Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

Original geschrieben von ChromeVanadiumM


 
Hallo jw61,
 
genau so habe ich Sterndocktor immer empfunden, nämlich 'glaubhaft' im Sinne von Fachkompetenz. Man beachte meine Wortwahl. Und ich habe in den unterschiedlichsten Foren noch niemals von jemandem gelesen, der Sterndocktor im Wesentlichen widersprach und das dann auch noch 'glaubhaft' belegen konnte.
 
Imclehmänner und W. Dohls z. B. konnten mich bisher wenig bis gar nicht beeindrucken. Freue mich schon auf deren Kommentare auf meinen Beitrag.
 
Gruß CVM.

Hi, da stimme ich dir voll und ganz zu. Ohne den Sterndoc für unfehlbar und

selig sprechen zu wollen, sicher ist man sich in "Fachkreisen" nicht immer einig,

aber ihm kann hier fachlich keiner auch nur annähernd das Wasser reichen.

Menschlich ist er halt ne Diva, was ihn für mich aber nicht

unsympathisch macht. Ein klarer Verlust für dieses Forum. Schade!

Hallo zusammen,
ich lese hier nun schon recht lange mit und muß mich schon etwas verständnislos wundern, wie viele Leute hier auf dieser Mobil 1 Megaobwewelle abfahren. Es kann ja sein, daß das das beste Öl ist, nur ist es notwendig, daß auch unbedingt zu gebrauchen? In den Signaturen ist teilweise zu sehen, in was für 08/15 Autos dieses Öl gefahren wird und das gibt mir doch stark zu denken! Wenn ich in ein Auto X ein vom Hersteller FREIGEGEBENES Öl verwende, dann muß damit bei eingehaltenen Wechselintervallen eine genauso lange Motorenstandzeit gewährleistet sein und das ist auch so.
Wenn Ihr Mobil 1 Fahrer denn unbedingt das BESTE wollt, so müßtet Ihr ja auch konsequenterweise die BESTEN Reifen kaufen und den BESTEN Kraftstoff tanken. Und, macht Ihr das? Ganz bestimmt nicht.
Habe selber auch schon einige Motoren aufgehabt, die mit den ACH SO schlechten HC-Ölen in SAE 5W40 oder sogar teilsynthetischen Ölen in 10W40 betrieben wurden. Und siehe da: Alle blitzeblank und bei guter Gesundheit! Und außerdem weiß die Maschine ja sowieso nicht, welches Label auf der Öldose klebt. Entweder Du hast ne gute Maschine oder eine Problematische erwischt. Und mal ehrlich, wer fährt denn heute mit einem aktuellen Auto mehrere hunderttausend Kilometer? Niemand, denn vorher werden ganz andere Teile (Elektronik etc.) am Auto verrecken, weswegen man die Karre eh nach ein paar Jahren abstößt. 
Also, es wird meiner Meinung nach viel zu viel Wirbel darum gemacht. Jede Maschine soll das Öl bekommen, welches sie BRAUCHT und haben MUSS. Ich denke allerdings, daß 90% Eurer Autos es NICHT brauchen.
Man stelle sich auch die Frage, ob Ihr denn auch den normalen Ladenpreis dafür bezahlen würdet, wenn diese seltsamen Ebayhändler, die das M1 so günstig verticken, auf einmal verschwunden wären? Dann wären wohl fast alle wieder beim High Star oder beim Shell Helix oder der "Billigplörre" aus dem Supermarkt.
Nun ja, das waren nur mal so meine Gedanken zur Sache und wer M1 fahren will, soll das tun, und der Glaube versetzt manchmal Berge!
 
 
Grüße
 
 

Hi , eider einer der nicht versteht das die ganze Sache hier mit glauben nix zu tun hat sondern das da die ein oder anderen Faken auch ne Rolle spielen .

Ich gebe die sicher Recht ob das genau so währe wenn es das M1 nicht so bllig gäbe , da das nun aber mal der Fall ist erübrigt sich jede diskusion !!

