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Welchen Subaru Forester für Stall- und Weidearbeiten?

Subaru Forester III (SH)
Themenstarteram 13. März 2021 um 22:58

Hallo Auskenner,

ich muß mich langsam von meinem tapferen 21 Jahre alten RAV4 verabschieden und da ich ihn in meinem kleinen Stall manchmal ziemlich mit "landwirtschaftlichen Beschäftigungen", wie Büsche mit Abschleppseil rausziehen, Wasserwagen ziehen, Weidepfosten über hügelige Weiden ziehen und was eben so anfällt, ziemlich rangenommen habe, möchte ich jetzt einen neuen Alten, der das besser verkraftet, dabei bin ich natürlich beim Forester gelandet :-)...

Ich denke für mein Budget von ca. 10.000 max. 15.000€ (sehr gerne drunter...) die beste ernstzunehmende, nicht weich gespülte Variante, oder!?

Besonders hängen geblieben bin ich beim 2008-2013 III SH.

Würdet ihr mir dazu raten? Auf was muß ich achten?

Habe keine langen Strecken zu fahren und würde zu einem Benziner mit Geländeuntersetzung tendieren, wobei ich den Begriff gerade erst kennengelernt habe... altes Mädchen eben - soll funktionieren, mich nicht anschreien, wenn ich mich nicht anschnalle etc.

Gibt es ein paar Tips für mich? Das wäre toll!

Bin gespannt

und danke schon mal

SuseWee

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13 Antworten

Ich würde bei einem solchen Auto vor allem darauf achten, wie es vorher genutzt wurde. Denn solche Autos werden eben oft zu Zwecken genutzt, wie du es auch vor hast. Ist ja auch richtig, aber bedeutet eben auch erhöhten Verschleiss.

Also Unterboden inspizieren (Geländeeinsatz, Rost, Dellen)

Grundsätzlich nach Rost schauen

Anhängerkupplung dran? Dann schauen, ob die Kupplung noch gut ist oder schon am Ende ihrer Lebensdauer

Ich finde, der SH und der SJ unterscheiden sich nicht so stark. Das ging beides schon mehr Richtung SUV. Der SG vorher war noch uriger und mehr für Gelände ausgelegt. Aber die sind eben noch älter und in der Regel damit auch verschlissener.

Man muß es halt so sehen: Für wirkliches Gelände eignen sich die Modelle ab SH aufwärts nicht mehr. Aber sie können mehr als die meisten Fahrer ihnen abverlangen und abseits der Straße mehr als die meisten ihrer Konkurrenten.

Ein SJ mit Automatik wäre für deine Zwecke auch nicht verkehrt, aber in der Preisklasse wohl nicht zu bekommen. Aber grundsätzlich, warum Schaltgetriebe? Wenn du viel ziehen willst, viel Gelände fährst, denk doch mal über Automatik nach. Da hast du einen verschleissfrei arbeitenden Wandler statt einer Kupplung. Und einfacher und entspannter ist es auch.

Ich fahre den SJ Benziner mit Automatik und kann sagen, ich bin gerade im Anhängerbetrieb und abseits der Straße froh, keine Schaltung zu haben.

Themenstarteram 14. März 2021 um 0:34

Hallo Fehlzündung,

aaah, siehste, das sind doch schon nützliche Hinweise - danke!

Schaltung hab ich eher wegen des geringeren Verbrauches im Kopf, zu Automatik rät mein Mann mir auch immer :-)

Die "Einsätze" kommen ja nicht täglich vor, aber doch einige Male im Jahr, drum soll mein neuer Alter diese auch gut ertragen können oder besser noch: dafür gemacht sein.

AHK ist klar ein MUSS!

Die älteren Modelle liegen mir eigentlich viel mehr, aber in Sachen Reparaturen, Verbrauch etc., denke ich, wäre ein jüngeres Auto doch sinniger!?

Dann schau ich doch auch mal nach, was es da so an SJ auf dem Markt gibt.

Danke!

VG

SuseWee

Da muß ich Fehlzündung recht geben, warum kein Automatik??? Ich fahre seit über 10 Jahren einen Forester SG, 158 PS Automatik, allerdings mit LPG, und bin gerade wenn es ums rangieren mit einem 1,5to Hänger geht, rückwärts eine steile Hofeinfahrt rauf, sehr zufrieden. Hatte vorher einen Schalter mit untersetzung, aber die Kupplung hat nicht sehr lange gehalten. Ein problem ist der Benzinverbrauch beim Forester, ob die Diesel halten ????

Wichtig ist noch das es eine Wandlerautomatik ist.

Ich glaube, bei Subaru gabs aber auch nie was anderes als Wandlerautomatik. Bloss halt ab SJ stufenlos.

Ältere automatiken verbrauchen etwas mehr, bei jüngeren merkt man das kaum oder kann sogar mal weniger sein. Würde ich an deiner Stelle, wenn du eher wenig fährst, aber auch nicht an erste Stelle setzen.

