Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
@i.linch schrieb am 16. März 2015 um 15:08:45 Uhr:
Wie und wo wird aber "unsachmäßige Benutzung" definiert, und wie sieht es mit den rechtlichen Grundlagen so einer Gewährleistungsablehnung aus? Wenn ich mich als Fahrer zwar an die Inspektions- und Ölwechselintervalle halte, aber ansonsten den Motor "kaputt trete", wie kann man meinen Gewährleistungsanspruch abweisen?Zitat:
@reinhard e. bender schrieb am 16. März 2015 um 14:55:05 Uhr:
Wird dann festgestellt, dass der Defekt auf unsachmäßige Benutzung zurück zuführen ist, gibt es keine Garantieansprüche.
"unsachmäßige Benutzung" ist z. B. ein Überdrehen des Motor beim Zurückschalten, (beim Hochschalten funktioniert das nicht, wegen dem Drehzahlbegrenzer). Und ein Labor kann feststellen ob ein Gewaltbruch oder ein Materialfehler vorliegt. Auch ist mir nichts bekannt, dass Motoren die bei -20°C in Höheren Drehzahlen betrieben werden schneller defekt sind. Die Motorenhersteller führen mit jedem Motor mehrfach einen s.g. Kaltfresstest durch. D. h. der Motor wird 24h bei Minus 30°C runter gekühlt, und dann mit 3/4 Last und Drehzahl bis zum Erreichen der Betriebstemperatur betrieben. Das Warmfahren verringert nicht signifikant den Verschleiß.
Zitat:
@reinhard e. bender schrieb am 16. März 2015 um 14:55:05 Uhr:
Das Motorsteuergerät wird aus dem Fahrzeug ausgebaut, und die Daten werden ausgelesen. Dabei wird festgestellt wie viel km das ÖL im Motor und wann der letzte Ölwechsel war. Das Fahrprofil wird erstellt. Wird dann festgestellt, dass der Defekt auf unsachmäßige Benutzung zurück zuführen ist, gibt es keine Garantieansprüche.
Soweit aus meinem Berufsleben.
Und dort finden sich dann sicherlich Daten an die der normale Mechaniker an der Front gar nicht erst rankommt und Die sind dann die Entscheidenden.
Zitat:
@reinhard e. bender schrieb am 16. März 2015 um 15:20:40 Uhr:
"unsachmäßige Benutzung" ist z. B. ein Überdrehen des Motor beim Zurückschalten, (beim Hochschalten funktioniert das nicht, wegen dem Drehzahlbegrenzer). Und ein Labor kann feststellen ob ein Gewaltbruch oder ein Materialfehler vorliegt. Auch ist mir nichts bekannt, dass Motoren die bei -20°C in Höheren Drehzahlen betrieben werden schneller defekt sind. Die Motorenhersteller führen mit jedem Motor mehrfach einen s.g. Kaltfresstest durch. D. h. der Motor wird 24h bei Minus 30°C runter gekühlt, und dann mit 3/4 Last und Drehzahl bis zum Erreichen der Betriebstemperatur betrieben. Das Warmfahren verringert nicht signifikant den Verschleiß.
Das kann ich wiederum verstehen. Aber dann müsste der besagte Nachbar von casey1234 doch entweder den ÖW verpasst, oder den Motor übedreht haben. " im Winter mit 70 los prügeln" wird wohl nicht die Ursache für eine Garantieablehnung sein. So habe ich mir es auch vorgestellt.
Zitat:
@HL66 schrieb am 16. März 2015 um 15:10:23 Uhr:
Ihr macht das bei jedem Motorschaden bevor eine Reparatur erfolgt ? Wieviele Wochen muß der Kunde dann auf die Antwort / Reparatur warten ?Ihr könnt tatsächlich das langfristige Fahrprofil auslesen ? Was denn genau ?
Nicht bei jedem Motor....nur bei denen mit Garantieanspruch. und das sind nicht viele. Wie das mit dem auslesen des Fahrprofils funktioniert weiß ich nicht genau. Da müsste ich die Kollegen aus der FI-Abteilung fragen.
