Wie lange ist Autofahren für "Normalbürger/innen" noch leistbar...?
Hallo!
Nachdem der Spit immer teurer wird und die Autofahrer/innen die Melkkühe des Staates sind, würde mich Eure Meinungen dazu interessieren.
# Wenn das mit den Spitpreisen so weiter geht kostet der Treibstoff bald 2 Euro pro Liter. (Wenn es wieder im Nahen Osten kracht, dann ist wieder ein Grund vorhanden die Preise zu erhöhen, oder auch die Chinesen verbrauchen im Moment sehr viele Ressourcen.)
# Kommt die PKW Maut oder sonstige zusätzliche Einnahmequellen?
# Wird an alternativen, serientauglichen Antriebskozepten gearbeitet oder haben die Hersteller schon etwas in der Schublade? So lange es Öl gibt, werden die Multis schon dafür sorgen dass die Alternativen hinausverzögert wird.
# Darf man in Zukunt nur noch an bestimmten Tagen fahren, oder auch nur 1 Auto pro Haushalt erlaubt?
Etwas ist klar, so rapide wie der Verkehr die letzten 20 Jahre zugenommen hat, geht es die nächsten 20 Jahre sicher nicht mehr.
Oder glaubt Ihr, dass bei 2 Euro/Liter genau so viel gefahren wird wie jetzt und dafür auf andere Sachen verzichtet wird? z.B. bei der Qualität vom Essen = Billigfraß, oder zu Weihnachten, Geburtstag (fast) keine Geschenke mehr.... usw.?
Gruß Andi
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138 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Meik´s 190er
Irrtum, wir sind der Staat!!
Und sich als Neuwagenkäufer über die paar € Sprit zu beschweren ... Betroffen ist der der nicht viel Geld hat und sich ggf. nichtmal die Gasumrüstung oder ähnliches leisten kann. Aber meckern tut der mit dem 15l schluckenden SUV. Es gibt genug Leute die Arbeiten und trotzdem kaum wissen wie sie ihren Sprit bezahlen sollen um zur Arbeit zu kommen. Und so oftmals real weniger haben als als Arbeitslose.Gruß Meik
Also ich hab keinen SUV, sondern einen Van...
Und bei diesen Preisen kann ich mich Beschweren, denn ich BENÖTIGE das Auto für meinen Job. Es ist Vollkommen irrelevant, ob ich jetzt einen Neuwagen hab, oder eine 15 jahre alte Kiste. Der Treibstoff ist einfach zu TEUER. Das ändert an den Treibstoffpreisenn überhaupt nichts.
Ich kann meinen Van leider auch nicht auf Biodiesel und dergleichen Umrüsten, da meine liebe Citroen-Werkstatt sagt, das dies nicht ginge. Was bleibt mir anderes übrig?
Der zurzeitige Kraftstoffpreis ist einfach unverschämt, das ist reine Abzocke. Der Staat sollte den Steueranteil SENKEN, damit die Preise endlich wieder etwas runtergehn.
Freundliche Grüße
Franz
Was würde es bringen wenn der Staat jetzt die Steuern senkt? Nichts. Natürlich wäre das Benzin kurzfristig billiger aber spätestens in 2-3 Monaten wären wir wieder bei 1,30€/L.
Da bezahle ich lieber die Steuern als den Ölmultis noch mehr Gewinn zu verschaffen. Exxon´s hatte im letzten Quartal beim Nettogewinn eine Steigerung von 40% auf 10Mrd. $. 🙄
Zitat:
Original geschrieben von Meik´s 190er
Irrtum, wir sind der Staat!!
Nicht immer so einfach machen und immer alles auf den anonymen Staat schimpfen und immer schön Forderungen stellen. In seinem Umfeld kann jeder einzelne was bewirken und wenn das viel mehr machen würden ging es uns auch besser.
