Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von sukkubus
das ist der punkt 😁Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Anstatt den doch eher theoretischen Ascheanteil im Öl zu senken sollten einige Motorenbauer eher mal am Ölverbrauch arbeiten denn jedes Öl verursacht die wenigste Asche wenn es gar nicht erst verbrannt wird.Aber das könnte dann beim Longlifegedöns kontraproduktiv wirken wenn das Öl nicht ständig aufgefrischt wird.
auch ein interessanter beitrag zum 'longlife'
longlife öl
😁 Da hat sicher einer richtig Gedanken gemacht und vor allem viel Arbeit.
Der Autohersteller will nur dein Bestes,dein Geld.
Zitat:
Original geschrieben von WOB
Ich denke aber, falls das Mobil 1 mit Supersyn tasächlich das beste Additivpaket am Markt hat...
(was ich aber bezweifle, denn die anderen Hersteller sind mit Sicherheit technologisch auf dem gleichen Stand. Und selbst der SD hat ja mal behauptet dass sogar Liqui Moly ein Additiv mit vergleichbarer Wirkweise am Start hat.)
wird sich durch eine andere Grundölmischung sicherlich nichts zum Schlechteren getan haben selbst wenn ein Gruppe III Grundöl drin ist.
Was auch dadurch wahrscheinlich ist, dass Exxon und Shell Ihre Additive in einem Joint Venture herstellen.
Infineum
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
@Skynetworld oder all je nach InteresseNochmal zum Motoreninstandsetzter Herr lang !
...
Hunter, deinem Instandsetzer will ich ja nicht zu nahe treten, aber schreib hier nicht so eine Propaganda wie schlecht die Motoren dieser Zeit seien, ohne dazu zu schreiben, wie deren Besitzer mit dem Motor umgegangen sind, welches Wechselintervall sie gefahren haben oder welches Öl in diesen Motoren gelaufen ist. Demnächst kommt sonst noch einer aus dem Gebüsch und erzählt, das Motoren in roten Autos immer ein paar PS mehr hätten...
Zitat:
Original geschrieben von lmclehmann
Demnächst kommt sonst noch einer aus dem Gebüsch und erzählt, das Motoren in roten Autos immer ein paar PS mehr hätten...
Wieso, wusstest Du das etwa nicht??
Mein roter Porsche ist viel schneller als der blaue Dacia vom Nachbarn!
Also, wenn das kein Beweis ist...
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Oldie65
Vielleicht kippen die Werkstätten (von A bis V) nicht das vorgeschriebene Öl rein?
In meinem Bekanntenkreis wurde bei einem Ölwechsel (durchgeführt durch A.T.U.) in den Ford Ka eines Freundes statt des vorgeschriebenen A1/B1/A5/B5 ein normales 15W40 Shell Helix eingefüllt. Der Motor ist noch vor dem nächsten Wechsel verreckt.
Das muß jetzt nicht zwangsläufig mit dem Öl in Verbindung stehen ... aber in Werkstätten wird oftmals nicht auf Herstellervorgaben geachtet.
Das kann ich mir kaum vorstellen...
Also ich stimme zu daß die Bohrungen zu den Hydros extrem klein sind und durch schlechte Öle oder vernachlässigte Wartung verstopfen können.. bei meinem Renault wird die Nocken der NW geschmiert indem ein winzig dünner Ölstrahl auf die Nocken spritzt... der kommt irgendwo aus den Hydros oder Kipphebeln, so genau kann man das nicht erkennen..daß so ne Bohrung schnell zu ist, ok das ist klar..
Daß ein Motor verreckt wiel ein 40er Öl statt eines 30ers eingefüllt wird, kann ich mir wirklich nicht vorstellen... auch das was Hunter über den Mondeo erzählt hat ist schwer nachzuvollziehen.. ich glaube auch hier gehts eher um Verkockung irgendwelche Bohrungen oder der Hydros selber... so extrem sind die Unterschiede der Viskositäten dann auchz nicht..
