Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Ob die anderen Öle einen besseren Verschleißschutz haben oder nicht liese sich nur anhand der Ergebnise der Freigabetests erkennen.... könnte sein, aber die aktuellen Freigaben setzen bestimmte Viskositätn zwingend voraus oder bestimmte Kraftstoffeinsparungen
Zitat:
Ich habe meine Öl-Lexion jedenfalls, so hoff ich doch, gelernt: MOBIL1 new live 0W 40 und alle ca. um und bei 10tkm Wechsel.
Was hat sich eigentlich bei den 0W40 New Life ggü. dem alten SuperSyn 0W40 geändert?
@Hunter
die öle und die extrem langen Intervalle spielen sicher eine Rolle dabei...es kann einfach nicht gutgehen wenn ich mit der Familienschüssel 20.000km oder 2 Jahre nur Kurzstrecke fahre und dann mit demselben Öl im Sommerurlaub den Wohnwagen über die Alpen ziehe.. ich sehe noch nicht mal so sehr die Öle als Problem sondern mehr die Intervalle... da hat man vielleicht die letzten Jahre übertrieben und mehr gemacht als technisch möglich ist ... ich kann ein Öl additivieren soviel ich will, wenn viel Dreck, Kondenswasser und Kraftstoffkondensat drin ist, lässt die Schmierfähigkeit einfach stark nach, vorallem wenn ich die Maschine dann doch mal fordere.. vor einigen Jahren hat Auto Bild mal nen Test gemacht und einen neuen Twingo 3 oder 4000 km nur extreme Kurzstrecke gefahren, dann auf die AB und 1000 schnelle AB Fahrt.. danachzeigten die Zylidner erhebliche Verschleißerscheinungen
Mich würde auch nicht wundern wenn nicht wenige der Schäden daher kommen daß die Leute LL Intervalle fahren aber kein LL Öl nachfüllen weil ihnen das zu teuer ist ... die wenigsten kaufen so günstig wie wir hier und wie oft sehe ich an der Tanke daß in aktuelle LL M odelle ein 15W40 doer 10W40 nachgefüllt wird.
Dritter Punkt sind natürlich der Sparwahn der branche... da wird halt minderwertiges Material genommen und konstruktiv irgendwann abgebrochen wenn das Budget erschöpft ist .. Nockenwellen laufen heute normalerweise doch nur ein wenn ich ein Problem mit der Ölversorgung habe oder schlecht gehärtet habe
Zitat:
Original geschrieben von skynetworld
Komisch, laut der Graphik sollen die Öle mit 50700/50400 Freigabe das Optimale in Punkto Verschleißschutz bieten, aber gefunden habe ich bisher nur 5W-30er Öle damit. Wie passt das denn zusammen? ...Zitat:
Original geschrieben von VolV40
Genau das habe ich auch festgestellt, klack .
Die 5W-30er Viskosität ist von VW in der Norm 504 00 / 507 00 vorgeschrieben, wahrscheinlich aus Spritspargründen. 😉
Die Viskositätsangabe ist aber auch nicht das aussagekräftigste Kriterium für die Einschätzung des Verschleißschutzes eines Öls. Die kinematische Viskosität (die Zahl hinter dem Bindestrich) wird ja nur bei 40 und 100 °C gemessen und für andere Temperaturen hochgerechnet. Daher ist die Hochtemperatur- / Scherviskosität (HTHS-Wert) viel aussagekräftiger für thermisch hochbelasteten Bauteile (z. B. Kolben) (siehe -> hier, Punkt 1.3 und 1.3.1), aber sogar die bietet nicht die allumfassende Aussage bzgl. Leistungsfähigkeit eines Öls in Punkto Verschleißschutz - da muss ich Sterndocktor Recht geben (siehe -> hier, Zitat:
"Nochmal kurz zu Deiner HTHS-Frage:
Nein, aus den Datenblättern kann man weder Dinge wie Schmierfilmstabilität bei hoher Belastung, bzw. die EP/AW-Eigenschaften noch viele andere wichtige Dinge ablesen.
Könnte man das u. wäre das alles so einfach, dass man das auf irgendeine Zahl reduzieren könnte, dann könnten wir uns die ganzen aufwendigen Tests u. auch viel Geld ersparen.
Kann man aber leider eben nicht!").
und hier (Zitat):
"Noch was zum Verschleißschutz bei sehr hohen Öltemp.: Der HTHS ist zwar der Visko-Wert, welcher hier die höchste Aussagekraft hat. Aber selbst dieser Wert ist noch nicht das alleinige Maß für den Verschleißschutz eines Öls. Beim HTHS wird ja die Schmierfilm-Stabilität des Öls selbst bei exakt 150 Grad ermittelt. Bei längeren Fahrten mit hoher Last u. Drehzahl, können es an den Kolben aber auch mal weit über 200Grad sein. Hier sind dann vor allem sehr leistungsfähige Verschleißschutz-Additive gefragt, weil hier das Öl selbst die Reibpartner zumin. nicht mehr vollständig voneinander trennen kann! Das wird beim HTHS aber gar nicht ermittelt.")
