Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Er schreibt nicht nur Müll. Da bist Du weit gefehlt.

Was die Details angeht, gilt es Differenzen zu begründen, und dies wurde soweit getan.
Alles weitere ist dann ein "Produkt" aus MT und weiteren Mitgliedern.

Ich kenne das ja selbst.
Argumentiert man seinen Standpunkt sachlich sowie stichhaltig, kommen von irgendwoher irgendwelche Kommentare der Diffamierung.
Und sobald man nur ein klein wenig darauf eingeht um etwas richtig stellen zu wollen, hat man schon die A-Karte und wird mit weiteren Angriffen "zu nichte gemacht".

Aber das liegt nicht an der Thematik selbst, sondern an uns Teilnehmern.

Einfach mal etwas verantwortungsvoller bzw. bewusster damit umgehen, und schon geht es anders. 😉

Im Verlauf hätte sich foxstream auch angemessener ausdrücken können, bin ich dabei.
Doch geht es hierbei nicht um Müll.

Und bevor Du hierauf reagierst, möchte ich Dich darauf hinweisen, dass ich an keinerlei Konflikt interessiert bin.
Also wenn, bitte sachlich, sonst erfährst Du keine Antwort mehr und bleibst auf Deiner Stelle sitzen.

Das sagt ja auch keiner das der nur Müll schreibt, aber er zeigt eindeutig, das er keine andere Meinung als nur seine zu lässt und wenn der Name Addinol ins Spiel kommt, dann wird er ekelhaft. Ich übrigens lass andere Meinungen zu, sonst würde ich nicht verschiedene Öle probieren, um mir selber eine Meinung darüber zu bilden. Ja das SHU0W40 macht seine Sache sehr gut und es scheint so , das es das auch etwas besser kann als das ASL0540, aber deshalb würde ich nie das ASL als minderwertig oder Billigöl bezeichnen.
Nur weil sein Fox Spezi Motor damit nicht klar kommt, muss das eben Müll sein und wird extra noch mal in den Dreck gezogen.

@andi.36, ich beobachte das hier ja ein wenig, und ihr beide habt euch echt gefressen... 😁

Du und der foxstream können wohl nicht so miteinander. 😉
Da reicht dann nur eine Kleinigkeit, und das entwickelt sich zu Elefantenfüße...und ich sage mal so, ihr tragt beide zur ständigen Streiterei euren Teil bei.
Vielleicht braucht ihr euren Gegenpol?! 😕

Bei uns jedenfalls gibt es das in dieser Form nicht. Und ihr seid ja auch beide im OCB aktiv.

Wie ich schon schrieb, kann man sich ruhig mal kurz anrempeln.
Dann sollte aber auch wieder gut sein.

Die Sache mit der Addinol-Kritik zieht wohl leider einen extrem langen Faden hinter sich her.
Es wurde damals derart übertrieben, dass es wohl noch lange anhält bzw. im Hinterkopf hängen bleibt.

Dafür können weder Du noch alle anderen SL 0540 Nutzer etwas.
Man kann da nur versuchen im sachlichen Ton dieses Öl als normales HC mit dickem stabilen Basisöl zu erklären. Denn das ist es auch.
Und mit etwas kürzeren Intervallen kann man es auch gut als Reinigungsöl nutzen.

Du solltest aber auch so langsam eingestehen, dass dieses Öl kein all-in-one Produkt ist, was Du nun mit schwerem Herzen ein wenig einzusehen bereit bist. 😉 🙂

Es gibt halt sooo viele Öle, und jedes hat seine Vor- wie auch Nachteile.

Lass uns nun aber mal gespannt auf das Petronas Syntium 7000 0W-40 sein.
Gerade weil Dein Z18XER auch etwas, ich sage mal "wählerisch" ist (klackern), wird das jetzt interessant werden.

