Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@teppich010 schrieb am 30. März 2016 um 21:50:55 Uhr:


Wenn es also der Erstgenannte ist, war für mich die Erklärung, dass das Öl im Motor weder so heiß wird noch über einen so langen Zeitraum so hoch erhitzt wird, plausibel.

Gibt es nicht Aberhunderte mechanische wie chemische Tests bzw. Testverfahren, welche - um ein Ergebnis in einer vielfach kürzeren Zeit zu erhalten - viel strengere/härtere Bedingungen nachbilden als die, denen das Material real über Jahre ausgesetzt wird?

Ok, solche Tests basieren auf etlichen Unterschungen und Vergleichen. Das ist bei der Russenküche wohl nicht gegeben. Das bedeutet aber nur, daß man es einfach nicht weiß im welchen Maße sie damit daneben oder richtig liegen und nicht, daß hier jemand schon begründen konnte, daß sie komplett daneben liegen.

Wobei ich da wohl eher mit GaryK gehe. Also relativ skeptisch. Und das wars. Das ist aber nicht das womit sich andere hier aufspielen möchten, die trotz ihres rudimentären Wissenstandes sofort wissen wollen was exakt 0 und was 1 ist.

Na ja, um das zu beweisen, musst du ja eigentlich mehrere Motoren über einen längeren Zeitraum beobachten und das mit verschiedenen Ölen. Den Aufwand wird wohl niemand betreiben.

Aber du würdest ja auch sicher nicht behaupten, dass einmal "kochen" mit 400 Grad denselben Effekt hat wie kochen mit 100 Grad bei vierfacher Dauer.

In meinem Serviceheft steht noch B71 2290 5W-30 und B71 2296 5W-30 oder 0W-30.

Die ändern die Vorgaben fast schon öfter als ihre Hemden.

Nö. Es gibt halt oft so Kippmomente. Grad was Chemie angeht. Oder: Heißluftföhn auf ein Blattpapier zu halten und auf 40°C einstellen bewirkt in 40min. nicht das was 400°C in 4Min. bewirken 🙂

Ich bin mir dessen schon bewusst. Verkokung des Öls ist aber auch unter realen Bedingungen ein Problem.
Gary ist sich übrigens unsicher was da denn überhaupt verkokt, aber die Bestandteile die da zuerst verkoken sind imho auch jene die im Motor zuerst verkoken. Ob das am Grundöl liegt oder den Additivkeulen ist eigentlich zweitranging.

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Zitat:

@Jan0815 schrieb am 31. März 2016 um 12:08:45 Uhr:



Zitat:

@207ccFeline schrieb am 31. März 2016 um 11:31:01 Uhr:


Vor allem bei dem von EisGab angegebenen PSA EP6 Motor(en), Sauger oder Turbo, sind xxW40 Öle durch PSA Peugeot/Citroen absolut unzulässig!!!

Gruß 207ccFeline

Schön, aber wie seriös ist so ein Manual, wenn nicht mal die Nomenklatur richtig verwendet wird? So etwas wie W40 Öle existiert nicht.

Jan, ich weiß nicht wie man das noch mit Peugeot erklären kann. Man bekommt einfach keine Antwort von Peugeot. Die verschieben alles wie es ihnen passt. Das beste und neue Beispiel kannst Du in dem Anhang sehen den ich EisGab geschrieben habe. Jetzt dürfen von den EP-Motoren nur noch der 1,4 + 1,6 VTi das 5W30 nehmen und der 1,6 THP Turbo Direkteinspritzer nur noch 0W30 obwohl zuvor auch 5W30.
Genauso unverständlich für jeden die 3 Zyl. Pure Tech Motoren. Der 1,2 Pure Tech 82 Sauger darf alle auf der Liste stehenden Öle nehmen, während die 1,2 Pure Tech Turbo Dirkteinspritzer nur das 0W30 Öl nehmen dürfen.

Viele Grüße 207ccFeline

Zitat:

@teppich010 schrieb am 31. März 2016 um 13:08:02 Uhr:


Na ja, um das zu beweisen, musst du ja eigentlich mehrere Motoren über einen längeren Zeitraum beobachten und das mit verschiedenen Ölen. Den Aufwand wird wohl niemand betreiben.

Aber du würdest ja auch sicher nicht behaupten, dass einmal "kochen" mit 400 Grad denselben Effekt hat wie kochen mit 100 Grad bei vierfacher Dauer.

Bei 400°C werden andere Bestandteile ausgefällt als das bei 100°C bei längerer Dauer passiert.
Sonst würde keine Raffenerie funktionieren.