Nach Lohnerhöhung schreien aber seine Gasanlage in Polen einbauen lassen. Bei einer deutschen Firma arbeiten aber ausländische Billigprodukte kaufen. Immer meckern statt sich selber zu engagieren. Nach dem Staat schreien statt sich mal selber um einen Job zu bemühen ......... lässt sich endlos fortsetzen.
Und sich als Neuwagenkäufer über die paar € Sprit zu beschweren ... Betroffen ist der der nicht viel Geld hat und sich ggf. nichtmal die Gasumrüstung oder ähnliches leisten kann. Aber meckern tut der mit dem 15l schluckenden SUV. Es gibt genug Leute die Arbeiten und trotzdem kaum wissen wie sie ihren Sprit bezahlen sollen um zur Arbeit zu kommen. Und so oftmals real weniger haben als als Arbeitslose.
Gruß Meik
Wollte das nochmals unterstreichen! Endlich einer, der dieses Geiz-ist-geil-Syndrom kritisch hinterleuchtet - bin ganz Deiner Meinung! 🙂 Jeder Satz ein Treffer...
Zitat:
Original geschrieben von franz_99
Es ist Vollkommen irrelevant, ob ich jetzt einen Neuwagen hab, oder eine 15 jahre alte Kiste.
Vollkommen falsch.
Deine Kiste verliert auf die ersten 100.000 km rund 25.000 EUR an Wert,
d.h. alleine der Wertverlust kostet Dich 25 Cent je km.
Die Spritkosten belaufen sich dagegen auf rund 8 Cent je km.
Kaufst Du Dir einen satten V8 Luxusliner mit 100.000 km und vier Jahren,
und fährst den 100.000 km,
dann wirst Du mit dem Sprit zwar bei 18 Cent je km liegen,
aber nur 10 Cent Wertverlust auf die nächsten 100.000 realisieren.
Die fehlenden 5 Cent legst einfach auf Werkstatt, Versicherung und Steuern um.
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Es ist tatsächlich so, die Kraftstoffpreise spielen für Neuwagenkäufer gegenüber dem Wertverlust (und nicht zu vergessen den Zinsen auf das gebundene Kapital) nur eine untergeordnete Rolle. Nur mit dem Unterschied, daß man den Wertverlust in aller Regel nicht so regelmäßig im Blick hat und ihn erst beim Weiterverkauf des Fahrzeugs schmerzlich spürt.
Dauerhaft wieder günstiger wird der Kraftstoff aller Voraussicht nach nicht mehr. Im Gegenteil, die nächste Erhöhung ist bereits beschlossene Sache - Stichwort Umsatzsteuererhöhung zum 01.01.07 um gleich drei Prozentpunkte. Zusätzlich teilweiser Wegfall der Pendlerpauschale. Übrigens wurde die Pendlerpauschale vor wenigen Jahren erhöht - wegen den gestiegenen Kraftstoffpreisen (die im Vergleich zu heute noch günstig waren). Wo bleibt die klare Linie in der Politik?
Andererseits hat es jeder ein Stück weit selber in der Hand, wie hoch seine Kraftstoffkosten sind. Alternativen gibt es.
Mein nächstes Auto werde ich auf LPG umrüsten - den Finanzminister und die schon milliardenschweren Ölkonzerne werde ich nicht mehr als unbedingt nötig unterstützen.
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Vollkommen falsch.
Deine Kiste verliert auf die ersten 100.000 km rund 25.000 EUR an Wert,
d.h. alleine der Wertverlust kostet Dich 25 Cent je km.
Die Spritkosten belaufen sich dagegen auf rund 8 Cent je km.
Naja, aber den Wertverlust merke ich nicht sofort, sondern erst beim Verkauf. Ausserdem ist der Wertverlust "immer" gleich, ist nicht in zusammenhang mit der Weltwirtschaft, den kann man nicht beeinflussen.
Den Ölpreis merke ich sofort, wenn ich wieder fast 90 Liter Diesel reinrinnen lassen muss, und meiner Meinung zuviel dafür bezahlt habe...
