Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
@matmi schrieb am 22. August 2019 um 09:18:06 Uhr:
Zitat:
@amar7 schrieb am 22. August 2019 um 01:04:38 Uhr:
lese und staune
https://www.pkwteile.de/total/12744137Wie andi.36 schon geschrieben hatte, es ist ein HC Öl und nicht vollsynthetisch. Laut Datenblatt entwickelt nach der "Total Synthese Technologie". Also ist es totalsynthetisch, Scherz.
Je nach Motorzustand (Laufleistung, Ölverbrauch), ist vermutlich das dickere Addinol 0540 das bessere Öl für deinen Motor, ist ebenfalls 5W40, nur mit höherer Viskosität und höherem VI. Du hattest nämlich geschrieben, der Motor läuft mit dem dickeren Öl ruhiger als mit 5w30 (was mich nicht wundert).
Also der ist Motormäßig schon relativ gut erhalten für sein alter, von altem Herrn aus 1.Hd gekauft knapp 100km runter
Momentan steht zur Auswahl
das Total 9000 oder Addinol 5W40 HydroCrack
oder doch das
Meguin 4809 5W-40 (Vollsynthetisch)
Wenn das Meguin wirklich besser und nicht schlechter ist als Total oder Addinol, dann würde ich den natürlich nehmen, es geht nicht um die 12€ mehr.
Ist halt die Frage, in Theorie ist Vollsynthetisch das höherwertigere. Ist es aber auch dünnflüssiger automatisch bei gleicher Viskosität? Dünnes Öl soll zu klackern und rappeln beim 2.0 CVVT Hyundai führen laut Berichte in englischen Gruppen.
Und ist es ein Nachteil, dass der wahrscheinlich die letzten 15 Jahre nur halbsynthetisch gefahren ist, dass ich auf vollsynthetisch umsteigen würde?
Ich habe außerdem von Meinungen gehört, dass vollsynthethisch Undichtigkeiten fördern kann bei älteren Motoren, ist da was dran?
Ansonsten zu den positiven Seiten gehört, die alle zum Vollsynthetischen verleiten und wenn nur eins davon stimmt insbesondere im Verhältnis zur HC Alternative, dann würde ich zu dem greifen, wenn die obigen Nachteile natürlich auch nicht bestehen.
- gesenkter Ölverbrauch/Spritverbrauch
- bessere Langlebigkeit des Motors/geringerer Verschleiß
- reinigende Wirkung
Ich denke mit allen werde ich mir jetzt nicht den Motor abschießen, sind alles ganz ordentliche Öle. Hast du aber einen Rat ob es doch ein Favouriten aus denen gibt?
Zitat:
@andi.36 schrieb am 22. August 2019 um 06:19:24 Uhr:
Ja und ....nur weil ein Teileverkäufer das da so hin schreibt, soll das nun stimmen? Das Total Energy 9000 5W40 war noch nie Vollsynthetisch und wird es auch nie sein. Aber deshalb ist es kein schlechtes Öl, nur in diesem Shop viel zu teuer, gibt's glaube ab 18 Euro im Netz und ist auf einem Level mit dem Addinol SL0540. Außerdem gibt's hier über das Total E 9000 5W40 genug zu lesen.
Dürfen die gesetzlich überhaupt das HC Öl als Vollsynthetisch deklarieren oder ist das nur ein Fehler?
Zitat:
@amar7 schrieb am 22. August 2019 um 14:21:31 Uhr:
Also der ist Motormäßig schon relativ gut erhalten für sein alter,
von altem Herrn aus 1.Hd gekauft knapp 100km runterMomentan steht zur Auswahl
das Total 9000 oder Addinol 5W40 HydroCrackoder doch das
Meguin 4809 5W-40 (Vollsynthetisch)Und ist es ein Nachteil, dass der wahrscheinlich die letzten 15 Jahre nur halbsynthetisch gefahren ist, dass ich auf vollsynthetisch umsteigen würde?
