Was ist mit dem Preisen für die Omega's zur Zeit los ?

Opel Omega B

Hallo liebe Gemeinde.
Nach ein paar Jahren Abstinenz will ich mir wieder einen 3.0 oder 3.2er FL Omega zulegen. Ich konnte meine Regierung überzeugen und leider gibt es kein besseres Auto 🙁 😉

Aber als ich die Preise gesehen habe die mittlerweile aufgerufen werden wurde mir ganz anders!

Meinen ersten 3.0 FL habe ich vor 10 Jahren mit 175tkm für 2.000€ gekauft, durchgewartet kein Stau.
Meinen zweiten 3.0 FL habe ich vor 7 Jahren mit 160 tkm für 1.600 gekauft, leichter Wartungsstau nichts schlimmes.

Aktuell finde ich Angebote wo die Leute knappe 5.000€ aufrufen - gut mit 66tkm aber 5.000 mit einem 10 Jahre alten Zahnriemen? Ich fahre 500m vom Hof und das Ding kann reißen.
Oder heute morgen war ich einen Anschauen, einen Kombi mit 200tkm, durchrepariert allerdings wäre der Zahnriemen nächsten Januar fällig und die Schweller und Türen hatten alle Rost mit Abplatzungen. Der wollte 3.999€...
2.000 und eddes wäre für mich da schon Schmerzhaft gewesen aber ne 3 vorne.... beim besten Willen.
Oder andere Fahrzeuge 1.500€ für einen mit defekter Kopfdichtung.
Oder einer 2.000€ ohne TÜV?

Wie seht Ihr das? Bin ich da zu geizig oder sind die Preise so dermaßen angezogen?

Was ich möchte ist einen Kombi oder zur Not eine Limousine mit einem Großvolumen V6 (die kleinen V6er, Sorry-Fehlentwicklung) für ein Budget von 4.000€. Für 4.000€ sollte er aber halt auch perfekt für seine 20 Jahre da stehen, sprich kein Wartungsstau, kein Zahnriemen usw. mit Originalen Teilen (Felgen vor allem) und keine Billigtuningkarre sein, Kratzer und Beulen sind mir relativ egal. Interior sollte aber nicht runtergewirtschaftet sein.

Sagt mal eure Meinung, würde mich sehr interessieren.
Es ärgert mich ohne Ende das ich meine beiden V6 3.0er FL damals für ca. 500€ dem nächsten Fähnchenhändler verkauft habe... Aber sowas von, ich Idiot! Einfach mit allen Schäden stehen lassen und heute Fett Asche verlangen.

Edit: Vielleicht kennt Ihr aber noch alternative Fahrzeuge, meine Stecke 3.200km einmal im Monat am Stück nach Schweden und zurück + normale 50km pro Tag. Durch diese 16 Stundenfahrten braucht es halt was sehr Wohnliches (einen Omega halt).

72 Antworten

Ich will da Mal noch n Thema aufwerfen.

So allmählich geht ja auch mit dem Omega B der Blick in Richtung Oldtimer / H Kennzeichen. Meiner hat zwar noch 13 Jahre, weil's n später FL ist, aber die ersten VFL sind ja in ein paar Jahren dran.

Wie seht ihr das - Omega B kommender Klassiker? Ich sage ja, gerade da, wie hier ja auch besprochen wird, die guten Omega immer weniger werden und, dass der Omega zweifelsohne eine Fangemeinde hat. Als letzter hecktriebler von Opel besitzt er ja auch so seinen Kultstatus.

Hallo allersets,

ich vermute das es, als finanzielle Spekulation, nie wieder, wie in der Vergangenheit, so interessant und lohnenswert sein wird, einen alten Wagen zu behalten, um ihn über Jahrzehnte zu hegen und zu pflegen.
Zum einen ist die Stückzahl der in den letzten Jahrzehnten gefertigten Fahrzeugtypen gewaltig über der, der Vergangenen Tage und Modellreihen, es wird also in der Zukunft viel mehr überlebende Fahrzeuge von einem Typ geben. Des weiteren gab es damals, gegen heute gesehen, kaum so viele unterschiedliche Fahrzeugtypen und sie blieben meist über viele Jahre gleich.
Zu allem kommt, früher war ein Fahrzeug, in den meisten Fällen, ein riesiger kaum erschwinglicher Traum, der sich meist fast verzweifelt, unter Aufbietung gewaltiger finanzielle Mittel erfüllt wurde. Man hing an seinem Wagen, oft mehr als an Frau und Kindern.

