W204 C200 CDI Bj.2011 MOPF zieht nach Rechts beim loslassen des Lenkrades
Hallo zusammen,
ich habe seit knapp 1 Jahr Probleme mit meinem Fahrzeug. Der Vorbesitzer war Mercedes. Ich habe bisher 3x eine Achvermessung machen lassen. 2 Achsvermessungen hatte ich am Anfang machen lassen wo ich das Fahrzeug gekauft hatte.
Am 1.9 habe ich ein Reifenhändler die vordere Spur einstellen lassen. Hinten war auch etwas verstellt die konnten die hintere Spur da es "leicht verstellt war" nicht einstellen.
am 5.9 ging ich zu A.T.U. und die haben dort bei der HA Soll Werte festgestellt. Die Vordere Spur war leicht verstellt. Diese wurde eingestellt. Das Fahrzeug zog wieder nach rechts und ich habe gestern am 15.9 nochmal nachstellen lassen.
Die Bilder und Videos dazu wurden hier hochgeladen.
Ich war bei 5 Werkstätten zur Fahrwerkskontrolle und niemand konnte mir helfen. Kein Verschleiß zu finden.
Ich war bei:
ATU (ATU sagte es liegt an den Reifen und ich habe komplett neue Reifen und Felgen draufgezogen
Sackmann Point S
BOSCH Car Service
Premio
und zuletzt beim TÜV
Der TÜV hat sogar eine Hydraulische Hebebühne benutzt und das Fahrzeug geschaukelt um nach Verschleiß zu suchen. Alle Werkstätte haben keinen Befund gefunden. Stoßdämfer, Querlenker, Koppelstangen etc... Alles was mit dem Fahrwerk zu tun haben, haben keinen Verschleiß und auch kein Spiel.
Ich bin heute zu einer anderen TÜV Stelle gefahren und habe mein TÜV erneuerm lassen mit Hoffnung das die TÜV Prüfer irgednwas finden. Doch es war vergeblich. Ein Video habe ich ebenfalls beigefügt, dort kann man sehen wie das Fahrzeug nach rechts zieht.
Vor den Achsvermessungen fuhr das Fahrzeug nach recht obwohl ich den Lenkrad grade hielt. Nach der Achvermessung fährt mein Fahrzeug gradeaus wenn ich den Lenkrad festhalte. Nur beim loslassen zieht der Wagen nach rechts. Auf der Autobahn fährt der 2-3 Spuren nach rechts beim loslassen. Die Lenkung ist auch nicht schwergängig. Ganz zum Gegenteil es läuft einwandfrei. Es sind keine Symptome da, Poltergeräusche oder ähnliches.
Ein Werkstatt hat mir empfohlen alle 4 vorderen Querlenker auszutauschen(Sackmann Point S)
und der andere Werkstatt Bosch hat mir empfohlen die Lenkgetriebe auszutauschen
Alles auf gut Glück... Das Fahrzeug ist kein Unfallfahrzeug. Vorbesitzer war Mercedes und das Fahrzeug war alle 15T km bei der Inspektion beim freundlichen
Woran kann das liegen? Bin am Ende von mein Latein
Bilder von der Achsvermessung:
https://ibb.co/yN2VqS3
https://ibb.co/WyY7Wcm
https://ibb.co/v4PBQxy
Videos dazu:
https://files.fm/u/mskdvukm
Beste Antwort im Thema
Überprüf mal den rechten Bremssattel, vielleicht löst der nicht richtig
48 Antworten
Zitat:
@CGIDRIVER schrieb am 17. September 2020 um 18:35:33 Uhr:
Es möchte halt nicht jeder mit den 16 zoll Asphaltschneidern rumfahren.
Gibt die, die gerne 19 Zoll und 265er fahren und die, die gerne geradeaus fahren 😉
Spaß beiseite, aber selbst bei moderater Tieferlegung und "humanen" Breitreifen sollte eine saubere Geradeausfahrt - bei ebener Straße - immer möglich sein.
Ich habe vor Jahren die Erfahrung bei meinem CLK-Cabrio machen müssen:
Der Reifendienst bot eine kostenlose Kontrolle an und siehe da, die Spur schien verstellt. Gegen Entgelt schraubte man zunächst an der Hinterachse, worauf das Auto erst einmal schief stand. Dann wurde an der Vorderachse solange gedreht, bis alle Zeiger auf grün standen. Im Ergebnis zog das Auto dann aber immer nach rechts.
Viele vergebliche Einstellversuche am Fahrwerk waren ohne Erfolg, schließlich den Freundlichen aufgesucht. Der Monteur ("Welcher Blindgänger hat denn hier geschraubt?"😉 hat alles wieder richtig hingedreht, das Auto fuhr dann auch wieder tadellos geradeaus. War allerdings auch nicht billig, hatte damals fast 200 Euro gekostet.
Wenn ich zu einem Reifendienst gehe der kostenlos anbietet die Spur zu prüfen, sollten die Alarmglocken schon läuten. Schon mal darüber nachgedacht was das den Reifenhändler kostet.
