Wie schädlich für den Motor, ist "Ölverlust Stop" Mittel?
Ist schon logisch ist besser man behebt den Ölverlust mechanisch!
aber wenn es nun nicht so einfach geht.
wie schädlich sind diese Ölverlust Stop Mittel, die bekanntlich das Öl verdicken.
Habe momentan 10w40 auf meinen Golf 2, der mehr als 500000 KM runter hat. 1,8 Liter (RP) Motor.
Meint Ihr eine Kombination aus Ölverlust Stop und Oil MOS2 Additiv könnte gehen?
das eine verdickt das Öl, das andere erzeugt einen höhere Schmierfilm.
Nur im Notfall würde ich das verwenden.
Ist da was bekannt, das diese Mittel, bei längerer Verwendung den Motor schaden.
Beste Antwort im Thema
Das Öl wird doch nicht verdickt, damit es nicht mehr auslaufen kann ... wo hast du denn den Unsinn her?
Dann würde dein Motor in der Tat nicht lange leben.
Ich kann dir den Ölverlust-Stop von Liqui Moly empfehlen, habe es schonmal verwendet und es hat tatsächlich funktioniert.
Damit mischst du dem Öl ein Additiv bei, welches die Gummidichtungen im und am Motor wieder "reaktiviert" bzw wieder weich macht.
Wenn dein Ölverlust von einer mit der Zeit ausgehärteten Dichtung kommt, lässt es sich damit super beheben.
Nicht funktionieren werden solche Mittel bei gerissenen Dichtungen oder anderen Defekten. Die wirken wirklich nur bei Ölverlust durch Dichtungen, welche mit der Zeit hart geworden sind und deshalb etwas Öl durchlassen.
70 Antworten
Hallo Captn Kirk hier!
Stimme der Meinung/Antwort von @sukkubus zu. Habe selber gute Erfahrungen mit DIRKO in Punkto
AUSSENABDICHTUNG gemacht. Ist wohl das einzige Mittel um eine Abdichtung von außen ohne
Demontage durchzuführen. Konnte damit sogar einen Tank (Metall) wieder abdichten.
Captn Kirk
Hallo,
Könnte so ein Additiv bei einer leicht undichten Zylinderkopfdichtung was bringen? Wahrscheinlich nicht da diese zu starr bzw nicht aus Gummi sind oder?
(Ford Transit MK6 2009)
Zitat:
@Mister_Schen schrieb am 29. Dezember 2018 um 23:21:31 Uhr:
Hallo,
Könnte so ein Additiv bei einer leicht undichten Zylinderkopfdichtung was bringen? Wahrscheinlich nicht da diese zu starr bzw nicht aus Gummi sind oder?
(Ford Transit MK6 2009)
So ist es.
Bei einer Zylinderkopfdichtung bringt das leider gar nichts.
Also für meine Oldtimer Güldner ALD 17PS Baujahr 1955 mit Ölspaltfilter ist das Liqui Moly Ölstopp hoffentlich nicht daran mitschuldig das der Motor nicht mehr läuft.
Habe vor ein paar Tagen ein Mannol 4?takt agro sae 30 eingefüllt da ein Modernes 15W 40 wie ich meinte nicht geeignet wäre da es am Motor Ölaustritt gab.
Nach der 1 Probefahrt alle OK kein Ölsaustritt festgestellt.
Gestern nun die 2. Testfahrt bevor der Güldner wieder in der Garage abgestellt werden sool und nach 20Min. Fahrt stellte ich leichten Ölaustritt fest, da das ich nun das bereits vorhanden LIQUI MOLY 1005 Öl-Verlust-Stop, 300 ml auf 4 Liter Öl reinkippte, nach 15 Minuten weiterer Fahrt ging der Öldruck zurück und der Motor kam zu Stillstand, nach einem weitern Startversuch ging er wieder aus ebenso heute.
Hat das ÖlVerlust stopp evtl was im Motor gelöst oder was kann geschehen sein?
