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Was zeigt die Motorkontrollleuchte an, wenn kein OBD vorhanden ist?

Themenstarteram 5. Dezember 2012 um 19:00

Wie die Techniker hier wissen müssten, ist seit ca. Anfang des Jahres 2000 eine sogenannte On Board Diagnose Pflicht. Wird ein Fehler erkannt, leuchtet die Motorkontrollleuchte auf. So weit, so gut. Manche älteren Fahrzeuge (so mein BMW 523i z.B., der bekam zwar schon recht früh eine OBD, ab 1998, aber davor gab es nicht mal eine Kontrollleuchte) haben keine Leuchte, manche jedoch schon (Opel fällt mir spontan ein), ohne jedoch OBD zu haben. Was zeigt diese Leuchte denn dort an? Es gibt ja hier keine Einrichtungen, die z.B. die Zündung oder den Katalysator überprüfen könnten. Wäre echt mal interessant, wenn mal jemand meine Wissenslücken füllen könnte. :)

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12 Antworten

Mein Fahrzeug (baujahr 92) besitzt auch schon eine solche Lampe.

Was sie anzeigt ist simpel: Fehler ;)

Also ich schätze mal das es jedes Auto hat das schon eine schlaue Ecu drin hat.

Die erkennbaren Fehler sind natürlich weniger genau, aber meiner zeigt z.B. :

- O2 sensor (lambdasonde)

- Volume air flow sensor (Ansaugluftvolumensensor)

- Intake air temperature sensor (Ansauglufttemperatursensor)

- Throttle position sensor (Drosselklappenpoti)

- Idle speed control motor position sensor (Leerlaufstellmotor)

- Engine coolant temperature sensor (Kühlwassertempsensor)

- Crankshaft position sensor (Kurbewellensensor)

- Camshaft position sensor (nockenwellensensor)

- Vehicle speed sensor (Tachosignalgeber)

- Barometric pressure sensor (Ansaugluftdrucksensor)

- Knock sensor (Klopfsensor)

- Ignition timing adjustment signal (Zündungseinstellung)

- Injector (Einspritzventile)

- Fuel pump (Benzinpumpe)

- EGR (Abgasregelventil)

- Ignition coil, ignition power transisitor unit (Zündung)

alle diese Fehler wurden als Code hintergelt und konnten mit Hilfe einer 12V Lampe ausgeblinkt werden.

Natürlich fehlen hier Kat und ähnliches, da es darmals noch keine Kontrolle des Kats im Auto gab.

Ebenfalls muss man dazu sagen das Mitsubishi darmals z.B. VW um Lichtjahre vorraus war und daher erst etliche Jahre später soetwas angeboten hat, auch kamen die Mitusbishi ab 96 mit OBD2 Schnittstelle auf den Markt.

Die Schnittstelle bei dem 92er schimpft sich noch pre-OBD :)

VW hat so etwas schon in den achzigern gehabt.

Diagnosesysteme mit Prüfsteckdose sogar schon so ab 74 bei VW zB Lima test dynamische Kommpresionsmessung und vieles mehr.

Da wussten wir noch garnicht,dass es asiatische KFZ gibt.

also mit der digifant1 vom vw g60 funktioniert das nachweislich nicht.

sollte denn überhaupt ein kabel von pin 20 zu den steckern liegen:D

wenn man sich den quellcode anguckt, weiß man auch warum.....

also nicht verallgemeinern;) vw steckte zu der zeit durchaus noch in den kinderschuhen mit elektronic

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb

Wie die Techniker hier wissen müssten, ist seit ca. Anfang des Jahres 2000 eine sogenannte On Board Diagnose Pflicht.

nicht obd(1) und obd2/eobd durcheinander würfeln ;) was du ansprichst ist die obd2.davor gabs aber schon jahre die obd,nur da war nichts gesetzlich geregelt wie bei der obd2.

btw:wenn ich mal das beispiel opel nehme gabs quasi für kurze seit auch zwitter,zb der y16xe.der hatte schon die obd2-technik verbaut aber war noch nicht danach zertifiziert bzw zugelassen.

was auch gerne mißverstanden wird:die 16 polige buchse ist nicht gleich obd2.die gabs zb bei opel schon etliche jahre vorher,nur dann eben mit obd(1).

Zitat:

Original geschrieben von Bopp19

VW hat so etwas schon in den achzigern gehabt.

Diagnosesysteme mit Prüfsteckdose sogar schon so ab 74 bei VW zB Lima test dynamische Kommpresionsmessung und vieles mehr.

Da wussten wir noch garnicht,dass es asiatische KFZ gibt.

Ich sagte nicht das man nicht vorab Prüflampen anschließen konnte.

Nur gab es auf dem deutschen Markt in normalen Massenfahrzeugen keine Ecus die die komplette Regelung durchführten und dabei auch noch in der Lage waren eventuelle Fehler aufzulisten.

Dabei denke ich an VW, Opel, Mercedes, usw.

Klar waren da auch nicht alle Asiaten so weit, ich zweifel z.B. an das mein 93er Mazda so eine Funktion hat, da das teil nicht mal ne "CE" Leuchte hat.

