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Wer weiß es ?

Themenstarteram 7. Mai 2008 um 18:47

Hallo...

 

mir ist ja bekannt, dass die Benzinpreise vor eventuellen Feiertagen gerne mal ein paar Cent anziehen.

 

Kann mir bitte mal jemand  erklären, was sich in meiner Region abspielt ?

 

Vor ein paar Tagen lag der Dieselpreis bei 1.38 und Normal/Super bei 1.49.

Heute lag Diesel bei 1.40 und Normal/Super bei 1.47.

 

Wurden die 2 Cent umgeschichtet ? Ich meine normalerweise sinken und steigen doch alle Sorten gleichermaßen. Ich habe es jedenfalls noch nie erlebt, dass Eine Sorte steigt ( in diesem Fall Diesel ) , während die anderen Sorten sinken.

 

 

Das soll nun keine Dieseldiskussion lostreten, dennoch würde mich diese Merkwürdigkeit mal interessieren.

 

In meinem Falle lohnt sich der Diesel selbst noch dann, wenn Diesel so teuer ist wie Benzin/Super, da man nun mal mit dem Diesel immer noch weiter fahren kann und die Festkosten in meinem Falle zu einem Benziner keinen Unterschied gemacht hätten.

 

 

Vielleicht weiß ja jemand etwas....

 

 

 

Schöne sonnige Tage

 

 

The Moose

Beste Antwort im Thema
am 20. Mai 2008 um 23:12

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

... und der Benziner läuft schön ruhig. Gut..mein Ford Motor ist uralter Bauweise und hat 3.0 Liter Hubraum....aber für ein US-Fahrzeug sind 10-12 Liter mit Automatik sicherlich ein guter Wert in der Stadt. Auf der Autobahn hatte ich schon einen Verbrauch von 7.5 Liter erreicht.

...

Darf ich fragen, was das für ein Auto (Ford?) ist? Hört sich nach Oldie-Liebhaberstück mit V6 Motor an. Falls ja, hat der vielleicht auch ein schönes "Blubbern"?

Aus gegebenem Anlass auch noch mal zurück zum ursprünglichen Thema:

Unterschied Diesel/Benzin an der Zapfsäule war hier in Marburg vor kurzem lediglich 3 Cent.

Ich denke aber nicht, dass der Staat deshalb mit Steuererleichterungen reagieren sollte, wie in einem vorherigen Beitrag angedacht wurde (Ökosteuer weg).

Aus folgenden Gründen:

Erstens hat der Staat sowieso kein Geld mehr, d.h. er wird sich den Verlust durch Senkung der Mineralölsteuer woanders wiederholen und zwar mit ziemlicher Sicherheit irgendwo beim Arbeitnehmer. Wir haben im Endeffekt also nichts davon. Im Gegenteil, durch die Ökosteuer werden momentan Kosten des Rentensystems vom Arbeitnehmer auf alle Kraftstoffverbraucher umgelegt. Ich glaube wir fahren damit also mit der bestehenden Regelung besser (welch ein Wortspiel, hihi :rolleyes:)

Zweitens ist die Mineralölsteuer von 65 respektive 47 Cent nicht preisgebunden und seit mehreren Jahren (ich glaube seit 2003) gleich. Im Umkehrschluss sind für die Preisteigerungen der letzten Jahre weitgehend die Marktpreise bzw. die Energiekonzerne verantwortlich, deren Gewinne ja auch nicht weniger werden, und nicht der Staat der lediglich ein paar Prozent an der Mehrwertsteuer mitverdient. Es gibt allerdings eine gewisse Partei voller Wirtschaftslobbyisten in Deutschland, die sich nach dem Verständnis ihres Vorsitzenden neuerdings als die "Freiheitsstaute der Republik" sieht und seit geraumer Zeit lautstark die Abschaffung der Ökosteuer fordert um sich damit quasi gegenüber dem Normalverbraucher als "sozialverträglich" zu profilieren. Im Allgemeinen verschweigt aber eben jene Partei, dass in den 80er und 90er Jahren, als sie an der Bundesregierung beteiligt war, die Mineralölsteuer um einen wesentlichen größeren Betrag als eben jene kritisierten 15 Cent angehoben wurde.

Um wieder auf den Punkt zu kommen, zitiere ich hier an einem Beispiel aus der Schweiz 22 "marktwirtschaftlich logische" Gründe -inklusive Erklärung- wieso der Kraftstoffpreis "freiheitlich" immer weiter steigen wird (völlig unabhängig davon, was der Staat gerade tut) (Quelle: www.webjournal.ch ):

"Der Benzinpreis steigt, weil…

-- Von Martin Kapp --

 

1. Die Opec-Länder steigern ihre Produktion

- der Benzinpreis steigt!

Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft zurückzuführen: Die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die Frachtraten überproportional.

 

2. Die Opec-Länder drosseln ihre Produktion

- der Benzinpreis steigt!

Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichgebliebener Nachfrage, damit wird die Ware teurer

 

3. Im Nahen Osten herrscht vorübergehend Waffenruhe

- der Benzinpreis steigt!

Die Ruhe ist trügerisch; die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis.

 

4. Im Nahen Osten wird gekämpft

- der Benzinpreis steigt!

Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.

 

5. Die Verbraucher sparen

- der Benzinpreis steigt!

Der Minderpreis sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb ihrer Kapazität produzieren müssen. Dies erhöht den Einheitspreis (Kosten pro Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu tragen haben.

 

6. Die Verbraucher sparen nicht

- der Benzinpreis steigt!

Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der Marktwirtschaft: Durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch grösseren Abhängigkeit vom Erdöl entgegen.

 

7. Die Verbraucher weichen auf Substitute aus

- der Benzinpreis steigt!

Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt durcheinander. Das erhöht die Kosten pro Liter.

 

8. Der Rhein führt Hochwasser

- der Benzinpreis steigt!

Die Versorgungslage wird prekär. Vorsorge-Bestellungen erhöhen die Nachfrage und damit logischerweise den Marktpreis.

 

9. Der Rhein führt Niedrigwasser

- der Benzinpreis steigt!

Die Schiffe können nur zu einem Drittel ihrer Kapazität beladen werden. Die dadurch erhöhte Fracht pro Tonne Ladegut verteuert die Ware.

 

10. Der Rhein führt Normalwasser

- der Benzinpreis steigt!

Kaum 25 Prozent des eingeführten Benzins erreicht die Schweiz auf dem Wasserweg. Für die Kalkulation spielt daher die Situation auf dem Rhein eine geringe Rolle.

 

11. Der Dollar-Kurs steigt

- der Benzinpreis steigt!

Alle Erdöl-Kontrakte werden in Dollar abgerechnet. Die Konsequenzen für den Preis in Schweizer Franken liegen auf der Hand. In der freien Marktwirtschaft wirken sich alle Änderungen sehr schnell aus.

 

12. Der Dollar-Kurs sinkt

- der Benzinpreis steigt!

Längst nicht alle Abschlüsse auf dem für die Schweiz massgebenden Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar abgewickelt. Im übrigen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher auswirken.

 

13. Die Lager sind randvoll

- der Benzinpreis steigt!

Grosse Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der grossen Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist es nur natürlich, dass sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür beteiligen.

 

14. Die Lager sind leer

- der Benzinpreis steigt!

Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von den Erdölgesellschaften zu Lasten ihrer Erfolgsrechnung getragen. Das ist nicht mehr länger möglich.

 

15. Der durchschnittliche Reingewinn der grossen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr um 380 Prozent gestiegen

- der Benzinpreis steigt!

Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild. Im Benzingeschäft allein sieht die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die von den anderen Abteilungen getragen werden mussten.

 

16. Der durchschnittliche Reingewinn der grossen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr kaum gestiegen

- der Benzinpreis steigt!

In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer angemessenen Umsatz-Marge existieren.

 

17. Ein Opec-Mitglied stoppt infolge innerer Unruhen sämtliche Ausfuhren

- der Benzinpreis steigt!

Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert. Die Preise reagieren entsprechend.

 

18. Ein Opec-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf

- der Benzinpreis steigt!

Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer freien Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht ewig so weitergehen.

 

19. Neue Erdölvorkommen werden entdeckt

- der Benzinpreis steigt!

Es gibt viel zu tun, packen wir‘s an. Um die Versorgung in der Zukunft zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Die Produktionskosten werden ständig höher.

 

20. Bisherige ergiebige Ölfelder erschöpfen sich

- der Benzinpreis steigt!

Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-Nachfrage nach Öl gerecht zu werden.

 

21. Zwei Erdölkonzerne fusionieren

- der Benzinpreis steigt!

Der Zusammenschluss ist ein Signal dafür, dass bei den gegenwärtigen Preisen das Überleben einzelner Gesellschaften nicht mehr gewährleistet ist.

 

22. Zwei Erdölgesellschaften fusionieren nicht

- der Benzinpreis steigt!

Der von den staatlichen Aufsichtsstellen abgelehnte Zusammenschluss verhindert beträchtliche Rationalisierungs-Vorteile. Die Konsequenzen hat der Konsument zu tragen."

