Was meint ihr? Weggeben oder nochmal Investieren?
Moin Zusammen.
Ich wollte mal Eure Meinung hören, was ihr sagt zu meinem Dilemma.
Ich hab jetzt frisch die Diagnose bekommen, dass die Einspritzpumpe von meinem 520d hinüber ist und getauscht werden muss.
Ich hab jetzt stundenlang telefoniert und versucht was günstiges zu besorgen, aber mit ca 700€ muss ich dennoch rechnen für eine Generalüberholte Pumpe (mit Garantie und Bosch Prüfprotokoll).
Er hat jetzt 285.000km gelaufen und ich mag den Wagen echt gern fahren. Aber ich hab in den letzten Monaten echt viele Probleme gehabt und RICHTIG Geld in die Hand genommen.
Alle Glühkerzen neu, neuen Schlosssatz, 1x Einspritzdüse, alle Öle neu, alle Filter neu und ich weiss nicht was noch alles. Also mit 3000€ komm ich nicht hin!
Jetzt solls die Pumpe sein und wenn das repariert ist weiss ich, ich muss mich vielleicht um das PDC kümmern, weils ein weg hat und mein rechter Xenon Scheinwerfer hat ein Riss in der Scheibe, welches gemacht werden muss, da er von innen feucht geworden ist und im November so nicht durch den Tüv gehen würde (Vermutung). Und dann?
Einige Fachleute sagen: Hau ihn weg!
Andere Fachleute sagen: Hat ja noch nicht soviel gelaufen. Kann man nochmal versuchen.
Was meint ihr? Soll ich, oder soll ich nicht?
Wünsch euch ein schönen start ins Wochenende!
Beste Antwort im Thema
Die Dekra bietet so einen PKW-Check für junge Leute an. Mal durchsehen lassen ist sowas ähnliches wie TÜV und Mängel listen lassen. Rost an Heckklappen und Türfalz ist bei dem Modell "Standart" da aber keine tragende Teile nicht gar so relevant. Wichtiger ist wie sieht's drunter aus? Von daher mal abgesehen von den bekannten Mängel erstmal prüfen was noch kommen könnte
Ich habe gerade gesehen, es gibt überholte Pumpen bzw Firmen die deine Pumpe überholen für EUR 200,-
mal daran gedacht ?
Gruß
deKoch
33 Antworten
Zitat:
@deKoch schrieb am 24. Januar 2016 um 11:24:32 Uhr:
Die Dekra bietet so einen PKW-Check für junge Leute an. Mal durchsehen lassen ist sowas ähnliches wie TÜV und Mängel listen lassen. Rost an Heckklappen und Türfalz ist bei dem Modell "Standart" da aber keine tragende Teile nicht gar so relevant. Wichtiger ist wie sieht's drunter aus? Von daher mal abgesehen von den bekannten Mängel erstmal prüfen was noch kommen könnte
Ich habe gerade gesehen, es gibt überholte Pumpen bzw Firmen die deine Pumpe überholen für EUR 200,-
mal daran gedacht ?Gruß
deKoch
Guter Tipp mit der Dekra. Dann hat man was in der Hand, find ich gut!
Aber mit den 200€ wäre ein Traum. Ich hab bei ebay was gesehen:
Aber das ist nichts halbes und nichts ganzes und dann geh ich lieber auf Nummer sicher.
Oder hattest du was anderes gefunden?
Schlachten, kann ich mir vorstellen, würde sich angesichts des Rahen Angebots auf dem Markt vom 520d lohnen. Lohnen heisst aber mit viel Arbeit und Zeit das Gute Stück auseinander bauen, um dann auf vielleicht 2000€ zukommen. Find ich allerdings nicht so toll.
Ich würde mich ehrlich gesagt auch noch zufrieden geben, wenn er für 700€ repariert ist und dann 5 Jahre hält. Bremsen, Fahrwerk, Reifen, alle Flüssigkeiten sind getauscht. Da sollte es keine Probleme geben.
Es ist ja auch ein Langstrecken Fahrzeug, von daher versteh ich das sowieso nicht, wie alles auf einmal kommen kann.