Zitat:

@Sachte schrieb am 31. März 2016 um 12:58:47 Uhr:


Wobei ich da wohl eher mit GaryK gehe. Also relativ skeptisch. Und das wars. Das ist aber nicht das womit sich die Halbstarken aufspielen möchten, die trotz ihres rudimentären Wissenstandes sofort wissen wollen was exakt 0 und was 1 ist.

Erhitzen ist jetzt nicht so schwer. Wobei es mehrere Punkte gibt:
(a) wird die Probe gerührt? Verkürzt die Aufheizdauer nebst mittlerer Temperaturbelastung enorm
(b) wo wird die Temperatur gemessen? Im Heizmedium oder innendrin? Wird nicht gescheit gerührt und zugleich innen gemessen, ist der Test fürn Arsch weil der ganz sicher an der Grenzfläche übereizt wenn ein elektrischer Heizpilz als Wärmequelle genutzt wird.
(c) Reproduzierbare Ergebnisse? Die haben so viele Öle getestet, da wäre dieser Test "drin" gewesen. 300° ist über dem Flammpunkt, da reichen kleine Mengen Luft in der Anlage um "erfolgreich" Koks zu bauen. Liegt dann blöderweise nicht am Öl.
(d) standen die alle zum Abkühlen gleich lang und waren gleich kalt? Übersättigte Flüssigkeiten sind erstaunlich stabil, siehe https://www.youtube.com/watch?v=Fot3m7kyLn4

Was ich an den Russen nicht kapiere: Wieso sich ähnliche Öle eines Herstellers derartig unterschiedlich verhalten. Siehe das BP Visco 3000/5000 als 10W40 bzw. 5W40 ohne erwähnenswerte Beanstandung und das 7000er als 0W40 verkackt aber sowas von. Zudem wäre es interessant gewesen die gebrauchten Ölproben nach Erwärmen zu filtrieren. Wenn ein Öl Feststoffe kurzfristig gut in Schwebe halten kann, dann kommen die dazugehörigen Ablagerungen halt später. Deswegen bin ich skeptisch. Einfach mal was machen und dokumentieren geht meist schief.

Zitat:

@EisGab schrieb am 31. März 2016 um 13:10:52 Uhr:


In meinem Serviceheft steht noch B71 2290 5W-30 und B71 2296 5W-30 oder 0W-30.

Die ändern die Vorgaben fast schon öfter als ihre Hemden.

Richtig und Du bekommst keine Antwort von denen auf höherviskose Öle für unseren Motor. Telefonierst Du mit Peugeot sagen die nur, sprechen Sie bitte mit Ihrer Vertragswerkstatt. Sprichst Du dort jemanden an sagt der, telefonieren Sie bitte mit Peugeot 🙁😠.

Dass Du Dich nach Monaten immer noch dran hochziehst, was Peugeot vorschreibt ist irgendwie drollig. In der Zeit hättest Du hier genug lernen können, um Dir selbst ein Bild zu machen.

Zitat:

@7746frank schrieb am 31. März 2016 um 12:43:07 Uhr:


Dann schau Dir mal hier http://bmwservice.livejournal.com/27699.html

TOTAL QUARTZ 7000 SAE 10W40
...
Also fahr das 10W40 und alles ist bestens😁

Soviel zur Aussagekraft dieses Testes!

Ja, und nun? Was möchtest Du mir damit sagen?
Das Quartz 7000 10W-40 schneidet in diesem Test excellent ab, und sehr viele Öle haben eine höhere Verkokungsneigung als dieses. Daher ist die Aussagekraft ist doch voll gegeben.

Aus welchen Gründen ich nun dieses Öl fahren soll, wird mir jedoch nicht ganz klar. Habe ich etwas verpasst?

Ich muss Dir doch jetzt wohl nicht wirklich erklären, dass es noch viele weitere Kritikpunkte zur Ölwahl gibt?
Oder etwa doch?
Da mir dies zu müßig ist, blättere doch bitte einfach mal in diesem Thread rum.....da findest Du dann so tolle Sachen wie kinematische Viskositäten, TBN, Pourpoint usw. .....ist wirklich sehr interessant was es da so alles gibt, lese es Dir ruhig durch.

Und bitte lass in dieser Zeit solche kurzsichtigen Beiträge ohne Sinngehalt sein, nur weil Du meinst damit etwas aussagen zu können. Denn dem ist leider nicht so....