Grüße Franz
Moin Moin
also euere Rechnerei ist ja sowas von realitätsfremd ,entschuldigt aber Spottet jeder Beschreibung . Es sind nicht alle Betriebsökonomen und rennen den ganzen Tag mit nen Stift und einen Kittel rum ,wenn ich mir ein Auto Kaufe intressiert mich NUR der VERBRAUCH und STEUERN alles andere ist ja quatsch ,Wertverlust ,Hallo gehts noch ,wenn die Karre neu ist ,hat er erstmal die nächsten 6-7 Jahre mit dem bezahlen des Autokredits zu tun ,hat halt nicht jeder mal so 30-50.000 Teuro so rumliegen ,schon mal daran gedacht der der Ottonormalverbraucher sein Auto in der heutigen Zeit im Schnitt 10 Jahre fahren muß bevor er überhaupt in der Lage ist sich wieder einen neuen Wagen zuzulegen wenn er bis dahin nicht arbeitslos ist ...
Betrachtet diese Geschichte mal aus der Sicht des Ottonarmalverbrauchers ,dann sieht die ganze Sache schon anders aus .
Tschau Kartakis
Zitat:
Original geschrieben von franz_99
Naja, aber den Wertverlust merke ich nicht sofort, sondern erst beim Verkauf.
Was Du merkst, was Du spürst ist subjektive Wahrnehmung.
Fakten lassen sich nur durch eine solide Vollkostenrechnung dokumentieren.
Selbst der Wertverlust schwankt in Abhängigkeit von konjukturellen Entwicklungen. 😉
Zitat:
Original geschrieben von Kartakis
Moin Moin
wenn ich mir ein Auto Kaufe intressiert mich NUR der VERBRAUCH und STEUERN alles andere ist ja quatsch
Naja, hat mich damals noch nicht so besonders interresiert, da der Diesel noch nicht auf dem Preis war. Mich interresiren mehr welche Technischen Daten und ausstattung das Auto hat...
Wenn ich mir JETZT ein Auto kaufen würde,, würde es mich interresieren.
Zitat:
Original geschrieben von Kartakis
Moin Moin
,Wertverlust ,Hallo gehts noch ,wenn die Karre neu ist ,hat er erstmal die nächsten 6-7 Jahre mit dem bezahlen des Autokredits zu tun ,hat halt nicht jeder mal so 30-50.000 Teuro so rumliegen ,schon mal daran gedacht der der Ottonormalverbraucher sein Auto in der heutigen Zeit im Schnitt
Es gibt leute, die ihre autos AUF KREDIT kaufen??? Sich wegen einem Auto verschulden,, würde mir nicht einfallen. Da kauf ich mir halt vorher nur ein kleines gebrauchtes Auto, statt einen (zwei) Neuwägen.
Zitat:
Original geschrieben von Kartakis
10 Jahre fahren muß bevor er überhaupt in der Lage ist sich wieder einen neuen Wagen zuzulegen wenn er bis dahin nicht arbeitslos ist
10 JAHRE fahren? Kommt mir auch ein wenig lang vor. Ich verkaufe mein Auto so im Schnitt alle 3-4 Jahre.
Grüße Franz
Zitat:
Original geschrieben von franz_99
Der Staat sollte den Steueranteil SENKEN, damit die Preise endlich wieder etwas runtergehn.
Freundliche Grüße
Franz
Und was würde dann Passieren?
Jeder würde sich wieder einen noch größeren Motor kaufen und die Kosten würden gleich bleiben. Dieses Forum ist der beste Beweis dafür. Viele Pendler reden sich ein unbedingt einen neuen Diesel zu brauchen. Da 100Ps, um mit 80 km/h im Berufsverkehr mitzuschwimmen eindeutig zu wenig sind müssen es dann mindestens 150PS sein. Zusammen mit dem PDF habe ich dann einen Verbrauch, wie die kleineren Benziner. Es geht nicht darum einen Kleinwagen zu fahren, sondern den besten Mix zu finden zwischen günstig und komfortabel.
