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Warum überholen sich LKW's auf der Autobahn?

Hallo,

ich fahre erst seit ein paar Jahren Auto und bitte daher um Nachsicht. Auf meinem täglichen Weg zur Uni auf einer zweispurigen AB fällt mir eins häufig auf: LKW's überholen sich gegenseitig mit einem Geschwindigkeitsüberschuss von gefühlten 2 Km/h. Auch nach dem Überholvorgang fährt der Überholende nicht wirklich schneller. Also was bringt es, wenn man am Ende vom Tag wegen 2 Km/h mehr ein paar Minuten eher am Ziel ist?

Es ist doch verständlich, dass es für Autofahrer ärgerlich ist, wenn einige rücksichtslos ausscheren und dann Ewigkeiten brauchen, bis sie die linke Spur wieder freimachen können. Manchmal wünsche ich mir, dass "Elefantenrennen" ganz verboten wären. Ich hoffe ihr könnt mich über die Beweggründe aufklären. :)

Beste Antwort im Thema

Warum überholen sich Pkw s gegenseitig? Weil der eine schneller fahren kann oder will wie der andere.

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Wenn du so etwas öffentlich und in schriftlicher Form von dir gibst, weiß ich bescheid (ich hoffe,du

weißt auf was du dich im Fall einer Urkundenfälschung einlässt) !!!

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute, und breche an dieser Stelle ab, denn diese Diskussion wird mir dann doch zu blöd.

Bevor ich mich ärgere, gehe ich raus........................!?!

Könntet ihr mal bitte wieder btt kommen?

Danke.

mfg

am 26. Oktober 2015 um 9:52

Zitat:

@gast356 schrieb am 25. Oktober 2015 um 18:31:17 Uhr:

...naja, nach einigen Jahren Erfahrung sollte man einen Zug schon soweit im Griff haben um auch auf einer Land-/Bundesstraße unfallfrei mit 90 fahren zu können, auch wenn es nicht legal ist. Soviel an Sicherheitsreserven sollten man im Lauf der Jahre an Fahrerfahrung schon angehäuft haben.

Übrigends, die Schweden, Finnen oder Norweger schaffen es immerhin dort ganz legal 80km/h zu fahren und deren LKWs haben ein wenig andere Ausmaße... da kommste dir mitm normalen 40 Tonnen Sattelzug wie mitm Kleinwagen vor und selbst Polizisten lachen dich aus / winken schneller zu fahren, wenn du wieder mal in den üblichen 60km/h-Trott von hier in D zurückgefallen bist - das hab ich selbst erlebt, als der Beifahrer ausm überholenden Streifenwagen wie wild gestikuliert hat schneller zu fahren.

Um ein wenig zu provozieren, und das war kein Sprinter o.ä. aus dem gefilmt wurde... -heute würde ich mitm 40 Tonnen Sattelzug so ein Manöver an der Stelle wahrscheinlich auch nicht mehr starten- https://www.youtube.com/watch?v=XTUMWuxO2gM

PS: ...gekündigt wegen einem kaputten LKW... falsch nicht immer, bei manchen läuft das so, wenn du den richtigen in den Graben schmeißt kriegste hinterher noch den Orden Mitarbeiter des Monats, selbst erlebt als einer nen alten EURO 3 TGA geschrottet hat.

Schon mal was vom Spur Spurtgesetz gehört? Ganz zu schweigen vom Anhalteweg bei 90 km/h VS 60 km/h

 

Und wenn die Schweden Legal 120 km/h fahren ist es hier nicht erlaubt, "andere Länder andere Sitten" es gibt auch keinem Holländer das recht die B 213 mit 90 km/h zu befahren, die Unfallzahlen sprechen im übrigen eine deutliche Sprache.

Das dir noch nichts passiert ist liegt nicht daran das du nach ein paar Jahren Erfahrung noch keinen Unfall mit 90 km/h auf der Landstraße hattest, sondern nur das du bis jetzt schlicht nur Glück gehabt hast.

Und PS sind Tuckergeschichten die man auf Autohöfen hört wo nichts wahres dran ist. Die Züge sind Vollkaskoversichert und frage mal einen der seinen Zug in den Graben geworfen hat wer die SB ( 5000 €) bei grober Fahrlässigkeit zahlt. DER FAHRER, nur traut sich das keiner zu zuzugeben.

