Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 19. Februar 2019 um 13:04:50 Uhr:
Zitat:
@quakex schrieb am 19. Februar 2019 um 11:59:35 Uhr:
Muss das Öl jetzt wechseln. Was soll ich reinkippen in den M5?
Bin kurz davor 300V competition zu bestellen (15w50) aber gerne auch mobil1 5w50 oder was von Ravenol...
.Hat nur die Mb 229.3 die aber leistungsstärker oder gleichwertig als die BMW LL-01 ist
https://www.idealo.de/.../...-maxlife-diesel-10w-40-5-l-valvoline.html
https://www.valvolineeurope.com/.../cid(11215)/maxlife_diesel_10w-40
aber doch net in den M5 wo ich höchste Druckbelastungen in den Pleullagern hab oder?
Zitat:
@quakex schrieb am 19. Februar 2019 um 14:39:51 Uhr:
aber doch net in den M5 wo ich höchste Druckbelastungen in den Pleullagern hab oder?
frag doch mal bei Valvoline an.
Zitat:
@schelle1 schrieb am 15. Februar 2019 um 13:16:47 Uhr:
@Laurin-2008 , hast du noch einen Druckwert von "Shell helix ultra racing 10W-60" ?
Was ist der Unterschied zwischen Auto- oder Motorradöl ?
Wie hoch das Lasttragevermögen des Shell 10W60 kann ich nicht sagen.
10W60 Motoröle werden vielfach genutzt um Bauart und Raumbedingte, diverse Fehlkonstruktionen oder Material-, Fertigungsschwächen zu kompensieren. Wichtiger ist die Betriebsviskosität wenn diese dank genügender Ölkühlung im gesunden Bereich liegt braucht man außer bei ein und zwei Zylinder auch kein hochviskoses Öl.
Motoröle fürn PKW und 4T Motorräder unterscheiden sich nach Aufbau und Art der Schmierung.
Im PKW werden bei Schaltgetrieben üblicherweise Einscheiben Trockenkupplungen verbaut.
Weiterhin, je nach Hersteller, kommen im PKW-Motor Gleitlager, Nadellager, Kugellager, Zahnräder, Ketten mit Kettenräder zum Einsatz.
In Motorrädern ist vielfach das Getriebe die Kupplung der Kurbeltrieb in einem gemeinsamen Gehäuse-Umlauf-Schmiersystem verbaut.
Motoröle mit Reibkraftminderer (Friktionmodifire) formuliert
sind für meisten Motorradmotore ungeeignet.
Bei 4T Motore mit Königswellen kommen auch Kegelräder mit Kegelrollenlager zu Einsatz.
Kegelrollenlager,
dort liegen am Wälzkörper im inneren und äußerem Laufkreis zwei unterschiedliche hohe Umfangsgeschwindigkeiten an. Das wird durch einen erhöhten Gleitanteil des Wälzkörper kompensiert. Reibkraftminderer erhöhen nun am Wälzkörper deutlich den Gleitanteil und bewirken mehr Verschleiß.
Lamellenkupplung
https://www.youtube.com/watch?v=XjWrVOMkCBc
Reibkraftminderer reagieren mit der Oyxidschicht auf metallischen Oberflächen und verändern den Reibbeiwert. Das bedeutet das die Reibflächen an den stählernden Kupplungsscheiben mit pelzartigen Filmen überzogen, deutlich weniger Reibung bewirken.
Die Kupplung rutscht bei hohem Drehmoment durch, ohne Gas wegnehmen wird alles dabei so heiß daß das Öl verbrennt und die Beläge überhitzen. Eine teure Reparatur ist die Folge.
Da das 4 T Motoröl auch das Getriebe mit schmiert kommen neben Ölmolekülen mit größeren Verzweigungsarmen, auch robustere Viskositätsindexverbesserer und hoch wirksame Entschäumer zum Einsatz.
Deshalb wird in der japanischen JASO Spezifikation für Motorrad Motoröle zum Reib-Beiwert die Prüfung JASO MA geführt. Die zu Zeit höchste Stufe des Reibbeiwerts, für Synchronringe und Kupplung ist die JASO MA2.
Zum Verständnis
https://www.kfz-tech.de/Biblio/Getriebe/SSynchronisation.htm
Man kann also sagen das vollsynthetische FullSaps 4T Motoröle meist besser sind als viele PKW Öle.
Nur wenige 4T Motoröle haben die Schmierstoffhersteller nach ACEA A3 spezifiziert, einige werden für die Amis mit API SM bis SG ausgelobt.
