Welche Marke ÖL Soll ich nehmen

Mercedes E-Klasse W124

Hallo

Ich habe ein 300 CE -24V Cabrio 150000KM Gekauft der vorbesitzer hat immer 10W40 Benutzt
Welches ÖL /Marke soll ich Nehmen
Was haltet ihr von Mobile

Danke Für eure hilfe

40 Antworten

Re: welche Marke Öl soll ich nehmen ...........................

Zitat:

Original geschrieben von LudwigOskar


Hallo!
Ich geb meinem * seit nunmehr 12 Jahren alle 10.000 km CASTROL GTX3, weil man bekannterweise einem "älteren" MB-Motor k e i n vollsyntetisches Öl geben soll. Das vollsynt. Öl soll unter anderem derart agrtessiv sein, daß sogar nach und nach die Dichtungen porös werden. Diese Aussage bekam ich mehrfach von älteren MB-Mechanikern zu hören. Bin schon der Ansicht, daß dies mit einer an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit stimmen wird.
"Altweibersommergrüße" aus Österreich:
L.O.

Super, Ludwig Oskar......

genau das meine ich. Einer hats schon kapiert. wir schreiten voran.

Gruß Frank

Moin,
[W124, 200E ,Bj90 ,220tkm]
Ich habe gerade festgestellt das die Tankstelle in der ich den Ölwechsel habe machen lassen, statt dem 10w40 einfach 5w40 eingefüllt hat (wollten wohl Kohle machen). Vor dem Ölwechsel ist der Wagen (seit 13 Jahren, 190tkm) immer mit 10w40 gefahren und seit ca 6 Monaten und 30tkm hat er nun 5w40 drin.

Lohnt es sich noch wieder auf 10w40 zu wechseln???

(vorallem weil der sommer bald kommt)
Seit ca 3 Monaten ist der Öldruck im Leerlauf stärker abgefallen als früher,kann das an dem Öl liegen?

Was würdet Ihr machen? Bitte um Rat.

MfG Siel

Hi Siel,

das 5W/40 liegt in der Mittelpunktviskosität etwas niedriger als das 10W/40. 5W/40 ca. 84 mm²/s, 10W/40 92 mm²/s. Die Unterschiede sind aber nur gering, so dass sich die Angelegenheit nur minimal auswirken kann. Das 5W/40 hat jedoch ein besseres Fließverhalten. Vieleicht liegts daran. Bei MB ist der min. Öldruck mit 0,5 bar angegeben. Soweit der Wert nicht unter diese Zahl sinkt solltest Du Dir keine Gedanken machen.

Man sollte einen Motor mit einer hohen KM-Laufleistung immer mit dem Öl fahren das schon seit Jahr und Tag im Motor gewesen ist. Da es sich bei dem 10W/40 um ein teilsynthetisches Öl handelt und beim 5W/40 um ein vollsynthetisches Öl, ist wegen der synthetischen Komponenten im 10W/40 der Wechsel nicht so tragisch. Meiner Meinung nach ist ein vorzeitiger Wechsel der Ölsorte nicht notwendig. Bei dem nächsten fälligen Ölwechsel solltest Du aber wieder das 10W/40 einfüllen.

Gruß Uwe

Welche Marke Öl soll ich nehmen ???

Hallo 124-Freunde !
Naja, ich besitze meinen 200-er schon das 14. Jahr und ebenso lang gebe ich ihm alle 10.000 km das Castrol GTX3, Viskosität 15W40 (hat natürlich auch Mercedes-Freigabe). Daß zugleich auch immer der Ölfilter gewechselt wird, ist doch ein Selbstverständnis. Zwischen den Ölwechseln brauche ich nichts nachkippen., denn vor zwei Jahren habe ich mir die Ventilschaftführungen erneuern lassen.
Niemals würde ich meiner "alten, aber heiligen Kuh" ein billiges Baumarkt-Öl zumuten.
Schöne Grüße aus Österreich, wo es zur Zeit schneit:
Ludwig Oskar

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*lach*

Also die Ölgeschichte scheint ja doch mehr Menschen zu beschäftigen, als man denkt.

Komisch ... für 90% aller Menschen reicht in der Tat ein ganz einfaches Öl aus. Dennoch wird gerade das teuerste Öl en Mass verkauft,

Ein Wechsel von 10W40 auf 0W60 ist sicher nicht sinnvoll. Ausser für den Ölhändler. Sollte sich mal 5W40 reinverirren, fliegt der Motor sicherlich NICHT gleich auseinander.

Moderne Dichtungen (Wie sie auch schon der W123 und der W124 hat) werden von Vollsynthetik sicherlich AUCH nicht zerfressen. Solche Vorurteile halten sich bedauerlicherweise ebensolang, wie das Gerücht, das ein 0W60 Öl einfach aus dem Motor laufen täte.

Ein Wechsel von mineralisch zu vollsynthetisch kann in 1 von 1000 Fällen zu einem Motorschaden führen. Die Wahrscheinlichkeit das NICHTS passiert, ist also in der Tat groß. Anzuraten ist es trotzdem nicht, da halt etwas passieren KANN.

Grund dafür ist, das heutzutage jedes Öl legiert ist (es hat also Additive). Früher war das bei den einfachen Motorölen NICHT so, aber bei den vollsynthetischen Ölen. Da war die Wirkung also um potenzen schlimmer.

Die einfachste Lösung ist, bleibt bei der Ölsorte, die euer Wagen seit Jahr und Tag fährt. Dann passiert ihm auch nur was, wenn ihr schlampt.