Aber jetzt wo du es sagst: Ich habe auch das Getriebeöl getauscht, da die Schaltung nicht mehr weich schaltet. Sonst konnte ich die Gänge reinkuscheln, jetzt ist das schon schwieriger. Ölwechsel hat da nichts geändert leider...
Schön mal von Leuten zu hören die auch mehr in einem BMW sehen, als nur ein Auto. Ich komme aus der Emder Region. Hier fahren sie alle VW und Audi. Da kriegste immer die selbe Antwort...
Wieso ist das für dich nichts Halbes und nicht Ganzes`? Klingt doch ok. Geben Garantie auf die Rep, bekommst dein eigenes zurück und brauchst nicht programmieren und 1Jahr Garantie. Sparst 500 Ocken. Was willst mehr.
Zitat:
@Deybanow schrieb am 24. Januar 2016 um 15:05:36 Uhr:
Ich würde mich ehrlich gesagt auch noch zufrieden geben, wenn er für 700€ repariert ist und dann 5 Jahre hält. Bremsen, Fahrwerk, Reifen, alle Flüssigkeiten sind getauscht.
Hm...ganz ehrlich, in 5-Jahres-Zeiträumen sollte man bei so angejahrten Fahrzeugen auch wieder nicht denken, erfahrungsgemäss gibt's dann doch immer noch was, was kommt und was einen zweifeln lässt 😉
Ja, bei meinem 523i kam damals trotz ordentlicher Wartung auch plötzlich "alles auf einmal".
Aber letztlich nichts, was den Kauf eines neuen Gebrauchten rein wirtschaftlich gerechtfertigt hätte - ausser, ich hätte VOR Beginn der grossen Serie gewusst, dass es jetzt losgeht...
Ja klar, dass klingt so ausgedrückt super.
Ich habe allerdings nicht diese Fehlermeldung wie sie in der Anzeige beschrieben wird und halte die Statistik für ein fake. Ansonsten komm ich jetzt mit meiner Statistik:
Erfahrungsgemäß gehöre ich zu 95% nicht zu den 95%, sondern zu den anderen 5% der Statistik, die Mechanik Probleme und nicht das Steuerproblem haben.
Laut einer Studie zur Folge glauben Menschen auch absurdes oder schön geredetes, sobald dort steht: "Laut einer Studie" oder "Statistisch gesehen".
Ich musste das jetzt selber nochmal lesen, bevor ich gecheckt habe was ich schreibe.
Habs aber kapiert und für richtig befunden. ;-)
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Hi,
investiere die Kohle. Mein Kumpel fährt das Nachfolgemodell vom e39, hat richtig dafür gelöhnt und nur Probleme, DPF im Eimer -hat jetzt schon den 3. drin und richtig funktioniert's immer noch nicht, komplette Glühanlage erneuert (wg. dementsprechende Fehler im Speicher), der Fehler wird immernoch gelistet...und, und, und... er ist dann mal mit meiner Schleuder gefahren und fragte, ob ich ihm den Wagen verkaufen würde :-). Er hat in 1 Jahr knapp 2000 € reingesteckt, ich in meinen die letzten 3 Jahre knapp 389,50 € für diversen Kleinkram (auf Holz klopf). Der e39 ist ein sehr robuster Wagen an dem man einiges selber machen kann, gebrauchte Teile gibt's massenhaft. Wenn du deinen jetzt wegtust um dir einen neueren Gebrauchten zu kaufen, fängt der Spaß von vorne an und dein bisher investiertes Geld ist weg. Wie gesagt, wenn sich der Rost in Grenzen hält, würde ich ihn behalten.
Gruß, Dreamlights
Ich bin derzeit vom 325i E90 (der mich leider ziemlich geärgert hat) auf einen 523i E39 zurückgewechselt 😁, obwohl mein letzter 523 (bei einer deutlich höheren Laufleistung als der jetzige) auch anfing zu zicken. Bin die neueren im Moment leid...gut, würde ich vielleicht anders sehen, wenn ich mir gerade ein "nagelneues" F-Modell ohne weiteres leisten könnte ; )
Ist wie vieles im Leben eine Pauschalausage.
Ich würde, nachdem was ich hier so alles lese, eher zum e34 tendieren. Ist aber Quatsch. Mal hat man Glück ein gepflegtes gut gewartetes Auto zu erwischen und wenn man nicht aufpasst oder Pech hat eben halt nicht.