Eine weitere Ausnahme ist das Mannol Elite 5W40
Es hat neben den lizenzierten PKW Freigaben auch die JASO (T904) MA2
Auf jeden Fall sollte man das 10W60 nicht zulange fahren weil die VI-V mit der Zeit zerhackt und Ablagerungen bilden.
Ich wage mal zu bezweifeln, dass das Mannol Elite 5w-40 eine Jaso MA Freigabe hat, wenn es gleichzeitig die MB229.5 erfüllt. Alleine wegen der Reibwertverminderer. Ich schaue daheim mal auf den Kanister, ob die auch da drauf steht.
VG
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Zitat:
@hwd63 schrieb am 18. Februar 2019 um 00:26:31 Uhr:
Hauptsache API SN ACEA A3/B4 und hohen Ascheanteil, damit der Motor schön sauber bleibt von innen und an den Kolbenringnuten.
Sicher?
Also Low-Saps ist in dem Motor sicher das Falsche, das ist schon klar.
Aber das nur hoher Ascheanteil für einen Motor sorgt der schön sauber bleibt wäre mir neu.
Bei einigen Motoren sogar eher im Gegenteil.
Abgesehen davon sehe ich keine Notwendigkeit für ein W50 wenn sogar W20 zugelassen ist.
Solche extremen Diskrepanzen in der Öltemperatur wird es vermutlich nicht geben.
In den Staaten gibt es vielleicht keine Topspeedorgien aber da gibt es auch hier und da mal Gegenden wo ordentliche Höhenunterschiede überwunden werden und somit auch hohe Öltemperaturen erreicht werden.
Es ist aber sicher eine Sache des Fahrprofils.
Der Mustang eines Bekannten erreicht bis 200km/h keine sonderlich bemerkenswerten Öltemperaturen.
Schneller fährt er aber in der Regel auch nicht.
Zitat:
@Leon596 schrieb am 19. Februar 2019 um 17:01:34 Uhr:
Zitat:
@hwd63 schrieb am 18. Februar 2019 um 00:26:31 Uhr:
Hauptsache API SN ACEA A3/B4 und hohen Ascheanteil, damit der Motor schön sauber bleibt von innen und an den Kolbenringnuten.
Sicher?
Also Low-Saps ist in dem Motor sicher das Falsche, das ist schon klar.
Aber das nur hoher Ascheanteil für einen Motor sorgt der schön sauber bleibt wäre mir neu.
Bei einigen Motoren sogar eher im Gegenteil.Abgesehen davon sehe ich keine Notwendigkeit für ein W50 wenn sogar W20 zugelassen ist.
Solche extremen Diskrepanzen in der Öltemperatur wird es vermutlich nicht geben.In den Staaten gibt es vielleicht keine Topspeedorgien aber da gibt es auch hier und da mal Gegenden wo ordentliche Höhenunterschiede überwunden werden und somit auch hohe Öltemperaturen erreicht werden.
Es ist aber sicher eine Sache des Fahrprofils.
Der Mustang eines Bekannten erreicht bis 200km/h keine sonderlich bemerkenswerten Öltemperaturen.
Schneller fährt er aber in der Regel auch nicht.
Der Trackpack ist für die Rennstrecke verbaut, dementsprechen das w50er Öl.
Die normalen GT mit dem normalen Motor werden in den USA mit w20er aufgefüllt.
Hilfe !
Bei meinem MB Motor m273, V8 5,5 L.wurde im Dezember ein ÖW durchführt ohne meine Kenntnisnahme. Warum das geschehen ist, ist eine lange Geschichte. Damit will ich euch nicht langweilen. Es ist nun mal geschehen. Es wurde aufgefüllt ein 5W-30 von Liqui-moly. Welches 5W-30 ist unbekannt. Der Motor bemötigt 229.5 oder 229.3.
Ich fahre das Auto (w221) täglich in 50er- 70er und 100er-Zonen gemütlich im Drehzahlbeteich zwischenb1000 und 1500 U/min. So weit so gut. Aber es wird die Zeit kommen, da ich dieses Auto auch schon mal mit 250 kmh in den Begrenzer fahren werde, bei 25 Grad Außentemperatur für 10 bis 20 min.
Muß ich mir Sorgen machen , auch in Anbetracht der Tatsache, das ich nicht weiß, welches Liqui-Moly 5w-30 aufgefüllt wurde ?
