VW flirtet mit der F1 - Audi mit der Indy Car Series
Heute in der Braunschweiger Zeitung:
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2044/artid/10713098
Beste Antwort im Thema
Fakt ist dass Audi mit dem Quattro in die Rally-WM einstieg um damit erstmal alles in Grund und Boden zu fahren, mit zweiradgetriebenen Fahrzeugen waren sie nicht präsent.. Als man gegen den Peugeot 205, den Lancia Delta S4 und den Ford RS2000 kein Land mehr sah zog man sich zurück. Und die Begründung war tatsächlich dass der S1 schliesslich seriennah sei und damit keine Chance gegen die Prototypen der Konkurrenz habe. Kannst u.a. >hier< gerne mal stöbern, ich habs aber tatsächlich noch so im Ohr als obs gestern gewesen wäre...weils einfach derart lächerlich war.
Fakt ist weiterhin dass Audi mit dem V8 in die DTM eingestiegen ist als die Wettbewerber mit den heckgetriebenen Mittelklasselimousinen 3er und 190er gegeneinander fuhren, dank Allradantrieb und erheblicher Mehrleistung war man sehr schnell recht überlegen. Wie 'sportlich fair' Audi das damals schon anging zeigte sich z.B. in einem Rennen (ich muss mal googeln ob ich noch rausfinde welches das war) als Stuck(?) führte und von zwei weiteren V8 abgeschirmt wurde - die umfuhren den Kurs tatsächlich rundenlang nebeneinander(!) um dem verfolgenden und schnelleren BMW (ich glaube es war Cecotto) ein Überholen unmöglich zu machen! Laut Reglement nicht verboten, dennoch grob unsportlich.
Als solche Spielereien nicht mehr genügten versuchte man dem V8 mittels der legendären verdrehten Kurbelwelle mehr Leistung einzuhauchen - was aber aufflog und woraufhin sich Audi zurückzog. Und zwar tatsächlich beleidigt, man wollte bis zum Schluss kein Fehlverhalten einräumen.
Der TT passte vorne und hinten nicht ins neue DTM-Reglement: Höhe, Länge, Überhänge...Mercedes und Opel sind da zähneknischend auf reichlich Kompromisse, Zugeständnisse und Reglementsänderungen eingegangen um den Einstieg von (ABT-)Audi zu ermöglichen. Der A4 hätte zwar auch so gepasst, aber man brauchte halt wieder eine Extrawurst. Interessant war auch wie langsam jeweils Audi in den Saison-Vortests war in denen u.a. die Basisgewichte und die Aerodynamik festgelegt wurde. Bei den Rennen waren sie dann aber plötzlich bei der Musik...
In den Langstreckensport stieg Audi mit dem R8 1999 ein. Mercedes und Toyota zogen sich gerade zurück, es blieb als Werksteam nur BMW...der aber nicht mehr weiterentwickelt wurde. In den folgenden Jahren hat man sich dann mit so grossen Gegnern wie Panoz vergnügt - Respekt. Daraus ergibt sich dass Audi die ALMS seit 2000 jedes Jahr gewonnen hat, dass lässt schon Rückschlüsse auf die Konkurrenz zu. Und was Peugeot angeht: Die fahren die Serie gar nicht sondern nur einzelne Langstreckenrennen, recht erfolgreich übrigens. Würden die voll einsteigen, ich bin überzeugt dass Audi ganz fix die Lust verlieren würde.
Zur aktuellen DTM ist eigentlich jedes Wort zuviel da die nun wirklich eine Farce ist. Zwei Hersteller bei denen vom ersten Rennen an mehr oder weniger Stallregie herrscht und die von ihren Fahrern 'teamdienliches' Verhalten (= Ausbremsen des anderen Farbikats) verlangen - was das mit Motorsport zu tun hat erschliesst sich mir nicht. Aber da ist Audi dann auch wieder ganz gut aufgehoben.
Ich bin froh dass die weder F1 noch Rally betreiben, das gäbe nur wieder Ärger ohne Ende.
Gruss
Toenne
42 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Eue
Aber Recht hat er schon 😁
Wenn ich mir "seinen" Nick anschaue, meinst du wohl "sie" 😁
Fakt ist dass Audi mit dem Quattro in die Rally-WM einstieg um damit erstmal alles in Grund und Boden zu fahren, mit zweiradgetriebenen Fahrzeugen waren sie nicht präsent.. Als man gegen den Peugeot 205, den Lancia Delta S4 und den Ford RS2000 kein Land mehr sah zog man sich zurück. Und die Begründung war tatsächlich dass der S1 schliesslich seriennah sei und damit keine Chance gegen die Prototypen der Konkurrenz habe. Kannst u.a. >hier< gerne mal stöbern, ich habs aber tatsächlich noch so im Ohr als obs gestern gewesen wäre...weils einfach derart lächerlich war.
