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Wandler oder Automatikgetriebe, kündigt sich da ein Problem an?

Mercedes CLK 208 Coupé
Themenstarteram 5. Januar 2020 um 21:15

Hallo Freunde des 208,

entweder kündigt sich bei mir eine Reparatur an oder ich bin zu sensibel.

Zum Fahrzeug, C208 vFL mit EZ in 06/99 als 230 Kompressor mit Automatik und 177 tkm auf der Uhr.

Ich habe das Auto seit Herbst 2018 und dann über den Winter einiges instand gesetzt und im April 2019 dann angemeldet.

Bin bis jetzt auch fast 7000 Km problemlos mit gefahren.

Jetzt zu meinem Problem,

seit Kauf stelle ich bei kaltem Getriebeöl beim Einlegen auf Fahrstufe D ein leichtes Rupfen und Brummen im Antrieb fest auf Fahrstufe R alles ganz Easy und ohne das beschriebene.

Ich habe noch ein anderes Fahrzeug mit dem gleichen Getriebe allerdings als Diesel und da ist nichts dergleichen festzustellen.

Bisher habe ich eine Getriebeölspülung mit Filter und Dichtungswechsel sowie dem Stecker (bei mir alles trocken gewesen) gemacht und erneuert.

Es gab keine Veränderung da das Getriebe die Gänge auch vor dem Spülen kaum merkbar einlegte bzw. wechselte.

Nach wenigen km wenn das Getriebeöl warm ist dann ist von dem Rupfen nichts mehr zu spüren, bis auf ein leichtes Brummen.

Bei niedrigen Außentemperaturen ist das dann auch intensiver zu spüren sowie auch über einige km länger.

Wegen dem Brummen habe ich ja den Wandler im Verdacht weil sonst alles unauffällig ist.

Ich habe das Fahrzeug auch schon mehrmals mit SD ausgelesen allerdings ohne jegliche Fehlermeldungen.

Beim Kauf waren ja einige Aktuell und auch gespeichert allerdings nur Motorseitig abgelegt.

Das Getriebesteuergerät habe ich im Beifahrerfußraum auch zur Sicherheit mal freigelegt und auf Öl überprüft aber da war bisher noch nie was und eine frühere Spülung wurde wohl auch schon mal gemacht denn das Getriebeöl war alles andere als verbraucht von der Farbe her.

Vielleicht kennt ja jemand von euch die genaue Ursache und kann mir da weiter helfen.

Mich nervt das jedenfalls total das da was ist was so nicht normal ist.

Einen neuen Wandler habe ich schon zur Sicherheit eingelagert.

Ein getestetes gebrauchtes Getriebe mit Wandler aus einem Unfallauto zur Sicherheit auch.

Das Forum habe ich über alle Baureihen sei Wochen durchsucht aber wenn mal ein ähnliches Problem war, wurde leider keine Lösung mehr gepostet.

Beste Antwort im Thema

Überprüfe mal beide Motorlager, statt sich um das Getriebe Sorgen zu machen!

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Schon mal 'nen Glykoltest gemacht? Ansonsten wäre es bei wirklich intaktem Steuergerät (Temp.- u. Drehzahlsensoren ok?) und detailgerecht passendem Reservegetriebe kein allzu großer Akt, zunächst mal dessen Hydraulikblock einzubauen.

Themenstarteram 5. Januar 2020 um 22:27

Danke schon mal,

Glykoltest nein aber die Spülung ist gerade 6 Wochen her also da kann nichts an Wassergehalt drin sein zumal alles dicht ist und keine Flüssigkeitsverluste vorhanden sind.

Die Schaltschieberkassette hatte ich auch draußen und alle Ventile gereinigt und so.

Mit SD habe ich die Livewerte beim Fahren ausgelesen soweit es mir möglich war und da ist auch nichts auffälliges zu sehen.

Vielen würde das vielleicht noch nicht mal auffallen aber ich bin in der Hinsicht ganz sensibel und habe keine Lust auf Folgeschäden oder liegen zu bleiben.

Ich habe von dem Unfall auch das Steuergerät was ich auch mal tauschen könnte sofern es identisch ist.

Aber das Brummen lässt mich eher auf den Wandler schließen als auf andere Baugruppen weil es nur auf D bzw. inkl. allen Vorwärtsgängen zu spüren ist.

Über den Sommer war fast nichts davon zu bemerken und das Getriebe schaltet tadellos und auch bei KickDown reagiert es einwandfrei.

Bei den derzeitigen Temperaturen ist es auch wieder nur leicht zu spüren und hören.

Deswegen glaube ich es kann nur am Wandler liegen weil man denken könnte es liegt eine Unwucht oder so vor.