Ich komme gerade von einkaufen und sehe das mein Nachbar einen ÖW macht der kich auch gleich fragte ob ich ihm schnell die Serviceintervallanzeige zurück stellen kann .
Was hat er gakaut 10W40 von Castrol für sage und schreibe 39 € . Da hätte er ein wesentlich besseres füe nur 28 € haben können .

Die Sache mir dem in der Bedinungsanleitung vorgeschriebenen Ölen das da auch die angegebene Km Leistung erreicht wird ist schon klar blos wieviel läge sie darüber mit nem besserem Öl ? Bei mir im Rep Leitfaden ist angegeben das diese Motoren mit dem Freig. Öl 150-180 000 Km laufen . Hallo das ist keine Km Leistung da währe meiner ja kurz vorm ende !! Blos geht läuft der noch wie am ersten Tag !

Klar kann man alles überteiben blos mein Auto soll eben noch ein wenig halten und ich fahre es eben nicht immer nur 5 Jahre und ob die Elektronik füher den Geist aufgibt oder nicht kommt immer aufs Fahrzeug drauf an also bei den älteren WV Geschichten mache ich mir da wenig sorgen .

Der eine legt halt wert auf öl der andere auf Reifen und der Andere auf Bremsen jeder hat da halt so seinen Tick in der Richtung aber Öl ist eben nun mal die wichtigste substans im Motor und wer da am falschen ende spart der kann das ja weiter tun ich habe schon genug , mehr als genug maschienen gesehen die mit 150000 Km ausahen wie sau und auch so liefen , kommt natürlich auch immer ganz auf die Fahrweise drauf an .

Gruß Hunter

Zitat:

Original geschrieben von snoooz


Hallo zusammen,
ich lese hier nun schon recht lange mit und muß mich schon etwas verständnislos wundern, wie viele Leute hier auf dieser Mobil 1 Megaobwewelle abfahren. Es kann ja sein, daß das das beste Öl ist, nur ist es notwendig, daß auch unbedingt zu gebrauchen? In den Signaturen ist teilweise zu sehen, in was für 08/15 Autos dieses Öl gefahren wird und das gibt mir doch stark zu denken! Wenn ich in ein Auto X ein vom Hersteller FREIGEGEBENES Öl verwende, dann muß damit bei eingehaltenen Wechselintervallen eine genauso lange Motorenstandzeit gewährleistet sein und das ist auch so.
Wenn Ihr Mobil 1 Fahrer denn unbedingt das BESTE wollt, so müßtet Ihr ja auch konsequenterweise die BESTEN Reifen kaufen und den BESTEN Kraftstoff tanken. Und, macht Ihr das? Ganz bestimmt nicht.
Habe selber auch schon einige Motoren aufgehabt, die mit den ACH SO schlechten HC-Ölen in SAE 5W40 oder sogar teilsynthetischen Ölen in 10W40 betrieben wurden. Und siehe da: Alle blitzeblank und bei guter Gesundheit! Und außerdem weiß die Maschine ja sowieso nicht, welches Label auf der Öldose klebt. Entweder Du hast ne gute Maschine oder eine Problematische erwischt. Und mal ehrlich, wer fährt denn heute mit einem aktuellen Auto mehrere hunderttausend Kilometer? Niemand, denn vorher werden ganz andere Teile (Elektronik etc.) am Auto verrecken, weswegen man die Karre eh nach ein paar Jahren abstößt.
Also, es wird meiner Meinung nach viel zu viel Wirbel darum gemacht. Jede Maschine soll das Öl bekommen, welches sie BRAUCHT und haben MUSS. Ich denke allerdings, daß 90% Eurer Autos es NICHT brauchen.
Man stelle sich auch die Frage, ob Ihr denn auch den normalen Ladenpreis dafür bezahlen würdet, wenn diese seltsamen Ebayhändler, die das M1 so günstig verticken, auf einmal verschwunden wären? Dann wären wohl fast alle wieder beim High Star oder beim Shell Helix oder der "Billigplörre" aus dem Supermarkt.
Nun ja, das waren nur mal so meine Gedanken zur Sache und wer M1 fahren will, soll das tun, und der Glaube versetzt manchmal Berge!