Zitat:
Original geschrieben von franz_99
10 JAHRE fahren? Kommt mir auch ein wenig lang vor. Ich verkaufe mein Auto so im Schnitt alle 3-4 Jahre.
Grüße Franz
Hast du dir mal den Wertverlust deines Autos ausgerechnet? Bei einer so kurzen Haltedauer sind das ca. 500€ im Monat. Da sollte es auf 100€ mehr oder weniger für Sprit nicht ankommen. Rechne dir mal die Gesamtkosten deines autos aus und du wirst erschrecken.
Zitat:
Original geschrieben von Kartakis
also euere Rechnerei ist ja sowas von realitätsfremd ,entschuldigt aber Spottet jeder Beschreibung .
Wer so rechnet wie Du, der fährt immer mit finanzierten Autos durch die Gegend und wundert sich warum er auf keinen grünen Zweig kommt.
Moin,
Tja Franz ... Du bist das beste Beispiel für Meckern ... aber nicht genau nachdenken. Klar kannst du nicht einfach PÖL in dein Auto reinkippen, geht nicht, weil Common Rail und der einen zu hohen PÖL Anteil nicht lange gutheißen wird. Das heißt aber nicht, das du PÖL gar nicht verwenden kannst. Du müßtest dir eine sogenannte 2-Tank-Umrüstung einbauen lassen, welche das Pflanzenöl nicht bei Umgebungstemperatur zum Motor bringt, sondern stärker erwärmt, damit auch dein Common Rail Motor damit arbeiten kann. Dafür gibt es spezialisierte Betriebe, die das machen.
Und wofür zum Teufel benötigt man REAL tagtäglich einen GROSSRAUMVAN ?! Klar gibt es diese Leute die mit 5 oder 7 Monteuren jeden Tag quer durch die Republik düsen, keine Frage. Aber gehörst du wirklich dazu ?! Und diejenigen die das machen müssen, die schimpfen aufgrund Ihrer steuerlichen Möglichkeiten eh vermutlich weniger über den Sprit, als derjenige, der alle 4 Wochen einmal alleine 400 km fährt. Und du solltest gerade bei den Kleinwagen und den Kompakten den Fortschritt nicht unterschätzen. War der Punto I z.B. noch ein ziemlich dröniger klassischer Kleinwagen, so war der Punto II einem Passat 35i in Sachen Fahrkomfort schon recht nah auf die Pelle gerückt ... und der aktuelle Punto ... ist was Fahrkomfort, Motorisierung und Ausstattung angeht einem Golf IV ebenbürtig. Wenn Ich z.B. die SERIENEXTRAS eines Corolla Verso (Immerhin ein Kompactvan, gute 1.5 Liter sparsamer als ein Grosraumvan) ansehe ... stelle Ich fest ... das dieser MEHR Features ab Werk mitbringt als meine 1981er S-Klasse und auch sehr gute Sitze etc.pp. mitbringt ... und das ganze zu einem guten 1/3 weniger Unterhaltskosten die so ein C8 bringt ... und WESENTLICH weniger Raum und Komfort hat man in dem Auto schlicht und einfach nicht. Denn gerade in den 90er Jahren sind die Fahrzeuge ganz allgemein um das 1.5 bis 2-fache gewachsen, so ist die aktuelle C-Klasse, die immerhin der Nachfolger des 190ers ist ... knapp so groß innen wie ein W126 und leicht größer als der W123, der dem 190er mal ursprünglich übergeordnet war.
