Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

Original geschrieben von proHTHS



Damals zu 229.3 Zeiten gab es ja auch Öle die die 229.3 mit ach und krach erreicht haben und welche die diese Norm haushoch übertroffen haben(M1 SuperSyn).
Und heut zu 229.5 Zeiten ist das Total eben ein Öl das diese Norm mit ach und krach gerad mal so erreicht, dewegen ja auch dieser Preis.

Ich hätte gerne eine Quellenangabe oder belastbare beweise, dass das Total die Norm mit "ach und Krach" erreicht.

Falls du vergessen solltest zu antworten, werde ich jeden tag diesen Post Quoten um dich daran zu erinnern.

Viele Grüße, Visi

P.S.: Leute zu beleidigen kann, auch im Internet, teuer werden. An Hunters Stelle hätte ich schon längst bei den Mods angeklopft.

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123


Original geschrieben von brainstormer
Interessanterweise hat (oder besser hatte, habe nur blätter aus 06/07)

Zitat Ende

Falls du noch Dattenblätter suchst weis ja jetzt nicht ob du sie alle hast: ( ich meine die Dattenblätter 😁😁😁 😛😛😛 ) Auf der Seite von Meguin und Motul bekommst du sie alle . Die beiden Seiten sind echt top gemacht .

Was mir bei Motul besonders gut gefällt und wieder für Motul spricht , ist das sie bei ihren Datenblätter bzw Produckbescheibung immer wieder die einzelnen Freig. erklärt werden wie z.B die B4 oder 229.3 / 5 das ist schon ein toller Service .

Das stimmt schon, das ein oder andere habe ich mir da zwischenzeitlich auch schon besorgt. Aber was nutzt das, wenn bei Meguin nur noch 2/3 von dem drauf steht, was früher drauf war ;-)

Es gibt ja auch Dinge die nicht in Datenblättern auftauchen zb. die Güte der Reibwertverminderer.
Es liegt der Verdacht nahe das zb. Mobil das SuperSyn nach wie vor verwendet auch wenn es nicht mehr draufsteht, oder das LM beim 229.5 das MP beimischt auch wenn's nicht draufsteht, abwegig ist diese Vermutung nicht.
Und Leute ohne Popometer werden es nie erfahren.

@brainstormer
Ich habe den Verdacht das die 229.3 Öle von Meguin/LM in ihrer Rezeptur , seit dem erscheinen der 229.5 , etwas verändert haben was nicht unbedingt negativ sein muß.

Zitat:

Original geschrieben von Wolv O.



Und warum ausgerechnet beim Kaltstart???

Meine Beiträge bezogen sich auf mehrere Meinungen, die hier, ohne zu differenzieren stetig verallgemeinernd alle SAE 10W-40 als schlecht bezeichnen.

Er richtet sich an die die stetig auf der Jagt nach dem Billigsten sind,

die aber für ein wenig mehr Geld, ein deutlich besseres SAE 10W-40 kaufen können.

Auch weil die einfachen mineralischen 10W-40, oft als Kettentöter bekannt sind. Über die hohen Kaltstart-Öldrücke den maximalen Spannweg im hydraulischen Kettenspanner bewirken. Sodas über die mechanische Nachstellraste fixiert, die Kette maximale Zug- Druckkräfte auf die Kettenräder und Gleitschienen überträgt. Auch die OEM-Freigaben sind nicht berauschend, meist deutlich veraltet. Deshalb kosten die Öle oft auch nur 9,99Euro pro 5 Liter. Man vergleicht nicht gleiches mit gleichem.

Ein Kennwert zur groben Einschätzung der Durchölungszeit und mögliche Kaltstartpumpendrücke ist der Pourpoint. Jedoch ist zu unterscheiden ob er über Pourpoint Erniedriger oder über anteilig mehr synthetisches Grundöl erreicht wird.

Da synthetische und teilsynthetische Motoröle deutlich niedrigere Öldruckspitzen beim Kaltstart erzeugen, habe ich deshalb den Pourpoint vom Quartz 7000 Diesel mit den anderen Motorölen, der teilsynthetischen Produktfamilie Classic, Energy und Quartz 7000 verglichen.

Das Energy, eigentlich das bessere Produkt, ist es jedoch nicht, bei den 10W-40.
Ist es von den Freigaben nicht so leistungsstark wie die anderen?
Oder sind alle gleich nur die Auslobung differenziert?

Nur Motoröle die eingereicht, in der BEVO gelistet sind
http://bevo.mercedes-benz.com/bevolistenmain.php?...
erfüllen die hohen Leistungsstandards MB 229.5 von Mercedes Benz. 😎

Ein 10W-40 ist dort nicht gelistet weil die SAE-Klasse 10W-40 dort nicht vorgesehen ist.
Jedoch kommt ein Motoröl mit der Freigabe PSA B71 2294 der 229.5 schon nahe.

