Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@casey1234 schrieb am 15. März 2015 um 19:51:59 Uhr:


Seh ich genauso wie HL66.
Der Anteil an Leuten, die sich so sehr um eine gute Wartung bemühen wie wir hier, ist doch verschwindend gering.

Hab ich auch bei meinem Nachbar gesehen. Hat sich nen Audi A6 TDI frisch vom Band geholt, und hatte nach 1,5 Jahren und 40.000 km nen Motorschaden. Naja, wenn man das Auto halt Tag ein, Tag aus nach dem Kaltstart tritt, die Gänge bis in den Begrenzer dreht, kalt im 2. Gang mit 70 auf ne rote Ampel hinprügelt, auch wenn es im Winter -20 Grad hat, wen wunderts?! Motor warm fahren - Fehlanzeige! Wollte von Audi nen neuen Motor auf Kulanz, "weil Motorschaden nach der Laufleistung ja ein Witz ist". Die haben den Motor aufgemacht, reingeschaut, Kopf geschüttelt und gesagt: Was hast du mit dem Motor gemacht?! Kulanz kannste vergessen!
Ende vom Lied: Hat nichts bekommen und macht es mit seinem jetzigen Q5 nur minimal besser. -.-

jawoll genauso wars, so ein Schwachsinn hab ich selten gehört.

Weisst du überhaupt was du da schreibst ?

Nach 1,5 Jahren gibts keine Kulanz sondern Garantie

Zitat:

@Peugeot_Scooter schrieb am 16. März 2015 um 11:12:52 Uhr:



Zitat:

@casey1234 schrieb am 15. März 2015 um 19:51:59 Uhr:


Seh ich genauso wie HL66.
Der Anteil an Leuten, die sich so sehr um eine gute Wartung bemühen wie wir hier, ist doch verschwindend gering.

Hab ich auch bei meinem Nachbar gesehen. Hat sich nen Audi A6 TDI frisch vom Band geholt, und hatte nach 1,5 Jahren und 40.000 km nen Motorschaden. Naja, wenn man das Auto halt Tag ein, Tag aus nach dem Kaltstart tritt, die Gänge bis in den Begrenzer dreht, kalt im 2. Gang mit 70 auf ne rote Ampel hinprügelt, auch wenn es im Winter -20 Grad hat, wen wunderts?! Motor warm fahren - Fehlanzeige! Wollte von Audi nen neuen Motor auf Kulanz, "weil Motorschaden nach der Laufleistung ja ein Witz ist". Die haben den Motor aufgemacht, reingeschaut, Kopf geschüttelt und gesagt: Was hast du mit dem Motor gemacht?! Kulanz kannste vergessen!
Ende vom Lied: Hat nichts bekommen und macht es mit seinem jetzigen Q5 nur minimal besser. -.-

jawoll genauso wars, so ein Schwachsinn hab ich selten gehört.
Weisst du überhaupt was du da schreibst ?

Nach 1,5 Jahren gibts keine Kulanz sondern Garantie

Sag bloß du wohnst auch noch nebendran? Wusst ich gar nicht! 😮

Aber ja, genau so war's! 😉 Oder willst du mir jetzt erzählen, dass du besser weißt, wie das mit meines Nachbarn A6 gelaufen ist als ich? Lol 🙄
"Schwachsinn" finde ich da sehr grenzwertig! Ton mäßigen, mein Freund!

Garantie, Kulanz, bla bla, mein Gott, verschrieben. Fakt ist: Er hat nichts bekommen, keinen Cent und auch keinen Motor.

Das kann ich auch nicht nachvollziehen. Sollte er die erste (bei 30tkm?) Inspektion nicht verpasst haben, sollte es doch ein Garantiefall sein, ganz egal, wie er "auf ne rote Ampel hinprügelt"

Vorm Motorschaden wird das Steuergerät einen Fehler geworfen haben. In den Freeze-Frame Daten steht drin wie hoch die Drehzahl/Last/Motortemperatur usw. ist.