Die Spur des Fahrzeugs war in Ordnung. Aber so kann man Geld verdienen. Da wird dann einfach drauf losgeschraubt, nur um dir das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und dann muß man zu MB um den Pfusch wieder zu richten. Das ist bei allen Werkstätten so die was KOSTENLOS anbieten. Das ist dann eben im Endeffekt kostenintensiv. Die Dummen sterben scheinbar nie aus.
Meine Erfahrung, nur die MB Werkstatt hat die aktuellen Werte für die Spureinstellung. Denke auch so 200-300€ - vorab zusammen mit dem Werkstattmeister kurze Probefahrt machen.
Hab´ich es überlesen oder steht nix von Reifengröße -marke, Tieferlegung, Spurplatten, Unfall ???
Übrigens kaufe ich auch keine Nachbaufelgen mehr - nur noch Original MB beim Händler. Hatte neue Felgen aus dem Zubehör Marke Ronal für Winterreifen gekauft - originalverpackt, kam der MB Werkstattmeister an und sagt, 2 haben einen Seitenschlag, montieren wir nicht und ich hatte das ganze Theater am Hals, incl. Video.
Würde ja 17 Zoll max montieren, aber keine Lust auf Abrollgeräusche, schlechten Komfort, brauch´dann neue Reifen und Felgen - Nö ist es mir nicht Wert - erhöhter Verbrauch auch noch wofür. Damit 2km/h schneller in der Kurve.
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Ich habe mir auch überlegt zum freundlichen (MB) zu gehen und eine Achsvermessung zu machen. Die Befürchtung das der nachher wieder nach rechts zieht ist hoch. Die Spur verstellt sich mit der Zeit selbsttändig. Zwar nicht viel aber der verstellt sich bis zu -0.11 Grad. Es muss doch einen Grund geben warum sich die Spur verstellt. Oder ich lasse die nagelneue Reifen drauf, fahre die ein wenig und dann werde ich sehen ob die Reifen einen Verschleiß haben. Kann man anhand der Reifenverschleiß erkennen welches Rad/ Seite ein Problem hat?
Meiner wurde wegen Tausch des unteren Achslenkers vorn bei MB neu eingestellt. Einwandfrei und hatte ca. 160€ Netto gekostet.
Zitat:
@MercedesLike93 schrieb am 17. September 2020 um 20:34:18 Uhr:
Ich habe mir auch überlegt zum freundlichen (MB) zu gehen und eine Achsvermessung zu machen. Die Befürchtung das der nachher wieder nach rechts zieht ist hoch. Die Spur verstellt sich mit der Zeit selbsttändig. Zwar nicht viel aber der verstellt sich bis zu -0.11 Grad. Es muss doch einen Grund geben warum sich die Spur verstellt. Oder ich lasse die nagelneue Reifen drauf, fahre die ein wenig und dann werde ich sehen ob die Reifen einen Verschleiß haben. Kann man anhand der Reifenverschleiß erkennen welches Rad/ Seite ein Problem hat?
Verstehe ich nicht - wenn ich dem Werkstattmeister von MB sage, mach´ bitte eine Probefahrt mit mir - Meister fährt und erkläre dabei das Problem, dann wird er es lösen. SICHER !
Hallo in die Runde,
genau mit diesem Problem schlage ich mich seit Jahren herum. Angefangen mit Fahrwerksvermessungen bei Ortsansässigen Reifenhändlern, freien Werkstätten usw.
Laut Messprotokoll perfekte Einstellung der Vorder u. Hinterachse.
Mein Fahrzeug fährt auf gerader Strecke Innerorts stätig nach rechts, bei Autobahnfahrten erfolgt ein Fahrspurwechsel bei ca. 100km/h nach ca. 50-80 Meter.
Sommerreifen wurden zweimal erneuert (1er Satz Hankook / 2er Satz Michelin) Dimension VA 225 40 R 18 / HA 255 35 R 18 ohne Erfolg.
Anschließend Termin beim Freundlichen zum Tausch der vorderen Querlenker, Schub/Zugstreben, Axialgelenke, Spurstangenköpfe und Koppelstangen incl. Reparatureinstellschrauben Sturz u. Nachlauf und obligatorischer Fahrwerksvermessung.
Ergebniss der Maßnahme keine Veränderung des Geradeauslaufes meines Fahrzeugs, dafür kostenlose Lenkradstellung nach rechts ( für dass Auge ein Traum ).
Dreimalige Nachbesserung ohne Erfolg aber mit Schulterzucken, mein Fahrzeug und ich sollten damit leben können.
Genau dieses versuchen wir seit Jahren ohne Erfolg !!!
Fahrzeug DB 350 CDI T-Modell, OM 642 (195 KW), AMG-Paket, Bj 2013, 105.000 km, 1.Hand, Unfallfrei
Eine nette Woche allen Mitlesern
Hi,
hab exakt das selbe Problem und mich mittlerweile damit abgefunden.
