Was denkt ihr über die Qualitätskrise bei Mercedes-Benz?
Das alle Deutschen Hersteller inzwischen einen Qualitätsrückgang haben ist ja klar aber bei MB ist das nochmal ne nummer härter.
Würde gerne eure Gedanken zur Qualitätskrise hören und wie lange ihr das noch mitmacht?
Und was sind die Gründe?
Wenn ich mir z.b Lexus anschaue, Oberklasse Auto´s mit einer fast unheimlichen Qualität.
Das die Japaner einen Qualitätsvorsprung haben ist ja lange kein Geheimniss mehr aber, was denkt ihr? Wird die kluft größer oder kleiner?
Und würde gerne noch wissen ob hier jemand schon einmal einen Lexus, Acura oder Infiniti gefahren ist und ob der das Fahrverhalten dem von MB ähnelt?
Speziell der Vergleich vom legänderen GS 430 V8 und dem W203.
55 Antworten
Re: Re: Was denkt ihr über die Qualitätskrise bei Mercedes-Benz?
Zitat:
Original geschrieben von andyrx
Die Lexus mögen gut sein,haben aber null Ausstrahlung bzw. wegen wenig Emotionen
Andy
.... würde ich nicht sagen!
Schon mal das Lexus SC 430 angeguckt?
Das löst schon einiges aus... 😉
Gruß, wuddeline
Re: Re: Was denkt ihr über die Qualitätskrise bei Mercedes-Benz?
Zitat:
Original geschrieben von andyrx
Die Lexus mögen gut sein,haben aber null Ausstrahlung bzw. wegen wenig Emotionen
Das mag ja sein ... aber auf die Emotionen, die hier bei manchen Fahrern mit Werkstatt-Wochenabo laut werden, kann ich gut verzichten. 😉
Bin sehr froh, dass ich (zumindest bisher) nicht dazu gehöre und meinen Emotionen-Wecker genießen kann. 🙂
Absolutes Wohlbehagen ist auch ein emotionaler Zustand.🙂
Dieser tritt auf, sobald man eine Reise im LS 430 von Lexus angetreten hat und der absolut lautlose Motor, der vielleicht sogar noch seidiger läuft als ein V12 von Benz, keinerlei störenden Einfluß nimmt auf den bislang besten von mir gehörten Serien-Sound einer Car-HiFi-Anlage, gebaut vom High-End-Papst Mark Levinson.
Der LS 430 ist keineswegs spektakulär, vielleicht aber gerade wegen dieser auch im Innenraum vermittelten Unaufgeregtheit schlichtweg faszinierend.
Kaminzimmer auf Rädern, so to say.
Noch ist er als Gebrauchtwagen der Oberklasse hierzulande der absolute Best Buy, in wenigen Jahren wird er auch hier das sein, was er in den Staaten schon lange ist: Teuer. 🙁
BTW - Beim IS 200/300 hat es schon begonnen. Ein Forums-Freund hat sich umgesehen und festgestellt, daß die GW-Preise beim kleinen Lexus gegenüber früher bereits kräftig angezogen haben.
Zum Glück für MB haben die bei Lexus Europe nicht den C. als Marketing-Strategen.
Der würde nämlich, was bei "CSI Las Vegas" oder "Law & Order" in den USA praktiziert wird, auch hier machen.
Nämlich ein bißchen Product Placement, beispielsweise in Tatort, Fall für Zwei & Co. und das Image bei den heranwachsenden Käufern wäre signifikant "ge-upgradet"....😉
Längst schon würden ein paar aktuelle Oliviers von C. mit kostenlosen Lexi ausgestattet sein und heftig fotografiert und akklamiert werden.
Diego de la Valle hat auch seine Schlappen einfach per Post gratis an Promis verschickt und ein Kult war geboren: der TODD´s.
Ein Schuh.
Für jene die es nicht wissen sollten.
