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Warum sind MLs meistens Diesel?

Mercedes ML W164
Themenstarteram 24. Februar 2013 um 12:27

Hallo zusammen,

wie der Titel schon zeigt, interessiere ich mich für die Frage: "Warum sind MLs meistens Diesel?".

Wenn man den Problemberichtigen im Forum Glauben schenkt, sind es meistens die Diesel, die hier und da Probleme machen. Von den selten verkaufen V6 und V8 Benzinern hört man eher weniger. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus bin ich der Meinung, dass ein Benziner als Gebrauchtwagen, von den Folgekosten her, wesentlich niedriger ist, als ein vergleichbarer Diesel. Für den V6 Diesel spricht eigentlich nur der günstigere Verbrauch und das hohe Drehmoment in unteren Drehzahlregionen. Der standfeste V8 hingegen hat lediglich einen um ca. 3 Liter/100km höheren Verbrauch.

Natürlich sieht die Rechnung für Neuwagenkunden, die ihr Fahrzeug nach 2-4 Jahren abgeben komplett anders aus.

Grüße

Mondi

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von MondiGhiaX

 

...nunja, ist es für den Gebrauchtwagenkunden denn noch ratsam ein 4 Jahre altes Fahrzeug mit Dieselmotor zu erwerben?

Immerhin gibt es neuerdings viele Fahrzeuge mit 2 oder 3 Turbolader, diese nach ein paar Jahren viel Geld kosten können.

Auch die Technik ist bei Dieselaggregaten wesentlich mehr, als bei "alten" Benzinern, ebenfalls ist die Abgasnachbehandlung

nicht zu verachten.

Grüße

Mondi

Nun, DAS ist ja wieder eine ganz andere Frage, als die in Deiner Überschrift.

Aus eigener Erfahrung unter vielen anderen sowohl mit einen 320CDI lang 4M und einem S5004M kann ich Deine Bedenken schon bestätigen. Auch wenn der 320CDI noch einen einzelnen Turbolader hatte - daher u.a. auch die Gedenksekude beim Anfahren.

Die Abgasnachbehandlung und alles was da an Sensorik und Regelung dran hängt ist schon deutlich empfindlicher und hat mehr Ausfälle, als beim Benziner.

Weitere Punkte: Defekte Injektoren, Krümmerschäden, die den Turbolader killen, Ansaugbrücke deren Dichtung ebenfalls den Turbo himmeln kann, Glühkerzen, Vorglühsteuergerät, Abgasrückführung inkl. Mechanik, Verkokte Ansaugtrakte, Öl-Verlackungen durch Kurzstecke mit erhöhtem Biodieselbeimischungen im Diesel, Ölverdünnung u.v.m.

Das muss jetzt nicht gleich jeden Diesel betreffen, ist aber meiner Erfahrung nach eine deutliche Häufung gegenüber Benzinern mit gleichen Laufleistungen und Betriebsbedingungen.

Speziell bei den 320/350 er Dieseln bei MB kommt noch die Häufung an 7Gtronic Problemen hinzu, die selbst bei den stärkeren Benzinern nicht so ausgeprägt ist. Alleine schon dass der Schaltschlag 2-nach-1 beim Anhalten beim Benziner so gut wie nie vorkommen kann, da er in "C" immer im 2. Gang anfährt und den ersten nicht nutzt (ausser kickdown und "S" / "M").

Es gäbe sicherlich noch viel mehr, das fiel mir gerade mal so im Vorbei gehen aus der eigenen Erfahrung ein.

Gruß

K9

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Hi Mondi,

die Antwort hast Du ja bereits selbst gegeben.

Wenn es mehr Neukunden gibt, die Diesel kaufen und denen spätere Reparaturanfällgkeiten ja i.d.R. egal sind, solange das ausserhalb der eigenen Nutzungs und Garantiedauer liegt, das spiegeln eben auch die Zahlen auf dem Gerbrauchtmarkt 1:1 wider.

Hinzu kommt, dass es in vielen Firmen Regeln für Dienstfahrzeuge gibt, die bestimmte Motorisierungen je nach Mitarbeiterebene ausschließen.

 

Gruß

kappa9

Themenstarteram 24. Februar 2013 um 12:36

Hallo kappa9,

nunja, ist es für den Gebrauchtwagenkunden denn noch ratsam ein 4 Jahre altes Fahrzeug mit Dieselmotor zu erwerben?

Immerhin gibt es neuerdings viele Fahrzeuge mit 2 oder 3 Turbolader, diese nach ein paar Jahren viel Geld kosten können.

Auch die Technik ist bei Dieselaggregaten wesentlich mehr, als bei "alten" Benzinern, ebenfalls ist die Abgasnachbehandlung

nicht zu verachten.