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Zitat:
D. h. der Motor wird 24h bei Minus 30°C runter gekühlt, und dann mit 3/4 Last und Drehzahl bis zum Erreichen der Betriebstemperatur betrieben. Das Warmfahren verringert nicht signifikant den Verschleiß.
ah, neue Theorie... d.h. wir geben ab sofort jeden MOrgen Gas und Drehzahl soviel wir nur können damit der Motor schneller warm wird... ja es gibt solche Tests, dami sichergestellt ist daß nicht passiert wenn das mal so gemacht wird...aber es kann mir niemand erzählen daß es nicht verschleißfördernd ist wenn man mit zähem Öl bei -20°C bei 6000 Umdrehungen unterwegs ist... nicht nur die Schmierung ist ein Thema, auch das Ausdehnen von Werkstoffen usw...
Ich habe schon mehrfach von Notstromgeneratoren gelesen die eigentlich nie gebraucht werden aber bei denen 1x pro Monat ein "heißer" Test vorgeschrieben ist ...Stromausfall wird simuliert und die Versorgung einige Zeit auf Diesel gefahren... dabei sind aus Kostengründen nicht alle Motoren vorgewärmt weil das aufs Jahr gesehen ja Unmengen von Strom kostet...also gehen die Motoren nach dem Kaltstart ( natürlich hier keine Minusgrade) gleich auf Nenndrehzahl und gleich danach auf Vollast wenn der Generator ans Netz geht. Irgendwann sind die Motoren durch und müssen überholt werden obwohl nur sehr wenig Betriebsstunden drauf sind.... da war sogar mal ein Artikel in der Zeitung über die Generatoren einer Uni weil die Überholung der Motoren soviel Geld gekostet hat... wie passt das zusammen wenn ein Kaltstart verschleißfrei ist?
Was ist denn ein Motor mit Garantieanspruch und einer ohne ?
Zitat:
@HL66 schrieb am 16. März 2015 um 15:33:48 Uhr:
ah, neue Theorie... d.h. wir geben ab sofort jeden MOrgen Gas und Drehzahl soviel wir nur können damit der Motor schneller warm wird... ja es gibt solche Tests, dami sichergestellt ist daß nicht passiert wenn das mal so gemacht wird...aber es kann mir niemand erzählen daß es nicht verschleißfördernd ist wenn man mit zähem Öl bei -20°C bei 6000 Umdrehungen unterwegs ist... nicht nur die Schmierung ist ein Thema, auch das Ausdehnen von Werkstoffen usw...Zitat:
D. h. der Motor wird 24h bei Minus 30°C runter gekühlt, und dann mit 3/4 Last und Drehzahl bis zum Erreichen der Betriebstemperatur betrieben. Das Warmfahren verringert nicht signifikant den Verschleiß.
Ich habe schon mehrfach von Notstromgeneratoren gelesen die eigentlich nie gebraucht werden aber bei denen 1x pro Monat ein "heißer" Test vorgeschrieben ist ...Stromausfall wird simuliert und die Versorgung einige Zeit auf Diesel gefahren... dabei sind aus Kostengründen nicht alle Motoren vorgewärmt weil das aufs Jahr gesehen ja Unmengen von Strom kostet...also gehen die Motoren nach dem Kaltstart ( natürlich hier keine Minusgrade) gleich auf Nenndrehzahl und gleich danach auf Vollast wenn der Generator ans Netz geht. Irgendwann sind die Motoren durch und müssen überholt werden obwohl nur sehr wenig Betriebsstunden drauf sind.... da war sogar mal ein Artikel in der Zeitung über die Generatoren einer Uni weil die Überholung der Motoren soviel Geld gekostet hat... wie passt das zusammen wenn ein Kaltstart verschleißfrei ist?
Was ist denn ein Motor mit Garantieanspruch und einer ohne ?
