ForumF30, F31, F34 & F80
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. BMW
  5. 3er
  6. F30, F31, F34 & F80
  7. Wassereintritt in Haifischflosse - Erneute Reperaturkosten gerechtfertigt?

Wassereintritt in Haifischflosse - Erneute Reperaturkosten gerechtfertigt?

BMW 3er F30
Themenstarteram 22. Juli 2019 um 17:14

Hallo Liebe Community,

Habe ein Problem wegen erneuter Reperaturkosten, die auf mich zukommen. Das ganze für einen Fehler, den ich bereits dort beheben habe lassen.

Hier die ganze Geschichte:

Vor einiger Zeit hatte ich einen "Notruf-Systemfehler" bei meinem F30, BJ2017, welchen ich vor einem Jahr gebraucht gekauft habe.

Ab zur Werkstatt, wo mich eine 1500 Euro Reperatur erwartete: Der Vorgänger habe das Fahrzeug foliert und die Haifischflosse wurde nicht richtig abgedichtet, wodurch Wasser eindringen konnte und das Telekommunikationsmodul beschädigte. Das musste nun getauscht werden.

In der Rechnung steht wörtlich: "Abdeckung für Dachantenne (Leergehäude) wurde nach Dachfolierung nicht richtig abgedichtet."

Okay, musste ich einsehen.. war eben ein Fehler den ich beim Gebrauchtwagen mitgekauft hatte. Also wurde das Modul getauscht und alles abgedichtet, fertig.

(Ich wusste, dass das Fahrzeug früher mal foliert war, aber in weiß. Das Dach allerdings ist nach wie vor nicht in Serienfarbe, denn es ist schwarz. Ich dachte es sei lackiert. Bei der Reperatur spielte das allerdings keine Rolle und wurde auch nicht angesprochen.)

Nach ein paar Monaten habe ich nun den gleichen Fehler wieder. Ich fahre zur gleichen Werkstatt. Erste Rückmeldung Werkstatt:

Das Telekommunikationsmodul ist in Takt, ein Steuergerät (ca.350EUR), welches auch in diesem Bereich liegt ist defekt. Muss wohl noch von dem Wasser sein, das damals eingedrungen sei.

Das Steuergerät wurde getauscht und heute der nächste Anruf aus der Werkstatt:

Scheinbar ist auf dem Dach eine Folie (wussten sie damals bei der ersten Reperatur scheinbar auch nicht). Diese soll durch "rutschen" oder ähnlichem.. den Kleber bei der ersten Reperatur undicht gemacht haben. Es ist also erneut Wasser eingedrungen, welches das Telekommunikationsmodul und das Steuergerät zerstört hat.

Wie soll ich da jetzt weiter gehen? Das wird eine extrem teure Rechnung werden, welche ich bezahlen soll (Schätze um die 2500EUR).

Kann ich mich dagegen wehren?

Für mich wurde die erste Reperatur nicht nachhaltig ausgeführt, wodurch wieder Wasser eingedrungen ist. Der Schaden kommt aufgrund der fehlerhaften, ersten Reperatur... so sehe ich das.

Was meint ihr dazu, wie soll ich da weiter gehen?

Ähnliche Themen
23 Antworten

Du solltest deine Ansprüche durch einen Anwalt prüfen lassen. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Wenn der Wagen von privat und unter Ausschluss der Gewährleistung gekauft wurde, dass ganze als teure Lebenserfahrung abhaken!

 

Grüße vom Armani-Biker...

Themenstarteram 22. Juli 2019 um 18:26

Er wurde privat gekauft, jedoch sehe ich ja deshalb die erste Reperatur ein. Das musste ich bezahlen, klar.

Die zweite Reperatur kommt meiner Meinung nach jedoch nur von der ersten. Scheinbar wurde nicht korrekt abgedichtet, weshalb wieder Wasser eindringen konnte...

am 22. Juli 2019 um 19:39

Und Du hast DAS

 

Zitat:

"Abdeckung für Dachantenne (Leergehäude) wurde nach Dachfolierung nicht richtig abgedichtet."

wirklich schriftlich von denen?!?

 

Na da bin ich ja mal gespannt, wie sie aus der Nummer kommen wollen.

 

 

 

Themenstarteram 22. Juli 2019 um 20:03

Das habe ich so wortwörtlich schriftlich.

Nochmal zum Verständnis:

Der Vorbesitzer hatte das Auto foliert und scheinbar hat der Folierer die Dachantenne nicht korrekt abgedichtet. Dadurch kam das Wasser beim ersten mal rein.

Das haben sie erkannt und behoben.

Naja und wie oben geschrieben ist jetzt wieder Wasser drin.