Gegen den Schalter spricht auch das die Kupplungen sehr schwach ausgelegt sind, hier ist der Verschleiß freie Wandler auch eindeutig im Vorteil.

Die Untersetzung beim Schalter ist auch kein Argument gegen den Automaten, ein Wandler macht dies Systembedingt ebenfalls und vollkommen automatisch.

Und wenn man den begriff erst vor kurzem gehört hat und beim RAV4 vorher nie vermisst hat, dann ist das glaub auch nicht wichtig ;)

Das einzige was etwas gegen den Automaten beim SH spricht ist vielleicht das es von der Technik eine uralt 4 Stufenautomatik ist. Diese ist zwar nahezu unkapputbar, aber eben recht altbacken und nimmt dem Fahrzeug etwas an "Lebendigkeit" und wird auch etwas mehr verbrauchen. Wer allerdings ein Subaru wegen dem niedrigen Verbrauch kauft macht eindeutig da schon einen Fehler und auch sonst ist dieser Punkt bei dem Anwendungszweck eher zu vernachlässigen.

Gegen später gibt es dann auch beim SH die CVTs, als "Arbeitstier fürs grobe" würde ich mir das aber auch 2 mal überlegen.

Du meinst, du würdest dir ein CVT-Getriebe als Arbeitstier zweimal überlegen und es eher nicht machen?

Warum? Meinst du, die Kette würde dadurch überlastet werden? Ich denke mir immer, da kann nichts passieren, weil beim Anfahren und Rangieren ja die Wandlerüberbrückung offen ist und bei Überlastung eher der Wandler überhitzt, als dass die Kette rutscht.

Ich weiß nicht, was der SH ziehen darf, aber der SJ darf 2t dranhängen. Wasserwagen und Weidepfosten über eine Wiese ziehen sollten damit drin sein. Zumal es für mich eher so klingt, als wenn das hin und wiede rgemacht wird, nicht jeden Tag.

Büsche und Bäume ausreissen würde ich mit keinem Auto machen. Ausnahme sind da Pickups oder richtige Geländewagen. Aber mit einem Forester oder dergleichen würd eich das nicht unbedingt machen, egal ob Schalter oder Automatik. Außer die Büsche sind wirklich winzig und nicht tief verwurzelt.

Ja, ich denke das das CVT in Extremsituationen (z.B. Räder stecken fest/blockieren, Motor drückt über Wandler mit erhöhtem Drehmoment voll dagegen, denkbar z. B. wenn man auf Asphalt steht und hinten einen Baumstumpf an der AHK hat oder der volle Wasserwagen im Boden versinkt oder im Schlagloch steckt) die Gefahr birgt das die Kette durchrutscht und man dann das CVT in den Müll werfen kann. Die CVTs sind leider recht "grenzwertig" ausgelegt, wobei das bei einem 2.0 Sauger vermutlich noch nicht so kritisch ist. Beim Levorg z.B. scheitert ein Chiptuning daran das die Tuner von einer Drehmomenterhöhung abraten weil das CVT schon kurz vor dem maximalen Drehmoment arbeitet. Ich habe bereits schon von fällen gelesen das in Verbindung mit Anhängern oder ähnlichem die Kette gerutscht ist bei Serienfahrzeugen.

Der SH mit der 4EAT darf 1500 oder 1600kg ziehen, mein Levorg mit CVT darf auch nur 1600kg ziehen. Ein Wasserwagen ein paar hundert Meter über eine Wiese im Schrittempo sollten beide wegstecken können, Angst hätte ich aber bereits schon wenn der Wasserwagen 1000l Wasser drauf hat und die Räder in einem Loch feststecken.

Gerade der Wandler ist dann die Gefahr für das CVT in meinen Augen da der Wandler das Drehmoment nochmal deutlich erhöht und die Kette damit am Ende doch das schwächste Glied ist. Einmal durchgerutscht und es ist eigentlich Feierabend für das Getriebe (es wird noch weiter laufen, aber defekt ist trotzdem defekt).

Da sehe ich ein ganz klaren Vorteil für das 4EAT das robust ist, von jeder Getriebebude in Polen oder Afrika repariert werden kann und seinen Job sehr unauffällig verrichtet. Das es etwas mehr verbraucht als ein 5, 6, oder gar 10 Stufen Automat dürfte eher unerheblich sein auf der Weide zumal die Subarus ja sowieso nicht wegen Ihren Spritspareigenschaften gekauft werden...

@SuseWee

Noch ein wichtiger Punkt und ein ganz wichtiger Punkt den noch keiner angesprochen hat:

1. Der Forester wird Dich anbimmeln wenn Du Dich nicht anschnallst, mir ist auch kein Weg bekannt das abzuschalten. Also wenn der dauerhaft auf der Weide fährt wird man ggf. ein Dummy oder den Beifahrergurt ins Gurtschloss stecken müssen oder alternativ das dauerhaft auf Mechanischem Wege blockieren.

