Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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Naja, so ganz ist der Hinweis mit den 2.000 Seiten nicht von der Hand zu weisen, denn im Moment erstaunt es mich schon, dass wir eben noch über das Etikett vom Aral Supertronic gesprochen haben und kurze Zeit später +48 neue "sinnvolle" Beiträge über den Industriepark Leuna und die Eigentumsverhältnisse von Discountern, die kein Öl verkaufen, zu lesen sind (das mit dem Tunnel fand ich gut).
Aber wenn's Euch hilft....
Jetzt spamme ich mal dazwischen und präsentiere zwei Etiketten vom ARAL Supertronic 0w-40
links: anno 6/2012
rechts: anno 11/2014 (Lieferung vor zwei Monaten)
1.) Porschefreigabe ist weg (abgelaufen?)
2.) Bei beiden steht vorne "Vollsyntheseöl" und hinten "vollsynthetisches Hochleistungs-Motorenöl" drauf
Wer's nicht glaubt, kann selber schaun 😁
Was mich mal interessieren würde:
Es heißt ja immer, dass die Aral Öle = Castrol sind, weil ja beide Unternehmen zu BP gehören und im Prinzip nur Castrol für die Ölherstellung zuständig ist. Aber hier bei dem Aral 0W40 ist es irgendwie ne Ausnahme, weil kein Pendant aus dem Castrol Produktkatalog existiert, oder habe ich was übersehen? Woran liegt das? Castrol wär doch blöd, so ein Öl nicht im eigenen Sortiment zu listen...
@ Hunter
beginnt der Ölverbrauch bei dem Opel konstant oder nimmt der sich zb. nach 5000km mehr? An meinem Ea 888 habe ich folgende Erfahrung gemacht die ersten 4-5 tkm nimmt er sich nichts aber dann fängt er an sich Öl zu gönnen. Darum geh ich davon aus das, das Öl stark abgebaut hat.
Zitat:
@210ponys schrieb am 15. November 2015 um 23:07:08 Uhr:
@ Hunterbeginnt der Ölverbrauch bei dem Opel konstant oder nimmt der sich zb. nach 5000km mehr? An meinem Ea 888 habe ich folgende Erfahrung gemacht die ersten 4-5 tkm nimmt er sich nichts aber dann fängt er an sich Öl zu gönnen. Darum geh ich davon aus das, das Öl stark abgebaut hat.
Interessant. Was fährst du nochmal 5w-40?
Mein Vetter fährt in seinem EA888 (A5 180PS MJ2012) jetzt das Pennasol 5W-50. Er hat den Wagen seit ~3tkm und musste noch nichts nachfüllen (war 3/4 voll, jetzt 1/2). Der Vorbesitzer hat mit LL 5W-30 ein Ölverbrauch von 0,5l/1tkm gehabt. Also bisher siehts gut aus, trotz der fehlerhaften Kolbenringen.
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Fahr einen Golf 6 Gti 06.2012 mit Addinol 0540 wie gesagt die ersten 4-5 tkm hält es sich hervorragend dann wird es weniger so ca ein Halben Liter der mit 10w-60 ersetzt wird. Und bei 7.5 tkm wird gewechselt.
Kein Öl, was so hochwertig ist, dass es die MB 229.5 schafft, ist nach 4-5000 km fertig bzw "hat stark abgebaut".
Ich fahr Addinol seit Jahren und auch nach 10-15000 km ist das Öl top in Schuss, egal ob Schmutztragevermögen, Visko, VI, oder sonst irgendwas, meine Analysen und die vieler anderer bestätigen dies. Mach mal ne Analyse von deinem, dann wirst du das ebenfalls feststellen können. Und wenn nicht, hast du ein Problem am Motor. Aber wenn du den GTI nicht gerade nur Kurzstrecke bewegst, ihn auf den ersten Metern schon wie ein Wahnsinniger trittst und auch sonst kein Problem am Motor hast, dann ist auch das Öl 100% leistungsfähig und in Ordnung. Wie gesagt: lass ne Analyse machen, dann hast du Klarheit, aber solche Vermutungen bringen nix, weder dir noch anderen hier.
PS:
Hab in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis einige VAG Fahrer (>10 Leute) mit Addinol (Super und Giga Light), von denen hat noch nie jemand auch nur einen Tropfen nachgefüllt. Kannst es ja mal mit Total Quartz Energy 5W40 versuchen, aber das wird auch nix ändern. Bin mir sehr sicher, dass es an deinem Motor liegt, am Öl liegts - halbwegs normales Fahrprofil vorausgesetzt - nicht.
