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W204 - OM646 - 220CDI - Motor - Geräusch - starkes Nageln - scheppern - mit Video

Mercedes C-Klasse W204
Themenstarteram 21. Juli 2021 um 20:54

Hallo zusammen,

ich benötige eure Hilfe zur Fehlersuche bei einem W204 - 220 CDI mit OM646 Motor.

Baujahr 2009

OM646 - 220 CDI

250.000 km

T-Modell

Das Fahrzeug fing auf der Autobahn an ein starkes Nageln/metallisches klappern zu erzeugen, die Pannenhilfe tippte direkt auf "Motor Schaden".

Erster Tipp der Mercedes Werkstatt (auf dem Parkplatz vor der Werkstatt) beim Starten des Wagens war "Kolben gebrochen", anschließende Fehleranalyse bei Mercedes:

Ergebnis: Injektoren Zylinder 1 und Zylinder 3 auffällige Korrektur Werte.

Kompression (laut Star Diagnose - Drehzahl-Unterschiede). i.O.

Fehler am Zylinder wurde ausgeschloßen (auf welcher Basis weiß ich nicht).

Die genauen Analyse Ergebnisse (Ausdruck der Diagnose) kann ich nachreichen, falls sie zur Lösungsfindung dienlich sind.

 

Anschließende Analyse:

- Rücklaufmengen Messungen der Injektoren wurde durchgeführt keine Auffälligkeiten. Alle Rücklaufmengen waren identisch.

- Injektoren Zylinder 1 und 3 wurden ausgetauscht, keine Änderung am Fehlerbild, Geräusche noch immer vorhanden.

- Injektoren Zylinder 2 und 4 wurden testweise, mit den ausgebauten aus den Zylindern 1 und 3 bestückt, keine Änderung am Fehlerbild, Geräusche noch immer unverändert vorhanden.

 

Hinweise zum Fehler:

- Das klackern/scheppern, ist drehzahlabhängig, wenn man im Leerlauf aufs Gas geht und den Motor auf 3000 U/min bringt, anschließend das Gaspedal in Null-Stellung bringt, bleibt das Geräusch vorhanden. Stellt man den Motor jedoch direkt ab (Schlüssel Stellung 0) verschwindet das Geräusch sofort, die nachlaufenden Zylinder verursachen das Geräusch folglich nicht.

- Kurbelwellensensor wurde abgesteckt um Motor mit Anlasser durchzudrehen: Kein Geräusch vorhanden.

- Öl Stand ist i.O. - augenscheinlich kein Wasser im Öl - Öl Wechsel erfolte vor 5000 km

- Kühlwasser hat keine Spuren von Öl.

- Motor springt sofort an, dreht willig hoch, läuft auf allen Zylindern

 

Wäre um Hinweise zur weiteren Fehlersuche dankbar.

 

 

Video siehe Link: (ich hoffe das funktioniert)

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=RVq4zPi_HU8

ICloud bessere Ton Qualität:

https://www.icloud.com/.../?...

 

Danke und Gruß,

Konstantin

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34 Antworten

Hallo Konstantin

Ich bin zwar kein Dieselfahrer mehr aber wurde bereits der "Ventildeckel" demontiert?

Könnte ja vielleicht auch ein defekter Hydrostößel sein. Das nagelt dann auch ordentlich und mit dem Kompressionstest bei einem 16 Ventiler wird da in Xentry wahrscheinlich nichts erkannt.

Motoröl oder vorher nur den Ölfilter auf Späne untersuchen. Lagerschaden?

Mit einem Kamera Endoskop die Kolben anschauen wäre auch noch eine Idee.

Gruß Michael

Hört sich nach lagerschaden an. Wenn man die einzelnen Zylinder abschaltet, könnte man herausfinden welcher der Betroffene ist.

Themenstarteram 22. Juli 2021 um 9:04

Nochmal zur Vorgeschichte:

Wohnwagen mit 90 km/h gezogen, leichte stetige Steigung, plötzlich fing Geräusch an hörbar zu werden, anschließend noch 2 km auf Parkplatz geschlichen. Das Öl wurde alle 10.000 km - 15.000 km gewechselt, (Mobil 1 ESP 5W-30).

 

Vorab möchte ich noch die Xentry Kompressions und Injektoren Werte (vor Injektortausch) ergänzen. Siehe Anhang.

 

Hallo Michael,

Danke für deinen Input.

Den Ventildeckel habe ich bisher nicht abgenommen,

Das Motor-Öl ist frei von Spänen auch der Öl-Filter sieht gut aus.