Ihr seht, die Lage ist also völlig aussichtslos.:D Vielleicht sollten wir mal zu unseren europäischen Nachbarn rüberschauen. Dort werden auf teure SUVs (neuerdings) tausende Euro Luxussteuer bei der Zulassung erhoben. Hier zum entsprechenden SPON-Artikel. In manch einem Land bekommt man für diesen Steuerzuschlag quasi einen neuen Saab.:D Angesichts dieser Probleme lehnen wir uns doch einfach entspannt zurück und erfreuen uns an unserem (noch) "preiswerten" Kraftstoff. :):D

 

Viele Grüße,

nibohr

P.S. Sorry für den langen Beitrag. Es kam einfach über mich.;)

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17 Antworten

Hi

Ist hier ähnlich, der Diesel liegt heute bei 1,16€ und Super 95 bei 1,22. Vor einem Jahr lag der Diesel bei ca. 0,86 und der Unterschied zum Super 95 betrug über 20 Cents. Der Diesel erhielt und erhält kräftigst Steuerzulagen, damit die Sossen auf ein Niveau gebracht werden.

Wieder ein Verdienst dieser Brüder in Brüssel, Kyoto lässt grüssen.

Gruss und schönen Feierabend

Luxi

Ist hier ähnlich, der Diesel liegt heute bei 1,16€ und Super 95 bei 1,22 

 

Ein Besuch in Wasserbillig kann durchaus eine Therapeutenstunde ersetzen  .... leider .... oder Gottseidank?!? :D

Hab die Tage in der Tagespresse gelesen, dass der Dieselpreis im Vergleich zum Benzin weiter steigen wird. Grund sei der weiter steigende Bedarf an Diesel. Gemeint ist gleichzeitig wohl auch Heizöl, ist ja technisch gesehen nichts anderes. Diesel wird momentan in D nur mit ca. 47 cent/l Mineralölsteuer belegt, Benzin dagegen mit ca. 65,5 cent/l. Sagt wikipedia.

Jörg

am 8. Mai 2008 um 9:29

Hab ich ja immer gewusst. Die Zukunft gehört dem TurboBENZINER! :)

Diesel/ Heizöl war bislang ein Abfallprodukt. Durch die Zunahme der Diesel-Fahrzeuge reicht der Abfall nicht mehr, weshalb Diesel separat raffiniert werden muß, was mehr kostet.

Themenstarteram 8. Mai 2008 um 17:06

Hallo.....

 

 

also sollten die Preise noch weiter steigen, sollte man wirklich mal über die Kfz. Steuer beim Diesel nachdenken. Die müsste dann meiner Meinung nach angeglichen werden.

Oder ganz allgemein gesehen, könnte man mal über einen Erlass der Ökosteuer nachdenken.

 

Heute lag Diesel bei uns bei 1.45 und Super bei 1.51.

 

Vor drei KJahren lag der Unterschied noch bei 15-18 Cent, jetzt sind es noch 7.

 

Zum Glück hat es ab dem Oktober 2008 für mich ein Ende.

 

 

Grüße

 

 

The Moose

am 8. Mai 2008 um 17:44

Hallo alle zusammen,

gerechterweise sollte man an der Tankstelle den Kraftstoff nicht nach Volumen pepreisen, sondern nach Masse. Dann sehen alle Turbodieselfahrer, die bislang dachten ihr Fahrzeug sei ja "unendlich sparsam gegenüber einem ollen Benziner" mal endlich, dass sie bislang eigentlich nur aufgrund "willkürlicher" Entscheidungen so "sparsam" fahren und die Dieseltechnologie verbrauchstechnisch gar kein so großer Fortschritt gegenüber dem Benziner darstellt. Dann können die Politiker von mir aus auch die Kfz-Steuer für Dieselmotoren wieder angleichen. Die drastische Mehrbesteuerung ist ebenso völlig willkürlicher Wahnsinn.

Aus diesem Grunde, stört es mich überhaupt nicht, dass die Dieselpreise schneller steigen. War ja auch zu erwarten, da man vor geraumer Zeit schon gehört hat, dass die Neuzulassungen bei Diesel-PKW höher sind als die von Benziner-PKW.

Viele Grüße,

nibohr

Zitat:

Original geschrieben von wvn

Ist hier ähnlich, der Diesel liegt heute bei 1,16€ und Super 95 bei 1,22

Ein Besuch in Wasserbillig kann durchaus eine Therapeutenstunde ersetzen .... leider .... oder Gottseidank?!? :D

Hoffentlich liest Wolff das nicht. :-)

Wenn Du Dich nochmals nach Wasserbillig verläufst, kann ich Dir zeigen, wo Du das Ersparte in Form eines guten Essen wieder unter die Leute bringen kannst.