Momentan ist meine Bühne bezüglich einer Restauration leider noch einige zeit blockiert und um untern Auto rum zu robben bin ich zu alt also kann es sein das ich die Reparatur in Auftrag gebe.

Den Preis von einer Freien habe ich schon aber da hole ich mir erst noch Infos ein wie die Arbeiten und ob die mit dem Baumuster vertraut sind.

Wandlerunwucht wäre schon vorstellbar, aber temperaturabhängig ?

Mangels Gelegenheit zu invasiveren Eingriffen könnte man natürlich zunächst die Heilsversprechen zu Lubeguards "Platin" auf ihre Seriösität überprüfen. So'n Synthetikesterzusatz heilt zwar keinen 'organischen' Wandlerdefekt, kann aber - speziell ATFs mit einfacheren Spez. wie bei Spülungen dieser Automaten recht beliebt - durchaus zu etwas 'toleranterem' Temperaturverhalten verhelfen.

Themenstarteram 5. Januar 2020 um 23:21

Das Brummen und zupfen fühlst sich zumindest so an wie eine Unwucht und deshalb hoffe ich ja das es hier jemand gibt der das bestätigt oder so hatte.

Wenn das Öl dünner ist kann es im Wandler besser verteilt werden bei den Umdrehungen und besser fließen und daher die Temperatur Abhängigkeit.

Ich habe genug zum schrauben da muss ich keine unnötigen Dinge tun.

Wenn es Wandler liegen würde dann würde ich den am liebsten gegen einen neuen tauschen denn wenn ich den Auftrag an die Freie gebe dann kommt das gebrauchte Getriebe mit dem Wandler rein damit das Getriebe nicht 2mal raus muss wenn es dumm läuft.

Das gebrauchte hat immerhin auch schon etwas über 160 tkm runter und brauch dann auch wieder die Spülung und alles drum und dran.

Oder ich reduziere die Fahrten mit dem CLK aufs Minimum und fahre mehr den ML dann kann ich es in 2 oder 3 Monaten selbst machen wenn die Bühne wieder frei ist dann weiß ich wenigstens das alles richtig gemacht wurde.

Nach eigenen Erfahrungen vertraue ich den Werkstätten leider nicht mehr da die immer mehr nur noch Teile tauschen können und von der Technik selbst kaum noch was verstehen.

Der nächste Getriebe Spezialist ist leider um die 100 km von mir der einen guten Namen hat.

Das Lubeguard Platin fahre ich seit Jahren schon im ML und habe da keine Verbesserung festgestellt aber das schaltet ja auch Problemlos.

Im CLK habe ich auch einen viertel liter abgepumpt und das Lubequard eingefüllt aber keine Veränderung.

Da kann ich nichts negatives aber auch nichts positives melden diesbezüglich Wundermittel.

Zitat:

@Marlon58 schrieb am 5. Januar 2020 um 23:21:54 Uhr:

....dann weiß ich wenigstens das alles richtig gemacht wurde.

Nach eigenen Erfahrungen vertraue ich den Werkstätten leider nicht mehr da die immer mehr nur noch Teile tauschen können und von der Technik selbst kaum noch was verstehen

Mit solchen Erfahrungen stehst du - von rühmlichen Ausnahmen abgesehen - leider nicht allein :mad: Ich würde, soweit es sich nicht selber erledigen lässt, deshalb für zuverlässig vernünftige Arbeiten an Automaten jederzeit auch weiter als 100km fahren ;)

Themenstarteram 6. Januar 2020 um 0:22

Bin auch schon weiter gefahren wenn es gut werden soll.

Meine Überlegung geht halt dahin evtl. vor dem Einbau des gebrauchten Getriebe dieses zum Spezialisten zwecks Überprüfung hin zu bringen.

Das Getriebe lief zwar vor dem Ausbau gut aber es stammt von einem Überschlag Fahrzeug und da kann trotzdem was im argen liegen.

Den CLK gebe ich so schnell nicht ab und wenn ich das gebrauchte Getriebe selbst einbaue spare ich schon mal gute 1000 Taler und wenn ich für die Überholung noch was drauf packe sollte es wieder viele Jahre problemlos laufen.

Die Basis vom CLK ist nahezu perfekt und so wie er jetzt da steht kann er noch mal locker 20 Jahre durch halten wenn er nicht geschrottet wird.

Das tal der Tränen ist erreicht und gute steigen jetzt im Wert wie ich derzeit beobachte.

Die Neuwagen von heute sind für mich keine Alternative deshalb wächst eher meine Sammlung an alten Fahrzeugen anstatt einen zu verkaufen.

