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W220 AGM Starterbatterie nach nur 3 Jahren klinisch tot, wegen Tiefenentladung trotz cTek?

Mercedes S-Klasse W220
Themenstarteram 3. März 2018 um 11:54

Hallo, guten Tag.

Ich wollte mal hier in den Raum fragen, ob es normal ist,

das nach nur 3 Jahren eine AGM Batterie (original vom :) )Schrott ist?

Es geht um einen W220 S500L 4matic MOPF.

Ich habe das Auto nun für ca. 2-3 Monate inner Garage gelassen weil ich das nicht wirklich gebraucht habe.

Zur Sicherheit habe ich das ctek MXS10 angeschlossen im AGM Modus für Erhaltungsladung.

Aus irgendeinen Grund stieg das ctek aus, es gingen keine Ladungen mehr raus.

Somit ist wohl meine originale AGM Starterbatterie von Mercedes (ca. 285,- EUR) Tiefenentladen.

Evtl. zog das Ladegerät noch Saft aus der Batterie raus?

Das Ladegerät war noch in Garantie und ein Umtausch ging problemlos.

Nach ca. 3 Wochen erhielt ich das neue MXS10.

Die Batterie ist aber klinisch tot mit nur noch 0,9-1,7V ?

Eigentlich sollte eine AGM doch sicherer sein gegen Tiefenentladung?

Nun wollte ich versuchen die doch noch zu laden.

Das Ladegerät bricht aber mitten in der Ladung ab mit roter Lampe.

ctek meinte ich solle mal versuchen mit den Support Ladung für 10 Minuten eine gewisse Grundladung reinzubekommen. Habe ich versucht und nun hängt das Gerät über AGM Ladung dran.

Daher meine Frage an Euch, ob Ihr da auch schon so etwas seltsames gehabt habt?

Laut ctek sollte eine AGM Batterie NIEMALS per Recount wiederbelebt werden.

Recount Modus ist nur für Blei Naßzellen Batt´s.

Muss ich nun mir Gedanken machen eine neue Batterie zu kaufen?

Über daparto.de werden mir einige günstige (VARTA, BOSCH etc.) 100Ah Batterien angeboten.

Preis ca. 120-150 EUR.

Sind dann aber keine AGM oder?

Mal schauen, was Ihr dazu sagt.

 

Mfg

Beste Antwort im Thema

Na, ja wenn man AGM Batterien nicht per Erhaltungsladung aufladen soll? Dann ist die Sache doch klar, wo der Fehler lag. ;)

Ich habe auch ein MXS10, da gibt es doch extra einen AGM Mode.

Aber AGM Batterien sind ja im Grundsatz "normale" Bleiakkus, bei denen das Elektrolyt in eine Vlies gebunden ist, damit es nicht auslaufen kann. Folglich kann eine AGM Batterie auch an Tiefentladung sterben.

Im übrigen habe ich es aber auch schon gehabt, dass das cTek Probleme hat, sehr tief entladene Batterien zu laden und dann auf "Rot" geht. Habe dann erstmal per Überbrückungskabel eine andere (geladene) Batterie an die leere Batterie angeschlossen, damit die tiefentladene Batterie wieder was Grundladung bekommt.

Danach erst das cTek angeschlossen und dann wurde die Batterie auch geladen.

Versuch das mal.

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Wieso baust du in den W220 eine AGM rein, das "versteht" der W220 überhaupt nicht. Ich kaufe immer nur die billigste von Varta oder die billigste bei MB und die halten, auch ohne ctek und wenig km- Leistung um die 5-6 Jahre.

Wieviel Gewährleistung bekommt man bei MB? Für eine AGM aus dem Netz bekommt man locker überall 3 Jahre.

Na, ja wenn man AGM Batterien nicht per Erhaltungsladung aufladen soll? Dann ist die Sache doch klar, wo der Fehler lag. ;)

Ich habe auch ein MXS10, da gibt es doch extra einen AGM Mode.

Aber AGM Batterien sind ja im Grundsatz "normale" Bleiakkus, bei denen das Elektrolyt in eine Vlies gebunden ist, damit es nicht auslaufen kann. Folglich kann eine AGM Batterie auch an Tiefentladung sterben.

Im übrigen habe ich es aber auch schon gehabt, dass das cTek Probleme hat, sehr tief entladene Batterien zu laden und dann auf "Rot" geht. Habe dann erstmal per Überbrückungskabel eine andere (geladene) Batterie an die leere Batterie angeschlossen, damit die tiefentladene Batterie wieder was Grundladung bekommt.

Danach erst das cTek angeschlossen und dann wurde die Batterie auch geladen.

Versuch das mal.

Themenstarteram 3. März 2018 um 12:40

Hallo.

Ui, schnelle Antwort. :-)

Nun, es war vorher eine AGM drin, und der :) in Wittstock die AZB meinte das da nur eine AGM reingehört.

Ok, da hatte ich das Wägelchen gerade mal erst ca. 1 bis 1,5 Jahre.

Das zeigt wieder mal das leichtgläubigkeit dem :) gegenüber schief gehen kann.

Themenstarteram 3. März 2018 um 12:46

Zitat:

@llakcinon schrieb am 3. März 2018 um 12:06:17 Uhr:

Na, ja wenn man AGM Batterien nicht per Erhaltungsladung aufladen soll? Dann ist die Sache doch klar, wo der Fehler lag. ;)

Ich habe auch ein MXS10, da gibt es doch extra einen AGM Mode.

Hi.

Das ist richtig.

AGM Modus zum laden und anschließen Erhaltungsladung. Richtig.

Der Recount Modus soll Tiefenentladene Batterien und auch sulfatierte Batterien wieder "zum Leben" erwecken können.

Mit Überbrückungskabel wirds schlecht, weil das Auto rückwärts inner Garage steht.