Ich würde eher weniger den Leuten aus der Mobilindustrie vertrauen in der Hinsicht 😁 😁
Man will ja noch Autos verkaufen 😉
Zitat:
@rotzback schrieb am 16. März 2015 um 14:42:18 Uhr:
und du bist deinem Nachbar überall hinterher gefahren,das du seinen Fahrstil an den Ampeln und bei-20 Grad etc so gut kennst?? man manZitat:
@casey1234 schrieb am 16. März 2015 um 14:36:32 Uhr:
Ob er den 30.000er Service gemacht, weiß ich doch nicht. Das ist auch schon wieder 8 Jahre her!"Märchenstunde"
Echt der Knaller, wie hier alle alles besser wissen! 😁 Selbst wenn sie nichtmal dabei waren, wissen sie haargenau, was stimmt uns was nicht, echt zum schießen."Und immer muss der Nachbar herhalten"
Oke es war nicht der Nachbar, sondern der vom Haus gegenüber. 😉Hätte es die Geschichte nicht gegeben, hätte ich sowas doch nie geschrieben?! Glaubt ihr ernsthaft, ich mach mir die Mühe und zieh mir so ne Geschichte aus der Nase, die nie stattgefunden hat?! Wie schizophren seid ihr überhaupt? Wenn ihr niemanden was glaubt, wieso lest ihr euch überhaupt noch irgendetwas im Internet durch?
Fakt ist, das Ganze hat so stattgefunden und passte gerade zum Thema, deswegen hab ich den Schwank erzählt. Ob mit 30er Service oder nicht, ob Garantie oder Kulanz, bekommen hat er jedenfalls nichts.
Edit: Danke an HL66 für den sachlichen Kommentar. Gibt ja noch vernünftige Leute hier, mit denen man diskutieren kann.
Nö, hatte ja noch keinen Führerschein. Bin aber oft mitgefahren, Fußballtraining, Fußballspiele, in die Schule,... (Er hat nen Sohn in meinem Alter). Und das war nicht sportlich, wie der fuhr, sonden schon beängstigend!
Außerdem bekommt man es ja auch oft mit, wenn der Nachbar von gegenüber aus der Garage fährt und dann die Straße entlang erstmal alle Gänge ausfährt. "man man" zurück! 😮
@ i.linch:
Es geht ja nicht drum, dass er im Winter mit 70 auf ne rote Ampel zufährt, sondern das beim TDI im 2. Gang macht, auch bei -20 Grad, und generell immer alle Gänge bis in den roten Bereich dreht, auch direkt nach dem Kaltstart, Sommer wie Winter.
@ reinhard:
Danke, denn genau so war es bei meinem Nachbar auch.
Allerdings frage ich mich, was du genau mit unsachgemäßer Nutzung meinst. Ist das auf das Ergebnis der Ölanalyse bezogen, also unsachgemäße Nutzung im Sinn von überzogenem Serviceintervall oder kann man bei euch (Opel) auch zu dem Ergebnis kommen, wenn der Service gemacht wurde und der Motor einfach zu Tode getreten wurde wie bei meinem Nachbar?
Mir ist das jetzt auch völlig egal, ob ihr das glaubt oder nicht, war ja bloß ne Anekdote, die vor einigen Jahren passiert ist und gerade zum Thema passte, Punkt aus, B2T!
PS: Es war ein Audi A6 C5, einer der letzten. Also zum Thema, dass heutzutage bei Motorschaden zur Analyse alles (Fahrprofil etc) vom Bordcomputer und den Steuergeräten ausgelesen wird: Keine Ahnung, inwiefern das damals schon ging. Audi hat jedefalls entschieden, dass er keine Ansprüche hat.