Fakt ist weiterhin dass Audi mit dem V8 in die DTM eingestiegen ist als die Wettbewerber mit den heckgetriebenen Mittelklasselimousinen 3er und 190er gegeneinander fuhren, dank Allradantrieb und erheblicher Mehrleistung war man sehr schnell recht überlegen. Wie 'sportlich fair' Audi das damals schon anging zeigte sich z.B. in einem Rennen (ich muss mal googeln ob ich noch rausfinde welches das war) als Stuck(?) führte und von zwei weiteren V8 abgeschirmt wurde - die umfuhren den Kurs tatsächlich rundenlang nebeneinander(!) um dem verfolgenden und schnelleren BMW (ich glaube es war Cecotto) ein Überholen unmöglich zu machen! Laut Reglement nicht verboten, dennoch grob unsportlich.
Als solche Spielereien nicht mehr genügten versuchte man dem V8 mittels der legendären verdrehten Kurbelwelle mehr Leistung einzuhauchen - was aber aufflog und woraufhin sich Audi zurückzog. Und zwar tatsächlich beleidigt, man wollte bis zum Schluss kein Fehlverhalten einräumen.
Der TT passte vorne und hinten nicht ins neue DTM-Reglement: Höhe, Länge, Überhänge...Mercedes und Opel sind da zähneknischend auf reichlich Kompromisse, Zugeständnisse und Reglementsänderungen eingegangen um den Einstieg von (ABT-)Audi zu ermöglichen. Der A4 hätte zwar auch so gepasst, aber man brauchte halt wieder eine Extrawurst. Interessant war auch wie langsam jeweils Audi in den Saison-Vortests war in denen u.a. die Basisgewichte und die Aerodynamik festgelegt wurde. Bei den Rennen waren sie dann aber plötzlich bei der Musik...
In den Langstreckensport stieg Audi mit dem R8 1999 ein. Mercedes und Toyota zogen sich gerade zurück, es blieb als Werksteam nur BMW...der aber nicht mehr weiterentwickelt wurde. In den folgenden Jahren hat man sich dann mit so grossen Gegnern wie Panoz vergnügt - Respekt. Daraus ergibt sich dass Audi die ALMS seit 2000 jedes Jahr gewonnen hat, dass lässt schon Rückschlüsse auf die Konkurrenz zu. Und was Peugeot angeht: Die fahren die Serie gar nicht sondern nur einzelne Langstreckenrennen, recht erfolgreich übrigens. Würden die voll einsteigen, ich bin überzeugt dass Audi ganz fix die Lust verlieren würde.
Zur aktuellen DTM ist eigentlich jedes Wort zuviel da die nun wirklich eine Farce ist. Zwei Hersteller bei denen vom ersten Rennen an mehr oder weniger Stallregie herrscht und die von ihren Fahrern 'teamdienliches' Verhalten (= Ausbremsen des anderen Farbikats) verlangen - was das mit Motorsport zu tun hat erschliesst sich mir nicht. Aber da ist Audi dann auch wieder ganz gut aufgehoben.
Ich bin froh dass die weder F1 noch Rally betreiben, das gäbe nur wieder Ärger ohne Ende.
Gruss
Toenne
Zitat:
Original geschrieben von toenne
Ich bin froh dass die weder F1 noch Rally betreiben, das gäbe nur wieder Ärger ohne Ende.Gruss
Toenne
aber mercedes, ferrari,bmw und andere teams zeichnen sich durchweg durch ehrenhaftes verhalten aus?
die strategie, die audi verfolgt, unterscheidet sich wohl nicht im geringsten zu derjenigen der o.g. hersteller.
für mich unbegreiflich, warum das an sich freundliche gemüt der user beim thema audi derart in den hintergrund tritt.
es gibt, auch in der formel1, zahlreiche zweifelhaftere erfolge einiger teams, an die man heute kaum mehr zurückdenkt.
und trotzdem regt sich manch einer darüber auf, dass den erfolgen in le mans und in der rally-wm mangels konkurrenz/wg. quattro ein überzogener stellenwert zugesprochen wird? ^^
stallorder ist auch in der f1 verboten, was jedoch kein einziges team dazu veranlasst, auf eingriffe ins renngeschehen zu verzichten. kaum einer regt sich hierüber auf.
aus diesem grund würde ich die vergangenheit von audi als nicht ungewöhnlich bezeichnen, sie entspricht vielmehr der eines durchschnittsteams, mit den entsprechenden höhen und tiefen.