Das hat sich sicher auch ganz maßgeblich geändert.
Ein Fahrzeug aus den 90gern ist dagegen in den meisten Fällen doch eher ein Gebrauchsgegenstand.
Bei den Preisen der letzten Zeit wurde ein FZ doch oft recht häufig nur zum TüV abrocken gekauft, wurde und danach ohne Wehmut in die Presse geschoben.

Die Einstellung zum Fahrzeug hat sich ja doch in den letzten 60 Jahren sehr geändert, wie sich auch die Preise, in der Zukunft für unsere Youngtimer, wohl niemals in solch fast unerreichbaren Höhen bewegen werden, wie es bei den wenigen verbliebenen Fahrzeugen der 20ger-60ger Jahre der Fall ist.

Dafür hingegen, das es wohl viele gut erhaltenen Omega B auch in ferner Zukunft geben wird, spricht, im Gegensatz zu früher, das geballte Wissen um die Fahrzeuge, wie es heute in solchen Foren, wie dem unserem, für die Zukunft für alle erreichbar und einsehbar bleiben wird. Sowie, des weiteren wohl auch durch die vielen Fans, die oft voll mit Ersatzteilen gut gefüllte Garagen und Keller haben. So werden durch sie wohl sicher noch viele Fahrzeuge sehr, sehr lange am Leben erhalten bleiben.

Spekulationsobjekt für einen lohnenden Preis in der Zukunft?
Ich denke, fast eindeutig, eher nein.🙄
Da ist der finanzielle Einsatz für die Instandhaltungskosten, Steuern, Versicherung, Garage, Ersatzteile, Verschleißteile und TüV, über die Jahre des Wartens ein Faktor, der einen vermeintlichen Gewinn dann doch in Bereiche drückt, die eher wenig lohnenswert erscheinen lassen, sich die Hege und Pflege über Jahrzehnte, nur aus diesem Grund, an's Bein zu binden.

Da der Omega B aber vom Konzept her durchaus das Potenzial hat, bei regelmäßiger Pflege, im normalen Rahmen, auch noch viele Jahre ein treuer, zuverlässiger Begleiter zu sein, wird es ganz sicher viele von unserer Sorte, unserem Typ geben, die ihn auch noch begeistert die nächsten 20 Jahre behalten und ihn sogar recht sicher teils auch im Alltag bewegen werden.

Mir persönlich sind Fahrzeuge im Laufe der Jahre eher zu Gebrauchsgegenständen geworden.
Selbst bei einem vergleichsweise kleineren Projekt, einem Fiat 500, Bj.63, den ich, da er im Alltag wie ein normales Fahrzeug genutzt wurde, zwei mal komplett restauriert hatte, ist mir dann irgendwann die Luft und die Lust ausgegangen, mich immer wieder um ihn zu kümmern. Und da gibt es, selbst heute noch, alle Teile zu kaufen, weil es Firmen gab die alle Teile bis heute nachfertigen und zu dem eine riesen Kult-Fangemeinde gibt.
So habe ich ihn, da eine erneute Komplettsanierung anlag, an mein großes Töchterchen abgegeben, die ihn ihr ganzes Leben lang als ständige Alltagskutsche kannte und liebte. Sie hat sich in das Abenteuer gestürzt und fährt heute noch Fiat 500, auch um mit ihrem Sohn und den vielen 500ter Freunden ein reges Fiat500 Treffen-Karussell in Europa am leben zu halten.

Ich bin jedenfalls komplett raus, aus solchen Gedanken, um den Erhalt eines geliebten und geachteten Begleiters auf vier Rädern. Jedoch freue ich mich sehr daran, mit wieviel Einsatz doch so manche Karosse am Leben erhalten und gehegt und gepflegt wird.

Jaja, die Sache mit den Spekulationsobjekten. Ich glaube, das ist in 90 % der Fälle eine Theorie. Wer kauft denn wirkliche einen Oldtimer, wartet und pflegt ihn und verkauft ihn, sobald er das doppelte bringt? Kaum einer, da hängt doch normalerweise zuviel Herzblut dran. Wer darauf aus ist soll an der der Börse zocken, das ist einfacher und man kriegt keine schmierigen Hände. Oldtimerfreunde freuen sich vielleicht an dem "nicht realisierten Gewinn", aber verkaufen tun dann meistens erst die Erben.