Zitat:
@casey1234 schrieb am 16. März 2015 um 16:38:01 Uhr:
Nö, hatte ja noch keinen Führerschein. Bin aber oft mitgefahren, Fußballtraining, Fußballspiele, in die Schule,... (Er hat nen Sohn in meinem Alter). Und das war nicht sportlich, wie der fuhr, sonden schon beängstigend!Zitat:
@rotzback schrieb am 16. März 2015 um 14:42:18 Uhr:
und du bist deinem Nachbar überall hinterher gefahren,das du seinen Fahrstil an den Ampeln und bei-20 Grad etc so gut kennst?? man man
Außerdem bekommt man es ja auch oft mit, wenn der Nachbar von gegenüber aus der Garage fährt und dann die Straße entlang erstmal alle Gänge ausfährt. "man man" zurück! 😮@ i.linch:
Es geht ja nicht drum, dass er im Winter mit 70 auf ne rote Ampel zufährt, sondern das beim TDI im 2. Gang macht, auch bei -20 Grad, und generell immer alle Gänge bis in den roten Bereich dreht, auch direkt nach dem Kaltstart, Sommer wie Winter.@ reinhard:
Danke, denn genau so war es bei meinem Nachbar auch.
Allerdings frage ich mich, was du genau mit unsachgemäßer Nutzung meinst. Ist das auf das Ergebnis der Ölanalyse bezogen, also unsachgemäße Nutzung im Sinn von überzogenem Serviceintervall oder kann man bei euch (Opel) auch zu dem Ergebnis kommen, wenn der Service gemacht wurde und der Motor einfach zu Tode getreten wurde wie bei meinem Nachbar?Mir ist das jetzt auch völlig egal, ob ihr das glaubt oder nicht, war ja bloß ne Anekdote, die vor einigen Jahren passiert ist und gerade zum Thema passte, Punkt aus, B2T!
PS: Es war ein Audi A6 C5, einer der letzten. Also zum Thema, dass heutzutage bei Motorschaden zur Analyse alles (Fahrprofil etc) vom Bordcomputer und den Steuergeräten ausgelesen wird: Keine Ahnung, inwiefern das damals schon ging. Audi hat jedefalls entschieden, dass er keine Ansprüche hat.
schön für dich, glaub ich trotzdem nicht !
Zu wenig Öl, kein Öl nach Norm oder Service nicht gemacht, ok, aber sonst nö, lass es mal bei der Märchenstunde ist ja auch sehr erfrischend immer mal wieder was vom Nachbarn oder "Freund vom Freund" zu lesen
Zitat:
@Peugeot_Scooter schrieb am 16. März 2015 um 19:05:05 Uhr:
schön für dich, glaub ich trotzdem nicht !Zitat:
@casey1234 schrieb am 16. März 2015 um 16:38:01 Uhr:
Nö, hatte ja noch keinen Führerschein. Bin aber oft mitgefahren, Fußballtraining, Fußballspiele, in die Schule,... (Er hat nen Sohn in meinem Alter). Und das war nicht sportlich, wie der fuhr, sonden schon beängstigend!
Außerdem bekommt man es ja auch oft mit, wenn der Nachbar von gegenüber aus der Garage fährt und dann die Straße entlang erstmal alle Gänge ausfährt. "man man" zurück! 😮@ i.linch:
Es geht ja nicht drum, dass er im Winter mit 70 auf ne rote Ampel zufährt, sondern das beim TDI im 2. Gang macht, auch bei -20 Grad, und generell immer alle Gänge bis in den roten Bereich dreht, auch direkt nach dem Kaltstart, Sommer wie Winter.@ reinhard:
Danke, denn genau so war es bei meinem Nachbar auch.
Allerdings frage ich mich, was du genau mit unsachgemäßer Nutzung meinst. Ist das auf das Ergebnis der Ölanalyse bezogen, also unsachgemäße Nutzung im Sinn von überzogenem Serviceintervall oder kann man bei euch (Opel) auch zu dem Ergebnis kommen, wenn der Service gemacht wurde und der Motor einfach zu Tode getreten wurde wie bei meinem Nachbar?Mir ist das jetzt auch völlig egal, ob ihr das glaubt oder nicht, war ja bloß ne Anekdote, die vor einigen Jahren passiert ist und gerade zum Thema passte, Punkt aus, B2T!