Zitat:
warum das an sich freundliche gemüt der user beim thema audi derart in den hintergrund tritt.
Tja, warum nur ist das so, warum nur...
Rauch ohne Feuer?
Gruss
Toenne
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Also Audi in der Formel 1... Das wär schon was...
Stellt euch doch mal vor. Nick Heidfeld im Sauber Audi TDI!!!!
Die armen Strckenposten in Monaco im Tunnel!!! Die hätten dann wahrscheinlich ne Feinstaubvergiftung.
Bei jedem Beschleunigungsvorgang gäbe es riesen Rußwolken...
Sau geil!!!
Ne ne. Die sollen mal da bleiben, wo sie sind.
Die Formel 1 ist bisher sehr gut ohne die Ingolstädter ausgekommen und das wird sie auch in Zukunft.
Ausserdem haben die Wolfsburger nicht mehr wirklich viel Ahnung vom Saugmotorenbau. Und Turbos sind ja in der Formel 1 nicht zulässig. Also kann man das Schema TDI oder TFSI nicht anwenden. und somit ist das Thema sowieso schon vom Tisch. GOTT SEI DANK.
Porsche wäre doch was. Oder Lamborghini. Die gehören ja beide zum VW AUDI Konzern.
Aber Audi, VW, Seat, Scoda, Scania definitiv nicht. Da gibt es andere Rennserien.
MfG.:
Matze
Zitat:
Original geschrieben von toenne
Tja, warum nur ist das so, warum nur...
Rauch ohne Feuer?Gruss
Toenne
das vermag ich nicht abschließend zu beurteilen, mein rennbewusstsein hat sich altersbedingt erst ende der 90er herausgebildet.
aber dennoch: deinem beitrag kann ich eine gravierende unsportlichkeit durch audi nicht entnehmen.
es gibt keine veranlassung, die rally-siege zu verurteilen - oder war der einsatz eines allradantriebs untersagt? man kann es audi doch nicht zum vorwurf machen, im verhältnis zur konkurrenz einen anderen weg eingeschlagen zu haben. brawn-gp hat dieses jahr doch nichts anderes gemacht.
für die kurbelwelle gilt o.g. entsprechend
auch kann man ihnen nicht zum vorwurf machen, ihre le mans-erfolge überwiegend unter ausschluss ernsthafter konkurrenz errungen zu haben, wobei peugeot letztes jahr in einem unterlegenem fahrzeug besiegt worden ist.
das stetige nebeneinanderherfahren stell ich mir schwierig vor, da neben der ideallinie grundsätzlich viel schmutz rumliegt und der hintermann bei dem kleinsten fehler sofort vorbeischlüpft. jedenfalls haben sie nicht nur den vorderen V8 abgeschirmt, sondern insbesondere ihre positionen verteidigt.
opel und mercedes hätten einer teilnahme mit sicherheit widersprochen, wenn sie die gewissheit hätten, dass der mit dem regelwerk nicht in einklang stehende TT einen vorteil darstellen würde.
für grobe unsportlichkeit, hinterhältigkeit bleibt infolgedessen wenig raum. unfair war für mich ein sieg von ferrari im jahr 98, obwohl das team der ihr auferlegten zeitstrafe im rennen nicht nachgekommen ist.
Wie kann man sich bitte an einem Zeitungsartikel einer Provinzzeitung derart über Sachen hochziehen, die von offizieller Seite bestritten werden? 😁
Zitat:
Original geschrieben von Machtder4Ringe
es gibt keine veranlassung, die rally-siege zu verurteilen - oder war der einsatz eines allradantriebs untersagt?
Das tue ich ja auch gar nicht, da hast du mein Posting nicht verstanden.
Es geht darum dass Audi in Rennserien einsteigt in denen man sich einer technischen Überlegenheit sicher sein kann. Dies wäre in der F1 aufgrund des engen Reglements aber ausgeschlossen, also tritt Audi gar nicht erst nicht an. Wenn man das auf den VAG-Konzern ausweitet könnte man noch Seat mit den TDI bei den Tourenwagen nennen. BMW hat seinen Renndiesel ja nie zum Einsatz gebracht, es ist müssig darüber zu diskutieren ob er möglicherweise nicht wettbewerbsfähig gewesen ist. Hätten aber auch die den Diesel gebracht dann wäre ein kostenintensives Wettrüsten die Folge gewesen, so aber fährt nun Seat nach Belieben Kreise um die Konkurrenz - so kann man eine Rennserie auch hinrichten.