(Möchte hier nicht wieder ein Diskussion zu diesem ehem. Forumsmitglied, vor allem aber nicht zu dessen Stil oder Glaubwürdigkeit lostreten. Wenn jemand weiß, dass Sterndocktor da falsch liegt, kann er das hier natürlich gerne äussern - aber eben bitte nur, wenn er es weiß!)
Ich würde mich also nicht so sehr nur auf die Angabe "xW-xx" als Qualitätsmerkmal eines Motoröls versteifen!
Schönen Gruß
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Zitat:
Original geschrieben von HL66
..................
Mich würde auch nicht wundern wenn nicht wenige der Schäden daher kommen daß die Leute LL Intervalle fahren aber kein LL Öl nachfüllen weil ihnen das zu teuer ist ... die wenigsten kaufen so günstig wie wir hier und wie oft sehe ich an der Tanke daß in aktuelle LL M odelle ein 15W40 doer 10W40 nachgefüllt wird.............
Sehe ich auch so. Da ist ja es nicht den Autobauern vorzuwerfen, dass manche Motoren vorzeitig verrecken, wenn einige (oder viele) Leute zu blöd oder zu geizig sind, gescheites (oder vorgeschriebenes) Öl in den Motor zu kippen!😉
Zitat:
Original geschrieben von LordExcalibur
Was hat sich eigentlich bei den 0W40 New Life ggü. dem alten SuperSyn 0W40 geändert?Zitat:
Ich habe meine Öl-Lexion jedenfalls, so hoff ich doch, gelernt: MOBIL1 new live 0W 40 und alle ca. um und bei 10tkm Wechsel.
HA ha ha die Frage ist jetzt aber nicht dein ernst oder ???
Wir diskutieren hier glaube ich schon die letzten 10 Seiten darüber !!!
Also mal zurückblättern und lesen
Gruß Hunter
Zitat:
Original geschrieben von Harry-NRW
Sehe ich auch so. Da ist ja es nicht den Autobauern vorzuwerfen, dass manche Motoren vorzeitig verrecken, wenn einige (oder viele) Leute zu blöd oder zu geizig sind, gescheites (oder vorgeschriebenes) Öl in den Motor zu kippen!😉Zitat:
Original geschrieben von HL66
..................
Mich würde auch nicht wundern wenn nicht wenige der Schäden daher kommen daß die Leute LL Intervalle fahren aber kein LL Öl nachfüllen weil ihnen das zu teuer ist ... die wenigsten kaufen so günstig wie wir hier und wie oft sehe ich an der Tanke daß in aktuelle LL M odelle ein 15W40 doer 10W40 nachgefüllt wird.............
Vielleicht noch nicht mal weil die Leute zu blöd sind sonder ich denke das hängt auch viel damit zusammen das es einfach fürn Laien der sich da nicht so interessiert wie wir hier einfach zu kompliziert ist da durchzublicken !!
Dann fragt er einen netten Baumarkt Mittarbeiter der noch weniger Ahnung hat und der sagt dann ja ja das können sie nehmen kein Problem .
Es ist einfach viel zu viel wirrwar wo keiner mehr durchblickt und viel unwissenheit was letzten Endes auch auf den Motor geht !!
Gruß Hunter
Hi,
Zitat:
Original geschrieben von sukkubus
Zitat:
Werter Herr XY,
auf Ihre Frage zum Mobil 1 New life folgende Info:
.... . Kein andererbietet am Markt Produkte auf dieser Technologie an.Leider,
Deutschland ist das einzige Land, wo nur PAO
(Polyalfaolefine) als vollsynthetische Produkte betrachtet
werden. ...
Mit freundlichen GrüssenJan Vit
Daran finde ich 2 Dinge seltsam: Wenn das Schreiben tatsächlich von Mobil ist, dann möge man mir bitte mal den Satz "Leider, Deutschland ist das einzige Land, wo nur PAO (Polyalfaolefine) als vollsynthetische Produkte betrachtet werden." erklären. Wenn ich die Satzzeichen und den Satzbau betrachte, dann kommt mir der Satz so vor, als sei er von einer Übersetzungsmaschine übersetzt und nicht korrekurgelesen.
Und das andere ist: Mobil hat damals durchgesetzt, dass nur Öle, die fast ausschließlich aus PAO bestehen, als "vollsynthetisch" bezeichnet werden dürfen. Nun bedauert Mobil dieses Vorgehen?