Wer viel fährt, macht auch schon früher einen Ölwechsel.
Dessen Motor wird mit einem in der BEVO gelisteten SAE 5W-40
eine überdurchschnittliche Lebensdauer erreichen.
Deiner ist dafür ein Beispiel.

Gruß

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Zitat:

Original geschrieben von proHTHS


Es gibt ja auch Dinge die nicht in Datenblättern auftauchen zb. die Güte der Reibwertverminderer.
Es liegt der Verdacht nahe das zb. Mobil das SuperSyn nach wie vor verwendet auch wenn es nicht mehr draufsteht, oder das LM beim 229.5 das MP beimischt auch wenn's nicht draufsteht, abwegig ist diese Vermutung nicht.
Und Leute ohne Popometer werden es nie erfahren.

@brainstormer
Ich habe den Verdacht das die 229.3 Öle von Meguin/LM in ihrer Rezeptur , seit dem erscheinen der 229.5 , etwas verändert haben was nicht unbedingt negativ sein muß.

Das aktuelle LM Synthoil 5W-40 entsprecht von den Daten dem Meguin von 2008 (!).

Das aktuelle Meguin hat demgegenüber einen schlechteren Verdampfungsverlust und einen schlechteren Purpoint als 2008.

Ähnliches gilt für das 0W-40von LM und Meguin.

Hatte ich irgendwann schonmal erwähnt. Da scheint tatsächlich eine Trennung der Produkte vollzogen worden zu sein.

Die "besten" Werte hatte das Datenblatt von 2006.

Vergleichbarkeit der Werte.
Mehrfach haben wir hier schon die Datenblätter von Meguin durchgekaut,
das die Werte nach ASTM und DIN nicht vergleichbar sind.
Das die Werte nach ASTM höher ausfallen.
Somit sind die Werte von Motul trotz höherer Zahlenwerte,
vergleichbar im Niveau mit den etwas niedrigen DIN Werten.
Gruß

Die Angaben bei Meguin von 2006-2010 sind bezüglich Verdampfungsverlust und Pourpoint nach der jeweils selben DIN, die wurden verglichen.

Das Thema Motul-Meguin war gerade nicht aktuell.

Hat jemand Erfahrungen mit LM 5W-50 ?

http://www.liqui-moly.de/.../...qui%20Moly%20Molygen%20SAE%205W-50.pdf

Zitat:

Original geschrieben von Laurin-2008


Vergleichbarkeit der Werte.
Mehrfach haben wir hier schon die Datenblätter von Meguin durchgekaut,
das die Werte nach ASTM und DIN nicht vergleichbar sind.
Das die Werte nach ASTM höher ausfallen.
Somit sind die Werte von Motul trotz höherer Zahlenwerte,
vergleichbar im Niveau mit den etwas niedrigen DIN Werten.
Gruß

Gibt es Umrechnungsfaktoren von ASTM zur DIN oder umgekehrt?

edit: einen Umrechnungsfaktor

@brainstormer
Meine Vermutung basiert darauf das bei Meguin einige Freigaben weggefallen sind und bei LM einige Freigaben plötzlich "nur noch Empfehlungen" sind.
Das LM 5w50 würd ich nicht empfehlen da nur 229.1. Wenn du ein 5w50 willst würd ich das PeakLife 5w50 mit 229.3 nehmen da hast du die modernere Formulierung.

Zitat:

Original geschrieben von brainstormer


Die Angaben bei Meguin von 2006-2010 sind bezüglich Verdampfungsverlust und Pourpoint nach der jeweils selben DIN, die wurden verglichen.

Das Thema Motul-Meguin war gerade nicht aktuell.

Hat jemand Erfahrungen mit LM 5W-50 ?

http://www.liqui-moly.de/.../...qui%20Moly%20Molygen%20SAE%205W-50.pdf

Viskosität bei +40 °C : 130 mm²/s

Schafft das Dein Anlasser?

MB229.1 Ich würds mir nicht einfüllen.

MfG

Zitat:

Original geschrieben von proHTHS



Zitat:

PS.: laß dir da nichts erzählen, nur wenn einer ne komplett eingerichtete Hobbywerkstatt hat heist es nicht automatisch das er auch ein guter Automechaniker oder Ingenieur ist.

Und nicht jeder der sich Ingenieur schimpft hat Ahnung von dem was er verbricht.Übrigens hab ich dir mit einem "i" ausgeholfen.

So manche Ingenieursleistung wird auch erst durch den Einsatz von unqualifizierten Gesellen praktikabel, die haben zwar kein Diplom aber oft mehr Ahnung als der Ingenieur,der dann trotzdem die Lorbeeren erntet.

