Was passiert wirklich nach 300.000km mit dem Motor

VW Golf 3 (1H)

Was bringt den Motor bei euch wirklich zum erliegen nach einer hohen Laufleistung?
Ist jemandem schonmal der Motor aufgrund alters verreckt?
Würdee einfach mal gerne erfahrungswerte hören, bei wem wirklich was kaputt gegangen ist, was aber nicht auf schlechte pflege zurückzuführen ist.

Denn hören tut man immer viel, vonwegen irgendwann gehen die lager kaputt usw.... aber ist es wirklich so?
Ich kenne 2 Polos mit 400.000 Kilometern, und die laufen immernoch, jeden Tag und das nur stadtverkehr...werden aber sehr gut gewartet.

53 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von -omfg-


wie äussert sich das hydroklappern ? ist es nicht immer da, sondern nur wenn man ein bisschen gas gibt ? ich hab da auch so n klackern, kommt von ungefähr vorne rechts, v.a. wenn ich mit dem 5ten gang bei ca. 55 fahre und dann bisschen gas geb, der motor also drehzahlmäßig sehr weit unten ist ...

Jau, genau das Klackern habsch auch. Is ziemlich leise, oder? Würd mich auch al interessieren, was das is...

Weil hier manche übers chippen schimpfen.
Wenn ich meinen Wagen per Chip optimieren lasse und weiterhin normal fahre, dann dürfte sich doch an der Zuverlässigkeit nix ändern?
OK, wenn ich den Drehzahlbegrenzer hoch setze und permanent hindrehe, dann kann ichs ja verstehen, aber sonst...

Das mit dem Hydroklappern bei nierigen Dz und beschleunigen hatte ich auch mal.

Dann hatte ich den Zahnriemen wechseln lassen und gleichzeitig Ölwechsel. Danach ist es komplett weg, also eines der beiden hilft.

Grüßt euch, ich habe gerade eure Beiträge mir durchgelsen und festgestellt, dass das ganze ja jetzt schon über 15 jahre alt ist.

Ich wollte nun mal nachfragen wann eure Motoren nun schlapp gemacht hat bzw. Lebt denn noch ein Motor von den oben genannten ? Das wäre ja mega crazy.

VG 😉

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Die Motoren im Golf 3 laufen auch ne Mio km

Die bekommst du bei normaler Pflege nicht kaputt

Zitat:

@Künne schrieb am 12. März 2021 um 23:02:44 Uhr:


Die Motoren im Golf 3 laufen auch ne Mio km

Die bekommst du bei normaler Pflege nicht kaputt

Richtig. Und selbst wenn n schaden passiert, du wirst kaum n pleul haben das unten rausschaut.

Ich hatte beim 80er Audi (mit dem guten 827er Block) jetzt ne Defekte Kopfdichtung.
Ich hab den Kopf planen, neue Schaftdichtungen einsetzen lassen und der Block wurde im ultraschallbad gereinigt.

Inkl. allen Ersatzteilen (neue Dichtungen und Riemen sowie Flüssigkeiten) hat mich das ganze ca. 250€ gekostet. Dafür hab ich n Motor der schon zu mehr als der Hälfte neu abgedichtet ist.
Und die Arbeiten sind ja alle kein Hexenwerk. Ich kann zwar nicht selber planen, aber das kostet ja eben nicht die Welt.

Übrigens noch zum Thema bezogen auf den Golf 3. Ich hatte n AFN, gekauft mit 400.000, verkauft mit 500.000km. der hatte kein einziges Problem, nur Service wurde in der Zeit gemacht. Der Motor lief noch bis ca 550.000km bis zum Unfall des Fahrzeugs.

Weiterhin hatte ich n ABV, gekauft mit 240k, verkauft mit knapp unter 300k. Da sind zwar alle möglichen teile kaputt gegangen an dem Auto aber der Motor lief immer ohne Probleme.

Unser AKS Motor hat jetzt 330 tkm runter. Schaftdichtungen haben wir jetzt mal erneuert. Kopf blieb dabei drauf.

Die Diesel im Golf 3 sind nochmal eine Stufe haltbarer als die Benziner. Die halten auch weit über ne Mio

Der 95er AAM mit 430tkm vom Schwager ist jetzt zum Schrott gewandert, da die Karosse leider stark rostet, und das Schweißen keinen Sinn mehr macht. Aber der Motor läuft.

Zitat:

@Künne schrieb am 13. März 2021 um 09:40:42 Uhr:


Unser AKS Motor hat jetzt 330 tkm runter. Schaftdichtungen haben wir jetzt mal erneuert. Kopf blieb dabei drauf.