Gruss

Luxi

Themenstarteram 20. Mai 2008 um 15:40

Zitat:

Original geschrieben von nibohr

Hallo alle zusammen,

 

gerechterweise sollte man an der Tankstelle den Kraftstoff nicht nach Volumen pepreisen, sondern nach Masse. Dann sehen alle Turbodieselfahrer, die bislang dachten ihr Fahrzeug sei ja "unendlich sparsam gegenüber einem ollen Benziner" mal endlich, dass sie bislang eigentlich nur aufgrund "willkürlicher" Entscheidungen so "sparsam" fahren und die Dieseltechnologie verbrauchstechnisch gar kein so großer Fortschritt gegenüber dem Benziner darstellt. Dann können die Politiker von mir aus auch die Kfz-Steuer für Dieselmotoren wieder angleichen. Die drastische Mehrbesteuerung ist ebenso völlig willkürlicher Wahnsinn.

 

Aus diesem Grunde, stört es mich überhaupt nicht, dass die Dieselpreise schneller steigen. War ja auch zu erwarten, da man vor geraumer Zeit schon gehört hat, dass die Neuzulassungen bei Diesel-PKW höher sind als die von Benziner-PKW.

 

Viele Grüße,

nibohr

Hallo....

 

letztendlich ist es aber eine sehr individuelle Angelegenheit und immer ein Rechenbeispiel.

Vergleiche ich meinen SAAB Diesel mit einem gleichstarken SAAB Benziner, fahre ich noch dann günstiger, wenn Diesel um ein Paar Cent teurer ist als Super. Inspektionskosten und Vrsicherung fallen in meinem Fall nicht höher aus als bei einem Benziner und ich kann einen SAAB Benziner nicht mit 5 liter / 100 km über die BAB bewegen.

Bei meinen 20000 km / Jahr lohnt sich ein Diesel selbst noch dann wenn es 10 Cent über dem Preis von Super liegt.

bei einem anderen Automodell kann die Rechnung aber schon wieder nicht mehr aufgehen.

Auf der anderen Seite gibt es aber sicherlich noch Beispiele, wo Diesel selbst 15 Cent teurer sein dürfte als z.B. Super und sich ein Diesel immer noch lohnen würde.

 

 

Wie gesagt...zu viele Parameter um das Thema zu verallgemeinern...

 

 

 

.....und in meinem Fall heißt es eh...ab Oktober 75 Cent....

 

 

 

in diesem Sinne

 

 

The Moose

 

 

am 20. Mai 2008 um 17:24

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

Hallo....

letztendlich ist es aber eine sehr individuelle Angelegenheit und immer ein Rechenbeispiel.

Vergleiche ich meinen SAAB Diesel mit einem gleichstarken SAAB Benziner, fahre ich noch dann günstiger, wenn Diesel um ein Paar Cent teurer ist als Super. Inspektionskosten und Vrsicherung fallen in meinem Fall nicht höher aus als bei einem Benziner und ich kann einen SAAB Benziner nicht mit 5 liter / 100 km über die BAB bewegen.

Bei meinen 20000 km / Jahr lohnt sich ein Diesel selbst noch dann wenn es 10 Cent über dem Preis von Super liegt.

bei einem anderen Automodell kann die Rechnung aber schon wieder nicht mehr aufgehen.

Auf der anderen Seite gibt es aber sicherlich noch Beispiele, wo Diesel selbst 15 Cent teurer sein dürfte als z.B. Super und sich ein Diesel immer noch lohnen würde.

Nun ja...natürlich hängt es immer auch vom individuellen Fahrzeug, der Fahrleistung und den individuellen Kosten ab, wann ein Diesel günstiger ist und wann nicht. Ich will dir gar nicht widersprechen.

Worauf ich in meinem vorherigen Beitrag hinauswollte ist, dass der "wesentlich geringerere" Liter-Verbrauch des Diesels mitunter durch seine höhere Dichte gegenüber des Benzins erkauft wird. Der Energieinhalt pro Masse ist nämlich zwischen Benzin und Diesel gar nicht so unterschiedlich. Der Dieselmotor mag zwar theoretisch noch einen leicht höheren Wirkungsgrad haben, als ein Otto-Motor, aber ich denke, dass der in der Vergangenheit gefühlte "riesige Verbrauchsunterschied" zwischen Diesel und Benzinfahrzeugen zum Großteil durch eine Kombination von "günstigerer Massendichte" des Dieselkraftstoffes (s.o.) und einem zusätzlichen 6. Gang hervorgerufen wird. Letzteres wird ja nun bei Benzinern auch endlich immer öfter erhältlich.

Wenn mir dann noch einige "eingefleischte" Dieselfahrer erzählen wollen, dass sie ja aufgrund des "unglaublichen Minderverbrauchs" ihrer Dieselmotoren die Umwelt ja soooo viel weniger belasten als mit einem Benziner, dann geht mir schon manchmal "der Hut hoch". Das heißt nicht, dass ich prinzipiell etwas gegen Dieselfahrer hätte.