4 Mal Spur einstellen lassen, 3 mal davon bei Mercedes, einmal ATU.
Hat genau nix gebracht. Bei Mercedes versuchte man mir bei jeder Probefahrt einzureden das ich mir das einbilde und das die Neigung der Straße Schuld sei. Ahja.
Ich vermute allerdings auch, das es mit Tieferlegung und großen Rädern zu tun hat.
Ich fahre mit 30/30mm H&R Federn, und 225/40 R18 und 245/35 R18, im Winter als auch im Sommer.
Allerdings müsste dann ja jedes Fahrzeug mit AMG Paket bzw der C63 das selbe Problem haben.
Mich bestärkt es in meinem Beschluss, keinen neueren Mercedes mehr zu kaufen, wozu noch sehr viele andere Faktoren hinzukommen.
ja ich denke es hängt mit dem AMG Paket. Also tiefer gelegt und noch mit der Adaptiven Lenkung. Weil was ich so lese, haben nur wir das Verhalten.
Also ja die Neigung der Strasse ist bei mir wirklich schuld. Nach der Vermessung bei Mercedes war das weniger geworden. Habe es auch getestet. Einfach bei freien Strasse auf die Gegenspur gewechselt und da war die Neigung nach Links und es hat nach links in gleichen massen gezogen. Man spürt es einfach nur wen man es loslässt aber ist nicht stark. Wenn man das Lenkrad normal hält ist es nicht merkbar. Also man muss es schon suchen damit man es spürt.
Habe ich aber auch schon bei anderen Autos erlebt.
Bei den H&R Federn müsstest du vielleicht es bei einen machen lassen der Sich auskennt. ATU ist denke ich nicht die richtige Anlaufstelle. Dazu 225/40 R18 und 245/35 R18 ist die falsche Grüsse, denke ich. Hinten muss es 255/35 R18 sein also was ich weiss. ist aber nach dem welche Felgen Du hast. Ob die hinten breiter sind.
Ja habe ich etwas falsch aufgeschrieben. ATU war als erstes, weil billig. Und als sich da nix tat, zu Mercedes und die haben eingestellt und noch 2 mal nachgebessert, ohne Erfolg.
Werte passen, Auto zieht nach Rechts.
Aber genau wie du sagst, es ist tatsächlich nicht viel. Aber vorhanden.
Die 245 hinten sind den Zubehörfelgen in 8x18 geschuldet. Ich habe seit kurzem 8,5x18 hinten, für nächsten Sommer kommen dann die 255/35 drauf. Bin mal gespannt ob das etwas ändert, auch wenn ich es mir nicht vorstellen kann.
Ist vllt auch meckern auf hohem Niveau. Ich vergleiche nur gerne den Mercedes mit dem Astra H meiner Freundin, der unter anderem geradeaus fährt und auch sonst ein paar positive Merkmale hat die ich bei dem Mercedes vermisse 😁 Der Vergleich hinkt natürlich hinsichtlich sonstiger Verarbeitung usw.
Das übliche Dilemma, die meisten denken das mit Werte in den grünen Bereich gedreht eine Spur sauber eingestellt ist. Bei Weitem nicht. Daa berücksichtigt nämlich nicht den restlichen Zustand des Fahrwerkes.
Spur einstellen ist so ziemlich das schlimmste was man bei einem Auto jenseits der 100tkm machen lassen kann.
Dabei spielt es keine Rolle wer das einstellt. Egal ob Glaspalast oder dreckige Hinterhofklitsche.
Die Autos von mir die am besten fahren hatten meist keine Werte im grünen Bereich.
Was hab ich schon alles gesehen, Spur eingestellt mit falschen Basiswerten, Spur eingestellt bei eingerissenen Querlenkerbuchsen etc.. Immer waren die Werte grün.
Mein Tipp, wenn das Lenkrad gerade steht beim gerade fahren, auch wenn man es leicht festhalten muss - so lassen. Besser wirds nur durch einen Glückstreffer.
Wenn das Fahrwerk ausgelutscht ist, kann man soviel stellen, wie man will. Grundsätzlich, ist es so - MB-Meister macht Probefahrt, vor der Einstellung - dann Einstellung - wieder Probefahrt - ggf. erneute Korrektur - und jo, auch Werte leicht aus der Toleranz können zu einem vernünftigen Fahrverhalten führen.
Zitat:
@736007 schrieb am 23. September 2020 um 15:06:16 Uhr:
Mein Tipp, wenn das Lenkrad gerade steht beim gerade fahren, auch wenn man es leicht festhalten muss - so lassen. Besser wirds nur durch einen Glückstreffer.
Ich bin letztens erst wieder 1400km am Stück gefahren, ein Auto was nicht geradeaus fährt wenn man das Lenkrad loslässt käme mir dafür nicht in Frage.
Und m.M.n muss ein Mercedes genau das können...
(170.000km hier übrigens)