MFG Kester

mit den "Unmöglichen" 260.000 km im W-124 mit Vollsynthetik ...

ihr seid doch alles verschwender..*g*wichtig beim öl ist,dass es erstraffinade ist und kein recycling schrott..-und wenn es denn kein turbo ist,dann reicht 15w40....und ein regelmäßiger ölwechsel...-hatte mir mal nen 230e w123 gezüchtet...so mit etwa 145 ps...größere ventile und etwas erhöhte kompression und leichtere kolben usw....(naj,wenn man den jung ist spielt man ja noch...) hab das ding vorm autotrailer gedroschen und der wagen hatte auch sonst nix zu lachen....(ok,mein getriebe fand das nicht so witzig,aber das ist ne andere geschichte...) und nach dem rumgespiele (100.000 später) war dann mal die kopfdichtung fällig...der hat sauber ausgesehen....,also von innen und hat nur 15w40 bekommen...-das reicht

zum wechsel auf synt öl-stellt nie einen alten motor,der nur mineralöl gehabt hat um...das synthetik hat eine starkt reinigende wirkung,welche auf mal alte ablagerungen lösen könnte...-was fatal sein könnte!!!
10w40 oder 15w40 reichen voll aus..aber das wechselintervall beachten

Hallo Benz`ler,

das Thema Öl ist ein gutes Beispiel für das idiotische Fachchinesisch in diesem Forum. Da stellt jemand eine Frage und wird mit einem Gebräu aus Pseudowissentschaftlern und alltagserfahrenen überhäuft, rollt mit den Augen und ist genauso schlau wie vorher. Bei aller Liebe zum Forum (ehrlich), macht alle ca. 10.000 KM REGELMÄßIG einen Ölwechsel mit einem normalen Mittelklasseöl, und Ihr werdet bei "normaler" Fahrweise öltechnisch keine Probleme haben. Genießt das Gleiten...

Zitat:

Original geschrieben von BARoV


Hallo Benz`ler,

das Thema Öl ist ein gutes Beispiel für das idiotische Fachchinesisch in diesem Forum. Da stellt jemand eine Frage und wird mit einem Gebräu aus Pseudowissentschaftlern und alltagserfahrenen überhäuft, rollt mit den Augen und ist genauso schlau wie vorher. Bei aller Liebe zum Forum (ehrlich), macht alle ca. 10.000 KM REGELMÄßIG einen Ölwechsel mit einem normalen Mittelklasseöl, und Ihr werdet bei "normaler" Fahrweise öltechnisch keine Probleme haben. Genießt das Gleiten...

Amen 🙂

Moin,

danke Dir für die gute und schnelle Antwort, Uwe Schröder !!!

Hallo,

allso so wie ich das sehe sind ALLE 10Wxx doch teilsynthetisch, alle darunter vollsynthetisch und alle darüber rein mineralisch.

Folgender Fall. Mein Auto 500E hat nen Austauschmotor bekommen. Im Serviceheft Stand vorher immer das die 10W40 beim Ölwechsel genommen haben (alle Inspektionen würden bei DB gemacht). Nach dem Wechsel haben die 5W40 eingefüllt und bei den darauf folgenden Inspektionen die ersten beiden mal auch noch 5W40, danach wieder 10W40.
Muß ich das jetzt verstehen, alles in der gleichen Werkstatt?

Ich mache jetzt zumindest beim nächsten Ölwechsel ein 10W60 rein. Dann kann man auch sicher sein das dem Motor, wenn man es mal richtig gehen läßt ein paar Grad mehr Öltemperatur nichts ausmachen!
Ich habe das Öl 3 Jahre in nem 190E 2,6 16V (ja gibt es aber doch mit 2,6 L) gefahren und wäre wahrscheinlich bei einem anderen Öl, sagen wir einem 10W40 bestimmt bei 110C vom Gas gegangen. Ich denke der Motor hats mir gedankt.... und der Ölverkäufer ;-)

MfG

Zitat:

Original geschrieben von zxr900


Hallo,

allso so wie ich das sehe sind ALLE 10Wxx doch teilsynthetisch, alle darunter vollsynthetisch und alle darüber rein mineralisch.

So einfach ist das nicht!

Die 15W-40er basieren nur auf mineralischen Grundölmischungen. Hier entscheidet alleine das enthaltene Additivpacket über die Leistungsfähigkeit.

Bei den 10W-40er gibt es welche, die ebenfalls auf einem rein mineralischem Grundöl basieren. Die meisten basieren jedoch auf einem Hydrocracköl. Und die Besten unter den 10W-40er sind teilsynthetische.

Die meisten 5W-40er (u. auch 5W-30er) sind ebenfalls Hydrocracköle. Und einige wenige basieren auf einer vollsynthetischen Grundölmischung.

Und nur die OW-40er u. OW-30er basieren ausschließlich auf einer vollsynthetischen Grundölmischung.

Deshalb macht es auch keinen Sinn, nur Viskostitätsbereiche (statt konkreter Produkte) zu diskutieren, da die Viskosität ALLEINE nicht viel über die Qualität eines Motorenöls (oder auch anderen Schmierstoffes) aussagt.

Durch die vielfältigen verschiedenen Grundölmischungen u. die (in der Leistungsfähigkeit) sehr unterschiedlichen Additivpackete ergeben sich auch innerhalb des gleichen Viskositätsbereichs sehr deutliche Qualitätsunterschiede.

Der Additivanteil aktueller Motorenöle beträgt übrigens 15 bis 25% des Gesamtvolumens! Ein echtes Spitzenöl entsteht erst aus der Kombination einer sehr hochwertigen Grundölmischung, PLUS einem entsprechend leistungsfähigen Additivpacket.

Grüße

P. S. Finde es deshalb immer sehr witzig, wenn von z. B. DEM 10W-40 die Rede ist. Man könnte da fast meinen, dass es in jedem Viskositätsbereich nur ein einziges Produkt gibt.

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