Der Punkt ist einfach ... viele Autos werden am BEDARF (!) vorbei gekauft. Kann Ich mir dies locker leisten, kein Thema. Nur wenn Ich mich beschwere, das die Geschichte zu teuer ist ... dann stimmt irgendwo was in meiner Kalkulation nicht. Entweder Ich habe zuviel Auto gekauft, entweder in Sachen Motor oder Fahrzeugklasse, oder Ich habe zu Beginn nicht richtig auf die Versicherungseinstufungen geguckt oder Ich habe gleich beim Kauf entsprechende Alternativen nicht berücksichtigt, so denkt mein Onkel im Moment für seinen Fuhrpark darüber nach, Testweise die nächsten 2 Autos, nicht als Diesel zu kaufen, sondern als kleinen Benziner und diese mit Flüssiggas zu betreiben, da er sich davon eine Kostenreduktion verspricht, denn 0.4 Liter Hubraum weniger, bei besserem Steuersatz und geringerer Versicherung...bei höherem Verbrauch aber niedrigeren Kraftstoffkosten machen sich rechnerisch jeden Monat mit 580 Euro bemerkbar, bei 27 Fahrzeugen auf ein Jahr ... macht das beinahe 190.000 Euro ...Jetzt ist die Frage ... was bleibt REAL am Monatsende für eine Einsparung übrig und dann kann es sein, das sein gesamter Fuhrpark in näherer Zukunft auf Flüssiggas läuft. Auch SOLCHE Rechenspiele sind für dich drin, da musst du dich nur mal hinsetzen und das alles durchkalkulieren.
Was bei einer solchen Analyse natürlich wichtig ist ... zugegebenermaßen ist ... die persönliche Ehrlichkeit ... denn daran hapert es sehr oft. Ich habe z.B. in der Familie die Autos gehalten. Darunter war ein 300E mit 180 PS. Dieser wurde, aufgrund meiner geänderten Berufssituation (Ich wohne jetzt 4 km von meinem Arbeitsplatz weg und habe 2 Dienstfahrzeuge zur Wahl stehen) im letzten Jahr eigentlich nur noch Kurzstrecke verwendet. Unter diesen Bedingungen extrem unökonomisch. Da mein Vater allerdings selbst ein Fahrzeug benötigt ... sind also 2 Fahrzeuge nötig (Ich brauche auch ein Fahrzeug, da Ich einmal die Woche 100 km fahre). Jetzt habe Ich das Fahrverhalten meines Vaters exakt analysiert ... und bin zum Ergebnis gekommen, das ein Fiat Cinquecento vollkommen ausreicht um zu 2. zum Einkaufen oder zur Schule zu fahren. Resultat unterm Strich : 60% Reduktion der Kraftstoffkosten, 30% Reduktion der Versicherung, 70% Reduktion der Steuern, 50% Reduktion sonstiger Unterhaltskosten. Fazit ... im Monat sind jetzt zwischen 150 und 200 Euro mehr frei, für andere Sachen.
Wenn Du also der Meinung bist, das du zu hohe Mobilitätskosten hast ... musst du meiner Meinung nach hinterfragen ... benötigt Ich ein Auto dieser Leistung und dieser Klasse. Ggf. ist ja ein schwächerer Motor eine Lösung ... welche schonmal 0.5 Liter Einsparung bringt ... oder eben eine Klasse runter, anstelle Fullsizevan ... eben Midsizevan. Sollte beides nicht MÖGLICH sein, was wie gesagt denkbar sein kann, dann solltest Du über entsprechende Investitionen zum Sparen nachdenken, die da wären ... 2-Tank-Lösung für PÖL (Kosten ca. 1000 Euro, allerdings aus der Erinnerung) oder aber Wechsel auf einen Benziner und Nachrüstung von Flüssiggas, oder den Kauf eines OEM-Erdgasfahrzeuges. Und zu guter Letzt bietet sich auch immer noch ein Spritspartraining an ... du wirst dich wundern, welches Einsparpotential bei dir selbst noch herrscht ... Ich habe es immerhin geschafft meinen Verbrauch von 6.8 auf 5.5 Liter mit identischem Fahrzeug zu reduzieren. Das ist immerhin knapp 20% Einsparpotential 😉 Macht sich über das Jahr gesehen auch bemerkbar...
