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was für eine Steigung kann der Prius mit dem Rückwärtsgang bewältigen

Ein Frage an alle Interessierten. Welche Steigung kann eigentlich der Rückwärtsgang beim Prius III bewältigen. Habe im Buch nachgelesen aber nichts gefunden. Wäre mal interessant, da der Rückwärtsgang eigentlich nur elektrisch angetrieben wird. Werde auch morgen in der Werkstatt mal nachfragen. Vielleicht weiß einer von Euch hier bescheid.

Danke

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18 Antworten

Der Antrieb besitzt 2 E-Maschinen.

Wenn der Hybridakku gerade mal leer gelutscht ist, springt der Benziner automatisch an und erzeugt mittels der (anderen) E-Maschine Strom zur sofortigen Verwendung.

Die max. Steigung in % kann ich Dir nicht angeben, hatte aber bisher im Alltagsgebrauch nie Probleme.

mfG schwarzvogel

Herzlichen Dank für Deine Antwort, habe nämlich meinen Prius erst kurze Zeit und da hatte ich gelesen Rückwärtsgang nur elektrisch.

mfg egni

Zitat:

Original geschrieben von schwarzvogel

Der Antrieb besitzt 2 E-Maschinen.

Wenn der Hybridakku gerade mal leer gelutscht ist, springt der Benziner automatisch an und erzeugt mittels der (anderen) E-Maschine Strom zur sofortigen Verwendung.

Die max. Steigung in % kann ich Dir nicht angeben, hatte aber bisher im Alltagsgebrauch nie Probleme.

mfG schwarzvogel

Zumindest der Prius 2 hat im Rückwärtsgang nicht viel Kraft. Wenn man sich bei viel Schnee im Winter mal aus einer Parklücke wühlen will, wirds schon schwierig. Ich glaube auch schon gelesen zu haben, dass große Steigungen ein Problem darstellen.

Theoretisch liefert zwar der Verbrenner über den Generator sofort Strom, in der Praxis wird der Rückwärtsgang aber bei langer Betätigung immer schwächer. Wahrscheinlich soll der Antrieb geschont werden.

Vielleicht hat sich das mit dem Prius 3 geändert.

Viele Grüße

eciman

Danke für die Antwort, habe heute in der Werkstatt die Frage auch gestellt, aber man konnt mir nur sagen, dass der Rückwärtsgang 274 Nm Stärke hat. Also müssen wir mal die Leistung ausrechnen über die bekannten Formeln, wäre nämlich mal interessant. Gewicht, Nm hat man , da kann man auch den Steigungswinkel und Leistung berechnen. Also auf.

Mfg egni

Zitat:

Original geschrieben von eciman

Zumindest der Prius 2 hat im Rückwärtsgang nicht viel Kraft. Wenn man sich bei viel Schnee im Winter mal aus einer Parklücke wühlen will, wirds schon schwierig. Ich glaube auch schon gelesen zu haben, dass große Steigungen ein Problem darstellen.

Theoretisch liefert zwar der Verbrenner über den Generator sofort Strom, in der Praxis wird der Rückwärtsgang aber bei langer Betätigung immer schwächer. Wahrscheinlich soll der Antrieb geschont werden.

Vielleicht hat sich das mit dem Prius 3 geändert.

Viele Grüße

eciman

Ich glaube nicht, dass die 274 NM am Rad anliegen, denn das ergäbe bei maximaler Beladung eine Steigfähigkeit von nur 2,8° (6,3%). Unbeladen wären es 7,9 %.

(Raddurchmesser: 0.6253 m (215/45R17), Radmoment: 274 NM, Fahrzeugmasse: 1805 kg)

Grüße

eciman

Die Achsübersetzung fehlt noch. Kann mal jemand nachschauen, aber ich glaube, dass die irgendwo bei 3,3 ist.

Laut den technischen Daten hat der für den Antrieb zuständige E-Motor (MG2) beim P3 max. 207 Nm zu bieten. Die 207 Nm wären dann mit der Achsübersetzung zu multiplizieren, um zu ermitteln, was letztlich an Drehmoment bei den Rädern ankommt. Richtig?

OK, dann nochmal:

Achsübersetzung ü: 3,267

Motormoment M: 207 NM

Fahrzeuggewicht m: 1805 kg

Radradius R: 0,31265 m

Erdbeschleunigung: 9.81 m/s²

Winkel = sin-1 ( ( (ü * M) / R ) / (m * g) )

Das wären dann 7,0°, also 15,6 % Steigfähigkeit.

Grüße

eciman

Nachtrag:

Nach der gleichen Theorie müsste ein Prius 2 eine Steigung von 17,3° (38 %) bewältigen können, was ich ziemlich bezweifle.

(ü = 3,905, M = 400 Nm, R = 0,31045 m, m = 1725 kg)

Grüße

eciman

Zitat:

Original geschrieben von eciman

Nachtrag:

Nach der gleichen Theorie müsste ein Prius 2 eine Steigung von 17,3° (38 %) bewältigen können, was ich ziemlich bezweifle.

Du hast es also auch gemerkt ;) Ich hatte deshalb meinen Beitrag mit einem fragenden "Richtig?" versehen, weil ich mir selbst nicht sicher war.

 

Was passiert eigentlich wenn der Verbrenner anspringt um über MG1 die Batterie nachzuladen? Der "stützt" sich ja dann über das Hohlrad/MG2 ab, sodass sich dessen Abtriebsmoment verändert, oder?

Ich kann dazu aus eigener Erfahrung berichten: Bin mal in einer Tiefgarage gewesen wo diese Parklifts drin sind, um zwei Autos übereinander zu parken.

 

Dort Vorwärts runter und rückwärts wieder hoch (schätze so 20-25 Grad Winkel wirds wohl gewesen sein. Da bin ich auch rausgekommenmit meinem P2. Leistung reicht also.

Doppeltiefgarage

Zitat:

Original geschrieben von Roloc

Ich kann dazu aus eigener Erfahrung berichten: Bin mal in einer Tiefgarage gewesen wo diese Parklifts drin sind, um zwei Autos übereinander zu parken.

 

Dort Vorwärts runter und rückwärts wieder hoch (schätze so 20-25 Grad Winkel wirds wohl gewesen sein. Da bin ich auch rausgekommenmit meinem P2. Leistung reicht also.

Wär je auch blöd gewesen, wenn das nicht geklappt hätte. Dann hättest du in der Falle gesessen ... ;)

Im normalen Parkhaus ohne Parklifts bin ich bislang immer nur die Rampen im EV-Modus vorwärts hochgefahren. Das hat einwandfrei geklappt. Rückwärts wäre ich mir da nicht so sicher ...

 

Zitat:

Original geschrieben von gs-hybrid

 

Wär je auch blöd gewesen, wenn das nicht geklappt hätte. Dann hättest du in der Falle gesessen ... ;)

ich muss gestehen, als ich drin stand hatte ich tatsächlich Zweifel ob ich da je wieder rauskomme.^^

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