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Das Ölverlust-Stopp braucht seine Zeit, dass es auf die Dichtungen wirkt. In der Anwendungsbeschreibung steht mindestens >500km. Einige haben auch berichtet, dass sie erst nach 1500km eine Wirkung beobachtet haben.
Also wird es bestimmt nicht am Ölverlust-Stopp liegen.
Kann es sein das das Öl-Verluststopp Verkrustungengelöst hat so das die Schmierung nicht mehr vorhanden war und dadurch sich der Kolben gefressen hat?
Sorry alles zurück an Verdächtigenungen gegen das Liqui Moly Öl-Verlust Stopp, mein alter Güldner hat wie es jetzt Lage der Dinge Ist schlicht kein Diesel bekommen, da ich seit Jahren den Tank nich leer gefahren haben war wohl zu wenig Diesel in Tank das Problem das Sieb an der Ablassstelle ist unten so gebaut das immer ein Rest Diesel im Tank bleibt.
Zitat:
@GolfPlusCross schrieb am 23. Juni 2020 um 18:26:06 Uhr:
...
Habe vor ein paar Tagen ein Mannol 4?takt agro sae 30 eingefüllt da ein Modernes 15W 40 wie ich meinte nicht geeignet wäre da es am Motor Ölaustritt gab.
...
Hallo,
aber wie kommst Du darauf das ein SAE30 Einbereichsöl gegenüber einem 15W40 sich günstiger auf den Ölverlust auswirkt? Das von Dir gewählte Öl ist zwar insbesondere bei Minusgraden deutlich dicker, aber bei normalen Sommer- und Betriebstemperaturen sogar dünner. Da musst Du schon was dickeres nehmen.
Gruss
Servus
Ich habe vor 1500 Km das Zeug Liqui Moly bei meinem Auto e46 316i benutzt, es ist bisschen besser geworden mein Öl vermisst ist bisschen weniger geworden, ich wollte nochmal das Zeug kaufen und wieder reinmachen ist das schädlich oder kann man trotzdem wieder reinmachen ist ja KP oder ?
LG
Kannste machen. Aber mehr als Dichtungen wieder geschmeidig zu machen kann das Zeugs nicht. Und wenns nicht reicht....
Zitat:
@GaryK schrieb am 10. Juli 2020 um 09:35:09 Uhr:
Kannste machen. Aber mehr als Dichtungen wieder geschmeidig zu machen kann das Zeugs nicht. Und wenns nicht reicht....
so isses. Von daher sollte es auch nur bei Fahrzeugen mit einem gewissen Alter verwendet werden - ich würde mal sagen > 15-20 Jahre.
Bei Fahrzeugen > 30 Jahren würde ich es sogar zur Vorsorge/Pflege einsetzen.
Gruss
Normal sollte das Öl schon die entsprechenden "Weichmacher" enthalten.
Einen Versuch ist es wert.
Schon doof, dass ein Simmerring der einen einstelligen Eurobetrag kostet, bei dessen Austausch Kosten in bisweilen vierstelliger Höhe verursacht.
Ich hab da noch ne Frage...
Schadet dieses Ölverluststopp den Kabeln im Zylinderkopf? Ich meine, bei meinem Tdi, zum Beispiel, sitzen die Injektoren unter dem Ventildeckel und die Kabel schwimmen quasi im Öl...
Hat da schonmal jemand ein Problem gehabt, bzw den Verdacht?
Selbst wenn sich die Kabel dadurch verhärten würden, weil das Zeug eventuell die Weichmacher aus der Isolierung löst, wäre das doch egal, da sich die Kabel doch gar nicht bewegen. Außer beim Ausbau.
Eigentlich ist so ein Ölverlust-Stop genau das Gegenteil. Es sind "Weichmacher". Und bröselige Kabel bzw. deren versagende Isolierungen sind wegen Vibrationen durchaus auch ein Grund für Fehler.
Ich würde einen Kabelbaum nicht drin baden, einfach entspannt angehen.