Ich vermisse die Zeit ohne Begrenzer , da hat man mal kurz die 100 angelegt und war schnell vorbei . Keinen hat"s gestört ! Aber leider gab es da ja auch die " schwarzen Schafe " die ständig so fuhren . Also kam der Begrenzer und wir können einfach nicht mal so vorbei wenn der zu Überholende nicht mitspielt und Gas gibt . Das Überholverbot kommt ein paar Kilometer weiter und der " Kollege " dern ich mit stur 80 im vorangegangenen Überholverbot nicht überholt habe gibt jetzt Vollgas . Geschickterweise wird ja auch das Überholverbot erst aufgehoben wenn der z.b. untermotorisierte , beladene Kollege auch fast seine Geschwindigkeit erreicht hat und ich am nächsten Berg , den ich mit beispielsweise 70 hochkomme dann nur noch seine 40 schafft .

Am Ende des Tages können so einige Minuten zustande kommen die darüber entscheiden ob ich in meinem Bett zu Hause oder kurz vor zu Hause im LKW schlafe denn auch Minuten kosten in diesem Gewerbe Strafe .

Dies ist das einzigste Gewerbe für das man für Mehrarbeit Strafe zahlt !!!! Sei es auch nur 10 Minuten !

Martin

Die Strafen für zu langes Arbeiten muss der AG zahlen und nicht der AN. Vielleicht solltest du dir dann fürs Wochenende eine 10er Zeit zrückbehalten um nach Hause zu kommen, der Rest ist ein Dispo Problem.

Bei einem Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz wird der Unternehmer belangt, nicht der Fahrer! (Weitere Ausführungen: Th. Fritz, Lenk- und Ruhezeiten in der Praxis, Bestell-Nr. 23002, Verlag Heinrich Vogel 2012).

http://www.verkehrsrundschau.de/...it-noch-gelenkt-werden-1237905.html

Wer einmal zu spät an der Be-oder Entladestelle ankam, sei es wegen Stau ,Defekt oder anderer Störungen, der weiß, was es bedeutet, wenn man statt heute 15.00 erst am nächsten Tag 6.00 Uhr mit der Be-oder Entladung dran ist, weil dort Feierabend ist, obwohl man noch eine oder zwei Stunden fahren könnte. Da kann es ganz schnell passieren, daß eineTour statt von Montag bis Freitag bis incl. Sonnabend dauert.

Bei dem Zeitplan heute, holt man eine Verspätung in 99% aller Fälle nicht mehr auf. Mit Sicherheit kann man sich an den nächsten Anfahrtstellen noch das Gemecker "ahnungsfreier PKW-Fahrer"( Warenannahme) anhören.

Würden sich alle LKW hinter die Aldi-Schlafwagen hängen, müßten manche PKW-Fahrer an der Autobahnauffahrt anhalten, um die LKW-Karawanen vorbeizulassen, weil sich auf 10 Km ganz schnell mal 20 und mehr LKW`s zusammenschieben. Das ist meine Erfahrung aus 31 Jahren Praxis.

 

Dummheit ist gefährlich, weil unberechenbar.

Wer so knapp disponiert macht was grundlegend falsch und hat die Veränderungen im Straßenverkehr in den letzten 15 Jahren nicht mitbekommen oder ignoriert sie wissentlich.

Schlauer Spruch, nur hier bei den meist Fahrern an der vollkommen falschen Stelle... erzähl das mal denen die, die Frachtpreise immer weiter drücken. Die werden bestimmt für Dein Anliegen Verständnis haben und statt dem in vielen Bereichen inzwischen üblichen Preis von unter 1,-EUR pro Kilometer gerne zwischen 1,50 und 2,- EUR bezahlen.

Zeit ist Geld und Lenkzeit ist eine Ware die zu Dumpingpreisen verschleudert wird, dazu kommen dann noch ständig steigende Fixkosten z.B. Prüfgebühren, teurere Anschaffungspreise durch mehr technische Ausstattung, usw. usw.... um überleben zu können müssen die Bänder eben etwas schneller oder länger laufen um bei niedrigeren Stückmargen dafür zu sorgen, dass die schwarze null auch weiterhin schwarz bleibt.

Länger geht leider nur in einem bestimmten Rahmen, da das durch die Lenkzeitverordnung begrenzt ist... könnte man sich z.B. die Wochenendpausen auch durch eine Abschaffung des Sonn- und Feiertagfahrverbotes sparen hätte man, wie in anderen Branchen, wo die Bänder einfach mit ein paar Schichten am WE durchlaufen 48 Stunden pro Woche mehr Zeit um den seit Jahren andauernden Preisverfall aufzufangen und es sich leisten zu können die Fahrer im Bummeltempo die komplette Woche + Wochenende fern der Heimat durchfahren zu lassen.