Mein Enkel teilt mein Faible für alte Autos und derzeit steht seiner auf der Bühne und wird bis zum Führerschein von ihm fertig sein.

Überprüfe mal beide Motorlager, statt sich um das Getriebe Sorgen zu machen!

Marlon,

Ich habe ein ähnliches Problem.

Bei meinem 320er habe ich auch ein leichtes brummen insbesondere im Teillastbereich und beim beschleunigen. Dazu kommt noch das beim Beschleunigen aus dem Teillastbereich erstmal die Drehzahl ein wenig einsackt und wenn man das Gaspedal etwas weiter eindruckt dann der Schub plötzlich wieder da ist.

Am Motor liegt es bei mir ebenfalls nicht. Kein Fehler im Speicher weder am Motor noch am Getriebe. Ich habe auch den Verdacht das es am Wandler liegt. Die Schalltvorgänge sind aber butterweich also ohne Mängel. Am Motor habe ich auch schon nach Falschluft gesucht und den LMM getauscht und diverse Schläuche nebst Gaspedalpoti.

Den Wandler kann man für schlanke 300Euro überholen lassen und im Tausch den alten in Zahlung geben.

In meinem Fall werde ich es aber erstmal im Frühjahr mit einer Getriebespülung nebst neuer Steuerplatine versuchen. In zuge dessen werde ich dann auch noch das Magnetventil A1402770435 tauschen das für die WÜK zuständig ist erneuern. Das EGS hatte ich auch schon ausgebaut aber kein Öl drinnen.

Lass mal von dir hören wie es bei dir weiter geht.

cheers

Dr.Jargus

Themenstarteram 6. Januar 2020 um 16:24

Danke bisher schon mal für das Feedback.

Motorlager war meine erste Vermutung und wurden schon im Sommer getauscht, danach war es wohl Wunschmäßig gefühlt besser.

Bei niedrigen Temperaturen ist es dann schon auffällig, zumindest für mich.

Anfangs habe ich auch noch gedacht eine Getriebeölspülung samt Reinigung der Schaltschieber Kassette wird das dann beseitigen, hat es aber nicht.

Dann habe ich erst mal versucht alle Verdächtigen auszuschließen.

Die Schaltpunkte und Übergänge sind absolut unauffällig und genau so wie man sich das wünscht.

Am ML habe ich seit Kauf auch das, wenn er in den 5 Gang hoch schaltet die WÜK erst normal schaltet und dann die Drehzahl um 300 U/min hoch und gleich wieder runter geht.

Da gibt es aber auch keine Fehler die abgelegt sind, vor der Spülung hatte ich da allerdings den Fehler der Drehzahlsensoren was aber seit der Spülung nicht mehr aufgetreten ist.

Heute bin ich wieder eine längere Strecke mit dem CLK gefahren, anfangs leichtes zupfen im Antrieb zu spüren und beim ersten Halt auch noch und nach ca. 6 km bis auf das leichte Brummen alles wieder normal.

Von der Wandler Überholung einer Fachfirma habe ich auch schon gehört aber wegen Geschäftsaufgabe konnte ich günstig einen NOS Wandler zum guten Kurs kaufen.

Seit ich Rentner bin habe ich mich fast zum Messi entwickelt der alles was man mal an Ersatzteile für den Fuhrpark brauchen könnte das wird gekauft und eingelagert.

In den 70ern hatte ich an einem Automatik Commodore auch mal ein Problem, aber da hatten sich die Schrauben vom Wandler gelockert, da fing es auch erst so ähnlich an aber da war nach wenigen km so ein Radau das man nicht mehr weiter fahren konnte.

Aber so was ist mir nie wieder passiert, hatte dann nur noch 123er, 124er und 126er sowie diverse Amis mit Automatik und nie ein Problem damit.

Und mein Schmuckstück soll noch lange erhalten bleiben, deshalb gibt es nur das beste und es soll nichts anstehen was zu Problemen führen kann.

Am Getriebeöl habe ich noch nie gespart, weder am Automatik noch am Schalter und an den Diffs wird auch regelmäßig gewechselt.

Img-20200106
Themenstarteram 10. Januar 2020 um 22:08

Hallo Picard155,

scheinst recht zu haben zwar nicht mit den Motorlager aber es sieht so aus das es am Getriebelager oder Mittellager der Kardanwelle liegen könnte.

Hardyscheibe wurde auch erst letzten Sommer getauscht so das es daran wohl auch nicht liegt.

Kann nächsten Mittwoch mal auf die Bühne vom Schrauber Kollegen um das näher zu überprüfen.

Werde weiter berichten.