Viele Fahrzeuge hatten schon vor der Pflicht für OBDII zur Diagnose von Abgasrelevanten Systemen.

Fahrzeuge vor 2002 hatten oft Herstellerspezifische Protokolle oder ein übergreifendes, aber bei weitem nicht einheitliches System. OBDI war so ein System. Der jetzt vorgeschriebene Stecker bedeutet nicht gleich OBDII! Schon mein alter MondeoI hatte diesen Stecker, obwohl kein OBDII vorhanden ist.

Schon mit den ersten Gemisch- & Abgasregelungen (auftreten der Lambdasonden/KE-Jet), zogen die Diagnosesysteme ein. Das war Mitte der 70er-Jahre. Da kamen auch die ersten MILs auf!

MfG

Im Chevrolet (von 1987) hab ich auch eine Check Engine Leuchte und die Möglichkeit per Blinkcode verschiedene Fehler auslesen zu lassen.

Im Impreza (von 1993) gings genauso - Servicestecker verbinden und über die Herstellerliste das geblinkte auswerten/vergleichen.

 

mfg

Ich habe OBDII Funktionalität und keine MIL! Das Auto ist BJ 00 wurde aber 96 eingeführt so das die MIL noch keine Pflicht war, der Hersteller aber früh sich an die OBDII Geschichte sich gewagt hat. So kann ich fehler per Smartphone auslesen, aber nicht am Tacho sehen. Es gibt einen Stckplatz, es gibt eine Lamp, aber kein Kabel am Stecker. D.h. nicht vorgesehen im Kabelbaum. Später wurde das wohl nachgerüstet und vor vornerein das ganz so gemacht das es kein großer Aufwand ist.

OBD ist eigentlich seit den früheren 1990ern eine Selbstverständlichkeit. Sie geht nicht immer mit einer gelben Motorkontrolleuchte einher, bei meinen beiden Honda CRX (Baujahr 1986 und 1987) und meinem Fiat Panda (Baujahr 1992) war es eine rote Leuchte, oft gibt es auch gar keine wie z.B. in meinen 1991er und 1992er Mazdas (121 und 323). Trotzdem ist OBD vorhanden und man kann den Fehlerspeicher ohne oder mit einfachsten Hilfymitteln (z.B. ein Stück Draht bei Mazda) auslesen und löschen. IdR werden die Fehler durch unterschiedlich Blinksignale im KI unterschieden.

Für Euro 3 und höher ist die Motorkontrolleuchte vorgeschrieben, OBD ist aber immer prakisch immer vorhanden, wenn eine elektronische Einspritzung da ist. Auch Mutters Opel Kadett E 1,3i hatte. Meistens muß man Spezialwissen zu dem Auto mitbringen, um ihn auszulesen und/oder zu löschen.

Bei meinem Corsa BJ 92 damals konnte man die Fehler mittels MKL "ausblinken".

Dazu musste man eine Büroklammer im Sicherunskasten setzen (2 Kontakte verbinden) und dann hat die MKL einen Zahlencode ausgeblinkt.

Beim Omega B war das dann etwas einfacher...dort hat man Gas und Bremse gedrückt und die Zündung angeschalten - dann wurden die Fehler ausgeblinkt.

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb

Wie die Techniker hier wissen müssten, ist seit ca. Anfang des Jahres 2000 eine sogenannte On Board Diagnose Pflicht. Wird ein Fehler erkannt, leuchtet die Motorkontrollleuchte auf. So weit, so gut. Manche älteren Fahrzeuge (so mein BMW 523i z.B., der bekam zwar schon recht früh eine OBD, ab 1998, aber davor gab es nicht mal eine Kontrollleuchte) haben keine Leuchte, manche jedoch schon (Opel fällt mir spontan ein), ohne jedoch OBD zu haben. Was zeigt diese Leuchte denn dort an? Es gibt ja hier keine Einrichtungen, die z.B. die Zündung oder den Katalysator überprüfen könnten. Wäre echt mal interessant, wenn mal jemand meine Wissenslücken füllen könnte. :)

Das ist leider bei meinem 323i M52TU Bj.98auch noch so. Die MIL ist nicht aktiv.Abgasfehler, Zündungsaussetzer werden nicht angezeigt. Stehen aber im FS.

Konnte es damals auch nicht glauben.

Zitat:

Original geschrieben von meehster

...oft gibt es auch gar keine wie z.B. in meinen 1991er und 1992er Mazdas (121 und 323). Trotzdem ist OBD vorhanden und man kann den Fehlerspeicher ohne oder mit einfachsten Hilfymitteln (z.B. ein Stück Draht bei Mazda) auslesen und löschen. IdR werden die Fehler durch unterschiedlich Blinksignale im KI unterschieden...

Hast du da zum Mazda genauere Infos, ich hab so eine 323BG Blechbox vor der Tür.

Mir war gar nicht bewusst das die bei neueren Fahrzeugen gelb ist, finde ich irgendwie falsch, mein Mitsubishi hat da rot: Check Engine und gelb: ABS-Fehler.

Damit weiß man dann bei "gelb" ist doof aber nicht wichtig und rot ist: lass stehn die Kiste.

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