Warum kaufen nicht alle Autos mit Gastank?

hallo auf der suche nach einem auto, wo ich geringere "benzin" kosten u.a. habe, frage ich mich warum nicht alle ein auto mit gastank kaufen. es kostet doch nur ca. die hälfte wie benzin oder diesel. jeder spart gerne geld und meckert (zurecht) über die hohen sprittpreise.

gibt es doch einen haken beim autogas?

gruß
homer

Beste Antwort im Thema

Wenn alle Gas fahren würden, wäre der Gaspreis auch bald da, wo die Benzinpreise sind. Also, nicht zu viel Reklame für Gas machen.😉

Ich will noch ein paar Jahre billig fahren.😎

Gruß,
remarque

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An den Themenstarter:

Es gibt hier zwei Möglichkeiten, wenn Du dich für einen Benziner entscheidest:

- Auf LPG umrüsten
oder
- nicht auf LPG umrüsten

Es gibt hier dann zwei Gründe wieso nicht auf LPG umgerüstet wird, wenn der Fahrzeugtyp eigentlich sehr gut für LPG geeignet ist:

- keine Kohle
oder
- nur Kurzstrecken und ein Total von 2.000 km pro Jahr

Ich hoffe das vereinfacht die Sache ein wenig für dich....🙄😎

Zitat:

Original geschrieben von X_FISH


Schaut man sich die Profile an erkennt man jedoch häufig die Fehler, welche bei der Eingabe gemacht wurden. Mal fehlen schlichtweg Tankvorgänge (daher geringerer Verbrauch) oder die Profile haben nur relativ wenig Einträge.

Als Anhaltspunkt sind sie aber - meiner Meinung nach - sehr gut zu gebrauchen.

Grüße, Martin

Ich zweifle allerdings auch an der Alltagstauglichkeit der Spritmonitorwerte und das hat hauptsächlich einen Grund:

Die Werte stammen hauptsächlich von Leuten, die gerne Spritsparen und auch noch einen Teil ihrer Freizeit damit verbringen ihre Verbräuche über den PC zu erfassen. Das tun Leute, die sich gerne ums Sparen mit anderen Batteln. Darum wird vielleicht der ein oder andere die Werte auch gerne mal künstlich "runterschrauben". Man kennt ja die berühmten Stammtischthemen und Maßeinheiten bei denen die Deutschen am Häufigsten lügen.
Das tun aber kaum Leute, die ihr Auto täglich beruflich bewegen und für die der Spritverbauch "zweitrangig" ist, aber die Zuverlässigkeit und das zügige Vorankommen oberste Priorität hat. Darum können die Werte bei Spritmonitor ein Anhaltspunkt für Leute sein, die Zeit haben ihr Auto kostengünstig zu bewegen und sich Hobbymäßig mit anderen messen wollen. Für das eigene Erfassen und Nachprüfen der Verbräuche braucht nämlich eigentlich niemand Spritmonitor.
Für berufliche Vielfahrer, Leute mit Zeitdruck und Fahrern, die sich nicht in erste Linie aufs Sparen konzentrieren, sind diese Werte von Spritmonitor wenig aussagekräftig.

Gerade bei Neufahrzeugen wurde in der jüngeren Vergangenheit häufig nachgewiesen, dass diese bei zügiger Fahrweise das Vielfache der Normverbräuche erreichen. Aufgeladene Benziner verhalten sich da noch dramatischer als Dieselfahrzeuge.

Spritmonitor ist eine gute Sache. Ich sehe sie aber auch zwiespältig an! Ich fahre meinen Corsa nicht spritsparend aber auch nicht nur digital Vollgas. Lande aber recht weit unten mit meinen Verbrauch. Ich könnte deutlich sparen will es aber nicht. Tempo 100 statt 130 auf der Autobahn (mehr macht mit dem Corsa keinen Spass aber er kann es).

Generell habe ich aber gute Erfahrungen gemacht wenn eine große Stichprobengröße vorhanden ist. Der dort aufgeführte Wert erscheint mir schon recht realistisch.

Zitat:

Original geschrieben von Panthersprung


Spritmonitor ist eine gute Sache. ... Generell habe ich aber gute Erfahrungen gemacht wenn eine große Stichprobengröße vorhanden ist. Der dort aufgeführte Wert erscheint mir schon recht realistisch.

Sehe ich auch so. Einfach nur "Mindestkilometer" auf ca. 25000 oder höher setzen, da fallen alle Gelegenheitsuser und Spinner raus, und nur die konsequenten Eintrager sind drin. Dann noch den Median (also den mittleren Wert, nicht den Durchschnittswert) der Einträge nehmen, das ist dann schon recht realistisch. Mit unserem Langstreckenauto lande ich stets im ersten Drittel der verbrauchsgünstigen Fahrer, bei unserem Zweitwagen (wenig km, viele Kaltstarts) stets recht weit hinten, ist also völlig plausibel.