Gruss Marlon

Kaltes Getriebeöl ist steifer, das heißt, der Wandler überträgt mehr Power im Leerlauf, das Fahrzeug möchte kriechen. Da du bremst, "verpufft" die Kraft im Wandler. Alllerdings kann es sein, das ein Lager (wie Piccard meinte) vom Motor defekt ist, oder eine Getriebeaufhängung. Es könnte sogar ein Gummilager der Hinterachse sein, oder Diffaufhängung. Theoretisch sogar eine falsche Vorspannung eines Gummilagers von all dem.

Getriebe glaube ich nicht, Wandler bekommt so schnell keine Unwucht ( dazu müsste er mechanisch beschädigt werden) und das Getriebe glaube ich auch nicht.

Warm wird das Getrieböl "dünner", der Wandler überträgt im Leerlauf weniger Kraft und das Phänomen ist weg, gut vorstellbar.

Was helfen könnte... auf einer Fahrbahnbühne kalt probieren, während einer drunter steht und schaut, wo Bewegung in einem Lager ist, also Getriebeaufhängung, Hinterachsgummilager oder ähnliches.

LM

Themenstarteram 12. Januar 2020 um 22:12

Danke Dir Leichti,

ja so eine Theorie habe ich auch aufgestellt.

Am Mittwoch Abend kann ich beim Kumpel auf die Bühne, ist aber eine normale.

Ich hatte aber das Auto kalt auf Auffahrrampen gefahren und lag unter dem Auto und meine Frau stand auf der Bremse und schaltete in D und R abwechselnd und da war zu sehen das es bei dem Getriebelager zu Bewegungen kam.

Werde das die Woche überprüfen und auch alles an der Kardanwelle auf Spiel untersuchen.

Themenstarteram 3. Februar 2020 um 23:16

Hallo zusammen, will mal auflösen was es war.

Ich hatte den CLK heute in der freien Werkstatt zum Spur neu Vermessen und Einstellen und den Auftrag gegeben das Getriebelager mit der Hardyscheibe zu wechseln und die Motorlager zu überprüfen und gegebenenfalls wieder zu wechseln.

Die Werkstatt hat dann mit der Spur angefangen und dann erst mal alles überprüft und festgestellt das am linken Motorlager die untere Schraube gut einen halben Zentimeter heraus geschraubt war oder sich gelockert hat.

Man hat die also wieder angezogen und dann eine Probefahrt gemacht und siehe da alles wieder tadellos, keine leichten Vibrationen und Gebrumme mehr.

Man hat mich gleich davon in Kenntnis gesetzt und mir gesagt ich solle mir die nicht gebrauchten Teile zur Seite legen und erst mal so fahren da alles noch in gutem Zustand sei und mit Sicherheit noch einige Jahre hält.

Zur Not würde das meiste ja auch an unseren beiden SLKs bei Bedarf Verwendung finden.

In Rechnung gestellt wurde mir das Vermessen und Einstellen an der Vorderachse und das prüfen sei Dienst am Kunden.

Und die Ersatzteile wurden von mir besorgt und mitgebracht, das wurde ohne zu murren akzeptiert.

In Ende 2018 oder Anfang 2019 hatte ich ja die Motorlager in einer anderen kleinen Freien Werkstatt wechseln lassen, da werde ich die Tage dann mal vorbei fahren und fragen was da schief gelaufen ist denn bisher haben die auch immer gute Arbeit gemacht, besonders das Smart Repair vom Wildschaden.

Wir haben auch ein Problem mit dem Automatikgetiebe an unserem clk 320 , BJ 1997 , 240tsd Km.

Vor 20tsd Km wurde ein generalüberholtes Getriebe und Wandler eingebaut .

War im Frühjahr , und die Sympthome verschwanden in den Sommer rein , als die Aussentemperatur unter 15 bis 20 grad fiel war es wieder da.

!. Motor würgt ab beim einlegen einer Fahrstufe ( Kaltlaufregelung usw. wurde schon geprüft)

2. Beim anhalten geht er dann aus , oder schiebt sehr stark nach vorne .

Ist man im fahren , zeigen sich keine Auffälligkeiten , ist es draussen 20 Grad oder darüber merkt man nur leichtes vibrieren und er schiebt so gut wie nicht .

MB Fachmann meint das wohl einzelne Teile im Verlauf der WÜK defekt oder schwergängig wären , okay , aber warum ist das Auto dann im Winter eigentlich nicht zu fahren und , sobald es 20 Grad draussen ist sind die Probleme so gut wie weg?

Meine Meinung über den Getriebelieferant ist grundsätzlich schlecht , das erste Getriebe und Wandler musste er schon nach 3 Monat austauschen auf Garantie , weil aus der Entlüftung Öl in strömen raus gedrückt wurde.

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