Aber die für einen Lexus in Frage kommende Käuferschicht kennt auch den Todd´s. 😉
Servus,
CAMLOT
Die äußerst miserable Qualität meiner C-Klasse deckt sich voll und ganz mit den Presseberichten - Mercedes hat ein Qualitätsproblem und zwar eins, was sich gewaschen hat! Ich besitze meinen Wagen nicht ganz zwei Jahre und war inzwischen 13mal in der Werkstatt – im Durchschnitt alle 3.000 km. Ein Freund von mir hatte Mitte der 80er-Jahre einen Fiat Croma – seine Situation damals ist mit meiner heutigen durchaus vergleichbar. Die Mängelliste habe ich in diesem Forum schon öfters aufgeführt. Sie ist jetzt lediglich um ein verstopftes Ventil zur Sauerstoffversorgung des Motors in der Aufwärmphase erweitert worden. Wenn ich es reparieren lasse, sind wieder 200,-€ fällig, denn Mercedes-Benz als auch mein Händler distanzieren sich inzwischen von jeglicher Gewährleistungs- und Garantieleistung.
Da auch die anwaltliche Prüfung ergab, daß der Erfolg rechtlicher Schritte als höchst fraglich einzustufen ist, habe ich mich entschlossen, mich von meinem Mercedes zu trennen. Ob ich bei der Marke bleibe, hängt vom Händler ab, ob dieser mir als eine Art „Wiedergutmachung“ ein sehr gutes Angebot für eine andere C-Klasse unterbreitet. Wenn nicht, war das der letzte Mercedes in meinem Leben, denn der wirtschaftliche Schaden, den ich davontrage, tut richtig weh!
Da ich beruflich viel in der Automobilbranche tätig bin, weiß ich, daß man sich überall mit vorgehaltener Hand eingesteht, daß die Kollegen von Toyota in puncto Qualität den Ton angeben. Beim Anblick eines Toyota Avensis gerät man ja nicht gerade in Wallung, ich beneide jedoch inzwischen jeden Autobesitzer, der im Winter nicht wie ich der kalten Zugluft aus Türverkleidungen, Armaturenbrett und Fußboden ausgesetzt ist – die hier bereits viel diskutierte Zugluftproblematik nimmt bei mir inzwischen schon extreme Formen an. Mercedes-Benz vertritt hierzu den Standpunkt, daß es sich hierbei um den Standard vergleichbarer Fahrzeuge handelt.
Mein letzter Wagen war ein Audi 80 (B4). Diesen Wagen habe ich 183.000 km ohne Reparatur gefahren. Nur die üblichen Inspektionen sind angefallen. Im nachhinein ein Traumauto! Es ist also naheliegend, daß der nächste Wagen wieder ein Audi wird. Die Marke Lexus werde ich aber auf alle Fälle mit in Betracht ziehen.
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Tut mir echt leid........aber über "angeblich" 13mal in 2 Jahren oder noch mehr wegen Defekten in der Werkstatt kann ich echt nur schmunzeln......
Eines kann ich mit Sicherheit sagen:
Bei 13 Defekten hätte ich mit absoluter Sicherheit ein anderes Fahrzeug im Premuim Bereich. 😛
Alle Benzi´s liefen bisher ohne absolute Probleme. Außer ein defekten LMM nach 60.000km hatte ich noch nie außerplanmäßige Reparaturen. 🙂
Evtl wäre eine Umfrage seitens der Mod´s über Anzahl von Defekten über ein bestimmten Zeitraum sinnvoll, auch wenn es nicht repräsentativ ist.
Bitte die "0" nicht vergessen, damit ich auch abstimmen kann.
gruss oppa
Um auf die vielfach geäußerten "Zugluft"-Probleme einzugehen und auf den W203 an sich:
Ich hatte noch niemals mit einem Benz namhafte Probleme.
Es gibt aber doch zu denken, daß es mittlerweile ganz offiziell ein "Abdichtungs-Kit" aus seltsamen Schaumgummi-Teilen bei MB gibt, um den W203 "nachzubessern".
"Tesa-Moll" für die Premium-Marke??
Ich bin schon sehr viele W203er zur Probe gefahren.
Inklusive des immerhin auch preislich abgehobenen C 55 AMG.