Zitat:
casey1234
Kein Öl, was so hochwertig ist, dass es die MB 229.5 schafft, ist nach 4-5000 km fertig bzw "hat stark abgebaut".
aber so ca 10 bis max 15.000 treten je nach Motor schon "Ermüdungserscheinungen auf... wie lässt es sich erklären daß dann der Motorlauf rauher wird und bei meinem z.b "plötzlich" in rel kurzer Zeit 1/4 Liter Öl "verbraucht" wird... die ersten paar tsd km kann ich ihn aber treten wie ich will, da wird kein Öl verbraucht. Es muß ja nicht bedeuten daß das Öl dann total am Ende ist, aber frisch ist es auch nicht mehr... in meinen Analysen kann man z.b. bei der Oxidation schon Unterschiede fesstellen, ich hatte ein oder 2 Analysen wo die Oxidation nach 10-12.000km schon in Richtung Grenzwert ging.... das ist aber sicher stark vom Fahrprofil und Motor abhängig... 5000km ist bei einigermaßen normalem Profil aber zu wenig.. bei reiner Kurzstrecker aber schon zu viel
Zitat:
@casey1234 schrieb am 16. November 2015 um 09:40:09 Uhr:
...
Ich fahr Addinol seit Jahren und auch nach 10-15000 km ist das Öl top in Schuss, egal ob Schmutztragevermögen, Visko, VI, oder sonst irgendwas, meine Analysen...
Echt jetzt?
Zeig' uns doch mal deine Analysen!
Ansonsten ist diese Aussage genauso wertlos und als reines Marketing-Geschwätz zu werten, wie:
- mit Addi läuft mein Motor viel leiser
- viel sauberer,
- viel schneller,
- verbraucht viel weniger
- wird schneller warm
...
oder auch
Zitat:
@casey1234 schrieb am 16. November 2015 um 09:40:09 Uhr:
...
Hab in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis einige VAG Fahrer (>10 Leute) mit Addinol (Super und Giga Light), von denen hat noch nie jemand auch nur einen Tropfen nachgefüllt...
Haben die Motoren mit anderen Ölen etwa Öl verbraucht?
Was überhaupt für VAG-Motoren?
Wie ist die Laufleistung, Fahrprofil, Wechselintervalle usw.?
Zitat:
@casey1234 schrieb am 15. November 2015 um 23:03:21 Uhr:
... Aber hier bei dem Aral 0W40 ist es irgendwie ne Ausnahme, weil kein Pendant aus dem Castrol Produktkatalog existiert, oder habe ich was übersehen?...
Auf die Schnelle mal "nur" die MB 229.51: ARAL SuperTronic 0W-40, ARAL SuperTronic Diesel 0W-40, Castrol EDGE 0W-40, Castrol EDGE FST 0W-40.
Edit: und natürlich bp visco 7000 0W-40
Zitat:
@cpu schrieb am 16. November 2015 um 11:01:35 Uhr:
Haben die Motoren mit anderen Ölen etwa Öl verbraucht?Zitat:
@casey1234 schrieb am 16. November 2015 um 09:40:09 Uhr:
...
Hab in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis einige VAG Fahrer (>10 Leute) mit Addinol (Super und Giga Light), von denen hat noch nie jemand auch nur einen Tropfen nachgefüllt...
Was überhaupt für VAG-Motoren?
Wie ist die Laufleistung, Fahrprofil, Wechselintervalle usw.?
Ja, aber nicht viel - manche hatten so 1-2 L auf 15.000 km, also nicht die Welt, und brauchen halt nun nichts mehr. Fahrprofil ist bei allen ganz normal 50:50 Kurz-/Langstrecke, keine extremen Fahrprofile dabei. Auf der Uhr ist alles dabei zwischen 20.000 und 400.000 km.
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Zitat:
@Wolv O. schrieb am 16. November 2015 um 11:20:29 Uhr:
Auf die Schnelle mal "nur" die MB 229.51: ARAL SuperTronic 0W-40, ARAL SuperTronic Diesel 0W-40, Castrol EDGE 0W-40, Castrol EDGE FST 0W-40.Zitat:
@casey1234 schrieb am 15. November 2015 um 23:03:21 Uhr:
... Aber hier bei dem Aral 0W40 ist es irgendwie ne Ausnahme, weil kein Pendant aus dem Castrol Produktkatalog existiert, oder habe ich was übersehen?...Edit: und natürlich bp visco 7000 0W-40
Komisch, hab tatsächlich das Castrol Edge 0W40 übersehen - dachte, das gibt es nur als FullSAPS mit MB 229.5.