Grüße

Mondi

Zitat:

Original geschrieben von MondiGhiaX

 

...nunja, ist es für den Gebrauchtwagenkunden denn noch ratsam ein 4 Jahre altes Fahrzeug mit Dieselmotor zu erwerben?

Immerhin gibt es neuerdings viele Fahrzeuge mit 2 oder 3 Turbolader, diese nach ein paar Jahren viel Geld kosten können.

Auch die Technik ist bei Dieselaggregaten wesentlich mehr, als bei "alten" Benzinern, ebenfalls ist die Abgasnachbehandlung

nicht zu verachten.

Grüße

Mondi

Nun, DAS ist ja wieder eine ganz andere Frage, als die in Deiner Überschrift.

Aus eigener Erfahrung unter vielen anderen sowohl mit einen 320CDI lang 4M und einem S5004M kann ich Deine Bedenken schon bestätigen. Auch wenn der 320CDI noch einen einzelnen Turbolader hatte - daher u.a. auch die Gedenksekude beim Anfahren.

Die Abgasnachbehandlung und alles was da an Sensorik und Regelung dran hängt ist schon deutlich empfindlicher und hat mehr Ausfälle, als beim Benziner.

Weitere Punkte: Defekte Injektoren, Krümmerschäden, die den Turbolader killen, Ansaugbrücke deren Dichtung ebenfalls den Turbo himmeln kann, Glühkerzen, Vorglühsteuergerät, Abgasrückführung inkl. Mechanik, Verkokte Ansaugtrakte, Öl-Verlackungen durch Kurzstecke mit erhöhtem Biodieselbeimischungen im Diesel, Ölverdünnung u.v.m.

Das muss jetzt nicht gleich jeden Diesel betreffen, ist aber meiner Erfahrung nach eine deutliche Häufung gegenüber Benzinern mit gleichen Laufleistungen und Betriebsbedingungen.

Speziell bei den 320/350 er Dieseln bei MB kommt noch die Häufung an 7Gtronic Problemen hinzu, die selbst bei den stärkeren Benzinern nicht so ausgeprägt ist. Alleine schon dass der Schaltschlag 2-nach-1 beim Anhalten beim Benziner so gut wie nie vorkommen kann, da er in "C" immer im 2. Gang anfährt und den ersten nicht nutzt (ausser kickdown und "S" / "M").

Es gäbe sicherlich noch viel mehr, das fiel mir gerade mal so im Vorbei gehen aus der eigenen Erfahrung ein.

Gruß

K9

Themenstarteram 3. März 2013 um 20:51

Hallo zusammen,

ich habe ein wenig geschaut und gerechnet.

Lohnen tut sich der V8 gegenüber einem 320 CDI / 420 CDI scheinbar nie. Auch nicht bei einer Laufleistung von <5.000 km im Jahr,

da die Kraftstoffkosten gepaart mit dem hohen Verbrauch nicht ausgeglichen werden können.

Grüße

Marcel

Zitat:

Original geschrieben von kappa9

Speziell bei den 320/350 er Dieseln bei MB kommt noch die Häufung an 7Gtronic Problemen hinzu, die selbst bei den stärkeren Benzinern nicht so ausgeprägt ist. Alleine schon dass der Schaltschlag 2-nach-1 beim Anhalten beim Benziner so gut wie nie vorkommen kann, da er in "C" immer im 2. Gang anfährt und den ersten nicht nutzt (ausser kickdown und "S" / "M").

Tja, wenn der ML den C/S/M hätte. Der fährt immer im 1. an und mein 500er knallt nach 125.ooo km genauso wie der 420er vorher.

Mehrverbrauch vom 420er zum 500er bei mir ca. 4L, bei tendenziell langsamerer Fahrt mit dem 500er

Themenstarteram 4. März 2013 um 11:30

4 l/100 km mehr sind schon sehr happig. Da muss man wirklich viel Spaß verstehen, finde ich.

 

Wie gesagt, die 4L sind nur der Schnitt. Bei vergleichbaren Vollgasetappen (420er 240km/h, 500er 260km/h) zeigte der BC beim Dicken einen Mehrverbrauch von ca. 18L /100km an

Themenstarteram 4. März 2013 um 13:40

Naja gut, da spielt der Diesel seine Trümpfe aus. Ich für meinen Teil bin eher zwischen 120- 140 km/h unterwegs.

Wo liegt da der Verbrauch?

Mich würde mal interessieren, was ein:

- ML 500 mit 306 PS bei 40% Landstraße, 50% Autobahn (120- 140 km/h) und 10% Stadt verbraucht.

- ML 420 mit 306 PS "--------"----------"--------"----------"--------"----------"--------"----------"--------"----------"

Beim 306PS weiß ichs nicht, den fand ich zu Zeiten als ich den 420er bestellte völlig überflüssig.