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Sehe ich auch so. Einfach nur "Mindestkilometer" auf ca. 25000 oder höher setzen, da fallen alle Gelegenheitsuser und Spinner raus, und nur die konsequenten Eintrager sind drin. Dann noch den Median (also den mittleren Wert, nicht den Durchschnittswert) der Einträge nehmen, das ist dann schon recht realistisch. Mit unserem Langstreckenauto lande ich stets im ersten Drittel der verbrauchsgünstigen Fahrer, bei unserem Zweitwagen (wenig km, viele Kaltstarts) stets recht weit hinten, ist also völlig plausibel.@Käfer1500
Ich hab das für mein Fahrzeug mal so eingegeben. Unter diesem Aspekt muss ich zustimmen, dass die Angaben stimmen. Da würde ich auch im oberen Drittel landen.

@mazout:

Solltest du nicht arbeiten und Geld verdienen? 😉

Grüße, Martin

Zitat:

Original geschrieben von X_FISH


@mazout:

Solltest du nicht arbeiten und Geld verdienen? 😉

Grüße, Martin

Ja, aber ab und zu ein bißchen Smalltalk hebt die Stimmung und verhindert Burn-Out. 😁

Ich bezweifle bei Sprimonitor dennoch, daß auch bei Kilometerleistungen über 25.000 km, die Fahrer ihre Werte eingeben, die nicht vorrangig auf ihren Verbrauch achten (müssen). Es gibt z.B. in unserer Region viele Berufspendler, die im Jahr privat auf mehr als 30.000 km kommen und ein Großteil von ihnen achtet auch sicher auf den eigenen Verbrauch.
Auf der anderen Seite haben wir Handelsvertreter, Selbständige, Handwerker, Unternehmer mit hohen Fahrleistungen. Die werden sich ihren teils desaströsen Spritverbrauch nicht auch noch selbst mit Hilfe von Spritmonitor vor Augen führen wollen und investieren auch kaum Zeit für so etwas.
Und gerade bei hohen Kilometerleistungen ist diese Gruppe stark vertreten.
Daher kann aus meiner Sicht das Mittel nicht ganz stimmen, weil zwar reichlich Ausreißer nach unten (Extremsparer) dabei sind, aber kaum Ausreißer nach oben (Firmenfahrzeuge, Raser, etc.) bei Spritmonitor einfließen.

Original geschrieben von Mazout

Zitat:

Ich bezweifle bei Sprimonitor dennoch, daß auch bei Kilometerleistungen über 25.000 km, die Fahrer ihre Werte eingeben, die nicht vorrangig auf ihren Verbrauch achten (müssen). Es gibt z.B. in unserer Region viele Berufspendler, die im Jahr privat auf mehr als 30.000 km kommen und ein Großteil von ihnen achtet auch sicher auf den eigenen Verbrauch. [...]

Mach doch einfach den Selbsttest. Nimm dein Fahrzeug und erstelle aus den vorhandenen Datensätzen bei Spritmonitor.de den Median sowie den Durchschnittsverbrauch.

Wie weit liegst du mit deinem ermittelten Wert von diesen beiden Werten entfernt?

Grüße, Martin

Zitat:

Original geschrieben von Mazout


Auf der anderen Seite haben wir Handelsvertreter, Selbständige, Handwerker, Unternehmer mit hohen Fahrleistungen. Die werden sich ihren teils desaströsen Spritverbrauch nicht auch noch selbst mit Hilfe von Spritmonitor vor Augen führen wollen und investieren auch kaum Zeit für so etwas.
Und gerade bei hohen Kilometerleistungen ist diese Gruppe stark vertreten.

Da stimme ich Dir zu!

Aber deren Werte sind auch für alle die, die Ihren Sprit selbst zahlen müssen und nicht die Leasing-Firmenwagen-incl-Tankkarten-Flatrate haben, völlig uninteressant!

Zitat:

Original geschrieben von X_FISH


Wie weit liegst du mit deinem ermittelten Wert von diesen beiden Werten entfernt?

Ob Du es glaubst oder nicht, aber ich habe derzeit keinen halbwegs genauen Überblick über meinen Verbrauch.

Mein Verbauch liegt derzeit bei schätzungsweise bei 7,3 l/100 km. Wobei ich auf meiner Urlaubsfahrt neulich bei ca. 6,0l/100 km lag und in manchen Wochen auf ca. 8,0 l/100 km komme.

Ich zahle meinen Diesel auch (als Selbständiger) selbst, aber ich muß fahren und teilweise auch zügig.