Viele Grüße,

nibohr

 

Themenstarteram 20. Mai 2008 um 19:04

Zitat:

Original geschrieben von nibohr

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

Hallo....

 

letztendlich ist es aber eine sehr individuelle Angelegenheit und immer ein Rechenbeispiel.

Vergleiche ich meinen SAAB Diesel mit einem gleichstarken SAAB Benziner, fahre ich noch dann günstiger, wenn Diesel um ein Paar Cent teurer ist als Super. Inspektionskosten und Vrsicherung fallen in meinem Fall nicht höher aus als bei einem Benziner und ich kann einen SAAB Benziner nicht mit 5 liter / 100 km über die BAB bewegen.

Bei meinen 20000 km / Jahr lohnt sich ein Diesel selbst noch dann wenn es 10 Cent über dem Preis von Super liegt.

bei einem anderen Automodell kann die Rechnung aber schon wieder nicht mehr aufgehen.

Auf der anderen Seite gibt es aber sicherlich noch Beispiele, wo Diesel selbst 15 Cent teurer sein dürfte als z.B. Super und sich ein Diesel immer noch lohnen würde.

Nun ja...natürlich hängt es immer auch vom individuellen Fahrzeug, der Fahrleistung und den individuellen Kosten ab, wann ein Diesel günstiger ist und wann nicht. Ich will dir gar nicht widersprechen.

 

Worauf ich in meinem vorherigen Beitrag hinauswollte ist, dass der "wesentlich geringerere" Liter-Verbrauch des Diesels mitunter durch seine höhere Dichte gegenüber des Benzins erkauft wird. Der Energieinhalt pro Masse ist nämlich zwischen Benzin und Diesel gar nicht so unterschiedlich. Der Dieselmotor mag zwar theoretisch noch einen leicht höheren Wirkungsgrad haben, als ein Otto-Motor, aber ich denke, dass der in der Vergangenheit gefühlte "riesige Verbrauchsunterschied" zwischen Diesel und Benzinfahrzeugen zum Großteil durch eine Kombination von "günstigerer Massendichte" des Dieselkraftstoffes (s.o.) und einem zusätzlichen 6. Gang hervorgerufen wird. Letzteres wird ja nun bei Benzinern auch endlich immer öfter erhältlich.

 

Wenn mir dann noch einige "eingefleischte" Dieselfahrer erzählen wollen, dass sie ja aufgrund des "unglaublichen Minderverbrauchs" ihrer Dieselmotoren die Umwelt ja soooo viel weniger belasten als mit einem Benziner, dann geht mir schon manchmal "der Hut hoch". Das heißt nicht, dass ich prinzipiell etwas gegen Dieselfahrer hätte.

 

Viele Grüße,

nibohr

Hallo Nibohr,

 

nein, ich hatte es auch nicht so empfunden, dass Du etwas gegen Dieselfahrer hättest.

Ich besitze beides und genieße auch die Vorzüge beider Konzepte.

Der Diesel verbraucht relativ wenig ( hatte schon 5 Liter geschafft mit meinem 175 PS Diesel SAAB) und der Benziner läuft schön ruhig. Gut..mein Ford Motor ist uralter Bauweise und hat 3.0 Liter Hubraum....aber für ein US-Fahrzeug sind 10-12 Liter mit Automatik sicherlich ein guter Wert in der Stadt. Auf der Autobahn hatte ich schon einen Verbrauch von 7.5 Liter erreicht.

 

Das mit der Dichte des Dieselkraftstoffes hatte ich mal beiläufig gehört.

Das die Dieselfahrzeuge durch den geringeren Verbrauch weniger Schadstoffe ausstoßen halte ich ebenso für quatsch. Ein Benziner stößt in der Regel weniger aus, wenn er denn gut eingestellt ist.

 

Grüße

 

The Moose

am 20. Mai 2008 um 23:12

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

... und der Benziner läuft schön ruhig. Gut..mein Ford Motor ist uralter Bauweise und hat 3.0 Liter Hubraum....aber für ein US-Fahrzeug sind 10-12 Liter mit Automatik sicherlich ein guter Wert in der Stadt. Auf der Autobahn hatte ich schon einen Verbrauch von 7.5 Liter erreicht.

...

Darf ich fragen, was das für ein Auto (Ford?) ist? Hört sich nach Oldie-Liebhaberstück mit V6 Motor an. Falls ja, hat der vielleicht auch ein schönes "Blubbern"?

Aus gegebenem Anlass auch noch mal zurück zum ursprünglichen Thema:

Unterschied Diesel/Benzin an der Zapfsäule war hier in Marburg vor kurzem lediglich 3 Cent.