Andersrum würd ich es eher glauben und habe die Therorie auch schon gehört.. daß zu dickle Öle beim Kaltstart einen zu hohen Öldruck verurscahen können.. Hydros funzen nicht, Ventile gehen nicht auf und Motor geht aus wenn man z.b. bei Kalten Motor an ne Ampel ranfährt... aber auch hier keine sofortigen Kapitlaschäden sondern FUnktionsstörung
Sollte es tatsächlich so sein daß ein Ford mit einem normalen Öl statt abgesenkter HTHS nicht mehr funktioniert oder kapputt geht, dann sind die Motoren bei der Ölversorgung konstruktiv total grenzwertig und sollten gemieden werden... hohe Laufleistung kann ich mir bei sowas nicht vorstellen
@HL66
also bei dem Mondeo war genau so ! Ich habe nur das 10W40 gegen ein 5W30 ersetzt und die probleme des aus gehens an der Ampen waren weg die er grundsätzlich immer hatte ! Ein bekannter von mir der bei Ford in Offenbach arbeitet erzählt mir genau das gleiche nicht anderes !!Und das bei einer ganzen reihe von Mondeos
Ob das jetzt bei nem 5W40 im warmen zustand anders ist oder genau so wie mit dem 5W30 kann ich nicht sagen weil ich es nicht ausprobiert habe ! Da der Motor aber mit nem 10W40 im kalten zustand nur die ersten 2 m
Minuten ausgeht und das Öl nach 2 Minuten alles andere als warm und damit schon dünn genug ist sage ich mal das ein 5W40 genau so gut ist !!!
Ich meine aber auch das SirDonald auch mal was darüber berichtet hat bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher aber einer hier im Therad hatte das gleiche prob.bzw davon berichtet
Gruß Hunter
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Grund : die Bohrungen der Ölvrsorgung der Hydros sind zu klein dimensioniert so das minimum ein 5W30 rein sollte drine war aber ein 10w40 was grade im winter viel zu dick ist für den Motor ! bei einem hydro hatte sich dabei auf dauer Ölkohle am Eingang vom Ölkanal gebildet und diesen zugesetzt weshalb er nur auf 3 Töpfen gelaufen ist .
Ölkohle bildet sich bei extremer Hitze, so das es dann auch egal ist, ob es ein 5W oder 10W ist, geschweige denn XW-30/XW-40...Ursache und Wirkung erschließen sich hier nicht...
Auch das sich über die fehlende Wirkung der Hydros die Steuerzeiten so arg ändern, das der Motor nicht läuft, halte ich für eine spannende Hypothese
Auch eine Kompression von 0 auf einem Zylinder hat zunächst mit den Hydros (noch mal für alle: hydraulische Ventilspiel-Ausgleichs-Element) nicht viel zu tun - das sind entweder die Kolben oder die schlecht sitzenden Ventile...
Kurzum: die Hypothese, das die von dir beschriebenen Sympthome mit der Viskosität des eingesetzten Motoröls zusammen hängen sollen, halte ich für nicht haltbar...
Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
Ob das Mobil 1 nun 78% oder 80% PAO hat ist ohne jeden Belang. Der Rest ist doch das Additive-Paket mit Stellöl.
Das ist so nicht richtig. Der Begriff "vollsynthetisch" darf nur verwendet werden, wenn von 100% Grundöl mindestens 80% ein PAO sind. In die 100% Grundöl kommen die notwendigen Additive - wobei das Stellöl dieser Additive sicherlich den kleineren Betrag bildet, als das darin gelöste Additiv...
Im übrigen; hast du hierauf http://www.motor-talk.de/.../welches-motoroel-t230315.html?... noch eine Antwort, oder kommt da nichts mehr?
@Imclehman
meines wissens nach kommen die startprobleme dadurch das die hydros unterversorgt sind und nicht richtig mit Öl versorgt werden so lange dieses bei kaltstart zu dickflüssig ist !!
Ich was diesbezüglich bei 3 Fordhändlern die mir dies bestätigten !! Mit dem 5W wars ja auch sofort weg und wie erklährst du dir die Theorie das der motor mittlerweile besser läuft Früher hat man ganz extrem bei anfahren germerkt das der Motor auf 3 Zylindern stottert mittlerweile läuft er aber erheblich besser !!
Meine Theorie währe höchstens das der Hydro einen Schalg hätte und das Öl nicht richtig aus ihm entweicht und er somit das Ventil nicht richtig schliest was aber eben auch nur ne Theorie ist denn lange würde ein Vebtil das ja auch nicht mit machen wegen der Kühlung ! So sagt Ford das zumindest das die damit recht oft ärger haben !
Der Fehler ist ja auch nicht weg nur eben nicht mehr so extrem !!
