Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Normalerweise würde ich in dem Falls sagen ein Öl nach VW 505.01 und alle 15000 Km wechseln da solltest du eigentlich auf der sicheren Seite sein .Zitat:
Original geschrieben von steviewde
.... da dieser Thread mitlerweile 1722 Seiten hat und die Sufu nichts ergeben hat, folgende Frage:Welches Motorenöl nehme ich bei einem T5, 5-Zylinder PD, 128kW mit nachgerüstetem Partikelfilter / DPF ?
Im Handbuch steht bei Fzg. ohne DPF VW 506 01 (0w 30) und bei Fzg. mit DPF VW 507 00 (5W 30).
Jetzt weiß ich, dass es bei serienmäßigen DPFs zu Ölverdünnung kommen kann und von daher von der Basis dickeres Öl (5W) besser ist. Das 0W ist natürlich bei tiefen Temperaturen sofort da wo es hin soll.Was sagt ihr? Was verwendet ihr?
Danke und Gruß
der "Stevie"Wenn dein Diesel keinen nessbaren oder einen sehr sehr nierigen Ölverbrauch hat könnte man auch ein M1 0W40 ohne Freig. nehmen . Aber das ist natürlich wegen den fehlenden freig, her keine Empfehlung , es gibt hier aber einige die es schon über Jahre hinweg benutzen in ihren PDs die keine Probleme haben
... ich muss mein Thema von Seite:
http://www.motor-talk.de/.../welches-motoroel-t230315.html?...nochmal aufwärmen.
Ich habe heute zwei "Aha" Erlebnisse gehabt.
1. In der Werkstatt meines Vertrauens wurde mit mitgeteillt, dass 0W-30 LL2, VW 506.01 gar nicht mehr bestellbar sei und jetzt eh das 5W-40 auch für Pumpe Düse verwendet wird.
Gut, das mit dem nicht mehr bestellbar lassen wir mal dahingestellt.
2. Viel schlimmer: Als ich eben auf den Ölzettel schaute las ich, dass beim letzten Service (vor 23tkm) ein 5W-30 Aral LL3 aufgefüllt wurde, Spezifikation bestimmt VW 505.01 oder 504.00, die ein festes Intervall von 15tkm vorschreibt. Und im Serviceheft ist sogar "Longlife Öl" angekreuzt.
Welches Öl darf ich mit WIV im 5-Zyl. PD ohne DPF fahren? Meines Wissens nur das VW 506.01, oder?
Sind das wirklich die ganz speziellen Additive? Für was?
der "Stevie"
Zitat:
Es gibt auch 0W20 Motorenöle ohne abgesenkten HTHS mit Spezifikation ACEA A3/B3/B4 sowie API SM/CF.
Das kann nicht möglich sein. Ein 0W-20 erreicht keinen HTHS von 3,5 oder mehr, was für ACEA A3 aber Bedingung ist. Wahrscheinlich haben die sich vertan und meinten A5. 😉
Zitat:
Original geschrieben von Uschrub
Leider kann ich nicht über 1700 seiten durch lesen.
Warum nicht?😛
Zitat:
1. Wo finde ich eine ausführliche Aussage vom Sterndocktor über das MOBIL1 NewLife 0W40?
Garnicht, da der Sterndock bei Einführung dieses Öls bereits nicht mehr hier war.
Zitat:
2. Wo finde ich eine ausführliche Aussage vom Sterndocktor über das Castrol Edge Formula RS 0W40?
SuFu ergibt:
http://www.motor-talk.de/.../welches-motoroel-t230315.html?...http://www.motor-talk.de/.../...roel-fuer-oelwechsel-t1214202.html?...http://www.motor-talk.de/.../welches-motoroel-t230315.html?...Zitat:
Danke
Bitte
doppelpost
(schonwieder)
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Aygo Club
Das kann nicht möglich sein. Ein 0W-20 erreicht keinen HTHS von 3,5 oder mehr...
Kannst du das näher erläutern? Warum nicht? Begründung, Quelle ...
Zitat:
Original geschrieben von RC42
Ich führte oben mehrmals den Vergleich von PKW bezüglich Motorradmotor an
und das dort verwendete Öl.
Der Hochdrehzahl BMW M3 Motor mit 3,2l war ein Irrweg,
Langhubige Auslegung und dann diese hohen Drehzahlen passen nicht zusammen,
da nützt auf dauer auch der beste Schmierstoff nix.
Die alte 3,0l Maschine war westentlich besser und Standfester,
nun man wollte mehr, konnte aber den Block nicht weiter aufbohren.Was die spezifische Literleistung angeht liegt er gleichauf mit dem Honda CBX Reihensechszylinder ab Bj. 78, damals schon mit 24 Ventilen und moderner Brennraumform.
