Warum Elektrofahrzeuge?
Anlässlich einer Veranstaltung in Kempten zur Eröffnung der eE-Tour Allgäu wurde die Frage aufgeworfen warum Elektromobilität attraktiv ist. Von den vielen richtigen Antworten von Energieknappheit über Unabhängigkeit von den OPEC-Staaten bis hin zu Klima- und Umweltschutzgründen kann sich jeder die für ihn/sie passende heraussuchen. Für meine Empfindung wurde aber ein sehr wichtiges Argument nicht genannt:
Elektrisch fahren macht einfach einen Wahnsinns-Spass!!!!
Beste Antwort im Thema
Anlässlich einer Veranstaltung in Kempten zur Eröffnung der eE-Tour Allgäu wurde die Frage aufgeworfen warum Elektromobilität attraktiv ist. Von den vielen richtigen Antworten von Energieknappheit über Unabhängigkeit von den OPEC-Staaten bis hin zu Klima- und Umweltschutzgründen kann sich jeder die für ihn/sie passende heraussuchen. Für meine Empfindung wurde aber ein sehr wichtiges Argument nicht genannt:
Elektrisch fahren macht einfach einen Wahnsinns-Spass!!!!
102 Antworten
Und die zur Herstellung von Permanentmagneten (für E-Motoren bzw. Generatoren) nötigen "seltenen Erden" gibt es zum größten Teil nur in China, ein Ausfuhrverbot ist glaube ich schon erlassen oder in Vorbereitung.
http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/die-neue-rohstoff-opec-414796/
Zitat:
Original geschrieben von odobenus
Beton, Stahl und Kupfer sind auch endliche Hauptbestandteile von Windkraftanlagen. Da ist der Rohstoffeinsatz deutlich größer als bei Kernkraftwerken. Die Stromkosten sind ein guter Schätzer für den Rohstoffinput. Die wirtschaftlichere Methode ist meist auch die Rescourcenschonenste.Zitat:
Original geschrieben von uwbiker
Die Atomenergie wird - wie auch die fossile Energiegewinnung - an endlichen Rohstoffen ihre Grenze finden.
das wäre aber für mich neu, daß ein Reaktor aus TETRA-PAK-Tüten gefalzt wird, also er auf Beton und Stahl verzichten kann. Und natürlich wird im AKW auch kein Kupfer für die Generatoren verbraucht, die werden sicher aus Öko-Bastmatten gewickelt. Es lebe das ressourcenschonende, (fast) vollständig biologisch abbaubare AKW. Klingt wirklich ziemlich schrill, aber hey, denkbar ist es natürlich. 😉
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
das wäre aber für mich neu, daß ein Reaktor aus TETRA-PAK-Tüten gefalzt wird, also er auf Beton und Stahl verzichten kann. Und natürlich wird im AKW auch kein Kupfer für die Generatoren verbraucht, die werden sicher aus Öko-Bastmatten gewickelt. Es lebe das ressourcenschonende, (fast) vollständig biologisch abbaubare AKW. Klingt wirklich ziemlich schrill, aber hey, denkbar ist es natürlich. 😉
Im Verhältnis zu einem subventionierten Windkraftwerk ist der Einsatz an knappen Baustoffen gering. Dies bildet ja der Kostenpreis des Stroms recht gut ab. Wie du allerdings darauf kommst, das ich die Auffassung geäußert haben könne, dass andere nicht subventionierte Kraftwerke, die wirtschaftlich Strom produzieren können, keine knappen Baustoffe beinhalten, ist mir ein Rätsel.
Es kommen selbst bei anderen Stromerzeugern als in Windkraftwerken Menschen ums Leben aber die vielen Todesfälle der Windbranche bei einem solch kleinen Stromerzeugungsanteil gehen auf keine Kuhhaut.
Jede Energiegewinnung ist umweltschädlich. Je nach Technologie mal mehr und mal weniger. Allerdings müssen bei der Beurteilung der Umweltbelastung natürlich alle Kriterien, von der Rohstoffgewinnung bis zur völligen Entsorgung mit berücksichtigt werden.
Ob da das Windrad oder das AKW günstiger abschneidet kann wohl jeder nüchtern denkende Mensch selbst für sich entscheiden. Jedenfalls würde lieber neben einem abgewrackten Windrad leben als neben einem abgewrackten Atommeiler.
Wenn ich aber an das Thema erinnern darf. Egal mit welchem Strom - E-Mobilität macht Spass!
Ähnliche Themen
Klar, E-Mobilität macht sicher Spass, die Frage ist aber doch ob das ganze wirklich so sicher ist...Angeblich sollen die Akkus ja ziemlich empfindlich sein, ähnlich wie Handyakkus nur eben größer...was also wenn der Akku falsch angesteckt wird und es zu einem Kurzschluss kommt?! Habe dazu einen interessanten Beitrag http://www.billigstromtanken.de/status-quo-emobility-batterien#more-33 gefunden.