Gruß
Micha
Zitat:
Original geschrieben von Bee
... Und das andere ist: Mobil hat damals durchgesetzt, dass nur Öle, die fast ausschließlich aus PAO bestehen, als "vollsynthetisch" bezeichnet werden dürfen. Nun bedauert Mobil dieses Vorgehen? ...
Nicht Mobil bedauert es, nur dieser ominöse Mitarbeiter namens Jan Vit.
Ansonsten: Tja, das ist der "Fluch der frühen Tat". Irgendwie haben sie sich da marketingtechnisch selbst ein (faules) Ei gelegt. Aber wer konnte auch schon sooooo weit in die Zukunft sehen ... 😉
Tragischkomisch ist es auf jeden Fall. 😁
Schönen Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Bee
Daran finde ich 2 Dinge seltsam: Wenn das Schreiben tatsächlich von Mobil ist, dann möge man mir bitte mal den Satz "Leider, Deutschland ist das einzige Land, wo nur PAO (Polyalfaolefine) als vollsynthetische Produkte betrachtet werden." erklären. Wenn ich die Satzzeichen und den Satzbau betrachte, dann kommt mir der Satz so vor, als sei er von einer Übersetzungsmaschine übersetzt und nicht korrekurgelesen.
Das Support-Center sitzt irgendwo in der Tschechischen Republik oder so...
Ich hatte auch schon ein paar Anfragen und immer hat dieser "Jan Vit" geantwortet, scheint offenbar der einzige zu sein der ein wenig Deutsch versteht ;D
Zitat:
Original geschrieben von lmclehmann
Diese Öle werden an Bedeutung noch zulegen. Künftige Abgasnormen, die neben der Partikelanzahl auch deren Größe berücksichtigen, werden diese Schmierstoffe unumgänglich machen...
Was aber nicht bedeutet das die Öle deswegen Qualitativ besser sind.Der Sprit wurde durch die Entschwefelung auch "umweltfreundlicher" aber deswegen nicht besser,eher im Gegenteil.Warum soll das beim Öl anderst sein?
Anstatt den doch eher theoretischen Ascheanteil im Öl zu senken sollten einige Motorenbauer eher mal am Ölverbrauch arbeiten denn jedes Öl verursacht die wenigste Asche wenn es gar nicht erst verbrannt wird.Aber das könnte dann beim Longlifegedöns kontraproduktiv wirken wenn das Öl nicht ständig aufgefrischt wird.
@HL66
Zitat:
Dritter Punkt sind natürlich der Sparwahn der branche... da wird halt minderwertiges Material genommen und konstruktiv irgendwann abgebrochen wenn das Budget erschöpft ist .. Nockenwellen laufen heute normalerweise doch nur ein wenn ich ein Problem mit der Ölversorgung habe oder schlecht gehärtet habe
In der aktuellen Preisrunde in der Zulieferindustrie peilen die Hersteller und ihre großen Zulieferer Preissenkungen von 20-30% an.Soviel zum Thema Qualitätsdenken in der Automobilbranche.
Es geht schlicht nur noch um Gewinnmaximierung.Im Einkauf wird alles Billiger und doch werden die Autos jährlich teurer.
Jetzt die große Frage,warum soll beim Öl was anderes zählen als das man eine gerade noch ausreichende Qualität möglichst preiswert einkauft? Ein 5W30 ist eben preiswerter zu produzieren als ein 0/5W40.
Ich glaube an viel,nur nicht daran das in der Autoindustrie an den Kunden gedacht wird.Zumindest nicht länger als der durchnittlichen Haltedauer von Flottenfahrzeugen.
@unbrakeable
In börsennotierten Konzernen ist langfristiges Denken durch die Börsenregeln schlicht verboten.😁
Die müssen in Quartalen denken und da ist eine Planung über 1 Jahr schon sehr langfristig.
Ich suche ja schon lange den Studienzweig "modernes Mißmanagement" ,ein Ferienarbeiter meinte mal knochentrocken das er das gerade studiere.Er meinte BWL & Marketing seinen Paradebeispiele dafür.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Anstatt den doch eher theoretischen Ascheanteil im Öl zu senken sollten einige Motorenbauer eher mal am Ölverbrauch arbeiten denn jedes Öl verursacht die wenigste Asche wenn es gar nicht erst verbrannt wird.Aber das könnte dann beim Longlifegedöns kontraproduktiv wirken wenn das Öl nicht ständig aufgefrischt wird.
das ist der punkt 😁
auch ein interessanter beitrag zum 'longlife'
longlife öl
und zur 'qualität' neuer autos:
die werden so konstruiert, das sie den zeitraum der haltedauer des durchschnittlichen erstkäufers mit durchschnittlicher fahrweise überdauern.
denn nur DER ist für den hersteller interessant als wiederkäufer.
und mit verbesserter produktforschung und computersimulationszyklen gelingt das immer perfekter.
danach müssen die kisten auseinanderfallen.
es ist nicht nur 'kostendruck' sondern z.t.absicht😠
und das ist jetzt nicht nur spekulation.....