Zitat:

) Reproduzierbare Ergebnisse? Die haben so viele Öle getestet, da wäre dieser Test "drin" gewesen. 300° ist über dem Flammpunkt

Genau das ist der Punkt... es ist ein Unterschied ob ich ein öl im Motor für 0.x Sekunden in Berührung bringe oder ob es über längere Zeit völlig überhitze..an Luft würde es brennen... ist brennendes Motoröl ein aussagekräftiger Test für dessen Qualität ?
Natürlich geht das Öl mit der Zeit im Motor kaputt, verkokt und oxidiert....aber das ist doch was ganz anderes...welches Additiv soll bei dauerhaft 400° irgendwas bewirken?

Wir werfen ja auch nicht einen Motor in einen Schmelzofen und sagen dann wenn der kopf zuerst schmilzt, der hat ein thermisches Problem im Zylinderkopf

Zitat:

@HL66 schrieb am 31. März 2016 um 14:35:56 Uhr:



Zitat:

) Reproduzierbare Ergebnisse? Die haben so viele Öle getestet, da wäre dieser Test "drin" gewesen. 300° ist über dem Flammpunkt


..an Luft würde es brennen... ist brennendes Motoröl ein aussagekräftiger Test für dessen Qualität ?

Die Gase würden brennen, nicht das Öl selbst....

Der Flammpunkt besagt die Temperatur, bei dieser ein Öl anfängt entflammbare Gase abzugeben...nicht mehr und nicht weniger. Für eine Flamme braucht es eine externe Feuerquelle.
Zudem sollte man den Flammpunkt nicht als Messlatte für entstehende Temperaturen im Motor nehmen.....das eine hat mit dem anderen nicht's am Hut.

Zitat:

@GaryK schrieb am 31. März 2016 um 13:26:03 Uhr:


Was ich an den Russen nicht kapiere: Wieso sich ähnliche Öle eines Herstellers derartig unterschiedlich verhalten. Siehe das BP Visco 3000/5000 als 10W40 bzw. 5W40 ohne erwähnenswerte Beanstandung und das 7000er als 0W40 verkackt aber sowas von.

Vom Gefühl hab ich mir auch immer gedacht, die grillen da eher die Additive als die Grundöle. Wer hier kann ausschliessen, daß Öle (in Gänze, nicht nur Grundöle, sondern das was im Kanister ist) die viel besser schmieren bei dem Test doch bisschen eher verkoken?

@all
Und, welche würde man dann fahren, wenn der Versuchsaufbau schon ziemlich umstritten ist? 😉

Ich fand den Test sehr interessant. Schon alleine die Mühen und die Anzall, klares Hut ab. Ich weiß nur bis heute nicht wie man die Ergebnisse interpretieren sollte 😁 😉 Daher hab ich auch nie bei "Sinnlos" mitgeklatscht.

Ibnteressant war z.B. der FST. bisher waren wir der Meinung, daß es doch auch ordentlich PAO hat und die Additivkeule bzw. Formulierung ist ja nicht grad uralt. Trotzdem hat es sich da relativ gut geschlagen 🙂

Zitat:

@Tequila009 schrieb am 31. März 2016 um 14:18:43 Uhr:



Zitat:

@7746frank schrieb am 31. März 2016 um 12:43:07 Uhr:


Dann schau Dir mal hier http://bmwservice.livejournal.com/27699.html

TOTAL QUARTZ 7000 SAE 10W40
...
Also fahr das 10W40 und alles ist bestens😁

Soviel zur Aussagekraft dieses Testes!

Ja, und nun? Was möchtest Du mir damit sagen?
Das Quartz 7000 10W-40 schneidet in diesem Test excellent ab, und sehr viele Öle haben eine höhere Verkokungsneigung als dieses. Daher ist die Aussagekraft ist doch voll gegeben.

Aus welchen Gründen ich nun dieses Öl fahren soll, wird mir jedoch nicht ganz klar. Habe ich etwas verpasst?

Das war doch nur ein Witz.😛
Ein Öl, das niedrige Freigaben hat, schneidet besser ab als welche mit besseren Freigaben.
Eines mit PAO und eines mit GTL sind schlechter als 10W40.

Daran sehe ich , dass der Test für mich persönlich für die Füße ist.
Oder kannst Du mit irgendeiner Deiner tollen Berechnungen das Gegenteil beweisen?😁

Zitat:

@DonC schrieb am 31. März 2016 um 12:42:07 Uhr:


5W-20, 0W-20 und 0W-16 sind eigentlich reine Spritsparöle.

Allerdings erhöht sich der Ölverbrauch mit zunehmendem Alter wohl dramatisch und sorgt in den USA für massive Beschwerden der Kunden.

Anscheinend gehen einige Hersteller daher wieder zu altbewährten Ölen über 🙂

Woher weißt Du das oder wo hast Du das gelesen? Im Netz finde ich da nichts.

Viele Grüße 207ccFeline

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