Ein Fall für Gewährleistung der Werkstatt würde ich ohne rechtlichen Sachverstand sagen.

am 22. Juli 2019 um 20:21

Zu lernen, einen Schraubenschlüssel zu bedienen, erspart zukünftig solch schmerzhaft teure Rechnungen. Für die Hälfte der Summen hättest Du jetzt eine Top Werkstattausrüstung mit Diagnoseequipment und das Ding vermutlich weitaus penibler als die Werkstatt repariert.

Rein durch eine flach verklebte, glatte Folie wird das nicht undicht. Außer die ist irgendwie rauh. Da ist bei der Montage geschludert worden.

am 23. Juli 2019 um 7:37

na ja...finde Deine Aussage Troublyou ein wenig harsch.

Teuer ist in erster Linie die hardware. Und selbstbediente Schraubenzieher haben weitaus schmerzhaftere Unkosten schon verursacht. Nicht jeder hat Talent, Zeit oder einfach nur Bock sich solcher Sachen, vor allem wenn es um Elektronik geht, anzunehmen.

 

Hoffe fuer Dich OP, es ist nicht laenger als sechs Monate her...

Ist der ganze "Telekommunikationsmist" mit Antenne am Dach usw. hier in D überhaupt gesetzliche (TÜV) Vorschrift ?

Wenn nicht,

würde ich das evtl. lahmlegen/ausbauen/abdichten - und entspannt das Auto "ohne" weiterfahren...

Hat früher auch keiner gebraucht !

Und braucht das z.B. jemand z.B. im "nahen Osten" ...

In wie weit der Krempel für den normalen Radioempfang im Zusammenspiel mit den anderen "Diversity-Antennen" evtl. gebraucht wird, weiß ich allerdings nicht.

Klingt für mich auch nach Gewährleistung mit Nachbesserung. Hatten sie das vorher eingedrungene Wasser nicht richtig entfernt oder wieder nicht richtig abgedichtet? Warum ging das 2. Teil (Steuergerät) erst später kaputt?

Meine persönliche Meinung ist, die haben den Fehler gar nicht richtig gefunden aber schreiben immer teure Rechnungen.

Und höchstwahrscheinlich ist es ein Kabel oder Stecker.

Wenn die partout nicht nachbessern wollen, und ich einem teurem Rechtstreit aus dem Weg gehen will, wahrheitsgemäße belegbare Googlebeurteilung absetzen und andere Werkstatt wählen und auch sonst niemanden mehr diese Werkstatt empfehlen ...

Zitat:

@Rambello schrieb am 23. Juli 2019 um 08:40:26 Uhr:

Ist der ganze "Telekommunikationsmist" mit Antenne am Dach usw. hier in D überhaupt gesetzliche (TÜV) Vorschrift ?

Wenn nicht,

würde ich das evtl. lahmlegen/ausbauen/abdichten - und entspannt das Auto "ohne" weiterfahren...

Hat früher auch keiner gebraucht !

Und braucht das z.B. jemand z.B. im "nahen Osten" ...

???

Da ist halt GPS und Mobilfunk untergebracht. Wenn Du das nicht nutzen möchtest, kannst Du es deaktivieren und „ganz entspannt“ weitert fahren. Bleibt aber zu befürchten, dass selbst Menschen im „nahen Osten“ nicht darauf verzichten möchten, wenn sie dafür bezahlt haben.

Themenstarteram 23. Juli 2019 um 9:59

Die Werkstatt lehnt eine Gewährleistung ab und meint:

Durch die schwarze Folierung auf dem Dach ist es kein Serienzustand.

Die Folierung rutscht und durch Hitzeeinwirkung, Ausdehnung der Folie ist es undicht geworden.

Dass die Folie später zur Undichtigkeit führt, konnte zudem bei der letzten Reperatur keiner wissen.

Das ist die Rückmeldung, die ich heute erhalten habe... :(

Ist das eine BMW Vertragswerkstatt? Der nächste Weg wäre zum Anwalt und der schickt dich höchstwahrscheinlich zum Gutachter und der in eine andere Werkstatt, da er ja nicht selber demontiert.

Wenn du aber Nachbesserung haben willst, muss es schlussendlich in der gleichen Werkstatt gemacht werden. Das Gutachten kannst du woanders machen. Hast du Rechtschutz? Dann musst du die erstmal anfragen, ob die übernehmen. Und ohne Anwalt geht hier nichts mehr.

Das Gute an der Sache ist, ob Wasser in dem nun defekten Teil ist, lässt sich ganz sicher vom Gutachter feststellen.

am 23. Juli 2019 um 10:59

Du hast keinerlei Chancen wegen der Folie. Sobald hier mehrere Parteien involviert sind, können die sich immer gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben. DIY bei solchen Reparaturen oder Toyota fahren.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. BMW
  5. 3er
  6. F30, F31, F34 & F80
  7. Wassereintritt in Haifischflosse - Erneute Reperaturkosten gerechtfertigt?