Was man an unserem Strassenverkehr verändern sollte....

Hallo Zusammen,

nachdem man doch immer wieder von schweren Unfällen mit Fahranfängern und Senioren und anderem hört, habe Ich mir mal ein paar Gedanken gemacht, was man am Strassenverkehr verändern sollte um diesen sicherer zu gestalten.

Was eingeführt werden sollte:

- 0,0 Promille Grenze.
- Fahrsicherheitstraining als Bestandteil der Fahrausbildung
- Jährlicher Gesundheits Checkup ab 60 Jahren auf Fahrtauglichkeit
-Eignungsprüfung für Radfahrer, ähnlich der Mofaprüfung
-Reflektorenpflicht für Fussgänger im dunkeln (Reflektorband)
- Leistungsbegrenzung beim PKW für Fahranfänger, ähnlich wie beim Motrrad unter 25 Jahren.
-Bussgeld bei nichtbenutzung des Radweges obwohl einer Vorhanden ist, gilt für alle Radfahrer.

Was abgeschafft werden sollte:

-Umweltzonen, weil nutzen gleich 0
-Jetziges LKW Mautsystem und durch einfacheres ersetzen.
-Wechselkennzeichen, da sie in der Form schwachsinnig sind.

Was überprüft werden sollte:

-einige Tempolimits
-unnötige Kreisverkehre
-unnötige Ampeln
-Wie man gefährliche Stellen entschärfen kann.
-Mehr Geld in Instandhaltung und Ausbau unseres Strassennetzes stecken.

Das sind nur einige meiner Ideen, keine Gesetze, Ich lass mich auch gerne eines besseren belehren, sofern es Stichhaltige Argumente gibt, was für Ideen habt Ihr, wie seht Ihr die Sache? Was sollte eurer Meinung nach verändert werden.

Liebe Grüsse

Dan

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Dan41747


Manche Kreisverkehre sind absolut unnötig und nur gebaut worden weil sie subventioniert wurden, die bilden eher eine neue Gefahrenquelle, also manche dürfen hier im Kreis durchaus verschwinden und Ich nehme an in anderen gegenden gibt es auch den einen oder anderen der Nonsens ist.

Gruss

Dan

Nicht die Kreisverkehre sind gefährlich sondern die Verkehrsteilnehmer die nicht mit ihnen umgehen können.

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Zitat:

Original geschrieben von Brunolp12



Zitat:

Original geschrieben von infuso


welche probleme wohl.
die auffahrenden machen den hampelmann, wenn man nicht platz macht oder der fahrer auf der rechten spur wechselt panisch die spur. sind das keine probleme?
Die Frage stellt sich so nicht, denn sie ist suggestiv. Lies einfach was ich geschrieben habe. Dann wird eigentlich leicht erkennbar, dass dein Szenario hier nicht greift:

Zitat:

Original geschrieben von Brunolp12



Zitat:

Original geschrieben von Brunolp12


Es kann ja mitunter auch mal mehr Probleme lösen als verursachen, zum Beispiel wenn der Auffahrende Unsicherheit zeigt und links von hinten frei ist. In solchen Fällen seh ich nicht ein, warum ich meine Gesundheit riskieren und auf den Auffahrenden drauf halten sollte.
Ich wechsle nicht panisch die Spur und beherrsche es, den Verkehr vorne und hinten im Auge zu haben und danach zu entscheiden (wenn bspw. hinten links nicht frei ist, dann muss es natürlich anders gehen).

Ausserdem sehe immer noch nicht ein, weshalb ich auf jmd draufhalten soll, der sich falsch einfädelt und mir damit zu nahe kommt. Blech und Hals riskieren, nur um Recht zu behalten und anderen eine Lehre zu erteilen, das ists mir nicht wert.

In diesem Fall gebe ich Infuso Recht. Es ist oft zu erkennen das die Auffahrenden ein Platzmachen als selbstverständlich ansehen. Wenn es nicht geschieht wird sich entweder mit Gewalt Platz erzwungen, ohne auf die Idee zu kommen selbst sich anzupassen , bremsen oder beschleunigen, oder es wird wild mit der Lichthupe gefunzelt um dem Unmut Nachdruck zu verschaffen.

Ich bin der Meinung, entweder oder, alle oder keiner, aber dieses Mischmasch ist nicht gut, führt zu Missverständnissen bzw. Aggressionen.

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300


Ich bin der Meineung entweder oder, alle oder keiner, aber dieses Mischmasch ist nicht gut, führt zu Missverständnissen bzw. Aggressionen.

Ein Risiko oder Missverständnis entsteht hier aber nur, wenn derjenige der irrigen Ansicht ist, er hätte eine Art Vorfahrt (oder Gewohnheitsrecht) beim Einfädeln.

In diesem Falle ist genau dies (und nichts anderes) das Problem. Gerade das übermässige Nachdenken darüber, was der andere denken könnte, das bringt auch oft neue Missverständnisse.