An den Kraftstoffpreisen kann ich ebenfalls nichts machen, Ich tanke und ich fahre einfach, momentan bleibt mir nichts anderes übrig.

Zitat:

Original geschrieben von Käfer1500


Aber deren Werte sind auch für alle die, die Ihren Sprit selbst zahlen müssen und nicht die Leasing-Firmenwagen-incl-Tankkarten-Flatrate haben, völlig uninteressant!

So würde ich das nicht sehen, denn die Werte haben schon ihre Berechtigung, da die Gruppe derer, die sich nicht aufs Spritsparen konzentriert relativ groß ist und deren reale Verbrauchswerte doch sehr viel Feedback für Entwicklung von Motoren und Kraftstoffverbrauch liefern können, zumindest wenn wir neben dem eigenen Geldbeutel auch noch an die Umwelt insgesamt denken.

Zitat:

Original geschrieben von Mazout


Ob Du es glaubst oder nicht, aber ich habe derzeit keinen halbwegs genauen Überblick über meinen Verbrauch.

Dabei müsste das bei der ohnehin notwendigen Buchführung ja relativ leicht zu bewerkstelligen sein.

Zitat:

Original geschrieben von Mazout


Mein Verbauch liegt derzeit bei schätzungsweise bei 7,3 l/100 km. Wobei ich auf meiner Urlaubsfahrt neulich bei ca. 6,0l/100 km lag und in manchen Wochen auf ca. 8,0 l/100 km komme.

Wie sieht's mit dem Fahrzeug bei Spritmonitor.de aus? Ähnliche Werte?

Grüße, Martin

Gibts auf mit Mazout zu diskutieren, das klappt bereits seit Jahren nicht. Ergebnisse auf Verbrauchsdaten des Spritmonitors werden von ihm als "nicht repräsentativ" ignoriert und bei Spritpreisen bzw. Wirtschaftlichkeitsrechnungen gilt für ihn der luxemburgische Preis.

@GaryK: Weiß ich doch. Trotzdem hätte er jetzt die einmalige oder zumindest günstige Gelegenheit seine selbstverständlich aus kaufmännischen Gründen lückenlos erfassten Daten der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

Ob er nun in Luxemburg oder Deutschland tankt ändert ja erst einmal nichts am Verbrauch.

Grüße, Martin

Meiner Meinung liegt es daran, dass es einige Fahrzeuge gibt, die man real mit 4 Liter Diesel /100km fahren kann.

Da wird es eng für LPG, die dann häufig 8 Liter LPG/100km verbrauchen....

Zitat:

Original geschrieben von X_FISH


@GaryK: Weiß ich doch. Trotzdem hätte er jetzt die einmalige oder zumindest günstige Gelegenheit seine selbstverständlich aus kaufmännischen Gründen lückenlos erfassten Daten der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.
Ob er nun in Luxemburg oder Deutschland tankt ändert ja erst einmal nichts am Verbrauch.

Ich glaube hier herrschen falsche Vorstellungen über das was man als Selbständiger erfassen muss.

Ich sammele lediglich Quittungen/Tankbelege...die Literzahl oder der Verbrauch wird nicht erfaßt. Ob ich 5l oder 9l verbauche bleibt erstmal Nebensache.

Es gibt bei uns genügend Bürokratie ohne das wir uns das noch antun müßten.

Zu den weiteren wilden Spekulationen und falschen Unterstellungen:

Für mich ist Tanken in Deutschland meist billiger als in Luxemburg, weil ich in D. mehr und die volle MwSt. erstattet bekomme. Für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung spielt das bei mir keine Rolle, sondern kann höchstens als positiver Nebeneffekt auftauchen. Das verzerrt allerdings die Diskussion in eine völlig andere Richtung und hat wie x_fish sagt, gar nichts mit dem realen Verbrauch zu tun.

Spritmonitor hat seine Daseinsberechtigung für Sparfüchse, die sich dort messen wollen.
Über den realen Durchschnittsverbrauch in Deutschland bei den verschiedensten Modellen kann anhand der dort vertetenen Personen und erfaßten Daten allerdings keine genauere Aussage getroffen werden, weil ein großer Personenkreis fast komplett fehlt und dieser sicherlich die höchsten Verbräuche generiert.

Konkret: Für mein Fahrzeug wird bei Spritmonitor (ab 20.000 km) ein Durchschnittverbrauch von 6,3 l/100 km angegeben und ein max. von 7,49 l und ein min. 4,95 l.
Das weicht stark von meinen eigenen Erfahrungswerten ab, die zwischen 6,0 und 8,0 l liegen bzw. im Durchschnitt bei ca. 7,3 l/100 km, also nur knapp unter dem angeblichen max..

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