PS: Es war ein Audi A6 C5, einer der letzten. Also zum Thema, dass heutzutage bei Motorschaden zur Analyse alles (Fahrprofil etc) vom Bordcomputer und den Steuergeräten ausgelesen wird: Keine Ahnung, inwiefern das damals schon ging. Audi hat jedefalls entschieden, dass er keine Ansprüche hat.
[...]
lass es mal bei der Märchenstunde
Kasperletheater hier schon wieder... Manchmal frag ich mich echt, ob ich in nem Technikforum oder im Kindergarten bin. 😁
Aber okay, wie du meinst! 🙄
Und nicht zu vergessen.
Beim VAG Konzern werden die Daten über die Fahrweise im Motorsteuergerät hinterlegt und sind somit abrufbar.
Meine mal vor kurzem irgendwo gelesen zu haben, wo jemand anders auch keinen neuen Motor bekommen, weil der Fahrer den zulässigen Drehzahlbereich überschritten hat.
Zitat:
@hwd63 schrieb am 16. März 2015 um 20:59:24 Uhr:
Meine mal vor kurzem irgendwo gelesen zu haben, wo jemand anders auch keinen neuen Motor bekommen, weil der Fahrer den zulässigen Drehzahlbereich überschritten hat.
Den zulässigen Bereich regelt aber seit geraumer Zeit die Elektronik in Form eines Drehzahlbegrenzers.
Imho glaube ich auch nicht, dass in irgendeiner Bedienungsanleitung direkte Drehzahllimits pro Motortemperatur angegeben sind.... da wird doch eher 'schonende' Fahrweise empfohlen.
Btw: Wirbt, btw. erklärt doch z.b. MB seine Motoren doch als Vollgasfest nach Kaltstart.....
Wie sieht es eigentlich aus, mit dem Öl für ein Seat Ibiza 6L 1.4 16V. Ich habe, auch bedingt durch Autogas, ein hörbares Hydrostößel Konzert.
Was wäre in Richtung nächsten Ölwechsel für Öl zu empfehlen bezüglich Viskosität etc.?
Und nebenbei: Mir ist klar, dass nur ein Wechsel sowas letztenendlich löst. Von den Additives von z.B. LM halte ich nicht viel.
Zitat:
@xx771 schrieb am 16. März 2015 um 21:29:35 Uhr:
Btw: Wirbt, btw. erklärt doch z.b. MB seine Motoren doch als Vollgasfest nach Kaltstart.....
Hast Du eine Quelle dafür?
Also so Kindergarten finde ich die Diskussion jetzt nicht, da hatten wir schon viel dooferes
Mir fällt es auch schwer zu glauben daß die Hersteller so einfach einen Motor rausrücken... meine Erfahrung ist eher so daß sie sich um jeden defekten Tankdeckel drücken wollen wenn es nur irgendwie geht und auch die Werkstätten tendenziell eher so angewiesen sind, nicht alles gleich auf Garantie zu machen... nicht umsonst wird man immer 4x weggeschicht " nix gefunden, probieren sie halt nochmal"
Wird wohl auch vom Freundlichen abhängen wie engagiert der ist und was seine Ziele mit dem Kunden sind
Zitat:
@xx771 schrieb am 16. März 2015 um 21:29:35 Uhr:
Den zulässigen Bereich regelt aber seit geraumer Zeit die Elektronik in Form eines Drehzahlbegrenzers.Zitat:
@hwd63 schrieb am 16. März 2015 um 20:59:24 Uhr:
Meine mal vor kurzem irgendwo gelesen zu haben, wo jemand anders auch keinen neuen Motor bekommen, weil der Fahrer den zulässigen Drehzahlbereich überschritten hat.
Imho glaube ich auch nicht, dass in irgendeiner Bedienungsanleitung direkte Drehzahllimits pro Motortemperatur angegeben sind.... da wird doch eher 'schonende' Fahrweise empfohlen.Btw: Wirbt, btw. erklärt doch z.b. MB seine Motoren doch als Vollgasfest nach Kaltstart.....
Ich rede hier von Log Dateien und nicht vom Drehzahlbegrenzer!