Der Vergleich zu BGP hinkt übrigens ziemlich. Brawn hat das Team sicher nicht übernommen weil er sich einer Überlegenheit sicher war, da war er vermutlich genauso überrascht wie wir. Und beim Diffusor geht es nur um ein Detail des Fahrzeugs (welches in abgewandelter Form auch von anderen Teams wie Toyota und Williams verwendet wird) und nicht um einen völlig anderen Antrieb oder ein völlig anderes Konzept, das gibt wie gesagt das Reglement nicht her.
Das andere Thema ist die sportliche Einstellung, z.B. in Hinblick auf die Kurbelwelle muss dir massiv widersprochen werden: Die war schlichtweg und eindeutig illegal, das Reglement war da eindeutig.
Den 'Paarlauf' habe ich noch nicht ergoogelt, sorry dafür (der eine oder andere mag sich aber auch so erinnern). Es war aber tatsächlich so, die sind gemütlich nebeneinander hergefahren. Der Grip abseits der Ideallinie spielte keine Rolle da man recht langsam unterwegs war, genau darum ging es ja: Dem führenden Audi Luft zu verschaffen, der BMW war deutlich schneller. Es gab dabei auch kein Überholmanöver untereinander oder keinen versuch den Führenden einzuholen, wozu auch? Jeder Versuch des BMW zu überholen hätte mit einem Crash geendet, er hats ja versucht aber die haben jedesmal gnadenlos zu gemacht.
Vermutlich hast du das Rennen nicht gesehen, ansonsten würdest du so ein Verhalten ganz bestimmt nicht sportlich nennen (auch wenns nicht explizit verboten war), das trauen ich dir nicht zu.
Zitat:
opel und mercedes hätten einer teilnahme mit sicherheit widersprochen, wenn sie die gewissheit hätten, dass der mit dem regelwerk nicht in einklang stehende TT einen vorteil darstellen würde
Nein, haben sie nicht. Aus einem einfachen Grunde: Auch damals schon hat man händeringend weitere Teilnehmer gesucht da ein reiner Zweikampf Opel-Mercedes kaum den Status einer deutschen Tourenwagenmeisterschaft gerechtfertigt hätte. Man war erpressbar und genau das haben abt/Audi ausgenutzt. Wie gesagt, bei einem reinem Interesse an der Rennserie hätte man auch die Silouette des A4 nutzen können, man hat aber auf dem TT beharrt.
Gruss
Toenne
Zitat:
Original geschrieben von Machtder4Ringe
das vermag ich nicht abschließend zu beurteilen, mein rennbewusstsein hat sich altersbedingt erst ende der 90er herausgebildet.Zitat:
Original geschrieben von toenne
Tja, warum nur ist das so, warum nur...
Rauch ohne Feuer?Gruss
Toenneaber dennoch: deinem beitrag kann ich eine gravierende unsportlichkeit durch audi nicht entnehmen.
Das hast Du vielleicht missverstanden.
Ich habe mich im FIA-Thread mal ähnlich geäußert. Die Intention liegt darin, dass Audi mit einer technischen Besonderheit (Allrad) sehr erfolgreich war. Das will niemand bestreiten und ist auch sehr hoch anzusetzen.
Allerdings war es bei Audi auch gang und gäbe, von einer Serie zur nächsten zu wandern, sobald die Konkurrenz aufschloss bzw. Allrad verboten wurde.
Dass Audi nichts dafür kann, wenn sich die Konkurrenz in Le Mans nicht stellt, erweckt bei anderen vielmehr den Eindruck, dass Audi sich DIE Serie sucht, in der keine Konkurrenz zu fürchten ist.