KEINER dieser NEUWAGEN bewältigte eine mir sehr gut bekannte und deswegen immer in den Test einbezogene Ruppelstrecke mit Kopfsteinpflaster auch nur annähernd so knister- und knarzfrei wie mein bald 10 Jahre alter W202, vom 12 Jahre alten W140 überhaupt ganz zu schweigen.
Das ist für mich genau so erschreckend wie die allseits bekannte Maßnahme, daß die Beschichtung gegen Korrosion in den letzten 6 Jahren zweimal in ihrer Auftragsstärke reduziert wurde.
Ich habe überhaupt eine provokante Frage am Herzen:
Wenn man die zweifelhaften Kriterien Chic oder Schönheit einmal völlig außer Acht läßt, was ist dann an den neuen Autos (nicht unbedingt nur bei MB) überhaupt besser als beispielsweise an denen von vor 5-7 Jahren?!?
MfG.,
CAMLOT
kann sich noch jemand erinnern, wie bei der Einführung des W 124 gelästert wurde, welche Qualitätsprobleme damals diskutiert wurden und Mercedes-Benz damals eine düstere Zukunft prognostiziert wurde ... Taxifahrer veranstalteten Sternfahrten aus Protest.
... heute wird das gleiche Fahrzeug als ein Beispiel für hohe handwerkliche Qualität gelobt und erzählt, dass es so ein tolles Auto nie wieder geben wird. Ähnlich erging es dem '"Baby-Benz" W 201.
Ich bin schon gespannt, was in 10 Jahren über die C-Klasse von heute gesagt wird und wie mies das Nachnachfolgemodel gemacht werden wird.
Kauft doch Lexus und baut eure eigenen Arbeitsplätze ab.
Keinesfalls ist Mercedes hinsichtlich der Qualitätskrise ein Einzelfall. Vermutlich ärgern sich Mercedes-Fahrer nur in besonderem Maße, wenn ihr "Premiumprodukt" bockt. Der "Nimbus des Unverwüstlichen", der mit den Modellen W 123, W 126, W 201 und eingeschränkt auch mit dem W 124 entstanden ist, verspricht eben auch heute noch ein besonderes Maß an Verarbeitungsgüte und Materialqualität. Man lebt sozusagen (noch) vom guten Ruf. Bekannt ist ja die Folge, wenn dieser erst mal ruiniert ist.
Bei anderen Marken sieht die Lage aber keineswegs besser aus. Ich fahre nunmehr das zweite "Qualitätsprodukt" einer selbsternannten deutschen "Premiummarke" (na, welche kann das sein?). Nach dem ersten Fahrzeug (immerhin das meistverkaufte AUto auf dem deutschen Markt) dachte ich, es könne eigentlich nur besser werden. Weit gefehlt! Der sich beim Kauf immerhin seit 4 Jahren auf dem Markt befindliche Nachfolger, ist qualitativ noch desaströser. Dazu kommt eine Werkstatt, die "stets bemüht" ist. Mittlerweile bin ich mit einem 10,5 Monate alten Auto Werkstattdauergast.
Auch ich werde mich bald von dem Fahrzeug trennen. Doch was soll ich dann kaufen? Statistisch gesehen sind "die Japaner" sicherlich die zuverlässigsten und problemlosesten Fahrzeuge auf dem Markt. Was aber, wenn ich bei diesen Marken überwiegend auf desinteressierte und arrogante Verkäufer treffe, die von Verkauf nix, aber auch gar nix verstehen? Und was habe ich von Autos mit gar nicht so geringem Kaufpreis und einem exorbitanten Wertverlust?