Außerdem muss man unterscheiden: will man einen wirklichen Oldtimer für 4, 5 Ausfahrten bei Schönwetter in der Garage lagern oder möchte man ein Fahrzeug, das zwar älter ist aber dennoch (wenn vielleicht auch etwas eingeschränkt) als Alltagsfahrzeug verwendet wird. Ich glaube, dass die meisten von uns zur zweiten Kategorie gehören. Was natürlich auch dem doch noch relativ niedrigen Alter des Omegas geschuldet sein mag.

Zum Thema selber: ja, es bedarf viel Geduld und auch Glück, heute noch einen Omega zu bekommen, der in wirklich gutem Zustand ist. Aber das ist bei vielen anderen Marken auch der Fall. Wie Kurt richtig bemerkt, hat sich die Einstellung zum Auto in den letzten 50 Jahren stark geändert. Es ist ein Gebrauchsgegenstand geworden, wie viele andere Dinge auch und die Wegwerfmentalität macht auch hier nicht halt. Ich habe z. B. voriges Jahr mein erstes Rennrad, das ich als Lehrling gekauft habe, - nein, mir ERSPART habe-, schweren Herzens und in gutem Zustand verkauft. Und zwar nach 42 Jahren, wo ich es regelmäßig verwendet habe. Das kommt nicht von ungefähr. Wie lange hat man heute ein Fahrrad? 2, 3 vielleicht 5 Jahre? Und das liegt nicht in erster Linie daran, dass die heute schlechter wären.

Viele Preise für Gebrachtwagen, die man so sieht, enstehen doch folgendermaßen: der Verkäufer schaut nach, was kostet ein Modell mit etwa gleichem Baujahr und vergleichbarem km-Stand? Dort setzt er an. Dass dabei oft ein fahrbarer Schrotthaufen mit einem gepflegten Fahrzeug gleichgesetzt wird interessiert ihn nicht oder er hat einfach kein Gefühl dafür. Für viele ist Auto gleich Auto. Wir sehen das naturgemäß ganz anders. Das hat dann das Potential, dass manche Besichtigung zur großen Enttäuschung wird.

Gruß, Sepp

Hallo,
ich glaub nicht, dass der Omega jemals Kultstatus in der Masse erreichen wird.
Vielleicht noch bei den Opel-Freaks aber sonst?

Die alte Autofahrergeneration stirbt ja langsam aus, bei der Generation Smartphone zählt nicht das äußere, sondern die "inneren Werte", also Anbindung an's Netz etc. Und es muss ein Panzer sein.

Bei Opel gab es eigentlich nie Modelle, die zum Sammlerobjekt geworden sind. Das gilt für die Massenhersteller eigentlich schlechthin. Es gibt ein paar Design Ikonen (Fiat 500, Austin Mini, etc.) und Filmklassiker (Ford Mustang, Trans AM, Chevy Camarro), aber die Oldtimer mit Potential kommen eher von den üblichen Verdächtigen (Ferarri, Mercedes, BMW, Lambo etc).

Dann gab es ja die Sportmodelle, meist wegen der Rallye Abstammung. Hier ist bei Opel einzig der Ascona 400 zu nennen, der im Preis arg gestiegen ist. Hier hätte ich einen Originalen 400 (als Rennversion mit Straßenzulassung) vor ca. 10 Jahren für um die 20k € bekommen, jetzt sieht das ganz anders aus...

Der Omega hingegen nie das Potential haben, das gilt im Grunde für alle Fahrzeuge die ab den späteren 1980ern auf den Markt kamen.

Von daher stellt sich für mich die Frage nicht, ob man eine Wertsteigerung hat, oder nicht. Ich habe ja auch einen Ascona-C zu stehen. Da tut sich rein vom Wert her gar nix, ja er ist ein Oldtimer, aber ich habe halt ein normales Modell, keinen GT.
Und beim Omega sieht es auch so aus. Eigentlich ist nur der Lotus Omega ein Modell, mit Wertsteigerungspotential, und das war ja der A-Omega...

Beim Preis ist es ja so, dass der nur zu Stande kommt, was der Markt auch bereit ist zu zahlen.
Man kann Fantasiepreise aufrufen, ob man die aber bekommt...