Nomadentum nennt man das. Kommen, ausbeuten, weiter ziehen. 😉
EDITH sagt: toenne war zu schnell. 😁
ich habe den gedanken toennes durchaus verstanden, sein thread geht jedoch über das "rennserien-hopping" an sich hinaus, der einsatz von quattro, V8, kurbelwelle, TT wird nicht bloß festgestellt, sondern die formulierungen beinhalten verurteilende elemente, unsportlichkeit steht im raum.
faktisch bedeutet dies eine abwertung der erfolge im rennsport der marke, und eben hierauf war mein post bezogen.
aber seis drum: jeder hat hierzu seine meinung abgegeben und nun ist gut 🙂
Ich meine es auch durchaus so wie du es verstanden hast. Siege mit überlegenen technischen Konzepten oder gegen schwache (Privat)teams sind für mich tatsächlich weitaus weniger wert als Erfolge gegen gleichwertige Konzepte oder Gegner. Ich würde jedenfalls keinen Klitschkosieg gegen einen Einarmigen oder einen 50-Kilo-Hänfling bejubeln...
Sollen sie doch in der Rally-WM antreten, mit dem A3 oder A4 Quattro.
Sollen sie doch in der Tourenwagen-WM antreten, mit einem Benziner.
Sollen sie doch in der F1 antreten, mit einem 2.4l V8 Benziner und Hinterradantrieb wie alle anderen auch.
Wenn sie dann auch gewinnen ziehe ich meinen Hut und freue mich dass ein deutscher Hersteller das schafft, so aber entlockt es mir eher ein Gähnen.
Gruss
Toenne
Zitat:
Original geschrieben von Machtder4Ringe
ich habe den gedanken toennes durchaus verstanden, sein thread geht jedoch über das "rennserien-hopping" an sich hinaus, der einsatz von quattro, V8, kurbelwelle, TT wird nicht bloß festgestellt, sondern die formulierungen beinhalten verurteilende elemente, unsportlichkeit steht im raum.faktisch bedeutet dies eine abwertung der erfolge im rennsport der marke, und eben hierauf war mein post bezogen.
aber seis drum: jeder hat hierzu seine meinung abgegeben und nun ist gut 🙂
Die Formulierungen von toenne beeinhalten einfach nur die Wahrheit und für die Unsportlichkeit ist Audi selber verantwortlich.
Da gibt es einfach massenweise Vorkommnisse, die nicht z übersehen sind.
Und die ganze Bescheisserei und das ewige Antreten gegen wesentlich schwächere beudetet ganz klar eine Abwertung der Erfolge nicht nur Audis, sondern der ganzen VAG-Marken im Rennsport.
Schön, dass du das auch so empfindest. Warts nur ab, irgendwann kommt die Einsicht, dass die ganzen Audikritiker vielleicht Recht haben.
Sei doch mal ein bisschen unvoreingenommen, und suche dir eine, nur eine aktuelle Rennserie, in der irgendeine VAG - Marke mitfährt und keine technische Extrawurst und ebenbürtige Gegner hat.
Du wirst maximal die DTM finden.
Und ich kanns nicht beschwören, hab da aber noch was mit der Breite des aktuellen A4 im Hinterkopf. Ich glaub, der ist ein bissel breiter als er darf.
In der ALMS fahren sie mit Turbodieseln ( Extrawurst ) gegen lauter Privatteams und freuen sich dann, dass sie gewonnen haben.
Ein Traum. Was ein Erfolg.
Und sind wahrscheinlich glücklich, dass es die deutsche Masse nicht so mitkriegt, wenn ihn in den USA ab und an mal ein Porsche RS Spyder um die Ohren fährt, der eine Klasse niedriger eingestuft ist.
In der WTCC fahren sie mit einem Turbodiesel ( Extrawurst und Vorteil ) obwohl es das gleiche Auto auch mit Saugbenziner gibt ( !!, die Coronell-Brüder fahren Seat - Benziner soweit ich weiss ), der durchaus konkurrenzfähig wäre.
Aber dann muss man halt was schaffen und das Auto gut einstellen wenn man zu langsam ist.
So drehen ( drehten ) sie einfach den Ladedruck hoch und fahren auf der Geraden allen davon.
Was ein sportlicher Erfolg!!
Bei den 24h auf dem Nürburgring sind sie auch als einziges Werksteam angetreten. Wow! Mutig!
Und haben nach den Rennen als allererstes ne haltlose Beschwerde gegen Manthey eingelegt, um vielleicht am grünen Tisch noch zu gewinnen, weils sies auf der Strecke nicht hinbekommen haben.
Klar mogeln auch andere, und Stallregie gibts nicht nur bei Audi.
Allerdings haben alle anderen die Cojones, in einer Serie unter gleichen Bedingungen gegen gleichstarke Gegner anzutreten.
Vor allem würde ich als VAG - Fahrer mich durchaus freuen, wenns mal sportliche Erfolge der Marke gäbe.