Gruß Markus
In der Automobilindustrie wird alles mit den
wirtschaftlichst möglichen Fertigungsverfahren produziert.
Hunderte Lopejaner jagen nach der Kostenreduktion, sei es nur Zentel-Cent pro Stück
Wälzlager im Ottomotor sind in der Herstellung teurer und brauchen mehr Bauraum.
Die Kurbelwelle als Fügeteil muß steifer ausgelegt werden. Sind auch bei höheren Drehzahlen lauter.
Nikasil, zum BMW siehe GILNISIL
http://www.motorlexikon.de/?I=9198&R=N
Die Motorlänge, der Einbauraum, ist Typ bedingt vorgegeben,
Langhuber sind Drehmoment stärker, erreichen aber auch sehr hohe Kolbengeschwindigkeiten.
Kritisch beim Verschalten, bzw. kann überdrehen bei Motorbremse.
Bauen als Langhuber im Motorblock, die M-Haube unschlüpfrich in die Höhe.
Andere Motorhersteller fertigen, Hub zu Kolbendurchmesser, quadratisch / überquadratisch.
Der Motorblock wird durch die größeren Kolben breiter, seine Höchstdrehzahl liegt höher.
http://www.motorlexikon.de/?I=2731&R=K.
Motorradmotore kann man nicht mit PKW-Motore vergleichen.
Motorradmotore sind im Gaswechsel besser konstruiert.
Brauchen beim Verdichtungsverhältnis über 12, nur Normalbenzin.
Laufen thermisch kühler weil sie im Fahrtwind stehen.
Motorradmotoröl ist ein Spagat aus Zahnrad-Getriebe und Gleitlagerschmierung.
Im Abgas und Blow by ist weniger Stickoxid somit sind kleinere Kats möglich.
Auch deshalb unterscheiden sich die Motoröle.
Für Langhuber wie einige hochkritische Harley Motoren mit getrennten Schmierkreisläufen
wird sogar von Mobil ein spezielles mineralisches Öl formuliert.
Sehr gute Motorrad Öle sind sehr teuer kosten um die 13 bis 17 Euro pro Liter
Siehe dazu Fuchs Silkolene PRO 4 PLUS SAE 10W-50
http://www.fuchs-silkolene.de/race.html
Es ist bekannt das für BMW M3 ein Öl vorgegeben ist, welches exklusiv nur für den Werkstatt-Bereich vertrieben wird. Auch das dieses nach ca. 8000Km gewechselt werden soll.
Die bei Alpina und AMG werden schon Ihren Grund haben warum sie effektivere Ölkühler verbauen. 😁
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Aygo Club
Das kann nicht möglich sein. Ein 0W-20 erreicht keinen HTHS von 3,5 oder mehr, was für ACEA A3 aber Bedingung ist. Wahrscheinlich haben die sich vertan und meinten A5. 😉Zitat:
Es gibt auch 0W20 Motorenöle ohne abgesenkten HTHS mit Spezifikation ACEA A3/B3/B4 sowie API SM/CF.
Doch, es ist möglich. Ist ein sehr neues Öl von Kroon.
http://www.kroon-oil.com/.../(englisch)
http://www.kroon-oil.com/.../(deutsch)
Typische Standardanalysen
Dichte bei 15 °C, kg/l 0,846
Viskosität -35 °C, mPa.s 5320
Viskosität 40 °C, mm²/s 46,70
Viskosität 100 °C, mm²/s 8,54
Viskositätsindex 162
Flammpunkt COC, °C 230
Fließpunkt, °C -48
Basenzahl, mgKOH/g 9,7
Sulfataschegehalt, % 1,22
Produktdaten
ACEA A3/B3/B4
API SM/CF
Auch hier diskutiert/erwähnt:
http://www.bobistheoilguy.com/.../ubbthreads.php?...
Von Raufoil soll es auch eines geben. Habe da aber nur folgendes gefunden:
http://www.alibaba.com/.../rauf_motor_oil_Synthetic_SM_CF.html
http://www.tradeim.com/...265_rauf-motor-oil-Synthetic-SM-CF-0W-20.htm
Auf der HP von Raufoil ist nichts zu finden.
Gruß Schmudi
1000 Liter mag sein. Aber ein 0W-20er finde ich garnicht auf deren HP. Nur auf so komischen Verkaufsseiten (einige davon mit "china" im Namen).
Es ging mir auch mehr um ein Datenblatt, wollte weder 100 noch 1 Liter bestellen 😁😁😁
Gruß Schmudi
Weil das Öl einfach zu dünn ist, um einen HTHS von 3,5 zu erreichen. Für 0W-20 hat die ACEA extra den HTHS-Wert der A1 Spezifikation von 2,9 auf 2,6 gesenkt. Das Mobil1 0W-20 hat übrigens einen HTHS von 2,7. Ravenol gibt >2,6 an.
