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Wie wird ein Neuwagen (Tourneo Custom) heutzutage eingefahren?

Ford
Themenstarteram 6. März 2020 um 10:42

Hallo,

ich habe im Moment einen Euro3-Diesel. Weil ich mit dem Auto nebenberuflich in ganz Deutschland unterwegs bin und ich die Möglichkeit haben muss, in alle Städte fahren zu können, muss ich mich leider von meinen, sehr zuverlässigen und sparsamen Wagen trennen.

Ich habe mich nun für einen Tourneo Custom Titanium mit 96kW entschieden.

Über die SuFu habe ich einige Informationen bekommen, aber eine Information kann ich nicht finden.

Wenn ich das Auto im Juni bekomme, was muss heute beachtet werden bezüglich des Fahren auf den ersten 10.000km? Der Händler sagte mir, dass ist bei den heutigen Motoren kein Problem mehr.

Ich denke allerdings, dass das ein oder andere doch berücksichtigt werden muss, da es mehrere drehende Teile als den Motor (Getriebe, Achsantrieb, ...) gibt.

Ich möchte das Auto gerne lange fahren. Da ich zu Hause eigentlich alles mit Bus und Bahn erledige, fahre ich hauptsächlich auf Autobahnen und das auch nur mit Geschwindigkeiten um die 100 bis 120km/h. Im Urlaub auch schon mal mit Wohnwagen.

Habt ihr Erfahrungen für mich, was ich auf den ersten km beachten muss. Sowohl beim Fahren, als auch bei den dann anstehenden Werkstattbesuchen.

Gelesen habe ich, dass ich den Unterbodenschutz nacharbeiten, die Rohre zu den hinteren Wärmetauscher isolieren und die dritte Bremsleuchte zusätzlich abdichten sollte. Habe ich etwas überlesen, was noch sinnvoll ist? Wie sind denn die Bleche hinter den Verkleidungen versiegelt, macht es Sinn diese zu entfernen und alles noch zusätzlich mit Wachs einzusprühen?

Beste Antwort im Thema

Wenn du ihn gleich zum urlaubfahren nutzt, kann dem Auto nichts besseres passieren

Stop / Go die ersten 5000 km sind für Pensionisten, der wird eine lahme Gurke ;-)

Warmfahren mind 20 / 30 km und dann kannst Stoff geben, da das Öl länger braucht um auf Temperatur zu kommen, als dir die Temperaturanzeige vom Kühler vorgaukelt ;-)

Wichtig ist, egal was dir der Händler einreden will, zw 5000 - 7000 km schmeiß das Öl raus, der Motor wird es dir danken und macht dannach viele Kilometer problemlos, da der feine Abrieb bei einem neuen Motoren nicht gut für die Lagerstellen ist

Die paar Euros sind gut angelegtes Geld für die Zukunft, wenn du ihn länger fahren willst

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Wenn du ihn gleich zum urlaubfahren nutzt, kann dem Auto nichts besseres passieren

Stop / Go die ersten 5000 km sind für Pensionisten, der wird eine lahme Gurke ;-)

Warmfahren mind 20 / 30 km und dann kannst Stoff geben, da das Öl länger braucht um auf Temperatur zu kommen, als dir die Temperaturanzeige vom Kühler vorgaukelt ;-)

Wichtig ist, egal was dir der Händler einreden will, zw 5000 - 7000 km schmeiß das Öl raus, der Motor wird es dir danken und macht dannach viele Kilometer problemlos, da der feine Abrieb bei einem neuen Motoren nicht gut für die Lagerstellen ist

Die paar Euros sind gut angelegtes Geld für die Zukunft, wenn du ihn länger fahren willst

vielleicht hilft das weiter:

https://www.autoscout24.de/.../

Zur Versieglung und Qualität des Unterbodens und dem Material drumherum kann ich nur sagen (persönlicher Eindruck):

Wirkt (leider) alles sehr rostanfällig und wenig langlebig (Modelljahr 2020).

Würde aber nicht allzuviel Geld reinstecken, die beste Versiegelung ersetzt kein gutes Material und eine vernünftige Konstruktion. Beispiel Schmutzfänger an den Rädern - hier sammelt sich der Dreck sehr gut und wandert meiner Vermutung nach langsam unter die Karosserie. Sieht für mich sehr gewollt aus.