Ich erkenne mittlerweile auch eine gewisse Neugier der Öle an Dir. 😁
Überlege mal, vor 1-2 Jahren hättest Du nicht wirklich den Schritt gewagt, etwas "neues" auszuprobieren. 😉
Und ich sehe das absolut positiv, Dich beim herantasten der Möglichkeiten zu verfolgen.
Es bleibt ja auch immer der Weg zum SL 0540 offen, solltest Du mit einem anderen Öl unzufrieden sein. Es gibt also keinerlei Sackgasse oder so...

Blicken wir der Zukunft mit öliger Freude entgegen. 🙂

Zitat:

@foxstream schrieb am 20. Oktober 2017 um 21:20:25 Uhr:


Auch in der Lebensdauer da sind 100000 die Norm die er halten muß alles andere ist glückliche Fügung
ohne Garantie.
Mit hochwertigem Öl ist man in der Lage mit minimalem Einsatz eine maximale positive Ausbeute zu erzielen.
Echt schlau oder?

Bei den BMW-Saugmotoren BJ 1991 - bis ca. 2000, schafft quasi jeder 200000. Ich würde sagen, dass jeder dieser Motoren 300000 ungeöffnet schafft. Gut, die Ventildeckeldichtung muss vielleicht mal neu. Wenn einer dieser Motoren die 300000 nicht schafft, dann liegt's an den Besitzern durch Kalttreten oder Wartungsstau beim Kühlsystem. Das Öl spielt dabei keine Rolle - sofern welches im Motor ist.

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Zitat:

@UTrulez schrieb am 21. Oktober 2017 um 10:16:29 Uhr:


Bei den BMW-Saugmotoren BJ 1991 - bis ca. 2000, schafft quasi jeder 200000.

Dieses "Ölerlebnis", von dem ich gestern Abend schrieb, hatte ich mit einem von mir 1995 neu gekauften 318ti compact, Motor M42. Ursprünglich wollte ich ihn bis zum Ende fahren, aber dann bekam ich nach 16 Jahren und 160tkm überraschend noch Geld dafür. Vielleicht auch, weil im Kofferraum eine Flasche teures Öl lag. Die Maschine hat auf das teure Öl unerwartet reagiert: einfach nur super.

Is ja vielleicht ne Glaubensfrage...aber was wäre wohl empfehlenswert wenn man nen VW CR TDI mit DPF von Longlife auf Festintervall umstellt. Beim gleichen Öl wie wie bisher bleiben? Ein 5w30 mit VW50700 Freigabe... Gefahren wird weniger Langstrecke als viermal am Tag 16km ... und mittlerweile 146tkm....

Ich bin mir sicher der Fox Motor würde auch mit einem wenig preisintensiven Öl auf HC Basis und einem ADD Paket das die entsprechenden Freigaben nicht unbedingt übererfüllt
zurechtkommen.
Solche Öle sind weder Müll noch werden damit reihenweise Motoren verrecken
auch liegt es mir fern sie durch den Dreck zu ziehen.

Aber ich möchte nicht nur das der Motor klarkommt sondern das es ihm ölmäßig so gut als irgend möglich geht.
Da von mir schon viel ausprobiert wurde kann ich sagen es lohnt sich da mehr Geld in die Hand zu nehmen.

Zitat:

@UTrulez schrieb am 21. Oktober 2017 um 10:16:29 Uhr:



Zitat:

@foxstream schrieb am 20. Oktober 2017 um 21:20:25 Uhr:


Auch in der Lebensdauer da sind 100000 die Norm die er halten muß alles andere ist glückliche Fügung
ohne Garantie.
Mit hochwertigem Öl ist man in der Lage mit minimalem Einsatz eine maximale positive Ausbeute zu erzielen.
Echt schlau oder?