Die Diesel im Golf 3 sind nochmal eine Stufe haltbarer als die Benziner. Die halten auch weit über ne Mio

Woher kommt eigentlich diese Ansicht, dass Diesel haltbarer sein sollen?

Nicht, dass es mich stoert, aber es erscheint mir etwas pauschal. M.E. spielen ausser der Verbrennungart (Selbst- vs. Fremszuendung) noch viele andere Faktoren eine Rolle. Ganz wichtig hier z.B. der Turbo.

Zwei ganz wichtige Faktoren:

1. Diesel haben eine Gleichdruckverbrennung, dadurch ist die mechanische Belastung geringer.

2. Diesel ziehen keinen Unterdruck im Leerlauf oder im Schubbetrieb und verbrauchen dadurch auch bei hohen Laufleistungen kaum Öl (Öl, was durch den Turbolader in den Motor kommt mal aussen vor)

Zitat:

@Künne schrieb am 22. März 2021 um 17:28:26 Uhr:


Zwei ganz wichtige Faktoren:

1. Diesel haben eine Gleichdruckverbrennung, dadurch ist die mechanische Belastung geringer.

2. Diesel ziehen keinen Unterdruck im Leerlauf oder im Schubbetrieb und verbrauchen dadurch auch bei hohen Laufleistungen kaum Öl (Öl, was durch den Turbolader in den Motor kommt mal aussen vor)

Diesel haben höhere Verbrennungstemperaturen, Druck, und es ist schneller. Deshalb verschleißt die Kurbelwelle beim Diesel eigentlich schneller, deshalb legt der Hersteller die nachträglich extra stabil aus. Das ist die einzige Ursache von dem „Diesel hält länger“.

Finde aber auch, dass man im Westen (teure Arbeitszeit) nicht einen Motor erst dann als kaputt deklarieren sollte, wenn der Block reißt. Zylinder lassen sich ja sogar erneuern mit abdrehen 2-3 mal und dann Hülsen.
Wenn 4 Injektoren beim Diesel kaputt sind ist es oft teurer, als ein Austauschmotor. Insbesondere in Ländern; wo man mehr swappen kann, wird es dann evtl. sogar Zeit fürn japanischen Motor.

Das machen einige Besitzer in Russland von gebrauchten Toureg, Cayenne etc. einfach ein Toyota v8 rein und gut ist.

Meine Definition von "Motor hält" ist eher, dass die Kopfdichtung oder ein Dichtring mal kaputt gehen darf, der Motor aber ansonsten ungeöffnet bleibt.

Und ja, mit den Verbrennungstemperaturen hast du recht. Aber solange der Diesel im Teillast läuft, hat er so viel Luftüberschuss, dass die Gesamttemperatur im Brennraum niedriger ist als beim Benziner. Mit der Kurbelwelle hat das erstmal nichts zu tun. Diese ist wegen dem längeren Hub des Dieselmotors und dem hohen Kompressionsdruck höher belastet. Macht aber nichts, da sie dafür ausgelegt ist (wie du schon sagtest).

Merkt man auch daran, dass Diesel wesentlich langsamer warm werden und mach auch nach einer Stunde im Standgas noch den Krümmer anfassen kann.

Der Diesel wird aber auch weniger schnell warm da er effizienter läuft als ein Benziner, also weniger Kraftstoff braucht und dadurch auch weniger Wärme erzeugt im gleichen Zeitraum.

Und Diesel hat eine höhere Energiedichte als Benzin...

Das kann man endlos so fortführen glaube ich 😁

Zitat:

@Künne schrieb am 23. März 2021 um 13:24:00 Uhr:


Meine Definition von "Motor hält" ist eher, dass die Kopfdichtung oder ein Dichtring mal kaputt gehen darf, der Motor aber ansonsten ungeöffnet bleibt.

Genau mit dieser Definition sind dann auch relativ objektive Vergleiche nötig. Ansonsten ist es irgendwann echt Gelabere. Mein Nachbar hat jüngst einen gebrochenen Schlepphebel an seinem Audi Diesel getauscht und redete nebenbei über den unkaputtbaren Motor .... 😁

Zum 3er Golf: Ich hatte einen AFN mit vermutlich knapp 400tkm (Tacho wurde mal gedreht) und da waren besagte Dichtungen fällig. Simmerring Kurbelwelle usw. An der Peripherie war sonst alles gut, nur die Drosselklappensteuereinheit war irgendwann defekt.

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