Grüße

Hallo Snoooz,

für mich ist nicht nur bei meinen Autos das optimale Preis-/Leistungsverhältnis der wesentliche Faktor.
Sicherlich ist hochwertige Qualität nicht zwangsläufig notwendig, aber immer dann sinnvoll, wenn der
Preis stimmt. Ich hätte grundsätzlich auch keine Bedenken zb. das High Star zu fahren, aber der
Unterschied zwischen zb. High Star und M1 beträgt beim A4 und dem Jimny 23€ pro 15tkm-Intervall.

Wobei ich das M1 bedenkenlos bis zu 30tkm fahren könnte und bisher im A4 (bekannter Ölfresser) noch
keinen Ölverbrauch festgestellt habe. Für die Summe fange ich nicht an zu experimentieren, ob günstigere
Öle eine ähnliche Performance bieten.

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Zitat:

Original geschrieben von jw61


Ich hätte grundsätzlich auch keine Bedenken zb. das High Star zu fahren, aber der
Unterschied zwischen zb. High Star und M1 beträgt beim A4 und dem Jimny 23€ pro 15tkm-Intervall.

Eben.

Und wenn das M1 aufgrund seiner Reibwertverminderer und seiner guten Kaltstarteigenschaften nur 0,1 l/100km Sprit spart, macht das auf 15.000km 15 Liter, die wie viel kosten? Und wenn der Ölverbrauch damit geringer ausfällt, spart man weiteres Geld.

Übrigens poche ich nicht auf das M1, in meinem Bekanntenkreis empfehle ich auch das Fuchs oder das Meguin.

Interessant wäre mal ein Verbrauchsvergleich M1 0w-40 gegen Fuchs/Meguin 5w-40.

Jepp, und der bessere Verschleißschutz, die Dichtungspflege und Reinigungswirkung pp. ist da auch noch inclusive.
Klar geht es günstiger, aber da spart man schnell am falschen Ende und ich bin überzeugt davon, das ich mit dem
M1 unterm Strich nee ganze Menge mehr spare...
 

Zitat:

Original geschrieben von jw61



Wobei ich das M1 bedenkenlos bis zu 30tkm fahren könnte....

Woher nimmst du diese Sicherheit? Aus bekleidenten Ölanalysen?

Zitat:

Original geschrieben von Jan0815



Interessant wäre mal ein Verbrauchsvergleich M1 0w-40 gegen Fuchs/Meguin 5w-40.

Das wird nichts bringen, weil der Verbrauch von zu vielen Faktoren abhängt, als das man den Einfluß des Öls wirklich raus messen könnte (Temperatur, Luftdruck, Reifendruck, Fahrzeuggewicht, Kraftstoffqualität, Kraftstoffaufbereitung, Wetter, Fahrer, Schaltzeitpunkt,...).

Eine eindeutige Aussage zu den Reibwertminderern und dem damit evtl. verbundenen Kraftstoffeinsparungspotential bringt meiner Meinung nach ein viel simplerer und auch reproduzierbarer Test: die Reibleistungsmessung auf einem Prüfstand. Hier kann man sogar den Unterschied für den Kaltstart und die Betriebstemperatur des Öls messen...

Zitat:

Original geschrieben von lmclehmann


Das wird nichts bringen, weil der Verbrauch von zu vielen Faktoren abhängt, als das man den Einfluß des Öls wirklich raus messen könnte (Temperatur, Luftdruck, Reifendruck, Fahrzeuggewicht, Kraftstoffqualität, Kraftstoffaufbereitung, Wetter, Fahrer, Schaltzeitpunkt,...).

Eine eindeutige Aussage zu den Reibwertminderern und dem damit evtl. verbundenen Kraftstoffeinsparungspotential bringt meiner Meinung nach ein viel simplerer und auch reproduzierbarer Test: die Reibleistungsmessung auf einem Prüfstand. Hier kann man sogar den Unterschied für den Kaltstart und die Betriebstemperatur des Öls messen...

Japp, und wenn man den Motor noch "stript" sieht man sogar wo die größten Verluste herkommen.