MFG Kester
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Klar kannst du nicht einfach PÖL in dein Auto reinkippen, geht nicht, weil Common Rail und der einen zu hohen PÖL Anteil nicht lange gutheißen wird. Das heißt aber nicht, das du PÖL gar nicht verwenden kannst. Du müßtest dir eine sogenannte 2-Tank-Umrüstung einbauen lassen, welche das Pflanzenöl nicht bei Umgebungstemperatur zum Motor bringt, sondern stärker erwärmt, damit auch dein Common Rail Motor damit arbeiten kann. Dafür gibt es spezialisierte Betriebe, die das machen.
Kostet mich aber auch wieder ein paar tausender...
um das Geld kann ich wieder tanken. Ausserdem weis ich nicht, ob ich das noch innerhalb der Familie "durchbringe"😁, da ich mir nen neuen Caravan (nicht KIA-Caravan, sondern Wohnwagen) kaufen möchte, und man hat eben nur begrenzte Mittel.
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Und wofür zum Teufel benötigt man REAL tagtäglich einen GROSSRAUMVAN ?! Klar gibt es diese Leute die mit 5 oder 7 Monteuren jeden Tag quer durch die Republik düsen, keine Frage. Aber gehörst du wirklich dazu ?!
Nicht wirklich, und wenn ich dazugehören würde, hättte ich mir nen VW-Bus oder sowas gekauft... Wäre in der Anschaffung wesentlich günstiger gekommen...
Sagen wirs mal so, ich hab eine Familie die z.b. Komfortabel in den Urlaub fahren will (4 Personen). Und bei den heutigen Mittelklasseautos hat man hinten etwas wenig abstand im Fußraum.
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Und du solltest gerade bei den Kleinwagen und den Kompakten den Fortschritt nicht unterschätzen. War der Punto I z.B. noch ein ziemlich dröniger klassischer Kleinwagen, so war der Punto II einem Passat 35i in Sachen Fahrkomfort schon recht nah auf die Pelle gerückt ... und der aktuelle Punto ... ist was Fahrkomfort, Motorisierung und Ausstattung angeht einem Golf IV ebenbürtig.
Nen aktuellen Punto hab ich nicht, meiner dürfte der 2er Punto sein:
http://bi.gazeta.pl/im/6/3215/z3215356G.jpgso änlich nur schwarz
Und ich kann mir nicht vorstellen, in nem Kleinwagen einkaufen zu fahren, oder z.b. 400 km an einem Tag in so nem Auto zu verbringen. Den hab ich nur für kurzstrecken.
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Wenn Ich z.B. die SERIENEXTRAS eines Corolla Verso (Immerhin ein Kompactvan, gute 1.5 Liter sparsamer als ein Grosraumvan) ansehe ... stelle Ich fest ... das dieser MEHR Features ab Werk mitbringt als meine 1981er S-Klasse und auch sehr gute Sitze etc.pp. mitbringt ... und das ganze zu einem guten 1/3 weniger Unterhaltskosten die so ein C8 bringt ...
mit verlaub, man kann keine aktuellen Autos mit ner 25 jahre alten S-Klasse vergleichen. Und ich transportiere auch häufiger privat größere Sachen.
Da müsste ich jedesmal meinen Anhänger anhängen, so klapp ich die Sitze um, oder bau sie aus, und hab viel Laderaum.
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Der Punkt ist einfach ... viele Autos werden am BEDARF (!) vorbei gekauft. Kann Ich mir dies locker leisten, kein Thema. Nur wenn Ich mich beschwere, das die Geschichte zu teuer ist ... dann stimmt irgendwo was in meiner Kalkulation nicht.
Ja, ich geb Ihnen ja recht, das Auto is villeicht ne kleine nummer zu groß...