Ich denke aber nicht, dass der Staat deshalb mit Steuererleichterungen reagieren sollte, wie in einem vorherigen Beitrag angedacht wurde (Ökosteuer weg).

Aus folgenden Gründen:

Erstens hat der Staat sowieso kein Geld mehr, d.h. er wird sich den Verlust durch Senkung der Mineralölsteuer woanders wiederholen und zwar mit ziemlicher Sicherheit irgendwo beim Arbeitnehmer. Wir haben im Endeffekt also nichts davon. Im Gegenteil, durch die Ökosteuer werden momentan Kosten des Rentensystems vom Arbeitnehmer auf alle Kraftstoffverbraucher umgelegt. Ich glaube wir fahren damit also mit der bestehenden Regelung besser (welch ein Wortspiel, hihi :rolleyes:)

Zweitens ist die Mineralölsteuer von 65 respektive 47 Cent nicht preisgebunden und seit mehreren Jahren (ich glaube seit 2003) gleich. Im Umkehrschluss sind für die Preisteigerungen der letzten Jahre weitgehend die Marktpreise bzw. die Energiekonzerne verantwortlich, deren Gewinne ja auch nicht weniger werden, und nicht der Staat der lediglich ein paar Prozent an der Mehrwertsteuer mitverdient. Es gibt allerdings eine gewisse Partei voller Wirtschaftslobbyisten in Deutschland, die sich nach dem Verständnis ihres Vorsitzenden neuerdings als die "Freiheitsstaute der Republik" sieht und seit geraumer Zeit lautstark die Abschaffung der Ökosteuer fordert um sich damit quasi gegenüber dem Normalverbraucher als "sozialverträglich" zu profilieren. Im Allgemeinen verschweigt aber eben jene Partei, dass in den 80er und 90er Jahren, als sie an der Bundesregierung beteiligt war, die Mineralölsteuer um einen wesentlichen größeren Betrag als eben jene kritisierten 15 Cent angehoben wurde.

Um wieder auf den Punkt zu kommen, zitiere ich hier an einem Beispiel aus der Schweiz 22 "marktwirtschaftlich logische" Gründe -inklusive Erklärung- wieso der Kraftstoffpreis "freiheitlich" immer weiter steigen wird (völlig unabhängig davon, was der Staat gerade tut) (Quelle: www.webjournal.ch ):

"Der Benzinpreis steigt, weil…

-- Von Martin Kapp --

 

1. Die Opec-Länder steigern ihre Produktion

- der Benzinpreis steigt!

Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft zurückzuführen: Die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die Frachtraten überproportional.

 

2. Die Opec-Länder drosseln ihre Produktion

- der Benzinpreis steigt!

Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichgebliebener Nachfrage, damit wird die Ware teurer

 

3. Im Nahen Osten herrscht vorübergehend Waffenruhe

- der Benzinpreis steigt!

Die Ruhe ist trügerisch; die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis.

 

4. Im Nahen Osten wird gekämpft

- der Benzinpreis steigt!

Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis.

 

5. Die Verbraucher sparen

- der Benzinpreis steigt!

Der Minderpreis sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb ihrer Kapazität produzieren müssen. Dies erhöht den Einheitspreis (Kosten pro Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu tragen haben.

 

6. Die Verbraucher sparen nicht

- der Benzinpreis steigt!

Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der Marktwirtschaft: Durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch grösseren Abhängigkeit vom Erdöl entgegen.

 

7. Die Verbraucher weichen auf Substitute aus

- der Benzinpreis steigt!

Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt durcheinander. Das erhöht die Kosten pro Liter.

 

8. Der Rhein führt Hochwasser

- der Benzinpreis steigt!

Die Versorgungslage wird prekär. Vorsorge-Bestellungen erhöhen die Nachfrage und damit logischerweise den Marktpreis.

 

9. Der Rhein führt Niedrigwasser

- der Benzinpreis steigt!

Die Schiffe können nur zu einem Drittel ihrer Kapazität beladen werden. Die dadurch erhöhte Fracht pro Tonne Ladegut verteuert die Ware.

 

10. Der Rhein führt Normalwasser

- der Benzinpreis steigt!

Kaum 25 Prozent des eingeführten Benzins erreicht die Schweiz auf dem Wasserweg. Für die Kalkulation spielt daher die Situation auf dem Rhein eine geringe Rolle.

 

11. Der Dollar-Kurs steigt

- der Benzinpreis steigt!

Alle Erdöl-Kontrakte werden in Dollar abgerechnet. Die Konsequenzen für den Preis in Schweizer Franken liegen auf der Hand. In der freien Marktwirtschaft wirken sich alle Änderungen sehr schnell aus.