Gegen so einen Missbrauch ist kein Motor gesichert. Es sei denn, der Hersteller baut Idiotensperren ins Steuergerät ein. Und dann kommt der nächste, der 10m von einer Autobahnauffahrt weg wohnt und sich gegen die Bevormundung wehrt.

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Zitat:

@casey1234 schrieb am 15. März 2015 um 19:51:59 Uhr:


Seh ich genauso wie HL66.
Der Anteil an Leuten, die sich so sehr um eine gute Wartung bemühen wie wir hier, ist doch verschwindend gering.

Hab ich auch bei meinem Nachbar gesehen. Hat sich nen Audi A6 TDI frisch vom Band geholt, und hatte nach 1,5 Jahren und 40.000 km nen Motorschaden. Naja, wenn man das Auto halt Tag ein, Tag aus nach dem Kaltstart tritt, die Gänge bis in den Begrenzer dreht, kalt im 2. Gang mit 70 auf ne rote Ampel hinprügelt, auch wenn es im Winter -20 Grad hat, wen wunderts?! Motor warm fahren - Fehlanzeige! Wollte von Audi nen neuen Motor auf Kulanz, "weil Motorschaden nach der Laufleistung ja ein Witz ist". Die haben den Motor aufgemacht, reingeschaut, Kopf geschüttelt und gesagt: Was hast du mit dem Motor gemacht?! Kulanz kannste vergessen!
Ende vom Lied: Hat nichts bekommen und macht es mit seinem jetzigen Q5 nur minimal besser. -.-

Ganz einfach:Rubrik Grimms Märchenstunde,und immer ist der Nachbar da und muß dafür herhalten,wenn der wüßte!!

Zitat:

sollte es doch ein Garantiefall sein, ganz egal, wie er "auf ne rote Ampel hinprügelt"

Man kann zwar nicht immer die genaue Ursache feststellen aber bei ´vielen Motorschäden gibt es typische Schadensbilder die ein profi oder ein Gutachter erkennt...

Wird ein Motor extremst getreten nach dem Kaltstart dann ergibt das auf Dauer ein typischer Verschleiß- und Schadensbild... und dafür bekommst Du genau so wenig Garantie wie für eine Motorschaden durch Ölmangel weil Du keines nachgefüllt hast...oder für den VErschlammten MOtor weil Du keinen Ölwechsel machst...warum soll ein Hersteller für sowas bezahlen...wenn Du mit Deinem Staubsauger Altöl oder Benzin saugst gibt's auch keine Garantie

Moderne Motorsteuergeräte haben unheimlichen Funktionsumfang und Rechenleistung.. ich würde auch nicht ausschließen daß dort mitgeloggt wird wenn und wie oft bei einer bestimmten MOtor / Öltemperatur extreme Last- und oder Drehzahlen gefahren werden... bei meinem Opel Steuergerät wird definitiv protokolliert wenn der MOtor überdreht wird ( verschalten) .. .da wird dann km stand, Geschwindigkeit, eingelegter Gang und noch einiges andere protokolliert... und da hats auch Platz für mehrere solcher "Events"-----Das kann man sogar ganz einfach per OpCom abrufen
Nicht selten findet bei kaltem Motor sowieso eine Drehzahl- und Leistungsbegrenzung statt....

Ob die Geschichte jetzt erfunden ist weiß ich nicht u ist mir auch egal, aber ich will sagen man kann durchaus davon ausgehen daß Fachleute erkennen können ob ein Motor mit grober Dummheit absichtlich zerstört wurde

Ob er den 30.000er Service gemacht, weiß ich doch nicht. Das ist auch schon wieder 8 Jahre her!

"Märchenstunde"
Echt der Knaller, wie hier viele alles besser wissen! 😁 Selbst wenn sie nichtmal dabei waren, wissen sie haargenau, was stimmt uns was nicht, echt zum schießen! 🙄

"Und immer muss der Nachbar herhalten"
Oke es war nicht der Nachbar, sondern der vom Haus gegenüber. 😉

Hätte es die Geschichte nicht gegeben, hätte ich sowas doch nie geschrieben?! Glaubt ihr ernsthaft, ich mach mir die Mühe und zieh mir so ne Geschichte aus der Nase, die nie stattgefunden hat?! Wie schizophren seid ihr überhaupt? Wenn ihr niemanden was glaubt, wieso lest ihr euch überhaupt noch irgendetwas im Internet durch?