VG

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Ach, ich finde diese Fixierung aufs Geld doof. Das war auch mitnichten der Hintergrund meines Beitrags

Einfach ein Klassiker, den eine eingeschworene Fangemeinde immer noch erhält und pflegt. Da sehe ich den Omega schon.

Ich sehe übrigens schon, dass es viele alte Opel gibt die heute sehr beliebt sind, als Einstieg in die Oldtimer Welt für Leute die keine 20-30k € ausgeben können / wollen

Ich habe ja auch noch n Audi 80 mit H Abnahme, den ich auch gerne im Alltag nutze. Ich mag einfach diese früheren brot- und Butter Autos. Und da gibt's heutzutage einige, die das auch so handhaben.

Das Preisding ist mir dabei völlig egal. Das ist ein Hobby.. außerdem hab ich für den Audi nur 250€ gezahlt, da kann ich eh nur gewinnen. 😁

Wer noch einen gepflegten Omega b will mit 3.0 Liter Facelift Champagner Farben, ohne Rost mit 125.000 km. Komplett alle Service gemacht mit Scheckheft kann gerne in die Schweiz kommen. Habe da noch 1 Exemplar zum Verkaufen, absolute Vollausstattung. Preis 3000 chf. Voll gerecht für alle Optionen. Einsetzten losfahren, Kein Reperaturstau. 0041 0793367167

Die V6 sind deutlich teurer geworden. Das hab ich grad erst bei meinem Wildschaden erlebt, wo die Versicherung auch erst einen lächerlichen Wiederbeschaffungswert zahlen wollte und erst als ich deutlich auf den aktuellen Markt aufmerksam gemacht habe, ihr Angebot nochmal verdoppelt hat. Gab dann 3k für meinen MV6. Es wäre sicherlich noch mehr raus zu holen gewesen, aber ich wollte mich dann auch nicht mehr streiten. Zumal mich die Reparatur durch Teile aus dem Verein nur ein Bruchteil dessen gekostet hat.

Aktuell streite ich wieder mit ner Versicherung, da mir ein Motorradfahrer in den Kotflügel geknallt ist. Da bin ich mal gespannt, was das dann durch mich beauftragte Gutachten ergibt. Liegt grad beim Anwalt, da der behauptet ich sei ihm reingefahren. Gut das man ne Dashcam hat 😁

Bekannter von mir hat grad nen 2.6er mit Steinmetz Umbau und ohne Rost (sogar neu lackiert) für knapp 4k erworben. Gute kosten halt etwas.

@hlmd

Zum Thema Bremsen:

Ich fahre Rotinger Graphit Line Scheiben mit EBC green stuff Belägen. Damit ist die Bremse beim MV6 völlig ausreichend und man braucht nicht umbauen, kann ich nur empfehlen. Kein Vergleich zu ATE Serie. Und ich fahr meinen ja wirklich oft sehr "spritzig" und viel in den Bergen (Kyffhäuser gern rauf und runter 😁 ).
Jetzt mit V Winterreifen höre ich bei echten 235 auf (finde immer wieder faszinierend, das mein Tacho mit der Winterkombi nur 3-4 Km/h zur GPS Geschwindigkeit abweicht).
Ein gut eigefahrener MV6 geht aber locker mehr. Foto ist noch nicht mal das Ende der Fahnenstange, alledrings braucht er da schon etwas Anlauf 😁

Mein MV6 fährt momentan im Monat (einfach weil es Spaß macht) um die 10tkm. Sprich einmal im Monat Öl wechseln und zweimal im Jahr den Zahnriemen. Der Motor hat jetzt über 430k hinter sich und werkelt schon in der zweiten Karosse 😁 Und er schnurrt und schnurrt und schnurrt.