Zitat:
Original geschrieben von odobenus
Im Verhältnis zu einem subventionierten Windkraftwerk ist der Einsatz an knappen Baustoffen gering. Dies bildet ja der Kostenpreis des Stroms recht gut ab. Wie du allerdings darauf kommst, das ich die Auffassung geäußert haben könne, dass andere nicht subventionierte Kraftwerke, die wirtschaftlich Strom produzieren können, keine knappen Baustoffe beinhalten, ist mir ein Rätsel.Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
das wäre aber für mich neu, daß ein Reaktor aus TETRA-PAK-Tüten gefalzt wird, also er auf Beton und Stahl verzichten kann. Und natürlich wird im AKW auch kein Kupfer für die Generatoren verbraucht, die werden sicher aus Öko-Bastmatten gewickelt. Es lebe das ressourcenschonende, (fast) vollständig biologisch abbaubare AKW. Klingt wirklich ziemlich schrill, aber hey, denkbar ist es natürlich. 😉
Es kommen selbst bei anderen Stromerzeugern als in Windkraftwerken Menschen ums Leben aber die vielen Todesfälle der Windbranche bei einem solch kleinen Stromerzeugungsanteil gehen auf keine Kuhhaut.
Zahlen: EPR Olkiluoto (FIN) kostet ca 5,47 Mrd € 1600MW, das sind pro KW Leistung etwa 3418€
PV kostet derzeitig 2600€/kW (P) (produziert allerdings auch weit weniger), Windkraft kostet ca 1200€/kW
So, und nun Preisfrage: Warum trägt der Betreiber Betreiber TVO nur 25% der Kosten? Warum mußte das finnische Parlament die Gelder für den Bau des Reaktors und den Aufschluß des Endlagers freigeben? Warum stellt z.B. die BayLB einen 1,95 Mrd. € Kredit zu 2,6 % Zinsen mit zur Verfügung? (Ist übrigens mehr, als der Netztbetreiber zahlt!)
Richtig! Weil es keine Subventionen sind, sondern nur Almosen für die Helme der Kraftwerksbauer! Die Gelder fürs Endlager werden auch privat gespendet, da gehen Helsinkis Kinder auf die Straße mit Sammelbüchsen.
Zitat:
Zitat world-nuclear.org: The estimated total cost of final disposal of used fuel from five reactors is approximately €3 billion
.
Ach ja, so ein AKW hält ja deutlich länger, besonder der Atommüll, aber den kann man ja recyceln, genauso wie deine Denke und deine Mathematikkenntnisse.
odobenus, deine Argumente treiben mir IMMER Tränen in die Augen, du bist ein absolutes U-Boot und bestimmt zur Zersetzung der Atomlobby von RTL2 eingeschleust worden. Möcht nur wissen, welcher Volldepp dir öfters ein "Danke" klickt.
Hallo,
ein paar Presseberichte zur Diskussion :
- http://www.focus.de/.../...ilitaet-benzin-aus-der-dose_aid_502675.html
- http://www.focus.de/schlagwoerter/themen/e/elektromobilitaet/
- http://www.focus.de/.../...ueck-ins-netz-mit-dem-strom_aid_550373.html
Grüße
Gegenwärtiges spezifisches Invest (overnight Schätzung) für tatsächliche Jahres-Durchschnittsleistung:
Photovoltaik: 24.000 €/kw (plus 1.800 €/kW für das entsprechende backup-Kraftwerk, anteilig)
Wind onshore: 3.150 €/kw (plus 1.800 €/kW für das entsprechende backup-Kraftwerk, anteilig)
KKW: 2.700 €/kW
Gruß SRAM
Zitat:
Original geschrieben von SRAM
Photovoltaik: 24.000 €/kw (plus 1.800 €/kW für das entsprechende backup-Kraftwerk, anteilig)
Wind onshore: 3.150 €/kw (plus 1.800 €/kW für das entsprechende backup-Kraftwerk, anteilig)
KKW: 2.700 €/kW
Und wie sehen die langfristigen Folge-Kosten in € aus? Ich schätze, das KKW kommt dabei gaaaaanz übel weg ...
bullshit !
Aber wenn du zu faul bist, die hier schon gegebenenAntworten zu sichten, dann werd ich den Teufel tun zum 100-sten Male zu antworten.
Gruß SRAM
Zitat:
Original geschrieben von SRAM
Gegenwärtiges spezifisches Invest (overnight Schätzung) für tatsächliche Jahres-Durchschnittsleistung:Photovoltaik: 24.000 €/kw (plus 1.800 €/kW für das entsprechende backup-Kraftwerk, anteilig)
Wind onshore: 3.150 €/kw (plus 1.800 €/kW für das entsprechende backup-Kraftwerk, anteilig)
KKW: 2.700 €/kWGruß SRAM
Quelle ??
Nichtöffentlicher Teil einer Auftragsarbeit.
Mit geringen Abweichungen kannst du dir die Zahlen aber auch den Jahresberichten der Netzagentur, der Solar- und Windenergieverbände, des solarservers, destatis & eurostat, den Statistiken des Umwelt- und Wirtschaftministeriums, etc..... zusammen klopfen. Bei den meisten halt ein Jahr zurück, ändert aber nur wenig.
Gruß SRAM
Zitat:
Original geschrieben von SRAM
bullshit !Aber wenn du zu faul bist, die hier schon gegebenenAntworten zu sichten, dann werd ich den Teufel tun zum 100-sten Male zu antworten.
Du kannst das bezeichnen und wiederholen wie und so oft Du willst. Es wird sich nichts daran ändern, dass wir die Folgekosten für KKW noch nicht einmal abschätzen können. Das wird auf jeden Fall teuer - wenn nicht für uns, dann für unsere Nachfahren.