Zitat:

Original geschrieben von lmclehmann



Eine eindeutige Aussage zu den Reibwertminderern und dem damit evtl. verbundenen Kraftstoffeinsparungspotential bringt meiner Meinung nach ein viel simplerer und auch reproduzierbarer Test: die Reibleistungsmessung auf einem Prüfstand. Hier kann man sogar den Unterschied für den Kaltstart und die Betriebstemperatur des Öls messen...

 Na bitte, dann hast Du ja jetzt eine sinnvolle Aufgabe.😁

Zitat:

Original geschrieben von lmclehmann


Woher nimmst du diese Sicherheit? Aus bekleidenten Ölanalysen?

Warum einfach, wenn es doch auch kompliziert geht, oder wie darf ich deine Fragen verstehen?

Mir persönlich reichen die Empfehlungen des Sterndoc's, den wenigen Zweiflern sollten die WIV-Freigaben
des M1 durch die Hersteller VW, BMW, DC und Opel reichen, diejenigen, die dann immer noch unsicher sind
ist eh nicht zu helfen und das Motoröl was deren Anforderungen genügt müsste wohl erst noch erfunden werden.

Wäre das nicht eine schöne Lebensaufgabe für einen Tribologen etwas noch besseres als das M1 zu formulieren?

Um beim A4 zu bleiben, was die kastrierten Öle xxW-30 nach VW 504.00 können sollten, das kann das M1 nach
VW 503.01, freigegeben für WIV im TT 165KW, RS4, S4..., in einem 130 PS Saugmotor eben um Längen besser!

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald


So wie einige beim Sterndock bezweifeln das er keine komerziellen Interessen hatte kann man das bei vielen seinen Wiedersachern ebenso sehen.

Nein, ich unterstelle da keine wirtschaftlichen Interessen. Kann man zwar nicht ausschließen, dass er nichts anderes als ein Foren-"Evangelist" ist, wie sie z.B. im Marketing im Softwarebereich gezielt eingesetzt werden, aber das passt hier nicht so recht.

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald


Was das Wiederholen angeht,das macht rund 500 Seiten dieses Beitrags aus in denen längst wiederlegtes ständig neu ausgegraben wird.

An dieser Stelle trotzdem völlig unnötig. Es geht nicht essentiel um den inhaltlichen Aspekt (auch wenn da der gute SD sehr bewusst ein paar Lücken offen gelassen hat).

Ciao

Zitat:

Original geschrieben von jw61


Mir persönlich reichen die Empfehlungen des Sterndoc's, den wenigen Zweiflern sollten die WIV-Freigaben
des M1 durch die Hersteller VW, BMW, DC und Opel reichen, diejenigen, die dann immer noch unsicher sind
ist eh nicht zu helfen und das Motoröl was deren Anforderungen genügt müsste wohl erst noch erfunden werden.

Und weil Sterndoc dass M1 als bestes Öl deklariert und weil ein paar renommierte Hersteller das Öl freigegeben haben kann man es bedenkenlos 30tkm einsetzen?

Die Logik erschlägt mich .....

Hi Mida er leitet das warscheinlich so ab weil der doc mal geschrieben hat das wenn man das M1 mal 20000 Km im Motor hat das im vergleich zu anderen Ölen für das M1 auch kein Problem ist und es ja viele Reseven hat wenn man den Motor anständig fährt auch bischen überziehen kann , jetzt hat er halt nochmal 10000 Km draufgelegt Ha ha ha ha .

Aber mal ehrlich als bedenken los würde ich das auch nicht einstufen und fahren schon gar nicht M1 hin oder ich bin Vielfahrer und schmeis das öl auch wenn das M1 ist nach 10000 - 12000n Km raus .

Gruß Hunter .

Aussage vom Doc bis zu 30tkm bei jährlichem Wechsel problemlos.
Momentan wechsel ich nach 15tkm, da der Audi noch in der Gewährleistung ist
und 30tkm /Jahr erreiche ich eh nicht.

Aber, gibt es auch eine Begründung für eure Zweifel?

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