Soll ich umölen ? ich habe da an das Ravenol VST gedacht. -
Gruß Ole
Wo wurde das Öl gewechselt? Wenn es eine Mercedeswerkstatt war dürfte es ein 229.5 oder schlimmstenfalls ein 229.51 sein, bei Letzterem meldet sich das Auto etwas früher zum Ölwechsel.
Und ob LM schlechter als Ravenol ist?
Es wurde in einer freien Werkstatt gewechselt. Aber was für ein LM 5W-30 hätte es denn sein können ? Wohl eins nach 229.51 ? Gibt es überhaupt ein LM 5W-30 mit 229.5 ?
Die kippen ja heute überall das „Universalöl“ 5W-30 rein. Das hätten die auch bei in meinen BMW F87 reingetan, wenn ich nicht ein besseres Öl angeliefert hätte.
EIN großes 500 L -Faß nur vom 5W-30 in jeder Werkstatt für alle Motoren. Das nenne ich „Wirtschaftlichkeit“.
Gruß Ole
LM hat 11 verschiedene 5W30 im Sortiment, wobei sicher einige Öle nur unterschiedliche Verpackungen und Namen haben dürfen.
LM 5W30
Zitat:
@Ole-Boy schrieb am 19. Februar 2019 um 21:53:01 Uhr:
Muß ich mir Sorgen machen , auch in Anbetracht der Tatsache, das ich nicht weiß, welches Liqui-Moly 5w-30 aufgefüllt wurde ?
EIN großes 500 L -Faß nur vom 5W-30 in jeder Werkstatt für alle Motoren. Das nenne ich „Wirtschaftlichkeit“.Gruß Ole
.
Warum fragst Du nicht in der Werkstatt nach warum nicht die Markenbezeichnung auf der Rechnung steht, bzw. welches Öl eingefüllt wurde.😕
War es das Liqui Moly
SPECIAL TEC LL 5W-30
Leichtlauf High Tech 5W30
Optimal Synth 5W30
nur diese haben die MB 229.5-2018
Handelsüblich, werden Motoröle in genormten 200 Liter Spundfässer und in 1000 Liter IBC-Container oder als lose Ware über einen Tankwagen ausgeliefert.
In kleineren und mittleren Autohäusern sind überwiegend die 200 Liter Stahlfässer im Gebrauch.
Guten Morgen zusammen,
ich hab mir vor einigen Wochen das Mobil 1 Fuel Economy 0W-30 als mögliches Öl für den nächsten Wechsel raus gesucht da ich zwischen xW20 und xW40 alles fahren darf im Honda.
Jetzt finde ich das Öl aber nicht mehr auf der Mobil-Seite, Google findet den Direktlink aber noch:
https://www.mobil1.de/produkte/fuel-economy-0w-30.aspx
Wurde / wird das eingestellt??
Danke und Gruß
Thomas
Zitat:
@Ole-Boy schrieb am 19. Februar 2019 um 23:30:04 Uhr:
Es wurde in einer freien Werkstatt gewechselt. Aber was für ein LM 5W-30 hätte es denn sein können ? Wohl eins nach 229.51 ? Gibt es überhaupt ein LM 5W-30 mit 229.5 ?Die kippen ja heute überall das „Universalöl“ 5W-30 rein. Das hätten die auch bei in meinen BMW F87 reingetan, wenn ich nicht ein besseres Öl angeliefert hätte.
EIN großes 500 L -Faß nur vom 5W-30 in jeder Werkstatt für alle Motoren. Das nenne ich „Wirtschaftlichkeit“.
Gruß Ole
egal ob es nun diese mercedes freigabe hat oder nicht, würde ich ausserhalb der garantie versteht sich, wohl nicht so ein dünnes öl verwenden wollen. ich würde ihm mindestens ein 5w40 anbieten . . .
davon abgesehen, wird es wohl nicht so schlimm sein . . . du hast ja ne rechnung und garantie auf die arbeiten . . .
bei unserem bmw ist es ganz gut gemacht, hier kannst du offiziell von 0w30 bis 5w40 alles nehmen . . . hauptsache es hat die bmw freigabe . . . in dem falle nach longlife 4 da auch diesel mit dpf und so weiter . . .
viele grüße
Zitat:
@birscherl schrieb am 20. Februar 2019 um 09:11:41 Uhr:
https://www.mobil1.de/Site-map.aspx
Ja da steht es noch, klicke ich dann auf Produkte kommt die Übersichtsseite (https://www.mobil1.de/produkte.aspx) und dort ist links das Öl nicht mehr gelistet, was es vor kurzem aber noch war.