Fakt ist, das Ganze hat so stattgefunden und passte gerade zum Thema, deswegen hab ich den Schwank erzählt. Ob mit 30er Service oder nicht, ob Garantie oder Kulanz, bekommen hat er jedenfalls nichts.

Edit: Danke an HL66 für den sachlichen Kommentar. Gibt ja noch vernünftige Leute hier, mit denen man diskutieren kann.

Danke @GaryK & @HL66,

ab wann ist aber ein Motor "so sehr getreten", dass er aus der Garantie raus ist? Dafür bräuchte man doch, rechtlich gesehen, klare eindeutige Grenzen, die zudem dem Verbraucher auch bekannt werden müssen, damit der Hersteller nicht die Gewährleistung einfach verweigern kann. Steht es irgendwo in AGBs oder sonst wo, dass der Motor warm gefahren werden muss, damit die Gewährleitung nicht verloren geht?

Zitat:

@casey1234 schrieb am 16. März 2015 um 14:36:32 Uhr:


Ob er den 30.000er Service gemacht, weiß ich doch nicht. Das ist auch schon wieder 8 Jahre her!

"Märchenstunde"
Echt der Knaller, wie hier alle alles besser wissen! 😁 Selbst wenn sie nichtmal dabei waren, wissen sie haargenau, was stimmt uns was nicht, echt zum schießen.

"Und immer muss der Nachbar herhalten"
Oke es war nicht der Nachbar, sondern der vom Haus gegenüber. 😉

Hätte es die Geschichte nicht gegeben, hätte ich sowas doch nie geschrieben?! Glaubt ihr ernsthaft, ich mach mir die Mühe und zieh mir so ne Geschichte aus der Nase, die nie stattgefunden hat?! Wie schizophren seid ihr überhaupt? Wenn ihr niemanden was glaubt, wieso lest ihr euch überhaupt noch irgendetwas im Internet durch?

Fakt ist, das Ganze hat so stattgefunden und passte gerade zum Thema, deswegen hab ich den Schwank erzählt. Ob mit 30er Service oder nicht, ob Garantie oder Kulanz, bekommen hat er jedenfalls nichts.

Edit: Danke an HL66 für den sachlichen Kommentar. Gibt ja noch vernünftige Leute hier, mit denen man diskutieren kann.

und du bist deinem Nachbar überall hinterher gefahren,das du seinen Fahrstil an den Ampeln und bei-20 Grad etc so gut kennst?? man man

Zitat:

@HL66 schrieb am 16. März 2015 um 09:54:10 Uhr:


Ich hab jetzt Benziner gemeint

Der Kat wird auch beim Benziner während der HU nur auffällig wenn der Monolith klappert, man annehmen kann, das zwischen Topf und Monolith das Gas vorbei strömt.

Meine ab Euro 5 wird nur noch aus dem Speicher ausgelesen

Der Trübungswert kann beim Benzin-Direkteinspritzer mit verbrauchtem Longschleif-Öl durchaus an der Grenze liegen, weil beim B-DI, wie beim TDI Motor das Blow by mit vielen feinsten Rußpartikel gesättigt ist.
Eine verkokte KGE, verkokte Ansaugkanäle beeinflussen auch den Trübungswert.
Deshalb wird auch in der Werkstatt bei beigestellten Ölen oft fürn Benziner C3, statt A3 gefordert.