Ich habe genug Praxis, um in Höhe von Auffahrten individuell zu erkennen und zu entscheiden, wie ich handeln werde. Wer daraus ein Recht für sich ableitet, der wird im Fall des Falles schon von mir über seinen Irrtum in Kenntnis gesetzt.

Zitat:

Original geschrieben von Brunolp12



Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300


Ich bin der Meineung entweder oder, alle oder keiner, aber dieses Mischmasch ist nicht gut, führt zu Missverständnissen bzw. Aggressionen.
Ein Risiko oder Missverständnis entsteht hier aber nur, wenn derjenige der irrigen Ansicht ist, er hätte eine Art Vorfahrt (oder Gewohnheitsrecht) beim Einfädeln.

Und so ist es inzwischen, so meine Meinung, bei vielen.

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300



Zitat:

Original geschrieben von Brunolp12


Ein Risiko oder Missverständnis entsteht hier aber nur, wenn derjenige der irrigen Ansicht ist, er hätte eine Art Vorfahrt (oder Gewohnheitsrecht) beim Einfädeln.
Und so ist es inzwischen, so meine Meinung, bei vielen.

Erlebe ich so eher nicht. Ansonsten würde ich denjenigen vermutlich schon irgendwie über seinen Irrtum in Kenntnis setzen.

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Zitat:

Original geschrieben von BMW K100RS16V


Warum eine PS Beschränkung bei Autos nicht durchsetzbar wär erschließt sich mir nicht.
Die Beschränkung bei Motorrädern 27 / 34 / 48 / 100 PS - waren alle mehr oder minder Willkürlich!
Und sind trotzdem durchgesetzt worden!

Ein Fahranfänger muss nicht mit einem Porsche Cayenne fahren!- der Papa hat auch genug geld einen
Golf mit 105 PS zu kaufen - und genau da wäre bei mir für 2 Jahre Schluß.

Alex

Erst einmal: Welchen Sicherheitsgewinn versprichst Du Dir von einer Leistungsbeschränkung?

Weiter reichen die von Dir angedachten 105 PS locker aus, um sich mit 150 um einen Baum zu wickeln.

Ein PKW wird übrigens oft von der ganzen Familie genutzt und für den Nachwuchs erst einmal kein weiterer Wagen angeschafft. Und eine Familienkutsche hat heutzutage gerne mal mehr als die 105 PS.

Ein Familienmotorrad ist imho mehr die Ausnahme.

Zitat:

Original geschrieben von gruni1984


Ich würde die Fristen für Fahrverbote ändern. Es sollte fast sofort vollstreckt werden, sobald es rechtskräftig ist.

Bringt nichts. Das würde nur die Zahl der taktischen Einsprüche erhöhen.

Zitat:

Zusätzlich sollte man die Zeitrechnung ändern. Die Reglung sollte z.B. 30 Tage lauten (statt einem Monat), wobei nur Tage zählen, in welchen man sich nicht im Ausland aufgehalten hat.

Achso, und wer in D lebt und in NL arbeitet (nur mal als Beispiel), kann nur Samstags und Sonntags sein Fahrverbot absitzen - bzw. gar nicht, weil ein Fahrverbot am Stück zu absolvieren ist?

Und wenn der Lappen im Urlaub ist, hat man auch im Ausland leichte Probleme nachzuweisen, dass man eine FE hat...

Zitat:

Original geschrieben von Dan41747


Ein Bild sagt mehr als tausend worte. Klick einfach mal nur durch die Bilder klicken, das letzte finde Ich sehr interessant, vielleicht ein Hinweis auf die Mentalität des Fahrers?

Davon kann man hunderte Beispiele bringen, daher ist es doch logisch das unsere Jungen Fahrer besser geschützt werden müssen, nur wie? Erziehung? Bessere Fahrausbildung? Andere Einstellung vermitteln? Wie soll man sowas anpacken, denn Wir haben da ein eklatantes Problem auf unseren Strassen.

Gruss

Dan

Hier

noch mal ein Zeitungsartikel zu dem Unfall. Wer beim Überholen auf den Grünstreifen kommt, hat ein Problem, das nicht geringer wird, wenn man mit 60 statt 600 PS unterwegs ist. Ich kenne die Strecke noch ein wenig. Die ist definitiv breit genug, um problemlos auch einen 40-Tonner zu überholen, ohne auf den Grünstreifen zu geraten.

Bleibt die Frage, warum der Fahrer auf den Grünstreifen geraten ist. Ich finde derzeit auch keinen Ansatz. 🙁

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300



Zitat:

Original geschrieben von Brunolp12



Ein Risiko oder Missverständnis entsteht hier aber nur, wenn derjenige der irrigen Ansicht ist, er hätte eine Art Vorfahrt (oder Gewohnheitsrecht) beim Einfädeln.
Und so ist es inzwischen, so meine Meinung, bei vielen.

richtig, gab ein danke.

Zitat:

Original geschrieben von warnkb



Zitat:

Original geschrieben von Beethoven


Dann wechseln die Leute aber kurz vor der Linie auf die mittlere.

So lange die ganz linke Spur unter allen Umständen für Herrn Infuso freigehalten wird, ist das egal.