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Entweder Ich habe zuviel Auto gekauft, entweder in Sachen Motor oder Fahrzeugklasse, oder Ich habe zu Beginn nicht richtig auf die Versicherungseinstufungen geguckt oder Ich habe gleich beim Kauf entsprechende Alternativen nicht berücksichtigt,
Doch, ich hab mir die Alternativen auch damals angeschaut (Renault Scenic, aber der war den Kindern hinten zu eng...)
Den Citroen C6 gabs leider damals noch nicht, das wäre jetzt meine Alternative.
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Wenn Du also der Meinung bist, das du zu hohe Mobilitätskosten hast ... musst du meiner Meinung nach hinterfragen ... benötigt Ich ein Auto dieser Leistung und dieser Klasse. Ggf. ist ja ein schwächerer Motor eine Lösung ...
Nen noch schwächeren Motor in so einer Fahrzeugklasse... Günstiger wärs ja, aber ich glaube, dann kann ich, wenn ich z.b. Urlaub fahre, meine Kinder hinten schieben lassen, weils der Motor nicht schafft...
Mir kommen schon die aktuellen 130 PS zu schwach vor, mein C5 war mit den 130 PS noch "sprizig", der nicht mehr (wegen dem Gewicht).
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Wechsel auf einen Benziner und Nachrüstung von Flüssiggas, oder den Kauf eines OEM-Erdgasfahrzeuges.
Da kann ich mir viel Sprit leisten, wenn ich mir jetzt nen Neuwgen kaufe, habe ich mir allerdings auch schon überlegt, den C8 zu verkaufen, und mir nen kleineren Anzuschaffen. Ausserdem ist leider in meiner näheren Umgeubung keine Gastanstelle.
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Und zu guter Letzt bietet sich auch immer noch ein Spritspartraining an ... du wirst dich wundern, welches Einsparpotential bei dir selbst noch herrscht ... Ich habe es immerhin geschafft meinen Verbrauch von 6.8 auf 5.5 Liter mit identischem Fahrzeug zu reduzieren. ++
Das könnte ich versuchen. Allerding bin ich eher der Fahrer, der den Wagen zwar gemütlich einfährt, damit sich das Öl schön verteilt, und dann auf der Autobahn vollgas gibt...
Ja, da könnte amn auch etwas ändern.
Freundliche Grüße
Franz
und da dieser fred bei den Alternativen Kraftstoffen steht.... ich bin froh, dass ich
1. wenig fahre
2. Alkohol tanken kann (50%)
🙂 🙂 🙂
Moin,
Franz ... mein Vergleich Corolla Verso vs. W126er S-Klasse sollte dir eigentlich nur eines zeigen ... nämlich das moderne Fahrzeuge NIEDRIGERER Fahrzeugklassen heute MEHR Komfort bieten, als Topfahrzeuge noch vor wenigen Jahren. Du musst es nicht mal so EXTREM machen. Zwischen einem Opel Corsa B 1.4 16V World Cup Cool und einem W140 300SE liegen gerade mal 6 Jahre ... trotzdem hatte der Corsa, hier als Sondermodell, ab Werk WESENTLICH mehr Komfortausrüstung als die damals gerade mal in den Gebrauchtmarkt drückende S-Klasse an Bord 😉
Man fährt z.B. mit einem Golf Plus, einem Corolla Verso etc.pp. nicht schlechter als mit einem Citroen C8. Die Autos bewegen sich auf einem so schmalen Grat, das heutzutage die Abrollgeräusche der Reifen den maßgeblichen Anteil am Empfundenen Komfort auf der BAB haben. Klar gibt es nach wievor Gute und weniger Gute Motoren ... nur muss man da halt selbst den Kompromiss finden, zwischen Kosten und Nutzen. Und wenn Ich zur Arbeit jeden Tag 2 Tonnen bewegen muss, obwohl Ich alleine im Auto sitze ... dann ist das schon sehr frustrierend, weil ich meinem Geld beim Verbrennen zugucken kann.
MFG Kester