Eine Endoskop Kamera müsste ich mir erstmal besorgen, klingt aber nach einem klugen nächsten Schritt.

 

Hallo Crisin:

An einen Lagerschaden dachte ich anfangs auch, Mercedes verneinte dann, und verwies auf Injektoren. (mein Eindruck war jedoch, dass die sich auch komplett aufs Xentry verlassen)

Wie schalte ich beim Diesel einzelne Zylinder ab?

Stecker vom Delhi Injektor abziehen?

Injektor lösen?

Ausgebauten Injektor in die Luft spritzen lassen?

 

Was mich ja wundert, im Eingangs Post schrieb ich ja bereits, wenn ich den Motor hochdrehe, und den Schlüssel auf 0 drehe, verschwindet das Geräusch sofort. (der Motor braucht ja noch ca. 1 Sekunde bis er auf 0 U/min abfällt). Müsste bei einem Lagerschaden das Geräusch nicht hörbar bleiben?

Wenn ich den Motor am anspringen hindere, (Nockenwellensensor abgesteckt), klingt alles gut, wäre ein Lagerschaden auch hier hörbar?

Auch ein durchdrehen der Kurbelwelle über die Riemenscheibe erzeugt keine mahlenden Geräusche (die Ventile klackern etwas, sonst ist aber nichts hörbar)

 

Am liebsten wäre mir ein einfacher Weg, der Reihe nach die Zylinder zu deaktivieren, um die Injektoren valide auszuschließen und das Fehlerbild im besten Falle auf einen Zylinder eingrenzen zu können. Gibts hier eine Möglichkeit, siehe oben, Stecker Injektor abziehen?

 

Danke,

Konstantin

Injektoren
Kompression

Hallo Konstantin

Ich antworte einmal auf zwei Fragen.

Ja du kannst durch abziehen der Stecker die Einspritzung für jeden Zylinder einzeln abschalten. Dadurch kannst du dann auch einen Lagerschaden fast sicher feststellen, da in dem Zylinder kein hoher Verbrennungsdruck mehr entsteht.

Sprich: Der jeweilige Kolben und die Pleuellager werden dann nicht mehr so stark belastet.

Beim Ausstellen des Motores passiert ja ähnliches da werden nur sofort sämtliche Injektoren abgeschaltet.

Der Kompressionstest sieht im Xentry Top aus. Wirklich sagt aber nur ein Drucktest etwas aus.

Zu dem Rest wird dir sicher jemand die richtigen Antworten schreiben

 

Gruß und hoffentlich bleibt der Schaden kostenmäßig überschaubar

Hallo

Noch eine nicht so absurde Frage nach dem Unwetter:

Hast du vor oder bei der Fahrt nachgetankt? Wir wissen ja nicht wann der Schaden eingetreten ist. War da das Unwetter vielleicht vorbei und die Tanke hatte einfach zuviel Wasser in ihrem Dieseltank?

Gruß Michael

Das gleiche Grräusch hatte ich auch, beim abziehen der Stecker der Injektoren verschwand dann das Geräusch als der "Defekte" Zylinder "abeschlossen" wurde.

Bei mir hat ein defekter Injektor den Kolben zerstört. Bei mir war es aber ein OM651

Dafür ist der Kompressionstest bei seinem viel zu gleichmäßig. Da müsste dann mindestens eine Drehzahl wesentlich höher sein. Ein Loch kann er noch nicht im Kolben haben aber vielleicht die Anfänge davon.

Da hilft dann ein Kamera Endoskop zur günstigsten Überprüfung der Kolben.

Hab gerade noch das Video gefunden, so klang es bei mir. Bei höherer Drehzahl wurde es lauter und das klackern schneller.

Deiner schüttelt sich aber. Das merkt selbst ein "Gehörgeschädigter" das er nicht mit allen Zylindern läuft. :D

Ich finde es klingt sehr ähnlich, deshalb hab ich hier meine Erfahrung geteilt.

Wenn meine Abdeckung ab wäre wie koehler würde man das nicht so doll sehen wie hier.

Zitat:

@edzevid schrieb am 22. Juli 2021 um 14:39:45 Uhr:

Ich finde es klingt sehr ähnlich, deshalb hab ich hier meine Erfahrung geteilt.

Wenn meine Abdeckung ab wäre wie koehler würde man das nicht so doll sehen wie hier.

Hallo

Wenn du ein bisschen Ahnung von der Arbeitsweise eines Motors hättest, wären deine Beiträge sicher nicht von dir eingestellt worden. Manchmal verunsichert das nur die User.