Einzig der Marke Lexus könnte es IMHO gelingen, einen Imagewechsel zu vollziehen, der sich auch auf den Wiederverkaufswert auswirkt. Der Traum des gemeinen Autofans wird aber immer ein Mercedes, BMW oder Audi sein. Diese Fahrzeuge emotionalisieren und transportieren ein Image, das weit über den Wert des Fahrzeugs an sich hinausgeht. Sicher, ein nicht zu unterschätzender Anteil von unzufriedenen Kunden hat und wird sich enttäuscht anderen Marken zuwenden. Aber allein die Attraktivität der neuen Produkte (siehe CLS) und der Hype der um jedes neue Modell von BMW 3er bis Mercedes S-Klasse gemacht wird, wird zukünftig die Kunden binden. Ich behaupte, dass die Vielzahl der - mit einer dieser Marken - unzufriedenen Käufer nicht zu einem No-Name-Label wechselt, sondern dass eine Rotation innerhalb der "Premiummarken" stattfindet.
Was ist somit meine persönliche Konsequenz? Ein Benz muß her! Da bekomme ich wahrseinlich nicht mehr die versprochene Qualität, aber immerhin ein Auto von einem gewissen Wert. Dazu kommen die positiven Erfahrungen mit einem oft gescholtenen kleinen Konzernbruder, der im Pendlerbetrieb ohne große Probleme brav seinen Dienst tut und einigermaßen ausgereift erscheint. Damit das finanzielle Risiko überschaubar bleibt, wird es ein Mercedes-Jahreswagen werden. Den bitteren Wertverlust, den ich jetzt beim Verkauf realisieren werde, möchte ich so nicht mehr haben. Ich informiere mich genau über das von mir bevorzugte Modell, verzichte lieber auf Sonderausstattungen, um deren Problemanfälligkeit ich weiß und kaufe aus Kulanz- und Garantiegründen nur bei einer NL.
Alles andere ich wohl Glücksache. Ich bin aber ganz zuversichtlich diesmal ein AUto zu bekommen, das wenigstens nicht bei jedem Regenguß von innen naß wird. Ich gelobe daher feierlich, dass ich mich dann nicht über das erst beste Klappern aufregen werde!
Der Advocat
Zitat:
Original geschrieben von Camlot
Um auf die vielfach geäußerten "Zugluft"-Probleme einzugehen und auf den W203 an sich:
Ich hatte noch niemals mit einem Benz namhafte Probleme.
Es gibt aber doch zu denken, daß es mittlerweile ganz offiziell ein "Abdichtungs-Kit" aus seltsamen Schaumgummi-Teilen bei MB gibt, um den W203 "nachzubessern".
"Tesa-Moll" für die Premium-Marke??Ich bin schon sehr viele W203er zur Probe gefahren.
Inklusive des immerhin auch preislich abgehobenen C 55 AMG.KEINER dieser NEUWAGEN bewältigte eine mir sehr gut bekannte und deswegen immer in den Test einbezogene Ruppelstrecke mit Kopfsteinpflaster auch nur annähernd so knister- und knarzfrei wie mein bald 10 Jahre alter W202, vom 12 Jahre alten W140 überhaupt ganz zu schweigen.
Das ist für mich genau so erschreckend wie die allseits bekannte Maßnahme, daß die Beschichtung gegen Korrosion in den letzten 6 Jahren zweimal in ihrer Auftragsstärke reduziert wurde.
Ich habe überhaupt eine provokante Frage am Herzen:
Wenn man die zweifelhaften Kriterien Chic oder Schönheit einmal völlig außer Acht läßt, was ist dann an den neuen Autos (nicht unbedingt nur bei MB) überhaupt besser als beispielsweise an denen von vor 5-7 Jahren?!?
MfG.,
CAMLOT
Also ganz klar die Sicherheit hat sich von Modell zu Modell verbessert und das bei jeder Marke. Ebenso hat sich das Verhältnis Leistung/Verbrauch verbessert.
Aber natürlich muss man das auch aus Sicht der Hersteller betrachten. Der Markt für Autos ist nun mal begrenzt. Leute fahren nicht zum Spass ihre Autos gegen den Baum (ok, Verallgemeinerung) oder stapeln sich drei Stück in der Garage (kann man ja immer mal gebrauchen). Da lohnt es sich also für den Hersteller gleich doppelt den Korrosionsschutz zu vernachlässigen. Wenn das Auto nach 10 statt nach 20 Jahren durchrostet, kann er schliesslich mehr Neuwagen verkaufen!