2. Finger weg von den Dieseln, auch wenn diese sehr günstig zu haben sind! Die günstigen Preise für die Diesel gibt es nicht ohne Grund und der Grund ist nicht nur in der Umweltpolitik zu suchen! Die Diesel sind das anfälligste was Subaru je gebaut hat und von der Haltbarkeit selbst einem Lada unwürdig (wobei die haltbarer sind als man denken sollte).

Den Anschnallwarner kann man zumindest beim SJ recht einfach deaktivieren, da muß nur ein Stecker unterm Sitz gezogen werden. Hat damals der Händler für mich gemacht.

Ich denke (und hoffe halt), dass das Getriebe so ausgelegt ist, dass die Kette eben bei ruckartiger Belastung nicht durchrutscht, sondern die Kraft im Wandler verpufft. Stell dir vor, du fährst aus Matsch oder Schnee los, die Räder drehen wild durch. Du arbeitest dich langsam vorwärts und dann haben die Reifen plötzlich Asphaltkontakt und greifen jetzt. In dem Moment wird das Rad ruckartig abgebremst. In so einer Situation müßte dann auch die Kette durchrutschen. Aber ich gehe davon aus, dass die WÜK geöffnet bleibt, solange man in einer instabilen Fahrsituation ist und es eben nicht zum Durchrutschen kommt.

Wissen tue ich es natürlich nicht, aber das CVT ist so oft verbaut worden und mit Subarus wird viel gezogen und im Gelände gefahren. Daher denke ich, wenn das so schnell passieren würde, würde man mehr von Schäden hören.

Der Wandler funktioniert im prinzip wie eine Art Drehmomentbegrenzer nach meinem Verständnis. Der Motor bringt z.B. 100Nm, der Wandler erhöht das auf 200Nm und alles weitere "verpufft" dann in wärme wenn z.B. wie bei Dir beschrieben plötzlich die Räder stehen bleiben. Das ändert aber nichts daran das wenn man z.B. anfahren will aber der Hänger im Schlagloch feststeckt diese Leistung "dauerhaft" an der Kette zerrt.

Oft kommt sowas aber wirklich nicht vor. Und nicht zu vergessen, ich spreche hier auch von Turbos die deutlich mehr Drehmoment haben als die Sauger und darum ggf am Limit der CVTs arbeiten.

Und da die CVTs beim SH glaub ab 2011 eingebaut wurden wird es vermutlich mit dem budget auch eher knapp einen mit CVT zu bekommen (aber natürlich nicht unmöglich).

Auch könnte man vielleicht noch den XV ins rennen werfen, für 10-15k sollte der auch zu bekommen sein und der hätte dann CVT und glaub auch X-Mode, wäre für den anwendungszweck vermutlich auch nicht das schlechteste sofern man nicht vor dem CVT Angst hat (was vermutlich unbegründet ist).

Der XV dürfte auf jeden Fall das deutlich moderne Fahrzeug sein und soweit ich das auf die schnelle überblicke auch häufiger verkauft und damit auf dem Gebraucht Markt vertreten sein.

Aber auch hier wieder ganz wichtig: KEIN DIESEL!

Ich glaube, die hatten nicht unbedingt X-Mode. War von der Ausstattung abhängig. Beim Forester hatten Trend und Active keinen X-Mode.

Man sollte das CVT-Getriebe sinnig nutzen in den dafür vorgegebenen Grenzen, dann sehe ich da kein unkalkulierbares Risiko. Vor allem nicht beim drehmonentschwachen Benziner.

Mein Forester hat 2t Anhängelast (mal unabhängig davon, dass ich da nie 2t dranhängen würde), dass Auto wiegt vollgeladen auch nochmal 2t. Mit dem Gewicht darf das Fahrzeug Steigungen bis 12% befahren. Das beeinhaltet, dass man da auch anhaten und wieder anfahren können muß. Ggf. auch mehrmals hinterinander. Allein schon aus dem Grund gehe ich davon aus, dass das CVT eine habwegs solide Kombination ist. Aber klar, man sollte immer auch etwas technisches Verständnis für die Dinge mitbringen. Wer mit etwas Gefühl an die Sache rangeht, wird es vermutlich nicht so leicht beschädigen, wer einfach blind aufs Gas tritt, schon eher.

Das der letzte Sh ein CVT-Getriebe hatte ist mir neu.Mann lernt halt nie aus.Da wurde also mit dem FB20 Motor das CVT-Getriebe getestet für den SJ.

Ich habe beim SH auch nichts gefunden bzgl. CVT. Überall ist nur die Rede von der 4-Gang-Automatik.

OK, mein Fehler, da habe ich etwas durcheinander gebracht.

Bei dem von mir auch noch vorgeschlagenen XV ist dann allerdings das CVT (optional) verbaut.

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