 

12. Der Dollar-Kurs sinkt

- der Benzinpreis steigt!

Längst nicht alle Abschlüsse auf dem für die Schweiz massgebenden Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar abgewickelt. Im übrigen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher auswirken.

 

13. Die Lager sind randvoll

- der Benzinpreis steigt!

Grosse Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der grossen Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist es nur natürlich, dass sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür beteiligen.

 

14. Die Lager sind leer

- der Benzinpreis steigt!

Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von den Erdölgesellschaften zu Lasten ihrer Erfolgsrechnung getragen. Das ist nicht mehr länger möglich.

 

15. Der durchschnittliche Reingewinn der grossen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr um 380 Prozent gestiegen

- der Benzinpreis steigt!

Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild. Im Benzingeschäft allein sieht die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die von den anderen Abteilungen getragen werden mussten.

 

16. Der durchschnittliche Reingewinn der grossen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr kaum gestiegen

- der Benzinpreis steigt!

In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer angemessenen Umsatz-Marge existieren.

 

17. Ein Opec-Mitglied stoppt infolge innerer Unruhen sämtliche Ausfuhren

- der Benzinpreis steigt!

Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert. Die Preise reagieren entsprechend.

 

18. Ein Opec-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf

- der Benzinpreis steigt!

Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer freien Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht ewig so weitergehen.

 

19. Neue Erdölvorkommen werden entdeckt

- der Benzinpreis steigt!

Es gibt viel zu tun, packen wir‘s an. Um die Versorgung in der Zukunft zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Die Produktionskosten werden ständig höher.

 

20. Bisherige ergiebige Ölfelder erschöpfen sich

- der Benzinpreis steigt!

Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-Nachfrage nach Öl gerecht zu werden.

 

21. Zwei Erdölkonzerne fusionieren

- der Benzinpreis steigt!

Der Zusammenschluss ist ein Signal dafür, dass bei den gegenwärtigen Preisen das Überleben einzelner Gesellschaften nicht mehr gewährleistet ist.

 

22. Zwei Erdölgesellschaften fusionieren nicht

- der Benzinpreis steigt!

Der von den staatlichen Aufsichtsstellen abgelehnte Zusammenschluss verhindert beträchtliche Rationalisierungs-Vorteile. Die Konsequenzen hat der Konsument zu tragen."

Ihr seht, die Lage ist also völlig aussichtslos.:D Vielleicht sollten wir mal zu unseren europäischen Nachbarn rüberschauen. Dort werden auf teure SUVs (neuerdings) tausende Euro Luxussteuer bei der Zulassung erhoben. Hier zum entsprechenden SPON-Artikel. In manch einem Land bekommt man für diesen Steuerzuschlag quasi einen neuen Saab.:D Angesichts dieser Probleme lehnen wir uns doch einfach entspannt zurück und erfreuen uns an unserem (noch) "preiswerten" Kraftstoff. :):D

 

Viele Grüße,

nibohr

P.S. Sorry für den langen Beitrag. Es kam einfach über mich.;)

Zitat:

Original geschrieben von nibohr

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

....................................

Ihr seht, die Lage ist also völlig aussichtslos.:D Vielleicht sollten wir mal zu unseren europäischen Nachbarn rüberschauen. Dort werden auf teure SUVs (neuerdings) tausende Euro Luxussteuer bei der Zulassung erhoben. Hier zum entsprechenden SPON-Artikel. In manch einem Land bekommt man für diesen Steuerzuschlag quasi einen neuen Saab.:D

 

Viele Grüße,

nibohr

Hoffentlich liest das unser Lux (Umwelt und Transportminister) nicht, denn dann kommt es für uns noch knüppeldicker. Für ihn sind SUV´s alles JEEPS, vielleicht sollte man ihm mal erklären, dass es sich bei Jeep um einen Hersteller, bzw. eine Marke handelt.

Gruss

 

Luxi

Themenstarteram 22. Mai 2008 um 13:09

Hallo....

 

 

dieses witzige Statement über den Benzinpreis, der nur steigen kann, war glaube ich in irgendeinem Magazin online. War eigentlich zum Schmunzeln.....obwohl es doch auch zum Heulen ist.

 

Aktueller Stand ist übrigens, dass in meinem Wohnbereich alle Kraftstorten 1,53 kosten.

Der Ölpreis ist aber heute auf 135 Dollar gestiegen und somit dürften die Preise in den nächsten Tagen über 1,53 liegen.

 

Überraschend ist aber nach wie vor, dass die Politiker nur bei Forderungen bleiben ( wir fordern, wir wollen, wir möchten ) , aber keiner wirklich handelt. Das Problem ist ja nicht nur die höhere Tankrechnung , sondern es wird bald auch wieder in allen anderen Bereichen spürbar sein ( sprich Transportkosten von Lebensmitteln etc. ).