Ich habe außerdem von Meinungen gehört, dass vollsynthethisch Undichtigkeiten fördern kann bei älteren Motoren, ist da was dran?
Ich denke mit allen werde ich mir jetzt nicht den Motor abschießen, sind alles ganz ordentliche Öle.
.
Hyundai Coupé GK.
Baujahr 2004
Denke die Laufleistung beträgt 100000km ( Zitat amar7, aus 1.Hd gekauft knapp 100km runter )
Jährliche Laufleistung ~ 6700km
Ohne Kenntnis der Servicehistorie bzw welches Öl, in welchem Km/Zeit Intervall gewechselt wurde ist es nicht möglich eine Aussage zu treffen.
Die Auswahl an halb- oder vollsynthetischen Ölen ist nicht so einfach weil die Industrie deren Begrifflichkeit stark verwässert hat.
Vollsynthetisch sind GTL - Öle, wo aus Erdgas oder Synthesegas Schmieröl sythetisiert wird.
Halbsynthetisch sind Öle die aus einer Mischung von rafinierten Mineralöl und HC-Öl der Gruppe 3 besteht, wo bei nicht definiert ist ob der mineralische Anteil aus Öl der Gruppe 1 oder Gruppe 2 besteht.
Vollsyntheter der Gruppe 4 bestehen aus PAO und haben den Vorteil einer langfristigen Scherstabilität.
Ein Nachteil ist das hohe Lösungsvermögen, es kann Ablagerungen ablösen, verschiedene Weichmacher aus den älteren Gummidichtungen auslösen, um das zu kompensieren werden dem PAO, Ester zugegeben.
Weiterhin können PAO im Longlife-Modus die Imprägnierung und die Verklebung von billig Ölfilterpapieren anlösen, bzw Dichtungspapieren unterschwitzen.
Wenn die Industrie über Syntheseölen schreibt kann man davon ausgehen, das damit Hydrocracköle der Gruppe 3 gemeint sind. Auch dort gibt es qualitative Unterschiede in der Stabilität.
Bedingt durch die Einführung von Wärmetauschern zur Ölkühlung haben sich die Anforderungen an die thermische Belastbarkeit des Motoröls reduziert. Jedoch wurden durch die Zugabe von FAME bzw. Ethanol zum Kraftstoff und die Abgasrückführung hohe Anforderungen an die Schmierstoffstabilität gestellt. Viele Öle versagten nach schon nach geringen Laufleistungen. Das hatte zur Folge das die Öle stetig nachgebessert wurden.
Genaueres zu Deinem Motor könnte man nur sagen wenn die Ventilhaube für die Inaugenscheinnahme des Ventiltriebs demontiert wird, bzw wenn der Blick über den Öleinfüllstutzen auf die Nockenwelle möglich ist.
Da ich Deinen Motor nicht kenne würde ich es mal mit Maxlife 5W40 für ältere Motore mit höherer Km-Leistung versuchen. Auf jeden Fall sollte man nach einer Umölung auf Synthese oder GTL Öl, das Öl über den Ölmeßstab in Geruch und Farbe beobachten und die erste Umölung vorzeitig wechseln.
https://www.idealo.de/.../4489130_-maxlife-5w-40-4-l-valvoline.html
https://sharena21.springcm.com/.../...6e23-e0ec-e811-9c1b-ac162d889bd1
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Hallo ich bin schon längerer Zeit hier Mitleser.Nun hab ich mal eine Frage ich such ein allroundöl für die gängigsten auf den heutigen Markt befindlichen Fahrzeugen in der Visosität 5w30 für Diesel /Benzin ,DPF usw . Ich möchte mir ein großes Fass hinstellen .