Bei den BMW-Saugmotoren BJ 1991 - bis ca. 2000, schafft quasi jeder 200000. Ich würde sagen, dass jeder dieser Motoren 300000 ungeöffnet schafft. Gut, die Ventildeckeldichtung muss vielleicht mal neu. Wenn einer dieser Motoren die 300000 nicht schafft, dann liegt's an den Besitzern durch Kalttreten oder Wartungsstau beim Kühlsystem. Das Öl spielt dabei keine Rolle - sofern welches im Motor ist.

Der Witz ist das man keine Grenze ziehen kann wie lange ein Motor hält. Der Konstrukteur kann nur ein Ziel vorgeben das im Schnitt erzielt werden soll, siehe Glockenkurve .
Die meisten Motoren sollten in der Mitte der Normalverteilung landen, Ausreißer nach Oben und Unten wird es immer geben, was berücksichtigt ist. Natürlich wird dabei nicht berücksichtigt wie der Kunde mit den Motoren umgeht oder was der Pfusch des Einkaufs verursacht.
Bei Kisten wie dem Fox reichen ca 100000km Laufleistung in der Normalverteilung locker aus da dieses Auto eher im Kurzstreckenbetrieb läuft, Viele landen wegen Rost usw auf dem Schrott bevor die 100000km erreicht sind. Bei größeren Modellen steigt diese Ziellaufleistung natürlich an. Bei Kisten die üblicherweise im Aussendienst gefahren werden sollte man schon deutlich über 200000km anpeilen damit nicht zu viele Motoren innerhalb der Garantie kaputtgehen oder der Wertverlust zu hoch ist weil die Motoren zu schnell kaputt sind. Wer würde noch die Leasingrückläufer kaufen wenn man zb ab 150000km von einem Motorschaden ausgehen müsste?
Ausnahmen mögen die Motoren in Sportwagen sein die grenzwertig konstruiert wurden, sprich Alles was geht rausgeholt wurde.
Aber in der Regel dürften selbst Kleinwagenmotoren locker 200000km schaffen wenn sie gut behandelt und gewartet werden. 😁 Ob da Ölexperimente mit Eigenmischungen Hilfreich sind mag jeder für sich entscheiden.
Wenn ein Motor frühzeitig Hops geht liegt es selten an der Konstruktion an sich, eher das der Einkauf beim Hersteller Kosten über die Qualität stellte oder Ölvorgaben aus welchen Gründen auch immer von "Oben" diktiert werden und deswegen nicht den Anforderungen der Realität entsprechen, siehe Öle mit abgesenktem HTHS-Wert um 0,01% Sprit auf dem Prüfstand zu sparen.
Selbst die Frostmotoren bei VW hatten wenig Probleme wenn man 0/5Wxx verwendete, obwohl es da tatsächlich einer der wenigen Konstruktionsfehler war der die Schäden auslöste.
Aber generell dürfte mit das größte Problem bei Motorschäden hinterm Lenkrad sitzen.

Die 100000km Grenze war bis in die 70er ein Thema, unter Anderem wegen der damals verbreiteten Öle.

Zitat:

@Karliseppel666 schrieb am 21. Oktober 2017 um 11:09:22 Uhr:


Is ja vielleicht ne Glaubensfrage...aber was wäre wohl empfehlenswert wenn man nen VW CR TDI mit DPF von Longlife auf Festintervall umstellt. Beim gleichen Öl wie wie bisher bleiben? Ein 5w30 mit VW50700 Freigabe... Gefahren wird weniger Langstrecke als viermal am Tag 16km ... und mittlerweile 146tkm....

Das hängt davon ab was du möchtest

Eine kostengünstige Lösung mit der der Motor sicher klarkommt

oder soll es so hochwertig als möglich sein Kostenegal?

Soll Jeder für sich selber entscheiden , bei mir ist Priorität nummer 1 den Verschleiss so niedrig wie möglich zu halten , somit spielt die Qualität des Öls eine wichtige Rolle , Kosten egal , Reparatur , Motortausch oder Fahrzeugwechsel ist deutlich teurer als gutes Öl zu kaufen , muss Jeder selber wissen was Ihm sein Motor wert ist !