Beim 388PS kannst bis ungefähr 150-160 grob die hinterste 0 streichen und kommst auf den Verbrauch. Bei dem angegebenen Profil sollte er ungefähr auf den EU-Verbrauch (13,4L) kommen, den 420er dürfte man damit knapp unter die 10 bringen.

Zitat:

Original geschrieben von MondiGhiaX

Hallo zusammen,

wie der Titel schon zeigt, interessiere ich mich für die Frage: "Warum sind MLs meistens Diesel?".

Wenn man den Problemberichtigen im Forum Glauben schenkt, sind es meistens die Diesel, die hier und da Probleme machen. Von den selten verkaufen V6 und V8 Benzinern hört man eher weniger. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus bin ich der Meinung, dass ein Benziner als Gebrauchtwagen, von den Folgekosten her, wesentlich niedriger ist, als ein vergleichbarer Diesel. Für den V6 Diesel spricht eigentlich nur der günstigere Verbrauch und das hohe Drehmoment in unteren Drehzahlregionen. Der standfeste V8 hingegen hat lediglich einen um ca. 3 Liter/100km höheren Verbrauch.

Natürlich sieht die Rechnung für Neuwagenkunden, die ihr Fahrzeug nach 2-4 Jahren abgeben komplett anders aus.

Grüße

Mondi

Die Reichweite ist entscheidend der Verbrauch ist sekundär. Der Cayenne Diesel nimmt 9l, was gibt es schöners als den mit 200 kmh über die Autobahn zu fahren.

Einen richtigen Porsche (nicht überteuerten T-Reg) mit > 200km/h über die Bahn zu prügeln

Zitat:

Original geschrieben von stelen

Einen richtigen Porsche (nicht überteuerten T-Reg) mit > 200km/h über die Bahn zu prügeln

Noch habe ich einen ML 350 CDI, aber ich habe mich gegen den neuen ML entschieden. So überteuert ist der Cayenne Diesel nicht. Gibst ab 60 000€ und kaum Wertverlust, der Cayenne ist sehr gefragt. Der neue ML 350 Bluetec würde mich deutlich mehr kosten für die nächsten 3-4 Jahre kommt drauf an wie lange ich den behalte.

Zitat:

Original geschrieben von stelen

Einen richtigen Porsche (nicht überteuerten T-Reg) mit > 200km/h über die Bahn zu prügeln

Den Cayenne als überteuerten Toureg darzustellen halte ich für übertrieben. Soviel teurer ist der Cayenne nun auch nicht.

Ich bin jahrelang Mercedes ML Fahrer erst ML 320 cdi jetzt ML 350 CDi Fahrer gewesen und der Porsche Cayenne Diesel hat mich einfach überzeugt. Den Cayenne S Diesel bin ich aber noch nicht gefahren, denke aber das der kleine reichen wird. 200 PS und Diesel passt einfach zusammen und eine Reichweite von 700-800km finde ich genial zum Km schrubben auf der Autobahn. Deshalb auch der Diesel. Den ML oder Cayenne als Benziner S Turbo 500er oder 63 AMG bietest du alle 300km zur Tanke und das muss nicht sein.

Ganz so schlimm ists nun auch nicht, die geringste Reichweite, die ich mit dem 500er jemals geschafft habe war 420km mit dem kleinen 95L Tank.

Ich bin da aber auch vom Saulus zum Paulus geworden, für mich gehört ein SUFF überhaupt nicht auf die Autobahn, da er allein über die riesige Stirnfläche immer ineffizienter als ein vergleichbarer Kombi ist. Auch einen Cayenne D kann man nicht bei dauerhaft 200 mit 9L fahren, das ist schlicht in die eigene Tasche gelogen.

Beim letzten Pendeln habe ich einfach mal einen Versuch gemacht, den ich vorher schonmal mit einem SEAT EXEO 2.0TDi gefahren habe. Knapp 400km, davon 15km Stadt, der Rest Autobahn mit Distronic auf 150, wo erlaubt. Beide Male war die Verkehrsdichte sehr ähnlich, sodaß die Werte durchaus vergleichbar sind. BC-Verbrauch ML500: 13,7L.

Wir könnten jetzt ein Ratespiel machen wieviel weniger der SEAT verbraucht hat, ich kann die erschreckende Zahl aber auch gleich hinschreiben: Fast 8L oder 50€ weniger. Nun fahre ich aber nicht nur 400km, sondern 60.ooo im Jahr und da ergibt sich ein Kostennachteil von 7.500 € /Jahr nur für Sprit.

Mir ists das nicht mehr wert, die Verkürzung des Leasingvertrages, sowie der Kaufvertrag für den Neuen sind bereits unterschrieben. Bei mir wird das Kapitel SUFF (obwohl ich wohl zu den wenigern gehöre, die ihn artgerecht eingesetzt haben) nach insgesamt 5 Jahren und 340.oookm abgeschlossen.

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