Aber das der Nachfolger ein grundsätzlich mieses Auto wäre würde ich eher verneinen..
Die Aussage "Man weiß was man hat" und was bereits gemacht wurde, ist nicht von der Hand zu weisen. Bei einem neuen Gebrauchten steckst halt nicht drin. Man kann einfach nicht alles im Vorfelde ausschließen.
Und man muss nicht immer alles pessimistisch sehen!
das preis leistungsverhältnis ist beim e39 am besten, da viel auto für wenig geld... aber wenn man von diesen autos keinen plan hat sollte man event. doch lieber zu was anderem greifen.
Wie weit willst denn dann zurückgehen? Bis zu den Vergaserautos? Wenn ich da an meine Alfa´s denke, da war z. B. das einstellen der 2 Doppelvergaser auch ein echtes Können und ich hab ewig gebraucht bis ich das einigermaßen konnte. Denke ich an w201 ist die KE auch ne recht knifflige Angelegenheit.
Was will der Autor damit sagen: Ganz einfach, jedes für mich halbwegs interessante Auto hätte so seine Tücken.
Ich kann Fili in soweit recht geben, das wenn man keine Plan vom Selbstschrauben hat, kann ein e39 und auch andere zu einem kostspieligem Spielzeug werden.
Zitat:
@KapitaenLueck schrieb am 29. Januar 2016 um 13:27:19 Uhr:
Wie weit willst denn dann zurückgehen? Bis zu den Vergaserautos?
Was will der Autor damit sagen: Ganz einfach, jedes für mich halbwegs interessante Auto hätte so seine Tücken.
Ich kann Fili in soweit recht geben, das wenn man keine Plan vom Selbstschrauben hat, kann ein e39 und auch andere zu einem kostspieligem Spielzeug werden.
Irgendwie verliert die Diskussion seine Stoßrichtung.
Gerne können wir uns über ein e34 unterhalten, den ich tatsächlich schon in Erwägung gezogen habe und ich vom optischen ziemlich heiss finde.
Aber jemanden zu bestätigen, dass ich des e39 nicht würdig sei, da ich kein Plan hab und dass auch nochmal toppen mit "und auch andere", impliziert das ich ein Kfz Mechaniker sein muss, um überhaupt zu überleben in dieser Motorisierten Welt, oder lieber Fahrrad fahren sollte.
Könnte ich Persönlich nehmen - tu ich auch.
Es ist ja nunmal ein defekt vorhanden.
Wenn ich jetzt mit meinem Fiat Panda in die "Fiat Panda Hellfire" Gruppe gehe und sage: Investieren oder weggeben - Verteilerpumpe im Eimer! Da soll mal einer behaupten: Wenn man kein Plan hat, eventuell zu was anderes greifen.
Also tut mir leid, aber dem Defekt ist das egal ob BMW oder Fiat. Wenn er da ist und der Preis steht, dann steht ihr mit eurem Plan und Talent genauso da wie ich jetzt. Und aus diesem Grund steckt in dieser Aussage für mich kein Greifbarer Sinn dahinter. Nichts was ich mit nach Hause nehmen kann, nichts was mich schlauer macht.
Es stellt sich auch in keinster weise die Frage BMW oder nicht BMW. Den Brüdern aus Beyern bleib ich treu. Ob die Verteilerpumpe 200 Möpse oder 1200 kostet.
Deswegen lass ich mir doch nicht den Fahr Spaß nehmen.
Nagut, vielleicht sehe ich das wirklich ein bisschen pessimistisch. Aber soviel in kürzester Zeit... da war ich bislang Jungfrau drin.
Das Ding ist ja auch - zu welchem Zeitpunkt sagst du dir es reicht jetzt mit investieren?
Kann ja auch eine Never ending Story werden und dabei hast du eigentlich alles richtig gemacht.
Zumindest rede ich mir das bislang ein.
Ich hab mich bislang tatsächlich noch nicht entschieden. Tendiere aber auch zum investieren.
Und nachdem meine Frau mich für Bescheuert erklärt hat (ich denke weil sie ein Mini haben will), hab ich mich überreden lassen die 200€ Geschichte erst in Angriff zunehmen, anstatt gleich die 700€ rauszuhauen.