 

Ein Drittel schiebt man den Hedgefonds zu, die den Preis spekulativ in die Höhe treiben und Ölkonzerne beauftragen immer besser bezahlte Anwälte, um die höheren Benzinpreis vor einem breiten Publikum mit faden Ausreden zu rechtfertigen.

 

Mein Vorschlag...

 

Energieunternehmen verstaatlichen ( sage ich als studierter Wirtschaftler ) , um der kleinen Interessengemeinschaft der Hedgefondspekulanten u.a. die Grundlage der steigenden Profitgier, die auf Kosten des kleinen Bürgers geht ( der kann die Rechnungen nämlich nicht mehr bezahlen ) zu nehmen. Und das gilt nicht nur für die Ölkonzerne, sondern auch für Stadtwerke, Wasserwerke, Stromversorgungsunternehmen . Die Mehrkosten, die mit Sicherheit auf den Staat zukommen würden ( durch eine Verstaatlichung ), könnte man durch eine einzuführende Luxussteuer auf ALLE Güter abmildern. Diese sogenannte Luxussteuer ist z.B. in Ländern wie Dänemark, Frankreich , Australien u.a. ganz normal.

Wenn sich jemand diverse Klunker, Nerze und Luxuskarossen leisten kann, dann kann er auch auf diese Produkte eine 10-15 % ige Luxussteuer verkraften.

( Warum jammern eigentlich immer die Reichsten ?!?!?! .....fühlen sie sich ungerecht behandelt ??? )

Des weiteren sollten Hedgefonds staatlich kontrolliert und deren verantwortungsloser Handlungsspielraum eingeschränkt werden. Gleiches gilt für Private Equity Unternehmen....und bitte kommt mir nicht mit dem Argument, dass es auch nur Unternehmen sind, die nach dem ökonomischen Prinzip einen Gewinn erwirtschaften möchten. Das ist ja auch ok....nur nicht auf Kosten anderer...sondern entweder durch gute Produkte, tolle Dienstleistungen oder anderes....aber nicht durch Befriedigung der Geldgier auf Kosten anderer.

 

 

Bei gleichen Kraftstoffpreisen für alle Sorten MUSS die erhöhte Kfz. Steuer für Dieselfahrzeuge gesenkt werden, um Gerechtigkeit walten zu lassen. Am besten ist es aber jedoch, wie auch geplant, die Besteuerung nach dem Verbrauch und dem Schadstoffausstoss auszurichten.....solte es aber so bleiben, sollte man die Kfz-Steuer für Dieselfahrzeuge senken ( auf Benzinerniveau ).....wobei ich eher glaube, dass der Satz für benziner auf Dieselniveau angehoben wird.

 

einfaches Beispiel...

 

genormte Verbrauchsmessung eines jeden Neufahrzeuges von einer neutralen Organisation auf dem Prüfstand ( Richtwert für das jeweilige Modell ) multipliziert mit dem Schadfstoffausstoss. Das Ergebnis wird katalogisiert und bietet die Grundlage für die Besteuerung.

 

 

Im übrigen reicht das Öl, was wir momentan in den LAGERN haben für ca. 40 Jahre ....dazu kommt das, was wir noch fördern müssen und dass, was schon entdeckt, aber noch nicht erschlossen ist plus dem was noch da ist, noch nicht entdeckt wurde, bald aber sicher entdeckt wird und nur noch erschlossen werden  muss.

Von einer aktuellen und absehbaren Ölknappheit würde ich nicht sprechen und Experten tun es auch nicht. Mit dem "Restöl" kommen wir noch lange aus, sollten aber trotzdem sparsamer damit umgehen und uns somit langsam aber sicher unabhängiger vom schwarzen Gold machen umd die Verfügbarkeit weiter sicher zu stellen und das Ende weiter und weiter nach hinten zu verschieben auf unserer Zeitachse.

 

 

Und die Politiker sollten Anfangen den Spekulanten zu verbieten das Angebot des Öl's künstlich zu verknappen, um den hohen Preis zu rechtfertigen.

Außerdem sollten Ölunternehmen dazu verpflichtet werden, ihren Gewinn wirklich in die Erschließung neuer Ölfelder zu investieren.....etwas, was nur passieren wird, wenn diese Unternehmen weltweit verstaatlicht werden. Momentan sacken es sich nun mal die Aktionäre ein in Form saftiger Dividenden.

 

 

Mal schauen....vielleicht zahlen wir ja in zwei Wochen 1,60 für einen Liter Diesel...

 

 

In diesem Sinne

 

 

The Moose

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