(glaube auch net, das vom Bekannten der alte 2er Golf da ausreichen würde.)

Wenn dann evtl. ADAC und dann erstmal den Motor 15 Minuten laufen lassen?

Dann das ctek anhängen?

Zitat:

@W220_Harz schrieb am 3. März 2018 um 12:46:45 Uhr:

Hi.

Das ist richtig.

AGM Modus zum laden und anschließen Erhaltungsladung. Richtig.

Der Recount Modus soll Tiefenentladene Batterien und auch sulfatierte Batterien wieder "zum Leben" erwecken können.

Mit Überbrückungskabel wirds schlecht, weil das Auto rückwärts inner Garage steht.

(glaube auch net, das vom Bekannten der alte 2er Golf da ausreichen würde.)

Wenn dann evtl. ADAC und dann erstmal den Motor 15 Minuten laufen lassen?

Dann das ctek anhängen?

Klar reicht der Golf um der Batterie wieder eine Grundladung zu geben, die wiederum reicht um mit dem cTEC zu laden, vorausgesetzt die Batterie läst sich noch laden. Habe eine Batterie schon mit einer Rasenmäherbatterie wieder in Gang bekommen. :D

 

Und wenn du nicht dran kommst, musst du die Batterie halt ausbauen, das ist doch schnell gemacht. Auf jeden Fall besser, als die Batterie im tiefentladenen Zustand zu lassen.

 

Ich glaube das Problem ist einfach bei diesen elektronischen Ladegeräten: Die messen was für eine Batterie dahinter hängt und wenn die nicht mal mehr 6 V messen, denken die das sei eine 6 V Batterie. Und das reicht nicht um die Batterie mit 12 V aus der Tiefentladung herauszuladen.

Das billigste Ladegerät macht eine tiefenentladene Batterie meistens immer wieder fit!!! Was auch logisch ist! Die elektronisch geregelten Lader,nicht alle, sind in meinen Augen Sinnfrei! Mein Ladegerät ist Marke Eigenbau und ca 50 Jahre alt! Verrichtet besseren Dienst als Neukram und ist zu 100% Verlässlich. Ich dachte auch ich tue mir was Gutes und besorgte mir ein Elektronisch geregeltes Ladegerät! Beschreibung des Herstellers sehr Laienhaft , am Ende habe ich den quatsch entsorgt. Der Laie läst sich auch zu 100% von den Beschreibung der Lader in die Irre führen! Vollautomatisch...acht Stufen...blabla ...Erhaltungsladung.... Da wurde nichts neu erfunden! Das was die Industrie möchte ist euer Geld und nicht euer Wohlergehen!

So ein Teil (30y+) habe ich auch. Klappt immer und dauert nur etwas länger. Angeblich kann man AGM nicht damit laden. Glaube ich aber nicht, vielleicht nicht total voll, aber ausreichend.

Themenstarteram 3. März 2018 um 14:28

Was braucht man für den ausbau?

kleine Knarre mit 10er Nuss für die Klemmen, ok.

Die Halterung mit mittlerer verlängerung und 13? Nuss mit großer knarre?

Ja, sollte so sein.

Eine AGM Batterie ist, falls nicht ein entsprechender Lichtmaschienregler vorhanden ist, für einen W220 normalerweise nicht die richtige Wahl.

 

Die AGM Batterie benötigt eine höhere Ladeschlußspannung ( 14,7 - 14,8 Volt ).

 

Da der Lichtmaschienregler des W220 aber normalerweise nur bis 14,4 Volt liefert, wird die AGM Batterie nur unzureichend geladen (ca.75 -80% ) und altert dementsprechend schneller.

Ich fahre die billigste Baumarktbatterie für 79 Euro (100AH 840A Starterbatterie sogar mir 30% mehr - Ca Ca) funktioniert genauso.

Für W220 und Nassbatterie-Ladekurven ist die AGM aus den Gründen die die Vorposter bereits nannten ungeeignet sofern er nicht die AGM Regelung beherrscht.

Btw: Recond des CTek ist NICHT für AGM geeignet.

Sollte zwar nichts kaputt machen, aber wirkt einfach nicht - da zu geringe Spannung und das wogegen Recond gedacht ist tritt bei AGM systembedingt erst gar nicht auf (große Bleisulfat Kristalle). Daher: Nutzlos bei AGM.

Bei tiefer Entladung ist die AGM ohnehin meist so weit vorgeschädigt, dass eine Wiederbelebung wenig Sinn macht - wenn die Batt. hinterher nur noch unzuverlässige 60% Kapazität hat würde ich sie nicht mehr haben wollen... - Weg damit.

Beim 220er würde ich eine gute preiswerte Nassbatterie mit maximal verfügbarer Kapazität rein machen und ab dafür - weniger als der Gegenwert einer Tankfüllung - da hampele ich nicht herum, um später irgendwo zu stranden.

Themenstarteram 3. März 2018 um 18:29

Danke euch.

Mal anders gefragt, ab wann gabs in S-Klassen den AGM Laderegler? der bis 14,7V liefert?

Bzw. könnte es sein, das mein W220 MOPF eine größere LiMa verbaut hat die AGM tauglich wäre?

 

mfg

 

PS. dann würde diese ja völlig ausreichen?

https://www.daparto.de/.../6004020833162?kbaTypeId=5697

 

PPS. gibt es wo eine PDF im WIS wo ich nachlesen könnte wegen Laderegler und AGM tauglich oder nicht?

Genau weiß ich das Datum auch nicht. Miss doch einfach mal die Ladespannung bei laufendem Motor und verschiedenen Drehzahlen.

Um die 13,8 bis 14,4V = klassischer Bleiakku

14,5 bis ca 14,9V = AGM Lademimik

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