Gruß Hunter
Zitat:
Original geschrieben von lmclehmann
Auch das sich über die fehlende Wirkung der Hydros die Steuerzeiten so arg ändern, das der Motor nicht läuft, halte ich für eine spannende HypotheseZitat:
Original geschrieben von Hunter123
Grund : die Bohrungen der Ölvrsorgung der Hydros sind zu klein dimensioniert so das minimum ein 5W30 rein sollte drine war aber ein 10w40 was grade im winter viel zu dick ist für den Motor ! bei einem hydro hatte sich dabei auf dauer Ölkohle am Eingang vom Ölkanal gebildet und diesen zugesetzt weshalb er nur auf 3 Töpfen gelaufen ist .Auch eine Kompression von 0 auf einem Zylinder hat zunächst mit den Hydros (noch mal für alle: hydraulische Ventilspiel-Ausgleichs-Element) nicht viel zu tun - das sind entweder die Kolben oder die schlecht sitzenden Ventile...
Kurzum: die Hypothese, das die von dir beschriebenen Sympthome mit der Viskosität des eingesetzten Motoröls zusammen hängen sollen, halte ich für nicht haltbar...
Das betrifft nur die Zetecs mit Hydrostößel , es gibt einen Zusammenhang mit der Visko da der Motor mit aufgepumpten Hydros zu kämpfen hat , das erklärt auch die Kompression , ein Ventil wo nicht schließt und schon ist schluß mit Druck im Zylinder , das war wohl auch der Grund das in 98 alle Hydros entsorgt wurden und gegen mech. Stößel getauscht wurden und schon war das Problem beseitigt !
Zitat:
Original geschrieben von JeanLuc69
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In meinem Bekanntenkreis wurde bei einem Ölwechsel (durchgeführt durch A.T.U.) in den Ford Ka eines Freundes statt des vorgeschriebenen A1/B1/A5/B5 ein normales 15W40 Shell Helix eingefüllt. Der Motor ist noch vor dem nächsten Wechsel verreckt.
Bei A.T.U. sollte man nur Wischerblätter oder Glühbirnen kaufen, an Motoren sollten die Jungs dort eigentlich lieber nicht rumfummeln.😁
Wenn die dort angestellten "Flachzangen" nicht mal in der Lage sind, richtiges Öl einzufüllen, ist dass schon mehr als traurig!
Zitat:
Original geschrieben von Harry-NRW
Bei A.T.U. sollte man nur Wischerblätter oder Glühbirnen kaufen, an Motoren sollten die Jungs dort eigentlich lieber nicht rumfummeln.😁Zitat:
Original geschrieben von JeanLuc69
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In meinem Bekanntenkreis wurde bei einem Ölwechsel (durchgeführt durch A.T.U.) in den Ford Ka eines Freundes statt des vorgeschriebenen A1/B1/A5/B5 ein normales 15W40 Shell Helix eingefüllt. Der Motor ist noch vor dem nächsten Wechsel verreckt.Wenn die dort angestellten "Flachzangen" nicht mal in der Lage sind, richtiges Öl einzufüllen, ist dass schon mehr als traurig!
Ha ha ja ja ATU ein Kumpel von mir war vor Monaten dort mit seinem Volvo V40 und wollte nen ÖW machen lassen statt dem 0W40 Shell Helix was er wollte bekamm er ein 10W40 Hausmarke für 30 € ! So stand es auch auf der Rechnung . Mein Kumpel gleich hin zu so ner Flachzange und ihn gefragt was da los sei er wollte ein 0W40 keiner 10W40 .
Antwort: das braucht der Volvo doch gar nicht dem reicht ein 10W40 völlig wir haben aus versehen das falsche Faß angezapft gehabt aber ihrem Motor macht das nix ist völlig geeignet !! Mein Kumpel bestand aber weiterhin drauf das er ein 0W40 möchte das auch zahlt das 0W40 und fertig !! Zähneknirschend hat man dann das 10W40 wieder raus und das Shell Helix ultra rein !! An der Kasse hat er dann das Öl für 29€ + die Arbeit bezahlt die haben es nicht mal gerafft das auch die Rechnung geändert werden mußte !
Gutes Schnäppchen !! Ich fands lustig !!
Motto bei ATU : Öl ist Öl Hauptsache es schmiert rein damit !! 😁
Gruß Hunter
Zitat:
Original geschrieben von Oldie65
Das abgelassene Öl kriegt halt ein anderer.
Also laut Aussage meines kumpels habe die es gleich weglaufen lassen !! Abgesehen davon ich wollte es auch nicht 😁