Vorsicht Halrleykauf Mönchengladbach

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Harley-Davidson

Liebe Harleyfreunde,

vorsicht beim Harleykauf in Mönchengladbach.

Kaufte mir dort Ende 2012 eine Heritage von 2007, ca. 25000 Km, 13.500 €
Die Harley befand sich dem Aussehen nach in sehr gutem Zustand.

Im Verkaufsgespräch erklärte mir der Verkäufer, die Harley wurde von USA nach Litauen gebracht, die Harley sei unfallfrei und Vorschäden seien ihm nicht bekannt.

Die Harley hatte neuen Tüv.

Im Winter entfernte ich die Batterie von dem von dem Fahrzeug, nach wiedereinbau war der Fahrersitz sehe schwierig zu montieren, die dazugehörigen Packtaschen hatte ich zwecks Reinigung entfernt, beim späteren anbringen, waren diese ebenso sehr schwierig zu montieren, als die Packtaschen entfernt waren, erkannte ich erst den Unterschied von dem Hinterrad und Vorderrad, das Vorderrad, die Felge und deren Speichen waren neuer.
Das Nummerschild, konnte nicht nach der Sissybar fluchtentend ausgerichtet werden.

Mir wurde klar, das mir ein zusammengeschustertes Unfallmotorrad angedreht wurde.

Bei CARFAX gab ich die Fahrgestellnummer der Harley an, hier wurde mir bestätigt, das meine gekaufte Harley aus Mönchengladbach ein Unfallmotorrad ist und mir der Verkäufer dies verschwieg.

Ich setzte mich mit dem Verkäufer in Verbindung, dieser erklärte mir immer noch, das die Harley sauber und unfallfrei ist.
Als ich ihm mit dem Anwalt drohte, lenkte er ein und erzählte mir, für Kosten, Steuern usw. zu sparen, würde das in USA so gemacht.
Er bot mir an die Harley zurück zu nehmen müßter er aber noch mit Litauen abklären.
Einige Tage später bot er mir 12.0000 € zurück zu geben, oder mir 1000 € zu erstatten, worauf ich heute noch warte.
Mehrmals telefonierte und schrieb ich einige Email an diese Person, leider ohne Erfolg.

Zusammfassend: die Unfall Harley wurde in USA für max. 5000 € gekauft, nach Litauen gebracht und max. für 1000 € repariert.
Ein super gutes Geschäft für diesen Harleyverkäufer.

Auf der Terrasse an seinem Haus hatte er mehrere Harleys stehen, war aber angeblich kein Händler?
Den Kaufvertrag unterschrieb er im Auftrag mit seinem Namen?

Was ist wäre Eurer Ansicht nach hier weiter zu tun?

Eurer Harleyman1002

Beste Antwort im Thema

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil....🙂🙄

Der TE möchte u.a. künftige Harley-Käufer vor einem Verkäufer in MG warnen, weil er glaubt, dass auch die anderen Harley's auf der Terasse des Typen Unfallmaschinen sind. Ist eigentlich nicht besonders schwer zu verstehen, wenn man will...

Gruß Brus

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Vor ein paar Jahren waren das noch 20000 DM ! Für ein Motorrad, das als kleines zu bezeichnen... 🙄
Ich sag´s ja, zu viele Zahnwälte unter den Harley Fahrern mittlerweile... 😁

So isses😮

Liebe Gemeinde,

warum hacken hier so viele auf Harleyman 1002 rum? Seid ihr alle so schlau und noch nie beim Kauf verarscht worden?

Man versucht, beim Kauf, das Beste zu erreichen und kann nicht davon ausgehen, daß man beschissen wird. Ich habe das gleiche Problem mit einem Möchte-Gern-Harley-Händer aus Bochum erlebt (MB Automobile Binder). Ist ein Auto- und Motorradhändler, der mir irgendwelche selbsterfundenen Geschichten zur Vorgeschichte meines Bikes erzählt hat. Hörte sich glaubwürdig und schlüssig an. Die Maschine ist zwar letztendlich gut, hat aber eine verzogene Gabel, die ich jetzt mit finanziellem Aufwand reparieren lassen muß. Kam auch über Litauen und gehörte vorher einer amerikanischen Versicherung, die das Fahrzeug aus einem Diebstahl wieder aufgefunden hat. Das habe ich alles im Nachhinein nach intensiven Recherchen feststellen müssen. Er verkaufte das Mopped im Auftrag für einen Kumpel ?! Der Händler selber hat sich auf meine Anrufe und mails nicht mehr gemeldet. Der Kumpel hat mir freundlicherweise einen Hunni für den Aufwand erstattet, tut sich aber sonst raus, da Privatverkauf.