Hochwertig. Auf Geld kommt's mir da net an. Der Motor soll weiterhin geschmeidig seinen Dienst tun. @foxstream

@ Sir Donald
Genau so sehe ich das auch.
Grade weil mir klar ist der kleine HTP Dreizylinder ist von"Natur" aus nicht mit der gleichen Lebenserwartung wie ein großvolumiger V8 gesegnet nutze ich sehr hochwertige Öle und bin damit auch bisher gut gefahren.
Der Motor hat jetzt 101000 km auf der Uhr und reagiert mit einem ausgesprochen seidig geschmeidigen Lauf auf die verwendete Pao Ester Mischung mit extra Wolfram, Antimon Add von Eurol.
Da ich alle relevanten Stellen am Unterboden bei jedem Ölwechsel mit Seilfett von LM behandele ist Rost kein Thema.

Zitat:

@Karliseppel666 schrieb am 21. Oktober 2017 um 11:47:01 Uhr:


Hochwertig. Auf Geld kommt's mir da net an. Der Motor soll weiterhin geschmeidig seinen Dienst tun. @foxstream

Noch ein wichtiger Punkt hast du noch Garantie?

Wenn ja und du sicher rechtliche Spitzfindigkeiten seitens VW ausschließen willst

bist du an die vorgegebene Freigabe gebunden.

Nein. Keine Garantie mehr...

@ AE01a @ Sir Donald

Das mit den alten BMW motorn stimmt wohl. Dennoch hat es mein Schwager geschafft seinen M52 motor 328 mit doppelvanos im e46 platt zu fahren . Er fährt viel sieht viel Vollgas und fing beim letzen Ölwechsel ( aral 0w40 ) vor 4 Monaten an Schlag artig öl zu brauchen. 1 Liter auf 700 km . Verdacht auf KGE diese erneuert Problem aber nicht behoben . Dazu kamm dann Wochen später Wasser Verlust dazu da 1 Liter auf 1000 km von aussen alles trocken . Komischerweise aber kein vermehrtes blau oder weiß qualmen aus dem auspuss .

Motor ist auch gut gelaufen. Da er wenig Zeit hat ist er erst mal so weiter gefahren die nächsten 2 Monate. Jetzt kamen als zuündaussetzer und zylinderausfall dazu . Zündspulen und kerzen waren auch schon neu. Also alle Kerzen raus das war der Zeitpunkt wo ich endlich mal meine kompressionstrster aus probieren konnte der damals nicht billig was und schon Jahre in der Schublade liegt.

Wie zu erwarten war der kopressionstest bescheiden ab Zylinder 5 und 6 dort wo auch die thermik am schlechtesten ist . Stellt sich jetzt die Frage Ventile, kolbemringe oder kopfdichtung. Da Öl und Wasser Verbrauch da sind liebt kopfdichtung sehr nahe . Viele BMW Spezialisten sagten mir allerdings das diese motoren so gut sind und nie was an Kolbenringen oder Ventile hatten. Wir werden also schauen müssen.
Also werde ich mich wohl dem nächst an den motor ran trauen müssen und den Kopf mal runter machen um mehr zu sehen. Beim letzen Ölwechsel vor 3 Wochen noch mal das addinol genommen seid dem ist der ölverbrauch etwas niedriger. Ca 1 Liter auf 1100 km . Vor allem aber muss der BMW motor noch 1 Woche durchhalten jeden Tag 100 km mal schaun . Alles über drehzahlen von 1200 läuft der 6. Zylinder grade noch so mit alles darunter ist kacke .

Als Übergangs Auto holen wir nächste Woche einen Golf 1 cabrio den den er auch dauerhaft dann behalten will. Schaun wir mal was der motor dann für ein öl bekommt .

Ein Bild im Anhang

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