Den vorauseilenden Vorfahrtsverzicht an Auffahrten finde ich allerdings auch nicht richtig. Bringt nur Unruhe ins System.
Besser mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf der jeweiligen Spur bleiben, das macht es für den Auffahrenden berechenbar.

Prinzipiell bin ich da Deiner Meinung. Aber wenn ich allein auf der BAB unterwegs bin und im Rückspiegel erkennbar kein anderer VT ist, den ich auch nur zum lupfen des Gaspedals bringen würde, gehe ich schon mal nach links, wenn jemand auffährt.

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300



Zitat:

Original geschrieben von Brunolp12



Die Frage stellt sich so nicht, denn sie ist suggestiv. Lies einfach was ich geschrieben habe. Dann wird eigentlich leicht erkennbar, dass dein Szenario hier nicht greift:

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300



Zitat:

Original geschrieben von Brunolp12



Ich wechsle nicht panisch die Spur und beherrsche es, den Verkehr vorne und hinten im Auge zu haben und danach zu entscheiden (wenn bspw. hinten links nicht frei ist, dann muss es natürlich anders gehen).

Ausserdem sehe immer noch nicht ein, weshalb ich auf jmd draufhalten soll, der sich falsch einfädelt und mir damit zu nahe kommt. Blech und Hals riskieren, nur um Recht zu behalten und anderen eine Lehre zu erteilen, das ists mir nicht wert.

In diesem Fall gebe ich Infuso Recht. Es ist oft zu erkennen das die Auffahrenden ein Platzmachen als selbstverständlich ansehen. Wenn es nicht geschieht wird sich entweder mit Gewalt Platz erzwungen, ohne auf die Idee zu kommen selbst sich anzupassen , bremsen oder beschleunigen, oder es wird wild mit der Lichthupe gefunzelt um dem Unmut Nachdruck zu verschaffen.

Ich bin der Meinung, entweder oder, alle oder keiner, aber dieses Mischmasch ist nicht gut, führt zu Missverständnissen bzw. Aggressionen.

Hmm - ich habe die Beobachtung, dass hier in der norddeutschen Provinz die meisten "Eingeborenen" schon merken, ob man einen Wechsel machen kann oder nicht. Wenn es nicht geht, ist es hier in aller Regel auch gut.

Zitat:

Original geschrieben von ichtyos


Aber wenn ich allein auf der BAB unterwegs bin und im Rückspiegel erkennbar kein anderer VT ist, den ich auch nur zum lupfen des Gaspedals bringen würde, gehe ich schon mal immer nach links, wenn jemand auffährt.

Ich hab deinen Satz mal so umgemodelt, wie er meinem Gefahre entspricht. Solange ich keinen störe, ist mir die herkömmliche Regel egal.

So long

Ghost

Ich denke mal, wir sind uns da sehr ähnlich. Mit meinem "schon mal" meinte ich, dass ich das nur mache, wenn ich den Verdacht habe, wir könnten uns auf der rechten Spur treffen. Wenn ich vorher vorbei bin, bleibe ich rechts. Wenn er vermutlich vor mir auf die rechte Spur kann, habe ich immer noch die Möglichkeit, nach links zu gehen, wenn er langsamer beschleunigt als vermutet. Was weiter hinten los ist, weis ich dann ja schon.

Das ganze klappt sicher aber nur bei wenig Verkehr.

Zitat:

Original geschrieben von ichtyos


Ich denke mal, wir sind uns da sehr ähnlich. Mit meinem "schon mal" meinte ich, dass ich das nur mache, wenn ich den Verdacht habe, wir könnten uns auf der rechten Spur treffen. Wenn ich vorher vorbei bin, bleibe ich rechts. Wenn er vermutlich vor mir auf die rechte Spur kann, habe ich immer noch die Möglichkeit, nach links zu gehen, wenn er langsamer beschleunigt als vermutet. Was weiter hinten los ist, weis ich dann ja schon.

Das ganze klappt sicher aber nur bei wenig Verkehr.

*unterschreib*

So long

Ghost

Zitat:

Original geschrieben von wkienzl



Zitat:

Original geschrieben von infuso


welche probleme wohl.

die auffahrenden machen den hampelmann, wenn man nicht platz macht oder der fahrer auf der rechten spur wechselt panisch die spur. sind das keine probleme?

Wie soll denn das mit dem Hampelmann gehen?

Hat infusio doch selbst geschrieben:

Zitat:

Original geschrieben von infuso


...und wenn man dann mal als Autofahrer eine Gestik macht...

So und nicht anders stelle ich mir den Hampelmann vor.

@invisible_ghost:

Hatte ich nicht anders erwartet.

Bleibt die Frage, was wir mit den anderen Ideen des TE machen sollen - ich hatte mich dazu schon ausführlich geäußert. Leistungsbegrenzung für Fahranfänger (auch die Idee mit dem Leistungsgewicht) ist aus meiner Sicht vom Tisch. Er hatte da noch einige andere Gedanken, die einer ernsthaften Diskussion würdig wären.

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