Bei Kroon ist aber kein HTHS angegeben. Das Öl hat niemals einen HTHS über 3,5. 😛
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Weil die der Belastung nicht standhalten würden wie willst du den die lager auf die KW drauf bekommen ? da müsste die KW ja aus 5 oder 6 Teilen bestehen .Zitat:
Original geschrieben von proHTHS
Warum gibts keine Kugellager anstatt der Gleitlager der Kurbelwelle?
Die müßten doch theoretisch leichter laufen und sich verbrauchssenkend auswirken? Oder einfach zu teuer?
...schade sonst hätt ich meine Idee jetzt zum Patent angemeldet!!!
Zitat:
Original geschrieben von proHTHS
...schade sonst hätt ich meine Idee jetzt zum Patent angemeldet!!!Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Weil die der Belastung nicht standhalten würden wie willst du den die lager auf die KW drauf bekommen ? da müsste die KW ja aus 5 oder 6 Teilen bestehen .
Gibt's schon:
DE102006017091A1 11.10.2007
Lagerkäfig für ein Wälzlager zur axialen Montage und ungeteilte Kurbelwelle mit Wälzlagern
FEV Motorentechnik GmbH, 52078 Aachen, DE
"Lagerkäfig für ein Wälzlager, bestehend aus einem Lageraußenring, einem Lagerzapfen oder Lagerinnenring und dem genannten Lagerkäfig, in dem Wälzkörper umfangsverteilt mit Abstand zueinander gehalten sind, wobei der Lagerkäfig an zumindest zwei Umfangsstellen getrennt ist und Teilringe bildet, wobei die Teilringe 121, 122 bei ineinanderliegendem Lageraußenring 64, 74 und Lagerzapfen 63, 68 axial montierbar sind und dass Mittel zur gegenseitigen axialen und radialen Halterung der Teilringe 121, 122 am Lagerkäfig 11 vorgesehen sind."
Oder:
"Außer beim Zweitakter sind die gleitgelagerten Kurbelwellen zahlenmäßig den wälzgelagerten bei weitem überlegen. Das muss nicht immer so bleiben. Gibt es doch schon Bemühungen, Wälzlager an der Kurbelwelle einzubauen und die Nachteile bei der Schmierung zu überwinden. Denn für die Montage kann man auch Wälzlager gezielt brechen und in zwei Hälften einbauen. Deutlicher Vorteil wäre ein geringerer Reibungsverlust."
Tja, warst Du wohl zu spät 😉
Zitat:
Original geschrieben von Provaider
0,25l pro 1000km ist aber im Rahmen. Ist nicht toll aber noch kein Grund zur Sorge. Die Hersteller werden dich eh bis 1l pro 1000km abwimmeln.
Das haben die Fahrer von Cayenne V8 auch bzw noch mehr und das auto war im Listenpreis teurer 😉Schon mal versucht mit nem 5W50 bzw das 5W40 oder 0w40 damit aufzufüllen? wäre interessant ob es eher an der Kaltviskosität liegt oder im warmen zustand, so wie beim opel von Hunter.
Ich habe zum nachfüllen letztens einen Liter M1 New Life 0W 40 verwendet. Das sollte jetzt bis zum nächsten Ölwechsel im September ausreichen.
Dann will ich mal das Shell Helix 0W 40 oder 5W 40 ausprobieren.
Welches ist eigentlich besser, das Meguin High Condition oder das Super Leichtlauf 5W40? Eins hat bessere Freigaben ist aber ein HC-Öl, das andere Vollsyntetisch aber schlechtere Freigaben... 😕
(Solange die Mindestfreigabe erfüllt wird)
Zitat:
Original geschrieben von Aygo Club
@Robbi22Der Verbrauch liegt bei normaler Fahrweise zwischen 7-7,5 Liter. Wenn ich größtenteils Überland fahre und bewusst sparsam unterwegs bin, komme ich mit 6-6,5 Litern aus. Über 8 Liter kommt sehr selten vor.
Brauch nur 4,7 - 5,4L gemütlich bis zügig
(inside:LM Leichtlauf High Tech 5W40 229.5 und füll mit PeakLive nach)
@an Alle
Hat einer das LM MP mal ausprobiert?
@Rael_Imperial
Zitat von @Rael_Imperial ....wobei der Lagerkäfig an zumindest zwei Umfangsstellen getrennt ist und Teilringe bildet.... ....Denn für die Montage kann man auch Wälzlager gezielt brechen und in zwei Hälften einbauen. Deutlicher Vorteil wäre ein geringerer Reibungsverlust."....
--
Hast du klasse ermittelt. Ist allso doch machbar, interessant. Vielleicht für Kleinstwagen mit wenig Drehmoment C1; Aygo; 107; Fiat 500(2Zyl.) o.Smart denkbar/machbar?