Das soll dich aber jetzt nicht davon abhalten dich weiterhin rege auf MT zu beteiligen. ;)

Manchmal sehen auch die "Fachleute" den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.:)

Zur Funktion "Xentry Kompressionstest" Wenn ein Loch im Kolben ist hat dieser Zylinder keine oder kaum noch Kompression (Verdichtung). Das heißt der Anlasser mit der Schwungscheibe / Kurbelwelle usw. (bei dann komplett abgeschalteter Verbrennung bei diesem Test) dreht bei diesem Zylinder wesentlich schneller (da kein Druck mehr durch das Loch aufgebaut werden kann / muss) und diese Drehzahlunterschiede wertet dann Xentry im Kompressionstest aus. Bei seinem eingestellten Protokoll ist da nur eine wirklich sehr geringe Differenz zwischen allen Zylindern zu sehen. Also kein Loch vorhanden!

Da habe ich schon im Xentry Test bei diversen Motoren über 40 Umdrehungen gesehen und diese Motore liefen noch absolut unauffällig.

Gruß und nichts für Ungut

Michael

Themenstarteram 22. Juli 2021 um 20:44

Guten Abend meine Herren,

Ich versuche es mal der Reihe nach:

@Michael: Unwetter, das Auto ist leider schon seit knapp 3 Wochen kaputt, wir haben zuvor in Österreich getankt, allerdings fuhr das Auto danach noch ca 100 - 150 km bis zum Ausfall.

 

Habe soeben alle Injektoren Stecker einzeln abgezogen:

Der Motor schüttelt sich logischerweise, da er nur noch auf 3 Zylindern läuft, das Geräusch ändert sich aber kein bisschen. Habe alle 4 Zylinder der Reihe nach deaktiviert, das Geräusch bleibt exakt unverändert.

 

Spricht das jetzt gegen einen Lagerschaden? Und gegen die Injektoren? Was bleibt denn noch?

 

Noch eine Auffälligkeit: (bezweifel zwar, dass diese ursächlich sein kann, aber ist mir heute aufgefallen)

Wenn ich die Zündung anmache, wird Diesel vorgefördert, und es zischt auffällig aus dem Motorraum - klang als würde Luft im Diesel gefördert.

Habe mit Transparentem Diesel Schlauch den Fehler eingegrenzt, aus der Leckölleitung wird Luft gefördert und diese erneut von der HD Pumpe angesaugt.

Siehe Video:

https://youtu.be/HDCnpMYv9ZQ

 

Viele Grüße,

Konstantin

Hallo Konstantin

Das spricht auf jeden Fall gegen einen Pleuellagerschaden und defekte Injektoren.

Kurbelwellenhauptlagerschalen wäre noch möglich, aber das Geräusch wäre dann anders und du hast ja auch keine Späne im Öl / Ölfilter gefunden die auf irgendeinen Abrieb hindeuten würden.

Hydrostößel wären noch möglich wenn er keinen spürbaren Leistungsverlust hat.

Ich kenne mich wie schon geschrieben mit den Dieseln nicht so richtig aus. Mein letzter war ein OM611 und der lief und lief ohne Probleme.

Dauerhafte Luft im System kann natürlich auch solche Verbrennungsgeräusche verursachen.

Aber wo die herkommt weiß ich nicht.

Habe vielleicht eine Vermutung das bereits im Tank Luft angesaugt wird. Der müsste ja auch 2 elektrische Pumpen im Tank verbaut haben. Eine rechts die Saugstrahlpumpe zum rüberfördern in die linke Hälfte und dort dann die zweite die den Kraftstoff zur Hochdruckpumpe am Motor fördert. Vielleicht ist da ein Rückschlagventil defekt oder im Tank etwas abgesprungen / gebrochen oder eine Pumpe ist einfach defekt.

Vielleicht findet sich ja jemand der so ein Problem bereits hatte.

Gruß Michael

Edit: Tanke ihn doch mit Kanistern einmal wirklich randvoll und kontrolliere ob sich dadurch etwas verändert.

Hier unten die WIS Beschreibung zu den Pumpen. Meine Vermutung / Aussagen stimmen bezüglich der Pumpen. Da gibt es zwischen Benziner und Diesel keinen großartigen Unterschied.

Hat jetzt hier an und für sich nichts verloren. Vor langer Zeit klagte ein Kegelbruder das bei seinem Astra der Tank immer mindestens halb voll sein müsste. Sonst würde der Benziner unrund laufen. Da war im Tank der Beruhigungstopf weggegammelt. Wird jetzt in einem Kunststofftank sicher nicht passieren aber vielleicht ist es ähnliches Problem.

20210722
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