Oke danke, die Datenblätter sind auch 1:1 identisch, dann ist wohl Castrol Edge 0W40 mit MB 229.51 = Aral Supertronic 0W40 mit MB 229.51.
Zitat:
@casey1234 schrieb am 16. November 2015 um 11:45:05 Uhr:
Komisch, hab tatsächlich das Castrol Edge 0W40 übersehen - dachte, das gibt es nur als FullSAPS mit MB 229.5.
Oke danke, die Datenblätter sind auch 1:1 identisch, dann ist wohl Castrol Edge 0W40 mit MB 229.51 = Aral Supertronic 0W40 mit MB 229.51.
Genau das hatte ich
am 6.11.(und vor 19 Seiten! <wuerg>) ja auch gedacht und behauptet, als mich FlowOdw eines Besseren belehrte, und jetzt kommst Du, und bestätigst wieder meine alte Meinung....
Anyway - ich bleibe bei ARAL, da blicke ich wenigstens durch 😉
Von Castrol Edge 0W-40 lese ich 229.5. Ich sehe kein 229.51. Ich kenne im Augenblick nur zwei 0W-40 mit 229.51, Aral und Mobil 1. Welches Castrol 0W-40 hat 229.51?
Zitat:
@AE01a schrieb am 16. November 2015 um 12:52:28 Uhr:
Von Castrol Edge 0W-40 lese ich 229.5. Ich sehe kein 229.51. Ich kenne im Augenblick nur zwei 0W-40 mit 229.51, Aral und Mobil 1. Welches Castrol 0W-40 hat 229.51?
Hab auf der Castrol Website das hier mit 229.51 gefunden, dessen Datenblatt 1:1 identisch zum Aral ist:
http://msdspds.castrol.com/.../CBAY-8K5DVE%5F0.pdf
Ich hab mit dem Addinol 0540 auch etwas weniger Ölverbrauch als mit anderen Ölen ( auf dem eh schon niedrigen Niveau meines Motors) aber jetzt zu sagen daß alle Auto generell kein Öl mehr verbrauchen, wenn man Addinol einfüllt, das ist Quatsch... garantiert gibt es auch einen VW der damit etwas Öl braucht... "Null" Ölverbrauch ist eh selten aber das haben wir schon oft diskutiert.
Und was auch oft vergessen wird, auch bei Tests in Zeitschriften: Nur weil nicht nachgefüllt wird heißt das nicht daß nichts verbraucht wird... wenn beim Ölwechsel der Ölstand auf Minimum ist dann musste zwar nichts nachgefüllt werden aber es war eben auch nicht "kein Ölverbrauch"
Das gilt noch mehr für das Audi Forum weil dort eher selten das 30.000er INtervall gefahren wird
Zitat:
@HL66 schrieb am 16. November 2015 um 13:02:23 Uhr:
Ich hab mit dem Addinol 0540 auch etwas weniger Ölverbrauch als mit anderen Ölen ( auf dem eh schon niedrigen Niveau meines Motors) aber jetzt zu sagen daß alle Auto generell kein Öl mehr verbrauchen, das ist Quatsch...
Hab ich auch nie behauptet. 😉
Aber zu sagen, das Öl wäre nach 5000 km fertig, ist bei halbwegs normalem Fahrprofil einfach Quatsch, wenn am Motor so kein Problem vorliegt. Und eine Analyse würde das bestätigen.
Ich wechsel auch alle 7.500 km genau halbjährlich, aber hatte es auch schonmal 15.000 drin, da war das Öl noch fit. Auch das Giga Light macht nach dem vollen 30.000er Intervall eine super Figur. Vielleicht haben wir auch einfach nur Glück mit unseren Motoren, kann auch sein.
Fakt ist: bei unseren Autos in der Familie und bei ein paar Freunden, die Analysen machen ließen, waren die Addinol Öle nie auch nur ansatzweise am Limit, daher kann und werde ich das nicht glauben, dass das SL0540 nach 5000 km fertig ist, zumal das ja nur auf Vermutungen basiert, also nichtssagend ist.