Zitat:
@multiplex79 schrieb am 23. August 2019 um 10:07:30 Uhr:
Hallo ich bin schon längerer Zeit hier Mitleser.Nun hab ich mal eine Frage ich such ein allroundöl für die gängigsten auf den heutigen Markt befindlichen Fahrzeugen in der Visosität 5w30 für Diesel /Benzin ,DPF usw . Ich möchte mir ein großes Fass hinstellen .
Z.Bsp. ADDINOL SAE 5W-30 Giga Light MV 0530 LL. Gibt es auch im Fass.
https://oelluxx24.de/.../...formationen-3376-giga-light-mv-0530-ll.pdfOder, Total QUARTZ INEO LONG LIFE 5W-30.
http://www.lubadmin.com/upload/produit/FichePDF/lang_44/5833.pdf
Zitat:
@multiplex79 schrieb am 23. August 2019 um 10:07:30 Uhr:
Hallo ich bin schon längerer Zeit hier Mitleser.Nun hab ich mal eine Frage ich such ein allroundöl für die gängigsten auf den heutigen Markt befindlichen Fahrzeugen in der Visosität 5w30 für Diesel /Benzin ,DPF usw . Ich möchte mir ein großes Fass hinstellen .
.
Wie lange steht ein großes Faß 208 Liter in deiner Werkstatt.
In angebrochenen Fässern altert das Öl schneller. Luftaustausch im Faß über über Wetterwechsel.
Umschlagsgeschwindigkeit, 208 Liter Fässer werden nicht so oft verkauft.
Könnten so schon länger beim Händler stehen.
Die Öle die Dir matmi vorgeschlagen hat erfüllen beide Deine Vorgaben.
Die Anzahl der preiswerten Anbieter für 208 Liter Fässer ist überschaubar.
https://www.idealo.de/.../12752F918904-923079-1782330.html?...
20 Liter Total Quartz Ineo LongLife 5W30 oder das ADDINOL SAE 5W-30 Giga Light MV 0530 LL
https://xn--marken-l-t4a.de/de/...Ineo-LongLife-5W-30-28-29-30-31.html
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 23. August 2019 um 07:44:26 Uhr:
Zitat:
@amar7 schrieb am 22. August 2019 um 14:21:31 Uhr:
Also der ist Motormäßig schon relativ gut erhalten für sein alter,
von altem Herrn aus 1.Hd gekauft knapp 100km runterMomentan steht zur Auswahl
das Total 9000 oder Addinol 5W40 HydroCrackoder doch das
Meguin 4809 5W-40 (Vollsynthetisch)Und ist es ein Nachteil, dass der wahrscheinlich die letzten 15 Jahre nur halbsynthetisch gefahren ist, dass ich auf vollsynthetisch umsteigen würde?
Ich habe außerdem von Meinungen gehört, dass vollsynthethisch Undichtigkeiten fördern kann bei älteren Motoren, ist da was dran?
Ich denke mit allen werde ich mir jetzt nicht den Motor abschießen, sind alles ganz ordentliche Öle.
.Hyundai Coupé GK.
Baujahr 2004
Denke die Laufleistung beträgt 100000km ( Zitat amar7, aus 1.Hd gekauft knapp 100km runter )
Jährliche Laufleistung ~ 6700kmOhne Kenntnis der Servicehistorie bzw welches Öl, in welchem Km/Zeit Intervall gewechselt wurde ist es nicht möglich eine Aussage zu treffen.
Die Auswahl an halb- oder vollsynthetischen Ölen ist nicht so einfach weil die Industrie deren Begrifflichkeit stark verwässert hat.
Vollsynthetisch sind GTL - Öle, wo aus Erdgas oder Synthesegas Schmieröl sythetisiert wird.
Halbsynthetisch sind Öle die aus einer Mischung von rafinierten Mineralöl und HC-Öl der Gruppe 3 besteht, wo bei nicht definiert ist ob der mineralische Anteil aus Öl der Gruppe 1 oder Gruppe 2 besteht.Vollsyntheter der Gruppe 4 bestehen aus PAO und haben den Vorteil einer langfristigen Scherstabilität.