Zitat:
Original geschrieben von Camlot
Um auf die vielfach geäußerten "Zugluft"-Probleme einzugehen und auf den W203 an sich:
Ich hatte noch niemals mit einem Benz namhafte Probleme.
Es gibt aber doch zu denken, daß es mittlerweile ganz offiziell ein "Abdichtungs-Kit" aus seltsamen Schaumgummi-Teilen bei MB gibt, um den W203 "nachzubessern".
"Tesa-Moll" für die Premium-Marke??CAMLOT
Dieses Abdichtungs-Kit zur Abstellung der Zugluft würde mich doch sehr interessieren, denn laut meinem Kenntnisstand gibt es ein solches nicht – erst recht nicht offiziell. Vor vier Wochen bin ich mit einer ähnlichen Information an meinen Vertragshändler herangetreten. Dieser hat angeblich versucht, bei Mercedes diesbezüglich etwas herauszufinden bzw. zu erreichen. Fehlanzeige. Ich selbst habe inzwischen regen Briefwechsel mit dem Kundenservice in Stuttgart – demzufolge hätte man mir ja ein solches Umbau-Set oder Abdichtungs-Kit anbieten müssen. Ich wäre sogar bereit dafür zu bezahlen, denn in drei Wochen geht es wieder in den Skiurlaub und ich weiß, daß wir wieder in Thermohose und Reisedecke im Auto sitzen werden.
Ich wäre für weitere Informationen dankbar – sprich: Wo bekomme ich ein Abdichtungs-Set her bzw. wo wird dies offiziell angeboten?
So long.
Zitat:
Original geschrieben von thornten
Dieses Abdichtungs-Kit zur Abstellung der Zugluft würde mich doch sehr interessieren, denn laut meinem Kenntnisstand gibt es ein solches nicht – erst recht nicht offiziell.
Das wird offenbar von NL zu NL - und evtl. auch von Land zu Land - unterschiedlich gehandhabt.
Als ich beim letzten Reifenwechsel beiläufig erwähnt hab, dass meiner "nicht ganz dicht ist" (ist aber eine Limo, wo der Zug sich in Grenzen hält - nicht einmal meine sehr zugempfindliche Frau hat sich noch beschwert), hat der Freundliche sofort geantwortet: "Kein Problem, da gibt's ein Abdichtungspaket, das bauen wir Ihnen gerne ein."
Ich bin dann nicht näher drauf eingegangen, weil es wie gesagt nicht so arg ist, dass es sich lohnen würde, sich mit Murphy's Law anzulegen. 😁
Wobei es in diesem Fall gar nicht so sehr am Rotstift liegen dürfte - das Lüftungssystem im 203 ist offenbar eine Fehlkonstruktion. Sowas ist früher sogar häufiger vorgekommen als heute, weil es weniger Erfahrung und kaum Simulationsmöglichkeiten gab.
Ich bin auch bei der Elektronik einigermaßen tolerant - das ist ein neues Gebiet, auf dem erst mal Erfahrungen gesammelt werden müssen.
Keinen Spaß verstehe ich hingegen dort, wo irgendwo im Armaturenbrett (wider besseres Wissen) ein paar Cent eingespart werden, die sich dann in Knister- und Knarzgeräuschen oder gar in gebrochenen Teilen auswirken, die dann zu absurden Kosten (Material € 10, Arbeit € 500) und - mit etwas Pech - zu Lasten des Besitzers saniert werden müssen.
Da reden wir auch nicht von "Kulanz": Für nachweislich minderwertige Teile müsste ein Hersteller während der gesamten Lebensdauer des Produkts rechtsverbindlich zur Verantwortung gezogen werden können.
Dann wäre es mit dem Rotstift rasch vorbei.
Eine gesetzliche Regelung dafür wird natürlich nicht kommen - sowas könnten nur die Käufer von den einzelnen Herstellern erzwingen, wenn sie auf Produkte mit ordentlichen Garantien wechseln.
Na ja ... ich werd's wohl auch nicht tun, so lange ich nicht selbst verbrannt werde ...