Aber momentan kann man nur vor Scham im Boden versinken und ich bin froh, dass die Marke VW nirgendwo mitfährt und derart negativ auffällt.
Zitat:
Original geschrieben von nukefree
Bei den 24h auf dem Nürburgring sind sie auch als einziges Werksteam angetreten. Wow! Mutig!
gegen das bärenstarke manthey-team anzutreten ist mutig.
an dieser stelle erinnere ich an die auseinandersetzung audi/opel auf der nordschleife.
es ist nicht davon auszugehen, dass man sich angesichts der niederlage gegen peugeot aus le mans zurückzieht.
in der dtm ist man seit jahren eine bank.
ich tue mich schwer, unter diesen vorraussetzungen feigheit zu unterstellen.
Zitat:
Original geschrieben von Machtder4Ringe
gegen das bärenstarke manthey-team anzutreten ist mutig.Zitat:
Original geschrieben von nukefree
Bei den 24h auf dem Nürburgring sind sie auch als einziges Werksteam angetreten. Wow! Mutig!
an dieser stelle erinnere ich an die auseinandersetzung audi/opel auf der nordschleife.
es ist nicht davon auszugehen, dass man sich angesichts der niederlage gegen peugeot aus le mans zurückzieht.
in der dtm ist man seit jahren eine bank.
ich tue mich schwer, unter diesen vorraussetzungen feigheit zu unterstellen.
Ist zwar ein toller Trick, die Gegner möglichst stark darzustellen um selber heller zu strahen, aber:
In welcher Form bitte ist Manthey Racing im Vergleich "bärenstark" ??
Audi hat mehr Geld, bessere Fahrer, mehr Autos im Rennen gehabt, ...
Manthey hat nur mehr Erfahrung auf der NOS, und eben Olaf Manthey.
Die sollen mal mit dem selben Budget, mit der selben Manpower und denselben technischen Möglichkeiten gegen Manthey antreten, dann ist es wenigstens mal ebenbürtig zu nennen.
Mutig würde ichs erst nennen, wenn sie mit weniger Manpower und weniger Geld antreten würden.
Das wäre mal mutig.
Weiterhin, wie schon gesagt, fährt Peugeot die ALMS - Serie gar nicht, sondern nur einzelne Rennen.
Audi fährt die komplette Serie immer noch ausser Konkurrenz, es sei denn, dass Rennen ist kurz genug, dass der Dieselvorteil nicht so sehr zum Tragen kommt.
Dann sind die RS Spyder ganz schön nah dran 😉
In der DTM eine Bank, puahahahahahaha.
Da gibts mittlerweile so viel Gleichmacherei und die Rennen künstlich spannend zu halten, da würde ein Gabelstapler auch noch hinterherkommen.
Sind die Audi mal eine Saison besser, dann haben die andauernd mehr Gewicht drin, sind die Mercedes mal ne Saison besser, kriegen halt die den Bleibarren in den Kofferraum geschmissen.
Die Jahreswagen kriegen nochmal weniger Gewicht, damit sie auch vorne mitfahren können und die Zweifahreswagen wurde früher sogar leichter gemacht, damit sie mitkommen.
Unter diesen Umständen ist es einfach unmöglich zu sagen, welches Auto wirkich schneller ist.
Zitat:
Original geschrieben von Machtder4Ringe
gegen das bärenstarke manthey-team anzutreten ist mutig.Zitat:
Original geschrieben von nukefree
Bei den 24h auf dem Nürburgring sind sie auch als einziges Werksteam angetreten. Wow! Mutig!
.es ist nicht davon auszugehen, dass man sich angesichts der niederlage gegen peugeot aus le mans zurückzieht.
in der dtm ist man seit jahren eine bank.
ich tue mich schwer, unter diesen vorraussetzungen feigheit zu unterstellen.
Hallo
Na warte mal ab, Peugeot ist nicht das Problem, Audi bewegt sich gerne in Rennserien mit einem Gegner. Siehe DTM, die übrigens eine absolut lächerliche Veranstaltung ist (liegt aber nicht nur an AUDI).
Wenn die Veranstalter von Le Mans die Diesel Monster auf ein gesundes Maß zurückstutzen sollten, ist Audi schneller draussen als du gucken kannst!
VW in der F1? wie soll das gehen? Motorsportmäßig sind das absolute Nullen. Auch im Konzern ist nicht viel zu holen, wenn man mal von den Dieselgurken absieht.