Hallo HL66,
Du schreibst,
...aber ich will sagen man kann durchaus davon ausgehen daß Fachleute erkennen können ob ein Motor mit grober Dummheit absichtlich zerstört wurde

Ich möchte den Hinweis etwas ausführlicher beschreiben.
Wenn bei uns (Opel-Rüsselsheim) ein defekter Motor mit Garantie-Anspruch angeliefert wird, dann läuft das folgender Massen ab:
Der Motor wird zerlegt, gereinigt und kommt ins Metallurgisches Labor. Dort wird die Schadstelle mit dem Rastermikroskop auf Gewaltbruch oder Materialfehler untersucht. Gleichzeitig werden Ölproben im Organischen Labor auf Lebensalter, Viskosität, Wassergehalt, Schmutzanteil usw. analysiert. Das Motorsteuergerät wird aus dem Fahrzeug ausgebaut, und die Daten werden ausgelesen. Dabei wird festgestellt wie viel km das ÖL im Motor und wann der letzte Ölwechsel war. Das Fahrprofil wird erstellt. Wird dann festgestellt, dass der Defekt auf unsachmäßige Benutzung zurück zuführen ist, gibt es keine Garantieansprüche.
Soweit aus meinem Berufsleben.

Zitat:

@reinhard e. bender schrieb am 16. März 2015 um 14:55:05 Uhr:


Wird dann festgestellt, dass der Defekt auf unsachmäßige Benutzung zurück zuführen ist, gibt es keine Garantieansprüche.

Wie und wo wird aber "unsachmäßige Benutzung" definiert, und wie sieht es mit den rechtlichen Grundlagen so einer Gewährleistungsablehnung aus? Wenn ich mich als Fahrer zwar an die Inspektions- und Ölwechselintervalle halte, aber ansonsten den Motor "kaputt trete", wie kann man meinen Gewährleistungsanspruch abweisen?

Ihr macht das bei jedem Motorschaden bevor eine Reparatur erfolgt ? Wieviele Wochen muß der Kunde dann auf die Antwort / Reparatur warten ?

Ihr könnt tatsächlich das langfristige Fahrprofil auslesen ? Was denn genau ?

Zitat:

Wie und wo wird aber "unsachmäßige Benutzung" definiert, und wie sieht es mit den rechtlichen Grundlagen so einer Gewährleistungsablehnung aus? Wenn ich mich als Fahrer zwar an die Inspektions- und Ölwechselintervalle halte, aber ansonsten den Motor "kaputt trete", wie kann man meinen Gewährleistungsanspruch abweisen?

Ich bin kein Rechtsanwalt aber irgendwo wird der gesunde Menschenvertand vorausgesetzt...da nun schon 120 Jahre automobile rumfahren kann man irgendwo davon ausgehen daß schon mal jeder in seinem Leben irgendwann mal gehört hat daß man einen Motor bei MInusgraden nicht hochjagdt wie ein Irrer... Du bekommst auch keine Garantie wenn Du Deinen Fernseher aus dem 2. Stock wirfst nur weil in der Anleitung nicht steht daß er danach kaputt ist

Zitat:

@HL66 schrieb am 16. März 2015 um 15:13:52 Uhr:


Ich bin kein Rechtsanwalt aber irgendwo wird der gesunde Menschenvertand vorausgesetzt...da nun schon 120 Jahre automobile rumfahren kann man irgendwo davon ausgehen daß schon mal jeder in seinem Leben irgendwann mal gehört hat daß man einen Motor bei MInusgraden nicht hochjagdt wie ein Irrer... Du bekommst auch keine Garantie wenn Du Deinen Fernseher aus dem 2. Stock wirfst nur weil in der Anleitung nicht steht daß er danach kaputt ist

Naja, so eindeutig sehe ich das nicht. Im Gegenteil zum Fernseher, kann man den Motor bei Minusgraden langsam-normal-schleller-noch_schneller-zu_schnell drehen lassen. Beim Fernseher "anstarren vs. aus dem Fenster werfen" gibt's es eine klare Grenze. Bei der Motordrehzahl ist der Übergang fließend. Außerdem, auch beim zu "schnell den Motor drehen lassen" erfüllt der letztere immer noch seinen primären Zweck: das Auto antreiben. Beim Fernseher ist es nicht so. Deswegen müssen irgendwo gesetzlich klare Grenzen definiert sein, ansonsten könnte der Hersteller auch bei jedem zweiten Motorschaden sagen: war hat zu selten warmgefahren.

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