PS:... ich hoffe der Sarkasmus an so mancher Stelle ist zu erkennen.

Hallo zusammen

Um nicht einen neuen thread zu eröffnen, exhumiere ich mal diesen vom Vorjahr.

Nach 22 Jahren und ca. 600.000 km Fahrpraxis habe ich schon einiges gesehen. Es gibt ÜBERALL schwarze Schafe. Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer, Kradfahrer, Trucker. Ich möchte somit nicht alle über einen Kamm scheren.

Eine Erfahrung von neulich, als ich 500 km mit einem PKW Anhänger zurückgelegt habe: Der Tempomat war auf 96 Km/h eingestellt und ich bin gemütlich von Hamburg bis Ostfriesland (und zurück) gefahren.

Wieso bin ich mehrfach von LKW´s überholt worden? Auch wenn der Begrenzer auf 89 km/h runterpegelt?

Soo ungenau kann mein Tacho doch nicht sein.

Beispiel: dem Fahrer aus der Tschechei sei hiermit gesagt, dass ich bewusst nicht gebremst habe, damit Du wieder einscheren kannst. Wer überholt, sollte sich vorher vergewissern, dass es funktioniert. Vorausschauendes Fahren nennt man so etwas.

Wenn das Ende des Zugfahrzeugs auf meiner Höhe ist, dann den Blinker zu setzen und das Rüberziehen zu simulieren ist nicht die feine Englische Art. Zumal wenn nach vorne noch viel Platz ist und man nicht einscheren muss.

Das war das "schwarze Schaf des Tages."

Was hier wohl noch nicht angesprochen wurde: das Platzmachen für einscherende Kollegen von der Beschleunigungsspur. Dass der LKW wieder in Schwung kommen muss, ist durchaus verstanden.

Aber: wieso wird teilweise so spontan nach links ausgeschert, dass die PKW´s auf der Überholspur, egal wie schnell, zu Notbremsungen gezwungen werden?

Jeder Trucker ist ja auch privat PKW-Fahrer. Und von daher weiß der Trucker, dass der PKW recht gut bremsen kann.

Das unvermittelte Rausziehen auf die mittlere bzw. linke Spur im Vertrauen auf die Bremsen des PKW führt nun dazu, dass der schnelle PKW-Fahrer andauernd gezwungen wird, übermäßig stark abzubremsen.

Im Grunde genommen sehe ich das als Nötigung an. Leider dann auch als massenhafte Nötigung, da einem schnell fahrenden PKW-Fahrer das alle paar Minuten passiert.

Die LKW-Fahrer sind an ihrem schlechten Ruf nicht unschuldig. Ganz streng genommen, gehörte allein deswegen so Manchem die Pappe (auf Bewährung) entzogen.

am 24. Juli 2016 um 10:10

Wie ich sehe sind hier viele Hobby Polizisten oder auch Psychologen.

Ich nehme dieses Thema eher als philosophisch und sage, dass wir alla nur Menschen sind, so wie schon so manche vor mir.

Zuviele Regelen wie es sie beim LKW gibt sind doch auch nicht mehr gut....

am 24. Juli 2016 um 11:22

Zitat:

@Mint Dino schrieb am 24. Juli 2016 um 00:27:27 Uhr:

Jeder Trucker ist ja auch privat PKW-Fahrer. Und von daher weiß der Trucker, dass der PKW recht gut bremsen kann.

Das unvermittelte Rausziehen auf die mittlere bzw. linke Spur im Vertrauen auf die Bremsen des PKW führt nun dazu, dass der schnelle PKW-Fahrer andauernd gezwungen wird, übermäßig stark abzubremsen.

Im Grunde genommen sehe ich das als Nötigung an. Leider dann auch als massenhafte Nötigung, da einem schnell fahrenden PKW-Fahrer das alle paar Minuten passiert.

...

...das ist ganz einfach eine inzwischen übliche Reaktion der LKW-Fahrer auf die Verhaltensweise der meisten PKW-Fahrer Gas zu geben, aufzuschließen & "die Tür zu zu machen" sobald ein LKW den Blinker setzt.

Ich hab mir das Blinken damals auch recht schnell abgewöhnt... manchmal ists besser der Gegenüber, weiß nicht alles zu frühzeitig, dann kann er wenigstens vorsätzlich keinen Unfug machen.