Ich kille nur reihenweise die Getriebe 😁

1

Und Wild und Bikes ... 😁

Grüße

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 12. Dezember 2020 um 23:59:36 Uhr:


Und Wild und Bikes ... 😁

Grüße

Die bringen wenigstens Kohle 😁

Die Getriebe kosten immer etwas Geld und Zeit für den Wechsel 😁

Aber man ist geübt. Getriebe wechseln zu zweit schaff ich jetzt locker in ner Stunde 😁

Grüße zurück 😉

Kenne ich. Fand mein letztes Wildschwein trotzdem nicht so toll. Die Rennerei mit den Teilen wird mit der Zeit doch etwas nervig. Da bereitet mir der beef mit der Versicherung weniger Kopfweh. Den Wiederbeschaffungswert für einen gepflegten 2.2 FL Caravan mit AT auf ~ 4k durchzusetzen, macht irgendwo auch Spaß. Die Lust auf Wiederholung hält sich aber doch in Grenzen. 🙂

Grüße

Zitat:

@Ben_F schrieb am 12. Dezember 2020 um 17:57:43 Uhr:


Ach, ich finde diese Fixierung aufs Geld doof. Das war auch mitnichten der Hintergrund meines Beitrags

Einfach ein Klassiker, den eine eingeschworene Fangemeinde immer noch erhält und pflegt. Da sehe ich den Omega schon.

Ich sehe übrigens schon, dass es viele alte Opel gibt die heute sehr beliebt sind, als Einstieg in die Oldtimer Welt für Leute die keine 20-30k € ausgeben können / wollen

Ich habe ja auch noch n Audi 80 mit H Abnahme, den ich auch gerne im Alltag nutze. Ich mag einfach diese früheren brot- und Butter Autos. Und da gibt's heutzutage einige, die das auch so handhaben.

Das Preisding ist mir dabei völlig egal. Das ist ein Hobby.. außerdem hab ich für den Audi nur 250€ gezahlt, da kann ich eh nur gewinnen. 😁

So sehe ich das auch. Und wenn ich mir im Club (Alt-Opel IG) anschaue wie die Omega Gemeinde wächst, dann freut mich das besonders. Es werden bei jedem Typgruppentreffen mehr Teilnehmer. Man merkt wie der Omega langsam als Old- und Youngtimer beliebter wird. Der Mega Wertzuwachs wird garantiert nicht kommen. Auch wenn bei einigen Opel Modellen wie Manta B , GT und auch Kadett C die Preise schon steigen. Die KAD Reihe sowieso. Wer aber spekulieren will und den mega Wertzuwachs will, ist bei Opel falsch. Und das ist auch gut so. Die Champussäufer, Hummerschwanzfresser und für jeden Scheiß in die Werkstatt Geher braucht eh keiner.

@ AEaB
Das leidige Thema Bremsen ist einer der Punkte, wo ich den Omega am liebsten loswerden würde.

Die Bremse ist beim R4 völlig i.O. und ausreichend. Hier hatte ich nie das Gefühl, unsicher unterwegs zu sein.
Jetzt beim 3.2er hingegen habe ich bei Geschwindigkeiten >210-220 immer ein mulmiges Gefühl, wenn die BAB nicht leer ist.
Das Fading beim Bremsen aus den höheren Geschwindigkeiten ist nicht zu unterschätzen, vor allem, wenn der Vordermann auch noch bremst.

Das Fading habe ich beim Astra noch nicht gehabt. Naja, kein Wunder: Der Astra hat die größere Bremse und wiegt ca. 350kg weniger.

Während des ersten Lockdowns konnte man ja auch schnell fahren, da sind 230 auf der 4 Spurigen A99 kein Problem. Ich werde nächstes Jahr die Reifenmarke wechseln, hoffentlich kann ich dann mal die v-max erreichen.

Bei unserem zerstörten Caravan musste ich bei 235 aufhören, da noch mit anderen Reifen, weil mir einer vorgefahren ist. -> Bremsen waren da mal wieder krumm (Hotspots). Danach bin ich nicht schneller als 220 gefahren.

btt:
Wenn ich einen bestimmten Preis bekäme, käme der Omega wahrscheinlich weg. Mich nervt nämlich langsam das Suchen bestimmter Teile. Es gibt keine rechten SW mehr, Originale WSS sind auch nicht mehr neu erhältlich (nur noch Restbestände) usw.

Noch wiegt das Fahren mit 'nem Hecktrieber das Ganze auf, aber das Pendel schlägt immer stärker in Richtung Abschied.

