollte es jedenfalls sein), wird der Service nicht günstiger. Aber damit kämpfen auch ander Hersteller. Wenn nicht heute, dann morgen. Ist der Service dann brauchbar und bezahlbar, hat der Verkauf gute Karten. Wenn's Krad gefällt, kannste sagen:"Jo, nehm' ich!" Ein solches Gleichgewicht scheint dem Bayer aber verloren gegangen zu sein. So scheint es mir zumindest. Wie ich bereits erwähnte, kann man aus Angebotsentwicklungen in der Motorradsparte des Bayern ablesen, dass ein Umdenken zumindest in Betracht gezogen wird. (Wenn man denn will)

Das hilft natürlich dem Kollegen aus dem Westerwald im Moment nicht weiter, doch sollten irgendwann diese Impulse beim Kunden ankommen. Geschieht dieses nicht, dann ist das so. Geht die Kurve in die entgegengestzte Richtung, dann sage ich jedenfalls: "BMW - Ade", auch wenn es denn schwerfällt.

Denn wenn es nicht passt, dann trennt man sich. Denn andere Mütter haben auch hübsche Töchter.

ongelbaegger

P.S.: @twindance: es heißt: "Es war schon immer etwas teurer, einen ausgefallenen Geschmack zu haben. " (Sturgis läßt grüssen)

 

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