Wenn du kannst sorge also selbst für Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung vor der ersten Urlaubsfahrt.

Der Wagen ist leider auf schnellen Verschleiß gebaut, das sieht man deutlich in dem Bereich, da macht Ford sich nicht mal die Mühe das zu verstecken.

Wichtig wird wohl die regelmäßige Unterbodenwäsche sein, wenn es darum geht das ganze Salz rauszubekommen. Auch das rausspritzen der Schmutzfänger mit dem Dampfstrahler ist sicherlich nicht verkehrt.

Da das die meisten heutzutage nicht mal machen, wird er nach den 4 Jahren immernoch in einem guten Verkaufszustand sein (für die Allgemeinheit).

Für die Innenraumpflege kann ich nur den Innenraumreiniger von Kochchemie empfehlen. Also Plastik und Teppich - Dreckflecken.

Ich persönlich werde meinen wohl nach 4 Jahren abstoßen und gar nicht erst Unsummen investieren, sondern einfach regelmäßig pflegen.

Themenstarteram 8. März 2020 um 18:15

Vielen Dank für die Antworten.

Wenn ich zusammenfasse, dann ist es nach wie vor so, wie vor Jahrzehnten, den Motor sachte mit wenig Umdrehungen einfahren und dann bereits nach 3000km und 6000km einen Ölwechsel machen, das der Metallabrieb aus den ersten Betriebsstunden wegkommt. Habe ich früher bereits so gemacht, dachte nur das es heute bessere Fertigungstoleranzen und bessere Legierungen gibt, dass das nicht mehr nötig sei. Ich bin üblicherweise am Anfang kaum über 2000 Umdrehungen hinausgekommen. Dauerte in der Beschleunigung ein bisschen länger und die Endgeschwindigkeit lag bei etwa 100km/h. Aber die ersten 10.000km werden ja wahrscheinlich nur 2-3 Monate dauern. Danke macspeed.

Den Artikel auf autoscout habe ich gelesen, ich hatte ihn nur für sehr allgemein gehalten und deshalb hier passend für den Tourneo Custom fragen wollen. Danke, Hassliebe, für den Tipp.

Ich bin erschrocken über den Hinweis von justyourimage. Danke dafür. Ich habe werkseitig den zusätzlichen Unterbodenschutz mitbestellt und hatte mir auch gedacht, dass ich noch zusätzlich etwas machen muss, dafür war der Aufpreis zu gering. Das es aber so drastisch ist, damit habe ich nicht gerechnet.

Ich möchte da noch einmal genauer nachfragen: Was meinst Du mit den Schmutzfängern? Ich kannte das nur aus den 70er Jahren als Gummiplatten die hinten an den Radkästen herunterhingen, damit aufgewirbelte Steinchen nicht an den Lack kamen. Die wirst Du sicher nicht meinen, da ich so etwas schon lange nicht mehr bei PKWs gesehen habe.

Jetzt kaufen und nach vier Jahren wieder verkaufen, kann ich mir auch nicht vorstellen (und auch nicht leisten). Ich habe dieses Fahrzeug deshalb bewusst ausgesucht, weil ich es für drei Einsatzbereiche nutzen möchte.

1. Da meine Eltern und die meiner Lebensgefährtin alle bereits Mitte 80 und rüstig sind, werde ich sie in Zukunft öfter fahren müssen, hier kommen sie besser rein und raus, als in einem PKW.

2. Wie oben erwähnt brauche ich das Auto um Seminare in ganz Deutschland zu halten. Je nachdem wo der Kunde seinen Firmensitz hat, muss ich dorthin kommen können, unabhängig von den Fahrverboten.

3. Möchte ich für Urlaubsfahten die Sitze ausbauen und ein Bett, Küche usw. für die Urlaubsfahrt einbauen und danach wieder mit den Sitzen bestuhlen. Im Moment nutzen wir noch einen 30 Jahre alten Wohnwagen, wenn der aber nicht mehr durch die HU kommt, dann möchten wir das Auto im Urlaub mit kurzen Pensionsaufenthalten kombinieren.

Deshalb plane ich ein längeres Projekt daraus.

Danke an justyourimage für den Hinweis. Ich werde den Unterboden genau unter die Lupe nehmen (vor dem nächsten Winter) und penibel behandeln. Zum Glück kann ich am Wochenende eine Hebebühne nutzen. Dann weiß ich ja, was ich nach dem Sommer machen kann. ;-)

Doch genau dieses 70er Jahre Detail meine ich damit - das haben bis Heute alle Transit / Tourneo Modelle ...