Selbst beim Abfahren von einer Autobahn, also dem Spurwechsel auf den Verzögerungsstreifen hab ich mir damals das frühzeitge Blinken an der ersten Bake abgewöhnt, weil es von Spezialisten unter den Autofahrern -die ebenfalls abfahren wollten- als Ansporn genommen wurde den LKW während dem Abfahren noch zu überholen... was regelmäßig mit Vollbremsungen -quietschenden, rauchenden Reifen- am Ende des Verzögerungsstreifens geendet hat, weil der Platz nicht ausgereicht hat.

Das Problem haben eigentlich nur Fahrer, die es entweder mutwillig darauf anlegen einen Konflikt mit den LKWs zu provozieren... ala will ich nicht vor mir haben, will ich nicht rauslassen, auch wenn der Platz da wäre.

Oder welche, die zwar mit Tempo 150 + X dahinrasen wollen, aber zu blöd sind entsprechend vorrausschauend zu fahren.

Anm.: Ich bin eigentlich ein stikter Gegner des Wörtchens "Rasen", aber wer mit Geschwindigkeiten um 200km/h und mehr im öffentlichen Straßenverkehr fährt und es nicht schafft seinen Beobachtungshorizont auf 300, 400, 500,...und mehr Meter auszuweiten und statt dessen mit einer Vorausschau von nicht mal 50m unterwegs ist, wie ich das von den meisten Fahrern beobachte, dann ist das Rasen, da führt kein Deut vorbei.

Wegen mir persönlich bräuchte ein LKW auf einer Autobahn überhaupt keinen Blinker... das erkenne ich auch so, wenn ein LKW raus will bzw. wie ich mich verhalten muß, dass wir beide gut auseinander kommen... da fahr ich in der Kolonne auf der linken Spur auch nicht stur neben nem LKW her, wenn der auf seinen Vordermann aufläuft, sondern mache Platz... da rücke ich auch mal auf, dass hinter mir eine entsprechende Lücke entsteht bzw. ich fahre gar nicht in den Schatten des LKW ein, wenn ich sehe dass ich nicht vorbei kommen, weils vorne nicht weitergeht.

Zitat:

@Mint Dino schrieb am 24. Juli 2016 um 00:27:27 Uhr:

...

Die LKW-Fahrer sind an ihrem schlechten Ruf nicht unschuldig. Ganz streng genommen, gehörte allein deswegen so Manchem die Pappe (auf Bewährung) entzogen.

Die LKW-Fahrer haben den schlechten Ruf, weil sie als Minderheit mit schwerfälligen Fahrzeugen von der Mehrheit, die aus annähernd 100% unfähigen Fahrern besteht beurteilt werden.

Ich selbst bin eigentlich fast täglich mit um die 200km/h unterwegs komischerweise habe ich so gut wie keine Probleme oder Konflikte mit LKWs... zu übermäßig starken Vollbremsungen werde ich eigentlich nur von PKW-Fahrern gezwungen, die meinen man müsse links rüber sobald ein langsameres Fahrzeug irgendwo am entfernten Horizont auftaucht.

Rückspiegel scheinen bei PKW-Fahrern vollkommen unbekannt zu sein.

Wenn jemandem an die Pappe gegangen werden sollte, dann den Autofahrern... das ist inzwischen eine Seuche, wie viele Nieten & Blindgänger unterwegs sind, die weder Fahrzeug noch Verkehrssituation beherrschen.

am 24. Juli 2016 um 13:55

Zitat:

@Mint Dino schrieb am 24. Juli 2016 um 00:27:27 Uhr:

 

Ganz streng genommen, gehörte allein deswegen so Manchem die Pappe (auf Bewährung) entzogen.

Aufgrund welcher rechtlichen Grundlage bitte ?

Zitat:

@Pepperduster schrieb am 24. Juli 2016 um 13:55:53 Uhr:

Zitat:

@Mint Dino schrieb am 24. Juli 2016 um 00:27:27 Uhr:

 

Ganz streng genommen, gehörte allein deswegen so Manchem die Pappe (auf Bewährung) entzogen.

Aufgrund welcher rechtlichen Grundlage bitte ?

Damit er auf der linken Spur immer freie Fahrt hat . Weißt doch , Vertreter haben

immer wichtige Termine .

Könnte mir auch gut vorstellen , das tieffliegende Außendienstmitarbeiter im

Verhältnis zu uns öfter die Pappe unfreiwillig abgeben müssen .

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