Dabei hatte ich bei der Probefahrt schon festgestellt, daß die Gabel nicht hundertprozentig gerade ist. Ansonsten war und ist die Maschine prima. Ich sprach ihn darauf an und er vermutete, daß der Lenker durch den Transport etwas verzogen war. Meine Bedingung für den Kauf der Maschine war die Behebung dieses Tatbestandes. Er teilte mir dann kurz vor dem Kauf am Telefon mit, daß die Sache behoben sei und lieferte das Mopped per Lieferwagen zum Straßenverkehrsamt, wo ich die Maschine zulassen wollte. Er sagte noch, wenn irgendwelche Probleme auftauchen sollten, dann soll ich mich bei ihm melden. Er reagierte leider nicht auf meine Rückmeldungen.
Ich war so gutbläubig, ihm sein Versprechen abzunehmen. Das kann man natürlich auch "Dummheit" nennen. Auf der anderen Seite denke ich, daß ohne ein gewisses Vertrauen auch nichts gehen kann. Bin aber davon überzeugt, daß der Kerl noch in anderer Sache seine Packung kriegt. Damit kommt keiner ein Leben lang durch. Irgendeiner steht morgens auf und gibt ihm, was er verdient. Bin trotzdem stolz auf meinen Brummer und werde ihn in den nächsten Jahren top in Schuß bringen.

HD-Loeres.

Nachher stellte ich fest, daß er an der Gabel gar nichts gemacht hat.
Original geschrieben von Harleyman1002
Liebe Harleyfreunde,

vorsicht beim Harleykauf in Mönchengladbach.

Kaufte mir dort Ende 2012 eine Heritage von 2007, ca. 25000 Km, 13.500 €
Die Harley befand sich dem Aussehen nach in sehr gutem Zustand.

Im Verkaufsgespräch erklärte mir der Verkäufer, die Harley wurde von USA nach Litauen gebracht, die Harley sei unfallfrei und Vorschäden seien ihm nicht bekannt.

Die Harley hatte neuen Tüv.

Im Winter entfernte ich die Batterie von dem von dem Fahrzeug, nach wiedereinbau war der Fahrersitz sehe schwierig zu montieren, die dazugehörigen Packtaschen hatte ich zwecks Reinigung entfernt, beim späteren anbringen, waren diese ebenso sehr schwierig zu montieren, als die Packtaschen entfernt waren, erkannte ich erst den Unterschied von dem Hinterrad und Vorderrad, das Vorderrad, die Felge und deren Speichen waren neuer.
Das Nummerschild, konnte nicht nach der Sissybar fluchtentend ausgerichtet werden.

Mir wurde klar, das mir ein zusammengeschustertes Unfallmotorrad angedreht wurde.

Bei CARFAX gab ich die Fahrgestellnummer der Harley an, hier wurde mir bestätigt, das meine gekaufte Harley aus Mönchengladbach ein Unfallmotorrad ist und mir der Verkäufer dies verschwieg.

Ich setzte mich mit dem Verkäufer in Verbindung, dieser erklärte mir immer noch, das die Harley sauber und unfallfrei ist.
Als ich ihm mit dem Anwalt drohte, lenkte er ein und erzählte mir, für Kosten, Steuern usw. zu sparen, würde das in USA so gemacht.
Er bot mir an die Harley zurück zu nehmen müßter er aber noch mit Litauen abklären.
Einige Tage später bot er mir 12.0000 € zurück zu geben, oder mir 1000 € zu erstatten, worauf ich heute noch warte.
Mehrmals telefonierte und schrieb ich einige Email an diese Person, leider ohne Erfolg.

Zusammfassend: die Unfall Harley wurde in USA für max. 5000 € gekauft, nach Litauen gebracht und max. für 1000 € repariert.
Ein super gutes Geschäft für diesen Harleyverkäufer.

Auf der Terrasse an seinem Haus hatte er mehrere Harleys stehen, war aber angeblich kein Händler?
Den Kaufvertrag unterschrieb er im Auftrag mit seinem Namen?

Was ist wäre Eurer Ansicht nach hier weiter zu tun?

Eurer Harleyman1002

@Loeres

Vertrauen? Beim Autokauf? Moppedkauf? Autsch... 😰

Die Fakten zählen, sonst nix. Das, was ist und nicht das, was sein könnte.

Oder Du erzählst uns hier Lores mit Koko ;.)

Ciao,
lucky

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wieso habt Ihr denn nie zugehört wenn Opa von den Pferdehändlern erzählt hat und wie die den Käufer über den Tisch gezogen haben.?
Meiner hat mir dann auch klar gemacht, dass die "neuen Pferdehändler" die heutigen Kraftfahrzeughändler sind.
Daher, Vertrauen was ist das enn man beim "Pferdekauf" ist ?
Oh Leute und dann noch aus USA, über Litauen nach D. Gehts noch ?
Liest denn von Euch niemand Zeitung ?
Aber jeder der meint er ist schlauer als die die zu teuer beim Händler um die Ecke kaufen, muss halt lernen, auch wenns richtig Knete kostet.
Pepe der auf den nächsten Schlaumeier und seine Story wartet.
Gruss

Zitat:

Original geschrieben von HDPepe


wieso habt Ihr denn nie zugehört wenn Opa von den Pferdehändlern erzählt hat und wie die den Käufer über den Tisch gezogen haben.?
Meiner hat mir dann auch klar gemacht, dass die "neuen Pferdehändler" die heutigen Kraftfahrzeughändler sind.
Daher, Vertrauen was ist das enn man beim "Pferdekauf" ist ?
Oh Leute und dann noch aus USA, über Litauen nach D. Gehts noch ?
Liest denn von Euch niemand Zeitung ?
Aber jeder der meint er ist schlauer als die die zu teuer beim Händler um die Ecke kaufen, muss halt lernen, auch wenns richtig Knete kostet.
Pepe der auf den nächsten Schlaumeier und seine Story wartet.
Gruss

Da liegst Du einfach falsch, natürlich kann man sich auch schöne Importbikes für vernünftige Kurse kaufen, zum teuren Harleyhändler muß man nicht, meine Heritage hat vor 5 Jahren verdammt wenig gekostet, kommt aus den Staaten und wurde von mir selbst geholt , ich wüßte nicht was ich da lernen sollte.

Genauso wenig muß mein Kumpel lernen der vor 4 Jahren seine neue Crossbones mit mir für insgesamt 14500 Euro aus England geholt hat .

Moin Wolfgang,

da ist aber ein Unterschied, ob ich mir selbst eine importiere, oder eine, die aus USA via Litauen importiert wurde.
Wie ich gehört habe, ist der Handel mit "gecrashten" Harleys über Litauen momentan der Boom.

Gruß
Achim

@driver
Wir lernen, durch bloßes Abtasten Moppeds kaufen🙂 und Entertainern durch bloße Lippenbewegungen folgen.

Gruß an den Opa, Pepe.

"Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und den Mensch von allen Seiten."
sagt schon ein russisches Sprichwort.

Auch wenn ich mich wiederhole, lernen wir aus dem Geschehenen.
Deshalb sollte jeder sein eigener Hirte sein und sollte sich hüten.
Und zwar davor, dass man ihm das eigene Fell über's Ohr haut.

Hier ist die Geschichte wohl gelaufen und es nutzt jetzt auch nicht mehr den
Brunnen zuzuschütten, weil das Kind eh schon verbrannt ist.

Und jeder sollte bedenken, auch wenn Du den Kopf in den Sand steckst, Dein Hintern ist immer noch zu sehen!

Zitat:

Original geschrieben von SBseinefrau


Moin Wolfgang,

da ist aber ein Unterschied, ob ich mir selbst eine importiere, oder eine, die aus USA via Litauen importiert wurde.
Wie ich gehört habe, ist der Handel mit "gecrashten" Harleys über Litauen momentan der Boom.

Gruß
Achim

Natürlich ist das ein Riesenunterschied, jedoch hier jeden der sich ein Importbike für kleines Geld holt als Blödmann hinzustellen geht nun mal garnicht .

look at this:
Oh Leute und dann noch aus USA, über Litauen nach D. Gehts noch ?

Natürlich kann man günstig kaufen, wenn man die Augen offen hält und das Hirn einschaltet. Auch ich habe schon solche Deals gemacht, aus USA geholt und viel Geld gespart, aber doch nicht solche windigen Händler Vertrauen schenken.
Nach dem Motto, mein Kumpel lebt z.Zt. im Ausland und ich mach das für ihn..... oder so ähnlich.
Solche Geschäfte und die vorab Beschriebenen meinte ich.
Pepe

@Adsche: du hast was vergessen: Wer anderen eine Grube gräbt, wirft die Flinte nicht weit vom Stamm.

Gruß
Käffchen

(Das Fahrzeuge nichtmal an solche Leute verkauft, geschweige denn von denen kaufen würde😉)

Zitat:

Original geschrieben von Kaffee, schwarz


@Adsche: du hast was vergessen: Wer anderen eine Grube gräbt, wirft die Flinte nicht weit vom Stamm.

Gruß
Käffchen

(Das Fahrzeuge nichtmal an solche Leute verkauft, geschweige denn von denen kaufen würde😉)

D'accord.

Alles ist schon einmal gesagt worden, aber da niemand zuhört, muss es immer wieder von Neuem gesagt werden.

Ich such' jetzt erstmal das Weite.
Hoffentlich finde ich es...

Ich brauche jetzt jede Minute Konzentration für meinen Verein,
Heja BVB .🙂

Zitat:

Original geschrieben von SBseinefrau


Egal ob für ein Motorrad oder nicht, 10 Mille sind nicht "Kleines".
Für die Hälfte hab ich mir vor ein paar Jahren (2000) noch ne neue 1200er gekauft.🙄

jetzt schiesst euch doch nicht auf den begriff "kleines" ein. was ich sagen will ist, dass eine moderne harley (vielleicht vonner CVO abgesehen) eben kein luxus-bike ist, sondern auf augenhöhe mit den bikes anderer hersteller. watt seita denn so empfindlich, ihr sissys...?

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