VG

@hlmd
Vielleicht solltest dir einen Ferrari zulegen. Der bremst bestimmt über 240 km/h besser.
Weiß nicht was ihr mit euren Autos macht. Ich hatte in den letzten 140 tkm im B Omega auch bei flotter Gangart nie das Gefühl schlechte Bremsen zu haben. Hab natürlich auch immer im Hinterkopf gehabt in einer Limousine zu sitzen und nicht im Ferrari. Da geht man dann halt notfalls mal ne Sekunde eher vom Gas, als bis zum Schluß aufm Stempel zu bleiben....

Zitat:

@MantaOmega schrieb am 13. Dezember 2020 um 12:39:00 Uhr:


@hlmd
Vielleicht solltest dir einen Ferrari zulegen. Der bremst bestimmt über 240 km/h besser.
Weiß nicht was ihr mit euren Autos macht. Ich hatte in den letzten 140 tkm im B Omega auch bei flotter Gangart nie das Gefühl schlechte Bremsen zu haben. Hab natürlich auch immer im Hinterkopf gehabt in einer Limousine zu sitzen und nicht im Ferrari. Da geht man dann halt notfalls mal ne Sekunde eher vom Gas, als bis zum Schluß aufm Stempel zu bleiben....

Man kann sich auch alles Schönreden.

Fakt ist: Die Serienbremsen beim Omega B sind einfach zu schwach dimensioniert. Vor allem für die schweren FL V6 Caravan. Punkt.

Es ist schon bezeichnend, dass man sich Gedanken über die Bremsscheiben und -belaghersteller machen muss.

Es ist ja schön und gut, dass man vorrausschauend fährt, auch wenn man zügiger unterwegs ist. Es macht aber schon einen Unterschied, ob ich über 1,8t bei 240 abbremsen muss, oder 1,6t bei 220km/h, das ist ja so ca. der Unterschied zwischen V6 Limo mit 2.6l und Cav mit 3.2l.
Warum hat der V8 Omega 'ne deutlich größere Bremse bekommen, obwohl der leichter als der 3.2er gewesen wäre? Wegen der 10km/h mehr v-max?

Ich bin wie gesagt am Überlegen, ob ich nicht die 312er Scheiben mit passenden Sätteln einbaue. Nur das mit dem TÜV ist dann halt noch zu klären.

Und den Kommentar mit dem Ferrari kann man sich echt sparen.

Man braucht doch nur beim "Nachfolger" des Omega B schauen. Der Vectra-C mit dem V6 hatte deutlich größere Bremsen bei fast gleicher Masse, vom OPC ganz zu schweigen...

Auch bei allen anderen vergleichbaren Modellen gab es größere und standfestere Bremsen. Opel hatte schon immer knapp bemessene Bremsanlagen. Das war auch bei unserem Ascona so, der erst mit dem Umbau auf Vectra-A Bremsen eine vernünftige Bremsanlage hatte.

In diesem Sinne

Moin Leute!
Hab mir das Thema hier mal angetan...
Mußte auch feststellen das die preise teilweise sehr überzogen sind...
Aber der Preis wird ja wohl durch Angebot und Nachfrage bestimmt.
Ich selbst fahr nen 2.5 DTI Executive Limousine EZ 07 02 mit inzwischen 155000 km.
Vor 3 Jahren mit 93500 km von nem Opa für 3000€ gekauft der in 4 Jahren 2000 km gefahren is.
Ich hielt das für ein "Schnäppchen"...
Das erste was kam waren die vorderen Querlenkerbuchsen...
Hat sich halt kaputt gestanden...
Dann die Lichtmaschine...
Kann passieren...
Ansonsten nichts!!!
Zwei Einschläge an den Längsträgern(is er wohl mal nen Bordstein runter genagelt), aber nichts verbogen nur angerostet.
Das wurde sofort behandelt.
Ansonsten war kein Rost zu finden...
Langsam fängt er am hinteren Kotflügel an.
Aber das is alles übersichtlich!
Die Drallklappen hab ich an nem sonnigen Wochenende hier vor der Haustür entfernt.
Is fummelig aber ohne Probleme mit Werkzeug von Lidl machbar!
Wie hier schon erwähnt wurde sollte man bei nem Omega nicht unbedarft sein...

Hab Letztens das gleiche Model mit 198000 km im Netz für5500€ gesehen.
Den Preis find ich persönlich auch überzogen.
Allerdings seh ich den Preis für meinen trotz des Alters und der km zwischen 3000 und 4000€(Tüv im Juli 2019 abgelaufen...)

Der Omega is halt was für Liebhaber und Könner...

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