Ford hat sogenannte Gewerbewochen - aktuell von 1. März bis 30. April glaube ich auch. Während dieser Zeit gibt es 0% Finanzierung - als Kaufleasing (3-Wege-Finanzierung, wichtig, nur vom Ford-Händler auf Neuwägen). Hierbei hast nach maximal 4 Jahren die Möglichkeit den Wagen vom Händler rückkaufen zu lassen, mit einer voher vereinbarten Summe - die je nach Laufleistung berechnet und vom Händler festgelegt werden kann. Wohlgemerkt - er muss, nicht kann (wenn der Vertrag mal unterschrieben ist).

Ford Voitel in Plauen macht das mit EU-Importwägen, sonst habe ich keinen Ford Händler gefunden, der das so günstig in der Kombination anbietet. Die Wägen werden eh alle in der Türkei gefertigt. Man sieht auch schon deutlich an den Spaltmaßen Innen und Außen wie gut (schlecht) Ford bei Toleranzen ist - nämlich bescheiden.

Aber: So sind die "Nutzfahrzeuge eben Heuzutage. Das ist auch so gewollt, die Dinger sollen gar nicht mehr halten. Es gibt in dieser Fahrzeugklasse leider keine mir bekannte Ausnahmen. Volvo wäre z. B. so ein Hersteller der noch langlebig baut. Oder im "billig" Sektor ssangyong - beide bieten leider in der Fahrzeugklasse gar nichts an. Honda nur noch in Amerika - die großen Varianten, zu sehr stolzen Preisen. Hyundai hat noch den H1 Travel mit Antiker Technik (trotz Facelift). Renault eine komische Variante, die gerne für Selbstbauten im Wohnmobilsektor genutzt wird. Ansonsten gäbe es noch alles vom PSA-Konzern. Also Opel, Peugeot, Citroen, Toyota (der Bus) ... diesen traue ich leider noch weniger als Ford über den Weg was Elektronikprobleme und geplante Ausfälle anbelangt.

@sundern Lies dir das durch, bezüglich Rostschutz

https://www.motor-talk.de/.../...ohlraumversiegelung-usw-t6645561.html

"einfahren"

2000 max U/min war die Aussage der Hersteller in den 70iger Jahren, da haben die Dieselmotoren aber nur max 2500 gedreht.

Man sagt, bzw halte ich es so, die ersten 1500 km nicht zu oft über 80 % der Nenndrehzahl

Die neuen 2.0 Custom Motörchen sind keine Drehorgeln, ab 2500 U/min geht es nur mehr zäh, das war bei den 2.2er besser, viel spritziger

Manchmal glaube ich, mein 170er hat nur 120 PS, wenn ich auf das Pedal trete

Werde das demnächst ändern, mit einem kleinen Motorupdate in der Programmierung, da ich jetzt schon über 20 tkm oben habe und er "reif" ist

Der "alte" 140 PS war in punkto Leistung / Gewicht etwa gleich, war aber mit mehr Spaß zu fahren, fast wie ein Gokart

Die Fertigung der Motoren ist eher schlechter geworden, als besser.

Heutzutage muss ein Fahrzeug schnell aus dem Werk um damit Geld zu verdienen. Abrieb Haltbarkeit ist noch immer ein Thema, aber darauf setzen die Hersteller nicht mehr.

Sie wollen nach ein paar Jahren ja was neues verkaufen

Die Kotdackerl, wie die Gummis im Volksmund heissen, sind nicht dumm, sehen zwar nicht sportlich aus, aber Steinschläge usw schaden sonst den Schwellern und Radläufen

Die Händler meiner letzten vier Neuwagen meinten, ich brauche bezgl. dem Einfahren nichts beachten.

Tat ich dann auch nicht und die Motoren liefen hervorragend.

Jemand aus der Motorenfertigung erzählte mir, dass die Toleranzen wesentlich geringer als früher sind und die Motoren bei den Tests im Werk schon ordentlich gefordert werden.

Das soll natürlich niemanden abhalten, lieb gewonnene Traditionen beizubehalten und das Einfahrritual zu vollziehen, wenn er/sie möchte.

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