Ein Nachteil ist das hohe Lösungsvermögen, es kann Ablagerungen ablösen, verschiedene Weichmacher aus den älteren Gummidichtungen auslösen, um das zu kompensieren werden dem PAO, Ester zugegeben.
Weiterhin können PAO im Longlife-Modus die Imprägnierung und die Verklebung von billig Ölfilterpapieren anlösen, bzw Dichtungspapieren unterschwitzen.Wenn die Industrie über Syntheseölen schreibt kann man davon ausgehen, das damit Hydrocracköle der Gruppe 3 gemeint sind. Auch dort gibt es qualitative Unterschiede in der Stabilität.
Bedingt durch die Einführung von Wärmetauschern zur Ölkühlung haben sich die Anforderungen an die thermische Belastbarkeit des Motoröls reduziert. Jedoch wurden durch die Zugabe von FAME bzw. Ethanol zum Kraftstoff und die Abgasrückführung hohe Anforderungen an die Schmierstoffstabilität gestellt. Viele Öle versagten nach schon nach geringen Laufleistungen. Das hatte zur Folge das die Öle stetig nachgebessert wurden.
Genaueres zu Deinem Motor könnte man nur sagen wenn die Ventilhaube für die Inaugenscheinnahme des Ventiltriebs demontiert wird, bzw wenn der Blick über den Öleinfüllstutzen auf die Nockenwelle möglich ist.
Da ich Deinen Motor nicht kenne würde ich es mal mit Maxlife 5W40 für ältere Motore mit höherer Km-Leistung versuchen. Auf jeden Fall sollte man nach einer Umölung auf Synthese oder GTL Öl, das Öl über den Ölmeßstab in Geruch und Farbe beobachten und die erste Umölung vorzeitig wechseln.
https://www.idealo.de/.../4489130_-maxlife-5w-40-4-l-valvoline.html
https://sharena21.springcm.com/.../...6e23-e0ec-e811-9c1b-ac162d889bd1
Danke, ich konnte jetzt nicht alles zu 100% nachvollziehen, als Laie, aber ich denke ich werde wohl doch zu teil/HC synthetisch greifen, laut Sherry Joyce im HCOC UK auch völlig ausreichend für so ein altes Auto, es sei kein Ferrari. 🙂
ADDINOL SUPER LIGHT 5W-40,
Meguin 4338 Megol Motoröl Syntech Premium SAE 10W-40greifen.
Gäbe es zwischen denen eins, was du empfehlen würdest oder tun die sich nix?
Zitat:
@amar7 schrieb am 23. August 2019 um 15:38:38 Uhr:
Danke, ich konnte jetzt nicht alles zu 100% nachvollziehen, als Laie, aber ich denke ich werde wohl doch zu teil/HC synthetisch greifen, laut Sherry Joyce im HCOC UK auch völlig ausreichend für so ein altes Auto, es sei kein Ferrari. 🙂ADDINOL SUPER LIGHT 5W-40,
Meguin 4338 Megol Motoröl Syntech Premium SAE 10W-40greifen.
Gäbe es zwischen denen eins, was du empfehlen würdest oder tun die sich nix?
.
Leider habe ich nichts zu Deinem Fahrprofil gelesen.
Ob überwiegend Kurzstrecke, Landstraße oder Autobahn.
Kauf von den oben genannten das preiswerteste und wechsel das Öl & den Ölfilter das alle 10000km bzw mindestens jährlich.
Auf jedefall beobachte nach der Umölung das Motoröl am Meßstab auf Verfärbung und Verbrauch
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 23. August 2019 um 11:17:59 Uhr:
Zitat:
@multiplex79 schrieb am 23. August 2019 um 10:07:30 Uhr:
Hallo ich bin schon längerer Zeit hier Mitleser.Nun hab ich mal eine Frage ich such ein allroundöl für die gängigsten auf den heutigen Markt befindlichen Fahrzeugen in der Visosität 5w30 für Diesel /Benzin ,DPF usw . Ich möchte mir ein großes Fass hinstellen ..