Ein Bekannter hatte einmal das Vergnügen mit einem solchen Ingenieur zusammenzuarbeiten der bei einer Ehrung betonte das er ohne das Fachwissen seines Teams das aus Gesellen und einem Meister bestand dieses Produkt nie zur Serienreife gebracht hätte. Statt Applaus gab es erst mal nur betretenes Schweigen,bis dann der Jubel des gemeinen Volks ausbrach.😁

Zurück zum Thema,ich sehe immer noch keinen Grund ein 10W40 einzusetzen,von einzelnen Spezialfällen abgesehen und da wäre dann zu prüfen ob man nicht doch ein 5W40 finden würde das den gleichen Effekt erzielt, dabei hilft dann ein Vergleich der Datenblätter.
Aber für Sparsame gilt immer noch das man für das Geld das ein gutes 10W40 kostete auch ein mindestens gleichwertiges 5W40 bekommen kann,ist ja nun nicht so das die Preisunterschiede groß wären. Aber der wirklich Sparsame rechnet den Spritverbrauch gegen und dann kann ein 5W40 schon deutlich mehr als das 10W kosten und rentiert sich immer noch.
Aber leider gilt ja für Viele das Motto das gespart werden muß,egal was es kostet.

Ein großes Problem ist wohl auch die Bezeichnung der Normen. In der Industrie ist es normalerweise ein Unding Normen zu ändern aber die Bezeichnung beizubehalten. Auch wenn offiziell ein Änderungsdatum dabei ist ist das wenig hilfreich so lange es nicht Pflicht ist diese Angabe mit anzugeben. Noch weniger hilfreich ist wenn sich der Hersteller quasi raussuchen kann wie er prüft ohne angeben zu müssen nach welcher Version der Norm er die Werte ermittelt hat. Da ist in meinen Augen kein Flüchtigkeitsfehler oder Nachlässigkeit sondern eine gezielte Maßnahme um dem Kunden Produktvergleiche zu erschweren oder gar unmöglich zu machen,oder ihn aufs Glatteis zu führen da er nicht wissen kann das die Anforderungen bei gleicher Normangabe je nach Änderungsdatum,das nirgens vermerkt ist,sehr unterschiedlich sein können.

...nur mal kurz am Rande. Auf meinem Kanister High Star (Praktiker) steht als Hersteller Addinol. Ist mir grad im vorbeilaufen aufgefallen. 🙂 War hier ja glaub auch schon öfter mal die Frage nach...

@Sir Donald
Danke für das ' i ' das ist ja bei zb. BMW was wichtiges "2002tii , 320i usw.."😁
Aber du hast recht es gibt auch eine vielzahl von Ingenieuren die in vielen dingen blinde Fachidioten sind....

@brainstormer von 17:52:58 Uhr
Rüste doch einen kleinen Ölkühler nach.

Zitat:

Original geschrieben von AndreasA6



Zitat:

Original geschrieben von brainstormer


Die Angaben bei Meguin von 2006-2010 sind bezüglich Verdampfungsverlust und Pourpoint nach der jeweils selben DIN, die wurden verglichen.

Das Thema Motul-Meguin war gerade nicht aktuell.

Hat jemand Erfahrungen mit LM 5W-50 ?

http://www.liqui-moly.de/.../...qui%20Moly%20Molygen%20SAE%205W-50.pdf

Viskosität bei +40 °C : 130 mm²/s
Schafft das Dein Anlasser?

MB229.1 Ich würds mir nicht einfüllen.

MfG

Das ist für nen Peugeot 205 1.9, die schaffen sowas ;-)

Werksvorgabe für "sportliches Fahren bei hohen Temperaturen" war gar 15W-50.

Momentan ist das drin http://www.ostseeoel.de/Q8-Formula-F1-SAE-10W-50

Allerdings gab es das vor einem Jahr auch noch für 6-7 € / Liter....Hat 131,4 mm²/s bei 40 Grad...Aber immerhin einen Pourpoint von -36. Wobei der hier nicht von Belang ist, steht in der Garage und wird eigentlich nur von 05-09 gefahren.

Über 4.500 U/min, d.h. bei dem kurzen Getriebe ab 140 aufwärts ist man schnell bei 130 Grad, trotz 5 Liter Ölvolumen. DIe kleinen 1.9er haben halt keinen Ölkühler.

Zitat:

Original geschrieben von brainstormer



Werksvorgabe für "sportliches Fahren bei hohen Temperaturen" war gar 15W-50.

Momentan ist das drin http://www.ostseeoel.de/Q8-Formula-F1-SAE-10W-50

Allerdings gab es das vor einem Jahr auch noch für 6-7 € / Liter....Hat 131,4 mm²/s bei 40 Grad...Aber immerhin einen Pourpoint von -36. Wobei der hier nicht von Belang ist, steht in der Garage und wird eigentlich nur von 05-09 gefahren.

Das wäre auch eine 10W-50 Alternative,

Hat 115 mm²/s bei 40 Grad und 17 mm²/s bei 100°C

http://oel-shop.eshop.t-online.de/.../?...

Pourpoint minus 45°C

Nehme das zum nachfüllen

Gruß

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