Aber das mach ich auch nur mit einem zuckendem Auge...
Ich gönn mir bis mitte Februar aber noch Zeit um drüber nachzudenken.
Ein 523i könnt ich mir nur theoretisch vorstellen, da wir beide zuviel Kilometer machen.
Schön war von meiner Oma mit 86 Jahren zuhören: Komisch, sobald was kaputt ist müsst ihr es gleich neu kaufen. Das habt ihr nicht von mir!
Auf Plattdeutsch klingt es zwar besser, aber der Inhalt zählt ;-)
Da es schonwieder soweit ist:
Have a fucking weekend and don't forget to Rock N Roll
(Lemmy Kilmister)
PS: Bitte googlelt nicht den Fiat Panda Hellfire. Reine Fiktion ;-)
Du laberst zu viel.
Entscheide dich, Argumente dafür und dagegen hast du jetzt zu Hauf bekommen. Auswerten musst schon selber.
Wenn man viel Geld bereits in ein Auto gesteckt hat , sollte man sich überlegen irgendwann aufzugeben und ihn wirklich zu verkaufen. Das Problem kommt nämlich dann erst danach: hast du Geld für einen Neuwagen ?! Nein ! Also wird es wieder ein gebrauchter , der ebenfalls Reparaturbedürftig ist.
Egal was du danach für ein Auto fahren wirst, deinen E39 hinterher trauern wirst du sowieso 😉
Zu mir hat mal ein alter Mechaniker gesagt :" ich kaufe und fahre lieber ein Auto mit 250.000km, wo alles bereits durchrepariert ist, als ein Auto mit 80.000km, wo alles erst noch auf einen drauf zu kommt "!!
So schlecht fände ich die Aussage gar nicht 😉
Ich durchlebe momentan eine ähnliche Geschichte, wo ich wirlklich überlegt habe , es noch einmal reparieren zu lassen. Er steht aber so gut da , das ich schnell eine Entscheidung treffen konnte:
Ich war nun in einer freien Werkstatt in meiner Umgebung, die mir sehr kompetent gegenüber trat.
Die Stoßdämpfer und Hinterachslager müssen nicht ausgetauscht werden. Sie befinden sich ihrer Meinung nach im guten Zustand. Das bleibt also erstmal so 😉. Nun zu der etwas negativen Seite.
Mein flattern im Lenkrad , entstand durch eine Unwucht im Rad. Diese hat sich nun auf meine Bremsen übertragen ,wodurch diese auch ausgetauscht werden müssen.
Die Räder werden nun perfekt ausgewuchtet und benotet. Die mit dem besten Noten kommen auf die VA. Desweiteren werden die Bremsen gleich mitgetauscht. Der Rest der Achse hat zum Glück von der Unwucht nichts abbekommen.
Leider war es noch nicht alles der Reparaturliste.
Mein Motorblock war unten völlig mit Öl eingesaut.
Die Dichtung am Ölfiltergehäuse scheint es zu sein. Diese ist ja dafür bekannt gerne kaputt zu gehen. In diesem Zuge wird auch gleich der Keilriemen mitgetauscht. Dieser sah schon sehr porös aus .
Noch eine Undichte war am kühler zu sehen . Es befindet sich dort ein Behälter wo die Ablassschraube ist. Dieser ist gepresst und genau dort undicht. Neuer Kühler muss also auch her.
Das Licht wird ebenfalls eingestellt weil es schief ist , eine Achsvermessung wird auch noch durchgeführt.
Naja gut . Das Hitzeschutzblech übern ESD ist lose und muss befestigt werden. Etwas Rostschutz kommt fürsorglich auch noch aber gefährdete Stellen . Ich liege also momentan bei 850€.
Dafür das ich nur die Stoßdämpfer überprüfen lassen wollte , diese nun aber doch intakt sind ein ziemlich höher Betrag 😁
13 Jahre und 175.000km gehen halt nicht spurlos an ihm vorbei 🙂.
Ich will ihn aber bis 250.000 fahren. Deshalb lohnt es sich . Er befindet sich sonst in einen Top Zustand.
Zitat:
@KapitaenLueck schrieb am 31. Januar 2016 um 12:51:02 Uhr:
Warst bei ATU🙂
Wieso ?! Nein war ich nicht.