Wie lange steht ein großes Faß 208 Liter in deiner Werkstatt.
In angebrochenen Fässern altert das Öl schneller. Luftaustausch im Faß über über Wetterwechsel.
Umschlagsgeschwindigkeit, 208 Liter Fässer werden nicht so oft verkauft.
Könnten so schon länger beim Händler stehen.Die Öle die Dir matmi vorgeschlagen hat erfüllen beide Deine Vorgaben.
Die Anzahl der preiswerten Anbieter für 208 Liter Fässer ist überschaubar.
https://www.idealo.de/.../12752F918904-923079-1782330.html?...20 Liter Total Quartz Ineo LongLife 5W30 oder das ADDINOL SAE 5W-30 Giga Light MV 0530 LL
https://xn--marken-l-t4a.de/de/...Ineo-LongLife-5W-30-28-29-30-31.html
Ich denke da eher an ein 60l Fass .
Sind Öle von Manoel zu empfehlen oder doch eher Adinol oder Total Öl 5w30
Zitat:
@dersonic79 schrieb am 21. August 2019 um 13:41:14 Uhr:
Wenn jemand noch lange sein Auto fahren möchte sollte man garnicht am Motoröl sparen. Auch die teile die dazu gehören wie ölfilter immer in regelmäßigen abständen wechseln lassen, das Hilft auch dem Motor immer Frisch zu bleiben!
Der Ölfilterwechsel gehört immer zum Ölwechsel dazu. Es kommt außerdem darauf an, was man unter sparen versteht. Natürlich kippt man kein 15W40 für 12,99/5l in einen halbwegs modernen Motor. Sparen kann man hauptsächlich, wenn man auf Markenaufschriften wie Castrol verzichtet.
Es gibt bestimmt einige ältere Leute, die noch heute den 190er Mercedes zum Vertragshändler bringen und 5W30 für 35 Euro/Liter eingefüllt wird.
Mannol hat in der Regel keine Freigaben, sondern lediglich Empfehlungen. Mag jeder für sich selbst entscheiden, ob einem sowas was wert ist.
Zitat:
@the_WarLord schrieb am 23. August 2019 um 20:07:38 Uhr:
Mannol hat in der Regel keine Freigaben, sondern lediglich Empfehlungen.
Mag jeder für sich selbst entscheiden, ob einem sowas was wert ist.
.
Mannol ist mehrfach in der neusten BEVO und Erwin gelistet, weiterhin auch bei Kia und Hyundai als OEM Produkt. Wie bekannt geben Hyndai und Kia 5 bis 7 Jahre Garantie.
Weiterhin haben die Motoröle von Mannol mit Freigabe in diversen Test gut abgeschnitten
Siehe BEVO 2019
MB 229.5
Mannol Elite 5W40
MB 229.51
Mannol Energy Combi LL 5W30
Mannol Energy Premium 5W30
Mannol Energy Formular PD 5W40
Ob man Addinol, Mannol oder Total nimmt, ist erstmal egal und alle werden nicht schlecht sein. Will man aber ein Öl Made in Germany und deutsche Arbeitsplätze unterstützen, dann sollte man zum Addinol greifen und so mache ich es.
Zitat:
@andi.36 schrieb am 24. August 2019 um 08:06:11 Uhr:
Ob man Addinol, Mannol oder Total nimmt, ist erstmal egal und alle werden nicht schlecht sein. Will man aber ein Öl Made in Germany und deutsche Arbeitsplätze unterstützen, dann sollte man zum Addinol greifen und so mache ich es.
Gibt aber durchaus noch mehr brauchbare deutsche Ölhersteller als immer nur Addinol 🙂