So habe mal wieder ein wenig telefoniert und Mobil hat mir was per Mail geschickt was ich hier mal reinkopiert habe aber es geht noch weiter nach dem Tex und wird interessant den ich habe auch mit dem Herrn Kiehl von Meguin telefoniert
Hier erst mal die Mail von Mobil / Exxon ban schenke vor allem dem letzten Satz große Bedeutung !!!
Sehr geehrter Herr xxx
Die Mobil SHC Synthese Technologie ist eine weitere Verbesserung der
vollsynthetischen Technologie. Es gibt keinen anderen Abieter auf dem
Markt, der Produkte auf Basis dieser Technologie führt. Leider werden in
Deutschland nur Produkte, die ausschließlich aus PAO (Polyalfaolefine)
bestehen, als vollsynthetisch betrachtet. Das ist eine ältere Stellungnahme
zur Problematik und schließt die aktuelle technologische Entwicklung nicht
mit ein. Die vollsynthetischen PAO- Produkte waren Höhepunkt der
Entwicklung vor 10-15 Jahren, seitdem hat sich die Technologie
weiterentwickelt. Aufgrund der deutschen Gesetzgebung kann Exxonmobil nicht
bestätigen, dass unsere neuen, auf der SHC-Technologie basierenden
Produkte vollsynthetisch sind.
Liest sich ganz anders anders nämlich so das es ein HC Synt Öl ist !
So dann hatte ich ja wie bereits erwähnt mit einem Herrn Kiehl von Meguin gesprochen !
der mir bestätigte das ein 0W40 in der heutigen zeit auch ein HC synt. Öl sein kann und das auch in Zukunft immer mehr gemacht wird weil die PAOs kanpp werden und die Industrie diese benötigt und kein grund gesehen wird diese in Verbrennungsmotoren zu verheitzen ! Des weitern werden die PAOs immer teurer und die Ölkonzerne wo auch sparen müssen setzen dann lieber immer mehr auf HCs auserdem seien auch die Crack verfahren um einiges besser geworden
Die HC kommen laut seiner aussage bis auf 90 % an die Paos dran dann da ist in den letzten 2 Jahren in der Entwicklung sehr viel passiert !! So ist es auch kein Problem mehr ein gutes 0W40 aus einem HC synt Öl zu gewinnen ( achtung und jetzt kommts ) so wie Mobil das jetzt mit ihrem neuen 0W40 Newlife eingeführt haben . SHC steht nämlich für nichts anderes wie HCsynt Öle ! Kurze nachfrage von mir : Sind sie sicher ?? Antwort : natürlich aber 100 % das ging ja lange genug Intern rum den auch die Ölherst. untereinander müssen sich absprechen sagt er es geht nicht anders .
Ein Vollsynt Öl wie das Meguin 5W40 muß wie schon geschrieben in Deutschland min. 80% PAOs enthalten das Meguin liegt im mom bei 85 % und mehr geht auch nicht weil noch Platz für Additive braucht wird . Ganz wichtig es muß die Betonung liegt auf MUS auf dem Gebinde Vollsynt. stehen und zwar in Deutsch und voll ausgeschrieben !! Die bez . Syntetisch HC Synt und auch SHC habe nix mit PAos zu tun bzw können vollsynt sein müssen sie aber nicht und in einem reinen HC synt. Öl sind keine PAOs drine sagt er mir das würde man schon alleine am aufbau der Mölleküle sehen !
Das Meguin wird aber die nächsten Jahre wegen der starken nachfrage unverändert bleiben den es ist auch so wie es ist ein Top Öl . Ich habe ihn dann mal gefragt ( gut die Antwort war ja klar ) ist das Meguin besser wie das M1 darauf hin sagte er : Das Meguin hält locker und Problemlos mit gar keine Frage ist ein absolutes spitzen Öl schlecht hin !! Klar das er nix anderes sagt !!
So was mich noch interessiert wo ich mich noch schlau machen werde was es mit dem neuen Datenblatt auf sich hat wenns wirklich so ist wie Herr Kiehl sagte, der aber extrem glaubwürdig und kompetent erschien . wenn jemand interesse hat und mit Herrn Kiehl reden möchte schreibt mich per PN an wegen der Nummer !!
Gruß Hunter
Also "verkommt" das Mobil1 langsam zu HC-Plörre, die genauso gut wird, wie vollsynthetisches Öl ?😁
Dann nehmen wir in Zukunft lieber nur noch Meguin, wenn ich alles richtig verstanden habe? 🙄 😉